Melina Royer Verstecken gilt nicht

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Inhaltsangabe zu „Verstecken gilt nicht“ von Melina Royer

Unsicher, verängstigt und von Selbstzweifeln geplagt – Melina Royer empfindet sich lange als schüchternsten Menschen auf dem Planeten. Bis sie eines Tages beschließt, sich nicht länger von ihrem Problem blockieren zu lassen, und sich eine Gegenstrategie verordnet: Raus dem Schattendasein, rein ins Leben. Sie beginnt auf Menschen zuzugehen, gründet ihren eigenen Blog zum Thema Selbstvertrauen, kündigt ihren ungeliebten Job, spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem Kokon hervor. Melina Royers Erfahrung: Wir müssen es nicht hinnehmen, dass unsere Ängste uns beherrschen. Es nicht versucht zu haben, tut viel mehr weh als zu scheitern.

Praktischer Rat für Schüchterne und Introvertierte, für ein selbstbestimmtes Leben und Freiheit im Handeln! Spannend und lebensnah!

— CampusGecko
CampusGecko

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Wertvolle Erfahrungsberichte aus der gelebten Praxis

    Verstecken gilt nicht
    CampusGecko

    CampusGecko

    16. September 2017 um 14:19

    Das selbstgesteckte Ziel ein Mutmach-Buch zu sein, erfüllt das Buch für mich voll und ganz!Das Buch stammt aus der gelebten Praxis. Durch gezielte, praktische Tipps erhält man als Schüchterner, aber auch als Introvertierter, die nötige Sicherheit in Alltagssituationen souveräner zu werden.Mir persönlich gibt es Sicherheit zu wissen, dass jemand Ratschläge, die er mir gibt, schon bereits erfolgreich selbst angewendet hat. Mir sind wenige aber erprobte und wirksame Lösungen daher auch lieber. Denn das kann ich in der Notsituation tatsächlich aus dem Gedächtnis abrufen. Genau das liefert die Autorin mit ihrem Buch.Statt zu theoretisieren erzählt die Autorin aus ihrem eigenen Leben und wie sie die Verantwortung für ihr Leben in die Hand genommen hat. Anhand von spannenden Episoden erzählt sie, ihren persönlichen Weg aus der Schüchternheit, hin zu einer selbstbestimmten und im Kopf freien Persönlichkeit.Schön finde ich auch den persönlichen Stil der Autorin. Durch ihre persönlichen Offenbarungen von Höhen und Tiefen macht sie einem Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu akzeptieren und vor allem: An sich zu arbeiten!Der Selbsttest zu Beginn des Buches hat mir geholfen zu erkennen, ob das Buch überhaupt etwas für mich ist.Auch wenn das Buch aus Sicht einer Frau berichtet, ist es meiner Meinung nach für „echte“ Männer genauso gut geeignet. Die gegebenen Ratschläge sind für jeden gut anwendbar.Danach bekommt man einen Überblick, was Schüchternheit überhaupt ist. Oft schmeisst man Introvertierte und Schüchterne in einen Topf. Es ist aber eben nicht dasselbe. Schüchternheit hat extrem viele Gesichter und Ausprägungen. Dies wird auch sehr differenziert dargelegt. Interessanterweise gibt es sogar schüchterne Extrovertierte. Das war mir vorher so nicht bewusst! Das Buch ist also für mehr Menschen, als man es zuerst annimmt.Spannend fand ich auch die kulturellen Zusammenhänge die aufgezeigt werden, die Unsicherheit fördern oder ihr entgegenwirken. In Japan werden Kinder darauf getrimmt, dass Erfolg immer durch Andere entsteht, wie die Eltern oder Lehrer. Misserfolge werden aber nur dem Kind zugeschrieben! In Israel hingegen werden Kinder mit Anerkennung überschüttet, was ihnen den Mut gibt mit Misserfolgen als das umzugehen was sie sind: Begleiterscheinungen auf dem Weg zum Erfolg! Was für einen Unterschied dies doch bereits in der kindlichen Entwicklung macht.Das Buch deckt auf wie man durch Selbstreflexionsübungen blockierende Verhaltensmuster aufdeckt und sie sich dadurch überhaupt bewusst und veränderbar macht. Denn erst wenn man begriffen hat, was man unbewusst durch das eigene Verhalten an Problemen erzeugt, ist man in der Lage neue Handlungsalternativen bewusst einzuüben.In den folgenden Kapiteln wird klar aufgezeigt, wie man sich danach neue Verhaltensmuster aufbaut. Bemerkenswert finde ich, dass die Autorin deutlich macht, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist wenn man positive Veränderung sucht. Es wird das eigene Denken und Handeln durchleuchtet. Doch es geht noch weiter: zum Umfeld gehören auch der Lebensraum (Wohnung), Arbeitsplatz, Kollegen, Nachrichten und passende Vorbilder. Dadurch kapiert man erst wie tief man manchmal aus dem Sumpf klettern muss, um sich ändern zu können.Durch den Aufbau stabiler kleiner Routinen wird einem gezeigt, wie man dem großen Ziel näherkommt: Souveränität im Denken und Handeln – weg von einem Leben, das durch Angst und Vermeidungsverhalten bestimmt wird.Den Ansatz kleiner Routinen finde ich aus eigener Erfahrung sehr klug, weil damit sicherstellt wird, dass man nie komplett scheitert. Vereinzelte Rückschläge werden so nicht zu Totalausfällen, nach denen man mutlos aufgibt. Man lernt Rückschläge als notwendige Begleiterscheinung einzuordnen und kann sich schnell wieder auf die bereits erzielten Routinen besinnen.Im Buch kommen auch 7 Erlebnisberichte anderer Frauen vor. Dadurch bekommt man sehr schön mit, wie vielschichtig Schüchternheit sich im Alltag auswirkt und was diese Frauen daraus gelernt haben.Gut ist auch die klare Handlungsaufforderung im letzten Teil des Buches. Statt „Feel Good“-Atmosphäre gibt es einen unverblümten und notwendigen Appell. Mit klaren Worten, wird man aufgefordert, jetzt den Hintern hochzukriegen und tatsächlich einen Anfang zu machen, sich ein echtes Ziel zu setzen. Gerade das letzte Kapitel gibt einem dadurch den nötigen Tritt in den Hintern, endlich die Komfortzone zu verlassen und ein freier und selbstbestimmter Mensch zu werden.Das Buch liest sich sehr flüssig und man kann es problemlos an einem Stück durchlesen. Durch die gute, lockere Aufmachung, kann man auch durch das Buch blättern und findet immer wieder spannende Einstiege in neue Themenbereiche.Danach sollte man es allerdings nochmals durchlesen, denn die neuen Routinen wollen auch in kleinen Schritten Tag für Tag aufgebaut werden. Insofern muss man auch immer wieder mal nachschlagen und prüfen wie weit man bereits gekommen ist.

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  • Gibt einem vor allem viel Motivation mit

    Verstecken gilt nicht
    Tatze

    Tatze

    12. September 2017 um 12:32

    Tjaja, ich bin schüchtern, und zwar sehr. So auf die sich niemals zu Wort melden, nicht ans Telefon gehen und aus dem Supermarkt-Gang flüchten wenn jemand näher kommt Art. Da das nicht immer ganz so schön ist hat mich "Verstecken gilt nicht - Wie man als Schüchterner die Welt erobert" direkt angesprochen und ich war gespannt auf ein paar hilfreiche Tipps. Und ein paar tolle Tipps bekommt man auch. Für mein Empfingen hat die Autorin das Rad für Schüchterne nicht gerade neu erfunden, aber es ist wirklich eine schöne Ansammlung von Tipps und Fakten, und vor allem bekommt man allein schon durch das Lesen einen Motivationsschub, sich mal etwas mehr zu wagen. Im ersten Drittel des Buches geht es darum, das ganze Thema Schüchternheit mal etwas zu erklären, und die Autorin erzählt auch von eigenen Erfahrungen. Es war zwar ganz schön, sich mit den beschriebenen Dingen identifizieren zu können, aber ich denke, dass Leser, die zu dem Buch greifen werden, sich wohl schon ganz gut mit dem Thema auskennen, und dafür ist dieser Teil des Buches für meinen Geschmack einfach zu lang geraten. Es gibt auch immer wieder kurze Erfahrungsberichte und verschiedenen "Betroffenen", und diese waren zwar eine interessante Ergänzung, aber mich haben diese Berichte nicht so richtig bereichert. So etwa in der zweiten Hälfte des Buches gibt es dann richtig konkrete Tipps und Strategien, die man ausprobieren kann. Und genau dieser Teil hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Vieles hat man schonmal irgendwo gehört, aber die Autorin hat es geschafft, alles so zu beschreiben, dass man Lust hat, auch mal etwas auszuprobieren ohne zurückzustrecken. Besonders gut fand ich, dass man merkt, wie intensiv sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, das schafft Vertrauen. Außerdem war es wichtig und gut, dass sie oft betont hat, dass es kein Wunderheilmittel für Schüchternheit gibt - das Buch gibt einem einfach Strategien an die Hand, die man nutzen kann, um mit seiner Situation möglichst gut umzugehen. Ich hatte eventuell einen etwas speziellen Blick auf das Buch, da ich bis vor kurzem Psychologie studiert habe und alle Behauptungen etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Mit manchen Sachen war ich da dann auch nicht so 100%-ig einverstanden, aber insgesamt haben bei mir da auch keine Alarmglocken geklingelt, also alles gut. Fazit Wenn man sich mit dem Thema Schüchternheit bereits auseinandergesetzt hat, kommen einem zwar viele Tipps in diesem Buch schon bekannt vor, trotzdem ist es eine gute Zusammenfassung und gibt einem Motivation mit, sich mal wieder etwas aus seinem Panzer herauszuwagen.

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