Melchior Hala

 3.6 Sterne bei 5 Bewertungen

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Lebendig begraben

Lebendig begraben

 (5)
Erschienen am 10.04.2007

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Rezension zu "Lebendig begraben" von Melchior Hala

Rezension zu "Lebendig begraben"
Zsadistavor 4 Monaten

Amerika 1849. In einem Sanatorium lebt seit längerem ein Mann ohne Gedächtnis. Alle nennen ihn Edgar Allan Poe, weil er die Bücher so gerne liest.

In letzter Zeit plagen Poe ziemlich wirre Alpträume. Da eine Überprüfung dem Sanatorium vorsteht, entlässt Dr. Templeton den gedächtnislosen Poe als geheilt. Er bietet dem Ex-Patienten sogar seine Wohnung als Übergangslösung an, bis er selbst etwas gefunden hat.

Poe, durch seine Träume geleitet, will mit dem Schiff nach New Orleans fahren. Er meint dort mehr über sich zu erfahren. Unterwegs kommt ein Sturm über sie. Poe’s Schiff kommt davon, doch in der Ferne sehen sie ein anderes Schiff, das untergehen zu droht. Der Kapitän weißt seine Leute an, hinüber zu rudern um nach Überlebenden Ausschau zu halten. Poe rudert mit und findet eine merkwürdige Frau auf dem Schiff als einzige Überlebende.

Dann nimmt das Schicksal seinen Lauf.

„Lebendig begraben“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Melchior Hala.

Um gleich zu Anfang zu erwähnen, ich kenne weder die Hörspiele noch Bücher von Edgar Allan Poe. Ich kann und werde also einzig und alleine nur das vorliegende Buch bewerten.

Vom Hintergrund her fand ich das Buch schon ganz gut. Geheimnisvoll und mysteriös ist die Grundgeschichte erzählt. Ein altes Sanatorium, ein irrer Arzt, Experimente und diese Zeit passen wunderbar zu einem schaurigen Roman.

Die Story selbst fand ich allerdings sehr an den Haaren herbei gezogen. Das Zusammenspiel der Ereignisse nervte schon fast. Nur gerade diese Dame überlebte das Schiffsunglück, genau dieser Gegenstand schwamm über Wasser, genau das passierte jetzt. Ich fand alles sehr konstruiert. Und das Ende hat mir auch nicht wirklich gefallen.

Die Atmosphäre der Geschichte fand ich gut. Dreckige Gassen, dunkle Tunnel, ein gruseliges Sanatorium, ein irrer Doktor, da brauchte ich nicht viel um mir das vorzustellen. Was vielleicht auch an den alten Horror Games liegt, die ich gerne gezockt habe.

Ich habe den Roman im Urlaub am Strand gelesen. Da war er gut zu lesen. Man musste nicht viel mitdenken und konnte alles herunter lesen. Ansonsten finde ich, dem Buch fehlt so einiges um ein spannender Roman zu sein.

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