Melanie Sumner

 3.7 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Eine Therapie für Aristoteles, How To Write A Novel und weiteren Büchern.

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Eine Therapie für Aristoteles

Eine Therapie für Aristoteles

 (55)
Erschienen am 13.04.2017
How To Write A Novel

How To Write A Novel

 (0)
Erschienen am 02.06.2015
How to Write a Novel

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 (0)
Erschienen am 02.06.2015

Neue Rezensionen zu Melanie Sumner

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Rezension zu "Eine Therapie für Aristoteles" von Melanie Sumner

Eine Therapie für Aristoteles
littleowlvor 2 Jahren

Meine Meinung

Für diesen Roman habe ich mich spontan entschieden, weil der Titel mein Interesse geweckt und der Schreibstil der Autorin mich gleich auf der ersten Seite begeistert hat. Zumindest in dieser Hinsicht hat „Eine Therapie für Aristoteles“ meine Erwartungen dann auch vollends erfüllt: Mit ihrem wunderbaren Humor hat Melanie Summers mich unzählige Male zum Lachen gebracht und mir sehr vergnügliche Lesestunden beschert. Protagonistin Aristoteles, genannt "Aris", erzählt auf herrlich humorvolle Weise von ihrem chaotischen Familienalltag, wo eine komische Situation auf die nächste folgt.

Die Dialoge sind ebenfalls sehr gelungen und witzig zu lesen, besonders die zwischen Aris, ihrem Bruder Max und ihrer Mutter Diane haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Gut gefallen hat mir auch, dass der Text immer wieder aufgelockert wird, zum Beispiel durch Essays von Dianes Studenten oder Listen aus ihren Tagebüchern. Nur die Nachrichten zwischen Aris und ihren Freunden sind mir eher negativ aufgefallen, sie sind so betont jugendlich geschrieben, dass es schon wieder lächerlich klingt.

Aris war mir allein schon wegen ihrer Erzählstimme sympathisch, doch darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Gründe, die kleine Protagonistin ins Herz zu schließen. In vielerlei Hinsicht hat sie noch einen sehr unschuldigen, naiven Blick auf die Welt, andererseits muss Aris seit dem Tod ihres Vaters eine Menge Verantwortung übernehmen. Die junge Nachwuchsschriftstellerin ist auf jeden Fall hochintelligent und schon eine scharfsinnigere Beobachterin als viele Erwachsene. Für mich klang die Ich-Erzählerin ehrlich gesagt viel älter als zwölf und auch das, was sie über die Beziehung zu ihrem Freund erzählt, klingt alles andere als kindlich. Ich hatte beim Lesen eher eine 15- oder 16-jährige vor Augen, aber ganz sicher kein Kind.

So, so weit so gut. Ein toller Schreibstil und eine liebenswerte Protagonistin sind gute Voraussetzungen für einen gelungenen Roman, aber die wichtigste Zutat fehlt noch: Eine spannende Story. Die habe ich hier leider schmerzlich vermisst, im Grunde hat das Buch meiner Meinung nach gar keine Handlung. Die Geschichte lebt davon, dass Aris an ihrem "Roman im Roman" schreibt, für eine wirklich gelungene Story wäre aber noch ein Spannungsbogen darüber hinaus nötig gewesen. Es sind zwar viele gute Ansätze da, aber nichts davon wird wirklich auserzählt. So bleibt "Eine Therapie für Aristoteles" eine zwar vergnügliche, doch letztendlich belanglose Aneinanderreihung von Anekdoten.

Fazit

Melanie Summers herrlich witziger Schreibstil und die liebenswerte Protagonistin sorgen für ein kurzweiliges Lesevergnügen, allerdings gibt es abgesehen von der Grundidee, dass Aris als Selbsttherapie einen Roman schreibt, nicht wirklich eine Handlung. Schade, hier wurde eine Menge Potenzial verschenkt!

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Rezension zu "Eine Therapie für Aristoteles" von Melanie Sumner

Aris chaotisches Leben
brenda_wolfvor 3 Jahren

Klappentext:

Wie schreibt man einen Roman in 30 Tagen?

Aristoteles »Aris« Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht.
Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers ›Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!‹, den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.

 

Meine Meinung:

Aris wirkt sehr erwachsen für 12 1/2 Jahre. Ihre Gedankengänge sind zum Teil recht tiefgründig. Wobei schon auch der Teenager durchblitzt.

Die Protagonisten sind gut gezeichnet und kommen lebendig rüber. Interessant finde ich auch Nebenfiguren wie Kate und Anders. Alle haben irgendwie eine Meise, aber genau das macht sich aus.

Das Buch ist zwar humorvoll geschrieben, aber es liest sich deshalb nicht unbedingt flott weg. Und es ist auch ganz bestimmt keine leichte Kost.

Ich empfand Mitleid mit Aris und ihrem Bruder. Denn ihre vom Leben überforderte und chaotische Mutter kann beiden keine Stütze sein. Aris übernimmt zum Teil die Rolle, die ihre Mutter zu erfüllen hätte. Ihr Bruder hat psychische Probleme und geht in Therapie. Die tapfere Aris therapiert sich selber indem sie ihr Leben in Tagebuchform reflektiert.

So ganz konnte ich mich mit dem Buch nicht anfreunden. Deshalb nur 3 Sterne.

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Rezension zu "Eine Therapie für Aristoteles" von Melanie Sumner

Schwierig
Jetztkochtsievor 3 Jahren

Die ersten Seiten, die ich mit Aristoteles und ihrer Familie verbracht habe, haben mich bezaubert, mich mitgerissen und interessiert. Diese etwas schräge Familie, mit den noch schrägeren Freunden, war liebenswert und ich wollte sie gerne für ein paar Lesestunden begleiten.
Leider ist es dann so, dass die Autorin zu viele Dinge aufeinmal will und so der ganze Zauber dieses warmherzigen und witzig-tragischen Anfangs zerstört. Sie macht zu viele Baustellen auf und konzentriert sich auf keine wirklich, was leider dazu führt, dass vieles für mich sich von bemerkenswert zu belanglos wandelte. Sehr schade, denn eigentlich hat Aristoteles eine durchaus wunderschöne Geschichte zu erzählen, leider wird sich so sehr auf die absurden und verrückten Begebenheiten konzentriert, dass eben diese Geschichte immer weiter in die Ferne rutscht und mich leider auch nicht mehr so fesseln konnte, wie zu Beginn des Buches. Ich verliere die kleine Ich-Erzählerin aus den Augen und werde durch kleine stilistische Spielereien immer wieder abgelenkt, natürlich mag man sagen, ganz große literarische Handwerkskunst, aber mich hat es dennoch nicht überzeugt. dafür war letztlich das Ende zu vorhersehbar und wenig aufwirbelnd.
Grundsätzlich hatte ich hier ein Buch in den Händen, das mich zwar streckenweise gut unterhalten hat, das ich aber leider nicht länger in Erinnerung behalten werde, was ich sehr Schade finde, denn es hätte Potential gehabt hätte man nicht beim Lesen bereits gemerkt, dass da ein Lektorat oder ein Abgabetermin im Rücken drängte und es zum Ende hin alles immer oberflächlicher wurde.
Ich würde das Buch dennoch dem ein oder anderen interessierten Leser empfehlen, denn der Anfang, so die ersten 100 Seiten ist wirklich ganz groß, danach wird es leider recht flach und austauschbar und das verdirbt es mir.
Irgendwie habe ich an Bücher von Dumont auch einen etwas größeren Anspruch, als an die anderer Verlage, da darf es nicht nur unterhaltsam sein, da soll auch ein gewisser Anspruch für mich da sein, das ist hier leider nur streckenweise und nicht komplett gelungen.
Schade.

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Gespräche aus der Community

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Wenn gar nichts mehr hilft... ist Schreiben die beste Therapie!

Was macht man, wenn alles im Leben schief geht? Man macht das Beste daraus!
Die junge Heldin von "Eine Therapie für Aristoteles", dem neuesten Roman der US-amerikanischen Autorin Melanie Sumner - und ihrem ersten, der auf Deutsch erscheint -, hat erkannt, dass eine misslichen Lage auch eine Quelle der Inspiration sein und man auch daraus profitieren kann. Habt ihr Lust auf eine originelle und warmherzige Geschichte aus der Perspektive einer 12-Jährigen? Die kleine Aris wird eine Achterbahn der Gefühle in euch auslösen: Sie wird euch zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen, und vor allem, wird sie euch mit ihrem Charisma verzaubern!

Zum Inhalt
Aristoteles "Aris" Thibodeau ist zwölfeinhalb Jahre alt. Nein, sie ist kein Junge. Und ja, sie ist zu Höherem berufen. Leider steckt sie seit dem Tod ihres Vaters in einer eher mäßig interessanten Kleinstadt fest, wo sie sich um das desolate Liebesleben ihrer Mutter kümmern muss. Nicht zu vergessen ihr Job als Koerzieherin ihres kleinen Bruders Max, für dessen Therapie das gesamte Geld der Familie draufgeht.
Zum Glück hat Aris einen Plan. Mithilfe des Ratgebers "Schreiben Sie einen Roman in 30 Tagen!", den ihre Mutter ihr als Therapieersatz in die Hand gedrückt hat, will sie einen Bestseller schreiben. Inhalt des Buches: ihre charmant dysfunktionale Familie. Wenn nur ihre Mutter endlich die Finger vom Onlinedating lassen würde, dann könnte sie erkennen, dass der perfekte Mann für sie der Handwerker und Nanny-Ersatz Penn Mac-Guffin ist. Und Aris hätte zumindest schon mal den romantischen Strang ihres Plots in der Tasche (und einen Vater im echten Leben). Als jedoch ein Unfall einen düsteren Teil der Thibodeau-Familienhistorie enthüllt, muss Aris einsehen, dass manches im Leben – genauso wie in der großen Literatur – nicht exakt so verläuft, wie es geplant war.


Zur Autorin
Melanie Sumner veröffentlichte bislang die Romane "The Ghost of Milagro Creek", "The School of Beauty and Charm" und "Polite Society". Ihre Prosa erschien in diversen Magazinen, darunter The New Yorker, Harper's Magazine und Seventeen. Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Whiting Writers' Award und dem New Mexico Book Award, und sie war Fellow des National Endowment of the Arts. Melanie Sumner lebt in Georgia und lehrt an der Kennesaw State University.

Ihr könnt Aris und ihre Familie im Rahmen einer Leserunde kennenlernen! Zusammen mit DuMont verlosen wir 25 Exemplare von "Eine Therapie für Aristoteles" unter allen, die unbedingt wissen möchten, ob es Aris gelingt, einen Bestseller zu schreiben und das Leben ihrer Mutter zu ändern. Möchtet ihr euch über diesen warmherzigen und unterhaltsamen Roman im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben? Dann bewerbt euch* bis zum 20.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr auf folgende Frage antwortet:

Wenn ihr einen Roman schreiben würdet, worum würde es darin gehen? Wäre dieser eine Liebesgeschichte, ein Krimi oder ein fantastisches Abenteuer?
Erzählt uns Darüber!

Ich bin gespannt auf eure Bewerbungen und wünsche viel Glück!

* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.
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