Melanie Rawn

 3.9 Sterne bei 58 Bewertungen
Autorin von Drachenprinz. Tl.1, Die Drachenprinz-Saga 1 und weiteren Büchern.
Melanie Rawn

Lebenslauf von Melanie Rawn

Die Autorin Melanie Rawn wurde im Jahr 1954 geboren. Nach ihrem Geschichtsstudium arbeitete sie einige Zeit als Lehrerin und Lektorin entschloss sich dann aber sich ganz dem Schreiben zu widmen. Mit der Drachenprinz-Saga feierte sie ihren bisher größten und internationalen Triumph.

Alle Bücher von Melanie Rawn

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Die Drachenprinz-Saga 1

Die Drachenprinz-Saga 1

 (8)
Erschienen am 11.05.2011
Die Drachenprinz-Saga 3

Die Drachenprinz-Saga 3

 (3)
Erschienen am 01.04.2012
Die Drachenprinz-Saga 2

Die Drachenprinz-Saga 2

 (3)
Erschienen am 11.01.2012
Die Drachenprinz-Saga 3: Sternenläufer

Die Drachenprinz-Saga 3: Sternenläufer

 (1)
Erschienen am 17.04.2012
Die Drachenprinz-Saga 2: Mondläufer

Die Drachenprinz-Saga 2: Mondläufer

 (0)
Erschienen am 16.01.2012
Die Drachenprinz-Saga 1: Sonnenläufer

Die Drachenprinz-Saga 1: Sonnenläufer

 (0)
Erschienen am 16.05.2011

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Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 3" von Melanie Rawn

Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 3" von Melanie Rawn
horrorbienevor 6 Jahren

Zum Inhalt: Zwar konnte Ianthes jüngster Sprössling davon abgehalten werden, die Sternrolle zu stehlen und die Macht an sich zu reißen, doch seine beiden älteren Geschwister sind bereit einen erneuten Versuch zu wagen. Ausgestattet mit der Zauberkraft der Diarmadh’im versuchen sie durch geschicktes Intrigieren und durch Magie Pol zu besiegen und ihn gegen einen von Ianthes Söhnen auszutauschen. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die Intelligenz von Rohan und seinen Leuten gemacht…

Meine Meinung: Die beiden Vorgänger haben mir bereits sehr gut gefallen und so hat auch dieses Buch absolut meinen Geschmack getroffen. Hier ist nichts oberflächlich oder mal eben schnell abgehandelt. Dieses Buch ist ausführlich und dazu wirklich gut geschrieben, so dass gut Atmopsphäre aufgebaut werden kann. Ich finde gerade in diesem Aspekt unterscheidet sich dieses Buch von den ganzen Neuerscheinungen, die mir manchmal recht lieblos und zu schnell daher kommen. Hier herrscht noch ein anderer Stil vor. Das Buch ist aber nun mittlerweile auch schon über 20 Jahre alt. Die Geschichte ist ähnlich der der Vorgänger: Intrigen, Magie, Liebe, Macht und Politik spielen eine große Rolle. Zudem baut sie auf der der anderen beiden auf und führt sie nahtlos – wenn auch mit einem kleinen Zeitsprung – fort. Ich persönlich finde es besonders schön, dass ein solcher High-Fantasy-Wälzer auch ohne epische Schlachten auskommen kann, doch glaubt man Andrys Vorhersagen, wird dies bald vorbei sein. Doch leider ist dies nur ein Hinweis auf die Fortführung der Geschichte um den Drachenprinz in der Folgetrilogie, die bisher auf Deutsch noch nicht erschienen ist. So ist das Buch zwar mit einem Finale abgeschlossen, doch ich habe das Buch mit dem Gefühl beiseite gelegt, dass da noch viel mehr kommen wird. Das ist sehr schade, wenn man nicht weiß, ob man irgendwann weiterlesen kann, oder nicht… Schön finde ich auch die Dauer, die die Geschichte um den Drachenprinz nun schon angenommen hat. Hat der Leser im ersten Band Sonnenläufer noch erlebt, wie Rohan seine Sioned für sich gewann und wie in Mondläufer ihr Sohn Pol Knappe wurde, so ist Pol hier nun ein erwachsener Mann. Die vielen Charaktere aus den ersten Bänden haben Nachkommen zur Welt gebracht und die tragen zum Teil Namen von bereits vertorbenen Charakteren… Ich habe eigentlich ein gutes Gedächtnis für solche Dinge, doch ich habe mir hierbei nun wirklich ein Namensregister mit Hinweise auf die Verwandtschaftsverhältnisse gewünscht. Doch wenn man sich nicht zu viel Zeit lässt, um die Bücher zu lesen, sollte das eigentlich kein Problem sein.

Bei diesem Buch habe ich zum ersten Mal ein paar kleine Kritikpunkte anzumerken, die jedoch nichts mit der Geschichte zu tun haben, sondern mit dem Drumherum des Buches. Der Klappentext zum Beispiel hat überhaupt nichts mit dem Buch zu tun, das ich gelesen habe.

Von dunkler Magie beherrschte Drachen verheeren das Land. Während Prinz Rohan und seine geliebte Sioned sich dieser Bedrohung stellen, treibt der Feind seine Intrigen voran. Der letzte Kampf gegen die Kräfte des Bösen steht unmittelbar bevor. Beinahe zu spät erkennt Rohan, dass dieser sich nicht auf dem Schlachtfeld entscheiden wird. Plötzlich rückt der Sieg in weite Ferne. Es gibt nur noch eine Chance, das Blatt zu wenden – doch der Preis dafür ist unsagbar hoch … (Quelle)

In Sternenläufer gibt es keine bösen Drachen, die das Land zerstören, sondern die Zauberer sind die Bedrohung. Nicht auf dem Schlachtfeld? Ein zu hoher Preis? Wer auch immer den Text geschrieben hat, scheint ein anderes Buch gelesen zu haben als ich. Außerdem wurden bei der Übersetzung einige Schnitzer begangen und man sollte doch meinen, dass bei einer Neuauflage solche behoben werden. Nein, nicht hier. So heißt Rohans Schwester Tobin auf einmal Tobias, aus Milar wird zweitweise Milan und die Burg Swalekeep wird Swalekup. Was soll so etwas? Nicht, dass es schon verwirrend viele Namen gibt, nein, sie werden auch noch falsch geschrieben! Hinzu kommen fehlende Absätze. Im selben Fließtext springt die Handlung von einer Person zur nächsten. Dies fällt besonders auf, da die Absätze zum größten Teil eben nicht fehlen. Und um noch pingeliger zu werden ist die Grammtik manchmal sehr umgangssprachlich.

“[...] mir wurde die Lage aufgezwungen, wo…”

Es heißt hier eindeutig nicht “wo”, sondern “in der”. Solche Beispiele könnte ich viele nennen und sie haben mich doch wirklich gestört. Dies sind zwar nur Kleinigkeiten, die mich an dieser Ausgabe sehr störten, doch wie gesagt, die Geschichte, der Spannungsbogen und die Atmosphäre sind tadellos.

Fazit: Sternenläufer setzt die Trilogie auf gleicher Qualität fort und schließt sie vermeindlich ab. Zwar ist das Buch in sich geschlossen, doch mir persönlich gefällt der Stil der Autorin und die Geschichte mit seinen vielen Charakteren so gut, dass ich eigentlich an dieser Stelle nicht damit aufhören möchte und stattdessen gern noch die anschließende Trilogie als Lektüre hätte. Doch ob sich mir dieser Wunsch erfüllt, steht noch in den Sternen…

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Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 2" von Melanie Rawn

Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 2" von Melanie Rawn
horrorbienevor 7 Jahren

Sonnenläufer hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es hatte eine eigene Welt mit einer neuen Art der Magie gepaart mit ausführlichen Beschreibungen von Charakteren und Handlungen. Rawn verband Politik, Intrigen und eine Schlacht mit einer Liebesgeschichte, die in keinsterweise kitschig oder übertrieben romantisch war. Der einzige Wehmutstropfen stellt der harte Schnitt in der Mitte des Buches dar und einige Wirrungen, die sich in der Handlung danach ergeben.
Der zweite Teil knüpft zwar zeitlich nicht nahtlos an der ersten Band an – Pol ist mittlerweile ein 14 Jahre alter junger Mann und die Person, um die es hier hauptsächlich geht – dennoch kam es mir beim Lesen so vor, als hätte ich das andere Buch gerade erst aus der Hand gelegt. Zwar spielen auch hier einige kleinere Liebesgeschichten eine Rolle, doch der Fokus liegt eindeutig auf Politik, Macht und Intrige. Diese sind, wie im ersten Band, stilistisch wunderbar geschildert - vor allem der enorme Umfang kommt dem sehr entgegen, denn so bleibt die Handlung zum allergrößten Teil durchsichtig und verständlich. In diesem Punkt war der erste Band noch schwieriger zu durchschauen. Da hier auch der harte Schnitt in der Mitte fehlte, baut sich während des Buches zum nächsten Rialla Spannung auf, die sehr gut im Finale mündet. So ist das Buch atmosphärisch sehr dicht und trotz sich aufbauender Spannung vom Tempo her gemäßigt - zwei Punkte, die ich an einem Roman sehr schätze.
Inhaltlich unterscheidet sich dieser Band schon vom ersten, der einen klassischen Einstiegsband darstellt, indem Charaktere eingeführt werden und im Laufe der Geschichte Zeit haben sich zu entwickeln. Im ersten Band lag der Schwerpunkt bei Rohan und Sioned als Paar und auch als Oberhäupter der Wüste. Im zweiten Band hat sich Rohan mit seiner Politik bereits etabliert, doch nun geraten seine Pläne für seinen Sohn Pol, der seine eigene Vergangenheit nicht kennt, in Gefahr. Auch die anderen Söhne und Töchter bekannter Charaktere bekommen nun mehr Raum und es ist eine eindeutige Generationenverschiebung zu erkennen. Schön ist hier auch, dass die Drachen zwar immer noch einen sehr kleinen Teil der Handlung ausmachen, doch auch in dieser Richtung hat sich die Geschichte weiterentwickelt, was im nächsten Band sicher noch stärker zum Tragen kommen wird.
Gegen Ende wird das Buch etwas undurchsichtiger in Bezug eines Nachkömmlings, als die Charaktere etwas verstehen oder ahnen, dass ich als Leser nicht verstanden oder erahnt habe, und in der Form auch nicht aufgelöst wurde – da werde ich wohl den dritten Band lesen müssen…

Fazit: Mondläufer schließt an Sonnenläufer mit seinen Vorzügen an und hat hierbei außerdem den Vorteil, dass es nicht durch einen großen Bruch in der Mitte geteilt ist. Die Spannung kann sich bis zum Finale konstant aufbauen. Wer High-Fantasy mit dem Schwerpunkt auf Politik und Intrige mag, ist bei dieser Trilogie absolut richtig.

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Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 1" von Melanie Rawn

Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 1" von Melanie Rawn
horrorbienevor 7 Jahren

Sonnenläufer ist der erste Band einer Trilogie unter dem Titel Drachenprinz. Das Buch erschien in Deutschland bereits zweigeteilt unter den Titeln Das Gesicht im Feuer und Die Braut des Lichts und wurde nun wie im Original als ein Buch neu aufgelegt. Im Original ist nach der Drachenprinztrilogie die Dragon Star Trilogy angesiedelt, die bisher noch nicht in Deutschland veröffentlich wurde.

Die Drachenprinz-Trilogie
Sonnenläufer
Mondläufer (erscheint 16. Januar 2012)
Sternenläufer (in Vorbereitung)

Meine Meinung: Das Buch hat es geschafft mich zu fesseln. Es hat zu Beginn alles, was ich mir von einem guten Fantasy-Werk verspreche: Eine ganz neue Welt (Karte vorhanden!), eine neue Art von Magie (die Lichtläufer) und man wird nicht sofort in die Handlung hinein geworfen. Letzteres ist vor allem geprägt von der Tatsache, dass das Buch davon handelt, wie Rohan sich als neuer Prinz der Wüste macht und der Leser erlebt noch seinen Vater als aktiven Regenten, so dass er oder sie von Beginn seiner Karriere als Prinz dabei ist. Auch schätze ich an Fantasy-Werken, wenn sie ausführlich ausgearbeitet sind und zu Beginn gar nicht viel passiert und eher mehr Gewicht auf Charakterentwicklung gelegt wird und dies ist hier definitiv der Fall. Die Charaktere wirken authentisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch stehen den guten Charakteren eine Reihe von herrlich unsympathischen Gegenspielern gegenüber, so dass in der Handlung auch viele Intrigen gesponnen werden und Politik eine große Rolle spielt. Doch auch die Liebe zwischen Rohan und seiner Lichtläuferin kommt nicht zu kurz. Das Buch hat mich demnach wirklich positiv überrascht und bisweilen habe ich mich beim Lesen - vielleicht auch inspiriert duch die Covergestaltung, die ich im Übrigen sehr gelungen finde - an Terry Goodkind erinnert gefühlt. Die Charaktere sind sich ähnlich, wenn auch in ihren Grundzügen gänzlich verschieden. Zum Glück, denn noch mehr philosophieren über das Gute und Böse im Menschen, hätte das Buch nicht vertragen. Doch Rohan ist ähnlich wie Richard (aus: Das Schwert der Wahrheit von T. Goodkind) ein guter Mensch, der viel nachdenkt und seinem Land Frieden bringen will, doch ohne moralischen Zeigefinger, denn er weiß, er selbst ist nicht unfehlbar.
Leider gab es einen Bruch im Buch, der es in eigentlich zwei seperate Bücher teilt. Hier kann ich einmal verstehen, wieso im deutschen zuerst zwei Bücher erschienen sind.
Ist eine Etappe genommen springt das Buch einfach ein paar Jahre voraus, bevor es mit der Handlung weitergeht. Das hat zwar den positiven Effekt, dass langweiligere Zeiten übersprungen werden, doch der Bruch kam sehr abrupt und danach hat sich die Stimmung im Buch leider gänzlich geändert. Zwar gilt das, was ich oben schrieb auch für den zweiten Teil, doch besonders die Hauptcharaktere Rohan und Sioned werden undruchsichtiger und teilweise auch unsympathischer. Dies kann man sicher logisch anhand der Sitaution rechtfertigen, in der sie sich befinden, dennoch bleibt dabei ein etwas fader Nachgeschmack. Auch wurde im zweiten Teil so manche Szene aus dem Schlachtgetümmel nicht beschrieben und ich hatte meine Schwierigkeiten dabei, die Kampfszenerien wirklich zu verstehen und wer zu wem hält oder gegen wen intrigiert. Dennoch können diese Unwirren das ausgesprochen gute Potential dieses Buches nicht zerstören und es bleibt ein gut ausgearbeitetes Fantasy-Buch, das durch einen schön ausführlichen Schreibstil lebt.
Auch wenn dieses Buch einen Auftakt zu einer Trilogie darstellt, kann dieses Buch wunderbar für sich allein stehen. Ich schätze das auch bis zum Handlungsauftakt in Teil zwei einige Zeit vergehen wird. Also kann man wunderbar in diese Trilogie hineinschnuppern ohne sich davon abschrecken zu lassen gleich zwei weitere - oder wenn sie denn auf noch erscheinen fünf weitere - Bücher lesen zu müssen.

Fazit: Sonnenläufer ist High-Fantasy, wie ich sie mir wünsche: Eine eigene Welt mit einer neuen Art der Magie gepaart mit ausführlichen Beschreibungen von Charakteren und Handlungen. Rawn verbindet hier Politik, Intrigen und eine Schlacht mit einer Liebesgeschichte, die in keinsterweise kitschig oder übertrieben romantisch ist. Also bitte liebe Männer, lasst euch von einer Fantasy-Autorin nicht abschrecken dieses Buch zu lesen, denn es lohnt sich!
Der einzige Wehmutstropfen ist der harte Schnitt in der Mitte des Buches und einigen Wirrungen die sich in der Handlung danach ergeben. Dennoch hat es mir ausgesprochen gut gefallen und ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!

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