Melanie Rawn Die Drachenprinz-Saga 3

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Inhaltsangabe zu „Die Drachenprinz-Saga 3“ von Melanie Rawn

Von dunkler Magie beherrschte Drachen verheeren das Land. Während Prinz Rohan und seine geliebte Sioned sich dieser Bedrohung stellen, treibt der Feind seine Intrigen voran. Der letzte Kampf gegen die Kräfte des Bösen steht unmittelbar bevor. Beinahe zu spät erkennt Rohan, dass dieser sich nicht auf dem Schlachtfeld entscheiden wird. Plötzlich rückt der Sieg in weite Ferne. Es gibt nur noch eine Chance, das Blatt zu wenden – doch der Preis dafür ist unsagbar hoch …

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  • Rezension zu "Die Drachenprinz-Saga 3" von Melanie Rawn

    Die Drachenprinz-Saga 3
    horrorbiene

    horrorbiene

    24. June 2012 um 14:26

    Zum Inhalt: Zwar konnte Ianthes jüngster Sprössling davon abgehalten werden, die Sternrolle zu stehlen und die Macht an sich zu reißen, doch seine beiden älteren Geschwister sind bereit einen erneuten Versuch zu wagen. Ausgestattet mit der Zauberkraft der Diarmadh’im versuchen sie durch geschicktes Intrigieren und durch Magie Pol zu besiegen und ihn gegen einen von Ianthes Söhnen auszutauschen. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die Intelligenz von Rohan und seinen Leuten gemacht… Meine Meinung: Die beiden Vorgänger haben mir bereits sehr gut gefallen und so hat auch dieses Buch absolut meinen Geschmack getroffen. Hier ist nichts oberflächlich oder mal eben schnell abgehandelt. Dieses Buch ist ausführlich und dazu wirklich gut geschrieben, so dass gut Atmopsphäre aufgebaut werden kann. Ich finde gerade in diesem Aspekt unterscheidet sich dieses Buch von den ganzen Neuerscheinungen, die mir manchmal recht lieblos und zu schnell daher kommen. Hier herrscht noch ein anderer Stil vor. Das Buch ist aber nun mittlerweile auch schon über 20 Jahre alt. Die Geschichte ist ähnlich der der Vorgänger: Intrigen, Magie, Liebe, Macht und Politik spielen eine große Rolle. Zudem baut sie auf der der anderen beiden auf und führt sie nahtlos – wenn auch mit einem kleinen Zeitsprung – fort. Ich persönlich finde es besonders schön, dass ein solcher High-Fantasy-Wälzer auch ohne epische Schlachten auskommen kann, doch glaubt man Andrys Vorhersagen, wird dies bald vorbei sein. Doch leider ist dies nur ein Hinweis auf die Fortführung der Geschichte um den Drachenprinz in der Folgetrilogie, die bisher auf Deutsch noch nicht erschienen ist. So ist das Buch zwar mit einem Finale abgeschlossen, doch ich habe das Buch mit dem Gefühl beiseite gelegt, dass da noch viel mehr kommen wird. Das ist sehr schade, wenn man nicht weiß, ob man irgendwann weiterlesen kann, oder nicht… Schön finde ich auch die Dauer, die die Geschichte um den Drachenprinz nun schon angenommen hat. Hat der Leser im ersten Band Sonnenläufer noch erlebt, wie Rohan seine Sioned für sich gewann und wie in Mondläufer ihr Sohn Pol Knappe wurde, so ist Pol hier nun ein erwachsener Mann. Die vielen Charaktere aus den ersten Bänden haben Nachkommen zur Welt gebracht und die tragen zum Teil Namen von bereits vertorbenen Charakteren… Ich habe eigentlich ein gutes Gedächtnis für solche Dinge, doch ich habe mir hierbei nun wirklich ein Namensregister mit Hinweise auf die Verwandtschaftsverhältnisse gewünscht. Doch wenn man sich nicht zu viel Zeit lässt, um die Bücher zu lesen, sollte das eigentlich kein Problem sein. Bei diesem Buch habe ich zum ersten Mal ein paar kleine Kritikpunkte anzumerken, die jedoch nichts mit der Geschichte zu tun haben, sondern mit dem Drumherum des Buches. Der Klappentext zum Beispiel hat überhaupt nichts mit dem Buch zu tun, das ich gelesen habe. Von dunkler Magie beherrschte Drachen verheeren das Land. Während Prinz Rohan und seine geliebte Sioned sich dieser Bedrohung stellen, treibt der Feind seine Intrigen voran. Der letzte Kampf gegen die Kräfte des Bösen steht unmittelbar bevor. Beinahe zu spät erkennt Rohan, dass dieser sich nicht auf dem Schlachtfeld entscheiden wird. Plötzlich rückt der Sieg in weite Ferne. Es gibt nur noch eine Chance, das Blatt zu wenden – doch der Preis dafür ist unsagbar hoch … (Quelle) In Sternenläufer gibt es keine bösen Drachen, die das Land zerstören, sondern die Zauberer sind die Bedrohung. Nicht auf dem Schlachtfeld? Ein zu hoher Preis? Wer auch immer den Text geschrieben hat, scheint ein anderes Buch gelesen zu haben als ich. Außerdem wurden bei der Übersetzung einige Schnitzer begangen und man sollte doch meinen, dass bei einer Neuauflage solche behoben werden. Nein, nicht hier. So heißt Rohans Schwester Tobin auf einmal Tobias, aus Milar wird zweitweise Milan und die Burg Swalekeep wird Swalekup. Was soll so etwas? Nicht, dass es schon verwirrend viele Namen gibt, nein, sie werden auch noch falsch geschrieben! Hinzu kommen fehlende Absätze. Im selben Fließtext springt die Handlung von einer Person zur nächsten. Dies fällt besonders auf, da die Absätze zum größten Teil eben nicht fehlen. Und um noch pingeliger zu werden ist die Grammtik manchmal sehr umgangssprachlich. “[...] mir wurde die Lage aufgezwungen, wo…” Es heißt hier eindeutig nicht “wo”, sondern “in der”. Solche Beispiele könnte ich viele nennen und sie haben mich doch wirklich gestört. Dies sind zwar nur Kleinigkeiten, die mich an dieser Ausgabe sehr störten, doch wie gesagt, die Geschichte, der Spannungsbogen und die Atmosphäre sind tadellos. Fazit: Sternenläufer setzt die Trilogie auf gleicher Qualität fort und schließt sie vermeindlich ab. Zwar ist das Buch in sich geschlossen, doch mir persönlich gefällt der Stil der Autorin und die Geschichte mit seinen vielen Charakteren so gut, dass ich eigentlich an dieser Stelle nicht damit aufhören möchte und stattdessen gern noch die anschließende Trilogie als Lektüre hätte. Doch ob sich mir dieser Wunsch erfüllt, steht noch in den Sternen…

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