Melanie McGrath Im Eis

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Inhaltsangabe zu „Im Eis“ von Melanie McGrath

Drei vermummte Gestalten wandern durch die unwirt­liche Eislandschaft der Insel Craig: Edie Kiglatuk begleitet zwei Touristen auf eine Jagd­expedition; die Amerikaner wollen einen echten Abenteuerurlaub erleben. Die unwegsame Einsamkeit der Arktis ist der Inuk-Spurensucherin bestens vertraut. Doch einer der Männer kommt zu Tode. Ein Unfall, beschließen die Dorfältesten, denn ein Verbrechen würde sich negativ auf das Tourismusgeschäft auswirken. Wenig später ist Edie erneut gefragt: Zwei Reisende auf den Spuren des viktorianischen Forschers Sir James Fairfax engagieren sie als Führerin. Sie bricht ge­mein­sam mit den Männern und ihrem Stiefsohn Joe auf. Die Gruppe trennt sich, wenige Tage später kehrt Joe allein zurück: stark unterkühlt und geistig verwirrt. Von seinem Schützling fehlt jede Spur. Als die Ereig­nisse eine noch dramatischere Wendung nehmen, muss Edie erkennen, dass sich dahinter Umstände verbergen, die so gewaltig sind, dass sie zur Bedrohung für alles werden, was ihr am Herzen liegt. «Edie Kiglatuk ist die tougheste und smarteste arktische Heldin seit Fräulein Smilla.» (Liz Jensen, Autorin von «Endzeit») (Quelle:'E-Buch Text/16.09.2011')

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  • Ein Krimi, der aus der Kälte kommt

    Im Eis
    TochterAlice

    TochterAlice

    26. October 2015 um 14:50

    Edie Kiglatuk ist eine Reiseleiterin der besonderen Art: sie führt Touristen, vor allem Jäger, durch die kanadische Hocharktis. Nicht leicht: wird doch ihre Kompetenz in Frage gestellt, weil sie eine Frau ist. Und die männliche Konkurrenz ist groß und beäugt sie überaus kritisch, ohne bislang einen nennenswerten Schwachpunkt, an dem man sie packen könnte, gefunden zu haben. Doch nun wird ein amerikanischer Tourist angeschossen und erliegt seinen schweren Verletzungen. Bereits auf den ersten Seiten des Buches lässt sich erahnen, dass nun eine schwere Zeit für Edie und ihren Stiefsohn Joe, einen Sanitäter in Ausbildung, anbricht. Joe wurde in den Fall nur involviert, weil er Edie helfen wollte und gerät nun zusammen mit seiner Stiefmutter selbst in die Schußlinie. Doch es kommt noch viel, viel schlimmer: Edie wird sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht so stark in den Fall hineingezogen, dass sie kaum noch einen Ausweg sieht. Aber sie gibt nicht auf - ihre Ermittlungen führen sie kreuz und quer durch die Arktis bis nach Grönland und sie begegnet reihenweise Figuren, die ähnlich skurril und ungewöhnlich sind wie sie selbst - allen voran Derek Palliser, dem Chef der lokalen Polizeistation. Ein spannender Krimi mit jeder Menge Polarkreis- und Eskimo-Lokalkolorit - obwohl die Geschichte zeitweise ein bisschen behäbig daherkommt, kommen jede Menge Überraschungen auf den Leser zu. Als kleine Beeinträchtigung des Lesevergnügens erscheinen zunächst die Klischees, mit denen die kanadische Autorin Melanie McGrath ihre Darstellungen gespickt hat - Eskimos und ihr Alkoholproblem, Iglu-Bauen, exotische Gerätschaften und Speisen, die verschiedenen Sorten von Schnee - diese Thematik zieht sich geballt durchs ganze Buch, wirken sich letztlich aber doch eher bereichernd auf den Plot aus, da das Hintergrundwissen der Autorin beeindruckend groß ist. Was ein bisschen stört, sind die zahlreichen Inuit-Wörter, die nicht immer erläutert werden - hier wäre ein Glossar am Ende des Buches hilfreich gewesen. Insgesamt jedoch ein gelungener Krimi der besonderen Art mit einer absolut ungewöhnlichen Heldin - hoffentlich wird daraus eine kleine Serie!

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  • Morde in einem fremden Land

    Im Eis
    badwoman

    badwoman

    11. October 2015 um 22:55

    Dieser Krimi spielt in einer faszinierenden Landschaft, in der Arktis. Für uns Mitteleuropäer ist es schwer vorstellbar, dass man in einer solch unwirtlichen Umgebung gerne leben kann. Dieser Roman zeigt uns, dass es nich nur möglich ist, sondern dass man diese Landschaft lieben kann. Die Lehrerin und Jägerin Edie, eine Inuk-Frau, ist hier zu Hause und kennt das Land wie kaum eine Andere. Sie führt auch Jagdgruppen im Eis. Während einer solchen Expedition wird ein amerikanischer Tourist erschossen. Und es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall. Als auch ihr geliebter Stiefsohn Joe in das Geschehen hineingezogen wird und mutmaßlich Selbstmord begeht, bricht für Edie eine Welt zusammen. Sie fängt wieder an zu trinken und unternimmt aber auch auf eigene Faust Nachforschungen zu den geheimnisvollen Ereignissen. Aber erst, als sie dem Alkohol wieder abschwört, kommt sie mit ihren Ermittlungen voran. Das Buch beginnt sehr spannend, es ist wunderbar zu lesen und man fühlt sich wirklich in die Arktis hineinversetzt. Je weiter man allerdings liest, desto mehr möchte man Edie schütteln, dass sie doch bitte nicht alles alleine macht und sich damit immer wieder in große Gefahr begibt. Das führt dann auch zu einigen Längen im Buch, die den Lesefluss ein wenig hemmen. Zum Schluss wird´s dann aber nochmal richtig spannend und der Leser ist wieder versöhnt. Besonders die Landschaftsbeschreibungen in diesem Buch sind wunderschön, aber auch die Kultur der Inuit wird dem Leser eindrucksvoll nahe gebracht. Man erfährt sehr deutlich, dass die Menschen in diesem rauen Land nur überleben können, weil sie sich den Umständen anpassen, Platz für übermäßige Gefühlsduseleien, besonders Tieren gegenüber, ist da nicht. Allein schon auf Grund dieser Tatsachen ist diese Lektüre empfehlenswert, aber auch der Krimifan kommt nicht zu kurz.

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  • aus dem leben der inuit

    Im Eis
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    05. July 2015 um 19:52

    "Im Eis" von Melanie McGrath ist ein Roman mit eingebettetem Kriminalfall. Ohne Kommissar, ohne Eile, Telefon, Handy, Internet. Diese Hilfsmittel werden nur sporadisch eingesetzt, sind doch die Möglichkeiten aufgrund der Ortslage begrenzt. Die Story spielt nämlich in den unendlichen Weiten der Arktis, weit weg von jeglichen größeren Ortschaften. Wo Zeit etwas völlig anderes bedeutet, als in unseren Breitengraden. Selbstverständlich gibt es auch einen Polizisten Derek, der sich redlich Mühe gibt, mit den Begebenheiten, der Kälte, und hier ist es wirklich kalt, zurechtzukommen. Wir erfahren viel über die Inuit, ihr Zeitgefühl, Lebenseinstellung und Sprache. Wobei die Übersetzerinnen sich viel Arbeit gemacht haben, um uns vor allem am Anfang ein wenig über Struktur und Aufbau der Sprache der Inuit mitzugeben. Unaussprechliche Wörter und Begrifflichkeiten einer Sprache, die uns so fremd ist, wie es wohl für die Inuit mit unserer Kultur ergeht. Die junge Jägerin und Teilzeitlehrerin Edie begleitet Touristen auf eine Jagd, dabei kommt einer ihrer Klienten ums Leben. Was war passiert? Ein Unfall? Leider interessiert es keinen im Ort, nicht mal der Polizist will ermitteln. Doch als es bei einer weiteren Touristenführung Tote gibt, geht die Jägerin Derek alleine auf Spurensuche. Der Alltag in klirrender Kälte, kaum Abwechslung, viel Alkohol, alte Traditionen und der langsame Einzug des Fortschritts, dieser Roman kommt auf leisen Schritten daher, dabei kriecht die Spannung, hierbei handelt es sich in der Geschichte um Monate, unaufhaltsam auf den Leser zu. Hauptsächlich aus der Sicht des Polizisten Derek und der Jägerin Edie geschrieben, gestaltet sich der Kriminalfall als Spurensuche der anderen Art. Fazit: Interesse am Leben der Inuit wäre von Vorteil, zu genießen bei heißen Tagen zur Abkühlung oder mit viel Tee im Winter, gut zu lesen, für Leser mit Geduld.

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  • Die Heldin: die Arktis

    Im Eis
    HK1951

    HK1951

    01. May 2015 um 09:28

    Ich war von "Im Eis" leider ein wenig enttäuscht... Die Leseprobe ließ Großes vermuten, was das Buch meiner Meinung nach leider nicht halten konnte. Mit Edie hat Melanie McGrath zwar eine sehr charismatische Protagonistin geschaffen, die sich in einer harten Männerdomäne unter teilweise unmenschlichen Bedingungen gut durchschlägt und auch das Thema war gut gewählt, aber man hätte es meiner Meinung nach besser umsetzen können. Die Arktis ist hier - wie bereits auf dem Klappentext erwähnt - ganz klar die Heldin des Romans und nicht Edie. Die Autorin verwendet sehr viel Zeit und Detailtreue auf der Schilderung der Natur, was sicherlich anfangs positiv zu bewerten gewesen wäre, wenn sich das nicht immer wieder wiederholen würde. Das wurde mir mit der Zeit einfach zuviel. Mir fehlte einfach die Spannung, die einem Krimi innewohnen sollte. Hier kam sie mir entschieden zu kurz. Positiv fand ich das Cover und an sich die Idee der Geschichte, auch dass man soviel über Rituale und Leben der Inuit erfuhr, war interessant. Alles in allem noch gute drei Sterne.

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  • Tee mit viel Zucker

    Im Eis
    Sabine17

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:48

    Ein Krimi, der in einer ganz ungewöhnlichen Kulisse spielt: der Arktis. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Edie Kiglatuk, eine Halb-Inuit. Sie hat einen Aushilfsjob als Lehrerin und verdient sich als Jagdführerin Geld dazu. Bei einem dieser Jagdausflüge auf die Insel Craig wird einer ihrer beiden Kunden erschossen. Die Umstände sind mystriös und Edie findet lediglich einen markanten Schuhabdruck. Die Dorfältesten wollen die Sache als Unfall unter den Tisch kehren. Das gefällt weder ihr noch ihrem Stiefsohn Joe. Doch sie versucht sich zu fügen. Kurz darauf kommt unter Joe`s Führung auf der Insel Craig schon wieder ein Tourist ums Leben und er selbst überlebt nur knapp. Doch dann wird er tot aufgefunden und die Sache als Selbstmord ad acta gelegt. Da fängt Edie an zu ermitteln und stößt schon bald auf Ungereimtheiten. Edie und der Polizist Derek sind ein interessantes Ermittlerteam. Edie, die Eigenwillige, die mit Alkoholproblemen zu kämpfen hat und für eine bessere Zukunft der Inuit-Kinder kämpft und Derek, der Experte für Lemminge, der seiner Freundin nachtrauert. Es war sehr informativ über das Leben und die Gewohnheiten der Inuit zu lesen. Das harte Leben in der unwirtlichen, aber auch faszinierenden Arktis ist nicht einfach. Alkoholprobleme sind weit verbreitet. Was mich am Rande sehr "abgeschreckt" hat, waren die Essgewohnheiten von Edie: ständig stark gezuckerter Tee und dazu dann Blutsuppe, vergorener Walrossdarm, Robbenfleisch oder Bärenleber. Das wäre nicht meins. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung mit Edie und Derek gäbe.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. July 2012 um 13:22

    Zusammen mit der ultracoolen Unuk-Heldin Edie Kiglatuk erlebt der Leser einen gänzlich ungewöhnlichen Krimi-Plot in der einsamen Eislandschaft Ellesmere-Islands (nur wenige hundert Kilometer südlich des Nordpols), ein, wie ich bislang glaubte, menschenfeindliches und daher unbewohntes Terrain. Der scheinbar (darauf muss sich der Leser verlassen) außergewöhnlich gut recherchierten und intelligent aufgebauten Story verzeihe ich gerne einige Längen im ersten Drittel, bei denen ich schon fürchtete, die spannend begonnene Erzählung könnte gänzlich ins Stocken geraten. Zeitweise gewann ich den Eindruck, dass die englische Autorin sich nicht schlüssig war, ob sie ein Sachbuch über das arktische Leben oder einen Thriller zu schreiben beabsichtigte. Doch wie heißt es so richtig: "Lesen bildet" und warum sollten Kriminalromane davon ausgeschlossen sein? Dazu passen auch die sehr anschaulichen und hilfreichen Kartenübersichten der Deckelinnenseiten. Neben dem manchmal vorhersehbaren, reinen Erzählskelett tödlicher Verbrechen, bilden dichte, authentische und nachfühlbare Handlungen, Erzählungen und menschliche Empfindungen den eigentlichen Romankörper. Ein paar Inuktitut-Wendungen hätte es hingegen weniger sein dürfen, denn sie störten meinen Lesefluss! Irgendwann hatte ich den Bogen raus und überlas sie einfach ohne sie mir unbedingt merken zu wollen. Übrig blieb dann tatsächlich ein 457 Seiten starker, empfehlenswerter Sommerhitze-Cooler und tougher Krimi der etwas anderen Art! Die Morphemschlange meines Titels heißt übrigens übersetzt in etwa: "... ich habe nie gesagt, dass ich nach Paris will ...". Ein Beispiel für den unverlangten Wissens-Input-Überfluss ;o).

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    SmilingKatinka

    SmilingKatinka

    20. June 2012 um 13:45

    Ich habe ewig an diesem Buch gelesen und es oft tagelang nicht in der Hand gehabt, was mir eigentlich nicht ähnlich sieht. Jetzt bin ich nur nicht sicher, ob es wirklich an dem Buch lag. "Im Eis" ist ein Arktik-Krimi. Sehr positiv fällt auf, dass sich die Autorin wirklich intensiv mit der Arktik beschäftigt hat und sie sehr autentisch vermittelt. Die Wörter in Inuit verleiten zum laut lesen und klingen nach ein paar Kapiteln richtig schön. Das in der Arktik auch mal Blutsuppe oder ähnliches gegessen wird, mag uns Mitteleuropäern zwar den Appetit verderben, aber es ist nunmal so und ich habe an den Beschreibungen des Essens auch nichts auszusetzen gehabt. Zur Story: Edie Kiglatuk, eine Inuit, führt von Zeit zu Zeit "Weiße" auf Jagdexpeditionen durch die Arktis, um neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin etwas dazuzuverdienen. Mit dem Geld bestreitet sie nicht nur ihren Lebensunterhat, sondern finanziert zudem die Ausbildung ihres Stiefsohnes Joe, der ihr wie ein eigenes Kind ans Herz gewachsen ist, obwohl sie von Joes Vater schon wieder getrennt ist. Bei einem Jagdunfall kommt es zu einem Zwischenfall und einer der Teilnehmer wird erschossen. Die Ältesten wollen keine weiteren Ermittlungen, doch Edie forscht nach und nach weiteren Todesfällen, die alle irgendwie als Unfall oder Selbstmord gedeutet werden, wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Spannungskurve nimmt leider in der zweiten Hälfte des Buches deutlich ab und ich habe es nur zu Ende gelesen, weil mich die Arktis so interessiert. Die Story an sich fand ich eher enttäuchend. Ich würde das Buch keinem Krimifan empfehlen, der nicht eine hohe Affinität zur Arktis besitzt

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. May 2012 um 18:22

    Edie führt neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin noch reiche verwöhnte Amerikaner durch die Arktis. Unterwegs mit zwei solcher Gestalten passiert jedoch das Unglaubliche. Einer wird angeschossen und kurz darauf tobt auch noch ein Schneesturm. Die Inuits halten zusammen und bergen die zwei Lebenden und den Halbtoten, der jedoch überlebt den Flug nicht. Nach sorgfältiger Rekonstruktion muss Edie feststellen, das es sich hier eindeutig nicht um einen Jagdunfall handelt und es nicht bei einer Leiche bleibt. McGrath vermittelt einen Einblick in das harte Leben der Inuit, deren Umgang mit der Natur und dem tagtäglichen Kampf ums Überleben. Die Arktis ist wahrlich schützenswert!

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    parden

    parden

    11. April 2012 um 20:51

    INUIT, LEMMINGE UND UNGEREIMTHEITEN... Drei vermummte Gestalten wandern durch die unwirtliche Eislandschaft der Insel Craig: Edie Kiglatuk begleitet zwei Touristen auf eine Jagdexpedition. Die Amerikaner, die sie angeheuert haben, wollen einen echten Abenteuerurlaub erleben. Die unwegsame Einsamkeit der Arktis ist der Inuk-Spurensucherin bestens vertraut. Doch einer der Männer kommt zu Tode. Ein Unfall, beschließen die Dorfältesten, denn ein Verbrechen würde sich negativ auf das Tourismusgeschäft auswirken und nur unnötige Unruhe auslösen. Wenig später ist Edie erneut gefragt: Zwei Reisende auf den Spuren des viktorianischen Forschers Sir James Fairfax engagieren sie als Führerin. Sie bricht gemeinsam mit den Männern und ihrem Stiefsohn Joe auf. Die Gruppe trennt sich, wenige Tage später kehrt Joe allein zurück: stark unterkühlt und geistig augenscheinlich verwirrt. Von seinem Schützling fehlt jede Spur. Als Joe schließlich auch stirbt und Edie an der Selbstmordtheorie Zweifel bekommt, muss sie erkennen, dass sich hinter den Vorfällen Umstände verbergen, die so gewaltig sind, dass sie zur Bedrohung für alles werden, was ihr am Herzen liegt... Edie ist eine Halbblut-Inuit, die mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg hält und oftmals impulsiv reagiert. Gleichzeitig bezeichnet sie sich als Jägerin und versucht sich immer wieder auch in Geduld zu fassen. In der kleinen Siedlung der Arktis ist sie eher eine Außenseiterin, und ihre Gedanken und Nachforschungen bezüglich der Todesfälle werden bestenfalls belächelt, oftmals gar behindert oder untersagt. Doch Edie wäre nicht Edie, wenn sie sich davon entmutigen lassen würde: sie muss einfach mehr über die Hintergründe erfahren. Das, so denkt sie, ist sie ihrem Stiefsohn Joe schuldig - aber auch ihrem eigenen Gerechtigkeitsempfinden. Unterstützung, wenn auch anfangs eher widerwillig, erfährt sie einzig duch Derek Palliser, den Polizisten, der für diese Siedlung zuständig ist. Auch er ist unter den Inuit ein Außenseiter, der eigentlich lieber Arktische Zoologie studieren und sein Leben den Lemmingen widmen wollte. Doch nun dient er dem Rechtssystem, das in den arktischen Siedlungen als etwas aus dem Süden Eingeschleustes gilt, das keiner will und keiner braucht - und Polizisten gelten als Kollaborateure. Als Edie ihm nicht nur Mutmaßungen, sondern auch Beweise für ihre Verdachtsäußerungen zu liefern beginnt, bricht Dereks Widerstand, und er handelt schließlich der von der Obrigkeit ausgegebenen Prämisse zuwider, ja keine schlafenden Hunde zu wecken... Die Erzählung entspricht einem in der Arktis herrschenden Grundatz: sich bloß nicht schnell zu bewegen, da man sonst schwitzen und anschließend sehr schnell unterkühlen könnte. Manchesmal erscheint die Geschichte daher sehr langatmig, z.B. wenn über mehrere Abschnitte hinweg Lemminge und ihr Verhalten Gegenstand der Erzählung sind. Andererseits gab es eine Vielzahl von Beschreibungen, die die Arktis und ihre Gesetzmäßigkeiten sowie ein Leben und Arbeiten im ewigen Eis sehr anschaulich werden ließen. Neu war für mich z.B., dass ein Regenbogen in der Arktis kreisrund ist. Und dass es auch so weit nördlich Buschpiloten gibt. Interessant fand ich sogar im Anhang die Danksagung. Die Danksagung der Übersetzerinnen nämlich an einen Glaziologen für seine Hilfe in Sachen Gletscher, Eis und Schnee, "ohne die sie hilflos auf einer Scholle im weiten Plormeer falscher Möglichkeiten getrieben wären". Dies verdeutlicht vermutlich schon, wie detailliert Melanie McGrath diese unwirtliche Gegend beschrieben hat. Ungelogen war mir häufig richtig kalt beim Lesen, und ich habe viele Tassen heißen Tees dabei getrunken - wenn auch, anders als die Protagonistin, ohne Zucker... Manches ist aber auch einfach zu unvollstellbar, wie z.B. die Aussage, dass -23°C als milder Tag gelten oder dass ein Büro als warm und stickig empfunden wurde, weil jemand die Heizung angedreht hatte, und die Raumtemperatur auf +16°C geklettert war... Und auch die Beschreibungen der Essgewohnheiten ließen bei mir mehr Bilder als gewünscht im Kopf entstehen. Bei Walhaut mit cremefarbener, säuerlicher Fettschicht, gefrorenem Walblut, vergorenem Walrossdarm oder Robbenblutsuppe, bei der sich sogar Edie die Nase beim Trinken zuhalten muss, schüttelte es mich ein ums andere Mal. Jedenfalls ist es Melanie McGrath durch ihre detaillgetreuen Beschreibungen gelungen, dass der Leser sich ein wirkliches Bild vom Leben in der Arktis machen kann sowie vom heutigen Dasein der Inuit, die zwischen den Kulturen schweben und sich oft genug im Alkohol verlieren. Der Krimi selbst war für mich nicht sehr spannend und die Aufdeckung der Hintergründe auch nicht sonderlich spektakulär. Insgesamt jedoch war es schon ein beeindruckendes Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    mabuerele

    mabuerele

    28. December 2011 um 17:03

    Im Norden Kanadas, in der Hohen Arktis, ist Edie mit zwei amerikanischen Touristen auf einem Jagdausflug. Edie ist eine erfahrene Arktis-Jägerin. Sie gehört dem Volk der Inuit an. Während sie die Süßwasservorräte für ihre Expedition auffrischt, hört sie einen Schuss. Ihm folgt ein Schrei. Einer der Expeditionsteilnehmer wurde angeschossen. Gleichzeitig zieht ein Schneesturm auf. Edie tut alles, um den Mann bis zum Eintreffen eines Flugzeuges am Leben zu erhalten. Das gelingt ihr zwar, doch im Flugzeug stirbt er. Im Dorf ist keiner an der Aufklärung des Todes interessiert. Man verbucht es unter Jagdunfall. Damit Edie ihre Lizenz behalten kann, muss sie zustimmen. Doch es war nicht der letzte Tote. Mit Edie ist der Autorin die Charakterisierung einer starken Frau gelungen. Gleichzeitig wird das Leben im ewigen Eis erstklassig beschrieben. Je mehr die Inuit sich von ihrer herkömmlichen Lebensweise entfernen, umso anfälliger sind sie für Alkohol und Drogen. Auch Edie hat sich zweimal aus diesem Teufelskreis befreit und sich ein eigenes Leben aufgebaut. Sie riskiert viel, steht dabei häufig allein und schafft es, die Morde aufzuklären. Das Leben in der Arktis ist hart. Der Roman zeigt, wie viele daran zerbrechen. Einigen wenigen gelingt es, sich in der Welt der Inuit zu behaupten. Gleichzeitig ist die Wirtschaft an den Bodenschätzen unter dem ewigen Eis interessiert. Edie arbeitet auch als Lehrerin. Dabei versucht sie, neue Wege zu gehen. Sie weiß, dass die meisten Kinder das, was sie in der Schule lernen, nie brauchen werden. Das Leben im Familienverband ist ihnen wichtiger, als die Arktis zu verlassen, um eine höhere Schulbildung zu erwerben. Diesen Schritt trauen sich nur einige zu, da ihre Chance gering ist, danach einen gutbezahlten Job in der Heimat zu erhalten. Besser wäre es, würden ihnen die Fähigkeiten vermittelt, die sie zum Überleben in Schnee und Eis benötigen. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Schönheit, aber auch die Härte der Landschaft zu beschreiben. Wenn Edie ihre Begleiter darauf aufmerksam macht, dass sie stille sein müssen, weil ein Schrei eine Eiswand zum Einsturz bringen kann, ist das für mich als Leser erst einmal unvorstellbar. Die Kälte des Nordens, die Gewalt des Eises und das bizarre der Landschaft wird im Roman vorstellbar. Gegenüber der unberechenbaren gewaltigen Natur ist die eigentliche Krimihandlung nur Beiwerk, auch wenn sie für etliche Überraschungen sorgt. Veränderungen auf Grund des Klimawandels werden angedeutet. Die Sorgen der Einwohner sind spürbar. Das Wirken der Vorfahren gehört zum Wissen und wesentlichen Lebensinhalt der Inuit. Dass die Inuit eine eigene Kultur und Lebensweise haben, die sich von unserer grundlegend unterscheidet, zeigt sich bei den Essgewohnheiten. Da würde mein Magen streiken. Der Roman besticht durch seine genaue Beschreibung von Land und Leuten, die tiefgehende Charakterisierung der Protagonisten und das Aufzeigen der Gefahren für diese einzigartige Naturlandschaft. Er ist spannend geschrieben und lässt sich zügig lesen. Einzelne Inuitbegriffe im Text unterstreichen die Authentizität. Wichtig finde ich die kurze Erläuterung zur Sprache der Inuit im Anhang.

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    Merle_F

    Merle_F

    08. November 2011 um 16:36

    Im Eis, Melanie McGrath Auf Ellesmere Island, mitten im ewigen Eis, führt die charismatische Edie Kiglatuk Jagdtouristen und unterrichtet in der Dorfschule. Bei einer ihrer Touren kommt ein amerikanischer Tourist ums Leben und sein Tod wird von der Verwaltung als Unfall abgehandelt. Als dann auf einer weiteren Expedition unter der Leitung ihres Stiefsohnes wieder dramatische Dinge geschehen, wird Edie klar, dass mehr dahinter steckt. Sie beginnt auf beherzte Art und Weise selber zu ermitteln und verstrickt sich immer weiter in die Geschehnisse, die weitreichende Folgen für sie selber, ihre Familie und die Region haben. Edie ist eine ausgesprochen interessante Hauptperson, keine Heldin von der Stange. Zwar entwickelt sich dieser Kriminalfall auch auf einigen ihrer „wunderbaren“ Fähigkeiten und einigen sehr unwahrscheinlichen Zufällen, wie man es aus gängigen Krimis kennt. Aber der Charme der Geschichte liegt sowieso nicht in der Kriminalhandlung, sondern in den liebevoll entwickelten Charakteren und dem Lokalkolorit. Niemand in diesem Buch entspricht der Schwarz oder Weiß Schublade und es ist sicher kein Zufall, dass die beiden hauptsächlichen Sympathieträger Edie und der Polizist Derek beide aufgrund ihrer Abstammung in der Inuit Gesellschaft Außenseiter sind und einiges an Vielschichtigkeit aufweisen. Beide verbindet eine innige Liebe zu der Landschaft in der sie leben. Der Autorin gelingt es, dies ohne Arktis- Romantik und Tundra –Kitsch zu beschreiben. Wenn Edie ihre Lieblingsgerichte aus Blutsuppe in sich rein schlürft, ihren Sommerparka auszieht weil es mit 10 Grad über Null eigentlich zu warm für sie ist, oder ihre Tante Martie als Haudegen der Lüfte ihre kleine Maschine auf einem Eisfeld landet, dann ist das nicht romantisch, sondern einfach nur schön zu lesen. Edie, die „immer mal wieder Alkoholikerin“ mit den Hunden die alle Holzkopf heißen, wird der Leser nicht so schnell vergessen. Die Kenntnisse der Autorin über das Leben der Inuit in der Hocharktischen Region scheinen fundiert. In manchen Passagen könnte man denken, sie hat eine Möglichkeit gesucht, ihr Fachwissen an den Leser zu bringen und bediene sich deswegen des Rahmens der Kriminalgeschichte, weil sie nicht einfach ein dröges Sachbuch schreiben wollte. Das wäre völlig legitim, denn so bleibt auch noch Platz, etwas über Klimawandel, Naturschutz, Sprachentwicklung und Minderheitenpolitik anzubringen, was immer schon mal gesagt werden sollte. Mir gefällt die Kombination aus Spannung und Wissenschaft sehr und das Buch hatte für mich einen schönen Lesesog. Allerdings habe ich mir auch viel Zeit bei der Lektüre gelassen, Ablenkungen habe ich knapp gehalten und dafür wurde ich mit diesem schönen langsamen eindrucksvollen Buch belohnt. Für mich ein wirkliches Leseerlebnis.

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2011 um 10:41

    Ellesmere Island, ein paar hundert Kilometer südlich des Nordpols. Eine gewaltige, einsame Eislandschaft. Zwei amerikanische Touristen reisen zu einem Jagdausflug an. Sie werden geführt von Edie Kiglatuk, einer Inuk-Frau und erfahrenen Arktis-Jägerin. Der Ausflug endet für einen der Männer tödlich. Die Umstände seines Todes bleiben ungeklärt. Ayaynuaq heißt es in der Sprache der Inuit: Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Als die Dorfältesten beschließen, die Sache auf sich beruhen zu lassen, geht Edie ihren eigenen Weg. Sie will die Wahrheit. Und ahnt nicht, dass sie sich damit mächtige Feinde macht. Sehr mächtige Feinde… Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich von dem Buch sehr positiv überrascht worden bin. Von der Leseprobe war ich damals nicht so überzeugt gewesen und hab das Buch jetzt durch Zufall in der Bibliothek gefunden. Was mir auf den ersten Seiten ein bisschen zäh erschien, löste sich dann sehr schnell auf und man konnte das Buch sehr gut und flüssig lesen. Mir gefällt an diesem Buch vor allem der Handlungsort, man erfährt einiges über die Kultur dort. So etwas finde ich in Büchern immer wieder sehr interessant und ich freue mich jedes mal wenn mein Wissen selbst durch "normale" Bücher stetig steigt. Die Hauptperson Edie war mir nich ganz so sympathisch, allerdings ist sie eine starke Frau. Jedoch muss ich sagen, dass mir persönlich die Auflösung des Falls und das Ende nur mittelmäßig gefallen hat. Nach teilweise sehr, sehr spannenden Stellen habe ich doch ein bisschen mehr erwartet. Es ist okay, aber ich habe da dann doch ein bisschen mehr erwartet. Das Cover (und den Trailer) finde ich sehr gelungen, es kommt ohne große Umschweife direkt auf den Punkt, was man von vielen anderen Covern leider nicht sagen kann, und es passt sehr gut zu dem Inhalt des Buches.

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    Kiwi33

    Kiwi33

    03. November 2011 um 12:48

    Edie ist eine sehr starke, selbstbewusste und vor allem mutige Frau. Sie führt Touristen in die Jagdgründe der Inuit. Doch eines Tages wird ein Tourist erschossen und Edie wird wieder mal das Leben schwer gemacht. Der Tod soll als Unfall abgetan und nicht weiter untersucht werden. Doch Edie gibt nicht so einfach auf... Eigentlich eine sehr interessante Geschichte. In diesem Buch erfährt man einiges über die Eislandschaft und das Leben der Inuit. Leider ist es für meinen Geschmack viel zu langatmig. Von der Leseprobe war ich so begeistert, was sich allerdings nicht die Buchlänge durch gehalten hat. 3 Sterne hat es aber allemal verdient!

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  • Rezension zu "Im Eis" von Melanie McGrath

    Im Eis
    isag

    isag

    22. October 2011 um 13:32

    Mir hat die für mich sehr ungewohnte Umgebung sehr gut gefallen - und auch den Kommentar am Ende des Buches fand ich sehr interessant. Vielleicht wäre der vorweg besser aufgehoben gewesen - so hätte man nicht erst im Nachhinein verstanden, warum Edie es teilweise etwas schwer hatte mit den anderen Leuten... Die immer wieder eingestreuten Begriffe haben mich - trotz der beigefügten Erklärung - meistens ziemlich gebremst, und ich kann mir den beschriebenen weichen und fließenden Klang bei so "komplizierten" Begriffen irgendwie gar nicht vorstellen... Auch an die Namen und Ortsnamen musste ich mich gewöhnen - zumal ich gerade am Anfang nicht dazu kam, genug am Stück zu lesen, daß ich sie mir schneller hätte merken können. Die Handlung wiederum hat mir gut gefallen, auch wenn es teilweise ziemlich viele "Puzzlestücke" gab, die da gleichzeitig und noch nicht zusammenpassend waren. Die Spannung war dadurch fand ich auch oftmals nicht so vordergründig, außer z.B. bei der Flucht vor den beiden Russen und ähnlichen jeweils akuten Gefahrensituationen. Als sich gegen Ende dann aber nach und nach alles erklärte, wurde es dann so spannend, daß ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen ;) Das Ende fand ich dann insgesamt ganz ok - auch wenn mir Simeonie etwas zu gut "wegkam" - wenigstens zu Gunsten der Einwohner... Alles in allem kann ich mich nicht so ganz zwischen 3 und 4 Sternen entscheiden - die Handlung hat mich für 4 Sterne eigentlich nicht genug mitgerissen, aber andererseits macht das Buch den Eindruck, sehr gut über das Leben in der Arktis recherchiert zu sein und daß man einen guten Einblick bekommt - was mir den 4. Stern dann doch wieder wert ist.

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