Melanie Buhl Avalons letzter Apfel

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Inhaltsangabe zu „Avalons letzter Apfel“ von Melanie Buhl

Avalon - geheimnisvolle Insel der keltischen Mythologie.
Luana ist die hellsichtig begabte Tochter einfacher Handwerker im Britannien des 6. Jahrhunderts n. Chr.
Eines Tages erhält sie die Chance auf Avalon ausgebildet zu werden.
Neben der Heilkunst der Priesterinnen, den alten Bräuchen und keltischen Jahreskreisfesten lernt sie das magische Wissen einer längst vergangenen Zeit kennen.
Als junge Priesterin erhält sie achtsame Einblicke in die Geheimnisse Avalons. Tiefster Schmerz und höchste Liebe begleiten sie auf ihrem Weg.
Schließlich bekommt Luana einen besonderen Auftrag, der sie in eine neue Zeit führen wird.
Eine gefühlvolle Widmung an die keltische Kultur.

Diese Rezension wird nur für Kenner der Thematik Avalon/Große Göttin verständlich sein.

— GilbertvonLuck

Zauberhafter Avalonroman

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Avalons letzter Apfel

    GilbertvonLuck

    21. February 2017 um 19:25

    Vor uns liegt der typisch unliterarische Versuch, mittels eines Romans anhand einer Geschichte ohne erkennbaren Spannungsaufbau geschweige denn -bogen zu belehren - genau so, wie es Autoren versuchen würden, die selbst noch nicht viel und vor allem wohl weder kritisch, noch reflektiert, gelesen haben. Doch der Versuch misslingt: Ganz offenbar wurde einfach unreflektiert aus "Die Nebel von Avalon" und Sekundär- und Wicca-Literatur abgeschrieben oder zusammengefasst. Da wird, was ich am schlimmsten fand, Mittwinter auf Imbolc verlegt und Mittsommer tatsächlich auf Lughnasad, obwohl doch beide Begriffe sowohl in Deutsch wie in ihren Entsprechungen in anderen europäischen Sprachen durchaus landläufig natürlich die Winter- und Sommersonnenwende bezeichnen. Offenbar besaß die Autorin lediglich Kenntnis von den astronomischen Daten der Jahreszeiten, aber keine von meteorologischen oder gar denen in der Natur. Somit verschließen sich ihr möglicherweise auch die Unterschiede zwischen Mond- und Sonnenjahr, denn der jeweilige Beginn von Jahreszeiten in der Natur wird maßgeblich vom Mondjahr bestimmt und fällt mit den Mondfesten zusammen. In den Jahreszeiten der Natur ist Imbolc Frühlingsbeginn (es erscheinen die ersten Blumen - Schneeglöckchen und Winterlinge z.B.). Lughnasad ist in der Natur Herbstbeginn (die Ernten sind im Gegensatz zur Darstellung der Autorin vielfach schon eingebracht, die ersten Herbstfrüchte, insbesondere die ersten Äpfel, sind gereift, Tiere beginnen Wintervorräte anzulegen, es wächst nichts mehr oder nur noch wenig, sondern die Wintervorbereitung beginnt und ist zu Samhain abgeschlossen - die Eichenblätter z.B. sind dann braun und bleiben über den Winter teilweise am Baum. Beltane wird plötzlich zu "Mittfrühling" erklärt - nie zuvor gehört oder gelesen. So gibt es also plötzlich mitten im Frühling Früchte? Beltane ist im Jahreskreis der Natur Sommerbeginn, denn die ersten Früchte sind gereift, Erdbeeren namentlich, falle Beltane auch auf Mitte April oder Mitte Mai (diese Regel stimmt nicht immer, aber oft). Gegenüber den Schnitzern mit Mittsommer und Mittwinter lässt die Bemerkung, die Christen feierten am 24.12. die Geburt Jesu, schon eher schmunzeln. Nein, das tun sie nicht, die Katholiken und Protestanten nicht und die Orthodoxen schon gar nicht! Obendrein handelt der Roman aus der Zeit der Hohepriesterin Viviane, also zu Zeiten König Artus', vermutlich im 5. Jahrhundert. Zu dieser Zeit galt noch das päpstliche Verbot, den Geburtstag Jesu festzulegen. Auf dem heiligen Tor stehen "Ruinen aus längst vergangener Zeit" - ohne jede weitere Erläuterung - nicht etwa ein Steinkreis, wie er vermutlich vor der Christianisierung dort stand. Fundstücke unterstützen diese Vermutung. Überhaupt gibt es häufig schwammige Formulierungen wie "zu gewissen" oder "an bestimmten" - man fragt sich vergeblich, welcher Art diese geheimnisvollen gewissen oder bestimmten Umstände nun genau wären oder welcher längst vergangenen Zeit Ruinen auf dem Tor entstammen sollen. Ich vermute, die Autorin wusste es auch nicht. Im Garten der oft heilkräuterkundigen Priesterinnen "keimt das `Unkraut´ so schnell wie die Nutzpflanzen - welches soll das denn sein? Die verbreiteten Garten-"Un"-Kräuter, z.B. Melde, Giersch, Beifuß und auf ärmeren Böden Mieren, Kamillen und Bärlappe sind allesamt entweder essbar oder heilwirksam oder beides. An einer Stelle wird erwähnt, die Christen betrachteten ein Heiligabend geborenes Kind als Unglückskind, da seine Geburt die Geburt Jesu verhöhne. Viviane, im Roman leicht umbenannt, hält aufgrund dieser Aussage einen Vortrag über die zunehmende Frauenfeindlichkeit der Christen - m.E. ein Beispiel für nicht nachvollziehbare Gedankenführung. So berechtigt Vivianes Vortrag inhaltlich sein mag, so wenig hat die Diffamierung dieses Geburtstages mit Frauenfeindlichkeit zu tun. Zu Beltane, das seltsamerweise beharrlich "Beltaine" genannt wird, obwohl weder die Britokelten noch die einwandernden/einfallenden Germanen Englisch sprachen und obwohl der Roman ja in Deutsch geschrieben ist, will sich die Protagonistin als Priesterschülerin nur "in die Schatten der Feldfeuer" legen, wenn sie einen Mann richtig liebt. (Die Druiden wären auch alle zu alt.) Genau diese Einschränkung ist in ihrer Undifferenziertheit zwischen Liebe und Lust vielleicht recht "fromm", brav und zeitgeistgemäß, entspricht aber gerade nicht dem überlieferten Wesen des Beltanefestes.   Ich könnte ewig so weiterschreiben, aber vielleicht habe ich Sie mittlerweile genug gelangweilt. Lesen sie lieber das Buch. Langeweile kommt nur auf, wenn sie sich nicht empören oder die ganze Zeit den Kopf schütteln müssen. Es tut mir Leid, einen solchen Verriss schreiben zu müssen, denn Charisma und gute Absicht der Autorin möchte ich nicht bestreiten. Sie zieht sich ja in geradezu ermüdender Weise nahezu ausnahmslos zwischen allen Zeilen dahin. Der Nachhilfe bedarf sie aber bestimmt, unter anderem auch in der Interpunktion und im Ausdruck. So ist Sexualität vielleicht für einige Arten Sonnenanbeterinnen und Spinnenweibchen ein "fleischlicher Genuss", für uns aber als "Fleischeslust" ein körperlicher (wenn überhaupt, das wichtigste Sexualorgan ist wahrscheinlich das Gehirn). Vor allem aber empfehle ich ihr, selbständig nachzudenken statt einfach irgendwelche Lehren unreflektiert zu kolportieren. Die undialektischen Widersprüche fielen ihr dann mit Gewissheit auf. Sollte die Autorin tatsächlich ungefähr dreizehn oder 14 Jahre alt gewesen sein, als sie das Buch geschrieben hat - denn diesen Eindruck erweckt ihr Schreibstil - so möchte ich mich bei ihr entschuldigen und ihr Bemühen und ihren Idealismus anerkennen. Für eine Erwachsene jedoch wäre ihre Leistung insbesondere in literarischer, aber auch in spiritueller Hinsicht zumindest mangelhaft. Als Jugendbuch ist "Der letzte Apfel Avalons" trotz des einfachen Schreibstils nicht zu empfehlen, da die vielen fehlerhaften Darstellungen junge Leser geradezu verbildeten. Sie wissen es ja noch nicht besser und glauben dann etwas, von dem sie im Laufe der Zeit bemerken, dass es so vorne und hinten irgendwie nicht stimmen kann und ein System innerer Logik fehlt.  Daraus erwüchse m.E. die Gefahr, sich mit der Religion der Großen Göttin insgesamt zu überwerfen. Das wäre gewiss weder im Sinne der Autorin noch des Rezensenten. Erstaunlicherweise ändert sich der Schreibstil ungefähr ab Mitte des Buches merklich; er wird geschliffener und gewinnt an Klarheit und zutreffendem Ausdruck. Selbst spannende und interessante Anteile erfährt die Geschichte, wenn ein Abenteuer in der sogar jenseits Avalons versunkenen Feenwelt und dessen Folgen geschildert werden. Beinahe wurde ich versöhnt. Dann jedoch stieß ich auf den Nachtrag "Die Keltischen Feste im heutigen Gregorianischen Kalender". Abgesehen davon, dass es keinen gestrigen solchen gab und die Erhebung des Begriffs "keltische Feste" zum Eigennamen etwas willkürlich erscheint, abgesehen auch davon, dass es eben keine "keltischen" sind, da sie einst zumindest in ganz Europa und Kleinasien und wahrscheinlich rings ums Mittelmeer gefeiert wurden, sind einfach die vermutlich "neokeltischen" Daten wie z.B. 1. Februar, 1. Mai, 20. Juni usw. angegeben - und das, obwohl wenige Seiten zuvor noch von vier Sonnen- und Mondfesten die Rede war. Welcher Kalender auch gilt, Sonnen- und Mondlauf stehen fest; bestimmte Ereignisse wie die Frühjahrstagundnachtgleiche oder der zweite Vollmond nach deren dreitägigem Fest (Beltane) fallen auf bestimmte Tage. Diese liegen jedes Jahr bei den Sonnenfesten geringfügig, bei den Mondfesten erheblich anders. Wem das zu kompliziert ist, der könnte ja auch gleich die Sommersonnenwende in der Nacht zum 1. Juni feiern. Dann bräuchte er sich nicht darum zu kümmern, ob sie wirklich am 21. Juni oder am 20. gegen 23.30 Uhr oder am 22. gegen 3 Uhr erfolgt. Nur - was feierte er denn dann? Irgendetwas, vermute ich, nicht aber die Naturgegebenheiten. Hier wird kritiklos der christlichen Ursupation der Feste gefolgt. So fiel die Wintersonnenwende eben nach altem Kalender tatsächlich auf den 25. Dezember. Mögen manche Christen (Kopten und Orthodoxe nicht!) die Geburt ihres Gottessohnes aufgrund des Kalenderwechsels einfach vier Tage später feiern; die Wintersonnenwende kümmert´s nicht, der astronomische Zeitpunkt bleibt gleich und heißt nun eben 21. (oder 20. oder 22.) Dezember. Wenn den Christen die Festlegung von Allerheiligen auf den zweiten Vollmond nach dem dreitägigen Fest der Herbsttagundnachtgleiche zu kompliziert erschien und sie daher das Datum auf den 1. November festlegten, bleibt Samhain eben doch das Fest dieses zweiten Vollmondes irgendwann zwischen später Mitte Oktober und früher Mitte des Novembers. Hätten Sie im Vorfrühling am 20. März Geburtstag und würde man die Benennung der Monate einfach umkehren, der März also plötzlich "Oktober" heißen, würden Sie ja Ihren Geburtstag deswegen zukünftig vermutlich auch nicht im Herbst feiern, weil der Oktober dann "März" hieße. Hier wird menschliche Willkür über die Naturgegebenheiten gestellt, wie es in unserer Zivilisation weitgehend üblich ist. Dem im Buche manchmal ermüdend vordergründig und wiederholt beschworenen Geist von Avalon entspricht das m.E. nicht.

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  • Rezension zu "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl

    Avalons letzter Apfel

    MelanieBuhl

    05. November 2012 um 16:31

    Liebe Leser, hier möchte ich Euch mein zweites Buch "Avalons letzter Apfel" vorstellen. Da ich es geschrieben habe, und das aus der tiefsten Verbundenheit mit Avalon und den alten Kelten heraus, gefällt es mir natürlich. Sonst hätte ich es wohl kaum veröffentlicht. Ich würde mch aber sehr über Eure Meinungen - über Lob und Kritik freuen. Danke Melanie Buhl

  • Rezension zu "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl

    Avalons letzter Apfel

    CasusAngelus

    03. November 2012 um 16:11

    Inhalt: Als Luana von der Priesterin Inara das Angebot bekommt, auf Avalon zur Priesterin ausgebildet zu werden, ist sie überglücklich. Nachdem ihre auch Eltern eingewilligt haben, geht Luana mit der Priesterin. Sie lebt sich schnell auf Avalon ein, auch wenn sie ihre Familie vermisst, und findet neue Freundinnen mit denen sie zusammen ihre Ausbildung beginnt. Sie erhält Einblicke in die Heilkunde und lernt die vielen Bräuche und Feste kennen, so dass die Zeit nur so dahin fliegt. Eines Tages eröffnet ihr die Hohepriesterin von Avalon, dass die große Göttin eine Aufgabe für sie bereit hält. Meine Meinung: Melanie Buhls neuer Roman "Avalons letzter Apfel" entführt den Leser zusammen mit der angehenden Priesterin Luana in die magische Welt von Avalon. Dabei ist der Schreibstil schön leicht zu lesen, so dass man sofort in der Geschichte drin ist und die Seiten nur so dahin fliegen. Der Anfang schildert, wie die junge Luana nach Avalon kommt um ihre Priesterinnen-Ausbildung zu beginnen. Da sie auf der Insel auch noch neu ist, bekommt man als Leser eine gute Einführung in das Leben dort, welche Bereiche die Ausbildung alle umfasst und auch in die Feste und Rituale, welche die Anhänger der großen Göttin feiern. Hier hätte ich ein paar mehr Alltagsszenen mit Gesprächen untereinander schön gefunden, aber so, wie es geschrieben ist, hatte ich dennoch nicht das Gefühl, dass der Geschichte etwas fehlt. Da dieses Buch auch in der Zeit der Artus-Sage spielt, kam ich beim Lesen nicht drumherum, es in meinem Kopf mit einem meiner Lieblingsbücher, "Die Nebel von Avalon", zu vergleichen. Doch Melanie Buhls Roman hat diesen Vergleich erfolgreich bestanden. Die Autorin beschreibt die Welt und das Leben auf Avalon sehr liebevoll, so dass beim Lesen einfach eine tolle Atmosphäre entstanden ist. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Übersicht über die gefeierten Feste am Ende des Buches. Da ist bei jedem nochmal kurz erklärt, wann und was dort gefeiert wird. Die Geschichte erzählt zwar nicht direkt die Artus-Sage, da wir uns beim Lesen kaum in der Außenwelt aufhalten, aber trotzdem kommen einige bekannte Personen vor. Die Hohepriesterin von Avalon ist, als Luana auf die Insel kommt, Vivienne. Ihre Nichte und Artus' Halbschwester Morrígu, die man auch unter dem Namen Morgaine oder Morgan kennt, ist in Luanas Alter und macht zusammen mit ihr die Ausbildung. Auch Nimue, Caómhan und natürlich der Merlin kamen mir bekannt vor beim lesen. Fazit: Ins Gesamt ist "Avalons letzter Apfel" von Melanie Buhl ein toller Ausflug in die magische Welt von Avalon, bei dem man eine Priesterin in ihrer Ausbildung und ihem späteren Lebensweg begleiten darf. Ich kann es jedem Avalon-Fan weiterempfehlen und vergebe 4,5 von 5 geöffnete Muscheln.

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