Zwischen uns ein ganzes Leben

von Melanie Levensohn 
4,4 Sterne bei72 Bewertungen
Zwischen uns ein ganzes Leben
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connys_buechererlebnisses avatar

Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

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Ganz ok. Mir fehlte die Tiefe und der Zugang zu den Charakteren. Die Vergangenheitsebene hat mir definitiv besser gefallen.

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Inhaltsangabe zu "Zwischen uns ein ganzes Leben"

Drei Frauen – getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen

Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.

Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwartet hätten …

***

„Du musst Judith finden”, sagte Lica. Seine Stimme klang beschwörend. „Versprich es mir!”

Jacobina hielt inne.

„Ich möchte, dass du.“ Er schluckte. „. dass du das vollendest, was ich mein Leben lang vor mir hergeschoben habe.”

Jacobina streckte ihren Arm aus. Lica griff ihre Finger und drückte sie. Das innigste Zeichen von Zuneigung eines gebrochenen Mannes.

Er tat Jacobina leid. Plötzlich empfand sie so etwas wie Zärtlichkeit für ihren Vater. Ein ungewohntes Gefühl. Sie wollte ihm über den Kopf streichen, doch sie traute sich nicht.

„Bitte”, sagte er mit kratziger Stimme und rang nach Luft.

„Ich verspreche es”, hauchte Jacobina.

***

Paris, 20. Dezember 1943

Meine Geliebte,

seit den frühen Morgenstunden sitzen wir im Keller und warten darauf, dass etwas passiert. In der Stadt heulen ununterbrochen die Sirenen, aber noch sind keine Bomben gefallen.

Vor drei Tagen bist Du verschwunden, und mit Dir ist alles Licht aus meinem Leben gewichen. Mein Herz ist stumm vor Schmerz. Ich mache mir fürchterliche Vorwürfe. Hätte ich Dich bloß nicht alleine gelassen, so kurz vor unserer Flucht. Du bedeutest mir alles. ALLES!

In meiner Verzweiflung schreibe ich an die Adresse Deines Vaters, die ich in Deinem Tagebuch gefunden habe. Ich bete für Dich, Geliebte, und für eine neue Welt, in der unsere Liebe einen Platz hat.

In Liebe

C.

Béatrice las den Brief erneut. Dann ließ sie das Blatt sinken und starrte ins Leere.

„Jacobina“, flüsterte sie, „ich glaube, ich habe etwas gefunden.“

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596702718
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:22.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.08.2018 bei Audio Media Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Hope23506s avatar
    Hope23506vor 10 Tagen
    Ein sehr berührendes Schicksal

    INHALT:
    Paris 1940: Judith, eine jüdische Studentin, lebt mit ihrer Mutter in Paris. Es ist die Zeit, in der die Deutschen die Stadt besetzten und für Judith, da sie ja Jüdin ist, wird das Leben immer schwerer und gefährlicher. Ihr einziger Lichtblick in dieser Zeit ist ihre große Liebe Christian, mit dem sie heimlich die Flucht aus Paris plant. Doch als der Tag gekommen ist, ist Judith plötzlich spurlos verschwunden.
    Washington 2006: Jacobinas Vater ist 1982 gestorben und sie hat ihm am Sterbebett das Versprechen gegeben, nach ihrer Halbschwester Judith zu suchen. Jetzt, über 20 Jahre später, ist sie schwer krank und muss endlich mit der Suche beginnen, denn viel Zeit bleibt ihr nicht mehr. Sie trifft auf die Französin Bèatrice, freundet sich mit ihr an und beide machen sich auf die Suchen nach der verschollenen Halbschwester.
    MEINE MEINUNG:
    Dieses Buch wurde von der Autorin nach wahren Begebenheiten geschrieben und daher ist es auch etwas ganz Besonderes. Die Protagonisten erhalten Gesichter und Charakterzüge, die es wirklich gab und die diesen Gefahren auch wirklich ausgesetzt waren und man nichts beschönigen kann. Dieses Buch lebt von seinen Emotionen, von den Begebenheiten und von soviel Liebe. Es gibt einen historischen und einen gegewärtigen Teil und beide haben mich sehr fasziniert. Ich bin eingetaucht in die Geschichten und war in einer völlig anderen Welt. Einserseits war das Leben von Judith so spannend und gefühlvoll geschrieben und auf der anderen Seite fand ich auch die Suche nach Judith und die Verbindungen zur Vergangenheit sehr interessant. Die Autorin hat beides wunderbar miteinander verknüpft und alles wirkte völlig authentisch. Der Schreibstil war so flüssig zu lesen, dass man gar nicht merkte, wie die Seiten so dahinflogen.
    Der Vergangenheitsstrang hat mich auch sehr berührt und fasziniert, weil er immer wieder mit wahren Ereignissen verbunden wurde. Es gab für mich sehr viele Gänsehautmomente. Am Ende wurde dann alles sehr gut miteinander verknüft und es blieben keine Fragen offen, nur ganz viele Gefühle und Tränen.
     FAZIT:
    Dieses Buch ist für mich etwas ganz besonderes. Es steckt voller Emotionen, voller Leid und voller Hoffnung. Bitte lest dieses Buch. Es schenkt uns ein Teil der deutschen Geschichte.

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    connys_buechererlebnisses avatar
    connys_buechererlebnissevor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt.
    Zwischen uns ein ganzes Leben

    Über das Buch:
    Titel: "Zwischen uns ein ganzes Leben"
    Autorin: Melanie Levensohn
    Verlag: S. Fischer Verlag
    Seiten: 416


    Klappentext:
    "Drei Frauen - getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen


    Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.

    Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihr unbekannte Halbschwester Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwatet hätten..."


    Meine Meinung:
    Montreal 1962: Jacobina sitzt am Sterbebett ihres Vaters und erfährt, dass sie eine Halbschwester namens Judith hat. Sie muss ihrem Vater versprechen, dass sie sich auf die Suche nach ihr begibt. Bevor sie mehr darüber erfährt, stirbt ihr Vater.

    Paris 1940: Die jüdische Studentin Judith verliebt sich in den französischen Student Christian. Doch für sie wird es immer gefährlicher unter der deutschen Besatzung. Kurz bevor sie fliehen wollen, verschwindet Judith spurlos.

    Washington 2006: Béatrice arbeitet für eine Weltbank an dem großen Haiti-Projekt. Eines Tages passiert der jungen Frau ein riesen Fehler und sie wird ins Archiv abgeschoben, was ihrem derzeitigen Chef sehr recht ist, da gewissen Differenzen bestehen. Auch privat läuft es bei Béatrice nicht besonders. Durch die pubertierenden Tochter ihres Lebenspartners wird sie ständig hintenan gestellt.
    Dann lernt sie Jacobina kennen und die beiden freunden sich an und verbringen Zeit miteinander. Nach wenigen Treffen vertraut Jacobina sich Béatrice an und erzählt ihr von dem Versprechen, was sie ihrem Vater gegeben hat. Béatrice ist gewillt Jacobina zu helfen und setzt alle Hebel in Bewegung um etwas über Judith herauszufinden. Wird es den beiden Frauen gelingen Judith zu finden?

    Am Anfang hatte ich ein wenig Schwierigkeiten ins Geschehen zu finden, doch das besserte sich nach ein paar Seiten. Denn ich merkte relativ schnell, dass sich die Geschichte ineinander verstrickt. Die Suche nach Judith ist eine sehr traurige Geschichte, denn ich habe erst einmal so richtig mitbekommen, wie sich der ganze Krieg damals entwickelt hat und wie schwer es für die Menschen dort war. Trotz der schweren Thematik ließ sich das Buch leicht lesen, denn der Schreibstil war locker und flüssig. Was mich ein wenig gestört hat, dass die Abgrenzung zwischen Vergangenheit und Gegenwart nicht kapitelweise war, sondern im Kapitel. Das hat mich manchmal verwirrt. Dennoch beruht dieses Buch auf einer wahren Begebenheit, was mich um so neugieriger gemacht hat wie die Geschichte ausgeht. Von meinen Gefühlen möchte ich gar nicht reden, denn die fuhren ständig Achterbahn. Durch die ganzen Emotionen der Geschichte hatte ich oft Gänsehaut und war schockiert als Judith verschwand (vor allem wie). Auch musste ich lernen, dass es damals nicht selbstverständlich war alles zu haben. Angefangen vom Job bis hin zum vollem Kühlschrank oder auch die technischen Mittel was uns heutzutage zur Verfügung stehen, wie z.B. Handy, Laptop, Internet. Erst jetzt wird mir bewusst, dass ich das was ich habe auch schätzen sollte und sehe inzwischen vieles anders in meinem Leben.


    Fazit:
    Es war ein sehr emotionaler Roman und ich fand ihn auch wirklich gut, dennoch vergebe ich nur 4 Sterne, da ich am Anfang Schwierigkeiten hatte in das Geschehen zu kommen und auch die Abgrenzung nicht kapitelweise war, aber ansonsten ein toller Roman. Ich danke der Autorin Melanie Levensohn sowie Mainwunder, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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    MsChilis avatar
    MsChilivor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ganz ok. Mir fehlte die Tiefe und der Zugang zu den Charakteren. Die Vergangenheitsebene hat mir definitiv besser gefallen.
    Ganz in Ordnung, aber nichts Besonderes

    Zwei Zeitebenen, Paris 1940 und Washington in der Gegenwart. Judith, Studentin, lernt in den Kriegszeiten Christian kennen. Als es immer schwieriger wird, plant sie ihre Flucht. Doch dann ist sie plötzlich verschwunden. Jacobina hat ihrem Vater am Sterbebett ein Versprechen gegeben, nämlich ihre Halbschwester Judith zu finden. Gemeinsam mit Béatrice versucht sie nun das Geheimnis zu lüften.

     

    Leider verrät der Klappentext schon recht viel und es dauert meiner Meinung nach sehr lange bis wir an diesem Punkt ankommen. Zudem war mir recht schnell klar, wo wir Judith finden, wobei es wirklich lange dauert bis die Bestätigung kommt. An sich hat sich die Geschichte gut lesen lassen und mir haben die Abschnitte der Vergangenheit definitiv besser gefallen. Grundsätzlich lese ich gern Geschichten mit Zeitsprüngen, doch hier habe ich keinen richtigen Zugang gefunden. Die Charaktere blieben für mich etwas nichtssagend und sind auch im Verlauf nicht greifbarer geworden. Die Suche an sich blieb auch eher im Hintergrund und der Fokus lag in der Gegenwart auf Béatrice und ihren Problemen.

     

    Kein schlechtes Buch, aber Béatrice konnte mich nicht packen und wurde im Verlauf doch etwas anstrengend. Hat mich leider nicht so ganz überzeugt. Der Strang in der Vergangenheit war aber sehr fesselnd geschrieben.

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    Judikos avatar
    Judikovor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tragische und emotionale Geschichte
    Eine tragische und emotianle Geschichte

    Drei Frauen – getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen oder auch „Tikkun Olam“

    was so viel bedeutet  wie „die Welt reparieren“ oder bezogen auf diese Geschichte „anderen helfen“.

    1982 in Montreal

    Jacobina sitzt am Sterbebett ihres Vaters, der ihr reumütig erzählt, dass sie eine Halbschwester hat – Judith, die sie suchen soll.

    1940 in Paris

    In dem von Deutschen besetzten Paris, verliebt sich der französische Student Christian heimlich in die Jüdin Judith. Diese Liebe darf nicht sein und trotz der Umstände schaffen die Zwei ihrer Liebe Stand zu halten, bis eines Tages im Jahre 1943 Judith spurlos verschwunden ist.

    2006 in Washington

    Béatrice arbeitet bei der Weltbank gerade an einem wichtigen Projekt. Dem Chef, der ihr schon länger das Leben zur Hölle macht, passt es gut in den Kram als Béatrice einen Fehler macht und sich somit selbst auf die Abschussliste setzt. Auch privat läuft es nicht gut. Ihr Partner und Vater einer pubertierenden Tochter stellt sie oft hintenan.

    Während einer Mittagspause geht sie nach draußen, um Kraft zu tanken. Dabei trifft sie auf die Sozialarbeiterin Lena, die sie bittet ihre Organisation durch Nächstenliebe zu unterstützen. So führt das Schicksal Béatrice und die alte, mürrische Jacobina zusammen.

    Nach anfänglichen Startschwierigkeiten freunden die Zwei sich an und als Jacobina selbst schwer erkrankt, bittet sie Béatrice, das Versprechen, dass sie einst ihrem Vater am Sterbebett gegeben hat, Judith zu finden, abzunehmen.  >>Tikkun Olam<<

    Nun beginnt die Geschichte sich ineinander zu verstricken und aus mehreren Zeitebenen werden zwei. Wir begleiten Béatrice und Jacobina auf der Suche nach Judith.

    Die Suche nach ihr war eine sehr traurige Geschichte, wo einem nochmal bewusst gemacht wird, welch schreckliche Zeiten die Menschen im zweiten Weltkrieg durchgemacht haben.

    Trotz der Schwere der Thematik ist dieses Buch leicht zu lesen, auch wenn es manchmal ein bisschen verwirrend war, wenn ein Perspektivwechsel kam, ohne gesondert markiert worden zu sein.

    Dazu muss ich auch sagen, dass mich Sätze wie „es ist ein Tag vor Weihnachten“,  zweimal irritiert haben, da mir vorher schon ein Hinweis auf ein Geschehen gegeben wurde, dass für mich chronologisch erst nicht dazu passte. Erst am Ende der Geschichte kann ich sagen, dass alles richtig war. Trotzdem bin ich deswegen über die Zeilen gestolpert, sodass ich auch zurückblättern musste.  Während des Lesens habe ich oft darüber gegrübelt, ob es sich von selbst erklärt oder ob ich dem Fehlerteufel auf die Schliche gekommen bin. Das hat meinen Lesefluss ein wenig gestört.

    Die Entwicklung der Charaktere gefiel mir, bis auf die von Béatrice, sehr gut.  Sie empfand ich lange als duckmäuserisch. Immerzu dachte ich, warum lässt sie sich das alles gefallen?

    Das Ende ging mir dann sehr nahe, auch wenn ich sagen muss, dass sich für mich alles zu schnell aufgeklärt hat. Im Gegenzug dazu gab es im Mittelteil eher ein paar Längen.

    Die Autorin fühlte sich durch eine wahre Begebenheit, aus der Vergangenheit der Familie des Ehemannes, zu dieser Geschichte inspiriert. Deswegen, weil die Geschichte zum Teil wahr ist und ein sehr ernstes und emotionales Thema anspricht, es sehr spannend war, wie sich alles am Ende auflöst, kann ich trotz meiner Kritikpunkte...

    eine klare Leseempfehlung aussprechen.


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    FlotterAntons avatar
    FlotterAntonvor einem Monat
    Ein sehr emotionales und teilweise bedrückendes Buch

    In der Geschichte begleiten wir drei Frauen ein Stück ihres Weges. Im historischen Strang lernen wir die junge jüdische Frau Judith kennen. Sie erlebt in den vierziger Jahren die deutsche Besatzung in Paris. Im aktuellen Erzählstrang treffen Jacobina und Béatrice aufeinander und suchen nach dem Verbleib von Jacobina’s Halbschwester – eben jener Judith.

    Mir persönlich hat der historische Strang viel besser gefallen als der gegenwärtige. Er ist sehr emotional und bedrückend. Der Charakter der Judith ist mir direkt ans Herz gewachsen, man merkt, dass die Autorin hier sehr viel Herzblut in die Ausarbeitung eingebracht hat. Die historischen Ereignisse sind gut recherchiert und lebendig wiedergegeben.

    Im anderen Strang hat mir die Figur der Jacobina gut gefallen, dagegen konnte ich mit Béatrice überhaupt nicht warm werden.

    Ich habe mich gewundert wie unterschiedlich die beiden Stränge ausgefallen sind was Emotionen und Herzenswärme angeht. Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin mit Judith einen Teil ihrer eigenen Familiengeschichte bzw. der ihres Mannes aufgearbeitet hat.

    Die Schreibweise ist angenehm flüssig und lässt sich sehr gut lesen.

    Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen. Am Schluss passt mir allerdings alles zu gut zusammen und der Zufall spielt eine zu große Rolle, daher gibt es einen leichten Punktabzug und ich vergebe immer noch 4 wohlverdiente Sterne.

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    anushkavor einem Monat
    Familiengeschichte mit Weltkriegshintergrund

    Washington, D.C., 2006: Beatrice arbeitet bei der Weltbank, bekommt dort ein gutes Gehalt und legt Wert und gute Kleidung. Mit 42 ist sie unverheiratet und kinderlos, doch in einer Partnerschaft mit einem älteren Mann mit pubertierender Tochter. In ihre Rolle als Stiefmutter findet sie nicht hinein, mit der wenigen Zeit, die ein alleinerziehender Journalist hat, kann sie sich nicht abfinden und zu allem übel kommt sie auch im Job nicht auf einen grünen Zweig. Schlimmer noch, durch einen Fehler steht sie akut auf der Abschussliste. Da bietet sich ihr ein Ausgleich an, als sie über ein unverhofftes Ehrenamt, bei dem älteren vereinsamten Menschen geholfen wird, Jacobina kennenlernt, die ihr alsbald gesteht, dass sie noch ein uneingelöstes Versprechen ihrem verstorbenen Vater gegenüber hat: ihre im Zweiten Weltkrieg verschollene Halbschwester zu finden.
    Paris, 1940er Jahre: Die jüdische Studentin lernt den wohlhabenden Christian kennen und lieben, doch die Zeiten im besetzten Paris verschlechtern sich. Nicht nur ist die Versorgungslage für das französische Volk desaströs, nein, auch die Schlinge um die jüdische Bevölkerung zieht sich immer weiter zu. Von ihrem Vater schon vor Jahren verlassen, muss Judith sich um sich und ihre Mutter allein kümmern. Doch das wird immer schwieriger mit der zunehmenden Ausgrenzung der Juden. Bald hat der Zweite Weltkrieg auch Paris erreicht und die Juden werden alle deportiert ...

    Der Schreibstil dieses Buches hat mir gut gefallen, da er intelligent und reflektiert wirkte. Auch Beatrice gefiel mir zu Anfang gut und die Beschreibungen ihres Lebens und ihres Alltags in der Weltbank wirkten fundiert und lebensnah. Leider entwickelte sich Beatrice in meinen Augen jedoch zum Negativen und immer weiter weg von der reifen und überlegten Frau, die sie mit 42 Jahren sein sollte. Stattdessen ergeht sie sich in Kleinkriegen mit ihrem Freund und dessen pubertierender Tochter, schwärmt selbst wie ein Teenager für einen fremden Mann, trifft oft wenig nachvollziehbare Entscheidungen und wirkt zunehmend oberflächlich und selbstbezogen. Im Gegensatz dazu konnte mich der Handlungsstrang in den 1940ern immer stärker packen und ich habe die Passagen um Judith mit Mitgefühl und stockendem Atem gelesen. Einerseits hat mich die Liebesgeschichte in diesem Strang gerührt, andererseits war die zunehmend bedrohliche Situation für Judith aber auch spannend. Mit Christian, der aus reichem Hause stammte und selbst in Besatzungszeiten keine Not kennenlernte, kam hier noch ein weiterer interessanter Aspekt, nämlich der der Eliten, hinzu. Auch das Ende hat mich sehr berührt, zumindest der Teil, der sich auf Judith bezog, denn es war realistisch, schicksalhaft und tragisch. Beatrice konnte mich leider bis zum Ende nicht mehr für sich gewinnen.

    Und so gehe ich mit einem gemischten Gefühl aus der Geschichte, denn Beatrices vergleichsweise kleinen Probleme (bis auf das eine, das möchte ich keinesfalls kleinreden! ich möchte aber auch nicht spoilern) waren mir zu dominant. Ihre Beziehungsprobleme drehten sich für mich zu lange im Kreis und nahmen dabei zu viel Raum in diesem Buch ein, während Judith ähnlich viel Platz erhielt, jedoch eine ganz andere, viel schwerere Last zu tragen hatte. Auch die Suche wirkte auf mich ein wenig halbherzig. Alles in allem konnte mich dieses Buch leider nicht ganz überzeugen.

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    camilla1303s avatar
    camilla1303vor einem Monat
    Was drei Frauen miteinander verbindet

    Der Roman „Zwischen uns ein ganzes Leben“ von Melanie Levensohn ist 2018 im Fischer Verlag erschienen.

    „Zwischen uns ein ganzes Leben“ erzählt die Geschichte von drei Frauen, deren Handlungsstränge sich am Ende verknüpfen. Judith, eine französische Jüdin, deren Leben 1940 durch die Nürnberger Gesetze aus der Bahn geworfen wird. 50 Jahre später erinnert sich Jacobina in Washington an ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben hat, aber Zeit ihres Lebens nicht eingelöst hat. Béatrice, die vom Mann drangsaliert und vom Vorgesetzten gemobbt wird, versucht für Jacobina deren Halbschwester Judith zu finden.

    Judiths Geschichte in Paris hat mich sehr berührt. Hier konnte die Autorin richtige Emotionen beim Lesen erzeugen, aber mit Béatrice und ihrem Handlungsstrang wurde ich einfach nicht warm. Auch waren die Zufälle, die die Geschehnisse aufgelöst haben, für meinen Geschmack einen Hauch zu weit hergeholt.

    Fazit: „Zwischen uns ein ganzes Leben“ ist ein wunderbarer Schreibstil, der Emotionen beim Lesen erzeugt und mit Sicherheit ein lesenswerter Roman für kalte Herbsttage. Die Handlung selbst wäre noch ausbaufähiger bzw. könnte etwas mehr überlegt sein.


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    waldfee1959vor einem Monat
    Sehr schönes Buch!

    Dieses Buch hat mich sehr berührt und ich habe es regelrecht verschlungen!

    Die Haupthandlung dieses Romans spielt im Jahre 2006. Drei Frauen stehen im Mittelpunkt der Erzählung:

    Jacobina, die ihrem Vater vor vielen Jahren auf dem Sterbebett versprach, nach ihrer Halbschwester, die er verlassen hatte und von der sie gar nichts wusste, zu suchen.

    Beatrice, Französin, die in Washington bei der Weltbank arbeitet, dort große Probleme hat und in einer sehr unbefriedigenden Beziehung lebt.

    Judith, die Halbschwester von Jacobina, eine Jüdin, von der man nicht weiß, ob sie den Holocaust überlebt hat. Auf ihr Leben in Paris während des Krieges wird in einem Erzählstrang immer wieder zurückgeblendet.

    Durch ihr Engagement in einer sozialen Arbeit lernt Beatrice die alte und kranke Jacobina kennen, kümmert sich um sie und hilft ihr bei der Suche nach Judith.

    Melanie Levensohn schreibt sehr lebendig und flüssig, so ist das Buch leicht zu lesen. Die Geschichte um die drei Frauen ist sehr tiefgründig, interessant und auch spannend. Die historischen Ereignisse im Buch sind hervorragend recherchiert. Das Schicksal von Judith ist ergreifend und lässt einen nicht so schnell wieder los, beschreibt es doch sehr realistisch das furchtbare Verbrechen an den französischen Juden während der deutschen Besatzung. Zarte Liebesgeschichten, ganz besonders die zwischen Judith und einem jungen Franzosen aus der Oberschicht berühren das Herz.   

    Melanie Levensohn wurde durch das Schicksal ihrer Namensvetterin, die in Auschwitz ermordet wurde, zum Schreiben dieses Buches inspiriert. Das macht für mich den Roman zu etwas Besonderem. Ich habe immer wieder das Bild dieser Melanie Levensohn, das auf der hinteren Klappenseite ist, angeschaut. Wie schön, dass sie durch dieses Buch nicht vergessen ist!

    Fazit: Ein wunderbares, sehr zu empfehlendes Buch!

     

     

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor einem Monat
    Kurzmeinung: Es ist eine ergreifende Geschichte. Besonders berührt hat mich die Geschichte von Judith.
    Eine bewegende Geschichte

    Jacobina hat kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater, aber an seinem Sterbebett gibt sie ihm ein Versprechen. Sie wird ihre Stiefschwester Judith suchen. Dieses Versprechen hat sie jahrelang beiseitegeschoben. Aber nun ist sie alt und auf Unterstützung durch Andere angewiesen. Als die Französin Béatrice im Auftrag der Organisation Sunset Aid zu ihr kommt, ist Jacobina erst sehr abweisend, doch dann öffnet sie sich und bittet Béatrice ihr dabei zu helfen, endlich ihr Versprechen einzulösen.

    Für Judith wird es 1940 in Paris gefährlich, denn sie ist Jüdin. In der Bibliothek trifft sie Christian, der ihre große Liebe wird. Christian versucht ihr zu helfen und versteckt sie. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit den Liebenden. Eines Tages ist Judith spurlos verschwunden.

    Der Schreibstil ist packend und gut zu lesen. Es ist eine ergreifende Geschichte, die auf verschiedenen Zeitebenen spielt.

    Besonders berührt hat mich die Geschichte von Judith, die schier Unmenschliches ertragen musste. Erst verliert ihre Mutter ihre Arbeitsstelle, dann wird ihr Konto gesperrt und dann darf Judith nicht mehr arbeiten und studieren. Ihre Mutter flüchtet sich in Krankheit und Depression. Einzig ihre Liebe zu Christian sorgt dafür, dass Judith nicht total verzweifelt. Wir alle wissen, was die jüdische Bevölkerung ertragen musste und was mit ihnen geschah. Dies so hautnah zu erleben, ist einfach schrecklich.

    Jacobina ist nicht gerade ein Sympathieträger. Sie ist unfreundlich und undankbar und macht es auch Béatrice nicht leicht.

    Mit Béatrice wurde ich nicht richtig warm. Sie legt Wert auf Äußerlichkeiten und hat nur ihre Karriere im Kopf. Doch ihr Vorgesetzter bei der Weltbank schikaniert sie, wo er nur kann. Statt weiterer Aufstieg droht plötzlich ein Jobverlust. Auch mit ihrem Lebensgefährten Joaquin läuft nicht alles rund. Daher ist es verwunderlich, dass sie Jacobina so unterstützt und die Suche nach Judith sogar zu einer persönlichen Angelegenheit macht. Es muss einiges passieren, bis sie erkennt, das Geld alleine nicht glücklich macht und Joaquin nicht der richtige Partner ist. Dafür lernt sie Grégoire kennen, der ihr wertvolle Hinweise gibt, wo sie nach Judith suchen kann.

    Einerseits hat mir das Buch gut gefallen, aber andererseits gibt es doch eine Reihe von Zufällen, die zur Auflösung der Geschichte führen und damit zur Verknüpfung der Handlungsstränge. Auch kam mir Béatrices Wandlung ein bisschen zu plötzlich. Dennoch hat mir dieser bewegende Roman gut gefallen.

    Es ist eine Geschichte gegen das Vergessen.

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch mit einer berührenden Geschichte.
    Berührend..

    Titel : Zwischen und ein ganzes Leben
    Autor : Melanie Levensohn
    Seitenzahl : 416
    Verlag : Fischer Verlag

    Klappentext :
    Drei Frauen – getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen
    Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.
    Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwartet hätten …

    Meine Meinung :
    Ich fand die Geschichte um drei Frauen sehr berührend und auch bedrückend.
    Judith : Lebt als Jüdin im Paris von 1941 und lernt dort Christian ihre grosse Liebe kennen. Die Abschnitte mit Judith gingen mir wirklich unter die Haut. Die Autorin lässt uns an Judiths Alltag teilhaben. An dem was sie als Jüdin in der Nazizeit erleben muss. Trotzallem ist Judith eine wirklich starke Frau.
    Jacobina : Erfährt am Sterbebett ihres Vaters von ihrer Halbschwester Judith und muss ihm versprechen nach ihr zu suchen. Mit Hilfe von Beatrice tut sie das auch Jahrzehnte später. Sie hat in ihrem Leben viel durchgemacht.
    Beatrice: Kämpft sich durch ihr Leben. Und lernt durch Zufall Jacobina kennen. Sie hilft ihr nach ihrer Halbschwester zu suchen und findet ihre grosse Liebe.
    Die Abschnitte mit Judith fand ich sehr berührend und auch sehr bedrückend. Beatrice fand ich sympathisch, aber manchmal konnte ich ihr handeln nicht wirklich nachvollziehen.
    Das Buch hat ein paar Überraschende Wendungen und ein Ende mit dem ihr nicht gerechnet habe.

    Fazit :
    Ein berührendes Buch das nachdenklich stimmt. Sehr lesenswert!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Ein Schicksal, zwei große Lieben - der packende Frauenroman für 2018!

    *Inspiriert durch eine wahre Geschichte*


    Die Autorin Melanie Levensohn lädt dich ein zur Leserunde zu ihrem neuen Roman »Zwischen uns ein ganzes Leben«, der am 22. August 2018 im Fischer Verlag erscheint. Ein berührender Roman über drei Frauen - getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen. 

    Unter allen Bewerbungen verlosen wir 50 edle Klappbroschurbücher. Drei kleine Bedingungen haben wir aber: 

    1. Jeder der sich bewirbt und ein Buch gewinnt, muss aktiv an der Leserunde teilnehmen. Wenn du wenig Zeit hast, schreibe uns immer mal einen kurzen Zwischenstand - bitte nimm dir unbedingt Zeit dafür, damit wir wissen, dass du noch dabei bist

    2. Bis zum 26. August sollte deine Rezension bei Lovelybooks und Amazon eingehen. Andere Plattformen sind auch gerne gesehen. :-)

    3. Wenn du einen Blog hast, auf FB oder Instagram aktiv bist, teile deine Rezension am 22. August dorthin. Du wirst in guter Gesellschaft sein, neben Lovelybooks lesen auch über 50 Blogger und Instagrammer das Buch. Bitte verwende bei deinem Post den Hashtag #zwischenunseinganzesleben und markiere die Autorin Melanie Levensohn und den Fischer Verlag. 

    Bevor du dich nun bewirbst, geben wir dir hier einen berührenden Einblick in die Geschichte...


    *** Die Story ***

    Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.
    Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwartet hätten … 

    ***
    „Du musst Judith finden”, sagte Lica. Seine Stimme klang beschwörend. „Versprich es mir!”
    Jacobina hielt inne.
    „Ich möchte, dass du ...“ Er schluckte. „... dass du das vollendest, was ich mein Leben lang vor mir hergeschoben habe.”
    Jacobina streckte ihren Arm aus. Lica griff ihre Finger und drückte sie. Das innigste Zeichen von Zuneigung eines gebrochenen Mannes.
    Er tat Jacobina leid. Plötzlich empfand sie so etwas wie Zärtlichkeit für ihren Vater. Ein ungewohntes Gefühl. Sie wollte ihm über den Kopf streichen, doch sie traute sich nicht. 
    „Bitte”, sagte er mit kratziger Stimme und rang nach Luft.
    „Ich verspreche es”, hauchte Jacobina. 


    ***

    Paris, 20. Dezember 1943
    Meine Geliebte, 
    seit den frühen Morgenstunden sitzen wir im Keller und warten darauf, dass etwas passiert. In der Stadt heulen ununterbrochen die Sirenen, aber noch sind keine Bomben gefallen. 
    Vor drei Tagen bist Du verschwunden, und mit Dir ist alles Licht aus meinem Leben gewichen. Mein Herz ist stumm vor Schmerz. Ich mache mir fürchterliche Vorwürfe. Hätte ich Dich bloß nicht alleine gelassen, so kurz vor unserer Flucht. Du bedeutest mir alles. ALLES! 
    In meiner Verzweiflung schreibe ich an die Adresse Deines Vaters, die ich in Deinem Tagebuch gefunden habe. Ich bete für Dich, Geliebte, und für eine neue Welt, in der unsere Liebe einen Platz hat. 
    In Liebe 
    C. 

    Béatrice las den Brief erneut. Dann ließ sie das Blatt sinken und starrte ins Leere. 
    „Jacobina“, flüsterte sie, „ich glaube, ich habe etwas gefunden.“



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    Letzter Beitrag von  milkysilvermoonvor 10 Tagen
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