Leserpreis 2018
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MelanieL

vor 4 Monaten

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Ein Schicksal, zwei große Lieben - der packende Frauenroman für 2018!

*Inspiriert durch eine wahre Geschichte*


Die Autorin Melanie Levensohn lädt dich ein zur Leserunde zu ihrem neuen Roman »Zwischen uns ein ganzes Leben«, der am 22. August 2018 im Fischer Verlag erscheint. Ein berührender Roman über drei Frauen - getrennt durch ein halbes Jahrhundert, verbunden durch ein Versprechen. 

Unter allen Bewerbungen verlosen wir 50 edle Klappbroschurbücher. Drei kleine Bedingungen haben wir aber: 

1. Jeder der sich bewirbt und ein Buch gewinnt, muss aktiv an der Leserunde teilnehmen. Wenn du wenig Zeit hast, schreibe uns immer mal einen kurzen Zwischenstand - bitte nimm dir unbedingt Zeit dafür, damit wir wissen, dass du noch dabei bist

2. Bis zum 26. August sollte deine Rezension bei Lovelybooks und Amazon eingehen. Andere Plattformen sind auch gerne gesehen. :-)

3. Wenn du einen Blog hast, auf FB oder Instagram aktiv bist, teile deine Rezension am 22. August dorthin. Du wirst in guter Gesellschaft sein, neben Lovelybooks lesen auch über 50 Blogger und Instagrammer das Buch. Bitte verwende bei deinem Post den Hashtag #zwischenunseinganzesleben und markiere die Autorin Melanie Levensohn und den Fischer Verlag. 

Bevor du dich nun bewirbst, geben wir dir hier einen berührenden Einblick in die Geschichte...


*** Die Story ***

Paris, 1940: Für die jüdische Studentin Judith wird es unter der deutschen Besatzung immer gefährlicher. Zusammen mit ihrer großen Liebe Christian, Sohn eines Bankiers, plant sie heimlich die Flucht. Doch plötzlich ist sie spurlos verschwunden.
Mehr als fünfzig Jahre später in Washington: Auf Jacobina lastet ein Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben, aber ihr Leben lang nicht eingelöst hat. Sie soll ihre unbekannte Halbschwester Judith finden. Jetzt bleibt ihr nicht mehr viel Zeit. Da trifft sie auf die junge Französin Béatrice. Die beiden Frauen freunden sich an. Gemeinsam machen sie sich auf eine Suche, die sie weiter führt, als sie je erwartet hätten … 

***
„Du musst Judith finden”, sagte Lica. Seine Stimme klang beschwörend. „Versprich es mir!”
Jacobina hielt inne.
„Ich möchte, dass du ...“ Er schluckte. „... dass du das vollendest, was ich mein Leben lang vor mir hergeschoben habe.”
Jacobina streckte ihren Arm aus. Lica griff ihre Finger und drückte sie. Das innigste Zeichen von Zuneigung eines gebrochenen Mannes.
Er tat Jacobina leid. Plötzlich empfand sie so etwas wie Zärtlichkeit für ihren Vater. Ein ungewohntes Gefühl. Sie wollte ihm über den Kopf streichen, doch sie traute sich nicht. 
„Bitte”, sagte er mit kratziger Stimme und rang nach Luft.
„Ich verspreche es”, hauchte Jacobina. 


***

Paris, 20. Dezember 1943
Meine Geliebte, 
seit den frühen Morgenstunden sitzen wir im Keller und warten darauf, dass etwas passiert. In der Stadt heulen ununterbrochen die Sirenen, aber noch sind keine Bomben gefallen. 
Vor drei Tagen bist Du verschwunden, und mit Dir ist alles Licht aus meinem Leben gewichen. Mein Herz ist stumm vor Schmerz. Ich mache mir fürchterliche Vorwürfe. Hätte ich Dich bloß nicht alleine gelassen, so kurz vor unserer Flucht. Du bedeutest mir alles. ALLES! 
In meiner Verzweiflung schreibe ich an die Adresse Deines Vaters, die ich in Deinem Tagebuch gefunden habe. Ich bete für Dich, Geliebte, und für eine neue Welt, in der unsere Liebe einen Platz hat. 
In Liebe 
C. 

Béatrice las den Brief erneut. Dann ließ sie das Blatt sinken und starrte ins Leere. 
„Jacobina“, flüsterte sie, „ich glaube, ich habe etwas gefunden.“



*


Lust bekommen, mitzulesen? Dann bewirb dich jetzt und verrate uns, warum du das Buch unbedingt lesen musst und wir gar nicht anders können, als dich auszuwählen :-) 


Wir freuen uns riesig auf dich und alle Leserinnen!

Melanie Levensohn & Team

Autor: Melanie Levensohn
Buch: Zwischen uns ein ganzes Leben

katikatharinenhof

vor 4 Monaten

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Ich habe gerade dieses wundervolle Buch entdeckt und mir die Kurzbeschreibung durchgelesen. Und nun steht fest - hier MUSS ich mich bewerben, weil dieses Buch genau nach meinem Gusto ist und ich schon jetzt von der Geschichte fasziniert bin.
Also flink in den Lostopf und auf ein bisschen Glück gehofft

engelslocke

vor 4 Monaten

Alle Bewerbungen

Wenn es ein Print Exemplar ist, springe ich direkt in den Lostopf rein. Das Cover hat mich direkt neugierig gemacht. Ich liebe solche Geschichten und würde mich freuen dabei sein zu dürfen.

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ann-marie

vor 2 Monaten

Plauderecke

Das Buch ist bereis ist nun doch bei mir angekommen und ich habe natürlich sofort mit dem Lesen begonnen. Natürlich erst einmal das Interview mit dir, liebe Melanie und das hat mich schon sehr bewegt, was ich über die Entstehung des Buches erfahren habe. Da wurde mir erst die ganze Bedeutung des gewählten Buchtitels besusst. Welch eine Aussage! Geht mir nahe!
Und dann den verzeweifelten Liebesbrief auf der Innenseite des des Einbandes - ein gelungener Einstieg.

ann-marie

vor 2 Monaten

Kapitel 1-2 (Seiten 9-67)
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Auf diesen Seiten lernt man drei wichtige Frauen kennen: Jacobina, Béatrice und Judith. Jede mit einem eigenen Schicksal und mit einer ganz eigenen Geschichte.
Die Geschichte beginnt mit Jacobina und ihrer Versöhnung mit dem schwerkranken Vater. Eine sehr schöne Darstellung und Schreibweise. Ich konnte mich sehr gut in die Rolle von Jacobina hineinversetzen. Auch wenn mein Vater noch lebt und auch nicht schwer krank ist, ist er jedoch auch schon recht alt und ich beende meine Besuche bei ihm immer mit einer liebevollen Umarmung. Es tut mir gut, ihn noch berühren zu können und ich bemerke auch bei ihm, dass es ihm nahegeht. Nicht einfach, Eltern alt und gebrechlich werden zu sehen. Deshalb kann ich so gut verstehen, wie sich Jacobina fühlen könnte - auch wenn es eine problembehaftete Beziehung war.
Bin mal gespannt, wann sich Jacobina und Béatrice zum ersten mal treffen werden. Bisher verfolge ich ihren fast aussichtslosen Kampf, ihren Chef zufriedcenzustellen. Scheint ja ein echtes Ekepaket zu sein und insgeheim frage ich mich, wann sie von ihm entlassen wird. Sie hat es echt nicht leicht mit ihm. Ich glaube, ich hätte schon längst aufgegeben. Mal sehen, wie lange Béa das noch aushält.
Und dann sehr kurze Einschübe über Judith. Bin mal gespannt, wo und wann sie ihren Verehrer entdeckt. Eine sehr liebevolle Idee, das mit dem Liebesbrief im Buch einer Bibliothek,. Scheint ein echt verliebter und ideenreicher Mann zu sein und bin schon gespannt, ihn ebenfalls kennenzulernen.

Ich fühle mich sehr wohl in der Geschichte. Und mit Judith kann ich mich - auch dank unseres gemeinsamen Vornamens - sehr gut identifizieren,. Ist schon ein mekrwürdiges Gefühl, eine Geschichte zu lesen, in der die Hauptperson den gleichen Namen wie man selbst trägt, und das mit einem Vornamen, der nicht so häufig ist. Dadurch entsteht eine andere Beziehung zu dem gesamten Buch und eine andere Verbindung zu der "Buch-Judith".

Aber über all der Geschichte kommt mir immer wieder die Hintergrundidee zu dem Roman in den Sinn. Auch dadurch bekommt der Roman eine ganz besondere Tiefe - jedenfalls für mich. Und ich habe bemerkt, dass ich ,mir mehr Zeit mit dem Lesen lasse. Für mich ein STück Wertschätzung gegenüber dem lebenden Vorbild der Geschichte.

Ich mag das Buch, auch wenn ich erst knapp 70 Seiten gelesen habe sehr,. Es bedeutet mir bereits jetzt sehr viel!

Danke auch hier, dass ich mitlesen darf.

ann-marie

vor 2 Monaten

Kapitel 3-4 (Seiten 68-150)
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camilla1303 schreibt:
Ganz abnehmen kann ich der Autorin den plötzlichen Sinneswandel Béatrices aber nicht. Als Luxusdame, der die Karriere am Wichtigsten ist, kann ich sie mir einfach nicht als aufopfernde Person voller Nächstenliebe für eine ältere Dame vorstellen.

Hmmm, hab' grade noch mal nachgelesen, wie es bei Bea zu diesem Sinneswandel kam und siehe da, eine innere Stimme hat sie einfach nicht zur Ruhe kommen lassen. Und das kann ich mir gut vorstellen. Geht es uns nicht auch hin und wieder so, dass uns eine innere Stimme ganz, ganz leise etwas zuflüstert? Uns vielleicht auf einen anderen Menschen aufmerksam macht? Uns plötzlich ein Gedanke kommt, wie man helfen könnte? Ich zumindest kenne das und folge dann schon mal einem solchen leisen Hinweis. So begegnete mir letztens unser junger Zeitungsbote und aus meinen Beobachtungen gehe ich davon aus, dass er auf diese Tätigkeit und das Entgelt angewiesen ist. Und da kam mir der Gedanke, dass ich ihm einfach mal ein kleines Trinkgeld zustecken könnte. Auf ihn ist immer Verlass, bei Wind, Regen oder brütender Hitze.
Und so könnte ich es mir auch bei Bea vorgestellt haben. Und warum sollte sie nicht einmal etwas ganz anderes tun?

ann-marie

vor 2 Monaten

Kapitel 3-4 (Seiten 68-150)
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Mehr als 20 Jahre liegen zwischen dem Beginn von Jacobina's Geschichte und der von Bea. Nur wenige Seiten später lernen wir eine völlig verarmte Jacobina kennen und ich frage mich, was ist in den Jahren mit ihr geschehen? Dass sie das Versprechen ihrem Vater gegenüber nicht eingehalten hat, davon gehe ich aus. Zum Glück kommt da Bea ins Spiel, die mit Jacobina zunächst ein ähnliches Schicksal verbindet: auf alle Fälle weit genug weg von zu Hause. Vielleicht führt diese gemeinsame Entscheidung/Erfahrung zu einem offenen und vertrauensvollen Miteinander der beiden. Sehr geschmunzelt habe ich über die Essensbestellung von Bea. Sie hat sich echt nicht lumpen lassen und ich denke, sie hat das gemeinsame Essen genossen. Auch wenn das Ambiente sicher nicht dem gewohnten Umfeld entsprach. Sie war aber kreativ und hat dafür gesorgt, dass es für beide ein unvergesslicher Tag wurde. Gefällt mir sehr gut und ich wäre gerne dabei gewesen ...

milkysilvermoon

vor 2 Monaten

Kapitel 3-4 (Seiten 68-150)
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Und wieder flogen die Seiten nur so dahin. Der Erzählstil gefällt mir nach wie vor sehr. Außerdem finde ich es gut, dass man unterschiedliche Perspektiven mitbekommt.

Die Kapitel 3 und 4 finde ich sehr bewegend. Beatrice kann einem wirklich leidtun. Ich weiß noch nicht, wer mein Lieblingscharakter werden wird. Aber bisher verfolge ich die Geschichte der Frauen sehr gerne. Bin neugierig, wie es weitergeht...

milkysilvermoon

vor 2 Monaten

Kapitel 5-6 (Seiten 152-218)
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Ich muss sagen, dass mich Béatrice momentan ein wenig nervt. Da ist mir Judith wesentlich sympathischer.

An dieser Stelle will ich auch noch mal den Schreibstil loben. Ich finde ihn immer noch richtig toll. Alles wirkt sehr lebendig. Man kann ganz in die Geschichte eintauchen.

milkysilvermoon

vor 1 Monat

Kapitel 7-8 (Seiten 219-297)
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camilla1303 schreibt:
Ich habe eine leise Vorahnung, dass Julia noch eine wichtige Rolle spielen wird. Der Handlungsstrang rund um Judith ist meiner Meinung nach wieder der Mittelpunkt des Leseabschnittes.

Meine Vermutung geht auch in diese Richtung. Ich bin mal gespannt, ob wir damit recht haben...

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