Wolfswille

von Melanie Vogltanz 
4,4 Sterne bei15 Bewertungen
Wolfswille
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littleturtles avatar

Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich einfach nur begeistert. Ich will unbedingt mehr von der Autorin lesen.Wow!

foxydevils avatar

Gute Unterhaltung welche spannend an das Jack the Ripper Thema erinnert

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Inhaltsangabe zu "Wolfswille"

London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.
Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959623339
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:328 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:19.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    littleturtles avatar
    littleturtlevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nach anfänglichen Schwierigkeiten bin ich einfach nur begeistert. Ich will unbedingt mehr von der Autorin lesen.Wow!
    Ich bin wirklich begeistert!

    Rezension zu „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz

    Kurz zum Cover des Buches:
    Auf dem Cover ist der Umriss eines heulenden Wolfes zu sehen. Dieser ist von einer Art Rauch umgeben. In dem Umriss des Wolfes ist der „Big Ben“ und die Stadt London zu sehen.

    Kurz zum Inhalt des Buches:
    London, im Jahre 1888: Alfio ist ein unsterblicher Wolfsmensch. Er verbringt viele Jahre im Exil und lebt mit der ständigen Angst, die Kontrolle zu verlieren. Es verschlägt ihn nach London. Dort betäubt er sich mit Opium. Doch plötzlich geschehen schreckliche Morde an Prostituierten. In den getöteten Prostituierten fließt das gleiche schwarze Blut, wie in Alfio. Er versucht die Morde zu enträtseln und gerät selber in große Gefahr…
    Meine Meinung zu dem Buch:
    Zu allererst möchte ich mich bei dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Es hat meine ehrliche Meinung nicht beeinflusst.

    Es handelt sich hierbei um den 4. Teil der „Schwarzes Blut“-Reihe, die völlig unabhängig voneinander gelesen werden können. Man läuft nicht Gefahr in einem anderen Buch gespoilert zu werden.
    Der Einstieg in das Buch ist mir alles andere als leicht gefallen. Am Anfang haben wir eine Art Bericht. Alfio ist im Exil und der Bericht stammt von einem Forscher. Auch als Alfio dann nach London kommt, konnte ich keine Nähe zu ihm aufbauen und ich musste mich zwingen weiterzulesen. Vielleicht kennt ihr schon meine magischen 20-25 % Kindle Lesestatus? So viel gebe ich einem Buch und wenn es mir dann immer noch nicht gefällt, dann breche ich es ab. Gut, dass ich durchgehalten habe.
    Alfio ist ein Werwolf und hat ständig Angst die Kontrolle über sich zu verlieren. Denn sobald er sich in einen Wolf verwandelt, kann er sich nicht mehr zurückhalten. Der Wolf hat die Oberhand. Deshalb betäubt er sich mit Opium. Das hält den Wolf zurück.
    Nach und nach lernen wir Alfio kennen. Alfio wirkt oft sehr egoistisch und eigenbrötlerisch. Doch das ist nur sein Panzer, den er sich zugelegt hat. Außerdem wirkt er am Anfang einfach nur schnöselig und unnahbar. Er war mir nicht sympathisch. Dies liegt jedoch vor allem an dem Wolf vor dem er so Angst hat. Deshalb lässt er keine Nähe zu. Je weiter wir lesen, desto mehr verstehen wir die Hintergründe, die ihn dazu bewegen. Ich denke, hier ist wieder einmal der Begriff „Harte Schale – weicher Kern“ angesagt. Denn so habe ich Alfio im Laufe des Buches kennen gelernt.
    Er versucht dem Täter der Morde auf die Spuren zu kommen und gerät zuerst in Verdacht und in Gefahr.
    Teilweise konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es Alfio, der mir mittlerweile an Herz gewachsen ist, ergeht.
    Der Spannungslevel steigt im Laufe des Buches ganz leicht an.
    Der Schreibstil der Autorin war für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Doch nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist sie wunderbar.
    Melanie Vogltanz vereint eine Werwolfgeschichte mit Vampiren, Jack – the Ripper und Frankenstein. Wow!

    Fazit:
    Ich möchte mehr!! Die anfänglichen Schwierigkeiten wurden durch die toll durchdachte Geschichte und ihren Besonderheiten wettgemacht. Ich bin absolut begeistert und möchte weiterlesen. Ich vergebe volle 5 von 5 Schildkröten und eine klare Leseempfehlung für alle Fantasyliebhaber, die gerne mal etwas Grusel dabei haben.


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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor einem Jahr
    Dunkel,düster ,grausam aber spannend bis zur letzen Zeile

    Alfio ist ein Wolfsmensch ,der versucht seien Identität geheim  zu halten und vor allem sein Tier  unter Kontrolle zu halten .Doch das ist nicht  so einfach ,denn er verliert immer öfter seine Kontrolle und auch das Opium hilft nur bedingt.
    Doch dann geschehen unkontrollierte Morde in London und die Opfer waren wie Alfio Menschen  mit dem schwarze Blut der Unsterblichkeit .Und der Mörder kommt Alfio immer näher.
    Oder ist es am Ende Alfio der diese Gräueltaten beging?
    Bald weiss er selbst nicht mehr  was er glauben soll und er versucht  Licht in das Dunkle zu bringen und wird dadurch selbst zum Opfer,gejagt von den Angehörigen  der Opfer sowie dem eigentlichen Täter und seiner eigenen Angst es evtl doch selbst zu sein.
    Es ist ein düsteres Setting das die Autroin da beschreibt und doch nimmt es einen gefangen.Man will wissen wer ist Opfer und wer Täter und ist am Ende genau so geschockt wie Alfio ,den man  trotz oder gerade wegen seiner Ecken und Kanten  mögen lernt.Sein Schicksal läßt einen nicht kalt und seine Versuche seinen Wolf zu bezwingen nötigen einem Respekt ab.


    Eine  andere Art  die Jack the Ripper Story zu erzählen ,die  beim lesen sofort vor den Augen present ist  und  beim abendlichen lesen  verursacht ein  Scheppern sofort eine Gänsehaut.
    Dunkel,düster ,grausam aber spannend bis  zur letzen Zeile.

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor einem Jahr
    Gruselig

    Der unsterbliche Wolfsmensch Alfio kehrt im Jahre 1888 nach London zurück. Er verdient seinen Lebensunterhalt als Kopfgeldjäger. Seinen Wolf hält er mit Opium in Schach. Als der Londoner Stadtteil Whitechapel von einer Serie von Morden an Prostituierten heimgesucht wird, die ebenfalls unsterblich sind, gerät Alfio unter Verdacht. Er fällt Intrigen zum Opfer und versucht, den Mörder unschädlich zu machen. Dabei riskiert er seine Menschlichkeit.

    Dieses Buch ist richtig gut durchdacht. Die bedeutenden Horrorgeschichten der Vergangenheit, Dr. Jekyll &  Mr. Hyde, Jack the Ripper und Frankenstein vereinen sich hier zu einer Geschichte, die es an Spannung mit den "Urgeschichten" locker aufnehmen kann. Melanie Vogeltanz hat mit ihrem sehr guten Schreibstil dazu beigetragen, daß es ein Vergnügen ist, diese Geschichte zu lesen. Der Spannungsbogen wird hier von Beginn an hochgehalten und flacht nie ab. Im Gegenteil, es wird immer spannender. Denn die Autorin hat es geschafft, daß man Alfio einfach mag und ihm wünscht, daß er heil aus dieser Situation wieder herauskommt. Man fiebert richtiggehend mit ihm und würde ihm wahnsinnig gerne bei seiner Verbrecherjagd helfen.

    Dieses Buch empfehle ich allen, die gute Fantasy und Horrorgeschichten mögen!

     

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    Die_Buchdompteurins avatar
    Die_Buchdompteurinvor einem Jahr
    Jack D Ripper wird wieder Leben mit einem anderen Blickwinkel eingehaucht

    >>Meinung<<

    Kurze Zusammenfassung/Fazit am Ende

    >>Cover<<

    Das wurde sehr gut gemacht. Es passt zum einen zur Geschichte und zum Setting, aber spiegelt auch die Stimmung wieder. Da es so im Einklang ist, hat gefällt es mir sehr gut.

     

    >>Zum Inhalt<<

    In „Wolfswille“ von Melanie Vogltanz, geht es um den inneren Kamp mit sich selbst.
    Alfio, ein junger Mann, ist nach London gekommen, um unter den Massen zu verstecken und sein wahres ich geheim zu halten. Doch es ist nicht einfach, wenn jemand brutale Morde begeht und das wahre ich vielleicht, damit etwas zu tun haben könnte.

     

    Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte zu kommen, was zum einen daran lag, dass man sehr lange nicht genau wusste, wer Alfio ist, was er in London macht.

    Aber die Spannung wurde direkt von der ersten Seite an hochgehalten. Durch den inneren Monolog von Alfio mit seinem Zweiten ich wurde bei mir die Neugierde geweckt. Auch das der erste Mord als Übergang zum Hauptteil eingesetzt wurde, verstärkte mein Lesevergnügen.
    Allerdings fehlte mir etwas. Ich erhoffte mir ein düsteres, schauriges Setting, mit dunklen Gassen und Nebel. Also so ein Richtiges Jack D Ripper bzw. Sherlock Holmes Feeling. Allerdings fand ich dies nicht vor. In der Geschichte findet man keine großen Ausschmückungen, es wurde sich viel mehr auf die Person und dem inneren Kampf, den Kampf mit sich selbst, konzentriert. Dabei rückt die Mordserie ein wenig in den Hintergrund.

    In der Mitte erfuhr ich eine kleine Durststrecke, in der sich die Geschichte keine neuen Fakten oder Details hervorbringt, auch Alfio macht keine besonders große Entwicklung durch und hier war meine Lesegeduld gefragt.

    Das Ende jedoch hat mich mal so richtig vom Hocker gehauen, es glänzt mit Einfallsreichtum und hat die Geschichte aus der Durststrecke noch mal rausgeholt.

     

    >>Fazit<<

    „Wolfswille“ ist mehr im Fantasybereiche zu finden als im Horror. Hier wird die schaurige Londonerstimmung mehr angedeutet und das Augenmerk wird auf die Figur gelegt, die an vielen Stellen leider untergeht.

    Zwar schafft es die Autorin die Geschichte von Jack D Ripper neu zu interpretieren, aber sie haucht ihr neues Leben ein und gewährt einem einen neuen Blickwinkel darauf.

     

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    Irias avatar
    Iriavor 2 Jahren
    Von dem Grauen im Menschen

    Wir schreiben das Jahr 1888 in London. Alfio, ein untersterbliches Wesen, versucht Tag für Tag den Wolf in sich in Zaum zu halten und ein halbwegs normales Leben zu führen. Zurückgezogen lebt er in einem kleinen Kutter und geht eigentlich nur unter Menschen, wenn ihn das Opium lockt. Er verdient es sich, indem er spezielle Aufträge für den Chef des Etablissements erledigt.
    Eigentlich will Alfio nur seine Ruhe und Frieden, doch das wird jäh unterbrochen, als der Frauenmörder von London auftritt. Er selbst gerät in den Verdacht der Mörder zu sein und langsam zieht sich die Schlinge enger um seinen Hals.
    Wird er den wahren Mörder finden und seinen Ruf wieder reinwaschen?

    Alfio ist ein interessanter Charakter, der irgendwie nur durch Zufall ins Fadenkreuz gerät. Lieber würde er weiter in der Opiumhöhle rumliegen, als sich mit solchen Dingen befassen. Doch im Laufe der Zeit ändert sich seine Meinung grundliegend. Ich mag ihn als Figur, da er im Widerspruch zwischen dem Mann und dem Wolf steht.

    Der Verlauf der Geschichte war für mich nicht überraschend, es gab keine Wendung, die man nicht vorherahnen könnte, dennoch hat mich der Schreibstil beeindruckt. Auf Menschen, die sich jedoch mit den alten Klassikern nicht so gut auskennen, könnte allerdings die ein oder andere Überraschung warten. Die Geschichte ist spannend geschrieben und macht definitiv Spaß zum Lesen. Für Zwischendurch wärmstens zu empfehlen.

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    foxydevils avatar
    foxydevilvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung welche spannend an das Jack the Ripper Thema erinnert
    Wolfswille - Spannung und Unterhaltung

    Ich wurde bei einer Leserunde auf dieses Buch aufmerksam.
    Bisher kannte ich die Autorin nicht, und daher war ich sehr gespannt!
    Sonst lese ich dieses Genre eher weniger, daher gefiel mir die Idee der Abwechslung sehr.
    Die Handlung beginnt im Jahr 1888.
    Hier lernt man Alfio kennen, einen Hemykin (unsterblicher Wolfsmensch).
    Er arbeitet  als Kopfgeldjäger in London und versucht das Tier im Manne zu betäuben.
    Durch grausame Morde an Prostituierten in Whitechapel wird auch Alfio in den Sog gezogen.
    Denn diese Prostituierte haben mit Alfio etwas gemeinsam….das Blut der Unsterblichkeit.
    Mehr möchte ich auch nicht verraten.

    Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und erinnert einen an diverse bekannte Persönlichkeiten aus diesem Genre.
    Die Persönlichkeiten im Buch polarisieren, wenn auch Alfio deutlich im Mittelpunkt steht.  
    Es wird eine weitere Folge mit Alfio geben, und ich würde sie dann gern lesen.

    Fazit:
    Es ist Vieles vorhanden: Spannung, überraschende Wendungen, Intrigen, Mord….ich fühlte mich  gut unterhalten und würde das  Buch weiterempfehlen!

     



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    utaechls avatar
    utaechlvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch liefert eine neue Sicht auf die Jack the Ripper Morde
    Treffen sich unsterblicher Wolf, Vampir und Ripper in London


    Das Buch liefert eine neue Sicht auf die Jack the Ripper Morde, der Handlung werden gelungen Anteile anderer bekannter Geschichten aus dieser Zeit hinzu gemixt und als Hauptperson gibt es einen Unsterblichen, dessen Wolfskräfte nicht nur den Vampiren missfallen. Ein Buch, in dem so viel steckt, dass man als Leser weit über die Handlung hinaus seine Gedanken spielen lassen kann.


    Inhalt:
    Alfio versucht im London des Jahres 1888 den Wolf in sich mit Opium zurückzudrängen. Bei ihm handelt es sich um einen Hemykin, einen unsterblichen Wolfsmenschen. Er verdient sich seine Drogeneskapaden als Geldeintreiber. Doch da taucht plötzlich eine Bestie in der Nachbarschaft auf, die Prostituierte auf grausamste Art und Weise umbringt. Die Opfer waren junge Vampire, deren Verwandschaft natürlich Alfio verdächtigt. Er wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen, während der wirkliche Täter weiter ungestört agieren kann.


    Setting und Stil:
    Melanie Vogltanz gelingt es hervorragend, die damalige Zeit zum Leben zu erwecken. Dabei entführt sie den Leser in die eher unschönen Ecken der Stadt, die für Auge und Nase kaum Angenehmes zu bieten haben. Besonders gefallen hat mir der an eine von Lovecrafts Geschichten erinnernde Anfang im ewigen Eis gefallen. Es wird eine ganz besondere Stimmung erzeugt, die sich durchs gesamte Buch zieht.
    Als Leser wird uns vor allem Alfios Sicht der Handlung präsentiert.


    Charaktere:
    Alfio ist als Unsterblicher, der ab und an dem Drängen des Wolfes in sich nachkommen muss, ein Charakter, dem man durchaus gerne durch die Handlung folgt. Seine Entscheidung, dem Wolf Einhalt zu gebieten, führen allerdings dazu, dass er sich von anderen Dingen abhängig macht. Er ist also kein strahlender Held, sondern hat viele Ecken und Kanten, die einem nicht unbedingt gefallen müssen.
    Zum Glück stößt er im Verlauf des Buches auf einige charismatische Menschen, die ihm zur Seite stehen. Bewegend ist es, wenn die Wolfsseite einen Partner findet.
    Natürlich haben die Vampire, bzw. die Strigoi auch viel mehr zu bieten, als man den üblichen Klischees zutrauen würde. Es entwickeln sich spannende und überraschende Begegnungen und Beziehungen, die ich so nicht vorhersehen hätte können.
    Jack the Ripper hat natürlich auch seinen Auftritt und darf als großer Gegenspieler vieles durcheinander bringen. Ein würdiger Gegner, der einen überraschenden Plan umzusetzen versucht.


    Geschichte:
    Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, denen jeweils ein Zitat aus einem der drei wohl bekanntesten Horror-Geschichten aus dieser Zeit voran steht. Die Handlung dieser Bücher wirkt sich dann auf den jeweiligen Abschnitt aus und gibt den groben Rahmen der Ereignisse vor, die Alfio beschäftigen werden. Eine erstklassige Idee, die gelungen umgesetzt wurde und eine einmalige Verwebung unterschiedlichster historischer Vorlagen erzeugt.
    So gibt es neben der Haupthandlung vieles zu entdecken und nachzuvollziehen. Trotzdem gelingt es der Autorin, alles unter einen Hut zu bringen und den roten Faden nie zu verlieren.


    Fazit:
    Ich freue mich, dass es zu diesem gelungenen Grusel-, bzw. Horrorroman im Verlauf des Jahres eine Fortsetzung geben wird. Tolle Charaktere, eine im Umbruch befindliche Zeit und eine Geschichte, die voller Überraschungen und Anspielungen ist. Eine Leseempfehlung für jeden Fan des Genres, der die historischen Vorbilder kennt, oder das Buch als Anregung nehmen möchte, sie kennenzulernen. Ein Muss für jeden, der die Jack the Ripper Geschichte mit mystischen Elementen angereichert sehen will.

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    DoertheHalterns avatar
    DoertheHalternvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Fantasy - ohne neue Ideen.
    Hin- und hergerissen - wie der Hauptcharakter...

    Zur Unsterblichkeit verdammt, im ewigen Kampf mit einer Bestie. Alfio ist ein Hemykin, ein Mensch, der sich in einen Wolf verwandeln kann. Zu seinem Leid jedoch, gelingt es ihm nicht, das Monster in ihm, das jagen, töten, vernichten möchte, vollständig zu kontrollieren. Im ständigen Widerspruch mit dem tierischen Teil seiner selbst, kämpft er sich durch die Jahrhunderte, landet 1888 letztendlich in London. Dort geschehen mysteriöse Morde an Prostituierten - Jack The Ripper, wird der schattenhafte Mörder genannt. Ohne, dass Alfio dies verhindern kann, wird er immer tiefer in die Mordfälle mit hineingezogen.

    Ein klassischer Dr Jekyll & Mr Hyde, der sich durch ein kreatives Werwolf/Vampir-Szenario zieht und sich vieler, bekannter Horror-Elemente bedient, was letztendlich leider zu Lasten der eigenen Ideenfindung fällt. Wer neues, experimentelles Fantasy erwartet, trifft auf eine Neufassung schon bekannter Szenarien. Sehr gut umgesetzt, mit einem schönen schriftstellerischen Akzent, aber leider doch auch für den dem Horrorgenre Fremden deutlich erkennbar. An dieser Stelle mit eigenen Ideen gearbeitet und das Buch hätte sein Potential nicht verloren, denn ansonsten bietet es den Versuch einer eigenen Interpretation des Jack-The-Ripper-Falls, die an fehlender Innovation scheitert.

    Wer dem Klappentext vertraut, wird in die Irre geführt, verspricht er doch eine hohe Eigeninitiative des Hauptcharakters, der allerdings passiv bleibt und eher durch Zufall zur Lösung des Falls beiträgt. Ebenso scheut er den Konflikt im Kampf gegen sein zweites, tierisches Ich, sucht sein Heil eher in der Flucht, was auf die Dauer zu wenig Verständnis führt. Eine Entwicklung findet nicht statt.

    Die Geschichte beginnt mit ihrem eigenen, ungewöhnlichen Stil spannend und weckt die Neugier. Der Leser wird den roten Faden folgend durch London geführt, nur um diesen im zweiten Teil wieder zu verlieren. Mit ihm jegliche Orientierung. Das Finale versucht dies wieder wett zu machen, was ihm mit großer, schriftstellerischer Leistung gelingt. Mit vielen, überraschenden Wendungen wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ungewöhnliche, herausragende Ideen werden am Ende leider fallen gelassen.

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    MariaLeseEules avatar
    MariaLeseEulevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Düstere und spannende Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Einstieg absolut in ihren Bann gezogen hat!
    Düstere und spannende Geschichte, die einen beim Lesen nicht mehr los lässt!

    Zuerst einmal vielen Dank an den Papierverzierer-Verlag, der mir dieses Exemplar im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt hat.

     

    Wolfswille von Melanie Vogltanz ist der erste Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Und wenn man es genau nimmt auch der erste dieses Genres.

    Die Geschichte ist düster, böse und ein bisschen Horror, natürlich mit einem guten Schuss Übernatürlichem.

    Hauptschauplatz ist das London des 19 Jahrhunderts, und Protagonist ist der Wolfsmensch Alfio. Der Einstieg in die Geschichte ist besonders gut gemacht, obwohl ich nicht auf Anhieb damit zurecht kam. Doch im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer interessanter und spannender, man erfährt viel über Alfio und seine Probleme. Obwohl er kein einfacher Charakter ist, mochte ich ihn sehr gern und habe mit ihm gebangt, gelitten und mitgefiebert. Über die weiteren Charaktere möchte ich eigentlich nichts weiter sagen, da ich es sehr gut fand Stück für Stück gemeinsam mit Alfio mehr über sie zu erfahren.

    Über die Unsterblichen, die wie Alfio das "schwarze Blut" in sich tragen, erfährt man in dieser Geschichte nur das nötigste, da es eine weitere Trilogie der Autorin zu diesem Thema gibt, in der genauer auf die Hintergründe eingegangen wird. Ich selbst habe diese bisher noch nicht gelesen, was mir meiner Meinung nach aber keinen Nachteil beim Lesen von Alfios Geschichte gebracht hat. Allerdings finde ich das ganze so interessant, dass die "Schwarzes Blut"-Reihe wohl definitiv auch bald auf meinem Kindle einzieht. Zudem soll es noch in diesem Jahr einen zweiten Band zu Alfio geben, den ich mir auch um nichts auf der Welt entgehen lassen werde!

     

    FAZIT: Ein wirklich düsterer und teilweise grausamer Ausflug ins London des 19 Jahrhunderts, mit einem durch und durch innerlich zerrissenem Charakter, der es dem Leser leicht macht die Geschichte in kürzester Zeit zu verschlingen. Unbedingt mehr davon!

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte,die Anspielungen auf Jack-the-Ripper bringt und mit Geheimnissen,Spannungen überzeugt.Leider fehlt das gewisse Etwas
    Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust –

    Darum geht es (Klappentext):

    London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt. Gegen seinen Willen wird Alfio in einen Sumpf der Gewalt und Intrigen gezogen. In der Hoffnung, den Mörder unschädlich machen zu können, setzt er den letzten Rest seiner Menschlichkeit aufs Spiel.

    Meine Meinung:

    Das Buch kann sehr gut mit seinen Geheimnissen und seiner Spannung überzeugen. Alfio ist ein selbstgerechter Mann, der Angst hat. Angst vor sich selber. Ich mochte ihn sehr gerne, weil er nicht grundlos getötet hat und sogar auf andere eingegangen ist (meistens). Insgesamt gehörte er zu meinen Lieblingscharakteren.
    Die anderen Charaktere waren gut beschrieben, aber teils wirkten sie sehr blass, vergleichsweise zu Alfio.
    Die Handlung war anfangs ein bisschen lang und musste erst ins Rollen gebracht werden, aber nach dem 1/4  ging es und die Geschichte wurde spannender und intrigenreicher.
    Die Atmosphäre war durchgehen von Morden, Tod und Düsternis geprägt, was sehr gut zu der Thematik des Buches passte.
    Insgesamt fand ich das Buch ansprechend geschrieben und nur die Nebencharaktere hätte man noch ein wenig mehr ausschmücke können...

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Papierverzierer_Verlags avatar

    Lieber Fan fantastischer Welten,

    ... es wird Zeit, dass du dich entführen lässt ins alte London von Melanie Vogltanz.

    Sie begeistert mit ihrem Roman WOLFSWILLE im klassischen Setting zwischen Frankensteins Monster, Dr. Jekyll und Mr. Hyde und einem altbekannten #krimi der historischen Unterwelt Londons! Hier treffen Mythos und Phantastik auf eine unbeschreibliche Finsternis der Seele. Der Tod ist erst der Anfang.

    Erscheinungstermin: 17. März 2017

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    Klappentext:

    London 1888: Alfio ist ein Hemykin, ein unsterblicher Wolfsmensch. Sein Leben ist gezeichnet von der Angst vor dem Kontrollverlust – der Angst, wieder zu zerstören, was er liebt. Nach Jahrzehnten des Exils verschlägt es ihn nach London, wo er sich als Kopfgeldjäger verdingt und das Tier in sich mit Opium betäubt. Doch im Herzen Englands lauert eine Bedrohung, die selbst den übermächtigen Wolfsmann in Bedrängnis bringt. Grausame Morde erschüttern Whitechapel. Die Opfer: Prostituierte, in deren Adern ebenso wie in Alfios das schwarze Blut der Unsterblichkeit fließt.
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    Informationen über Melanie Vogltanz:
    Melanie Vogltanz studiert Deutsche Philologie, Anglistik und LehrerInnenbildung an der Universität Wien. Sie wurde 1992 in Wien geboren und hat den berühmt-berüchtigten Wiener Galgenhumor praktisch mit der Muttermilch aufgesogen. Dem klassische Happy End sagt sie im Großteil ihrer Geschichten den Kampf an, denn auch das Leben endet selten gut.
    Wenn sie nicht gerade eigene Geschichten zusammenspinnt, korrigiert, lektoriert und übersetzt sie für Verlage und Kollegen oder hält ihre Frettchenmusen bei Laune.

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    Getreu dem Motto: ERWECKE DIE HELDIN IN DIR lief unser Superheldinnen Projekt AURORA an.

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    (Von jeder Heldin erscheinen drei Episoden, die aufeinander aufbauen. Jede Heldin kann unabhängig voneinander gelesen werden. Episode 2 und 3 können als Rezensionsexemplar unter Vorbehalt der Prüfung und Vergabe gern unter support@papierverzierer.de angefordert werden.)

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    Informationen über Melanie Vogltanz:
    Melanie Vogltanz studiert Deutsche Philologie, Anglistik und LehrerInnenbildung an der Universität Wien. Sie wurde 1992 in Wien geboren und hat den berühmt-berüchtigten Wiener Galgenhumor praktisch mit der Muttermilch aufgesogen. Dem klassische Happy End sagt sie im Großteil ihrer Geschichten den Kampf an, denn auch das Leben endet selten gut.
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