Melanie Laibl

 4,4 Sterne bei 75 Bewertungen
Autorin von In mir spielt Musik, Hase, Hund, Birnen – UND? und weiteren Büchern.
Autorenbild von Melanie Laibl (©privat)

Lebenslauf

Melanie Laibl, geboren 1973 in Linz, ist studierte Übersetzerin und Kommunikationswissenschaftlerin. Heute lebt sie im Wienerwald und arbeitet literarisch, journalistisch und werblich – Hauptsache mit Buchstaben. Für ihre sprachspielerische Kinderliteratur wurde sie vielfach ausgezeichnet und gefördert. Unter anderem mit dem Kinderliteraturpreis der Stadt Wien, dem LESERstimmen Preis, dem Wissenschaftsbuch-Preis in der Kategorie Junior-Wissen, dem Mira Lobe Stipendium und künstlerischen Residencies. In Laibls Büchern treffen ungewöhnliche Figuren auf erfrischende Formulierungen, und pure Fantasie wird mit sorgsam recherchiertem Fachwissen in Verbindung gebracht. Dafür bietet ihr vor allem das Genre des erzählenden Sachbilderbuchs eine ideale Bühne. Absolutes MINT-Herzensthema: die Natur(wissenschaften)!

Neue Bücher

Cover des Buches Ganz schön schleimig (ISBN: 9783702243180)

Ganz schön schleimig

Neu erschienen am 31.12.2025 als Gebundenes Buch bei Tyrolia.

Alle Bücher von Melanie Laibl

Cover des Buches In mir spielt Musik (ISBN: 9783903300781)

In mir spielt Musik

(27)
Erschienen am 26.03.2024
Cover des Buches Hase, Hund, Birnen – UND? (ISBN: 9783903553057)

Hase, Hund, Birnen – UND?

(26)
Erschienen am 07.01.2025
Cover des Buches Verkühl dich täglich (ISBN: 9783958540644)

Verkühl dich täglich

(4)
Erschienen am 18.09.2017
Cover des Buches Prinzessin Hannibal (ISBN: 9783903081123)

Prinzessin Hannibal

(2)
Erschienen am 01.03.2022
Cover des Buches So ein Mist (ISBN: 9783702236984)

So ein Mist

(2)
Erschienen am 01.09.2018
Cover des Buches WErde wieder wunderbar (ISBN: 9783707452723)

WErde wieder wunderbar

(2)
Erschienen am 11.04.2022
Cover des Buches Wie ich die Welt mir träume (ISBN: 9783707452976)

Wie ich die Welt mir träume

(2)
Erschienen am 19.09.2023

Interview mit Melanie Laibl

Ein kleines Interview zwischen Melanie Laibl und dem LovelyBooks-Team:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Als begierige Leserin von Kindesbeinen an hat sich bei mir der Wunsch, auch beruflich mit Sprache zu tun zu haben, schon Ende der 1980er herauskristallisiert. Nach Übungen in Präzision (Übersetzerstudium) und Kreativität (lange Jahre in der Werbung) taten sich 2007 die ersten konkreten Buchprojekte auf. Meine erste Veröffentlichung, ein Sachbuch über Leben und Werk eines Künstler-Duos, ist in Zusammenarbeit mit einer Kommunikationsagentur entstanden und war der willkommene „Türöffner“. Heute arbeite ich sowohl literarisch als auch nach wie vor werblich, redaktionell und übersetzerisch – und ich genieße jede dieser Tätigkeiten mit ihren unterschiedlichen Qualitäten.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

In der Kinderliteratur, auf der aktuell einer meiner Schwerpunkte liegt, freue ich mich immer auf neue Bücher von Gerda Anger-Schmidt, die mit ihrer Sprachkreativität, ihrem Witz und ihrer Leichtigkeit einfach herzerfrischend sind. Ansonsten beobachte ich mit Interesse die Szene in Italien und Spanien, weil die dortigen Autoren/Illustratoren meine Freude an ausgefallenen Themen und Stilen teilen. In der Erwachsenenliteratur lese ich im Grunde quer durch die deutsch-, französisch- und englischsprachigen Belletristik-Neuerscheinungen. Und bin immer wieder fasziniert vom absolut zeitlosen Schaffen von Elfriede Gerstl, Ernst Jandl und Elfriede Jelinek. Drei Sprachgewaltige, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Meine Autorenwebsite wendet sich mit einem sehr vielfältigen Angebot – vom Vorlese-Service bis zum Mini-Video – an Interessierte jeden Alters. Darüber hinaus freue ich mich immer, meine vorwiegend jungen und jüngsten Leser bei meinen Lesungen oder Workshops kennen zu lernen. Es ist eine unglaublich bereichernde Erfahrung, meine Bücher mit ihren Augen zu betrachten. Dabei tun sich oft vollkommen neue Blickwinkel auf.

5) Wann und was liest Du selbst?

Jeder Besuch bei meiner Lieblingsbuchhändlerin endet mit vollen Tragetaschen. Belletristik, Comic, Jugendbuch, Kinderbuch – ich lese alles, was mich „anspringt“. Dabei habe ich jedoch nie mehrere Bücher parallel in Arbeit. Ich lasse mich lieber voll und ganz auf eine Welt ein, am besten ohne Unterbrechung. Das geht am besten am frühen Abend bis spät in die Nacht hinein.

Neue Rezensionen zu Melanie Laibl

Cover des Buches Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte (ISBN: 9783701183821)
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Rezension zu "Na Zoowas! Wie die Wilde Kraa den Tiergarten aufmischte" von Melanie Laibl

kleine_buecherwuermchen
Ein Funken Freiheit im Zoo

Die Wilde Kraa besucht wie so oft die Viechs im Zoo und erzählt ihnen die neuesten Neuigkeiten. Diesmal hat sie etwas besonders Wichtiges zu besprechen. Ihr ist bewusst geworden wie sehr sie ihre Freiheit liebt und möchte die Tiere im Zoo dazu ermutigen sich ebenfalls ihre Freiheit zurückzuholen. Dafür hat sie sogar ein Papier gestaltet auf dem die Tiere ihr Zeichen machen sollen um den Menschen zu zeigen dass sie nicht mehr im Zoo leben möchten. Die Viechs sind jedoch verunsichert. Sie schätzen die Vorteile im Zoo und finden die „Schau-Waus“, die Besucherinnen und Besucher, oft sogar unterhaltsam. Die Wilde Kraa versteht nicht wieso sie nicht frei sein möchten. Doch ein Tier zeigt schließlich Interesse: „Ich will dorthin, wo ich weiter schwimmen kann, immer weiter.“


💭 Meine Meinung:

Das Buch spricht ein spannendes und vielschichtiges Thema an das unglaublich viel Potenzial für Gespräche bietet. Die Tiere im Zoo erkennen Vorteile, manche wurden sogar gerettet. Gleichzeitig bleibt die große Frage bestehen was Freiheit überhaupt bedeutet und ob sie für alle dasselbe ist.


Im hinteren Teil des Buches werden die Tiere vorgestellt. Dort stehen ihre künstlerischen Selbstbezeichnungen neben den Namen, die Menschen ihnen geben. Die Wo-Wos sind zum Beispiel die Erdmännchen und die Uk-Uk die Orang-Utans. Zusätzlich werden der Zoo und weitere Orte, wie zum Beispiel Auffang- und Aufzuchtstationen, kurz erklärt. Auch Themen wie „Wie sehen Menschen Tiere“ und „Wie nehmen Tiere uns Menschen wahr“ werden angesprochen. Diese Einblicke fand ich besonders spannend und inspirierend, um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.


Die farbenfrohen Illustrationen haben eine künstlerische Freiheit in sich die hervorragend zum Inhalt passt.


Für mich ist dieses Buch ein großartiger Einstieg in ein komplexes Thema weil es nicht mit richtig oder falsch argumentiert sondern zum Nachdenken und Weiterdenken einlädt.

Freiheit oder Sicherheit, was bedeutet der Zoo für die Tiere?

Der Kolkrabe, die wilde Kraa, fühlt sich frei, weil sie überall hinfliegen kann. So besucht sie regelmäßig die Tiere (Viechs) im Zoo, für die sie eigene Namen hat, die am Ende des Buches „übersetzt“ werden. So sind die Wo-Wos die Erdmännchen ihre erste Station, die warten auf ihr Frühstück und die Kraa behauptet, „Wenn ihr frei wärt, wie ich, hättet ihr längst gefuttert.“ Verschweigt aber, dass ihr Magen auch knurrt. Doch dann kommen die „Mjam-Nams“ mit dem Futter zu den Viechs. Doch die Kraa hat sich über Nacht Gedanken gemacht und einen Text geschrieben, der die Freiheit der Zootiere fordert. Die Zoobewohner tun sich aber schwer damit zu unterschreieben, weil sie das sorglose Leben nicht aufgeben wollen. So fühlt sich der Affe (Uk-Uk) „recht ungezwungen.“ 

Sehr lustig ist das Zusammentreffen mit den Besucher*innen des Zoos und die Kommentare in den Sprechblasen.  Auch hier mischt sich immer wieder mit nicht ganz wahren Behauptungen die Kraa ein. Auf einer Seite, die das wuselige Treiben im Zoo zeigt, stellt die Kraa dann die Frage „Wer will, dass Schluss ist mit Zoo?“

Hinten im Buch gibt es, wie schon erwähnt Erklärungen zu den Tieren, zum Zoo und zur Intension für das Buch. Schon in dem Buch „Schiffbruch mit Tiger“ geht es darum, wie sinnvoll ein Zoo für die Tierwelt ist. Auch dieses Buch bietet viel Diskussionsmöglichkeiten, denn der Zoo ist ja nicht mehr nur Tierschau, sondern heute ist man bemüht die Tiere so artgerecht wie möglich zu behandeln. Die Bilder sind stark stilisiert, trotzdem kann man die Tiere gut erkennen, die Namen, die die wilde Kraa verwendet, sind etwas befremdlich, zeigen aber, dass vielleicht auch die Tiere andere Worte verwenden als wir.

 

Wer flattert da rein und wirbelt alles auf? – Na, die Kraa!

Schon mal überlegt, ob ein Flusspferd wirklich raus will aus dem Gehege? Oder ob ein Pinguin überhaupt weiß, wo „frei“ anfängt? Nein? Dann wird’s höchste Flug-Zeit!

 Das Buch ist im Leykam Verlag erschienen, als Hardcover, das sich fast so gut anfasst wie ein frisch geputzter Rabenschnabel. Es hat 48 Seiten und ist empfohlen ab 4 Jahren – aber auch für große Schau-Waus mit klugen Köpfen ein Vergnügen.


Melanie Laibl erzählt mit Schalk, Witz und viel Gespür für die großen Fragen in kleinen Schnäbeln.
 Linda Schwalbe illustriert mit flinker Feder und mutigen Farben – frech, wild, eigenwillig.

„Ich bin so frei, so frei!“ Brk!

 „Na Zoowas. Wie die wilde Kraa den Tiergarten aufmischte“ ist ein federfreches Bilderbuch von Melanie Laibl (alias Krtz-Krtz) mit wilden, wunderbar schrägen Illustrationen von Linda Schwalbe (alias Krikel-Krakel). Es geht um Freiheit, um Mut, um das „Was-wäre-wenn“. Und um eine Kraa, die alles hinterfragt und den Tieren anbietet sie rauszuholen. Damit mischt sie ganz schön den Zoo mit seinen Viechs auf. „Na Zoowas!“ Melanie Laibl besticht mit wundervollen neuen Wortkreationen, die aus einer wundervoll fantasiereichen Tiersicht entstanden sind. 

Am Ende gibt es noch ein cooles Kraa-Glossar sowie einen kleinen Exkurs in die Idee des Zoos und andere Tier-Unterbringungen sowie den menschlichen Blick auf die Tiere bzw. den tierischen Blick auf Menschen.

Mit ihrem schrägen Schnabel und klarem Blick landet Kraa mitten im Zoo und stellt den Tieren Fragen, die sie sich selbst nie gestellt haben: Willst du raus? Oder bleibst du lieber, weil’s bequem ist? Sie zieht von Gehege zu Gehege mit einer Petition. Die Antworten? Sind so vielschichtig wie die Tiernamen, die Kraa ihnen verpasst:
 Wumms, das Flusspferd. Säusel, die Baumpython. Die Wo-Wo‘s, freche Erdmännchen. Die Flecks, neugierige Giraffen. Die Waschis, tapsige Pinguine. Der nachdenkliche Uk-Uk, ein Orang-Utan mit Tiefgang. Und die Menschen? Für Kraa sind’s einfach die Schau-Waus. Über die sich die Viechs so allerlei Gedanken machen und Fragen stellen. Wie die Schau-waus haufenweise in den Zoo strömen und alles tun um den Tieren zu gefallen. Die Begeisterung für die Freiheit hält sich in Grenzen.

Was will man mehr als „ein warmes Nest, genug Futter und ein Publikum, das einen bestaunt?“

Was soll Freiheit schon sein? „Ääk-ääk! Aber mehr Platz gibt’s draußen!“ Was versteht schon ein Mensch.

5 von 5 Federwirbeln! Für ein freches, philosophisches Bilderbuch über Freiheit und Mut.

 Lies es, grinse, staune – und frag dich: Wenn die Kraa käme, was würdest du antworten? 🐦💥

Gespräche aus der Community

Der Hoppelhase Schnifis und Ludivic, der Spitz, flitzen um den Birnbaum – flinker als der Blitz. Doch irgendwann wird dem Baum das Wettrennen zu bunt und er lässt sich etwas einfallen! „Hase, Hund, Birnen – UND?“ nimmt uns in witzigen Reimen mit auf eine wilde Verfolgungsjagd: süßes Ende garantiert!

Neugierig auf ein lustiges Bilderbuch über Freundschaft ab 3 Jahren? Dann bewerbt euch jetzt!

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Letzter Beitrag von  Vermes-Verlag

Vielen lieben Dank für die Rezension.

Ein rhythmisch-schöner Start in den Tag!

Ein knurrender Magen, das Tappen nackter Füße und lautes Herzgeklopfe: Mit „In mir spielt Musik“ werden die Geräusche beim Aufwachen zu einem stimmungsvollen Konzert. Das macht nicht nur gute Laune, sondern fördert auch spielerisch die auditive Wahrnehmung! Ein Bilderbuch in Reimen, in dem es schnattert, summt und brummt.

Neugierig? Dann bewerbt euch jetzt!

180 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  JulianedosSantos

Ja, vielen lieben Dank 😊 So schön, dass ich teilnehmen durfte! Meine Rezension findet ihr unter diesem Link https://www.lovelybooks.de/autor/Melanie-Laibl/In-mir-spielt-Musik-11506980432-w/rezension/13557366246/

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Melanie_Laibl
Hallo, ihr lieben Katerfreunde da draußen!

Ich habe gerade einen Katzensprung in eure lovely Katzenbuch-Liste gemacht, weil ich finde, dass ich da unbedingt mitschnurren muss. Ihr verzeiht mir doch meine Forschheit, oder? 

Außerdem war es nicht meine Idee, sondern die von Frankenstein, dem schiffbruchköpfigen Piratenpapagei. Wenn sein Schnatterschnabel mal loslegt, kommt allerlei Unfug heraus. Ich kann also eigentlich rein gar nichts dafür ... Großes Katerehrenwort!
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Zusätzliche Informationen

Melanie Laibl wurde am 19. Februar 1973 in Linz an der Donau (Österreich) geboren.

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