Melanie Neubert Angus (Hauptgeschichte)

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Inhaltsangabe zu „Angus (Hauptgeschichte)“ von Melanie Neubert

»Die Flucht vor dem langsamen Tod des Planeten hat längst begonnen.«

Angus glaubte, seine kleine Schwester Jelle und ihre Eltern wären sicher. Bis er Abschied von einem von ihnen nehmen musste und Trauer seine Familie gefangen hielt.
Um die Letzten, die er liebt, vor dem Verhungern zu bewahren, stürzt er sich mit aller Kraft in die einzige Arbeit, die es in seinem rückständigen Dorf zu verrichten gibt.

Doch das ist nur der Beginn einer langen Reise, auf der das Sterben ihn umgeben wird, wie einst das Lachen seiner Liebsten.

Wie viel kann Angus ertragen, bevor er sich aufgibt?

Altersempfehlung: ab 18!

Nichts für schwache Nerven und ein Grund mehr darüber nachzudenken, sich vegan zu ernähren

— Anima_Obscura

Die Auswahl der Namen ist spitze! Meiner Meinung nach sehr zu empfehlen.

— Luchain-Re

Das Buch hat mich über eine Woche nach beenden des Lesens beschäftigt. Warum? Weil es mir zeigt was uns passieren kann....

— TanjaChristmann
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    Angus (Hauptgeschichte)

    Anima_Obscura

    21. May 2018 um 18:16

    Ein tolles Debüt und meine erste Begegnung mit einer Dystopie. Ich bin froh, dass es "Angus" war. Ich schließe mich der Rezensentin an, die schrieb, dass man Angus am liebsten einmal drücken würde. Ich stelle mich gerne in die Reihe. Ich fand die Geschichte spannend, entsetzlich, traurig, grausam und alles in allem erschreckend, wenn ich mir den Gedanken erlaube, dass es vielleicht bei der aktuellen Weltlage gar nicht so weit hergeholt ist, was die Autorin hier sehr gut nahegebracht hat. Der Mars ist jedenfalls nicht mein Wunschziel, die Reise dorthin würde mich an meine Grenzen bringen.

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  • Ein Buch für starke Leser

    Angus (Hauptgeschichte)

    winniehex

    09. April 2018 um 22:47

    Zum Klappentext verweise ich auf Amazon: »Die Flucht vor dem langsamen Tod des Planeten hat längst begonnen.« Angus glaubte, seine kleine Schwester Jelle und ihre Eltern wären sicher. Bis er Abschied von einem von ihnen nehmen musste und Trauer seine Familie gefangen hielt. Um die Letzten, die er liebt, vor dem Verhungern zu bewahren, stürzt er sich mit aller Kraft in die einzige Arbeit, die es in seinem rückständigen Dorf zu verrichten gibt. Doch das ist nur der Beginn einer langen Reise, auf der das Sterben ihn umgeben wird, wie einst das Lachen seiner Liebsten. Wie viel kann Angus ertragen, bevor er sich aufgibt? (Quelle: Amazon) Was für ein Debüt… Die Autorin versteht ihr Fach, sobald man in das Buch eingestiegen ist, kann man der Geschichte nicht mehr entkommen. Es ist alles wirklich detailliert beschrieben und die Spannung zieht sich durch die ganze Handlung. Aufgebaut durch einen gebrochenen Menschen, der auf sich selber gestellt ist, in einer Welt jenseits unserer derzeitigen Vorstellung. Man lernt „Menschen“ von einer Seite kennen, die wir uns nicht vorstellen können, an einigen Stellen sind die Szenen doch sehr grausam, deswegen sollte man schon vorher wissen ob man sowas vertragen kann. Für mich war das Buch wie ein guter Kinofilm, man setzt sich und versinkt in eine andere Welt, eine Welt so grausam das man sich nicht vorstellen kann, aber auch voll mit guten Dingen die einen verändert. Kann man jemanden Vertrauen, in einer Zeit wo jeder nur an sich denkt? Ich habe das Buch ohne die Vorgeschichte gelesen und war wirklich von Spannung sehr geplättet. Glückwunsch zu diesem Debüt 😉          

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  • (Fast) perfekt

    Angus (Hauptgeschichte)

    Luchain-Re

    24. March 2018 um 21:03

    Wenn man ein Buch schreibt, das in der Zukunft spielt ist es nahezu unmöglich alle Punkte zu Bedenken und sich für alle Einzelheiten des Lebens etwas aus zu denken. Hier war allerdings überraschend viel gutes Material bei. Ich konnte mir die Entwicklung der Menschheit in die Zeit, in der das Buch spielt sehr gut vorstellen.  Mir haben auch die Namen sehr gut gefallen. Wenn ich in einem Buch ein bis zwei mir unbekannte Namen finde, gibt es sozusagen Pluspunkte.  Warum Angus und Uvo solche Torturen durchstehen mussten hätte aber auch besser hervorgehen können. Insgesamt ein dickes Lob an die Autorin. In diesem Genre habe ich selten ein so gutes Buch gelesen.

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    • 2
  • Tanja Christmann (TC´s gemütliche Leseecke)

    Angus (Hauptgeschichte)

    TanjaChristmann

    24. March 2018 um 14:06

    Titel: Angus Autorin: Melanie Neubert von mir gelesenes Format: ebook Cover: Ähnlich wie in der Vorgeschichte. Nur ist hier der Hintergrund in einem Grünton. Ein Baum und ein Turm sind im Hintergrund zu sehen. Oben Der Mond und das Weltall... und unten auf einer trostlosen Weide eine einzelne Person. Das Cover vermittelt mir Einsamkeit... Zum Inhalt mit meinen Worten: Angus ist nun erwachsen geworden. Er hat sich seinen Platz in der Dörflichen Gemeinschaft erkämpft und fühlt sich wohl bei dem was er tut. Doch es gibt kein entrinnen... Es gibt zu wenig dass alle überlegen können... Plünderer fallen ein, weil auch sie Hunger leiden. Für Angus ist dies der Beginn einer sehr langen Reise... um nicht zu sterben und das was er liebt zu schützen... Doch wird Angus auch an seinem Ziel ankommen? Eine abenteuerliche und anstrengende Reise beginnt somit für Angus... Mein Fazit: Melanie Neubert versteht es in dem Roman, dass ich völlig mit Angus leide. Und das habe ich. Mit jeder einzelnen Seite habe ich mit Angus gelitten. Ich habe mit ihm geweint, habe mir die Füße wund gelaufen... alles. Ich war so tief in der Geschichte, dass ich das Buch nicht weg legen wollte, aber doch immer wieder einmal Lesepausen brauchte, weil das Buch mir sehr unter die Haut ging. Auch jetzt drei Tage nach Beendigung des Buches hänge ich immer noch in der Geschichte nach... Doch muss ich gestehen, dass dies eine Welt ist, wie sie wirklich in der Zukunft vorkommen kann... eine mögliche Zukunft... Das Buch wird von der Autorin erst ab 18 empfohlen. Was ich auch voll unterstütze, denn das Buch ging mir an die Substanz. Ich dachte während dem Lesen so oft „Wie viel kann Angus noch ertragen? Wann bricht er zusammen, oder wann zerbricht er an all dem Leid?“ Das Buch ist mega gut, hat mich als Leser aber wirklich hart an meine Grenzen geführt... Dieses Leid, diese Misshandlungen... unbeschreiblich, aber trotz allem sage ich dass es der Autorin perfekt gelungen ist zu zeigen was aus Menschen werden kann, die nahe am Verhungern sind... „Was würden wir tun, wenn wir an deren Stelle wären?“ das habe ich mich sehr oft gefragt und ich kann diese Frage jetzt noch nicht beantworten. Die Autorin hat etwas geschafft... sie hat etwas tief in mir berührt... Angst... eine Angst, dass genau so etwas passieren kann, zwar nicht in dieser Form, aber in einer anderen Form. Deshalb bin ich der Meinung dass dieses Buch 5 von 5 Sternen mehr als verdient hat. Es ist ein „Weckruf“ an uns alle! Mein liebstes Zitat aus dem Buch: „Dein ganzes Leben lang hast du die richtigen Fragen zur falschen Zeit gestellt.“

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