Melanie Golding

 3.9 Sterne bei 106 Bewertungen
Autorin von Kalte Wasser, Kalte Wasser und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Melanie Golding

Britische Literatur: Melanie Goulding ist eine britische Schriftstellerin. Sie studierte Kreatives Schreiben an der Bath Spa University. Ihren Master schloss sie mit Auszeichnung ab.

Sein Debüt als Autor gab er mit seinem Roman „Little Darlings“. Dieser stand schnell auf den spitzen der Bestsellerlisten.

Alle Bücher von Melanie Golding

Cover des Buches Kalte Wasser (ISBN: 9783959672962)

Kalte Wasser

 (101)
Erschienen am 09.07.2019
Cover des Buches Kalte Wasser: Mysterythriller (ISBN: 9783959678421)

Kalte Wasser: Mysterythriller

 (2)
Erschienen am 09.07.2019
Cover des Buches Kalte Wasser (ISBN: 9783961091515)

Kalte Wasser

 (2)
Erschienen am 10.07.2020
Cover des Buches Little Darlings (ISBN: 9781683319979)

Little Darlings

 (1)
Erschienen am 30.04.2019

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Neu

Rezension zu "Kalte Wasser" von Melanie Golding

Der Wechselbalg...?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Monaten

Eine Geschichte die bewegt und einem Gänsehaut beschert.

Kalte Wasser:
Lauren und Patrick erwarten die Geburt ihrer Zwillinge. Bisher arbeitete Lauren in einer Agentur, alles schien ihrer Erinnerung nach "in Ordnung" gewesen zu sein. Die Entbindung verläuft für Lauren traumatisch, in ihrem Schmerz fühlt sie sich allein gelassen. Währen des Geburtsvorganges scheint sich in ihr etwas abzuspalten, etwas das nicht mehr mit dem was um sie herum geschieht in Einklang steht. Als ihre Kinder endlich auf der Welt sind, kann sie sich in ihren Gefühlen nicht fallen lassen. Eine routinierte und ruppige Hebamme und der etwas überfordert anmutende Patrick ahnen nicht was in der jungen Frau vor geht. Als die junge Mutter nachts mit ihren Zwillingen die nun Morgan und Riley heißen, alleine ist, nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Die Autorin kannte ich bisher noch nicht, habe aber nach einer Leseprobe, diesen spannenden Roman, der mittlerweile in der deutschen Ausgabe als Mysterythriller gehandelt wird, unbedingt lesen wollen und es nicht bereut.

Interessant war für mich auch die Figur der Kommissarin Harper, die mit ihrer unkonventionellen Art und ihrem Eigensinn der Geschichte eine besondere Note verleiht. Harper fühlt sich für den Fall, der für ihre Kollegen keiner ist, verantwortlich. Es wäre nicht das erste Mal dass Harper mit ihrem Spürsinn für Aufklärung und die Überführung von Tätern sorgt. Ihre Nähe zu der Journalistin Amy, für die sie schwärmt, könnte Harper in diesem Fall von Nutzen sein. Oder wird sie sich verstricken? Kann sie einen kühlen Kopf behalten?

Beim Lesen wurde ich von ambivalenten Gefühlen gebeutelt, denn es gelingt Melanie Goulding höchst spannend, dem Leser die Geschichte so darzulegen, dass mehrere Perspektiven eingenommen werden können. Nie war ich mir ganz sicher, die Story durchschauen zu können. Bis zum Schluss schlägt die Autorin Haken und das Ende hat mich mit einer Gänsehaut zurückgelassen.

Ich konnte "Kalte Wasser" nicht zur Seite legen, so spannend aber auch dramatisch wirkten die Schicksale der Protagonisten auf mich. Keine leichte Lektüre, jedoch mit Tiefgang.

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Rezension zu "Kalte Wasser" von Melanie Golding

Rundum gelungener, atmosphärischer und unheimlicher Mysteryroman mit Gänsehaut-Momenten und sehr angenehmem Schreibstil
Lovely_Lilavor 9 Monaten

* Spoilerfreie Rezension! *

~ „Kalte Wasser“ ist ein rundum gelungener, atmosphärischer und unheimlicher Mysteryroman mit Thriller-Elementen und vielen Gänsehaut-Momenten. Melanie Golding hat einen unheimlich angenehmen, anschaulichen, flüssig lesbaren Schreibstil, der dabei überraschend komplex und tiefgründig ist. Ich habe die nuancierten Beschreibungen der Emotionen der Figuren sehr genossen! Bei ihrem Buch hat sich die Autorin spürbar von alten Sagen und Märchen inspirieren lassen, geht aber auch tiefgründig auf Themen wie Sexismus, unfair aufgeteilte Arbeit bei der Kinderbetreuung, Gewalt bei der Geburt, psychische Gesundheit bzw. Krankheit und Wochenbettpsychose ein. Die Geschichte wird dabei aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt: Einmal erleben wir mit, was der Mutter Lauren im Krankenhaus passiert und dass ihr niemand glaubt, dass eine fremde Frau ihre Kinder entführen wollte. Gleichzeitig begleiten wir auch die engagierte Polizistin Joanna Harper bei der Arbeit, die verzweifelt versucht, das Rätsel zu lösen. Beide Frauen fand ich sehr liebevoll ausgearbeitet und sympathisch. Besonders Lauren konnte mich überzeugen; ich habe sehr mit ihr mitgefühlt und hatte Mitleid mit ihr, weil sie oft schlecht behandelt wird und weil ihr Ehemann so ein egozentrischer, unfähiger Sexist (den ich die meiste Zeit leidenschaftlich gehasst habe) ist. Das Buch hat nicht nur einen spannenden Einstieg, sondern auch eine durchgehende düstere, unheimliche Atmosphäre und eine ständige unterschwellige Spannung, die das Buch durchziehen. Das habe ich geliebt! Die Grenzen zwischen Realität und Einbildung aufgrund von Müdigkeit scheinen immer mehr zu verschwimmen – und gerade dieses Undurchsichtige hat mir bis zum ebenfalls offenen Ende sehr gefallen. Die Autorin weiß zudem das Potential ihrer Schauplätze (Psychiatrie, nächtliches Krankenhauszimmer, Stausee mit versunkenem Dorf, verwachsener Waldpfad) eindrucksvoll und intensiv zu nutzen. Ich spreche hiermit eine Leseempfehlung aus: Wagt den Sprung ins „Kalte Wasser“ – ihr werdet es nicht bereuen! ~

 Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!




Inhalt

 Im Buch sitzt plötzlich eine Frau am Krankenhausbett der frisch gebackenen Mutter Lauren und will einen ihrer neugeborenen Zwillinge mit ihrem eigenen Kind austauschen. War Lauren nur übermüdet und hat sich die Frau eingebildet, wie alle sagen? Warum scheint dann etwas mit ihren Babys nicht zu stimmen?




Übersicht

Einzelband oder Reihe: Einzelband
Verlag: HarperCollins
Seitenzahl: 400
Erzählweise: Figuraler Erzähler, Präteritum
Perspektive: weibliche Perspektive
Kapitellänge: kurz bis mittel
 Tiere im Buch: +/- Ein Wurm wird auseinandergerissen und gefressen. Ansonsten werden im Buch keine Tiere verletzt, getötet oder gequält. Selten wird Fleisch gegessen.



Warum dieses Buch?

 Der unheimliche Klappentext und das schlichte, aber düstere Cover haben in mir sofort den Wunsch geweckt, dieses Buch zu lesen. Zudem hatte ich im Vorfeld viel Positives darüber gehört und wusste, dass es auf Sagen und Märchen über Wechselbälger basiert – das fand ich sofort spannend, da ich diese Art von Geschichten liebe!



Meine Meinung

 Einstieg (5 Sterne ♥)




"Plötzlich stieg eine Erinnerung in ihr auf, und die Worte der alten Frau kamen ihr in den Sinn: 'Wenn sie ihre eigenen wiederhaben will, muss sie sie ins Wasser legen. Richtig unter Wasser müssen sie sein.'" E-Book, Position 22




Im Prolog ist eine junge Mutter kurz davor, ihre beiden Zwillingsbabys in einem Stausee zu ertränken. Das Buch beginnt so spannend, dass man sofort wissen will, wie es weitergeht und wie es überhaupt zu einer solch dramatischen Situation kommen konnte. 



Schreibstil (5 Sterne ♥)




Melanie Golding hat einen unheimlich angenehmen, flüssig lesbaren Schreibstil, der dabei überraschend komplex und tiefgründig ist. Ihre Beschreibungen sind stets sehr anschaulich und auch in unheimlichen Momenten kann die Autorin mit ihrer Sprache punkten. Ich habe die nuancierten Beschreibungen der Emotionen der Figuren und deren Gedankenwelt sehr genossen! Alleine deshalb werde ich mir das nächste Buch der Autorin sicherlich nicht entgehen lassen. 



Inhalt, Themen, Botschaften & Ende (5 Sterne) 




Bei ihrem Mystery-Roman „Kalte Wasser“, der durchaus auch Thriller-Elemente enthält, hat sich Melanie Golding von alten Sagen und Märchen inspirieren lassen. Immer wieder sind deshalb ihren Kapiteln kurze Zitate aus Märchenbüchern oder Sagen enthalten, die näher auf den Volksglauben des Wechselbalges eingehen. Dadurch wirkt die Geschichte noch realistischer und unheimlicher. In ihrem wendungsreichen Roman spielt die Autorin mit der Wahrheit und stellt immer wieder in Frage, ob Lauren durch ihren Schlafmangel und das Trauma ihrer Geburt vielleicht Dinge sieht, die nicht real sind. Dabei geht die Schriftstellerin auch auf das Thema psychische Gesundheit bzw. Krankheit und besonders auf die Wochenbettpsychose näher ein. Der Alltag in einer Psychiatrie wird ebenso anschaulich geschildert wie die langsame Verwandlung von einer selbstbewussten jungen Frau zu jemandem, der von allen für verrückt gehalten wird, und sich bemüht, alle vom Gegenteil zu überzeugen. Gerade dadurch ist man sich selbst oft nicht sicher, ob Lauren die Dingen noch klar sehen kann.




Protagonistinnen & Figuren (5 Sterne ♥)

 Die Geschichte wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt: Einmal erleben wir mit, was der Mutter Lauren im Krankenhaus passiert und dass ihr niemand glaubt, dass eine fremde Frau ihre Kinder entführen wollte. Gleichzeitig begleiten wir auch die engagierte Polizistin Joanna Harper bei der Arbeit, die verzweifelt versucht, das Rätsel zu lösen, weil sie der Fall aufgrund ihrer Vergangenheit nicht kaltlässt. Beide Frauen fand ich sehr liebevoll ausgearbeitet und sympathisch. Besonders Lauren konnte mich überzeugen. Ständig fragt man sich, ob man ihr trauen kann, ob sie sich die Vorkommnisse nur einbildet und an einer Wochenbettpsychose leidet oder ob sie die Einzige ist, die die Wahrheit erkennt.  Mit Lauren hatte ich immer wieder Mitleid, weil sie nicht ernst genommen wird, weil sie Gewalt bei und nach der Geburt erlebt und weil ihr Ehemann so ein egozentrischer, unfähiger Idiot ist (den ich die meiste Zeit leidenschaftlich gehasst habe). Die anderen Nebenfiguren waren auch sehr gut ausgearbeitet und interessant – hier hat die Autorin aus meiner Sicht alles richtig gemacht!




Spannung & Atmosphäre (5 Sterne ♥)

 Ich habe die düstere, unheimliche Atmosphäre und die unterschwellige Spannung (und Anspannung), die das Buch durchziehen, geliebt und bin sehr gern in diese Geschichte voller Gänsehaut-Momente eingetaucht! Die Kapitel enden zwar nicht immer mit klassischen Cliffhangern, trotzdem will man sofort weiterlesen. Die Autorin weiß das Potential ihrer Schauplätze (Psychiatrie, nächtliches Krankenhauszimmer, Stausee mit versunkenem Dorf, verwachsener Waldpfad) auf jeden Fall zu nutzen – das finde ich großartig! Man weiß irgendwann nicht mehr, wem man noch vertrauen kann, und versucht die ganze Zeit, das Geheimnis um die Zwillinge zu lüften. Die Grenzen zwischen Realität und Einbildung aufgrund von Müdigkeit scheinen immer mehr zu verschwimmen – und gerade dieses Undurchsichtige hat mir bis zum ebenfalls offenen Ende sehr gefallen! Wer damit allerdings nicht umgehen kann und sich am Ende eine Auflösung inklusive detaillierter Erklärungen wünscht, die alle Unklarheiten ausräumen, der wird mit diesem Buch wahrscheinlich keine Freude haben.



 „Die Kälte schien direkt aus der Frau zu kommen. Der Gestank faulender, mit Schlamm und Fischen emporgeschwemmter Pflanzen stieg Lauren in die Nase.“ E-Book, Position 475



Feministischer Blickwinkel (5 Sterne ♥)

Schon auf den ersten Seiten besteht das Buch den Bechdel-Test, außerdem haben mir die vielen starken Frauenfiguren und ihre führenden Positionen im Beruf (leitende Psychiaterin, Chefjournalistin, Ärztin etc.) sehr gefallen. Auch dass Harper lesbisch ist, ist positiv hervorzuheben, ebenso wie die Tatsache, dass keine Geburtsart verurteilt wird und dass auch die Kaiserschnittmutter sehr glücklich mit ihrer Entscheidung ist. Das Geschlechterverhältnis war so ausgeglichen, wie ich mir das wünsche. Zusätzlich hat es mir gefallen, dass auch Gewalt unter und nach der Geburt angesprochen und kritisiert wird und dass gezeigt wird, dass Frauen oft überhaupt nicht ernst genommen werden, wenn sie äußern, dass sie Schmerzen haben.




Durch Patricks fürchterliches Verhalten wird deutlich, wie ungerecht die unbezahlte Pflegearbeit immer noch verteilt ist und wie rückwärtsgewandt viele Männer auch heute noch das Thema Kindererziehung betrachten. Patrick nutzt beispielsweise die Wehrlosigkeit seiner Frau nach der Geburt aus, um seine Namenswünsche durchzuboxen, zieht ins Gästezimmer, weil er (noch dazu trotz Urlaub!) ohne Schlaf „nicht so gut funktioniert“, lässt seine Ehefrau nachts mit zwei Säuglingen vollkommen alleine und versucht ihr dann noch einzureden, dass die Aufteilung fair sei bzw. dass sie als Frau eine natürliche Begabung für die Kinderbetreuung habe. Laurens Situation zeigt, dass man als Frau, die über die Familienplanung nachdenkt, dem Partner zuerst intensiv auf den Zahn fühlen sollte, um herauszufinden, wie er sich seine Rolle als Vater vorgestellt hat. Das senkt zumindest das Risiko, dann alleine für alles zuständig zu sein – das böse Erwachen kann natürlich trotzdem kommen. Das Einzige, was ich nicht so gelungen fand, waren die gelegentlichen gegenderten Beleidigungen (Miststück, Schlam++), aber das verzeihe ich bei so vielen Pluspunkten!




„‘Wie wär’s damit‘, sagte Patrick. ‚Solange ich noch frei habe, helfe ich tagsüber, so viel ich kann, und du bist für die Nächte zuständig. Echtes Teamwork eben. Wär doch fair, oder?‘“ E-Book, Position 1399



 Mein Fazit




„Kalte Wasser“ ist ein rundum gelungener, atmosphärischer und unheimlicher Mysteryroman mit Thriller-Elementen und vielen Gänsehaut-Momenten. Melanie Golding hat einen unheimlich angenehmen, anschaulichen, flüssig lesbaren Schreibstil, der dabei überraschend komplex und tiefgründig ist. Ich habe die nuancierten Beschreibungen der Emotionen der Figuren sehr genossen! Bei ihrem Buch hat sich die Autorin spürbar von alten Sagen und Märchen inspirieren lassen, geht aber auch tiefgründig auf Themen wie Sexismus, unfair aufgeteilte Arbeit bei der Kinderbetreuung, Gewalt bei der Geburt, psychische Gesundheit bzw. Krankheit und Wochenbettpsychose ein. Die Geschichte wird dabei aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt: Einmal erleben wir mit, was der Mutter Lauren im Krankenhaus passiert und dass ihr niemand glaubt, dass eine fremde Frau ihre Kinder entführen wollte. Gleichzeitig begleiten wir auch die engagierte Polizistin Joanna Harper bei der Arbeit, die verzweifelt versucht, das Rätsel zu lösen. Beide Frauen fand ich sehr liebevoll ausgearbeitet und sympathisch. Besonders Lauren konnte mich überzeugen; ich habe sehr mit ihr mitgefühlt und hatte Mitleid mit ihr, weil sie oft schlecht behandelt wird und weil ihr Ehemann so ein egozentrischer, unfähiger Sexist (den ich die meiste Zeit leidenschaftlich gehasst habe) ist. Das Buch hat nicht nur einen spannenden Einstieg, sondern auch eine durchgehende düstere, unheimliche Atmosphäre und eine ständige unterschwellige Spannung, die das Buch durchziehen. Das habe ich geliebt! Die Grenzen zwischen Realität und Einbildung aufgrund von Müdigkeit scheinen immer mehr zu verschwimmen – und gerade dieses Undurchsichtige hat mir bis zum ebenfalls offenen Ende sehr gefallen. Die Autorin weiß zudem das Potential ihrer Schauplätze (Psychiatrie, nächtliches Krankenhauszimmer, Stausee mit versunkenem Dorf, verwachsener Waldpfad) eindrucksvoll und intensiv zu nutzen. Ich spreche hiermit eine Leseempfehlung aus: Wagt den Sprung ins „Kalte Wasser“ – ihr werdet es nicht bereuen!




Bewertung

Idee: 5 Sterne ♥
Inhalt, Themen, Botschaft: 5 Sterne ♥
Umsetzung: 5 Sterne
Worldbuilding: 5 Sterne ♥
Einstieg: 5 Sterne ♥
Schreibstil: 5 Sterne ♥
Protagonistinnen: 5 Sterne ♥
Nebenfiguren: 5 Sterne ♥
Spannung: 5 Sterne
Atmosphäre: 5 Sterne ♥
Ende / Auflösung: 5 Sterne ♥
Emotionale Involviertheit: 5 Sterne ♥
Feministischer Blickwinkel: 5 Sterne ♥

Insgesamt:


❀❀❀❀❀♥ Lilien

 Dieses Buch bekommt von mir fünf Lilien und ein Herz – und damit den Lieblingsbuchstatus und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Rezension zu "Kalte Wasser" von Melanie Golding

Lesenswert aber nur mittelmäßig spannend
tine1211vor einem Jahr

Kaltes Wasser von Melanie Golding

Lauren ist überglücklich, denn sie ist gerade Mutter von Zwillingen geworden. Doch dann steht eines Nachts plötzlich eine zerlumpte Gestalt vor ihr im Krankenhaus und schlägt ihr einen Deal vor: Lauren solle eines von ihren Kindern gegen eines der der Frau tauschen, damit die Gerechtigkeit wieder hergestellt ist. Lauren ist entsetzt und kann vor der Frau fliehen und ihre Kinder beschützen. Doch die Drohung der Frau war unmissverständlich: Wenn Lauren dem Deal nicht zustimmt, holt sich die Frau beide Kinder und niemand wird es ihnen äußerlich ansehen können.

Panisch ruft Lauren die Polizei, doch niemand glaubt ihr, denn nirgendwo ist die Frau auf den Überwachungskameras zu sehen und so wird es als eine psychische Belastung abgetan. Nur die junge Polizistin Harper scheint Lauren zu glauben. Und dann nimmt Lauren plötzlich eine Veränderung an ihren beiden Kindern wahr und sie spürt, dass dies nicht ihre Zwillinge sind. Wird sie verrückt, oder hat die Frau ihre Drohungen wahr gemacht?

Die Geschichte um die Mutter Lauren ist nachvollziehbar und authentisch aufgebaut. Die Autorin schildert sehr gut die Gemütsverfassung einer gerade gebährenden Frau. So lassen sich auch die Handlungen und Reaktionen nach dem Notruf als Leser nachvollziehen. Ich wusste nicht, was ich glauben sollte. Ist es eine Reaktion auf die Geburt, oder ist an der geheimnisvollen Frau etwas dran?

Parallel dazu wird die Geschichte der etwas rebellischen Polizistin Harper erzählt, die durch ihre Eigenmächtigkeiten und vorschnellen Handlungen es sich gerne mit ihren Vorgesetzten und der attraktiven Journalistin Amy verscherzt.

Die Handlungen laufen parallel zueinander und fließen gut zusammen. Die Story ist sehr flüssig geschrieben und angenehm und leicht zu lesen.

Für mich fehlte leider die eigentliche Spannung, denn aus dem Mittelfeld wagte sich die Geschichte leider nicht heraus. Dennoch ist die Geschichte ganz lesenswert.


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