Melanie Metzenthin Die Tochter der Sündenheilerin

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter der Sündenheilerin“ von Melanie Metzenthin

Frühjahr 1254: Dreiundzwanzig Jahre sind vergangen, seit die Sündenheilerin Lena und ihr Mann Philip in Ägypten gemeinsame Abenteuer bestritten. Mittlerweile leben die beiden zufrieden auf Burg Birkenfeld und sind stolze Eltern dreier Kinder. Doch als ihre älteste Tochter Antonia den Heiratsantrag eines verwitweten Mannes ablehnt, ahnt Lena Schreckliches. Denn Antonias Verehrer ist kein Geringerer als der Sohn von Lenas ältestem Feind – und der schwört nach Antonias Zurückweisung eiskalte Rache.

Spannend! Absolute Leseempfehlung!

— Sahani88
Sahani88

Sehr lesenswert

— Jana68
Jana68

Sehr gelungene Fortsetzung der Romanserie.

— ath1972
ath1972

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    Die Tochter der Sündenheilerin
    wampy

    wampy

    04. April 2015 um 21:05

    „Die Tochter der Sündenheilerin“ ist ein historischer Roman von Melanie Metzenthin, der 2014 bei Piper als Taschenbuch erschienen ist. Der Roman spielt Mitte des 13. Jahrhunderts auf und um Schloss Birkenfeld in Unterfranken. Es ist der dritte und wohl auch letzte Band aus der Sündenheilerin-Serie. Ich habe die Vorgängerbücher nicht gelesen und hatte keinerlei Verständnisprobleme. Die Sündenheilerin Lena lebt mit ihrem Mann Philipp und ihren drei Kindern nun schon seit mehr als 20 Jahren auf Burg Birkenfels. Eberhard von Regenstein, Sohn ihres größten Feindes, hält um die Hand ihrer Tochter Antonia an, wird aber abgewiesen, da Antonia sich in den verarmten Ritter Stephan von Cattenstedt verguckt hat. Diese Abweisung führt zu auch gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Familien. Lena erhäht dabei Unterstützung von den ägyptischen Verwandten Karim, Sachmet und Donatus, die Burg Birkenfels einen Besuch abstatten. Melanie Metzenthin erzählt die verwickelte Geschichte leicht und humorvoll. Die Charaktere sind komplex mit vielen Schattierungen gestaltet. Eindrucksvoll ist vor allem die Figur Stephan von Cattenstedt, der als traumatisierter Veteran der Kreuzzüge nach seinem Weg sucht. Im Fokus der Geschichte steht vor allem die Entwicklung dieser Figuren. Stephan erfährt Unterstützung vor allem von Karim und Antonia, die wie ihre Mutter ein Talent als Sündenheilerin entwickelt. Die Geschichte ist mit vielen Einfällen der Autorin gespickt wie zum Beispiel: Eine Gruppe der Regensteiner überfällt eine Siedlung, wird aber überwältigt und kann tatsächlich nur das nackte Leben retten – sie werden unbekleidet zurückgeschickt. So ganz nebenbei spinnt die Autorin ein umfangreiches Beziehungsgeflecht, in dem starke Frauen eine tragende Rolle spielen. Der Mix aus ruhigen Szenen, psychologischen Betrachtungen und Action ist gelungen. Die abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Aufs und Abs hat mich voll gefangen genommen. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt allen Lesern empfehlen, die an historischen Romanen interessiert sind.            

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  • Band 3 der Sündenheilerin-Trilogie

    Die Tochter der Sündenheilerin
    Spatzi79

    Spatzi79

    06. January 2015 um 20:27

    Burg Birkenfeld, 1254. Lena, Philipp und ihre drei Kinder leben glücklich und zufrieden auf ihrer Burg. Doch Antonia, die älteste Tochter, lehnt einen Heiratsantrag von Eberhard von Regenstein ab. Kein Wunder, sind die Familien doch schon lange verfeindet. Doch Eberhard verkraftet die Ablehnung nicht und sinnt auf Rache! Die Figuren an sich sind alle recht sympathisch, natürlich bis auf die Regensteiner. Insbesondere Eberhards Bruder Meinolf ist so ein richtiger Widerling. Aber auch in dieser Familie gibt es Lichtblicke, nämlich Eberhards Tochter Sybilla. Ein Besuch aus Ägypten bringt zudem unerwartete Exotik in die Geschichte. Streckenweise waren es mir fast zu viele Personen und unterschiedliche Handlungsstränge, die die Autorin hier zu einem bunten Teppich miteinander verwebt, aber es fügt sich dann doch alles zusammen. Viele Charaktere und Beziehungen versteht man so aber erst im Verlaufe des Buches, durch Rückblenden werden weitere Erklärungen hinzugefügt. Es gibt auch einige mystische Elemente, insbesondere was Lena und ihre besonderen Fähigkeit, die "Seelenflamme" eines Menschen zu sehen, angeht. Für meinen Geschmack wurde es ein paarmal zu oft erwähnt, aber ob man so etwas mag oder lieber überliest, bleibt natürlich jedem Leser selbst überlassen. Gut gefallen hat mir der recht lockere, humorvolle und moderne Ton, den die Figuren anschlagen. Dadurch liest es sich natürlich sehr leicht und ich musste immer mal wieder schmunzeln, ganz anders als in vielen eher trockenen historischen Romanen. Es handelt sich nach "Die Sündenheilerin" und "Die Reise der Sündenheilerin" bereits um den dritten Band der Reihe, voraussichtlich ist dies auch der Abschluss der Familiengeschichte. Ich habe ihn gelesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen und bin dennoch relativ gut mit der Geschichte zurechtgekommen. Immer wieder gibt es aber kleinere Andeutungen, die zeigen, dass manche der Figuren eben eine Vorgeschichte haben, die man kennen könnte und die das Lesevergnügen dann wahrscheinlich noch erhöhen würde.

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  • Gelungener Abschluss der Seelenheilerin- Serie

    Die Tochter der Sündenheilerin
    Jana68

    Jana68

    16. November 2014 um 18:00

    "Die Tochter der Sündenheilerin" ist der dritte und wohl auch abschließende Roman der Sündenheilerin-Bücher von Melanie Metzenthin. Unsere alten Bekannten Lena und Philip leben mit ihren Kindern nun schon seit über 20 Jahre auf Burg Birkenfeld. Ihre Tochter Antonia ist inzwischen erwachsen geworden. Als sie den Heiratsantrag von Eberhard von Regenstein ausschlägt, entführt dieser aus Rache Meret, die 11jährige Schwester von Antonia und es kommt zu einer Fehde zwischen den Regensteinern und den Birkenfeldern. Wenig später kommen Gäste aus Ägypten nach Burg Birkenfeld: Karim, Said's Sohn und Philips Neffe; Donatus, Philips Halbbruder und die geheimnisvolle Sachmet, Tochter von Thea, die ihre Gepardin Nebet mit sich führt. In den Charakterzügen und im Verhalten von Karim und Sachmet erkennt man Said und Thea wieder, sodass die beiden Figuren doch irgendwie gegenwärtig sind, obwohl sie selbst in diesem Roman nicht auftauchen. Die historischen Ereignisse jener Zeit stecken den Rahmen der Handlung ab, rücken aber nie wirklich in den zentralen Fokus des Romans. Es bleibt eine Familiengeschichte, in der vor allem psychische Erkrankungen und im weitesten Sinne Psychotherapie eine Rolle spielen. Der Titel des Romanes bezieht sich ja eigentlich auf Antonia, die in die Fußstapfen ihrer Mutter tritt. Doch viel mehr als sie steht Stephan von Cattenstedt und sein Schicksal im Mittelpunkt, den die tragischen Ereignisse und das eigene Handeln während des letzten Kreuzzuges an seine Grenzen gebracht haben und ihn nicht loslassen. Seine Seele krankt daran und er wird quasi zu Antonias "erstem Patienten". Deren Gabe als Sündenheilerin entwickelt sich, während sie versucht, Stephan zu helfen. Dabei verlieben sie sich in einander und wir finden viele Parallelen zur Geschichte ihrer Eltern. Am Ende der Geschichte heiraten beide und bekommen die Burg Thale als Lehen. Für Stephans Heilung ist aber auch seine Beziehung zu Karim sehr wichtig. Aus anfänglicher Ablehnung entwickelt sich hier eine tiefe Freundschaft, in der ich ebenfalls viele Ähnlichkeiten zur Beziehung zwischen Philip und Said vor 20 Jahren wiedergefunden habe. Neben Stephans Trauma-Bewältigung wird die psychische Erkrankung von Philip's und Lena's Ziehsohn Rudolf sehr beeindruckend dargestellt. An der gleichen Erkrankung litt bereits dessen Mutter, der wir im ersten Roman begegnet sind und die letztendlich die Erkenntnis über ihre Erkrankung dazu veranlasst hat, ihren Sohn in Pflege zu geben. Für Rudolf ist es ein Glücksfall, in einer sehr guten Pflegefamilie aufgewachsen zu sein, deren vollwertiges und akzeptiertes Mitglied er ist. Unter anderen Umständen hätte aus ihm vielleicht ein aggressiver und gefürchteter Mensch werden können, dem man lieber nicht im Weg steht oder er wäre zu einem vereinsamten und gemiedenem Menschen am Rande der Gesellschaft mutiert. Doch durch die Unterstützung der Familie und den offenen Umgang mit der Erkrankung gelingt es ihm, ein weitgehend normales Leben zu führen. Gemeinsam schaffen sie es sogar, bestimmt Phasen der Erkrankung auszunutzen und daraus Kraft zu ziehen. Am Ende bekommt er die Tochter des Fehde-Gegners zur Frau und es ist eine Liebeshochzeit, weil Sybilla Rudolf so wie er ist, liebt und akzeptiert und ebenfalls den richtigen Umgang mit ihm in den einzelnen Phasen seiner Krankheit findet. Mit diesem Roman ist der Autorin ein sehr schöner Abschluss der Geschichte um die Sündenheilerin Lena und ihrer Familie und Freunde gelungen. Melanie Metzenthin bleibt sich und ihrem Stil treu. Angereichert mit viel klugem Humor ist dies ein sehr lesenswertes Buch, dass Spannung und Unterhaltung bietet und dabei familiäre Harmonie und Zusammenhalt beschreibt, was zu jener Zeit sicher außergewöhnlich war. Ich hoffe, dass es weitere HR's von der Autorin geben wird, ich würde mich freuen.

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  • Leseempfehlung

    Die Tochter der Sündenheilerin
    unclethom

    unclethom

    07. October 2014 um 14:56

    Der Klappentext: Frühjahr 1254: Dreiundzwanzig Jahre sind vergangen, seit die Sündenheilerin Lena und ihr Mann Philip in Ägypten gemeinsame Abenteuer bestritten. Mittlerweile leben die beiden zufrieden auf Burg Birkenfeld und sind stolze Eltern dreier Kinder. Doch als ihre älteste Tochter Antonia den Heiratsantrag eines verwitweten Mannes ablehnt, ahnt Lena Schreckliches. Denn Antonias Verehrer ist kein Geringerer als der Sohn von Lenas ältestem Feind – und der schwört nach Antonias Zurückweisung eiskalte Rache. Quelle: http://www.piper.de/buecher/die-tochter-der-suendenheilerin-isbn-978-3-492-30071-1 Die Autorin: Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt. Als Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie hat sie einen ganz besonderen Einblick in die Psyche ihrer Patienten, zu denen sowohl Traumatisierte als auch Straftäter gehören. »Die Reise der Sündenheilerin« ist nach »Die Sündenheilerin« und »Schicksalsstürme« ihr dritter historischer Roman. Quelle: http://www.piper.de/autoren/melanie-metzenthin-2876 Die Rezension: Bis Dato war die Autorin für mich ein unbeschriebenes Blatt. Dies hat sich jedoch mit diesem wunderschönen Buch geändert. Das Buch besticht durch die wirklich tolle Schreibweise der Autorin und bildhafte Beschreibung der Protagonisten und Schauplätze. Die Autorin schreibt so Bildhaft, dass sofort vor meinem inneren Auge farbenfrohe Bilder der Schauplätze entstanden. Es gelang Melanie Metzenthin schon sehr schnell mich gefangen zu nehmen und mich in ihre Geschichte zu entführen. Besonders schön gefielen mir die Schauplätze und der Teil der Geschichte der neben dem Hauptschauplatz, in Ägypten spielt. Es war für mich wie ein nach Hause kommen. War ich doch in meiner Kindheit ein Fan insbesondere der Bücher Karl Mays die in Arabien spielten. Beeindruckend, weil eher selten in einem Unterhaltungsroman, dass die manische Depression eines Protagonisten, zwar umschrieben, aber dennoch thematisiert wurde. Dieses Buch ist in meinen Augen ganz großes Kino und so vergebe ich ganz klare 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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  • Eine spannende Geschichte, die den Leser ins 13. Jahrhundert entführt

    Die Tochter der Sündenheilerin
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    1254: Der Witwer Eberhard bittet die um viele Jahre jüngere Antonia, seine Frau zu werden. Antonia erteilt ihm eine Abfuhr. Daraufhin ist Eberhard so wütend und in seiner Ehre verletzt, dass er Antonias 11-jährige Schwester Meret entführt und als Geisel mit auf seine Burg nimmt. Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn "Die Tochter der Sündenheilerin" ist bereits der dritte Teil einer Trilogie, und ich möchte nicht zu viel verraten. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, dieses Buch zu lesen, und ich kann es auch denjenigen empfehlen, die die ersten zwei Bände noch nicht gelesen haben. Man kann den Roman auch ohne Vorwissen lesen und ohne Probleme der Handlung folgen. Die Autorin entführt den Leser hier ins farbenprächtige 13. Jahrhundert. Das Leben auf einer mittelalterlichen Burg wird sehr schön beschrieben, die damaligen Lebensumstände und vor allem die Fehde, die hier zwischen den verfeindeten Familien ausgetragen wird, kommt gut zur Geltung. Dabei geht es recht unblutig zu, was mir sehr gefallen hat. Auch hat Melanie Metzenthin einen angenehmen Schreibstil. Der Roman lässt sich flüssig und leicht lesen und hat auch eine humorvolle Note. Wer Historische Romane mag, sollte sich diese Trilogie auf jeden Fall einmal näher anschauen; es lohnt sich!  

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  • Rezension zu Tochter der Sündenheilerin

    Die Tochter der Sündenheilerin
    Cysiay

    Cysiay

    11. April 2014 um 23:31

    Frühjahr 1254: Dreiundzwanzig Jahre sind vergangen, seit die Sündenheilerin Lena und ihr Mann Philip in Ägypten gemeinsame Abenteuer bestritten. Mittlerweile leben die beiden zufrieden auf Burg Birkenfeld und sind stolze Eltern dreier Kinder. Doch als ihre älteste Tochter Antonia den Heiratsantrag eines verwitweten Mannes ablehnt, ahnt Lena Schreckliches. Denn Antonias Verehrer ist kein Geringerer als der Sohn von Lenas ältestem Feind – und der schwört nach Antonias Zurückweisung eiskalte Rache. ( Quelle: Klappentext ) Was für ein toller Abschluss der Geschichte ( oder kommt noch ein weiterer Band?) ! Nach dem auch ich Band 1 und 2 gelesen hatte, wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Lena und Philipp weitergeht. Aber ich hätte mir auch gleich denken können, dass es bei dem Titel eher um die Kinder gehen wird. Und so konzentrierte sich Band 3 hauptsächlich auf die Kinder von Lena und Philipp, die alle noch Zuhause auf Burg Birkenfeld leben und welche ich alle ein Stück begleiten durfte. Die wunderschöne und älteste Tochter, von Lena und Phillip, namens Antonia, hat viele Verehrer... Leider auch den Erben der Regensteiner, welcher sich nach einer Abfuhr so gebärdet, dass er Ihre jüngere 11 Jährige Schwester entführt und als Geisel auf seiner Burg hält. Es folgt eine spannende Fehde, die sich durch gesamte Buch erstreckt. Sowohl Charaktere wie auch die Schauplätze sind wieder wundervoll Bildhaft und farbig beschrieben. Der Schreibstil der Autorin Melanie Metzenthin ist sehr flüssig, humorvoll und angenehm zu lesen und so entwickelte sich für mich „Die Tochter der Sündenheilerin“ zu einem Page Turner, den ich in 2 Tagen verschlungen hatte. Insgesamt umfasst die Geschichte 473 Seiten und wird mit einem tollen Nachwort definitiv noch abgerundet. Diese Fortsetzung ist im Übrigen auch als Einzelbuch lesbar, ich würde jedoch dennoch Band 2 und 3 vorher empfehlen. Die Sündenheilerin - Trilogie ist eine der seltenen Reihen, wo die Geschichte einfach mit jedem Buch besser wird und so kann ich für diesem Band einfach nur 95 von 100 Punkten geben und somit 5 von 5 Sternen. Vielen Dank an Melanie Metzenthin und dem Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

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  • Ein toller Abschluss

    Die Tochter der Sündenheilerin
    pallas

    pallas

    09. April 2014 um 10:30

    Nachdem ich Teil 1 und 2 gelesen habe, musste ich den Abschluss unbedingt erfahren. Ich wurde keines falls enttäuscht. Das Ende der Geschichte findet wieder in Deutschland statt. Die Hauptgeschichte konzentriert sich auf die Kinder von Lena und Philip. Sie wohnen auf Burg Birkenfeld und haben mittlerweile zwei Söhne und zwei Tochter. Antonia die ältere Tochter ist eine auffallende Schönheit und hat dementsprechend viele Verehrer. Nachdem der Witwer Eberhard von ihr und dem Vater abgewiesen wird, fühlt er sich in seiner Ehre sehr gekränkt und entführt die jüngere Tochter Meret. Von nun an herrscht eine Fehde zwischen den beiden Familien. Mehr möchte ich aber nicht verraten, denn das Buch ist unglaublich spannend. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil und ihre Romane weisen sehr viele humorvolle Höhepunkte auf, die sich mit spannenden Episoden abwechseln, was ganz automatisch zum Weiterlesen anregt. Auch der exotische Touch über einen geheimnisvollen Besuch ägyptischer Verwandter fehlt hier nicht. Melanie Metzenthin ist in meinen Augen eine wirklich begnadete Autorin. Sie schafft es in diesem Roman sehr authentisch die Atmosphäre des dreizehnten Jahrhunderts  einzufangen. Es macht sehr viel Freude den vielen detailliert ausgearbeiteten Abenteuern zu folgen, die über Spannung, Humor und Liebe sehr interessant und abwechslungsreich miteinander verknüpft werden. Diese Mischung gibt dem Roman genau die richtige Würze zum schmökern.

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