Die Wahrheit

von Melanie Raabe 
3,8 Sterne bei316 Bewertungen
Die Wahrheit
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Positiv (214):
U

Raffiniert, Thriller und kein Krimi

Kritisch (43):
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Alles sehr unlogisch, abstrus, wenig glaubhaft und in sich nicht schlüssig.Der Schluß ist auch mau. Verstehe den Hype nicht.

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Inhaltsangabe zu "Die Wahrheit"

Der neue Thriller der internationalen ErfolgsautorinMelanie Raabe
Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442754922
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:29.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 29.08.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor 19 Stunden
    Kurzmeinung: Alles sehr unlogisch, abstrus, wenig glaubhaft und in sich nicht schlüssig.Der Schluß ist auch mau. Verstehe den Hype nicht.
    unlogisch

    Bewertet mit 0.5 Sternen     

    Achtung Spoiler Spoiler Spoiler !

    Habe viel positives über das Buch gehört und bin nun sehr enttäuscht. Mit dem Schreibstil kann ich mich nicht so ganz anfreunden und auch Sarahs Innenleben (Gedanken und Gefühle) finde ich eher langweilig. Da hat sie etwas so Gravierendes wie das spurlose Verschwinden ihres Mannes erlebt und bleibt doch irgendwie oberflächlich.

    Dass sie am Flughafen nichts sagt, als ein Fremder sich als ihr Mann ausgibt, kann ich nicht nachvollziehen. Auch wenn es ihr körperlich schlecht geht und sie mit Schwindel und Ohnmacht wegen des Schocks zu kämpfen hat, müßte ihr doch eher ein "Wo ist Philipp?" oder "Du bist nicht Philipp" oder "Wer sind Sie?" rausrutschen, als ein "Schön, dass Du wieder da bist", auch wenn sie sich den Satz vorher zurecht gelegt hat.

    Ich wäre am Flughafen ausgestiegen, sobald ich gemerkt hätte, der Fremde steigt ein und hätte einen anderen Wagen genommen. Ich hätte meinem Sohn gesagt, "das ist nicht Dein Vater" und wenn ich ihn zu einer Freundin gebracht hätte, hätte ich ihr ebenfalls gesagt, dass ein Fremder sich als Philipp ausgibt. Ich hätte (da ich in einem anderen Auto gesessen hätte) dem Fremden nicht die Tür geöffnet. Wäre er trotzdem reingekommen, hätte ich Freunde angerufen, um mir beizustehen oder auch den einen Arbeitskollegen. Und bevor dieser fremde und unsympatische Mann, den ich als Bedrohung für mich und mein Kind empfinde, sich bei mir einnistet, wäre mir der vorübergehende Trubel egal gewesen. Ich hätte die  Polizei dazu geholt und die Presse auf meine Seite gezogen. Vielleicht wäre das ein Fehler gewesen, falls er die Presse für sich einnimmt, aber ich hätte es zumindest versucht und auf den öffentlichen Druck auf ihn gehofft. Evtl. hätte ich einen Anwalt eingeschaltet, damit er zunächst in ein Hotel zieht bis zur Klärung der Dinge. Man kann ja argumentieren, wenn er seine Frau liebt und man 7 Jahre getrennt war, dass er dann seiner Frau eine Wiedergewöhnungsphase zugesteht.

    Ebenfalls nicht nachvollziehbar finde ich, dass sie nicht Hilfe holt. Als sie telefonieren will, zieht der Fremde den Telefonstecker. Später ist sie mit ihrem Handy allein im Zimmer und nutzt es nicht. Dann rennt sie Nachts auf die Straße, um Hilfe zu holen, was nicht gelingt. Aber am nächsten Tag folgt sie dem Fremden heimlich quer durch die Stadt, fährt dann zu ihrer Freundin und zur Schwiegermutter usw. anstatt sich Hilfe zu holen.  Für mich nicht nachzuvollziehen. Auch der Fremde ist nicht zu verstehen. Er hat Angst, dass sie die Polizei ruft, lässt sie aber dann alleine losfahren und nimmt ihr auch nicht das Handy weg.

    Auch wird schon früh im Buch gesagt, dass sie in Gedanken aufzählt "Ich habe ein Tattoo, ich habe jemanden umgebracht..." Später heißt es dann, sie habe das so erfolgreich seit Jahren verdrängt, dass sie davon nichts mehr wußte, bis der Fremde fragte, was das Schlimmste sei, was sie je getan habe und somit die Erinnerung daran wieder kam.

     Den Stil mag ich auch nicht, da jedesmal, wenn eine regennasse Strasse im Dunkeln beschrieben wird, es heißt "die Strasse glänzte schwarz wie Lakritze". Einmal ist gut, 2x naja, aber noch öfter ist einfach zu viel. Genauso wird das Wort "Übersprungshandlung" überstrapaziert. Dauernd macht Sarah irgendwelche Übersprungshandlungen. Ja, man macht das im Alltag oft, aber muß es jedesmal so genannt werden. Andere Handlungen werden ja auch beschrieben, ohne sie zu benennen (Projektion, Assoziation, Reflexe usw.) Auch lies sich das Buch nicht wirklich flüssig lesen. Es gibt zuviele Handlungsstränge oder Andeutungen, die Spannung erzeugen, aber dann nie wieder erwähnt werden oder in einem Nebensatz am Schluß abgetan werden. Der Fremde spricht auch immer wieder von einem Plan, von dem die Frau ihn nicht abbringen kann. Allerdings scheint sein Handeln sehr planlos und auch diese Bemerkungen werden nicht wieder aufgegriffen. Herauszufinden, ob Sarah was mit dem Verschwinden ihres Mannes zu tun hat, in dem man da rumsitzt und nicht schläft, ist kein Plan. Auch Sätze wie "wenn ich untergehe, dann nehme ich sie mit" (S.138) ergeben überhaupt keinen Sinn, wenn man den Schluß kennt.

    Alles sehr unlogisch, abstrus, wenig glaubhaft und in sich nicht schlüssig.

    Das Gefühl, für dumm verkauft zu werden, was sich schon bei den ersten Widersprüchen eingestellt hat, gipfelt aber dann darin, dass der Fremde doch Sarahs Mann ist, nachdem zuvor gesagt wurde, der Fremde sei viel kleiner. Auch wird klar gesagt, dass er es nicht ist. Als Beispiel nur mal ein Zitat des Fremden beim Betrachten eines Fotos des verschwundenen Philipps (S234): "Egal wie groß die körperliche Ähnlichkeit auch sein mag,es war idiotisch von mir zu glauben, dass ich die Frau auch nur eine Sekunde lang täuschen könnte. ...Ich mag aussehen, wie Philipp Petersen....Aber die Essenz eines Menschen lässt sich nicht immitieren. Seele lässt sich nicht fälschen." Und dann ist er es doch ? Fühle mich veräppelt.

    Der Schluß ist auch mau und eher wie ein Ballon, aus dem die Luft raus ist.

    Alles in allem finde ich die Handlung sehr abstrus und an den Haaren herbeigezogen. Kein empfehlenswertes Buch. Verstehe den Hype nicht.

     

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    MareikeUnfabulouss avatar
    MareikeUnfabulousvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: ein guter Thriller mit kleinen Schwächen und ganz viel Luft nach oben...
    ein guter Thriller mit kleinen Schwächen und ganz viel Luft nach oben...

    Ich war wahnsinnig gespannt auf das Buch, das sich nicht nur positiven Rezensionen bedient. Vorrangig heißt es, dass es nach der ersten Hälfte sehr unglaubwürdig und langatmig, einfach nicht mehr spannend ist. Die Zeitschrift Brigitte hat den Thriller wiederum als "extrem nervenstrapazierend" beschrieben. Es ist mein erstes Buch von Melanie Raabe, weshalb meine Erwartungen sehr gering waren. Ich war einfach nur neugierig. Ich freute mich nach langer Zeit einfach riesig auf einen (Psycho)Thriller. 


    Ich wurde nicht enttäuscht: die ersten 200 Seiten waren wirklich gut. Nicht zuletzt auch, weil ich den Schreibstil der Autorin als sehr mitreißend empfunden habe. Zusätzlich mag ich Thriller, in denen man als Leser ganz genau zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden muss, um auf der Spur zu bleiben. Was mich dagegen störte war, dass ich das Handeln der Protagonistin irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte. Sicherlich hätte man einige von den beschriebenen Situationen abkürzen können. Ich denke dabei z.B. an Sarah, die dem Fremden durch die gesamte Stadt gefolgt ist und am Ende doch erfolglos war. Als Leserin ist bei mir der Spannungbogen, der zuvor kontinuierlich gestiegen ist, ganz plötzlich abgefallen - und nicht wieder richtig aufrecht geworden. Also, "extrem nervenstrapazierend" war das Buch in meinen Augen sicher nicht. Es handelt sich hierbei um einen guten Thriller, der zum Mitdenken anregt, insgesamt aber ziemlich viel Luft nach oben hat. 

    Auch wenn mich "Die Wahrheit" nicht zu 100% begeistern konnte, hat es mir doch so gut gefallen, dass ich mich dafür entschieden habe, weitere Bücher der Autorin zu lesen. "Die Falle" und "Der Schatten" stehen bereits auf meiner Wunschliste. Ich tue mich mit der Bewertung sehr schwer und vergebe daher 3,5 Sterne (hier aufgerundet 4 Sterne).

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor einem Monat
    Die Wahrheit

    Für mich war "Die Wahrheit" mein erstes Buch von Melanie Raabe. Durch recht positive Kritiken die ich bislang zu dieser Lektüre gelesen hatte, waren meine Erwartungen relativ hoch. Im Endeffekt muss ich leider sagen, dass bei diesem Buch viel Lärm um nichts gemacht wird. 
    Der Einstieg verlief zunächst sehr vielversprechend und die Geschichte lässt sich zügig weglesen ohne das man sich durch die Seiten quälen muss. Dennoch wollte sich bei mir keine rechte Lesefreude aufbauen und ich war auch nicht wirklich gefesselt von der Story.
    Sarah hat mich als Protagonistin mehrfach enttäuscht. Auf der einen Seite wird sie als starke Persönlichkeit dargestellt, die nichts so schnell umhaut, auf der anderen Seite musste sie sich bei gefühlt jedem zweiten stressvollen Moment übergeben und ist beinahe komplett zusammen gebrochen. Nachvollziehen konnte ich ihr Verhalten meist nicht und dadurch auch keine Sympathie zu ihr aufbauen. 
    Der Fremde, wie er im Buch zumeist genannt wird war mir ziemlich lange recht suspekt und auch ihm konnte ich keine Sympathie abgewinnen. Spannende oder interessante Dialoge sucht man ebenfalls vergeblich. 
    Ebenfalls enttäuschend waren die enthaltenen logistischen Fehler innerhalb der Geschichte. Beispielsweise vergräbt Sarah auf der einen Seite ihren Ehering im Garten, nur um ihn dann etliche Seiten später in eine Schublade zu legen. Wirklich Sinn macht das nicht und das ist leider nicht die einzige unlogische Stelle. 
    Das Ende war dann letztendlich auch ziemlich an den Haaren herbei gezogen. Mehr kann ich an dieser Stelle leider nicht dazu sagen ohne heftig zu spoilern, aber es war ebenfalls sehr niederschmetternd und hat meine Erwartungen nicht mal im Ansatz erfüllen können. 

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    A
    Almenavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend. Tolle Autorin.
    Die Wahrheit

    Klappentext:


    Vor sieben Jahren ist der Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder - und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben ...


    Meinung:

    Was passiert wenn dein Mann nicht wiederkehrt? Der Thriller von Melanie Raabe wird aus zwei Perspektiven erzählt. Aus der Sicht von Sarah, Ehefrau des Verschwundenen und aus der Sicht von dem angeblich wiederkehrenden Ehemann.
    Phillip.
    Was passiert nun? Ein Mann, der nicht der ist für den er sich ausgibt.
    Die Autorin versteht wie.man Spannung aufbaut und Gefühle nach außen transportiert. Der Schreibstil ist wechselhaft, das verleiht der Geschichte Authentizität.


    Fazit :

    Das war mein erstes Buch von der Autorin und ich würde es jedem empfehlen die Spannung suchen. Absolut gut. 

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    MellieJos avatar
    MellieJovor 3 Monaten
    Kurzmeinung: die Falle" von der Autorin war grandios, leider kam diese Story nicht da heran.
    die Falle" von der Autorin war grandios, leider kam diese Story nicht da heran.

    Rezension von Melanie zu Die Wahrheit: Thriller von Melanie Raabe


    4 von 5 🌟" die Falle" von der Autorin war grandios, leider kam diese Story nicht da heran.

    Klappentext
    "Vor sieben Jahren ist der Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben … "

    Meinung
    Was man/frau, wenn die Liebe des Lebens von jetzt auf gleich verschwindet. Du schwelgst in schönen Erinnerungen, diese beschreibt die Autorin detailreich und intensiv, als ob man selbt fühlt wie der geliebte Mensch einem durch das lange Haar streicht. Und dann wacht man auf und ist mit dem gemeinsamen Kind allein. Eine wahrlich grausige Vorstellung. 

    Ich habe angenommen der tiefgründige und spannende Schreibstil liegt auch diesem Buch zu Grunde. Dem war leider nicht so ganz, aber den guten Schreibstil der Autorin hat mich auch diesmal gepackt und in die Story gezogen, es liest sich flüssig und klar; obwohl auch sehr anspruchsvoll! Sarah ist eine tolle Protagonistin, der man ihre Emotionen zu jedem Zeitpunkt einfach abkauft. Sei es Schuld , Verleugnung oder Verzweiflung und die Art wie regt auch zum Nachdenken an. Esonders der wunderschönen Metaphern haben mein Herz berührt und die asoziierten Bilder die dadurch hinter den Lidern auftauchten haben mich beeindruckt. 

    Dazu habe ich von Anfang spekuliert, um es gleich wieder zu verwerfen, da es soooo viele Möglichkeiten gab wohin diese Geschichte hätte verlaufen können.

    Der Sohnemann stellte sich als cleveres Kerlen heraus und wuchs mir gleich ans Herz. Eigenartig fand ich die neugierigeNachbarin, welche ständig in Reimen sprach, um ihren Verstand fit zu halten. Eine nette und ungewöhnliche Abwechslung. 

    Diese bestehende Grundspannung, die dieser Story zugrunde liegt, kratzt immer an einen Nerv, an dem ich mich nicht kratzen konnte also musste ich das Buch einfach zu Ende lesen. 

    Dieser düstere Fremde ist auch toll beschrieben was hat er mit Philipp zu tun? Was ist wirklich auf der Geschäftsreise passiert? Gerade die Kapitel aus Sicht dieses Fremden lassen einen grübeln.

    Ich hatte viele der teilweise Nebendarsteller in Verdacht, aber sie verschwanden schneller aus der Geschichte als sie auftauchten.

    Und dann rückte Sarah selbst in den Fokus ist sie wirklich NUR eine trauernde alleinerziehende Frau. Oder trägt sie Schuld in sich?

    Das Ende hat mich leider wirklich enttäuscht, als ich das Buch jetzt weglegte, fand ich mich echt verraten, das Buch hätte wirklich ein fulminantes Ende verdient. Deswegen gibt es keine volle Punktzahl. 

    Trotzdem allein wegen des Schreibstils eine absolute Leseempfehlung!

    Fakten
    464 Seiten  
    TB 10,00 €
    Ebook 9,99 €

    Erschienen im btb Verlag

    Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet. 

    Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

    Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 

    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
    http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

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    MonesBlogWelts avatar
    MonesBlogWeltvor 4 Monaten
    ... spannend bis zum Schluß

    Auf „Die Wahrheit“ von der Autorin Melanie Raabe war ich super gespannt. Schon vom Klappentext aus erwartete ich eine spannende Story und ich wurde nicht enttäuscht.


    Das Buch startet mit einen Einblick in Sarahs jetziges Leben mit ihrem Sohn Leo und somit lernt man direkt die Charaktere kennen. Danach folgt ein kurzer Rückblick aus der Sicht ihres Mannes Philipp, vor seinem Verschwinden.


    Dann folgt ein Teil, wo ich das Buch nicht mehr zur Seite legen mochte, weil man unbedingt wissen muss, wie es weiter geht. Denn plötzlich taucht Philipp Petersen nach all den Jahren wieder auf. Doch Sarah erkennt ihn nicht wieder, für sie ist er „der Fremde“. Nur glaubt ihr keiner und sie ist somit auf sich allein gestellt.


    Nervenkitzel pur! Man fiebert richtig mit Sarah mit und glaubt ihr. Denn das Verhalten des „Fremden“ lässt einem keine andere Wahl, als anzunehmen, das er die Identität des Geschäftsmanns Philipp angenommen hat und nun was im Schilde führt.


    Mir persönlich hat der Thriller sehr gut gefallen. Der Autorin ist es gelungen super Charakteren ein zubauen und die Spannung aufrecht zu halten, so das man das Buch nicht mehr zur Seite legen mag. Durch die verschiedenen Spuren wird der Leser auf eine mitreißende, überraschende Geschichte mitgenommen und das Ende ist sehr gut gemacht.

    Wer Thriller liebt, kommt hier auf seine Kosten.

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    mamenus avatar
    mamenuvor 9 Monaten
    Die Wahrheit

    Klapptext
    Vor sieben Jahren ist der reiche Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden.Seither zieht seine Frau Sarah den gemeinsamen Sohn alleine groß.Doch dann erhält sie wie aus heiterem Himmel die Nachricht,dass Philipp am Leben ist.Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus.Sarah hat zwiespältige Gefühle,nach all der Zeit verständlich.Sie hat eine harte Zeit hinter sich.Gerade war sie dabei,sich von der Vergangenheit zu lösen.Ihr Ehemann taucht,wenn man so will,zur Unzeit auf.Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft?Sie ist auf alles vorbereitet,nur auf das eine nicht:Der Mann,der aus dem Flugzeug steigt,ist nicht der,als der er sich ausgibt.Es ist nicht ihr Ehemann.Es ist ein Fremder und er droht Sarah:Wenn sie ihn jetzt bloßstelle,werde sie alles verlieren:ihren Mann,ihr Kind,ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben.



    Meine Meinung
    Das ist das zweite Buch, das ich von Melanie Raabe gelesen habe.Das eigentliche Thema im Buch fand ich schon sehr interessant und auch der Klapptext hörte sich gut an.So dachte ich mir das ist was für mich und ich habe es gelesen.Die Geschichte wird aus der Sicht von Sarah und dem Fremden erzählt. Ich mag Bücher die aus der Ich Perspektive geschrieben sind,was mir auch hier wieder gut gefallen hat.Der Schreibstil ist flüssig und leicht, sodass man gut beim lesen voran kommt.Doch leider sehe ich dieses Buch nicht als Thriller, sondern eher als einen Roman, da sich doch hier die Spannung etwas in grenzen hält, was ich bei einem Thriller anders erwartet hätte.Für mich war die erste Hälfte der Geschichte doch etwas zäh und langatmig. Immer wieder Rückblenden aus der Ehe von Sarah und ihren Ehemann, was die Spannung dann doch sehr weggenommen hat.Dabei fand ich das Thema im Buch gar nicht so schlecht, wenn man sich vorstellt das man seinen Ehemann am Flughafen erwartet, aber dann taucht da jemand anderes auf.Man denkt, das es der Ehemann ist, nur Sarah weiß es besser. Das fand ich schon sehr gut geschrieben, wenn die Autorin es noch mit mehr Spannung getan hätte, wäre es für mich perfekt gewesen.Leider muss ich auch sagen, das das ende vom Buch dann auch für mich keine große Überraschung war.Dieses zweite Buch konnte mich leider auch nicht überzeugen.

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    BuecherwurmNZs avatar
    BuecherwurmNZvor 10 Monaten
    Brillant geschriebene Geschichte

    Gleich zu Beginn lernt man die Protagonistin Sarah gut kennen und erfährt ihre Gedanken und Ängste. Der Leser merkt, wie schwierig es für sie ohne Philipp ist und dass es sie beschäftigt, nicht zu wissen, was ihm zugestoßen ist. Ob er überhaupt noch am Leben ist. Sie kann keinen Schlussstrich ziehen, nicht neu anfangen. Jahrelang wartet sie auf eine Antwort.


    In Rückblicken erfährt man mehr über sie und über ihren Mann Philipp. Auf diese Weise gibt Melanie Raabe dem Leser ein paar Informationen, so dass man Theorien entwickeln kann, was Philipp zugestoßen sein könnte, was der Fremde von Sarah will und ob vielleicht sogar Sarah etwas Schlimmes zu verbergen haben könnte. Auch aus der Sicht des Fremden sind einige Kapitel geschrieben. Man erfährt so gut wie nichts über ihn, aber man interpretiert einiges in sein Verhalten. Manches Mal musste ich meine Theorie verwerfen, hatte mehrere gleichzeitig oder eine Vermutung wurde bekräftigt. Die Auflösung um die Absicht des Fremden ist Raabe sehr gut gelungen. Es ist ein Überraschungsmoment, das einen vielleicht überraschen mag, aber nachvollziehbar ist, noch offene Fragen beantwortet und das Puzzle zusammengesetzt wird.


    Der flüssige Schreibstil der Autorin ist leicht und schnell zu lesen. Melanie Raabe kann sehr gut schreiben und die Situation und Empfindungen der Charaktere sehr bildhaft und nachvollziehbar schildern. Man fühlt Sarahs Angst und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Teilweise ist das Buch so spannend, dass man die Luft anhält.


    Fazit


    Ein sehr spannender Thriller zum Miträtseln, einem brillanten Schreibstil und einer wahnsinnig gut entwickelten Geschichte von Melanie Raabe. Nach diesem Buch werde ich auf jeden Fall auch Raabes anderes Buch (Die Falle) lesen. Diese Frau hat das Zeug, zu meiner neuen Lieblingsautorin zu werden.

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auch dieser Roman ist wieder rundum gelungen
    Und der nächste gut geschriebene Krimi einer lieben Autorin

    Dieses Buch musste ich unbedingt haben, da mir ihr Debütroman so gut gefallen hat.
    So war ich gespannt wie ihr neuestes Werk ist. Und so habe ich mich gefreut, als ich ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Bald habe ich mit dem Lesen angefangen und konnte es auch dieses Mal vor lauter Spannung kaum aus der Hand legen.
    Ich finde jeder der ihren Debütroman mochte, sollte diesen Roman lesen.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wer ist der Fremde in deinem Haus? - Spannender Thriller!
    Spannender Thriller

    "Was ist das Schlimmste, das du je getan hast? Sag die Wahrheit!" (S. 337)

    Vor sieben Jahren ist Sarahs Ehemann Philipp spurlos während einer Südamerika-Geschäftsreise verschwunden. Seitdem versucht die 37jährige Lehrerin ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und nach vorn zu blicken, auch für ihren kleinen Sohn Leo, den sie nun allein großziehen muss. Gerade als sie endgültig mit der Vergangenheit abschließen will, erhält sie eine unverhoffte Nachricht. Philipp lebt! Doch als sie ihren Mann am Flughafen in die Arme schließen will, erlebt Sarah eine böse Überraschung. Denn der Mann, der nun vor ihr steht, ist ein völlig Fremder! Wer ist das? Was geschieht hier? Für Sarah beginnt ein absoluter Albtraum.

    "Die Wahrheit" stammt aus der Feder von Melanie Raabe. Mein erster Thriller der deutschen Autorin, mit dem sie mich auch gleich überzeugen und fesseln konnte.

    Wer ist dieser eiskalte Fremde, der sich in Sarahs Haus einnistet und sie sogar bedroht? Was hat er vor? Ich-Erzählerin Sarah fand ich auf Anhieb sympathisch. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt und mitgelitten, spürte ihre Wut und Verzweiflung. Denn niemand glaubt ihr, dass der Fremde nicht Philipp ist und dieser verhält sich auch immer unberechenbarer.

    Durch Rückblenden erfahren wir dann nach und nach erfahren mehr über die Vergangenheit, die so manche Überraschung bereithält. Dazu träumt Sarah immer wieder von einer verschlossenen Tür und einem gespenstischen Poltern? Was hat es damit auf sich?

    Das Ganze ist im Präsens geschrieben und entwickelt sich bald zu einem richtigen Pageturner, wobei ich gelegentlich über die ungewöhnlich langen Komma-Sätze ohne Punkte dazwischen stolperte. Eingeschobene Passagen aus der Sicht des Fremden erhöhen zusätzlich die Spannung. Schon bald spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu, bis endlich die Wahrheit ans Tageslicht kommt; mit einer unerwarteten Enthüllung, die ich mir jedoch etwas spektakulärer vorgestellt hatte. Der Epilog rundet die Geschichte dann gelungen ab und schlägt mit dem letzten Satz gekonnt den Bogen zum Anfangskapitel.

    Insgesamt gesehen kann ich "Die Wahrheit" empfehlen, denn der packende Thriller hat mich gut unterhalten. Melanie Raabes Roman "Die Falle" werde ich daher bestimmt auch noch lesen. 4 Sterne von mir.

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