Melanie Ryan Unter Briten

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Inhaltsangabe zu „Unter Briten“ von Melanie Ryan

Briten im allgemeinen und Engländer im besonderen sind höflich, reserviert, humorvoll, trinken den ganzen Tag Tee und behalten ihre Contencance in allen Lebenslagen. Oder? In England regnet es immer nur und das Essen schmeckt nicht, ja, es gibt nicht einmal Mischbatterien. Stimmt das? "Unter Briten", verfasst von einer Deutschen, die sich seit Jahren unauffällig unter das britische Volk mischt, klärt darüber auf, wie es dort wirklich ist. Leser, die eine Englandreise planen, dorthin auswandern wollen oder sich einfach nur für Großbritannien interessieren, finden hier hilfreiche Tipps für alle Lebenslagen: vom korrekten Verhalten in der Londoner "Tube", über die effiziente Nutzung von Selbstbedienungskassen bis hin zu den Betten in B&Bs. Immer mit einem Augenzwinkern.

Unterhaltsam, stellenweise neu, leider zu sehr "blog" statt Buch...

— ElkeMZ

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  • Eine Deutsche unter Briten

    Unter Briten

    ElkeMZ

    10. January 2018 um 10:24

    "Unter Briten" ist eins der Bücher, die aus einem Blog gezimmert wurden – die deutsche Bloggerin "ryansmilla" unterhielt von etwa 2009-2014 den "Britblog". Sie ist inzwischen mit einem Engländer verheiratet, lebt auf der Insel und arbeitete jahrelang in der Londoner City. Sie ist also sicherlich eine Kennerin. Im Großen und Ganzen merkt man das dem Buch auch an und erfreulicherweise gibt es wirklich eine ganze Reihe von Themen, die sie abhandelt: besondere Merkmale und Verhaltensweisen der Briten, wie die "steife Lippe", die "each to their own"- Haltung oder das besondere Talent zum smalltalk, Verkehr und seine Tücken, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr Londons, englisches Essen, Feiertage und wie sie begangen werden, Kosenamen, Einkaufen in England, Umzüge, Recycling und weitere Alltagsthemen mehr. Insoweit geht das Buch angenehm über die üblichen Reiseführer oder auch Klischeebeschreibungen in ähnlichen Büchern hinaus. Melanie Ryan hat einige interessante Beobachtungen und nette Anekdoten zu erzählen, die wirklich unterhaltsam zu lesen sind. Wie die Geschichte von der "Flip-Flop-Polizei" in Devon oder der Kartenschreibwut der Briten, süß auch die Geschichte von der eigenen Mutter, wie sie den Schwiegereltern der Tochter zum Geburtstag gratuliert. Auch ein paar hilfreiche Hinweise auf Sprach-Finessen und sonstige Besonderheiten der "Eingeborenen", sollte man mal in Kontakt zu Ihnen treten, waren für mich zu finden. Dass man in der Weltmetropole London besonders gekleidete Menschen sehen kann, dass die Oystercard für die Londoner Tube am günstigsten ist und dass das englische Essen längst besser als sein Ruf schmeckt, weiß allerdings inzwischen jeder. Auch den gefühlt hunderttausendsten Hinweis auf die wirkliche Bedeutung der Frage "how do you do" fand ich, gelinde gesagt, überflüssig. Große Teile des Buches beziehen sich auf die Großstadt London, was wenig repräsentativ für das ganze Land sein dürfte. Gefühlt wird dabei sehr viel über die Schrecken des Pendlerverkehrs berichtet, was mich irgendwann genervt hat. (Zumal die Autorin später erwähnt, dass sie kaum mehr als 1 km zur Arbeit hat - warum sie da nicht einfach "deutsch" zu Fuß geht, bleibt unerwähnt;-)) Der Verlag beschreibt, das Buch biete "das Wesentliche zusammengefasst, was man wissen muss, wenn man einen Besuch oder sogar einen Umzug nach Großbritannien plant." Dieser Anspruch greift zu hoch. Dazu findet sich zu vieles schon Bekanntes, zu wenig Wesentliches, außer vllt. die Probleme der Autorin bei der Kontoeröffnung und Wohnungsanmietung, wobei man sich angesichts des Alters des Buches nun nicht sicher sein kann, ob das alles noch so ist. Was mich, vor allem im zweiten Teil des Buches, auch gestört hat, ist, dass es, zumindest bei meinem E-Book, kein richtiges Inhaltsverzeichnis gibt und die Themen recht beliebig aufeinander folgen. Es wird mal von diesem, von jenem geplaudert, ohne sinnvollen Aufbau. Das müsste vllt. nicht stören, da es unterhaltsam erzählt ist, aber spätestens, wenn sich Themen und einzelne Sätze kurz hintereinander wiederholt finden, nervt es doch. Fazit: "Unter Briten" ist ein interessantes Einsteigerbuch für alle an GB Interessierten, vergnüglich und flott zu lesen, zur Vorbereitung für einen längeren Aufenthalt oder gar eine Umsiedlung auf die Insel aber nicht ausreichend. Es leidet sozusagen unter der ursprünglichen "Blogstruktur" und wirkt in Teilen leider schon etwas in die Jahre ekommen. Gleichwohl bietet es nette Unterhaltung und eine Vielfalt an Themen, die man nicht in Reiseführern findet. Deshalb gute 3 Sterne von mir.

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