Melina Marchetta Winterlicht

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Inhaltsangabe zu „Winterlicht“ von Melina Marchetta

Ein Bannfluch liegt auf Lumatere. Niemand kann das Land betreten oder es verlassen. Nur Finnikin, Gefolgsmann des Königs, weiß Rat: Er muss den verschollenen Thronfolger finden und nach Lumatere zurückbringen. Nur er kann den Fluch aufheben. Doch als Finnikin die schöne Evanjalin trifft, gerät seine Mission in Gefahr. Er verliebt sich in sie, obwohl sie dem König versprochen ist. Muss er nun seine große Liebe der Zukunft Lumateres opfern?

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, und die Story wohldurchdacht. Kann ich nur empfehlen.

— Danny_Ka

Mein Lieblings Jugend Fantasy Buch.

— Katharina-Noelle

Nach 119 Seiten abgebrochen. Ich kam gar nicht rein & habe gar nichts verstanden.

— schokigirl

Und der Preis für die unsympathischste Protagonistin geht an...

— littleowl

Die Geschichte ist an für sich nicht schlecht. Aber der Schreibstiel war nicht so meins. Trozdem würde ich es weiterempfehlen.

— FI8

Bisher finde ich es eher langweilig als mitreißend. Die Figuren sind mir nicht wirklich sympatisch.... Naja, mal sehen...

— Normal-ist-langweilig

puh, jetzt hab ich das Buch endlich ausgelesen... :) Fazit: Hat mir gefallen, schreibstil war sehr angenehm zu lesen und brachte durch die ab und an eingestreuten recht rüden und für das Genre eher untypischen Ausdrücke immer wieder ein Schmunzeln in mein Gesicht. Und jetzt kommt das große ABER: den Schluss fand ich zu lange. Der Eroberungsfeldzug war fast schon viel zu kurz gehalten und die Zeit danach streckt sich nocheinmal unendlich in die länge, das wäre meiner Meinung nach nicht mehr nötig gewesen. Ansonsten, kann ich das Buch nur weiterempfehlen. :)

— Sunniva

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Kaetzin

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  • Super

    Winterlicht

    Danny_Ka

    20. August 2016 um 14:28

    Als ich das Buch in die Finger bekam, konnte ich es nicht mehr weglegen. Mir gefiel die Geschichte von dem kleinen Königreich Lumatere sehr. Man konnte sich in den Protagonisten Finnickin gut hineinversetzen, einem jungen Erwachsenen, der stark erscheint, aber von selbstzweifel geplackt wir. Jetzt zu Evanjalin, am Anfang wir man ja nicht so richtig schlau aus ihr, das liegt wahrscheinlich daran, das sie wegen dem Gelübte schweigt, doch dann kommt der eine Moment. Bei dem Herzog in Belegonia, wo sie ihm wiederspricht. von dieser Stelle weg, wird sie einem auch symphatischer. In keinem anderen Buch wird es wahrscheinlich ein schöneres Ende geben, als in Winterlicht. Sehr lesenswert.

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  • Ein wundervoller Auftakt

    Winterlicht

    sleepingbeauty

    Inhalt ................ Das Königreich Lumatere hat von heute auf morgen seinen Herrscher und seine Erben verloren. In Folge der blutigen Auseinandersetzungen wurde das Land mit einem Bannfluch belegt, niemand kommt mehr hinein, niemand kommt mehr hinaus. Finnikin war der beste Freund des verschwundenen Thronerben. Gemeinsam mit dem ehemaligen Ratgeber des Königs durchforstet er die Länder auf der Suche nach Hoffnung für Lumatere. Bei seiner Suche nach dem Thronfolger findet er Evanjalin, eine Novizin mit Schweigegelübde und wegweisenden Visionen. Gemeinsam setzen sie ihre Reise fort, um Lumatere wieder auferstehen zu lassen. Mein Eindruck .....................................    Es gibt Bücher, die kennt kein Mensch und ich frage mich, weshalb. "Winterlicht" ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man ein faszinierendes, fesselndes und zugleich lehrreiches Jugendbuch schreiben kann. Vertriebene Völker sind nicht nur in Fantasywelten ein Thema. Hier steht das Reich Lumatere im Vordergrund, ein wohlhabendes und zufriedenes Volk bis zu den fünf Tagen des Unsagbaren. Die Regenten werden niedergemetzelt, ein Fluch ausgesprochen und von nun an sind die Lumatere ein Schatten ihrer selbst. Ich muss zugeben, dass es für ein Jugendbuch ausgesprochen düster und teilweise recht brutal ist. Doch hier stehen nun einmal ernste Themen, wie Verlust der eigenen Heimat, kaum Hoffnung auf Besserung und das Elend der vertriebenen Menschen im Vordergrund. In diesem Buch wird nichts verschwiegen, nichts verherrlicht, sondern so dargestellt, wie es ist. Und dennoch lassen sich die Charaktere nicht gehen, sondern kämpfen mit jedem Atemzug dafür, ihre Heimat wiederzuerlangen.  Die ganze Welt, die Melina Marchetta geschaffen hat, ist für mich eine der faszinierendsten Jugendbuch Fantasywelten. Es gibt mehrere Königreiche, die miteinander in Verbindung stehen, sei es wirtschaftlich und/oder politisch. Ein einziges Ereignis kann Einfluss an zahlreichen Stellen dieser Welt haben. Sie hat außerdem ganze Kulturen geschaffen, von Ureinwohnern im Dschungel mit eigener Sprache zu Städten voller Adeliger und Kaufleuten. Ganz zu Schweigen von einer ureigenen Magie, je nach Volk und Glaube. Schön gemacht ist, wie die Figuren untereinander agieren. Es gibt keine selten dämliche Liebe auf den ersten Blick, sondern eine Liebe, die wächst und die sich erst entwickeln muss. Genauso gibt es eine ganz starke "Vater-Sohn" Beziehung und viele Gespräche darüber, was es bedeutet Verantwortung für andere Menschen zu tragen. In "Winterlicht" steckt einfach so vieles mit drin, es ist zu schade, dass die Übersetzung in Deutschland nahezu untergegangen ist! Das Buch bleibt von Beginn an, bis 100 Seiten vor Schluss unheimlich spannend. Man kann nicht anders, als mit den Lumatere mitfühlen, ihre Reise und ihre Hoffnungen verfolgen. Genauso steckt man auch bei den Rückschlägen mit ein, ist traurig, schaut aber wieder nach vorne. Den Figuren wird sehr viel abverlangt und genauso auch dem Leser. Lediglich die letzten 100 Seiten fand ich etwas zäh, da war mir der Konflikt zuvor zu schnell beendet. Es liest sich schon fast, wie ein überlanger Epilog. Nichtsdestotrotz will und muss man einfach mehr von dieser Welt erfahren! Wie es weitergehen wird, welche Konsequenz die Ereignisse für die anderen Länder haben wird, und, und, und.  Fazit ............. Melina Marchetta hat eine wundervolle und vielseitige Welt geschaffen, mit ganz einzigartigen Figuren. Der Plot wird stets zügig und spannend vorangetrieben und hält die ein oder andere Überraschung bereit. Ernste und wichtige Themen sind mit sämtlichen Dialogen und Beschreibungen tief verwoben. Dennoch trägt die Autorin nicht zu tief auf, es gibt immer ein Fünkchen Hoffnung, einen Grund, weshalb sich die Figuren nicht aufgeben. Einzig das Ende war mir dann doch eine Spur zu rund und zu sehr in die Länge gezogen. Sonst gibt es hier absolut nichts zu meckern!

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Ich wünsche mir mehr

    Winterlicht

    Tratschtantchen

    12. June 2015 um 14:59

    Ich habe dieses Buch verschlungen wie ein Stück Sahnetorte, da es so hätte kommen können wenn wir uns zu einer anderen Geselschaft entwickelt hätten oder zum Teil entwickelt haben. Ich wünsche mir mehr von dieser Sorte Buch, weil ich nachvollziehen kann wie die Karaktere sich in dieser Welt zurechtfinden.

  • Winterlicht

    Winterlicht

    littleowl

    30. May 2015 um 17:29

    Inhalt: Schon seit Jahren liegt ein Fluch über dem Königreich Lumatere. Seit das Land blutig erobert wurde kann es niemand betreten oder verlassen. Die Flüchtlinge aus Lumatere sind in den umliegenden Königreichen verstreut und hausen unter schrecklichen Bedingungen in Lagern. Finnikin und Sir Topher, ehemals Oberster Ratgeber des Königs, reisen seit dem Unglück durch die Königreiche und suchen nach einer neuen Heimat für ihre Landsleute. Doch als sie der Novizin Evanjalin begegnen, die behauptet, in den Träumen der Lumaterer wandeln zu können, schöpfen sie neue Hoffnung. Ist es vielleicht doch möglich, den Fluch zu brechen? Meine Meinung: Ich bin überzeugt, dass die Grundidee dieses Romans viel Potenzial gehabt hätte. Außerdem schafft die Autorin ein tolles Setting, eine Fantasywelt mit mittelalterlichem Touch. Die vielfältige Landschaft von Skuldenore wird sehr schön und lebendig beschrieben. Im Grunde steckt die Geschichte voller guter Ideen, zum Beispiel das Wandeln in Träumen. Auch dass die Autorin Magie mit einer Naturreligion verknüpft, hat mir gut gefallen. Aber hier fangen die Probleme schon an: Magie folgt in dieser Fantasywelt für mich völlig wirren Regeln. Besonders gegen Ende habe ich irgendwann den Überblick verloren, wer jetzt wem durch welchen Traum welche Botschaft geschickt hat. Der Schreibstil der Autorin hat mich allgemein nicht so angesprochen. Marchetta schreibt eher distanziert und immer mit einem irgendwie theatralischen Unterton. Vielleicht bin ich einfach mit den falschen Erwartungen an den Roman herangegangen. Ich hatte mir ein rasantes Fantasy-Abenteuer erhofft, stattdessen ist das Erzähltempo extrem langsam. Ich habe mich ehrlich gesagt streckenweise ganz schrecklich gelangweilt und war schon in Versuchung, ab der Hälfte nur noch querzulesen. Die Autorin schafft es irgendwie, dass selbst actionreiche Szenen wie ein Gefängnisausbruch unspektakulär wirken. Am meisten genervt hat mich, dass ständig irgendwer aus heiterem Himmel das Bedürfnis hat, eine Legende zu erzählen. Diese Märchenstunden unterbrechen die Handlung und verhindern jedes Aufkommen von Spannung. Man muss die Autorin dafür loben, dass sie sich offensichtlich um starke Frauenfiguren bemüht. Stark muss aber nicht gleich kratzbürstig heißen. Evanjalin war mir vom ersten Moment an unsympathisch und das hat sich auch nicht mehr gebessert. Den ganzen Roman über wird sie abwechselnd angebetet und bemitleidet, oft auch beides gleichzeitig. Ich habe sie als unerträglich arrogant und rechthaberisch empfunden. Außerdem scheint es niemanden groß zu stören, dass sie jeden um sie herum skrupellos belügt und manipuliert. Finnikin, eigentlich der Protagonist, wirkt neben Evanjalin blass. Er ist nicht grundsätzlich eine unsympathische Figur, aber letztendlich scheinen all seine Handlungen um die Novizin zu kreisen. Fazit: Leider eine Enttäuschung: Statt einem rasanten Abenteuer habe ich nur eine Menge Langeweile bekommen.

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  • Ein wirklich gutes Buch, das leider nicht meinen hohen Erwartungen gerecht wurde.

    Winterlicht

    books_and_senses

    Okay, dann wollen wir mal. Ich werde jetzt wahrscheinlich den Zorn aller Finnikin Fans auf mich ziehen, aber da muss ich durch. Also. Winterlicht. Das Buch lag nun schon sehr, sehr lange auf meinem SuB. Ich hatte es mir im 1. oder 2. Semester als Belohnung nach einer Physik-Klausur gekauft und ich bin jetzt im 9. Semester... so lange lag es also staubansetzend rum. Nachdem auf goodreads in den letzten Wochen der totale Finnikin of the Rock - Wahn ausgebrochen ist und alle das Buch geliebt und verflucht haben, weil es so emotional, toll, aufregend etc.  ist, habe ich mich dann auch endlich mal darauf gestürzt. So ein tolles Buch wollte ich mir nicht entgehen lassen. Tja, Pustekuchen. Entweder ich hatte zu hohe Erwartungen, oder aber ich bin ein gefühlskalter Fisch... Da ich aber schon das eine oder andere Mal bei Büchern geweint habe, würde ich letzteres mal ausschließen. Wären da also die hohen Erwartungen, die das Buch lieder nicht erfüllen konnte.  Ich kann verstehen, wieso viele dieses Buch lieben und es so loben. Für mich gab es da aber einige Dinge, die dafür gesorgt haben, dass ich es nicht so empfand. Zunächst einmal wäre da, dass sich zwischen mir und den Charakteren nie eine enge Verbinung aufgebaut hat. Ich war die meiste Zeit über einfach nur aufmerksamer Beobachter, nicht aber Mitstreiter. Finnikin ist ein toller Charakter, keine Frage, aber bspw. Evanjalin ist mir durchweg auf den Keks gegangen. Ehrlich. Sie war mir manchmal eine Spur zu komisch. Dann gibt es da Dialoge zwischen den beiden, die anfangs ganz normal sind und dann so einen Knick drin haben, wo es auf einmal um was ganz anderes geht und auch noch philosophisch wird und ich mir dachte: Hä? Wie sind die denn jetzt da drauf gekommen? Manchmal machen sie auch einfach so Festellungen wo ich mich fragte: Mh. Ist das vom Himmel gefallen? Für mich war es so, als wäre der rote Faden manchmal abhanden gekommen um dann irgendwann wieder aufzutauchen. Bei so einer komplexen Geschichte wie Winterlicht sollte das eigentlich nicht passieren, denn das verwirrt. Die gut aufgebaute Hintergrundgeschichte der Welt ist toll, aber ich könnte jetzt nicht wiedergeben, wer da mit dem im Krieg war und wieso... das war mir ein bisschen zu viel und kompliziert. Auch manche "Gegebenheiten" dieser Welt wirkten für mich gestellt, weil es nicht zum Rest gepasst hat und mir die ganze Sache eher unglaubwürdig gemacht hat. Es mutete in der Kombination  schon ab und an mal eigenartig an und war für mich nicht die perfekte Mischung. Und was ich ganz, gaaaaaaaaaanz doof fand, war das Ende.... also nicht das ganze Ende, aber die Tatsache, dass diese eine Sache, die die ganze Zeit für Furore sorgt und allen eine Höllen-Angst macht, in nur so wenigen Seiten abgehandelt wird. Ich saß da wirklich enttäuscht vor dem Buch. Es war gut gemacht, das ja, aber einfach nicht der Aufregung würdig, die vorher darum gemacht wurde. Während andere dann wohl dagesessen und Heulkrämpfe vor Trauer, Freunde oder Mitgefühl hatten, saß ich da und dachte: Joa. Erst mal ein Stück Schoki. Das war alles an Geühl, was ich aufbringen konnte. Okay, das ist ein bisschen gelogen. Ein winziges Freudentränchen habe ich auch verdrückt, aber nicht wegen der Protagonisten, sondern wegen einem kleinen Kind am Ende, das da erst zum zweiten Mal auftaucht. Auch hier kann ich absolut nachvollziehen, wieso andere das Buch so berührt hat. Nur war es bei mir leider nicht so. Ich verurteile Heulkrämpfe keinesfalls, ich selbst hatte die ja auch schon (Danke, John Green und Co.) nur dieses Buch konnte sich einfach nicht zu mir durchkämpfen.  Ich glaube, viel liegt an den zu hohen Erwartungen, mit denen ich an das Buch herangegangen bin. Vielleicht hätte es mir besser gefallen, wenn ich entspannter rangegangen wäre. Den zweiten Teil werde ich erst mal nicht lesen. Mich interessiert es momentan nicht wirklich, wie es weitergeht. Hinzu kommt noch, dass der zweite Teil nach dem Charakter benannt ist, den ich am wenigsten leiden konnte... Das spornt mich nicht gerade an, auch wenn in ihm vielleicht noch eine Menge Potenzial steckt. Vielleicht greife ich irgendwann mal danach, aber nicht in absehbarer Zukunft.  Oh weh, das klingt alles nicht so toll. Also sollte ich vielleicht noch sagen, dass ich das Buch trotz allem Fans von komplexen High-Fantasy Büchern empfehlen kann! Es ist gut aufgebaut, abwechlungsreich geschrieben und hält eine Menge Emotionen für die bereit, die nicht so furchtbar versessen darauf warten wie ich. Das Beste ist, vergesst alles, was ihr jemals über dieses Buch gehört habt, vergesst diese Rezension und dann lest das Buch :D !  Winterlicht bzw. seine englische Ausgabe Finnikin of the Rock bekommt von mir 3 Pancakes und eine Leseempfehlung.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480

    mieken

    01. January 2015 um 21:10
  • Eine Geschichte, die durch ihre Charaktere und unerwartete Handlung verzaubert

    Winterlicht

    Skyline-Of-Books

    Klappentext: "Ein Bannfluch liegt auf Lumatere. Niemand kann das Land betreten oder es verlassen. Nur Finnikin, Gefolgsmann des Königs, weiß Rat: Er muss den verschollenen Thronfolger finden und nach Lumatere zurückbringen. Nur er kann den Fluch aufheben. Doch als Finnikin die schöne Evanjalin trifft, gerät seine Mission in Gefahr. Er verliebt sich in sie, obwohl sie dem König versprochen ist. Muss er nun seine große Liebe der Zukunft Lumateres opfern?" Gestaltung: An diesem Cover mag ich besonders die harmonische Farbgebung. Die „Ranken“ am linken Rand, von denen dann der Titel eingekreist wird, sind wundervoll und sehen sehr schön aus. Das Mädchengesicht durfte natürlich auch nicht fehlen…ich finde, das hätte man auch weglassen können und stattdessen irgendwas anderes (einen Baum oder so) abbilden können. Aber man kann ja nicht alles haben. Meine Meinung: Endlich mal wieder ein Fantasy-Roman, der mich so richtig begeistern konnte! Finnikin, der Sohn eines Offiziers, versucht sein Land Lumatere zu retten, dessen Königsfamilie in einem Putsch getötet wurde und nun im Unheil verschwindet. Kein Einwohner von Lumatere, der an dem schicksalshaften Tag geflohen ist, kann mehr in sein Land zurückkehren (und niemand der drin ist, kann hinaus), da sich ein Nebel, wie eine Wand um das Land gelegt hat. So sind alle Lumaterer über die Welt verteilt und Finnikin reist umher, um das Volk beisammen zuhalten und um den Thronfolger, der damals entkommen sein soll und der Finnikins bester Freund ist, zu finden. Hilfe bekommt er bei seiner Suche von Evanjalin, die ihn durch das Land zu führen scheint. Finnikin und Evanjalin sind super spannende und ausgestaltete Charaktere. Da ist zum einen Finnikin, der sich seit seiner Kindheit auf der Suche befindet, die Hoffnung nie aufgibt und der sich nach seinem Vater sehnt. Aber auch er hat seine schwachen Momente, Momente in denen er zweifelt und verunsichert ist, was ihn nur noch sympathischer macht. Die taffe Evanjalin hingegen ist undurchsichtig und erst am Ende des Romans erschließen sich dem Leser alle Zusammenhänge diese Figur betreffend, was mir super gut gefallen hat. Evanjalin ist schwer einzuschätzen, sie handelt manchmal impulsiv, weiß über vieles Bescheid (wodurch man als Leser ihr manchmal einfach nicht traut) und sie hat einen Dickkopf! Sie setzt ihren Willen mit allen Mitteln durch, auch wenn sie dafür ihre Freunde verraten muss. Sie wird von der anfänglichen „Last“(aus Finnikins Sicht) zur Anführerin der Gruppe. „Winterlicht“ erzeugt schon allein mit dieser einen Figur so viel Spannung, Konflikte und ein kleines Knistern, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Besonders gut gefallen haben mir die vielen unerwarteten Wendungen, die meistens von Evanjalin ausgingen, da sie immer zu wissen schien, welcher Schritt nun als nächstes kommen muss (und das, obwohl eigentlich Finnikin derjenige mit einem Plan sein müsste). Hinzu kommt die leichte Liebesgeschichte zwischen den beiden, die sich anbahnt und gegen die sie sich dennoch zu wehren scheinen. Oft kommt es zwischen den beiden auch zu kleinen Streitereien, was einfach wundervoll unterhaltsam war. Aber auch die anderen Figuren aus Lumatere sind äußerst sympathisch gestaltet, sodass sie einem während des Lesens alle ans Herz wachsen. Schön war auch die Karte des Landes im Buch. Allerdings war sie auch nötig. Da Finnikin auf seiner Reise das gesamte Land durchreist, werden viele Länder- und Städtenamen genannt, die man sich als Leser einfach nicht merken kann. Vor allem nicht, da die Namen recht ungewöhnlich waren und Finnikins Gruppe auch teilweise nicht lange an einem Ort geblieben ist. So hat man im Verlauf von 400 Seiten, mindestens 10 Orte kennen gelernt, zwischen denen hin und her gereist wurde. So musste man immer wieder zur Karte zurückblättern, um den Überblick nicht zu verlieren. Nur dank der Karte wusste man was wo liegt und wie die Reise nun verlaufen ist. Teilweise wurde das beim Lesen doch recht anstrengend… Besonders gefallen hat mir das Ende des Buches. Da gab es dann nochmal eine riesige Überraschung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. So wird die Rettung des Landes zu einer spannenden Jagd durch das Land, von der man nicht weiß, was als nächstes passieren wird. Man kann sich einfach nur überraschen lassen und hoffen, dass die sympathischen Protagonisten ihr Ziel am Ende erreichen. Fazit: „Winterlicht“ ist alles andere als vorhersehbar und bezaubert durch seine zwei wundervollen Protagonisten Finnikin und Evanjalin, die auf ihrer Reise zur Rettung von Lumatere so einige spannende Abenteuer durchmachen. Vor allem Evanjalin lädt den Leser zum rätseln und Vermutungen aufstellen ein und fasziniert durch ihre interessante Art. Einzig das viele Hin und Her bei der Reise war beim Lesen etwas anstrengend, weswegen es einen Stern Abzug gibt. Eine wunderschöne Geschichte mit Herz, Spannung und auch Dramatik! 4 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Brina1983

    05. February 2012 um 20:42

    Erster Satz: Vor langer Zeit im Frühling, kurz vor den Fünf Tagen des Unsagbaren, träumte Finnikin von den Felsen, dass er ein Pfund seines Fleisches opfern müsste, um das Königshaus von Lumatere zu retten. Meine Meinung: Melina Marchetta hat mit Winterlicht eine wunderschöne fantastische Welt geschaffen. Zu Beginn war es aber noch recht schwierig sich in das Buch einzufinden. Es war ein wenig langatmig. Aber spätestens zur Hälfte des Buches wurde ich dann doch von der Geschichte in den Bann gezogen. Alles dreht sich um Lumatere. Eine Stadt die niemand mehr betreten oder verlassen kann. Und doch machen sich durch einiges hin und her, Evangeline und Finnikin samt “Gefolge” auf den Weg, um die Stadt zu retten. Das Buch steckt voller Überraschungen. Was oder sollte ich lieber schreiben wer steckt wirklich hinter den Charakteren? Ja, die Eigenschaften der Protagonisten sind sehr vielschichtig und das gefällt mir. Nach den Anfangsschwierigkeiten habe ich Evangeline und Finnikin in mein Herz geschlossen und mitgefiebert, ob das Finale auch so ausgeht, wie ich es gerne hätte. ;) Eine ganz tolle Entwicklung macht der Charakter „Froi“. Den Jungen musste ich einfach erwähnen, weil ich ihn doch für wichtig halte. Wer also dieses Buch gelesen hat oder lesen wird, weiß, was ich meine. *g* Sehr schön ist auch der verträumte und magische Erzählstil der Autorin. Was hat der Titel Winterlicht wirklich mit dem Buch gemein? Ich weiß es nicht. Aber das ist auch egal, weil das Cover des Buches so perfekt zur Geschichte passt. Es ist magisch und so ist auch das Buch. Außerdem muss ich beichten, dass ich solche Bücher liebe, die eine eigene Landkarte besitzen. Bücher wie „Die Beschenkte“, „Die Flammende“ oder die „Eragon Bücher“ konnten mich schon immer überzeugen. Und Winterlicht besitzt auch diese tolle eigene Welt, die geschaffen worden ist. Es gibt nur einen Punkt Abzug, weil der Beginn so schwierig war. Ansonsten ist es ein geniales Buch, was zu begeistern vermag. Ich wurde ich eine mir komplett fremde Welt entführt, die teilweise recht grausam ist. Ich vergebe 4 Bücher. (von 5)

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  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Normal-ist-langweilig

    01. February 2012 um 18:38

    Erste Frage: Aus welchem Grund heißt das Buch "Winterlicht"? Ich habe bei Lesen die ganze Zeit gewartet, dass sich mir der Titel erschließt, aber die Erkenntnis kam leider nicht. Das Cover ist wunderschön und lädt zum Träumen ein. Das Buch bzw. die darin enthaltene Geschichte lässt mich persönlich nicht träumen. Sie ist langatmig (viele Stellen habe ich überblättert bzw. überlesen...vielleicht wurde da der Titel erklärt????), ich kam nicht in die Geschichte hinein, an manchen Stellen grausam und für mich auch teilweise unverständlich, auch die Liebe, die sich entwickelt, fand ich persönlich unglaubwürdig. Worauf fusste diese? Finnikin und sein Abendteuer lies mich, wie soll ich sagen, fast völlig kalt. Schade um das Geld. Kein Buch, das man gelesen haben muss, meiner Meinung nach!

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  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2011 um 17:36

    Fesselnd bis zum Schluss. Seit den fünf Tagen des Unsagbaren, in deren Verlauf zahlreiche Tragödien Lumatere heimgesucht haben, liegt ein Fluch auf diesem Königreich. Niemand kann es betreten oder verlassen, wodurch die eine Hälfte des Volkes von der Außenwelt abgeschnitten ist, während die andere ein hartes Flüchtlingsleben führen muss. Der junge Finnikin ist zusammen mit seinem Mentor auf der Suche nach einer neuen Heimat für die Flüchtlinge, als sie die Novizin Evanjalin treffen, die behauptet, dass es noch Hoffnung für ihr Land gebe. Durch ihre geheimnisvolle Gabe ist sie mit dem verschollenen Thronfolger in Verbindung getreten, für den es nun an der Zeit ist seinen rechtmäßigen Platz einzunehmen. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Mission, um ihr Land und ihr Volk zu retten. Doch Finnikin hat Zweifel, da eine rätselhafte Prophezeiung ihm eine verhängnisvolle Rolle für das Schicksal Lumateres zuspricht. Und dann verliebt er sich auch noch in Evanjalin, die jedoch dem König in irgendeiner Weise versprochen zu sein scheint... Aufmachung: Der Umschlag ist einfach wunderschön gestaltet und war für mich ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung. Durch die dunklen Blau- und Schwarztöne wirkt er geheimnisvoll und magisch. Der Titel und der mit Ornamenten verzierte Kreis, der ihn umgibt, werden mit glänzendem Spotlack hervorgehoben. Dieses Kreismotiv findet sich auch im Inneren des Buches, am Anfang jedes Kapitels wieder, was sich sehr gut macht. Das Einzige, was mich etwas stört, ist das verblasste Mädchengesicht auf dem Cover... Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte ist mir anfangs etwas schwer gefallen, was vor allem am leicht verwirrenden Prolog liegt. Hier wird man mit dem noch jüngeren Finnikin bekannt gemacht und erfährt ein wenig von seiner Kindheit in Lumatere. Danach werden die Katastrophen, die sich während der "fünf Tage des Unsagbaren" dort ereignet haben, auf nicht einmal zwei Seiten beschrieben. Man bekommt eine Menge Informationen, jedoch kaum Erklärungen, wodurch der Leser zunächst etwas ratlos zurückbleibt. Doch nachdem man das Buch gelesen hat, ergibt dies einen Sinn, da es für die Geschichte notwendig ist, dass man erst nach und nach erfährt, warum sich alles so zugetragen hat. Nach dem Prolog beginnt die eigentliche Handlung, die zehn Jahre später spielt. Auch hier war es zunächst etwas schwer, sich mit den vielen verschiedenen Ländernamen zurechtzufinden, wobei die Karten am Anfang des Buches jedoch geholfen haben. Nachdem man sich erstmal orientiert hat, fällt es einem sehr leicht, in die Geschichte einzutauchen. Wenn man einmal mit dem Lesen begonnen hat, ist es schwer, sich ihr wieder zu entziehen. Vor allem die authentischen und facettenreichen Charaktere, die Melina Marchetta geschaffen hat, tragen zur unglaublichen Anziehungskraft dieses Buches bei. Sie alle haben ihr Päckchen zu tragen und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Finnikin, aus dessen Perspektive meistens erzählt wird, ist ein sympathischer junger Mann. Er ist sehr loyal und pflichtbewusst, hat aber trotz seiner vielen Talente und guten Eigenschaften auch Schwächen und Selbstzweifel. Gerade diese Tatsache macht es dem Leser leicht, sich in ihn hineinzuversetzen. Aus Evanjalin wird man lange nicht schlau, da sie sich sehr bedeckt hält, was ihre Herkunft und ihre übernatürliche Gabe angeht. Auch ihre Beweggründe bleiben zunächst im Dunkeln. Ich persönlich mochte sie anfangs nicht sonderlich, doch je besser man sie kennenlernt, desto sympathischer wird sie. Sie entpuppt sich als ein sehr starkes, kluges, mutiges und beharrliches Mädchen, das einiges durchmachen musste/muss und sich trotzdem nicht von ihrer Mission abbringen lässt. Auch die anderen Charaktere habe ich sehr liebgewonnen. Besonders Finnikins väterlicher Mentor Sir Tropher, aber auch seinen Vater und dessen Männer bleiben in Erinnerung. Sogar den anfangs wirklich unsympathischen Dieb Froi kann man am Ende nicht mehr hassen. Die Handlung wird nie langweilig, da sich die Protagonisten ständig in Bewegung befinden und dabei ein klares Ziel vor Augen haben, dem sie immer näher kommen. Es geht vor allem um die Befreiung Lumateres und die Gefahren, denen sich die Gruppe um Finnikin und Evanjalin dafür stellen müssen. Auf ihrer Reise kommt es außerdem zu jeder Menge spannender und unterhaltsamer Zwischenfälle, die einen regelrecht an das Buch fesseln. Neben dem Fluch, der auf Lumatere liegt, gibt es noch einige rätselhafte Prophezeiungen, deren Bedeutung dem Leser und den Charakteren erst nach und nach klar wird. Man rätselt die ganze Zeit mit und kann ein paar Dinge erraten, doch im Großen und Ganzen bleibt die Handlung unvorhersehbar. Natürlich erwartet man das Ende so, wie es sich dann auch tatsächlich zuträgt, jedoch gibt es viele überraschende Wendungen, die einen immer wieder zweifeln und bis zum Schluss mitfiebern lassen. Eigentlich hatte ich erwartet, dass die Liebesgeschichte den Schwerpunkt der Handlung bildet, weshalb ich etwas überrascht war, dass dies keineswegs der Fall ist. Davon wäre ich vielleicht enttäuscht gewesen, wenn die Geschichte nicht so gut wäre. Doch so bin ich vollends zufrieden, denn obwohl die Liebesgeschichte unerwartet kurz kommt, ist sie doch sehr schön und entwickelt sich nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und bildhaft und stellenweise überraschend anspruchsvoll (zumindest für einen Fantasyroman). Sie kann sowohl gute, als auch schreckliche Dinge überzeugend darstellen und schafft dadurch viele nachdenkliche und bewegende Momente. Was mich beim Lesen sehr mitgenommen hat, ist das viele Leid, das den Flüchtlingen aus Lumatere wiederfährt. Dies liegt vor allem daran, dass Melina Marchetta es einfach unglaublich überzeugend und realistisch dargestellt hat. Auch dadurch, dass wir in unserer Welt mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, macht einen das Schicksal dieser Menschen sehr betroffen. Fazit: Dieses Buch ist nicht das, was ich erwartet hatte. Trotzdem gibt es sehr viel Gutes und sehr wenig Schlechtes darüber zu sagen. Ich bin positiv überrascht von der unglaublichen Sogkraft dieser Geschichte, die von Mut, Hoffnung, Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt, aber auch von Trauer und Leid berichtet. Die Botschaft, die dem Leser hier vermittelt wird, ist die Wichtigkeit eines Ortes, den man sein Zuhause nennen kann. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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  • Frage zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo, wollte mal wissen ob ich mir dieses Buch wirklich kaufen soll, könnte günstiger ran kommen als normal aber totzdem will ich auch keinen Fehlkauf machen, die Meinungen sind so unterschiedlich und ich wollte nochmal eure Meinung dazu hören.

    • 3
  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    leseratte...

    20. August 2011 um 23:48

    Vor zehn Jahren wurde das Königreich Lumatere verflucht. Seitdem kann niemand das Land betreten oder verlassen. Viele Menschen sind heimatlos und leben unter unmenschlichen Bedingungen in den Nachbarländern. Um das zu ändern sucht Finnikin zusammen mit dem Berater des König, Sir Topher, ein neues Stück Land für seine Landsleute. Doch als die beiden der geheimnisvollen Evanjalin begegnen keimt Hoffnung auf. Lebt der junge König noch und weiß sie wirklich wo er zu finden ist? Kann Lumatere erlöst werden? Melina Marchetta erzählt in „Winterlicht“ die Geschichte eines verwunschenen Landes und dessen möglicher Rettung. Als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt, fiel mir gleich das wunderschöne Cover auf. Es ist mit silbernem und schwarzem Lack bedruckt, wirkt durch die dunklen Farben sehr geheimnisvoll und macht neugierig, was wohl dahinter steckt. Der Anfang des Buches konnte mich auch sogleich fesseln, denn von der Idylle, die auf den ersten Seiten herrscht, wird der Leser in das grausame Schicksal Lumateres gestoßen. Es wird zwar im Groben erzählt, was schreckliches passierte, dass die Königsfamilie niedergemetzelt wurde und unschuldige Menschen auf Scheiterhaufen brannten, doch die Gründe dafür bleiben zunächst im Dunkeln. Erst im Laufe der Geschichte erfährt man die ganze Wahrheit und das Ausmaß des Leids. Nach diesem erschreckenden Anfang geht es in den ersten Kapiteln ruhiger weiter. Man lernt Finnikin, Sir Topher und Evanjalin kennen und erfährt deren Hoffnungslosigkeit, die sehr überzeugend dargestellt wird. Die drei reisen durch viele Länder, deren Namen sehr verwirrend sind, doch nach einer Weile kam ich damit zurecht, auch durch die zwei gezeichneten Karten am Anfang. Doch diese andauernde Hoffnungslosigkeit und schlechte Stimmung, Misstrauen und Angst, zehrten nicht nur an den Nerven der Reisenden, sondern auch an meinen. Es war besonders am Anfang ziemlich schwer zu ertragen, wie die Menschen aus Lumatere schon seit Jahren leiden. Zum Teil wirkte die Geschichte auf mich auch konstruiert, denn viele Zufälle und Ereignisse folgen aufeinander, ohne dass jemand diese wirklich so geplant haben könnte, auch wenn es so dargestellt wird. Das halte ich selbst bei einem Fantasyroman für eher unwahrscheinlich. Doch Melina Marchettas Schreibstil ist sehr flüssig, so dass sich die Geschichte, trotz einiger Macken, gut lesen lässt. Die Autorin passt die Sprache sehr gut an die verschiedenen Personen und deren Stellung in der Gesellschaft, an. Schade fand ich es nur, dass das Ende so gedehnt und in Bezug auf die Figuren wenig emotional dargestellt wurde. „Winterlicht“ ist eine relativ spannende Geschichte, die an manchen Stellen etwas kürzer hätte sein können, sich aber durch den angenehmen Schreibstil der Autorin gut lesen lässt.

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  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Logoso

    29. June 2011 um 16:34

    Der Fantasyroman ,,Winterlicht” von Melina Marchetta erschien 2011 bei dem Ravensburger Buchverlag. Die aus Australien stammende Autorin gewann mit ihrem Erstlingswerk mehrer Preise in ihrer Heimat. Das einst sichere und hoch angesehene Königreich Lumatere ist durch eine unsichtbare Barriere von der Außenwelt abgeschnitten. Seit den fünf Tagen des Unsagbaren, gelangte niemand in oder aus dem Reich. Die königliche Familie wurde kaltblütig ermordet und der erbarmungslose Neffe des Königs regiert nun hinter den Mauern. Die früheren Bewohner leben als Flüchtlinge in Lagern, die eines Menschen nicht würdig sind oder als Gefangene in ihrer eigenen Heimat. Finnikin, der Sohn von Trevanion, dem einstige Hauptmann der königlichen Garde, zieht durch die Länder in der Hoffnung ein neues Zuhause für all jene zu finden, die nach dem Fluch nicht mehr in ihr altes zurückkehren konnten. Doch als sie der Novizin Evanjalin begegnen, keimt ein anderer Gedanke in Finnikin und seinem Mentor Sir Topher auf: Könnte es sein, dass der Thronerbe Balthasar überlebt hat? Gibt es einen Weg Lumatere wieder zu dem zu machen, was es war? Zusammen begeben sich die drei Gefährten auf die Suche, nach der königlichen Garde und Balthasar. Werden sie es schaffen eine längst verloren geglaubte Hoffnung doch noch wahr werden zu lassen? Der Schreibstil der Autorin ist interessant. Sie versteht es die Gefühle der Charaktere in Worte zu fassen. Vor allem ihre Dialoge sagen mir sehr zu, sie sind lebendig gestaltet und kommen im ganzen Roman nie zu kurz. Ihr Erzählstil gibt einen alle Informationen, die man zum Verständnis braucht. Allerdings finde ich dass durch das Mittel immer wieder Passagen aus der Vergangenheit mit einzubringen, um das Bild des Lesers über eben diese zu erweitern, manchmal die Übersicht verloren geht. Die Geschichte an sich ist wunderbar. Melina Marchetta gibt einem das Gefühl, dass man weiß wie es weitergehen wird, dass man das Rätsel gelöst hat, doch dann überrascht sie einen doch. Sie hat jedem Ort ein eigenes Gesicht verliehen, hat ein weites Machtgefüge geschaffen. Die Schauplätze stehen alle in irgendeiner Weise miteinander in Verbindung, so dass man wirklich das Gefühl eines riesigen Reiches erhält. Die Charaktere bestechen durch ihre Authentizität. Da haben war zum einen unsere Hauptpersonen Finnikin und Evanjalin. Finnikin wurde von seinem Mentor Sir Topher zu einem gelehrten jungen Mann ausgebildet, doch er beherrscht auch die Kampfkünste. Er ist sehr verantwortungsbewusst, loyal sowie stark. Evanjalin ist zuerst nicht einzuordnen. Sie hat ein großes Herz, gibt anderen Menschen Hoffnung und ist viel stärker als irgendjemand es weiß, denn sie trägt eine große Bürde auf ihren jungen Schultern. Sir Topher ist ein geduldiger Lehrer, immerzu freundlich und hilfsbereit. Er ist es, dem Finnikin unsagbar viel verdankt. Trevanion, Finnikins Vater war der Hauptmann der königlichen Garde. Er ist ein großer Kämpfer, er steht für seine Ziele ein und tut alles in seiner Macht stehende um jene zu schützen, die er liebt. Er kann schroff erscheinen, doch er hat ein gutes, willensstarkes Herz. Alle von Marchettas Charakteren leisten ihren Teil um diese Geschichte zu einem großen Ganzen werden zu lassen. Zu Beginn des Buches findet man zudem eine Landkarte von Lumatere sowie von ganz Skuldenore. Hierdurch kann man bei Bedarf gut mitverfolgen, wo der weg unsere Figuren sie hinführt. Kurz: Ich kann dieses Werk wirklich weiterempfehlen, es ist ein einfühlsamer Fantasyroman, in welchem man am besten an einem stürmischen Nachmittag auf den Sofa schmökert!

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  • Rezension zu "Winterlicht" von Melina Marchetta

    Winterlicht

    Die_Buecherfresser

    17. June 2011 um 19:01

    "Ein schöner Fantasyschmöker, mit Action und Romantik zugleich" Inhalt: Die Geschichte handelt von dem jungen Mann Finnikin, der mit Sir Topher ein Nomadendasein fristet, reisend zwischen den Ländern von Skuldenore, um Flüchtlinge zu zählen und Lager zu besuchen. Denn Finnikin hat nicht immer solch ein Dasei gefristet, geplagt von lauter Hoffnungslosigkeit. Damals lebte er mit seinem Vater, dem Obersten Heeresführer, in Lumatere, spielte mit dem Prinzen und übte sich unbelastet von dem Bösen in der Jagd und dem Kampf. Allerdings änderte sich die heilvolle Welt Lumateres schlagartig, als die Königsfamilie brutal ermordet wurde, Chaos ausbrach und die mächtige Serannona einen Fluch über das ganze Land aussprach. Menschen starben, flohen in Nachbarländer und vegetieren seitdem vor sich hin, bis es auf einmal so scheint, als ob Finnikin das Schicksal verändern könnte, denn die Novizin Evanjalin birgt eine unheimliche Hoffnung, die Finnikin vom ersten Blick an verzaubert. Doch was hat es mit dem Fluch auf sich? Wird Finnikin seinen Pfad gehen und Lumateres Volk in seine Heimat zurück bringen? Ein schwere Weg liegt vor Finnikin und Evanjalin und manchmal braucht es mehr als bloß Vertrauen … Meinung: Ich bin vollkommen begeistert von “Winterlicht”. Das Buch schien mir zwar gut zu sein, aber das es dann so meine Erwartungen übersteigt hat mich dann doch etwas überrascht. Die Geschichte ist herzzerreißend, liebevoll, stolz und voller mutiger Helden und Heldinnen die für eine bessere Zukunft kämpfen. Die Hauptperson spielt der blonde Finnikin, selbst Sohn vom Obersten Heeresführer und damit in direkter Verbindung zur Königsfamilie, überwindet er über zehn Jahre lang nicht die Verfluchung seiner Heimat. Sein Vater sitzt im Kerker, sein bester Freund scheint tot und das Volk von Lumatere erkrankt unerbittlich an dem Fieber. Die Geschichte scheint hoffnungsloser als sie nicht sein könnte und dennoch wächst ein Funke Hoffnung von Seite zu Seite, dass es doch zu einem guten Ende kommen wird. Das Buch ist im Genre der High Fantasy einzuordnen und spielt in der Fantasywelt Skuldenore, in der das Land Lumatere schwer vom Schicksal getroffen wurde. Dazu kommen einige weitere Fantasyelemente, da gewisse Frauen aus dem Volk Heilkünste haben oder in Träume wandeln können. Dieser Part ist aber nur ein ziemlich geringer, denn der größte Teil spielt in einer Fantasywelt wie sie Herr der Ringe oder Narnia ähnelt. Es herrschen Könige und es gibt Bauern die ihre Acker bestellen. Anfangs fand ich genau diesen Aspekt etwas trocken, aber die Geschichte ist so schon verpackt, mit sehr mutigen Charakteren, schönen Geschichten und lesenswerte Dialogen. Es macht einfach Spaß mit Finnikin durch das fremde Land zu reisen und immer mehr den wachsenden Aufstand zu spüren, denn die Geschichte plätschert nicht vor sich hin sondern wächst zu einem sehr schönen Finale an. Es handelt sich dabei keineswegs nur um actionreiche Szenen, zwar wird viel gekämpft und getötet, überwiegend geht es jedoch um die Freiheit von Finnikins Volk und seinen Gefühlen zur schönen Evanjalin, die so einige Geheimnisse verbirgt. Beide Charaktere sind unheimlich mutig, stark und immer wieder sehr berührt von dem Schicksal der Menschen. Dennoch schrecken beide keineswegs davor zurück zu töten, wenn es nötig ist. Mir waren ehrlich gesagt aber eh alle Charaktere aus “Winterlicht” sehr sympathisch. Sie sind liebevoll ausgearbeitet worden von der Autorin und erhalten genug Tiefgang, dass ich mir wirklich von jedem ein Bild machen konnte. Ebenso wie von der Landschaft und den Geschichten der verschiedenen Länder. Es macht einfach Spaß sich auf diese Geschichte einzulassen und für ein paar Stunden in der Welt von Skuldenore einzutauchen. Auch fand ich die Geschichte überhaupt nicht langweilig sondern schön erzählt. Manche Stellen sind vielleicht etwas langwieriger, weil oftmals alte Geschichte erzählt werden oder der Weg von Ort zu Ort beschrieben wird, aber meiner Meinung nach macht gerade dies das Buch so dermaßen lesenswert. Man reist förmlich mit den Charakteren, ist bei Rettungsversuchen, Fluchten, sowie Schlachten geradezu hautnah dabei. Da das Buch über 500 Seiten lang ist, kann sich wohl jeder gut vorstellen, dass die Geschichte auch viel Informationen birgt. Aber die Autorin beschränkt sich dabei auf die wichtigsten und bringt einem eher das Umfeld von Finnikin näher. Die 537 Seiten waren für mich nie langweilig, sondern eher erfrischend. Ohne diese gewisse Anzahl an Seiten hätte man die Geschichte wahrscheinlich auch überhaupt nicht komplett erzählen können, denn der wachsende Aufstand tritt erst im letzteren Teil des Buches in Aktion. Die Kapitel davor beziehen sich eher auf die Suche nach den Männern von Finnikins Vaters bzw. baut sich der Aufstand langsam auf und ist nicht direkt da. So hat die Autorin sehr wirkungsvoll eine gewisse Spannung aufgebaut. Das Final ist dann noch einmal packend und kommt überraschend schnell, denn die letzten Seiten sind eigentlich schon mehr ein Epilog. Mir gefiel die Auflösung des Fluches und die verschiedenen Bedeutungen, die Prophezeiungen oft mich sich bringen, so konnte man an manch einer Stelle auch selbst mit rätseln oder alte Geschichten mit der Gegenwart in Verbindung bringen. Der Schreibstil von Melina Marchette passt perfekt zu der Geschichte. Sie beschreibt detailreich die Reisen, Menschen und Geschehnisse, verheddert sich dabei aber nicht in zu vielen Detail der erfunden Welt. Ihr Schreibstil ist an manch einer Stelle sehr bildhaft und schmeichelt der High Fantasygeschichte in vielen Situationen. Ebenso lässt sie die Szenen zwischen Finnikin und Evanjalin zärtlich erscheinen. Noch ein paar Worte zu den Cover. Ich finde es gelungen und auch sehr schön. Die Gestaltung zieht sich ebenso durch das ganze Buch durch und sieht wunderbar in meinem Bücherregal aus. Das Cover ist in einem sanften Blauton gehalten und es gibt einige schwarze Prägungen, die das Buch zum Eyecatcher werden lassen. Fazit: Ein gelungenes High Fantasybuch, das eine verzweifelte Geschichte über wahre Hoffnung, Liebe und inniges Vertrauen erzählt. Der Roman ist spannend, wundervoll erzählt und lädt geradezu zum Träumen ein. Ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen, der gerne in High Fantasygeschichten abtaucht, bei denen der Romantikfaktor garantiert nicht zu kurz kommt, aber auch nicht den Schwerpunkt bildet.

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