Melanie Unseld

 3,3 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Melanie Unseld

Melanie Unseld studierte Historische Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaft. 2008–2016 hatte sie die Professur für Kulturgeschichte der Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg inne, seit 2016 ist sie Professorin für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw). 2019 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Im Vorfeld des Beethoven- Jahres 2020 leitete sie das Forschungsprojekt "Erinnerungsort Beethoven: Theater an der Wien". Neben der musikbezogenen Erinnerungsforschung liegen weitere Forschungsschwerpunkte auf der Musikkultur um 1800 sowie auf Fragen der Genderforschung und der Biografik.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Melanie Unseld

Cover des Buches Mozarts Frauen (ISBN: 9783499621055)

Mozarts Frauen

 (3)
Erschienen am 01.12.2005
Cover des Buches Biographie und Musikgeschichte (ISBN: 9783412222765)

Biographie und Musikgeschichte

 (0)
Erschienen am 01.06.2014

Neue Rezensionen zu Melanie Unseld

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Cover des Buches Mozarts Frauen (ISBN: 9783499621055)-

Rezension zu "Mozarts Frauen" von Melanie Unseld

Interessant aber stellenweise langweilig
-BuchLiebe-vor 2 Jahren

Es war ganz interessant als es um Mutter, Schwester und Ehefrau ging. Allerdings muss man sich an die Schreibweise gewöhnen, denn es sind viele Zitate aus Briefen und Zeitungen damaliger Zeit, da war die Rechtschreibung doch noch eine andere. Als es dann um die Schülerinnen usw. ging wurde es für mich etwas langweilig und es hat sich gezogen. Ich bin nicht sonderlich musikalisch und kenne mich daher in diesem Bereich auch nicht so gut aus.

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Cover des Buches Mozarts Frauen (ISBN: 9783499621055)Puzzelines avatar

Rezension zu "Mozarts Frauen" von Melanie Unseld

Rezension zu "Mozarts Frauen" von Melanie Unseld
Puzzelinevor 10 Jahren

Rezension:
Wolfgang Amadeus Mozart war kein eigenbrötlerisches Genie, wie man es vielleicht von einem Klaviervirtuosen erwarten würde. In dieser Biographie lernen wir Mozart von einer ganz anderen Seite kennen. Mozart wurde sehr durch sein Umfeld beeinflusst. Auch Frauen spielten eine große Rolle in Mozarts Leben, was dieses Buch deutlich macht.
Melanie Unselds Biographie über den berühmten Musiker Mozart liest sich fast wie eine Geschichte. Das ist sehr ungewöhnlich für ein Sachbuch, denn Bücher dieses Genres laufen schnell Gefahr, sehr langweilig zu werden. Unseld aber findet genau das richtige Maß zwischen Fakten, kleinen Geschichten und Anekdoten, die sich um Mozart und seine Bekanntschaften ranken.
Die wichtigsten Quellen, denen sich Unseld bedient, sind die Briefe von und an Mozart. Durch diese Zitate lernt man den Menschen Mozart, auch abseits der Musik, sehr gut kennen. Beispielsweise hatte er ein gutes Gespür für Mode. Außerdem war ihm seine Familie sehr wichtig, allen voran seine Mutter, der er schrieb, wann er nur konnte.
Die Frauen, die Mozart wichtig waren, trennte er aber nicht gänzlich von seiner Musik. Unseld zeigt, was sehr interessant ist, mehrere Stücke auf, die Mozart für die Frauen schrieb. Auch in vielen Texten seiner Opern finden sich verschlüsselte Botschaften an diese.
Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist, dass Unseld, wie sie im Vorwort selbst schreibt, „Mut zur Lücke“ lässt. Sie hält sich nicht an irgendwelchen Legenden auf, für die man keine Belege findet. Sie hält sich an die Fakten, mit denen sie ein wirklich gutes Sachbuch geschrieben hat. Einzig hat mir nicht so gut gefallen, dass Unseld manchmal viel Anlauf nimmt, bis sie zu einem Punkt kommt, der wirklich etwas mit Mozarts Leben zu tun hat. Die Lebensgeschichte aller portraitierten Frauen wird dargestellt, was manchmal gar nicht nötig ist, um das Verhältnis mit Mozart zu beschreiben und klar zu machen.
Unselds ungewöhnliche Mozart-Biographie wird noch durch Bilder und Schriften ergänzt, die von den Frauen und Mozart erhalten geblieben sind. In Erinnerung ist mir dabei eine Fotographie geblieben, die ein Notenblatt zeigt. Darauf hat Mozart skizzenartig eine seiner Schülerinnen portraitiert.
Fazit:
„Mozarts Frauen“ beschreibt Mozart sehr gelungen aus einem völlig anderen Blickwinkel, als man es sonst gewohnt ist: aus dem der Frauen. Unseld hält sich wenig an Kleinigkeiten auf und spart an Fachbegriffen, sodass man kein Musiker sein muss, um dieses Buch zu verstehen. Voll von Anekdoten und Bildern (in der Buchmitte) kann ich dieses Buch für jeden empfehlen, der glaubt, den berühmten Komponisten Mozart schon zu kennen.

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