Melanie Buhl

 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Avalons letzter Apfel, Melodie der Ewigkeit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Melanie Buhl

Melanie Buhl ist Jahrgang 1968 und lebt mit ihrer Familie in Rüdershausen, einem kleinen Ort im niedersächsischen Eichsfeld, Landkreis Göttingen. Sie las schon immer gern und nahezu alles, was sie in die Finger bekam. Wie magisch angezogen wurde sie von allem, was in irgendeiner Weise mystisch oder spirituell war. Seit mehr als zwanzig Jahren übt sie sich im Yoga, ihrem zweiten Hobby. Wenn während des Schreibens an einem neuen Text entweder die Ideen zu schnell übersprudeln oder gar nichts weitergeht, ist für sie Yoga sehr hilfreich, um alles wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen. Auch Reiki, welches sie seit einiger Zeit praktiziert, hilft ihr hierbei und lehrte sie außerdem hinter die Dinge zu blicken. Der vorliegende Fantasy-Roman entspringt ihrer Faszination für alles, was mit den Kelten und Avalon zu tun hat. Sie hat ihre ganz persönliche Sichtweise mit historischen Fakten verknüpft und der Welt der alten Kelten ein neues Gesicht gegeben. „Avalons letzter Apfel“ ist im September 2012 im Fabuloso Verlag erschienen. Kontakt über: Melanie Buhl Tel.: 05529/9995765 info@melanie-buhl.de www.melanie-buhl.de

Alle Bücher von Melanie Buhl

Avalons letzter Apfel

Avalons letzter Apfel

 (4)
Erschienen am 01.08.2012
Melodie der Ewigkeit

Melodie der Ewigkeit

 (2)
Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Melanie Buhl

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GilbertvonLucks avatar

Rezension zu "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl

Leider unreflektierte DNvA-Sekundärliteratur
GilbertvonLuckvor 2 Jahren

Vor uns liegt der typisch unliterarische Versuch, mittels eines Romans anhand einer Geschichte ohne erkennbaren Spannungsaufbau geschweige denn -bogen zu belehren - genau so, wie es Autoren versuchen würden, die selbst noch nicht viel und vor allem wohl weder kritisch, noch reflektiert, gelesen haben.
Doch der Versuch misslingt: Ganz offenbar wurde einfach unreflektiert aus "Die Nebel von Avalon" und Sekundär- und Wicca-Literatur abgeschrieben oder zusammengefasst.

Da wird, was ich am schlimmsten fand, Mittwinter auf Imbolc verlegt und Mittsommer tatsächlich auf Lughnasad, obwohl doch beide Begriffe sowohl in Deutsch wie in ihren Entsprechungen in anderen europäischen Sprachen durchaus landläufig natürlich die Winter- und Sommersonnenwende bezeichnen.
Offenbar besaß die Autorin lediglich Kenntnis von den astronomischen Daten der Jahreszeiten, aber keine von meteorologischen oder gar denen in der Natur. Somit verschließen sich ihr möglicherweise auch die Unterschiede zwischen Mond- und Sonnenjahr, denn der jeweilige Beginn von Jahreszeiten in der Natur wird maßgeblich vom Mondjahr bestimmt und fällt mit den Mondfesten zusammen. In den Jahreszeiten der Natur ist Imbolc Frühlingsbeginn (es erscheinen die ersten Blumen - Schneeglöckchen und Winterlinge z.B.). Lughnasad ist in der Natur Herbstbeginn (die Ernten sind im Gegensatz zur Darstellung der Autorin vielfach schon eingebracht, die ersten Herbstfrüchte, insbesondere die ersten Äpfel, sind gereift, Tiere beginnen Wintervorräte anzulegen, es wächst nichts mehr oder nur noch wenig, sondern die Wintervorbereitung beginnt und ist zu Samhain abgeschlossen - die Eichenblätter z.B. sind dann braun und bleiben über den Winter teilweise am Baum.
Beltane wird plötzlich zu "Mittfrühling" erklärt - nie zuvor gehört oder gelesen. So gibt es also plötzlich mitten im Frühling Früchte? Beltane ist im Jahreskreis der Natur Sommerbeginn, denn die ersten Früchte sind gereift, Erdbeeren namentlich, falle Beltane auch auf Mitte April oder Mitte Mai (diese Regel stimmt nicht immer, aber oft).

Gegenüber den Schnitzern mit Mittsommer und Mittwinter lässt die Bemerkung, die Christen feierten am 24.12. die Geburt Jesu, schon eher schmunzeln. Nein, das tun sie nicht, die Katholiken und Protestanten nicht und die Orthodoxen schon gar nicht!
Obendrein handelt der Roman aus der Zeit der Hohepriesterin Viviane, also zu Zeiten König Artus', vermutlich im 5. Jahrhundert. Zu dieser Zeit galt noch das päpstliche Verbot, den Geburtstag Jesu festzulegen.

Auf dem heiligen Tor stehen "Ruinen aus längst vergangener Zeit" - ohne jede weitere Erläuterung - nicht etwa ein Steinkreis, wie er vermutlich vor der Christianisierung dort stand. Fundstücke unterstützen diese Vermutung.
Überhaupt gibt es häufig schwammige Formulierungen wie "zu gewissen" oder "an bestimmten" - man fragt sich vergeblich, welcher Art diese geheimnisvollen gewissen oder bestimmten Umstände nun genau wären oder welcher längst vergangenen Zeit Ruinen auf dem Tor entstammen sollen. Ich vermute, die Autorin wusste es auch nicht.

Im Garten der oft heilkräuterkundigen Priesterinnen "keimt das `Unkraut´ so schnell wie die Nutzpflanzen - welches soll das denn sein? Die verbreiteten Garten-"Un"-Kräuter, z.B. Melde, Giersch, Beifuß und auf ärmeren Böden Mieren, Kamillen und Bärlappe sind allesamt entweder essbar oder heilwirksam oder beides.

An einer Stelle wird erwähnt, die Christen betrachteten ein Heiligabend geborenes Kind als Unglückskind, da seine Geburt die Geburt Jesu verhöhne. Viviane, im Roman leicht umbenannt, hält aufgrund dieser Aussage einen Vortrag über die zunehmende Frauenfeindlichkeit der Christen - m.E. ein Beispiel für nicht nachvollziehbare Gedankenführung. So berechtigt Vivianes Vortrag inhaltlich sein mag, so wenig hat die Diffamierung dieses Geburtstages mit Frauenfeindlichkeit zu tun.

Zu Beltane, das seltsamerweise beharrlich "Beltaine" genannt wird, obwohl weder die Britokelten noch die einwandernden/einfallenden Germanen Englisch sprachen und obwohl der Roman ja in Deutsch geschrieben ist, will sich die Protagonistin als Priesterschülerin nur "in die Schatten der Feldfeuer" legen, wenn sie einen Mann richtig liebt. (Die Druiden wären auch alle zu alt.)
Genau diese Einschränkung ist in ihrer Undifferenziertheit zwischen Liebe und Lust vielleicht recht "fromm", brav und zeitgeistgemäß, entspricht aber gerade nicht dem überlieferten Wesen des Beltanefestes.  

Ich könnte ewig so weiterschreiben, aber vielleicht habe ich Sie mittlerweile genug gelangweilt. Lesen sie lieber das Buch. Langeweile kommt nur auf, wenn sie sich nicht empören oder die ganze Zeit den Kopf schütteln müssen.

Es tut mir Leid, einen solchen Verriss schreiben zu müssen, denn Charisma und gute Absicht der Autorin möchte ich nicht bestreiten. Sie zieht sich ja in geradezu ermüdender Weise nahezu ausnahmslos zwischen allen Zeilen dahin. Der Nachhilfe bedarf sie aber bestimmt, unter anderem auch in der Interpunktion und im Ausdruck. So ist Sexualität vielleicht für einige Arten Sonnenanbeterinnen und Spinnenweibchen ein "fleischlicher Genuss", für uns aber als "Fleischeslust" ein körperlicher (wenn überhaupt, das wichtigste Sexualorgan ist wahrscheinlich das Gehirn).
Vor allem aber empfehle ich ihr, selbständig nachzudenken statt einfach irgendwelche Lehren unreflektiert zu kolportieren. Die undialektischen Widersprüche fielen ihr dann mit Gewissheit auf.
Sollte die Autorin tatsächlich ungefähr dreizehn oder 14 Jahre alt gewesen sein, als sie das Buch geschrieben hat - denn diesen Eindruck erweckt ihr Schreibstil - so möchte ich mich bei ihr entschuldigen und ihr Bemühen und ihren Idealismus anerkennen. Für eine Erwachsene jedoch wäre ihre Leistung insbesondere in literarischer, aber auch in spiritueller Hinsicht zumindest mangelhaft.

Als Jugendbuch ist "Der letzte Apfel Avalons" trotz des einfachen Schreibstils nicht zu empfehlen, da die vielen fehlerhaften Darstellungen junge Leser geradezu verbildeten. Sie wissen es ja noch nicht besser und glauben dann etwas, von dem sie im Laufe der Zeit bemerken, dass es so vorne und hinten irgendwie nicht stimmen kann und ein System innerer Logik fehlt.  Daraus erwüchse m.E. die Gefahr, sich mit der Religion der Großen Göttin insgesamt zu überwerfen. Das wäre gewiss weder im Sinne der Autorin noch des Rezensenten.

Erstaunlicherweise ändert sich der Schreibstil ungefähr ab Mitte des Buches merklich; er wird geschliffener und gewinnt an Klarheit und zutreffendem Ausdruck. Selbst spannende und interessante Anteile erfährt die Geschichte, wenn ein Abenteuer in der sogar jenseits Avalons versunkenen Feenwelt und dessen Folgen geschildert werden.
Beinahe wurde ich versöhnt.
Dann jedoch stieß ich auf den Nachtrag "Die Keltischen Feste im heutigen Gregorianischen Kalender".
Abgesehen davon, dass es keinen gestrigen solchen gab und die Erhebung des Begriffs "keltische Feste" zum Eigennamen etwas willkürlich erscheint, abgesehen auch davon, dass es eben keine "keltischen" sind, da sie einst zumindest in ganz Europa und Kleinasien und wahrscheinlich rings ums Mittelmeer gefeiert wurden, sind einfach die vermutlich "neokeltischen" Daten wie z.B. 1. Februar, 1. Mai, 20. Juni usw. angegeben - und das, obwohl wenige Seiten zuvor noch von vier Sonnen- und Mondfesten die Rede war.
Welcher Kalender auch gilt, Sonnen- und Mondlauf stehen fest; bestimmte Ereignisse wie die Frühjahrstagundnachtgleiche oder der zweite Vollmond nach deren dreitägigem Fest (Beltane) fallen auf bestimmte Tage. Diese liegen jedes Jahr bei den Sonnenfesten geringfügig, bei den Mondfesten erheblich anders. Wem das zu kompliziert ist, der könnte ja auch gleich die Sommersonnenwende in der Nacht zum 1. Juni feiern. Dann bräuchte er sich nicht darum zu kümmern, ob sie wirklich am 21. Juni oder am 20. gegen 23.30 Uhr oder am 22. gegen 3 Uhr erfolgt. Nur - was feierte er denn dann? Irgendetwas, vermute ich, nicht aber die Naturgegebenheiten. Hier wird kritiklos der christlichen Ursupation der Feste gefolgt. So fiel die Wintersonnenwende eben nach altem Kalender tatsächlich auf den 25. Dezember. Mögen manche Christen (Kopten und Orthodoxe nicht!) die Geburt ihres Gottessohnes aufgrund des Kalenderwechsels einfach vier Tage später feiern; die Wintersonnenwende kümmert´s nicht, der astronomische Zeitpunkt bleibt gleich und heißt nun eben 21. (oder 20. oder 22.) Dezember.
Wenn den Christen die Festlegung von Allerheiligen auf den zweiten Vollmond nach dem dreitägigen Fest der Herbsttagundnachtgleiche zu kompliziert erschien und sie daher das Datum auf den 1. November festlegten, bleibt Samhain eben doch das Fest dieses zweiten Vollmondes irgendwann zwischen später Mitte Oktober und früher Mitte des Novembers. Hätten Sie im Vorfrühling am 20. März Geburtstag und würde man die Benennung der Monate einfach umkehren, der März also plötzlich "Oktober" heißen, würden Sie ja Ihren Geburtstag deswegen zukünftig vermutlich auch nicht im Herbst feiern, weil der Oktober dann "März" hieße.
Hier wird menschliche Willkür über die Naturgegebenheiten gestellt, wie es in unserer Zivilisation weitgehend üblich ist. Dem im Buche manchmal ermüdend vordergründig und wiederholt beschworenen Geist von Avalon entspricht das m.E. nicht.

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Rezension zu "Melodie der Ewigkeit" von Melanie Buhl

Rezension zu "Melodie der Ewigkeit" von Melanie Buhl
CasusAngelusvor 6 Jahren

Inhalt:
Als Maline aufwacht, ist sie zunächst erst mal verwirrt und weiß nicht, wo sie sich befindet oder was passiert ist. In ihrem Kopf spukt der Name Jeanne rum, der irgendwie mit ihr verbunden scheint. Zum Glück wartet schon eine Frau, Abra, auf sie, um ihr aus der Verwirrung zu helfen. Maline ist gerade in die Anderswelt, die Welt der Lichtwesen, zurückgekehrt, nachdem sie auf der Erde ein Leben beendet hat. Abra erklärt ihr, dass sie schon viele Leben gelebt hat und ihr auch noch einige bevorstehen, und Maline beginnt sich an die bedeutendsten ihrer vergangenen Leben zu erinnern.

Meine Meinung:
Melanie Buhls erster Roman "Melodie der Ewigkeit" bietet dem Leser, genau wie "Avalons letzter Apfel", einen angenehmen Erzählstil und eine schöne Atmosphäre, die gut zum Schauplatz, der Anderswelt, passt. Erzählt wird hierbei aus der Er-/Sie-Perspektive, wobei die Sichtweise zwischen Abra, Maline und ihren verschiedenen Verkörperungen auf der Erde wechselt.

Die Geschichte fängt mitten drin mit Malines aufwachen in der Anderswelt an, wodurch der Leser erstmal genauso verwirrt ist, wie sie selbst. Maline hat zunächst keinerlei Erinnerungen, wird aber liebevoll von Abra, einer Schwester des Lichts, empfangen, bei der sie sich gleich wohlfühlt. Während die beiden sich unterhalten, kehren auch einige Erinnerungen zurück und der Leser erfährt von Malines verschiedenen Leben auf der Erde. Begonnen wird mit Jeanne, die im Mittelalter als Tochter eines Burgherren aufgewachsen ist und einen traurigen Tod hatte.

Mir fällt es schwer Melanie Buhls Roman in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Am Anfang hatte es etwas von historisch angehauchter Fantasy, am Ende ging es ziemlich in Richtung Science Fiction. Gestört hat mich dies beim Lesen allerdings nicht. Die Geschichte war interessant, spannend zu lesen, zwischendurch ziemlich traurig und hat mich zum Nachdenken über Wiedergeburt und das Leben nach dem Tod angeregt.

Fazit:
Mit ihrem ersten Roman "Melodie der Ewigkeit" bietet Melanie Buhl dem Leser eine mystische Reise von der Vergangenheit bis hin in eine Zukunft, die vielleicht einmal kommen wird. Dabei bietet sie dem Leser, trotz der Kürze des Buches, viel Stoff zum Nachdenken. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln für diese interessante Geschichte, die nun auch als E-Book erhältlich ist.

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M

Rezension zu "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl

Rezension zu "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl
MelanieBuhlvor 6 Jahren

Liebe Leser, hier möchte ich Euch mein zweites Buch "Avalons letzter Apfel" vorstellen. Da ich es geschrieben habe, und das aus der tiefsten Verbundenheit mit Avalon und den alten Kelten heraus, gefällt es mir natürlich. Sonst hätte ich es wohl kaum veröffentlicht. Ich würde mch aber sehr über Eure Meinungen - über Lob und Kritik freuen. Danke Melanie Buhl

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