Melina Marchetta Ich bin's, Francesca!

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Inhaltsangabe zu „Ich bin's, Francesca!“ von Melina Marchetta

Francescas Lebensmotto: "I will survive". Und das tut sie auch: in der Schule umgeben von unkultivierten Idioten und Megazicken, zu Hause bedrängt von den Launen einer depressiven Mutter. Aber Francesca ist stärker als das Chaos: mit Humor, Liebe und Mut!

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  • Ich bin's Francesca

    Ich bin's, Francesca!
    Mohnblut

    Mohnblut

    21. July 2016 um 18:15

    „Meine ideale Gesellschaft? Meine Mum ist gesund und kann aufstehen. Das Stella geht bis zur Zwölften und ich bin noch bei meinen Freundinnen. Es gibt keine Boy Groups, Buffy killt Jungs, die rülpsen und furzen. Leute, die auf dem Machttrip sind, dürfen nicht Lehrer werden. Italien wird Weltmeister (das für meinen kleinen Brider Luca).  Neue Schule, neues Glück? Francesca hat da so ihre Zweifel. Seit Schuljahresbeginn besucht sie das St. Sebastian, ein Jungengymnasium, das seine Tore erst vor kurzen für Mädchen geöffnet hat, Die Schüler dort sind eine einzige Katastrophe. Unkultiviert, eitel und rücksichtslos – mit einem Wort: alles Machos. Und die Mädchen? Feministisch, retro oder zickig! Keine ideale Gesellschaft, findet Francesca. Und zu Hause Herrscht auch der Ausnahmezustand. Mama Mia, die sonst voller Energie das Familienleben geschmissen hat, durchlebt eine depressive Phase und ist für ihre Tochter unerreichbar. „I will survive“ lautet Francescas Motto – und das tut sie auch: inmitten von Chaos, Frust und Liebeskummer!“  So lautet der Klappentext meiner gebundenen Ausgabe, der, denke ich, alles gut beschreibt. Da er oben nicht steht, setze ich ihn mal hier hin. Die gebundene Ausgabe finde ich außerdem hübsch mit einer gezeichneten Francesca auf orangem Hintergrund, der ebenso chaotisch ist, wie die Situation, in der die Hauptperson sich gerade befindet. Ich habe das Buch mit 16 schon einmal gelesen und es war vermutlich meine erste Berührung mit dem Thema Depression überhaupt. Beim jetzigen Lesen fand ich besonders die Abwesenheit von anfänglicher Schwäche bei der Hauptperson toll. Möglicherweise begegneten mir in letzter Zeit zu viele schwache Charaktere, vor allem schwache zu rettende Mädchen in Jugendbüchern, weshalb es mir hier so auffällt. Francesca ist von Anfang an relativ selbstbewusst. Francesca strauchelt wegen ihrer Konflikte und entwickelt sich weiter.  Francesca ist eine sympatische Hauptperson, mit der sich ein Teenager gut identifizieren kann. Sie hat eigentlich eine überaus starke Mutter, die ihr sagt wer sie wirklich ist und von ihr fordert sie selbst zu sein. Wenn die eigene Mutter plötzlich ganz anders ist, macht das sicherlich jedem Kind Angst. Die Depression ist realistisch dargestellt. Ich finde daran gut, dass es eine starke Person trifft und dass sie nicht märchenhaft geheilt wird. Auch die unterschiedliche Art und Weise wie das ganze Umfeld auf die Depression reagiert, wie sich die Reaktionen und Meinungen verändern und vor allem die Hilflosigkeit. sind für mich ein zusätzlicher Realitätsbonus. Das Buch konzentriert sich aber nicht darauf und verliert sich keinesfalls in trauriger Monotonie. Tatsächlich habe ich beim lesen ziemlich viel gelächelt.  Ebenso wichtig ist Francescas Schulleben. An ihrer früheren Schule war Francesca gut integriert, doch sie hat sich auch bewusst sehr angepasst. Nun fällt dies ebenfalls weg. Ich mag die zwischenmenschlichen Beziehungen des Romans, denn sie sind vielschichtig. Man kann genau verfolgen wie „aus versehen“ langsam Freundschaften entstehen und warum. Auch die Konflikte im Buch erschienen mir an keinem Punkt konstruiert.  Ich habe ein kleines Problem damit, dass Jungs laut diesem Buch nur rülpsen und furzen, das scheint mir als Erwachsene übertrieben. Als ich noch im richtigen Lesealter war, ist mir das nicht aufgefallen. Außerdem wird das Buch ja aus der Sichtweise von Francesca erzählt, sie darf das wohl so sehen. 

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