Melanie Santa Vita Hochsensibilität bei Kindern

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Inhaltsangabe zu „Hochsensibilität bei Kindern“ von Melanie Santa Vita

Rund 20% der Bevölkerung sind hochsensibel. Insbesondere bei Kindern zeigen sich die Merkmale deutlich: Sie reagieren stark auf Sinneseindrücke, ziehen sich häufig zurück, reagieren ängstlich auf Veränderungen und können schwerer neue Kontakte knüpfen. Viele Eltern reagieren auf diese Verhaltensweisen verunsichert: Stimmt etwas nicht mit meinem Kind? Wie kann ich ihm helfen, in Kindergarten oder Schule besser zurechtzukommen? In diesem Ratgeber finden Eltern und Erzieher starke Hilfen. Die Autorin beschreibt die auftretenden Merkmale und gibt wertvolle Tipps, wie Eltern ihr Kind bestmöglich unterstützen können. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis runden das Buch ab.

Kompakte Einführung in das Thema Hochsensibilität bei Kindern, für Eltern, Erzieher und Lehrer geschrieben

— Smilla507
Smilla507

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  • Hochsensible Kinder verstehen, begleiten und stärken

    Hochsensibilität bei Kindern
    LEXI

    LEXI

    13. May 2017 um 19:12

    „Hochsensible Individuen haben die angeborene Neigung, ihre Umgebung deutlicher wahrzunehmen und gründlich nachzudenken, bevor sie handeln. Nicht hochsensible Personen nehmen im Vergleich dazu weniger wahr und handeln rasch und impulsiv. Hochsensible Erwachsene und Kinder sind meist mitfühlend, klug, intuitiv, kreativ, umsichtig und gewissenhaft. Hochsensible Personen fühlen sich häufig überwältigt, sei es von einem „starken Geräuschpegel oder einem Übermaß an anderen äußeren Reizen, die auf sie einströmen.“Die Autorin zitiert zu Beginn ihrer Abhandlung zum Thema „hochsensible Kinder“ die amerikanische Psychologin und Psychotherapeutin Elaine Aron. Den Inhalt ihres Buches skizziert sie auf den ersten Seiten als „Leitfaden“ und gibt einen kurzen Überblick über die einzelnen Kapitel. Sie beginnt mit grundsätzlichen Informationen zum Thema der Hochsensibilität, geht auf deren Erscheinungsformen, Ursachen und Folgen ein. Im zweiten und dritten Kapitel konzentriert sie sich darauf, auf welche Art und Weise man hochsensible Kinder stärken kann und wendet sich hierbei speziell an Eltern und nahe Bezugspersonen des Kindes. Das vierte und letzte Kapitel soll eine Hilfestellung für Lehrkräfte sein, für die hochsensible Kinder im Unterricht eine Herausforderung darstellen können.Angesichts der Tatsache, dass es sich hierbei um ein relativ dünnes Buch handelt, hat die Fülle an Informationen mich wirklich überrascht. Obgleich ich bereits einiges über Hochsensibilität gelesen habe, möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass Melanie S. Vita dieses Thema äußerst ausführlich und übersichtlich dargestellt hat. Der Fragebogen zu Beginn sowie die Checkliste für Lehrkräfte sind sehr aussagekräftig. Im Vergleich zu anderen Fachbüchern zum Thema punktet diese Abhandlung mit einer großen Fülle von wertvollen Praxisbeispielen und Tipps zur Umsetzung des theoretischen Inhalts im Alltag. Die Autorin sieht sich selbst als „Sprachrohr aller hochsensiblen Kinder, die sich durch ihre ruhige, angepasste Art selbst in den Hintergrund stellen.“ Sie hat mit „Hochsensibilität bei Kindern“ ein übersichtliches, prägnantes und aussagekräftiges Buch geschrieben, in dem die wesentlichen Aspekte des Phänomens der Hochsensibilität bei Kindern angeführt werden und speziell auf den Umgang mit ihnen in Alltagssituationen eingegangen wird.Fazit: „Hochsensibilität bei Kindern“ ist ein stark praxisorientiertes Sachbuch, welches das Phänomen der Hochsensibilität bei Kindern auf leicht verständliche Art erklärt, eine Menge an Hintergrundwissen liefert und mit ganz konkreten Beispielen aufwartet. Mir hat diese Lektüre ausgezeichnet gefallen!

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  • Ein kompakter, informativer Ratgeber für den Einstieg

    Hochsensibilität bei Kindern
    Smilla507

    Smilla507

    13. March 2017 um 21:30

    Schon länger hatte ich den Verdacht, dass meine Tochter hochsensibel sein könnte, zumal ich selbst es auch bin. Mich hat vor allem interessiert, welche Auswirkungen das auf Kinder hat, ob es Verhaltensmuster gibt, die von Erwachsenen abweichen, welche Merkmale es gibt und wie man Hochsensibilität in die Erziehung integriert.In diesem kompakten Ratgeber habe ich auf alles Antworten gefunden. Die Autorin hat ihr Buch bewusst komprimiert verfasst, damit man es schnell lesen kann. Die Gliederung ist sehr übersichtlich und eignet sich zum Zwischendurchlesen. Vorne im Buch gibt es eine Auflistung an Verhaltensmerkmalen hochsensibler Kinder (HSK). Wenn man mind. 13 Aussagen bejahen kann, ist das Kind wahrscheinlich hochsensibel. Man bekommt einige Tipps aus der Praxis der Autorin, die übrigens selbst hochsensibel ist. Wie kann ich mit bestimmtem Verhalten meines Kindes umgehen, wie kann ich es stärken? Wie geht man an neue, unbekannte Situationen heran? In diesem Ratgeber wendet sie sich überwiegend an Eltern, aber auch an Erzieher und Lehrer. Häufig wird bei HSK die Diagnose AD(H)S gestellt, obwohl Hochsensibilität ein Persönlichkeitsmerkmal ist. Das Thema ADS haben wir nämlich auch gerade von Seiten des Kindergartens und für mich war es erleichternd zu wissen, dass hier unterschieden werden muss. Und zeigt, dass Hochsensibilität längst nicht so bekannt ist. Wer sich schnell über Hochsensibilität bei Kindern informieren möchte, ist mit diesem kompakten Büchlein gut beraten. Sollte man sich bereits stärker damit befasst haben, bietet es vielleicht nicht so viel Neues (was kein Kritikpunkt ist, sondern ein Hinweis).

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