Melanie Raabe Die Falle

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Inhaltsangabe zu „Die Falle“ von Melanie Raabe

Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst.

Spannendes Katz-und-Maus-Spiel.

— ConnyKathsBooks

Unheimlich spannend! Ich wollte immer vorblättern um zu sehen wie die Geschichte sich entwickelt. Bitte mehr davon!

— Buecherseele79

Sehr spannend

— Soluna

Nicht unspannend aber vorhersehbar.

— ulrikerabe

Ein rundum gelungenes Debüt das mehr als perfekt in das Genre Thriller passt

— Kerstin_Lohde

Interessante Geschichte, spannend geschrieben mit einigen Twists.

— JuLe_81

Tolle Story, spannend bis zum Schluss, trotz einiger kleiner Längen!

— YvetteH

Tolle Idee! Sehr spannend und faszinierend!

— Aleida

Nicht überzeugend, aber Plot ist gut gewählt.

— JayLaFleur

Packend und spannend!

— Daniel_Allertseder

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    Die Falle

    jojo86

    10. September 2017 um 10:48


  • Die Falle

    Die Falle

    mamenu

    31. August 2017 um 23:01

    KlapptextDie bekannte Romanautorin Linda Conrads 38,ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel.Sie lebt komplett zurückgezogen.Seit gut elf Jahren hat sie keinen Fuß mehr über die Schwelle ihrer Villa am Starnberger See gesetzt.Trotz Ihrer Probleme ist Linda höchst erfolgreich.Dass sie darüber hinaus eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit quält,wissen nur wenige.Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden und den Mörder flüchten sehen.Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume.Deshalb ist es ein ungeheuer Schock für sie,als sie genau dieses Gesicht eines Tages über ihrem Fernseher flimmern sieht.Grund genug für Linda,einen perfiden Plan zu schmieden sie wird den vermeintlichen Mörder in eine Falle locken.Doch was ist damals in der Tatnacht tatsächlich passiert?Meine MeinungBei diesem Buch weiß ich nicht ganz genau, was ich davon halten soll. Da ich einige gute Meinungen über dieses Buch gelesen habe, dachte ich, das könnte mir auch gut gefallen und wollte es lesen.Ich kann aber diese Meinungen so nicht bestätigen.Das Thema im Buch finde ich super und habe mir auch sehr viel davon versprochen.Wenn man bedenkt, das Linda seit 11 Jahren nicht mehr vor die Tür geht und alles nur noch von zu Hause erledigt,weil sie den Tod ihrer Schwester bis heute nicht verkraftet hat. Das ist schon sehr interessant zu lesen, was ich dann auch noch sehr Spannend fand.Was ich ja auch immer wieder beim lesen gut finde, ist es, wenn ein Buch aus der Ich Perspektive des Protagonisten geschrieben wird. Was hier auch aus Lindas Sicht erzählt wird. Trotzdem war ich irgendwann doch ein wenig Genervt, weil es zu viele Wiederholungen in dieser Geschichte gibt.Zudem wird es dann auch noch etwas langatmig und zäh beim lesen, was dann doch sehr die Spannung wegnimmt.Aber, es gibt noch eine zweite Erzähl-Perspektive und zwar wo Linda in ihrem Thriller nochmals dasselbe schreibt, jedoch mit anderen Namen. Das ist ein Buch in Buch verhalten,was für mich dann doch sehr verwirrend war.Weil dort wieder andere Namen auftauchen, bei denen ich dann erstmal überlegen musste in welcher Geschichte ich jetzt wirklich bin. Diese Idee der verschiedenen Perspektiven fand recht gut, aber die Umsetzung fand ich dann nicht so prickelnd.  Man hätte hier doch irgendwie eine bessere Umsetzung finden können.Ab der Mitte der Geschichte kam dann doch etwas Spannung auf, was mich aber dann nicht mehr so richtig vom Hocker gehauen hat.Da für mich das ende dann auch sehr schnell kam, war ich nicht gerade begeistert, da ich es mir doch etwas anders vorgestellt habe.Dieses Buch konnte mich nicht ganz überzeugen.

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  • Spannendes Katz-und-Maus-Spiel

    Die Falle

    ConnyKathsBooks

    25. August 2017 um 11:08

    "Meine Angst ist ein tiefer Brunnen, in dem ich gefangen bin. Ich treibe senkrecht im Wasser, mit den Zehen taste ich nach dem Grund, aber da ist gar nichts, nur Schwärze." (S. 169)Seit 11 Jahren hat Bestsellerautorin Linda Conrads ihr Haus am Starnberger See nicht mehr verlassen und lebt völlig zurückgezogen. Alle glauben, dass die 38jährige an einer mysteriösen Krankheit leidet, doch Linda Conrads wird von schrecklichen Erinnerungen an die Vergangenheit gequält. Vor 12 Jahren fand sie ihre Schwester Anna tot inmitten einer Blutlache und sah den Mörder flüchten. Nun gerät ihre Welt abermals ins Wanken, denn in einer TV-Sendung erkennt sie den Mörder wieder. Linda beschließt, ihm eine literarische Falle zu stellen. "Die Falle" stammt aus der Feder von Melanie Raabe. Ihr Roman "Die Wahrheit" hatte mir ganz gut gefallen und so war ich schon auf ihr erfolgreiches Debüt gespannt. Auch hier glänzt die deutsche Autorin mit Spannung pur und gleich von Anfang an verfolgt man als Leser gebannt das Geschehen. Denn die Falle, die Linda plant, hat es wirklich in sich. Sie will die damaligen Ereignisse als Krimi verpacken und anschließend den vermeintlichen Mörder zu einem Interview und Geständnis in ihr Haus locken. Victor Lenzen, so heißt das Monster aus ihren Albträumen, ein renommierter Journalist und Familienvater. Doch ist Lenzen wirklich schuldig? Was, wenn sie sich irrt? Akribisch bereitet sich Linda auf den Interviewtag vor, doch dann verläuft alles anders als gedacht. Ein psychologisches, überraschendes und packendes Katz-und Maus-Spiel beginnt, bei dem der Leser am Ende selbst nicht mehr weiß, was Lüge und Wahrheit ist und wer hier wem eine Falle stellt. Für zusätzliche Verwirrung sorgen dabei auch die eingeschobenen Kapitel aus Lindas Buch namens "Blutsschwestern", in dem die Figuren alle unter einem anderen Namen auftreten. "Ich weiß es, er weiß es, und wir beide wissen, dass der jeweils andere es weiß." (S. 168)Das Ganze ist in Ich-Form und im Präsens geschrieben und liest sich flüssig. Allerdings finde ich den Stil der Autorin mit den teils sehr langen Komma-Sätzen immer noch etwas gewöhnungsbedürftig. Wodurch man andererseits aber auch hautnah die Gefühle, Gedanken, Ängste und Zweifel von Linda miterlebt und richtig mit ihr mitfühlen kann. Die Auflösung am Ende hatte ich mir jedoch etwas spektakulärer vorgestellt und der große Paukenschlag bleibt irgendwie aus. Dennoch ein runder und hoffnungsvoller Abschluss.Insgesamt kann ich "Die Falle" empfehlen, denn alle Thrillerfans kommen hier definitiv auf ihre Kosten. Von mir gibt es 4 Sterne.

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  • Die Falle schnappt zu

    Die Falle

    Buecherseele79

    11. August 2017 um 12:32

    Die sehr erfolgreiche Autorin Linda Conrads lebt seit 11 Jahren zurückgezogen in ihrem Haus.Sie verlässt dieses Haus auch nie, pflegt keine Kontakte zu Freunden oder Familie, der ein oder andere Angestellte/Verlagspartner kommt mal zu Besuch und ihr Hund Bukowski leistet ihr treu Gesellschaft.Seit dem Tod ihrer Schwester Anna kommt Linda mit ihrem Leben nicht mehr klar, denn sie hat ihre Schwester damals tot in ihrer Wohnung aufgefunden und was ihr schlaflose Nächte bereitet- sie konnte dem Täter in die Augen sehen, doch man hat ihn nie geschnappt!Dann entdeckt Linda den Täter im Fernseh!- er ist ein mittlerweile angesehener Reporter der von allen Krisengebieten der Welt berichtet.Mit sich ringend fasst Linda einen Plan- sie muss dem Täter eine Falle stellen, sie will ihn endlich hinter Schloss und Riegel sehen.Somit beginnt sie einen Thriller zu schreiben, über die Tat an ihrer Schwester und die Jagd auf den Täter und hofft dass sie sich gut vorbereitet hat als sie, nach Jahren, wieder Besuch sich ins Haus einlädt- denn der Täter soll sie zu ihrem neuen Buch interviewen...Was für ein Debütthriller!!!Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es fiel mir unheimlich schwer nicht vorzublättern um zu sehen wie sich die Geschichte verändert, bzw. ob sie überhaupt sich verändert.Linda in ihrer Isolation daheim fand ich sehr gut beschrieben, auch was in ihr zerbrochen ist als sie ihre Schwester tot auffand, wie man sich ständig die Gedanken zermürrbt weil der Täter noch frei herumläuft und nicht gefangen genommen wurde.Auch was ihr ihre Schwester Anna bedeutet, wie aber Wahrheit und Wunschgedanken sich gerne mal, nach Jahren der Einsamkeit, verschieben- absolut nachvollziehbar und glaubwürdig erzählt.Das Katz und Mausspiel mit dem Täter, die Vorbereitungen und ob diese reichen, es war zum Fingernägel kauen da man einfach nicht wusste was passieren wird.Alle Protagonisten sind sehr gut und vor allem authentisch beschrieben, in Linda konnte mich mich sehr gut hineinversetzen.Wie die Tat bzw. die Ermittlungen abliefen konnte man dann selbst mitlesen da die Autorin den Thriller, den Linda geschrieben hat, immer zwischendurch eingefügt hatte und somit ein noch viel besseres Bild auf alles ablieferte.Spannend und nervenaufreibend bis zum Schluss, ein wirklich unheimlich gelungener Thriller für den ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

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  • Psychospielchen

    Die Falle

    ulrikerabe

    06. August 2017 um 16:58

    Seit dem ungeklärten Mord an ihrer Schwester hat die Schriftstellerin Linda Conrads ihr Haus nicht verlassen. Nach zwölf Jahren glaubt sie den vermeintlichen Mörder im Fernsehen wiederzuerkennen. Sie beginnt ein gefinkeltes Spiel, den Mann zu einem Geständnis zu zwingen. Bald verschwimmen die Grenzen zwischen Jäger und Gejagten. Die Falle ist das Erstlingswerk von Melanie Raabe, die mit einer originellen Idee einen mäßig spannenden Thriller vorlegte. Leider konnte mich das Buch nicht ganz packen. Spätestens ab der Hälfte des Buches wird recht klar, wie die Geschichte ihren Ausgang nehmen wird. In seiner Machart Der Wahrheit (dem zweiten Buch der Autorin, das ich allerdings zuvor gelesen habe) sehr ähnlich besticht das Buch mit einer flüssigen mitreißenden Sprache, die Handlung bleibt allerdings hinter den Erwartungen zurück. Letztlich war ich von der Figur der Linda ziemlich genervt und war recht froh, das Buch gut zu Ende gebracht zu haben.

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  • Ein mehr als gelungener Debütroman einer sehr lieben Autorin

    Die Falle

    Kerstin_Lohde

    06. August 2017 um 13:49

    Hier hatte ich das große Glück die Autorin kennen zu lernen bevor ich ihren Roman gelesen hatte und was soll ich sagen sie ist eine sehr liebe und sehr sympathischer Mensch. Dann hatte ich das Glück ihr Buch gleich 2mal in der Hand zu halten, nämlich als ich ein Rezensionsexemplar erhalten hatte und auch da ich Glück bei der Leserunde von Lovelybooks hatte. Somit hatte ich es doppelt und konnte jemand andren damit auch sehr glücklich machen wie ich hoffe, denn ich habe ja noch mein Rezensionsexemplar aus dem btb Verlag das ich auf Bloggerportal angefragt habe. Das Buch hat mich schon allein vom Cover her interessiert da es so an sich neutral gehalten ist und nichts weiter über den Psychothriller verrät. Auch der Klappentext klang interessant und so habe ich etwas länger mit mir gerungen ob ich es lesen soll oder nicht. Aber mal wieder hat die Neugier gesiegt und ich bereue es kein bißchen das ich mal ein Buch aus einem andren Genre wie Fantasy oder Krimi gelesen habe. Denn es liest sich flüssig und man ist schon nach den ersten paar Seiten mitten drin in der Geschichte. Was mich aber sehr fasziniert hat ist der Schreibstil der Autorin, denn man liest nicht nur sondern man fühlt sich regelrecht in das Geschehen mit hinein versetzt was nicht immer so einfach ist. Ich war dadurch regelrecht gefesselt von diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Denn ich mußte immer wissen wie es weiter geht denn es ist sooo spannend geschrieben.Das Buch ist ein sehr gelungener Debüt Roman einer lieben, netten und unkomplizierten Autorin. Ich bin schon sehr gespannt auf ihren nächsten Roman, der bestimmt auch wieder sehr interessant und unterhaltsam werden wird. Dieses Buch kann ich jedem Fan von Kathy Reichs oder Tess Gerritsen uneingeschränkt empfehlen. Oder aber auch jedem anderen Krimi oder Thriller Fan empfehlen.

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  • „Die Falle“ von Melanie Raabe

    Die Falle

    JayLaFleur

    08. June 2017 um 17:12

    Inhalt - Linda Conrads ist eine erfolgreiche Autorin. Sie lebt seit elf Jahren sehr zurückgezogen in ihrem großen Haus bei München. Ihre Schwester Anna wurde vor zwölf Jahren ermordet und eines Tages sieht Linda den Mörder im Fernsehen. Daraufhin beschließt sie, den Mörder ihrer Schwester zu überführen und ihm eine Falle zu stellen, bei der sie selbst der Köder ist. Gelingt es Linda, den Mörder zu schnappen und ihn zu überführen? Meinung - Der angepriesene Thriller hat sich im Endeffekt leider als eine langatmige Story entpuppt. Der Plot hat sich zu Anfang noch total spannend und vielversprechend angehört, hätte man doch nur mehr daraus gemacht!  Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Autorin die Spannung erzwingen wollte. Die Geschichte an sich war viel zu gedrungen. Der Spannungsbogen war nicht gut gewählt. Für mich waren nur ungefähr 100 Seiten spannend genug. „Die Falle“ war auch deswegen nicht überzeugend, da ich den Schreibstil als ganz grausam wahrgenommen habe. Es war eine Mischung aus gefühlt seitenlangen Bandwurmsätzen und „Ein-Wort-Sätzen“.  Hier mal ein Beispiel von Seite 105:  „Charlotte runzelt die Stirn, weil ich normalerweise nicht so bin, schiebt es dann wahrscheinlich auf die ungewöhnliche Situation - sie weiß, dass ich sonst nie Fremde im Haus habe und erst recht keine Interviews gebe - und lässt es umkommentiert.“ Und direkt danach sowas: „Das Telefon verstummt.“  Erschwerend kam noch dazu, dass die Protagonistin Linda im Buch einen Thriller schreibt - ein Thriller im Thriller sozusagen. Aus dem Buch von Linda wurden einige Kapitel übernommen. Das hat die Spannung des eigentlichen Buches nochmal genommen. Was ich überhaupt nicht verstanden habe und immer noch bescheuert finde, ist die Liebesgeschichte, die sich währenddessen entwickelt, dies passte für mich ganz und gar nicht in die Thematik hinein.  Fazit - Leider kein überzeugender Thriller, obwohl der Plot ganz gut gewählt war. Melanie Raabe hätte mehr aus der Geschichte rausholen können. Ich vergebe an „Die Falle“ zwei von fünf Sternen.  Weitere Informationen Verlag: btb (www.btb-verlag.de)  Seiten: 352 Erscheinungsdatum: 09. März 2015 Preis: 9,99€  Taschenbuch     ISBN: 978-3-442-71417-9 

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  • Packend und spannend!

    Die Falle

    Daniel_Allertseder

    08. June 2017 um 14:26

    Meine Meinung Nachdem ich »Die Wahrheit« von Melanie Raabe gelesen habe und restlos begeistert war, musste natürlich auch ihr erstes Buch her, »Die Falle«. Melanie Raabe hat einen ganz besonderen, erdrückenden Stil zu schreiben. Das ist mir nach dem Lesen von »Die Falle« erneut klar geworden. Das Buch war sensationell, wenn es auch einen kleinen Kritikpunkt gibt.   Im Mittelpunkt von »Die Falle« steht, genauso wie bei »Die Wahrheit«, eine einsame Frau, die stark wirkt, für sich alleine gut sorgen kann und mit ihrem Leben im weitesten Sinne zufrieden ist. Mir gefallen Plots mit starken Frauen im Vordergrund, die mit einem Konflikt konfrontiert werden, den sie alleine bewältigen müssen. Genauso wie bei »Die Wahrheit« war dieses Buch eine ArtPsychothriller, da er sehr stark an die Psyche des Lesers geht. Frau Raabe besitzt einen sehr spannenden Schreibstil. Sie wiederholt des Öfteren bereits gesagte Dinge, bzw. Linda, die Hauptperson, tut es, was und den Eindruck vermittelt, dass Linda geschunden und labil ist. Sie muss schließlich dem vermeintlichen Mörder ihrer Schwester eine gemeine Falle stellen. Sie bereitet sich vor, baut Kameras und Aufnahmegeräte in ihre Villa ein und trainiert für die Gegenüberstellung mit Victor Lenzen, dem Mann, der ihre Schwester vor elf Jahren getötet hat. Die Story, der Konflikt ist genial, und es ist eine wahre Kunst, 350 Seiten mit eben diesem Konflikt zu füllen. Sehr angenehm fand ich die kurzen Kapitel und der – wie schon gesagt – sehr spannende und flüssige Schreibstil. Auch toll fand ich, dass sich Frau Raabe wirklich nur auf »Die Falle« fokussiert hat – keine überflüssigen Nebenhandlungen, keine kitschige Liebesgeschichte, wirklich nur der Thrill um die Falle – bewundernswert! Auch lobenswert fand ich die fast 100-seitige Unterhaltung zwischen Lenzen und Linda, die auch einen sehr wichtigen Teil im Buch eingenommen hat. In diesem Teil erhalten wir von Lenzen einen unschuldigen Eindruck. Die Autorin vermittelt uns durch sein Benehmen seine Lebensumstände und seine Auslandsreisen, außerdem erfahren wir von seinem wasserfesten Alibi in der Tatnacht – hah! Hättest wohl so gedacht: Melanie Raabe führt uns in die Irre, wir stellen Vermutungen an, haben Theorien, manche erweise sich als richtig, manche als falsch. Die Autorin spielt mit uns, und das hat mir sehr gefallen! Ich liebe Thriller, die einen hinter’s Licht führen, bei dem nicht von vorne herein klar ist, wer der Gute und wer der Böse ist – well done, Frau Raabe!    Was mich im Buch ein wenig gestört hat waren die Romanauszüge. Da ja Linda ihr Trauma durch einen Roman verarbeitet, der Lenzen dazu bringen sollte, in ihre Falle zu treten, finden wir im Buch sehr viele Ausschnitte aus eben diesem Roman. Diese allerdings, so habe ich nach einigen Auszügen festgestellt, haben mich nicht sehr interessiert, und schnell habe ich mir angewöhnt, diese nur noch lapidar zu überfliegen.    Die Story aber um Linda und den Versuch, ein Geständnis von Lenzen zu kriegen, war eine Irrfahrt in die menschliche Psyche und eine wahre Herausforderung für mein gesundes, geistiges Denken! Genauso wie bei »Die Wahrheit« hat mich Melanie Raabe in ihre Fänge genommen und mich mit ihrem stillen, aber doch extremen Roman überzeugt! ​ Fazit   Eine klare Empfehlung! Frau Raabe ist eine Künstlerin, eine Erschafferin von einem mit Spannung pulsierenden Buch. Grandiose Story, flüssiger Schreibstil und eine Charakterin, die stärker ist als sie rüberkommt.

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  • Die Falle

    Die Falle

    vormi

    21. May 2017 um 11:59

    Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst. Inhaltsangabe auf AmazonEin ganz ungewöhnliches Buch, voll mit unvorhersehbaren Wendungen.Der Leser wird ständig hin- und hergerissen, was er glauben kann und soll und was nicht.Sehr spannend geschrieben, und zwar durchgängig.Es gibt weder für die Protagonistin noch für den Leser viele Möglichkeiten zum Luftholen.Ich freue mich schon auf weitere Bücher...

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  • Psychothriller vom feinsten

    Die Falle

    Hobbylesen

    17. May 2017 um 19:42

    Die erfolgreiche Romanautorin Linda Conrads ist ihren Fans und der Presse ein Rätsel. Seit 11 Jahren lebt sie völlig zurückgezogen in ihrer Villa am Starnberger See und verlässt das Haus nicht mehr. Darüber hinaus quält sie eine schreckliche Erinnerung aus der Vergangenheit, von der nur wenige wissen. Vor vielen Jahren hat Linda ihre jüngere Schwester Anna in einem Blutbad vorgefunden und den Mörder flüchten sehen. Das Gesicht des Mörders verfolgt sie bis in ihre Träume. Deshalb ist es ein ungeheuerlicher Schock für sie, als sie genau dieses Gesicht eines Tages über den Bildschirm ihres Fernseher flimmern sieht. Grund genug für Linda einen perfiden Plan zu schmieden. Sie will den Mörder in eine Falle locken. Doch was geschah damals wirklich in der Mordnacht?Ein tolles Debüt - ein spannender und psychologischer Thriller.

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  • Wer lügt und wer sagt die Wahrheit?

    Die Falle

    nessisbookchoice

    14. May 2017 um 21:08

    Titel: "Die Falle"   (Rezensionsexemplar)Autorin: Melanie RaabeErscheinungsdatum: 11. April 2016Seitenanzahl: 352 SeitenGenre: ThrillerPreis: Taschenbuch 9,99€Verlag: btbKlappentext:Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst.Zunächst einmal vielen Dank an das Bloggerportal und den btb-Verlag für die Zusendung eines Exemplares dieses Buchs!"Die Falle" war mein erstes Buch von Melanie Raabe und "Die Wahrheit" wird definitiv noch gelesen!Cover und KlappentextDas Cover des Buches empfinde ich eher als unaussagekräftig, aber vielleicht kann ich einfach nur nicht genug hinein interpretieren.Der Klappentext ist kurz und knackig gehalten, sodass man einen ungefähren Einblick in die Grobhandlung bekommt, aber nicht zu viel verraten wird.Der Umfang des Buches, sowie die Länge der Kapitel, die Schriftart etc. ist wirklich angenehm zu lesen.FigurenDie Protagonistin, Linda, empfand ich zunächst als wirklich seltsam und konnte sie, aufgrund der außergewöhnlichen Lebensumstände nicht unbedingt einschätzen.Aber genau das hat mich wieder in den Bann gezogen und mein Interesse geweckt.Die Vorstellung der Figur erfolgt erst in Kapitel 3, weshalb ich mir bis dato schon eine eigene bildliche Vorstellung ihrerseits zurechtgelegt hatte.Der Mann, der als der mögliche Täter ins Buch eingebracht wird, wirkte auf mich sehr ambivalent und nicht einzuschätzen.Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich ihn als aufrichtig verwirrt oder als beabsichtigt dumm einstufen sollte. Dies blieb bis zu den letzten 100 Seiten, deswegen möchte ich nicht zu viel verraten und jedem seine eigene Einschätzung lassen.Schreibstil und InhaltDas erste Kapitel wirkte auf mich etwas "schwaflerisch" und ich hatte die Befürchtung ein Buch anzufangen, das von Umschreibungen und lang verschachtelten Beschreibungen nur so strotzt. Dies ist Gott sei dank nicht eingetreten!Das Buch ist quasi in 2 Bücher aufgeteilt:"Die Falle" von Melanie Raabe und "Blutsschwestern" von Linda Conrads.Man liest abwechselnd, wobei der Anteil des eigentlichen Buches natürlich größer ist.Teilweise findet man als Leser einen sehr angenehmen Schreibstil vor, teilweise gibt es aber auch Kapitel mit sehr abgehackten und in sich wiederholenden Sätzen, was aber, wenn man es im Nachhinein genauer betrachtet, situationsbedingt Sinn macht.Schwierig zu lesen war es dennoch.Allgemein gibt es einige Wiederholungen in diesem Buch.Ob es Namen sind, die 3 mal unmittelbar hintereinander genannt werden, Dopplungen von Sätzen, die nicht nötig sind (Beispiel: "Das Schlimmste ist der Zweifel. Ein kleiner Zweifel bleibt immer zurück. Das ist das Schlimmste." "Die Falle" von Melanie Raabe, Seite 232), oder die Tatsache, dass es in den letzten 11 Jahren der Protagonistin viel Zeit zum Lesen gab.Manche mögen es belustigend finden und als Running Gag einstufen, ich empfinde es aber als durchaus störend.Zu Beginn des Buches wurde ich außerdem mit der Frage konfrontiert, inwiefern man wirklich ein derart isoliertes Leben führen kann.Was ist mit Behördengängen?Operationen können auch nicht auf dem heimischen Esstisch vollzogen werden...Wird man als Autor wirklich erfolgreich, wenn man sich in der Öffentlichkeit kaum präsentiert?und noch vieles mehr hat mich an der Authentizität dieses Buches zweifeln lassen.Dennoch konnte ich mich immer mehr mit den Erklärungen innerhalb der Handlung anfreunden, da einige Fragen ebenfalls beantwortet wurden.Eins ist mir aber bis heute nicht recht: Wieso hat man einen Hund, wenn man niemals das Haus verlässt?Natürlich für sich selbst, damit man nicht vereinsamt, aber für das Tier tut es mir wirklich leid. Kleine Runden mit einer Assistentin oder mal nen Ausflug in den Wintergarten sind doch nichts für einen Hund!An sich empfand ich die Handlung als spannend geschildert. Nicht immer rasant, aber eine unterschwellige Spannung war immer vorhanden.Und sei es nur, weil man sich einfach nicht entscheiden kann, wer nun Wahrheit und wer die Lüge spricht. (Was mir, nebenbei erwähnt, ziemlich schwierig fiel. Ich glaube ich habe meine Meinung im Laufe des Buches an die 5 Mal revidiert.)Allerdings ist dies ein wichtiger Aspekt, der für mich bei keinem Thriller fehlen darf:Unwissenheit und Geheimnisse bis zum bitteren Ende!Es gibt nichts schlimmeres, als ein absolut vorhersehbares Buch. Und "Die Falle" ist definitiv keines!Von mir gibt es 4/5 Sternchen für ein gelungenes, packendes Buch, das etwas mit der Psyche und dem Einschätzungsvermögen des Lesers spielt.

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  • leider zu offensichtlich

    Die Falle

    dominona

    04. May 2017 um 17:25

    Es ist verständlich, dass man, wenn man nach 12 Jahren den Mörder seiner Schwester im Fernsehen sieht, das Bedürfnis hat, ihn auch als den solchen zu überführen. Ob es aber eine gute Idee ist, über den Mord ein Buch zu schreiben, weil man Schriftstellerin ist und den vermeidlichen Mörder, da Journalist, zum Interview ins Haus zu holen... Die angepriesene Spannung habe ich leider nicht empfunden und auf die eingeschobenen Auszüge aus dem oben erwähnten Buch der Protagonisten hätte ich ganz verzichten können.  Leider war mir auch der Ausgang ziemlich schnell klar.Vom Stil her hat das Ganze Potential und da es der Erstling ist, will ich nicht allzu hart ins Gericht gehen. Es gab auch gute Momente und ss ist mir leicht gefallen, die Empfindungen der Hauptperson nachzufühlen.

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  • An Spannung kaum zu übertreffen, ein echter Pageturner

    Die Falle

    izzy_hh

    26. April 2017 um 15:00

    Ein Thriller, welcher seinesgleichen sucht. Melanie Raabe schreibt in solch einem atemberaubendem Spannungsstil, welcher kaum zu übertreffen ist. Ich konnte dieses Buch nicht beiseite legen, ein echter Pageturner, welcher mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

  • Ein guter Debütroman von Melanie Raabe, jedoch hätte ich mir etwas mehr Spannung erhofft.

    Die Falle

    Zweifachmama

    10. April 2017 um 10:44

    Die Falle von Melanie Raabe ist am 9. März 2015 im btb Verlag erschienen. Die gebundene Ausgabe hat 352 Seiten und kostet 19,99 €.In dem Roman geht es um die erfolgreiche Schriftstellerin Linda Conrads, die seit über 10 Jahren in einer Villa am Starnberger See lebt und keinen Fuß vor die Tür gesetzte hat, damit ist sie ihren Fans und der Presse ein großes Rätsel. Niemand weiß, dass sie vor vielen Jahren ihre jüngere Schwester Anna tot vorgefunden hatte und den Mörder flüchten sehen. Der Mörder wurde nie gefasst und sein Gesicht verfolgt sie in ihren Träumen, deshalb ist sie über alle Maßen geschockt, als sie SEIN Gesicht nach all der Zeit im Fernsehen sieht - einen bekannten Journalisten. Linda schmiedet einen Plan um dem Mörder eine Falle zu stellen. Sie schreibt ihren ersten Krimi und beschreibt darin die Bluttat an ihrer Schwester und versucht nun den Mörder in ihr Haus zu locken um ihm ein Interview - das erste seit vielen Jahren - zu ihrem neuem Buch zu geben um ihn in eine Falle zu locken.Melanie Raabe hat einen flüssigen Schreibstil und ich war mit den 352 Seiten schnell durch mit dem Lesen. Außer der eigentlichen Handlung wird auch teilweise die aus dem neuen Buch der Protagonistin erzählt, die die Mordnacht ihrer Schwester wiedergibt. Somit erfährt man mehr Einzelheiten und bekommt einen guten Einblick in das Gefühls- und Seelenleben von Linda Conrads. Verwirrend und nicht so ganz nachvollziehbar war für mich, dass Linda plötzlich von jetzt auf gleich ihr Haus verlässt, nach all den Jahren, in denen sie sich verschanzt hatte, ich persönlich hätte mir das schwieriger vorgestellt...Am Ende hätte ich mir etwas mehr Spannung erhofft...Trotzdem kann ich den Thriller von Melanie Raabe weiterempfehlen.

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  • Die Falle - ist ER der richtige ... ?

    Die Falle

    archer2603

    03. April 2017 um 16:54

    Die Falle von Melanie RaabeKlappentext:Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückge-zogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen. Köder ist sie selbst.eigene Meinung:Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist parallel geschrieben - einmal die Geschichte an sich, die erzählt wie Linda Conrads lebt und den potentiellen Mörder ihrer Schwester überführt, sowie auch das Leben ihrer Schwester. Und parallel schreibt sie ein Buch, um damit den Mörder in eine Falle zu locken. Ich fand es sehr spannend, wie Melanie Raabe das Leben von Frau Conrads beschrieben hat. Frau Conrads lebte seit Jahren in Ihrem Haus, welches sie seit dem Tod ihrer Schwester nie verlässt. Sie hat einen kleinen Hund und eine Art Haushälterin, die für sie Einkäufe tätigt. Sonst hat sie zu kaum einer Menschenseele Kontakt. Alles regelt sie per Telefon oder ihren Computer.Als sie eines Tages im Fernsehen einen Mann sieht, meint sie den Mörder ihrer Schwester zu erkennen und wird panisch. Spannend und abwechslungsreich wird erzählt, wie sie von zu Hause aus ermittelt und versucht an den Mann zu kommen. Schlußendlich beschliest sie selbst den Köder zu spielen und lockt den Täter in ihr Haus. Fast geht es schief ... Aber lest selbst. Ich kann es empfehlen.

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