Melanie H. Dr. Adamek

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Lebenslauf von Melanie H. Dr. Adamek

Dr. Melanie H. Adamek ist promovierte Juristin, Verlegerin, Autorin und international gefragte Waldgesundheits-Expertin. Seit 2001 konzentriert sich ihre Tätigkeit auf den Bereich der öffentlichen Gesundheit, speziell auf Gesundheitsförderung und Prävention. Das Im-Wald-Sein hat sie vor einigen Jahren wiederentdeckt, als sie eine Auszeit nahm, um ein Herzensprojekt zu verfolgen und in Eigenregie das Häuschen ihrer Großeltern zu sanieren. Gleichzeitig erkannte sie den Trend des Themas und das Potenzial des Im-Wald-Seins für eine gesunde Gesellschaft. Für dieses Buch hat sie ein wissenschaftlich inspiriertes dreitägiges Waldbaden-Experiment konzipiert und mit einer interessierten Gruppe von 12 Personen durchgeführt. Sie konnte ausgewiesene Spezialisten aus den Bereichen Gesundheit und Wald für eine Mitwirkung an dieser Publikation begeistern. Mit ihrem Buch möchte sie den Wald als wichtigen Partner für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden in unser Bewusstsein zurückbringen. Melanie Adamek hat eine von der International Society of Nature and Forest Medicine zertifizierte Schulung in Forest Medicine in Japan absolviert. Mehr zur Autorin und ihrer Toolbox für ein natürlich gesundes Leben hier: https://www.melanie-adamek.de

Quelle: Verlag / vlb

Neue Rezensionen zu Melanie H. Dr. Adamek

Neu

Wald ist mir ja eigentlich nicht fremd. Dank Hund und Mann sind wir regelmäßig dort unterwegs und genießen die wechselnden Jahreszeiten, sammeln Tannenzapfen, Kastanien und allerlei Dinge für ein gemütliches und hübsch dekoriertes Zuhause. Ende Herbst und Winter genießen wir die wohlige Wärme unserer zwei Kamine und wissen, was uns der Wald dank des Holzes an Nutzen bringt.
Doch mit der Möglichkeit, im Wald auch gesundheitliche Prävention zu erfahren, das war mir bisher völlig neu. Natürlich fühlt man sich gut und auch ein wenig müde nach einem langen Waldspaziergang, aber das lag meiner Meinung nach einfach an der vielen frischen Luft. Jedoch weit gefehlt!
Mit Dr. Melanie H. Adamek begibt man sich als Leser auf eine ganz andere Art und Weise in den Wald. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was Wald überhaupt bedeutet, lernen die bisherigen Forschungen über Terpene und deren Wirksamkeit auf Killerzellen und betrachten die allgemeine Studienlage.
Festzustellen bleibt danach, das die Japaner wie auch die Amerikaner den Europäern unendliche Längen in dieser Forschung voraus sind.
Mit einem Experiment mit Freunden und Bekannten beschließt die Autorin den japanischen Shinrin Yoku und dem amerikanischen Trend selbst zu testen und wird dabei von zahlreichen Fachleuten unterstützt.
Eine Reise nach Japan auf eine Fachkonferenz und die dortigen neuen Forschungsergebnisse vermittelt die Autorin ausführlich und auch für Laien der Medizin und Chemie verständlich und nachvollziehbar.
Mit „Im Wald sein“ von Dr. Melanie H. Adamek erhält man ausreichend Anregungen auf den nächsten Waldtrip, reizt sicherlich auch mal einen „Waldfremden“ zu einem regen Ausprobieren und schafft es trotz zahlreicher medizinischer und chemischer Grundlagen einem das in Japan schon so lange erforschte Prinzip des Waldbadens, ausreichend und hübsch bebildert, auf den Grund zu gehen.

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M

Eine natürliche Form von Therapie

Psychostress, Arbeitszeitverdichtung, psychische Erkrankungen bis hin zum Burn Out, die Zahl der Betroffenen ist in den letzten Jahren immens gestiegen mit weiter nach oben steigender Kurve.

Supervision, Psychotherapie, Kuren, Beratung, all das entfaltet sich in fast gleicher Weise ebenfalls potentiell.

Doch könnte es sein, wie es Melanieh Adamek durchaus überzeugend in ihrem Werk darlegt, dass es einfache, jedem zur Verfügung stehende und auch naheliegende Möglichkeiten gibt, einerseits im Stress „zur Ruhe zu kommen“ (wenn es schon so weit ist, dass sich Symptome zeigen) und andererseits auch im Vorfeld (nicht nur) psychischer Belastungen präventiv auf eine natürliche, immer schon zur Verfügung stehende Form der Sorge für sich selbst gesorgt werden kann.

Wer beim Wort „Waldbaden“ ein wenig irritiert sein sollte, dem sei versichert, dass sich dieses leichte Befremden bei der Lektüre schnell legt. Denn schon in den ersten Zeilen ersetzt Adamek diesen (japanischen) gewachsenen Begriff durch das viel simplere und neutral formulierte „IM Wald sein“.

Denn am Ende geht es hauptschlich darum, in einer hochzivilisierten und hochtechnisierten, betonierten und metropolzentrierten Welt die Haftung and die eigenen Ursprünge, die Bindung zur Natur, aufrecht zu erhalten oder, nicht selten, wieder herzustellen.

Ein Zusammenhang in dem der gute, alte „Sonntagsspaziergang“ im Wald in ganz neuem Licht wiedererscheinen könnte, als Basis sozusagen für ein neues, bewussteres und therapeutisch gezielteres „sich Aufhalten“ und „rückbinden“ an die Natur und den Wald.

Wobei die vielfachen Einsichten, die Adamek und andere Fachleute im Buch liefern natürlich nicht dabei stehen bleibt.

„Ist das ein neuer Trend (als Wiederentdeckung der Liebe zum Wald), oder vielmehr ein universelles Gesundheitskonzept mit Zukunftspotenzial“?

Folg man den Einlassungen im Buch (die angenehm sachlich und nicht „esoterisch“ angehaucht daherkommen), dann gilt natürlich unmissverständlich der zweite, erweiterte Teil des Zitats.

Was nicht einfach trocken und abstrakt daher geschrieben wird, sondern als Teil eigener Erfahrungen lebendig und teils verblüffend fachkundig und sorgfältig dem Leser vor Augen geführt wird. Und überzeugend vor allem dazu motiviert, eigene Erfahrungen folgen zu lassen, angeleitet von den vielen Impulsen des Buches, „dass es sich lohnt den Wald auf neue Art und Weise zu besuchen“. Denn auch ein Spaziergang, so wohltuend er bereits wirken mag, lässt sich im Empfinden und als präventive Maßnahme mit einfachen, aber wirksamen Formen einer aufmerksamen Betrachtung hochgradig steigern für das Wohlbefinden von Seele und Körper.

Als eine Form der „neuen (verzahnten) Wissenschaft, die viele Disziplinen vereint“.

Einfach zu verstehen, überzeugend in den dargelegten Erfahrungen und deren Deutung und ebenso einfach umgehend umzusetzen, eine Lektüre, die sich lohnt. Nicht nur, wenn der Stress und Folgekrankheiten bereits im Raum stehen, vor allem aber gerade auch dann.

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