Melanie Schubert

 4,5 Sterne bei 2 Bewertungen

Lebenslauf von Melanie Schubert

Melanie Schubert lebt im wunderschönen Fichtelgebirge. Im Hauptberuf ist sie als Bauzeichnerin tätig. Das Schreiben hat erst recht spät Eingang in ihr Leben gefunden. Während eines Literatur- und Pädagogikstudiums in Erlangen begannen Ideen zu eigenen Geschichten in ihrem Kopf zu reifen. Das erste Ergebnis halten Sie mit 'Aussicht auf Fichten' in Ihren Händen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Melanie Schubert

Cover des Buches Aussicht auf Fichten (ISBN: 9783755741282)

Aussicht auf Fichten

 (2)
Erschienen am 09.12.2021

Neue Rezensionen zu Melanie Schubert

Cover des Buches Aussicht auf Fichten (ISBN: 9783755741282)
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Rezension zu "Aussicht auf Fichten" von Melanie Schubert

Leseempfehlung
Buchbahnhofvor 6 Monaten

Ich muss gestehen, dass ich zu diesem Buch normalerweise eher nicht gegriffen hätte, da mich das Cover nicht so sehr anspricht. Aber ich bin froh, dass ich es dennoch gelesen habe, da ich als Erstes den Klappentext gelesen hatte und dann erst das Cover gesehen habe. Die Geschichte liest sich nämlich wirklich richtig gut.

Der Schreibstil von Melanie Schubert hat mir gut gefallen. Einfach gehalten, aber nicht langweilig, spinnt sie Maikes und Bastis Geschichte Stück für Stück vorwärts. Vor allem auch die Schilderung von Maikes Mitbewohnern war großartig. Wie Tommy und Basti Maikes Ex aus der Wohnung hinausbefördert haben, war einfach großartig. Ich musste ein bisschen lachen, war aber auch gerührt, wie die beiden Männer da zusammengestanden haben.

Basti war ganz schön nervig, fand ich. Erst sehr spät habe ich gemerkt, dass er eigentlich doch ganz nett ist. Zuerst passten er und seine Schwester für mich so gar nicht zusammen. Aber nach und nach merkt man doch, dass er ihr ähnlicher ist, als der Leser zunächst denkt. Resi, Bastis Schwester, ist nämlich eine großartige Frau. Sehr herzlich nimmt sie Maike auf und macht ihr das Leben in Oberfranken ein bisschen leichter.


Insgesamt ist die Geschichte für meinen Geschmack ein bisschen zu vorhersehbar. Schon nach 5 Seiten ist klar, wer hier später mit wem…. Es ist halt doch das typische, „zuerst können sie sich nicht ausstehen und später lieben sie sich-Klischee“, welches hier mal wieder verarbeitet wird. Mir persönlich war das ein bisschen zu früh. Es nahm mir persönlich die Spannung. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gefallen, denn Maike ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, die mich schnell für sich eingenommen hat. Mich hat vor allem ihre Zielstrebigkeit beeindruckt. Sie hat sich aus eher ärmlichen Verhältnissen nach oben gearbeitet und gibt nicht auf. Auch wenn der Auftrag alles andere als einfach ist, so zieht sie ihre Arbeit mit einem bewundernswerten Durchhaltevermögen durch.

Die Autorin hatte mich ein bisschen vor dem Dialekt gewarnt. Ich bin damit aber sehr gut klargekommen. Es ist nicht zu viel und auch als Norddeutsche versteht man, was gesagt werden soll. Zu viel Dialekt finde ich manchmal schwierig, hier passte es aber vom Umfang und auch von den Situationen her gut in die Geschichte hinein.

Mit gerade mal 230 Seiten liest sich „Aussicht auf Fichten“ wirklich schnell. Gut für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa. Ich kann euch Maikes und Bastis Geschichte empfehlen, vor allem, weil sie zeigt, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur will, harte Arbeit investiert und die richtigen Leute um sich herum hat. Auch hier zeigt sich nämlich mal wieder, dass wahre Freunde nicht zu verachten sind.

Insgesamt vergebe ich für diesen Liebesroman gerne 4 Sterne.

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Cover des Buches Aussicht auf Fichten (ISBN: 9783755741282)
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Rezension zu "Aussicht auf Fichten" von Melanie Schubert

Die Liebe spüren, den Wald riechen, die Lesezeit genießen
Rezitantevor 8 Monaten

Oberfranken! Ausgerechnet in der bayrischen Provinz liegt die Firma ihres aktuellen Auftraggebers. Als Großstädterin wahrlich nicht einfach für Maike, so mitten zwischen Feldern und Wiesen mit Blick auf den Wald.

Auch die Menschen dort scheinen teilweise etwas schwerfällig zu sein.

Allen voran der Sohn des Firmeninhabers - Bastian Langmaier! Selten hat sich die junge Unternehmensberaterin so unwohl gefühlt, wie in seiner Gegenwart. 

So schnell wie möglich versucht sie diesen Auftrag hier abzuschließen. Sie ist sich sicher, dass dieser Mensch sie hasst. Besonders aus dem Grund ihrer Anwesenheit.

Doch einen Wimpernschlag später scheinen die Menschen plötzlich nicht alle so seltsam zu sein, der Wald nicht mehr ganz so unheimlich und auch Bastian zeigt sich von einer anderen Seite.


Gleich zu Beginn ein kleiner Tipp für so Playlist-begeistere Menschen wie mich! Am Ende des Buches findet ihr einen QR-Code mit dem ihr auf Spotify schnell die passenden Songs zu dieser Geschichte findet!


Wir haben hier das Vergnügen Maike bei ihrem neuen Auftrag in Oberfranken zu begleiten. Sie ist eine Frau, die schon als Kind gelernt hat, dass die Welt ihr nichts schenkt. Als Unternehmensberaterin hat sie es wahrlich schwer mit ihren männlichen Konkurrenten. Doch im Laufe der Geschichte erfahren wir, dass sie eine kleine Kämpferin ist, die trotz vieler Hürden nicht aufgibt. Und auch Bastian, der anfangs arrogant, kalt und schwierig zu sein scheint, war auf dem zweiten Blick doch mehr als nur der Eisblock vom „Arsch der Welt“. 


Was sich liebt, das neckt sich! Dieser Spruch passt perfekt zu den Beiden! Auch wenn sie Anfangs überhaupt nicht harmonieren ist es umso schöner zu sehen, wie die zwei sich annähern und kennenlernen.


Wer mich persönlich sehr überzeugt hat, war Maikes Mitbewohner und bester Freund Tommy. Ein Schauspieler, welcher mir mit seiner erfrischenden Art sofort sympathisch war. Und auch Resi - die Schwester von Bastian - trägt ihr Herz am rechten Fleck!


Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben. Flüssig, leicht verständlich, angenehm, bildhaft und fesselnd ist der Schreibstil. Jeder einzelne Charakter ist wundervoll und authentisch ausgearbeitet. Humorvoll, romantisch und mit ernstem Hintergrund hat mich diese Geschichte in den Bann gezogen. 


Was mir persönlich besonders gefallen hat, ist die Erwähnung des Dialekts. Es ist, als wäre man selbst im Fichtelgebirge und durch die bildhafte Beschreibung konnte ich beinahe den Wald riechen. 


Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall auch die Danksagung. Es handelt sich um die originellste Danksagung, welche ich bis jetzt gelesen habe. Einfach herrlich!

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