Melanie Metzenthin Die Sündenheilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Sündenheilerin“ von Melanie Metzenthin

Nach einem schweren Schicksalsschlag lebt Lena zurückgezogen im Kloster. Als Dietmar von Birkenfeld die junge Frau auf seine Burg ruft, damit sie seiner kranken Gemahlin hilft, muss Lena ihre Zufluchtsstätte jedoch verlassen. Denn sie hat eine seltene Gabe: Sie erspürt die tiefen seelischen Leiden der Menschen und vermag sie auf wundersame Weise zu heilen. Während ihres Aufenthalts auf Burg Birkenfeld begegnet Lena noch anderen Gästen: Philip Aegypticus ist zusammen mit seinem arabischen Freund Said in den Harz gereist, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Der ebenso attraktive wie kluge Philip bemerkt schon bald, dass auf der Burg manch düsteres Geheimnis gehütet wird. Und er entdeckt, dass die feinfühlige Lena sich in Gefahr befindet.

Habe es mehrmals versucht, habe aber immer wieder den Faden verloren. Zu langweilig um sich lange darauf konzentrieren zu koennen.

— JanineT
JanineT

Großartig! So spannend, dass ich nicht mehr zu lesen aufhören konnte!

— Sahani88
Sahani88

Schade, ich hatte mich so auf das Buch gefreut. Ein tolles Cover und so viele positive Bewertungen... Leider war das Buch für mich furchtbar klischeehaft, die Charaktere zu flach, die Handlung zu langweilig und die Liebesgeschichte zu schmonzettenhaft.

— Büchereule
Büchereule

Sehr schöner historischer Roman :) Hat mir gut gefallen. Freu mich schon auf ihr nächstes Buch :)

— MerlinundPaula
MerlinundPaula

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  • Welchen Weg wird Lena wählen?

    Die Sündenheilerin
    AngiF

    AngiF

    26. July 2016 um 10:59

    Unmittelbar nach ihrer Hochzeit gerät Lena, die Tochter Ritter Sigmunds, in einen brutalen Überfall, bei dem ihr frisch vermählter Ehemann sowie ihr Vater getötet werden. Sie selbst wird verletzt, doch überlebt. Sie zieht sich in ein Kloster zurück, in dem ihre Großtante, die Nonne Schwester Margarita lebt. Hier erlernt sie die Kunst des Heilens. Dabei wird deutlich, dass Lena sich erstaunlich gut in die Seele der Kranken hinein versetzen kann und ihnen damit besser als andere Heiler helfen kann. Das Kloster verlässt lange nicht mehr, zu groß ist ihre Angst nach ihrem Schicksalsschlag. Als nun Graf Dietmar von Birkenfeld bei der Mutter Oberin um Hilfe für seine ernsthaft erkrankte Ehefrau Elise ersucht, muss Lena das Kloster erstmals wieder verlassen, denn der Schwerkranken ist eine Reise nicht zuzumuten. So begibt sich Lena zusammen mit Schwester Ludovika und mit einem mulmigen Gefühl im Magen auf die beschwerliche Reise zur Burg Birkenfeld , die aber zum Glück durch Waffenknechte streng bewacht wird. Auf der Burg treffen noch weitere Gäste ein: Philip Aegypticus ist zusammen mit seinem arabischen Freund Said in den Harz gereist, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Nun gilt es, das Geheimnis der Burg zu lüften, wodurch Lena selbst wieder in Gefahr gerät. Die Autorin Melanie Metzenthin schreibt in unglaublich schöner, der Zeit angepassten Sprache. Die Story selbst ist äußerst spannend und zwar von der ersten bis zur letzten Zeile. Die Dialoge sind überzeugend und realitätsnah. Die Charaktere sind alle glaubwürdig, sie sind durchdacht und tief angelegt und spielen perfekt sowie schlüssig miteinander. Das Lesen des Buches ist durch das angenehme Tempo, das die Autorin verwendet, sehr flüssig. Nur zu gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es von Herzen weiter. Das Buch ist der erste Band einer Trilogie und ich kann gar nicht erwarten die anderen beiden Teile zu lesen. Fans von historischen Romanen werden „Die Sündenheilerin“ ebenso verschlingen und lieben wie ich es getan habe, da bin ich mir sicher. http://angisbuecherkiste.blogspot.se/2016/07/die-sundenheilerin-von-melanie.html

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    • 3
  • Wieder sehr gut gemacht, Frau Autorin!

    Die Sündenheilerin
    DarkCarpathian

    DarkCarpathian

    18. March 2014 um 17:07

    COVERTEXT: Mitreißend, farbenprächtig, sinnlich. Nach einem schweren Schicksalsschlag lebt Lena zurückgezogen im Kloster. Als Dietmar von Birkenfeld die junge Frau auf seine Burg ruft, damit sie seiner kranken Gemahlin hilft, muss Lena ihre Zufluchtsstätte jedoch verlassen. Denn sie hat eine seltene Gabe: Sie erspürt die tiefen seelischen Leiden der Menschen und vermag sie auf wundersame Weise zu heilen. Während ihres Aufenthalts auf Burg Birkenfeld begegnet Lena noch anderen Gästen: Philip Aegypticus ist zusammen mit seinem arabischen Freund Said in den Harz gereist, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Der ebenso attraktive wie kluge Philip bemerkt schon bald, dass auf der Burg manch düsteres Geheimnis gehütet wird. Und er entdeckt, dass die feinfühlige Lena sich in Gefahr befindet. MEINE MEINUNG: Auf dieses Buch habe ich mich schon gefreut! Denn Melanie`s Roman „Schicksalsstürme“ fand schon eine große Beachtung und Sympathie zu mir. Ich gab ihm verdiente 8 Punkte. Und „Die Sündenheilerin“ überzeugte mich auch wieder im großen und ganzem, vllt sogar noch ein bisschen mehr. Gut, der Schreibstil ist mir etwas zu modern für einen historischen Roman aber diese Kritik wiegt nicht viel im Gegensatz zu der Spannung und der trotzdem schönen und leichten Wortwahl die dieses Buch aufweisen kann! Ich hatte leichte Schwierigkeiten mit einigen Charakteren zu Anfang. Denn ich fand nicht gleich den Bezug zu ihnen, nicht das sie mir unsympathisch waren, es waren Charaktereigenschaften die mich mehr oder weniger geärgert hatten und ich nicht recht nachvollziehen konnte. Zum Beispiel war mir Lena anfänglich zu weinerlich und ängstlich, doch dann lernt man ihre spitze Zunge und ihre Weitsicht sehr zu schätzen. Ihre Freundin und Nonne Ludovika aber, war mir ein Dorn im Auge. Ihre penetrante, unwürdige, hartnäckige und giftige Art Philip, sowie Said ihren christlichen Glauben aufzudrücken, war einfach widerlich. Gott, hat mich diese Nonne genervt, am liebsten hätte ich ihr ein paar Takte erzählt … Jetzt aber zur Handlung von der ich nichts verraten werde. Wow, die war wie die bekannte Schnitzeljagd. Spannend, düster und rätselhaft. Sie ließ viel Spielraum für die eigenen Gedanken. Einzelne Puzzelteile wurden immer mehr und setzten sich nach und nach zu einem klaren, vollständigen Bild zusammen. Vor allem fand ich es interessant wie die Autorin gegebene Situationen sowie Personen im laufe der Geschichte miteinander verband ohne das es zusammengesetzt wirkte. So als warte sie auf den richtigen Augenblick um sie alle fließend, fast unbemerkt, mit einzubauen. Denn es waren wirklich viele Puzzelteile. FAZIT: Wirklich sehr gut gemacht, Frau Autorin!Denn der Roman ist glaubhaft erzählt, rätselhaft und spannend. Sehr interessant fand ich vor allem, wie Melanie die ganz persönlichen Dämonen der Protas zum Leben erweckt, wie es sich auswirkt und warum. Was dem Roman teilweise eine schwermütige Note gibt, die mich nachdenklich stimmte. Während des Lesens wurde klar, das ich mir die anderen beiden Teile der Sündenheilerin auch unbedingt besorgen muss. Da mich nicht nur das Historische daran interessiert, sondern auch der Thematik (die Psyche) wegen, mit der sich die Protas in Melanies Büchern auseinandersetzen müssen. Weitere Teile: Bd. 2 – Die Reise der SündenheilerinBd. 3 – Die Tochter der Sündenheilerin

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  • Ritter im Harz

    Die Sündenheilerin
    Sabine17

    Sabine17

    01. March 2014 um 23:09

    Lena hat sich nach einem schwerem Schicksalsschlag ins Kloster zurückgezogen. Dort hilft sie den Menschen mit ihrer seltenen Gabe: sie verspürt den tiefen seelischen Schmerz anderer und vermag sie zu heilen. Daher wird sie auch auf Burg Birkenstein gerufen. Elise, die Braut Dietmar von Birkenfelds, ist von einer seltsamen Krankheit befallen worden. Der Burgherr zieht Lena schnell in ihren Bann, doch Elise gibt ihr Rätsel auf. Dann tauchen Philip Aegypticus und sein arabischer Freund Said auf der Burg auf. Sie wollen den Harz, die Heimat von Philips Vater, kennenlernen. Philip erkennt, dass irgendetwas auf der Burg nicht stimmt und dann erfährt er, dass Lena sich dort in großer Gefahr befindet. Hat der blutrünstige Räuber Barbarossa etwas damit zu tun, der die ganze Gegend in Angst und Schrecken versetzt? Dies ist das zweite Buch, das ich von Melanie Metzenthin gelesen habe und es hat mir wieder sehr gut gefallen. Obwohl ich gestehen muss, dass mir "Schicksalsstürme" noch besser gefallen hat. Auch in diesem Buch sind die Charaktere wieder sehr sympatisch beschrieben und der Leser erfährt viel über Räubergesindel und Ritterbräuche in jener Zeit. Allerdings flutschte der erste Teil des Buches nicht so wie der Rest des Buches, daher habe ich einen Punkt abgezogen. Dennoch ein Lesegenuss für alle Liebhaber historischer Romane mit viel Spannung und Liebe.

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  • Beste Unterhaltung garantiert

    Die Sündenheilerin
    Eliza08

    Eliza08

    11. August 2013 um 17:36

    Ein durchweg spannender historischer Roman, der äußerst facettenreich daherkommt und seine Leser sofort in den Bann zieht. Ich muss gestehen, ich hatte Angst, dass dieser Roman vielleicht ein wenig zu psychologisch daherkommt, denn Melanie Metzenthin ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, doch diese Befürchtungen haben sich nicht als gerechtfertigt erwiesen. Der Roman besticht vor allen Dingen durch seine Spannungs- und Krimielemente. Lena hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag in ein Kloster zurückgezogen, dort entdeckt sie ihre „Gabe“, in die Seelen der Menschen sehen zu können. Sie ist äußerst feinfühlig und merkt sehr schnell, was ihre Mitmenschen bedrückt und durch ihr aufmerksames Zuhören nimmt sie Zwischentöne war, die für andere Menschen nicht existieren. Schließlich wird sie zur Gräfin von Birkenfeld gerufen, sie merkt direkt, dass ein tief schwarzer Schleier die Seele der jungen Frau umgibt. Allerdings lehnt die Gräfin zunächst Lenas Hilfe ab. Als Gäste auf Burg Birkenfeld verweilen Philip Aegypticus und sein Freund Said. Lena ist von den Gästen des Grafen angetan, doch sie merkt auch sehr bald, dass es so manches Geheimnis  in deren Leben gibt. Auch Philip erfährt durch Zufall von einem düsteren Geheimnis und schon bald muss er erkennen, dass  Lena sich in Lebensgefahr befindet. Besonders gut gefallen hat mir die Verflechtung der einzelnen Personen und Ereignisse in das Geschehen. Als Leser kann man sehr schön miträtseln, wie dies wohl alles zusammenhängen möge. Dies hat für mich noch einmal den Reiz erhöht schnell weiterzulesen, sodass ich das Buch in etwas mehr als zwei Tagen regelrecht verschlungen habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, Beschreibungen, innere Monologe und Dialoge stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Einzig hätte ich mir eine Landkarte gewünscht, um die verschiedenen Ort, Burgen und Plätze besser geographisch ordnen zu können. Der zweite Teil dieser Reihe erscheint im August 2013 und trägt den Namen „Die Reise der Sündenheilerin“, auch der dritte Teil ist vom Verlag schon angekündigt und soll im März 2014 unter dem Titel „Die Tochter der Sündenheilerin“ erscheinen. Für Nachschub hat die Autorin gnädiger Weise schon gesorgt ;-)  

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  • Rezension zu die Sündenheilerin

    Die Sündenheilerin
    Cysiay

    Cysiay

    03. July 2013 um 21:11

    Der Harz 1230: Nach einem schweren Schicksalsschlag lebt Lena zurückgezogen im Kloster. Als Dietmar von Birkenfeld die junge Frau auf seine Burg ruft, damit sie seiner kranken Gemahlin hilft, muss Lena ihre Zufluchtsstätte jedoch verlassen. Denn sie hat eine seltene Gabe: Sie erspürt die tiefen seelischen Leiden der Menschen und vermag sie auf wundersame Weise zu heilen. Während ihres Aufenthalts auf Burg Birkenfeld begegnet Lena noch anderen Gästen: Philip Aegypticus ist zusammen mit seinem arabischen Freund Said in den Harz gereist, um die Heimat seines Vaters kennenzulernen. Der ebenso attraktive wie kluge Philip bemerkt schon bald, dass auf der Burg manch düsteres Geheimnis gehütet wird. Und er entdeckt, dass die feinfühlige Lena sich in Gefahr befindet. (Quelle: Klappentext) Ein Historischer Roman der in meinen Augen sehr wechselhaft ist und sich dennoch zu lesen lohnt. Die Szenerie ist wundervoll bildhaft beschrieben, so dass man sowohl die Burg Birkenfeld wie auch die Befestigung der Räuberbande, als auch die anderen Schauplätze total vor Augen hat. Ebenfalls kann man sich sein ganz eigenes und genaues Bild von den Charakteren machen. Sowohl äußerlich wie auch innerlich und das ohne Ausnahme. So ist besonders die Protagonistin sehr sympathisch. Melanie Metzenthin hat eine ganz wunderbare Art zu schreiben, jedoch gibt es auch Momente in dem Buch wo ich stutzen musste. Das erste mal in etwa nach der Hälfte des Buches. Das Buch war bis dahin wirklich spannend und tiefsinnig geschrieben und plötzlich von jetzt auf gleich wird es nach der Ankunft in Halberstadt unrealistisch, durchschaubar und absolut unglaubwürdig. Dies betrifft in erster Linie die Liebesgeschichte und die Handhabung selbiger. Dies tut der Lust das Buch zu lesen letztendlich keinen großen Abbruch, aber ich persönlich fand dies alles andere als angenehm. Aber da dieses Buch immer wieder mit Kehrtwendungen der Geschichte überraschen kann, kann sie das auch mit dem Schreibstil. Sobald es wieder ans Eingemachte geht und Friede Freude Eierkuchen vorbei ist, ist dieses Buch wieder genau so super wie am Anfang. Interessant fand ich die Einmischung von einer affektiven bipolaren Störung die in dem Buch erwähnt wird. Zwar nicht unter dem Namen jedoch unter dem Krankheitsbild. Dies ist für Historische Romane nicht üblich und hat mich schon im Klappentext total überzeugt. Leider hatte das Cover für mich gar nichts mit dem Buch zu tun, auch wenn es an sich ein sehr schönes Cover ist. Nicht mal die Protagonistin konnte ich hier wiedererkennen. Ich kann dieses Buch natürlich historischen Fans empfehlen die nicht zu sehr auf wahren Begebenheiten aus sind. Die Burg Birkenfeld gab es tatsächlich jedoch sind die Figuren, die diese Burg bewohnen wie auch andere wichtige Charaktere, alle fiktiv. Von mir erhält dieses Buch 82 von 100 Punkten und somit 4 von 5 Sternen. Liebe Melanie Metzehin, ich bin gespannt auf deine Fortsetzung „Die Reise der Sündenheilerin“, die im übrigen am 13. August 2013 erscheint! Und im März 2014 wird gleich der dritte Band „ Die Tochter der Sündenheilerin“ erscheinen. Man darf gespannt sein. Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=pnRg2r7GBZ8

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  • Leserunde zu "Die Sündenheilerin" von Melanie Metzenthin

    Die Sündenheilerin
    Yvonne Grundler

    Yvonne Grundler

    13. February 2012 um 08:48

    Hi, dieses Buch ist total gut geschrieben, ein bisschen im Stil von der Wanderhure. Sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Die Sündenheilerin" von Melanie Metzenthin

    Die Sündenheilerin
    Chrissie007

    Chrissie007

    29. December 2011 um 18:40

    Ein wundervoller, interessanter und nie langweilig werdender Roman! Im historischen Bereich ist dies ein Buch, das für mich zu einem der Lesehighlights 2011 geworden ist. Ich habe mit Lena, Philip, Said und sogar mit Thea mitgefiebert. Der Roman liest sich sehr flüssig, die Sprache der Autorin ist leicht zu verstehen. Außerdem enthält dieser historischer Roman alles, was man sich von einem (historischen) Buch wünschen kann: Liebe, Romantik, Historie, Hass, Burgen und auch Humor konnte die Autorin genau an den richtigen Stellen einbauen.

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  • Rezension zu "Die Sündenheilerin" von Melanie Metzenthin

    Die Sündenheilerin
    gurke

    gurke

    29. December 2011 um 10:13

    Lena hat eine ganz besondere Gabe. Wenn es jemandem nicht gut geht oder jemand leidet, spürt sie die Qualen der Seele und heilt diese dann auch. Derzeit lebt sie zurückgezogen in einem Kloster. Zu hart war der Schicksalsschlag, den sie einst erleben musste. Doch dann wird sie nach Burg Birkenfeld gerufen, weil dort ihre Hilfe benötigt wird. Die Gräfin dort, leidet unter ganz merkwürdigen Anfällen und nur Lena kann ihr helfen. Doch dabei stößt sie auf einige Abgründe und begibt sich selbst in große Gefahr. Hier handelt es sich zwar um einen historischen Roman, allerdings ist er so untypisch für Bücher des gleichen Genres. Melanie Metzenthin hat das Talent den Leser an die Geschichte zu fesseln, so dass man sie nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Protagonisten sind absolut sympathisch und lebendig beschrieben. Man fühlt mit ihnen mit und gleichzeitig möchte man mit ihnen zusammen unbedingt die Geheimnisse aufspüren, um die es hier geht. Auch die Szenerie ist so wundervoll und lebhaft beschrieben, dass man die Gegend ganz klar vor Augen hat und ehe man sich versieht, ist man mitten in der Geschichte abgetaucht. Auffällig ist auch, dass es sich zwar hier um eine vergangene Epoche handelt, somit auch die Sprache authentisch angepasst ist. Allerdings ist der Schreibstil dennoch flüssig und überhaupt nicht schwierig oder gar trocken. Außerdem hat die Story selbst viele Wendungen. Man lässt sich als Leser immer wieder überraschen und die Spannung steigt immer weiter an. Man lässt sich in einen regelrechten Sog ziehen, dem man beinahe unmöglich wieder entkommen kann. Das bleibt auch so, bis man das Buch letztendlich nach der letzten Seite zugeklappt hat. Eigentlich sind historische Romane nicht ganz so mein Genre. Das Buch hat mich aber bereits durch den Klappentext überzeugt. Die Geschichte selbst konnte ich ab Seite 20 nicht mehr aus der Hand legen. Hut ab vor der Autorin. Denn mich mit einem solchen Buch zu fesseln will wirklich etwas heißen. Ich lege "Die Sündenheilerin" vor allem Lesern ans Herz, die sich mal mit einer historischen Geschichte beschäftigen möchten, aber skeptisch gegenüber diesem Genre sind. Ich bin auf jeden Fall restlos begeistert!

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  • Rezension zu "Die Sündenheilerin" von Melanie Metzenthin

    Die Sündenheilerin
    storyteller

    storyteller

    17. August 2011 um 14:13

    Melanie Metzenthins Erstlingswerk bei Piper ist ein Buch, das mich begeistert hat. Und das ist bemerkenswert, weil ich ansonsten, bis auf wenige Ausnahmen, (Tod und Teufel) kein Fan von historischen Romanen und auch kein Freund von Liebesgeschichten bin. Aber dieses Buch wartet mit einem phantastischen Element auf und stellt somit eine Besonderheit dar. Lena, die junge Hauptfigur, kann die Seelenflamme der Menschen sehen und ist in der Lage, die Personen, deren Seelenflamme nur noch leise glimmt, zu helfen. Sie hat schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen und erholt sich in einem Kloster. Dietmar von Birkenfeld lädt Lena auf seine Burg ein, um seiner Frau beizustehen, die von seltsamen Gemütswechseln geplagt wird. Auf der Burg lernt Lena Philip Aegypticus und dessen Freund Said al Muswar kennen, die zu Besuch auf dieser Burg weilen. Der Mann, Philip, scheint ebenfalls einen herben Verlust erlitten zu haben, für den er die Schuld bei sich selbst sucht. Aber ich will nicht zu viel verraten. Es kommt zu allerlei Verwicklungen, einem Ritterturnier und einer Burgbelagerung. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend und fesselnd geschrieben. Die Personen sind mir ans Herz gewachsen und ich würde sehr gerne lesen, wie es mit der roten Thea, der Tochter des wilden Räubers Barbarossa, weitergeht, und erfahren, was Lena, Philip und Said auf dem Weg nach Ägypten widerfahren wird. Finden Sie das sagenhafte Wüstenland, von dem Philips Mutter sprach? Daher meine Bitte an die Piper-Verlagsleitung: Bitte veröffentlichen Sie eine Fortsetzung! Die würde ich ebenso verschlingen, wie den aktuellen Band. Fazit: Absolut empfehlenswert mit hohem Suchtfaktor.

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  • Rezension zu "Die Sündenheilerin" von Melanie Metzenthin

    Die Sündenheilerin
    BertaB

    BertaB

    14. August 2011 um 19:24

    Die Sündenheilerin von Melanie Metzenthin Lena versucht ihr eigenes Trauma im Kloster zu verarbeiten, als sie ein Hilferuf ereilt. Graf Dietmars Frau ist an seltsamen Anfällen erkrankt und Lenas Gabe, die Leiden anderer Menschen lindern zu können hat sich bis zu ihm herumgesprochen. Nun gilt es, das Geheimnis der Burggräfin herauszufinden, damit Lena ihr helfen kann – und dabei gerät Lena selbst in Gefahr, denn manche Heimlichkeiten sind nicht dafür gedacht, aufgedeckt zu werden. Frau Metzenthin hat hier eine wunderbare Geschichte mit liebevollen Figuren geschaffen – besonders das Duo Philip und Said sind mir ans Herz gewachsen. Die spritzigen Dialoge der beiden verleiten zum Schmunzeln. Mit der Protagonistin Lena gestaltete die Autorin eine Frau, die innere Stärke beweist, aber dennoch nicht aus ihrer Rolle, wie sie im Mittelalter üblich war, fällt. Eine schöne Abwechslung zu den vielen Heldinnen, die üblicherweise in einer Vielzahl von historischen, vor allem Mittelalterromanen zu finden sind. Das Buch ist spannend, der Stil flüssig und der Zeitepoche angepasst (soweit ich es, als Wenigleserin von historischen Romanen, beurteilen kann). Für mich stand weniger die Epoche, als das Abenteuer im Vordergrund – und damit kam ich voll auf meine Kosten. Ich hoffe sehr, bald wieder einen Roman von der Autorin lesen zu können. Und wenn ich dabei Philip und Said wieder treffen könnte, wäre ich glücklich darüber. Die beiden kann man einfach nur lieben.

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