Verstecken gilt nicht

von Melina Royer 
4,2 Sterne bei21 Bewertungen
Verstecken gilt nicht
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Motiviert und gibt hilfreiche Tipps für Schüchterne, die sich weiterentwickeln wollen!

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Mit diesem Buch verleiht Melina Royer neuen Mut und Lebensfreude!♥

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Inhaltsangabe zu "Verstecken gilt nicht"

Unsicher, verängstigt und von Selbstzweifeln geplagt – Melina Royer empfindet sich lange als schüchternsten Menschen auf dem Planeten. Bis sie eines Tages beschließt, sich nicht länger von ihrem Problem blockieren zu lassen, und sich eine Gegenstrategie verordnet: Raus dem Schattendasein, rein ins Leben. Sie beginnt auf Menschen zuzugehen, gründet ihren eigenen Blog zum Thema Selbstvertrauen, kündigt ihren ungeliebten Job, spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem Kokon hervor. Melina Royers Erfahrung: Wir müssen es nicht hinnehmen, dass unsere Ängste uns beherrschen. Es nicht versucht zu haben, tut viel mehr weh als zu scheitern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783424631500
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:222 Seiten
Verlag:Kailash
Erscheinungsdatum:04.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    woertermaedchens avatar
    woertermaedchenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mit diesem Buch verleiht Melina Royer neuen Mut und Lebensfreude!♥
    Ein Buch voller Stärke


     >>Selbstbewusst statt unsichtbar.<<


    Ist diese Vorstellung nicht toll? Ich stelle mir ein selbstbewusst geführtes Leben sehr angenehm vor: Ich mache mir nicht ständig Gedanken darüber, was andere von mir denken könnten oder wie ich mich verhalten muss, um anderen nicht zu missfallen. Doch ich denke die Mehrheit der Menschen weiß, dass das alles andere als einfach ist. Jeder Mensch ist individuell, jede Situation ist anders und Veränderungen sind sicherlich für jeden in irgendeiner Art und Weise aufregend. Irgendwo tief im Inneren sind wir alle mal schüchtern, doch was ist mit den Menschen, deren Schüchternheit sie in ihrem Alltag ständig belastet? Für diese Menschen hat Melina Royer ein Buch geschrieben, in dem sie beschreibt, wie man als Schüchterner "die Welt erobert". Mit vielen Tipps und Tricks hilft sie ihren Lesern zu einer besseren Selbstwahrnehmung und gibt ihnen einen kleinen Schubbser in Richtung Selbstbewusstsein.

    "Leider sind unsere Ängste oft größer als wir selbst, und wir lassen uns von ihnen kleinhalten und kontrollieren." (S.12)

    Melina bringt es hiermit auf den Punkt. Was sie uns mit ihrem Buch aber mit auf den Weg gibt ist, dass wir nicht allein sind. Es gibt viel mehr Menschen, denen es genauso geht wie uns, als wir denken und mir persönlich hat dieser Denkanstoß sehr geholfen. Beim Lesen des Buches habe ich mir viele verschiedene Zitate markiert, weil sie mich sehr dazu inspiriert haben, mal anders zu denken. Hierbei schreibt die Autorin immer so, dass ich mich angesprochen, aber keinesfalls schlecht deswegen fühle. Sie schreibt offen und ehrlich über ihr Leben, verschiedene Situationen in denen ihre Schüchternheit sie überrannte und gibt uns als Leser wirklich hilfreiche Ratschläge. Ich möchte aber nicht zu viel darüber verraten, denn natürlich möchte ich, dass du das Buch selbst liest.

    "Natürlich bleibt dir auch noch die Möglichkeit, zur crazy Katzenlady zu mutieren und haufenweise Vierbeiner um dich zu scharen. Katzen haben schließlich auch Charakter und sind immer für dich da. Solange du den Dosenöffner spielst. Überleg´s dir." (S.34)

    Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass Melina mit viel Witz schreibt. Ich musste hin und wieder wirklich so sehr lachen, weil ich mich selbst wiedererkannt habe. Dennoch habe ich mich dabei aber nicht angegriffen gefühlt oder hatte das Gefühl, dass sie sich über diese Dinge lustig macht. Im Gegenteil: Sie beschreibt die Schüchternheit sehr ernst, aber durch diese Vergleiche und Beschreibungen habe ich mich als Leserin gleich wiedererkannt und sehr darüber gelächelt, dass es ihr genauso geht wie mir.

    "Der Perfektionismus ist einer dieser Schutzmechanismen, die unser Unterbewusstsein einsetzt, damit wir uns als Schüchterne besser fühlen." (S.53)

    Melina Royer erklärt uns, weshalb wir bestimmte Sachen tun oder denken. Mir hat das sehr geholfen, auch mich selbst und mein Denken und Handeln besser zu verstehen. Natürlich stimme ich nicht mit Allem überein, denn meine Schüchternheit ist nicht so stark wie es bei anderen Menschen der Fall ist. Dennoch konnte ich für mich persönlich viel aus dem Buch und ihren Ratschlägen mitnehmen. Einige Tipps versuche ich nun in meinem Alltag auch anzuwenden.

    Ich möchte "Verstecken gilt nicht!" sehr gern mit 5/5 Sternen bewerten und euch dieses Buch an´s Herz legen!♥

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    buchgeredes avatar
    buchgeredevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr hilfreich und humorvoll geschrieben :)
    Good job

    Die Aufmachung ist super schön und der Titel ist auch sehr passend gewählt. Das Buch erzählt aus dem Leben von Melina und auch, was ich sehr toll fand, von anderen Betroffenen. Melina gibt Ratschläge, zeigt Lösungen auf und umrahmt das alles mit jeder Menge Humor. Es lässt sich sehr gut lesen und es macht auch Spaß zu lesen! 

    Mit jeder Seite habe ich mir gedacht: JA GENAU! So geht es mir auch! 

    Und es hat mir so gut geholfen zu lesen, dass ich nicht der einzige Mensch auf dieser Welt mit diesen Problemen bin. 

    Das Buch bekommt von mir 3 Sterne, da man solche Bücher, mit dieser Thematik, immer und immer wieder lesen muss und vor allem im Leben anwenden muss. Ich weiß nicht ob es mir auf Dauer helfen wird, aber ich werde es versuchen und werde immer und immer wieder jeden Abend ein paar Seiten lesen, damit ich mir immer wieder bewusst mache, dass es Lösungen gibt und man selbst keine komische Person ist, nur weil man schüchtern ist oder Dinge anders und intensiver wahrnimmt als andere. Stay positive und jeder Mensch ist genau so toll, wie er ist ♥

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    Paulina95s avatar
    Paulina95vor 9 Monaten
    Hilfreich und lesenswert!

    Ich kann euch dieses Buch, wenn ihr an eurer Schüchternheit arbeiten wollt und darunter leidet, nur ans Herz legen. Da die Autorin selbst in der Vergangenheit mit starker Schüchternheit zu kämpfen hatte, was man auch wirklich merkt, sollte sich jeder, dem es ähnlich geht, gut verstanden fühlen, was „Verstecken gilt nicht“, wie ich finde, zu einem echten Mutmach-Buch macht. Denn was gibt es Motivierendes als zu lesen, dass jemand, dem es mal wie einem selber ging, geschafft hat, wonach man sich doch so sehr sehnt und seinen Weg dorthin mit einem teilt?
    Ich hatte ja zunächst ein bisschen Bedenken, ob „Verstecken gilt nicht“ nicht zu lockerflockig daherkommen bzw. alles viel leichter darstellen würde als es in der Realität für einen schüchternen Menschen tatsächlich ist. Das war aber fast nie der Fall. Natürlich muss man sich bewusst machen, dass Theorie immer etwas anderes ist als Praxis und alles viel leichter gesagt ist als getan, aber Melina geht hier wirklich einfühlsam vor und schlägt dabei gleichzeitig einen Tonfall an, der einen mitnimmt und Hoffnung macht.
    Da mir selber einige von Melinas Tipps und Herangehensweisen bereits bekannt gewesen sind und ich mit ihnen auch schon viele positive Erfahrungen und Fortschritte sammeln konnte, erhaltet ihr hier schon mal von mir, einer früher wirklich sehr schüchternen Person, die Bestätigung: Es wirkt und es ist wirklich viel, viel Wahres dran. Melina Royer weiß, worüber sie da schreibt. (Klar dass nicht alles bei jedem wirkt, man muss sich natürlich trotzdem raussuchen, was einem persönlich hilft und sich vor allem Zeit lassen und geduldig mit sich selber sein.)
    Ich habe aber auch viele neue Denkansätze und Herangehensweisen durch dieses Buch kennengelernt und mir einige To-Do’s vorgenommen, die ich in Zukunft noch zusätzlich in meinen Alltag integrieren möchte.
    Eine Anmerkung habe ich aber noch: Früher hätte mich dieses Buch womöglich eher etwas überfordert zurückgelassen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass es doch ziemlich viel Input war und vieles nur kurz angerissen wurde, dem man vielleicht noch ein paar mehr Seiten mehr hätte widmen sollen. Falls ihr wirklich sehr schüchtern seid, mag das alles erst mal zusätzlich einschüchternd rüberkommen und ihr solltet wirklich klein anfangen und euch nicht mit allem auf einmal überfordern. Nur so als Tipp :)
    Ansonsten spreche aber, wie gesagt, eine definitive Empfehlung aus!

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    Curinvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches wirklich hilfreiche Tipps für schüchterne Menschen bereit hält
    Ein Buch, das wirklich hilft

    Auf fremde Menschen zugehen, vor anderen zu sprechen und generell scheinbar ganz normale Alltagssituationen können für Schüchterne große und unüberwindbare Hürden darstellen. Auch Melina Royer kennt dieses Problem nur zu gut, aber hat sich entschieden, ihre Schüchternheit ganz konkret anzugehen und sich nicht einfach damit abzufinden.
    In diesem Buch beschreibt sie, wie sie ihr Problem erst einmal grundlegend analysiert hat und welche Strategien ihr geholfen haben, Selbstbewusstsein aufzubauen und die Scheu vor anderen Leuten Stück für Stück zu verlieren.
    Mir hat gleich gefallen, dass hier nicht irgendein Psychologe seine Ansichten darlegt, sondern wirklich eine von Schüchternheit selbst Betroffene über ihre Erfahrungen berichtet. Schon auf den ersten Seiten haben mich ihre Erlebnisse sehr bewegt und ich hatte oftmals den Eindruck, dass sie genau meine Situation beschreibt. So hat es mir schon etwas geholfen, zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die dieses Problem hat.
    Da Melina Royer selbst eine Betroffene ist, kann sie gut nachvollziehen, wie schwer es ist, alte Verhaltensmuster aufzubrechen und durch neue zu ersetzen. Das ganze Buch über äußert sie hilfreiche Gedanken zum Beispiel zur Analyse der eigenen Gefühle und wie man nach und nach aus der eigenen Komfortzone ausbrechen kann. Mir hat auch gefallen, dass zwischendurch immer wieder Leserinnen zu Wort kommen, die von ihren Erfahrungen als Schüchterne berichten.
    Für mein Leben konnte ich viele Tipps aus diesem Ratgeber mitnehmen, während andere mir nicht sehr viel geholfen haben. Ich denke aber, dass jeder hier etwas findet, was grundsätzlich für einen selbst anwendbar ist.
    Insgesamt habe ich noch nie einen so offenen und persönlichen Ratgeber wie ,,Verstecken gilt nicht" gelesen. Melina Royer ist es gelungen, mir ein Stück weit zu helfen und ich bin der Meinung, dass sie auch vielen anderen Menschen mit diesem Buch Mut macht. Gerne empfehle ich es hier weiter.

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    Marina_Nordbrezes avatar
    Marina_Nordbrezevor 9 Monaten
    Über Schüchternheit.

    Melina Royer erklärt in "Verstecken gilt nicht", wie sie es geschafft hat ihre Schüchternheit mit Selbstbewusstsein zu besiegen bzw. im Zaum zu halten. Anstatt sich als schüchterner Mensch immer zu verstecken, immer im Hintergrund zu bleiben, immer das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen, sollte man darüber nachdenken, wo die Ängste liegen, seine eigenen Gefühle zuordnen und zu Wort kommen lassen und sich so auf lange Sicht gegen die Schüchternheit stellen.

    Die wirklich ansprechende Verpackung und der klare Aufbau von "Verstecken gilt nicht" bringen dem Buch einige Pluspunkte ein. Außerdem kommt die Autorin wahnsinnig sympathisch rüber, erzählt offen von ihren Schwächen, ihren Stolpersteinen auf dem Weg zu einem gesunden Selbstbewusstsein. Zudem führt sie mit "Vanilla Mind" einen Blog, dem man die Liebe zum Detail anmerkt. Einen Bruch zwischen Blog und Buch gibt es hier nicht.

    Nun. Meine Knackpunkte. Ich glaube, jeder, der dieses Buch liest, wird mit dem Kopf nicken und sagen "Ja, genau so ist es!". Merkt man auch daran, dass viele Kommentare zum Buch mit "Ihr werdet es nicht glauben, aber auch ich bin schüchtern!" starten. Heißt das nun, wir sind alle schüchtern?

    Ich glaube, Schüchternheit hat viele Facetten. Es gibt leichte Fälle ("Lieber Bahn-Mitfahrer, sprich mich nicht an!") und schwere Fälle ("Niemals halte ich diesen Vortrag!"). Schüchternheit ist situationsbedingt.

    Um es nun auch auszusprechen: Ihr werdet es nicht glaube, aber auch ich bin schüchtern! Fremde Menschen machen mir meist Angst. Bei größeren Gruppen versteck ich mich gerne in einer Ecke. Bei Vorträgen spreche ich viel zu schnell, weil ich schnell wieder in meiner Ecke verschwinden will.

    Was für die Schüchternheit an sich gilt, gilt meiner Meinung nach auch für die Ratschläge. Sport und gesunde Ernährung helfen schüchternen Menschen aus ihrem Loch rauszukommen, weil sie ein positiveres Selbstbild entwickeln. Dieser Satz könnte wohl in jedem Ratgeber zu jedem Thema stehen. Das ist mir irgendwie zu einfach. Ich kann nicht wirklich beschreiben, was ich mir stattdessen gewünscht hätte. Sicherlich auch keine "100 Tipps, die garantiert wirken und super einfach sind!".

    Vielleicht liegt es auch an meinem inneren Schweinehund, der so gar keine Lust auf Sport, gesunde Ernährung und das Nachdenken über Gefühle hat. Einige Seiten habe jedenfalls mit Eselsohren markiert (ja!), um Melinas Methoden nochmal genauer zu studieren. Vielleicht hilft ein Morgenritual nicht unbedingt direkt dabei, meine Schüchternheit zu besiegen. Aber vielleicht hilft es, etwas Routine und Ruhe in meinen Alltag zu bekommen, was dann dazu führt, dass mein Selbstbild positiver wird und ich mich nicht in meiner schüchternen Ecke zusammenrolle.

    Denn damit hat Melina auf jeden Fall Recht: Verstecken ist keine Lösung. Verstecken güldet nicht!

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    Bröselchens avatar
    Bröselchenvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Schüchtern sein ist kein Handicap! Motivierende und inspirierende Worte, die wirklich weiterhelfen!
    Rezension "Verstecken gilt nicht!" - Melina Royer

    Auf Melina und ihr Buch bin ich durch die Büchercommunity gestoßen. Haben wir uns schon mal persönlich getroffen? So in echt? Würdest Du mich als schüchtern bezeichnen? Wenn es auf der Buchmesse oder einem anderen bibliophilen Event war, würde Deine Antwort „Eigentlich nicht“ lauten, oder? Tatsächlich habe ich aber in vielen anderen Bereichen, heißt, vor allem im Privatleben, auch so meine Probleme ins Gespräch zu kommen. Es geht eben nicht (immer) um Bücher. Ich bin verunsichert, weiß nicht, über was ich sprechen soll, wirke bestimmt komisch, weil ich so verschlossen und ruhig bin.

    In erster Linie war ich neugierig, wie das Thema Schüchternheit an die Frau (oder auch an den Mann) gebracht wird und habe es auf mich zukommen lassen. Klingt es plausibel, authentisch oder ist es gar ein 0815-Ratgeber á la „Nutze diese 50 Sätze zum Gesprächseinstieg“? In Sachen Selbstwert, -bewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung habe ich bereits mit einigen Sachbüchern gute und mal weniger gute Erfahrungen gemacht. Tatsächlich wurde ich mit „Verstecken gilt nicht“ aber mehr als überrascht und was ich Melina bereits persönlich schrieb, möchte ich auch gern hier noch einmal festhalten.

    Man merkt allein anhand der Herangehensweise, dass die junge Frau sich sehr viel mit dem Thema beschäftigt hat. Das Buch beginnt am Ursprung, woher das „Problem“ der Schüchternheit kommt und welche Möglichkeiten es gibt, diese Muster überhaupt zu erkennen. Auch Unterschiede von Schüchternheit und Introvertiertheit werden erläutert, was für viele ein und dasselbe ist. Die Grundaussage dieses Buches: Schüchternheit ist nichts Negatives, aber wenn es Dich im Leben so sehr beeinträchtigt, kann man etwas dagegen tun.

    Mir fiel beim Lesen der Spruch „Das beste Projekt an dem Du je arbeiten wirst, bist Du“ ein, der passt für das motivierende Buch wie die Faust aufs Auge. Die Methoden, die Melina beschreibt, finden auch in der Verhaltenstherapie Anwendung und bis sie so weit war, hat sie wohl sehr viel mit sich selbst gearbeitet.

    In der letzten Woche habe ich mich bereits dabei erwischt, wie ich ein oder zwei Kapitel noch einmal nachgelesen habe, denn es ist kein Buch zum weg-, sondern zum immer wieder lesen und sich weiterentwickeln. Ich bin ihr so dankbar, dass sie sich getraut hat Vanilla Mind zu gründen, dieses Buch zu schreiben und vor allem ein Teil der Blogosphäre zu sein.

    Ich konnte mich zwar nicht mit allen Kapiteln 100% identifizieren, da z.B. das Thema Hochsensibilität für mich nicht zutreffend ist, aber es war interessant auch diese Seite kennenzulernen und den Empathie-Katalog aufzustocken.

    Heiße Empfehlung für alle, die einen authentischen Ratgeber mit Mehrwert suchen und sich nicht weiter verstecken möchten. Oder ideal als Geschenk, falls sich vor lauter Schüchternheit selbst der Besuch in der Buchhandlung als schwierig erweist. Ich habe es für Weihnachten zumindest schon gedanklich 3x bestellt.

    © Brösels Bücherregal

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    Claudia_Poesies avatar
    Claudia_Poesievor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein motivierendes Buch mit vielen hilfreichen Tipps, um seine Ängste zu überwinden und Ziele zu verfolgen!
    Verstecken gilt nicht!

    In dem Buch "Verstecken gilt nicht! - Wie man als Schüchterner die Welt erobert" berichtet die Autorin Melina Royer über ihre Erfahrungen mit Schüchternheit und beschreibt wie sie es geschafft hat mir ihr richtig umzugehen ohne sich von ihren Ängsten beherrschen zu lassen. Da mich selbst meine Schüchternheit heute noch in manchen Situation darin hindert etwas zu tun oder eine wichtige Entscheidung zu treffen, hat mich das Buch gleich interessiert und ich war neugierig mal eine andere Perspektive darauf kennen zu lernen. Die Autorin macht deutlich, dass viel Arbeit und Zeit dazu gehört, sich seinen Ängsten bewusst zu werden und seine Gefühle zu reflektieren. Es wird jedoch auch klar, dass schon kleine Schritte und Veränderungen bezüglich der Aufmerksamkeit, Erholung aber auch körperlichen Gesundheit und Ernährung Großes bewirken können. Anhand lauter kleiner Tipps und Tricks, die man im Alltag gut umsetzen kann, zeigt Melina wie man zu Erfolgserlebnissen und einem selbstbestimmten Leben gelangen kann. Zudem ist die Autorin des Buches selbst auch Autorin des Blogs Vanilla Mindund gibt zusätzlich zu ihrer Erfahrung auch einige Erfahrungsberichte ihrer Leserinnen wieder. Ich werde mir mal auf jeden Fall mal ihren Blog, den ich bisher noch gar nicht kenne, näher anschauen, weil mir der Schreibstil bereits im Buch sehr gefällt, da er sehr persönlich und direkt ist. Ihre Ratschläge und Erfahrungsberichte sind zudem für mich sehr inspirierend und geben mir Motivation auch an meinem Alltag etwas zu ändern. Außerdem fand ich besonders spannend mehr über die biologischen und psychologischen Hintergründe zu erfahren, die die Autorin recherchiert hat. Das Buch ist jedoch nicht nur hilfreich und inhaltlich sehr zu empfehlen, sondern ist auch wunderschön aufgemacht und das von außen und innen! Das Cover spricht mich schon sehr an, aber auch innen sind viele schöne Bilder, einzelne rosa Seiten und liebevolle Details bezüglich der Gestaltung zu erkennen. Insgesamt kann ich das Buch somit nur empfehlen und das nicht nur als Ratgeber für Schüchterne, sondern als Mutmach-Buch für alle die hin und wieder zu wenig auf sich und ihre Gefühle hören und versuchen wollen zu lernen, wie man seine Ziele verfolgen kann ohne sich von seinem Perfektionismus und Versagensängsten zu blockieren.

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor einem Jahr
    Schluss mit schüchtern


    Melina zeigt eine sehr persönliche Seite in dem Buch. Sie zeigt ihren Weg sich den Herausforderungen des Alltags zu stellen und sich selbst immer wieder mit kleinen Aufgaben ein Stückchen mehr zu pushen.


    Rasch habe ich festgestellt, dass Schüchternheit nicht auf mich persönlich zu trifft. Introvertiert ja, schüchtern nein. Eine wichtige Unterscheidung, um schließlich gezielt an sich arbeiten zu können.


    Egal ob Schüchtern oder nicht – Melina gibt super Tipps, wie man den inneren Schweinehund überlisten kann und sich selbst in die gewünschte Richtung verändern kann. Auch zum Thema Smalltalk bietet Melina super Tipps und Tricks.


    „Verstecken gilt nicht“ ist ein Aufruf das Leben bewusster wahr zu nehmen. Sich selbst und seinem Körper die Aufmerksamkeit und auch Erholung zu zugestehen, die ein jeder benötigt und verdient. Gesunde Ernährung, Sport und eine bewusstes Leben – bilden die Basis für ein zufriedenes Leben.


    Das Buch gibt eine super Anleitung, um sich seiner Gefühle bewusst zu werden und den Tag zu reflektieren. Wieso hat man in einer gewissen Situation so reagiert? Und welches Gefühl hatte bei der Reaktion die Oberhand? War es Wut, Trauer oder vielleicht Angst?


    Melinas eigene Erfahrungen werden durch Geschichten anderer Schüchterner abgerundet. Dies sorgt für Abwechslung und bietet ein noch runderes Bild der Thematik.


    Last but not least überzeugt das Buch mit einer wunderbaren, liebevollen Gestaltung. Das Cover und der Titel ermutig sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Schöne Bilder und rosa Seiten mit vielen Tipps und Listen, die Melina selbst geholfen haben, geben großartige Anregungen. So ist es für den Leser ein Leichtes erste Dinge auszuprobieren und selbst herauszufinden was für ihn das Richtige ist.


    „Verstecken gilt nicht – Wie man als Schüchterne die Welt erobert“ ist so viel mehr als ein Ratgeber für schüchterne Menschen. Tipps und Tricks zu einem bewussten, selbstbestimmten Leben, die ein jeder von uns umsetzen kann, werden präsentiert. Melina lädt dazu ein sich selbst auszuprobieren und auch Dinge einfach nicht mehr zu machen, die man selbst nicht für gut oder hilfreich befindet.

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    C
    CampusGeckovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Praktischer Rat für Schüchterne und Introvertierte, für ein selbstbestimmtes Leben und Freiheit im Handeln! Spannend und lebensnah!
    Wertvolle Erfahrungsberichte aus der gelebten Praxis

    Das selbstgesteckte Ziel ein Mutmach-Buch zu sein, erfüllt das Buch für mich voll und ganz!

    Das Buch stammt aus der gelebten Praxis. Durch gezielte, praktische Tipps erhält man als Schüchterner, aber auch als Introvertierter, die nötige Sicherheit in Alltagssituationen souveräner zu werden.

    Mir persönlich gibt es Sicherheit zu wissen, dass jemand Ratschläge, die er mir gibt, schon bereits erfolgreich selbst angewendet hat. Mir sind wenige aber erprobte und wirksame Lösungen daher auch lieber. Denn das kann ich in der Notsituation tatsächlich aus dem Gedächtnis abrufen. Genau das liefert die Autorin mit ihrem Buch.

    Statt zu theoretisieren erzählt die Autorin aus ihrem eigenen Leben und wie sie die Verantwortung für ihr Leben in die Hand genommen hat. Anhand von spannenden Episoden erzählt sie, ihren persönlichen Weg aus der Schüchternheit, hin zu einer selbstbestimmten und im Kopf freien Persönlichkeit.

    Schön finde ich auch den persönlichen Stil der Autorin. Durch ihre persönlichen Offenbarungen von Höhen und Tiefen macht sie einem Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu akzeptieren und vor allem: An sich zu arbeiten!

    Der Selbsttest zu Beginn des Buches hat mir geholfen zu erkennen, ob das Buch überhaupt etwas für mich ist.

    Auch wenn das Buch aus Sicht einer Frau berichtet, ist es meiner Meinung nach für „echte“ Männer genauso gut geeignet. Die gegebenen Ratschläge sind für jeden gut anwendbar.

    Danach bekommt man einen Überblick, was Schüchternheit überhaupt ist. Oft schmeisst man Introvertierte und Schüchterne in einen Topf. Es ist aber eben nicht dasselbe. Schüchternheit hat extrem viele Gesichter und Ausprägungen. Dies wird auch sehr differenziert dargelegt. Interessanterweise gibt es sogar schüchterne Extrovertierte. Das war mir vorher so nicht bewusst! Das Buch ist also für mehr Menschen, als man es zuerst annimmt.

    Spannend fand ich auch die kulturellen Zusammenhänge die aufgezeigt werden, die Unsicherheit fördern oder ihr entgegenwirken. In Japan werden Kinder darauf getrimmt, dass Erfolg immer durch Andere entsteht, wie die Eltern oder Lehrer. Misserfolge werden aber nur dem Kind zugeschrieben! In Israel hingegen werden Kinder mit Anerkennung überschüttet, was ihnen den Mut gibt mit Misserfolgen als das umzugehen was sie sind: Begleiterscheinungen auf dem Weg zum Erfolg! Was für einen Unterschied dies doch bereits in der kindlichen Entwicklung macht.

    Das Buch deckt auf wie man durch Selbstreflexionsübungen blockierende Verhaltensmuster aufdeckt und sie sich dadurch überhaupt bewusst und veränderbar macht. Denn erst wenn man begriffen hat, was man unbewusst durch das eigene Verhalten an Problemen erzeugt, ist man in der Lage neue Handlungsalternativen bewusst einzuüben.

    In den folgenden Kapiteln wird klar aufgezeigt, wie man sich danach neue Verhaltensmuster aufbaut. Bemerkenswert finde ich, dass die Autorin deutlich macht, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist wenn man positive Veränderung sucht. Es wird das eigene Denken und Handeln durchleuchtet. Doch es geht noch weiter: zum Umfeld gehören auch der Lebensraum (Wohnung), Arbeitsplatz, Kollegen, Nachrichten und passende Vorbilder. Dadurch kapiert man erst wie tief man manchmal aus dem Sumpf klettern muss, um sich ändern zu können.

    Durch den Aufbau stabiler kleiner Routinen wird einem gezeigt, wie man dem großen Ziel näherkommt: Souveränität im Denken und Handeln – weg von einem Leben, das durch Angst und Vermeidungsverhalten bestimmt wird.

    Den Ansatz kleiner Routinen finde ich aus eigener Erfahrung sehr klug, weil damit sicherstellt wird, dass man nie komplett scheitert. Vereinzelte Rückschläge werden so nicht zu Totalausfällen, nach denen man mutlos aufgibt. Man lernt Rückschläge als notwendige Begleiterscheinung einzuordnen und kann sich schnell wieder auf die bereits erzielten Routinen besinnen.

    Im Buch kommen auch 7 Erlebnisberichte anderer Frauen vor. Dadurch bekommt man sehr schön mit, wie vielschichtig Schüchternheit sich im Alltag auswirkt und was diese Frauen daraus gelernt haben.

    Gut ist auch die klare Handlungsaufforderung im letzten Teil des Buches. Statt „Feel Good“-Atmosphäre gibt es einen unverblümten und notwendigen Appell. Mit klaren Worten, wird man aufgefordert, jetzt den Hintern hochzukriegen und tatsächlich einen Anfang zu machen, sich ein echtes Ziel zu setzen. Gerade das letzte Kapitel gibt einem dadurch den nötigen Tritt in den Hintern, endlich die Komfortzone zu verlassen und ein freier und selbstbestimmter Mensch zu werden.

    Das Buch liest sich sehr flüssig und man kann es problemlos an einem Stück durchlesen. Durch die gute, lockere Aufmachung, kann man auch durch das Buch blättern und findet immer wieder spannende Einstiege in neue Themenbereiche.

    Danach sollte man es allerdings nochmals durchlesen, denn die neuen Routinen wollen auch in kleinen Schritten Tag für Tag aufgebaut werden. Insofern muss man auch immer wieder mal nachschlagen und prüfen wie weit man bereits gekommen ist.

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    Tatzes avatar
    Tatzevor einem Jahr
    Gibt einem vor allem viel Motivation mit

    Tjaja, ich bin schüchtern, und zwar sehr. So auf die sich niemals zu Wort melden, nicht ans Telefon gehen und aus dem Supermarkt-Gang flüchten wenn jemand näher kommt Art. Da das nicht immer ganz so schön ist hat mich "Verstecken gilt nicht - Wie man als Schüchterner die Welt erobert" direkt angesprochen und ich war gespannt auf ein paar hilfreiche Tipps.
    Und ein paar tolle Tipps bekommt man auch. Für mein Empfingen hat die Autorin das Rad für Schüchterne nicht gerade neu erfunden, aber es ist wirklich eine schöne Ansammlung von Tipps und Fakten, und vor allem bekommt man allein schon durch das Lesen einen Motivationsschub, sich mal etwas mehr zu wagen.
    Im ersten Drittel des Buches geht es darum, das ganze Thema Schüchternheit mal etwas zu erklären, und die Autorin erzählt auch von eigenen Erfahrungen. Es war zwar ganz schön, sich mit den beschriebenen Dingen identifizieren zu können, aber ich denke, dass Leser, die zu dem Buch greifen werden, sich wohl schon ganz gut mit dem Thema auskennen, und dafür ist dieser Teil des Buches für meinen Geschmack einfach zu lang geraten. Es gibt auch immer wieder kurze Erfahrungsberichte und verschiedenen "Betroffenen", und diese waren zwar eine interessante Ergänzung, aber mich haben diese Berichte nicht so richtig bereichert.
    So etwa in der zweiten Hälfte des Buches gibt es dann richtig konkrete Tipps und Strategien, die man ausprobieren kann. Und genau dieser Teil hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Vieles hat man schonmal irgendwo gehört, aber die Autorin hat es geschafft, alles so zu beschreiben, dass man Lust hat, auch mal etwas auszuprobieren ohne zurückzustrecken. Besonders gut fand ich, dass man merkt, wie intensiv sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, das schafft Vertrauen. Außerdem war es wichtig und gut, dass sie oft betont hat, dass es kein Wunderheilmittel für Schüchternheit gibt - das Buch gibt einem einfach Strategien an die Hand, die man nutzen kann, um mit seiner Situation möglichst gut umzugehen.
    Ich hatte eventuell einen etwas speziellen Blick auf das Buch, da ich bis vor kurzem Psychologie studiert habe und alle Behauptungen etwas genauer unter die Lupe genommen habe. Mit manchen Sachen war ich da dann auch nicht so 100%-ig einverstanden, aber insgesamt haben bei mir da auch keine Alarmglocken geklingelt, also alles gut.

    Fazit

    Wenn man sich mit dem Thema Schüchternheit bereits auseinandergesetzt hat, kommen einem zwar viele Tipps in diesem Buch schon bekannt vor, trotzdem ist es eine gute Zusammenfassung und gibt einem Motivation mit, sich mal wieder etwas aus seinem Panzer herauszuwagen.

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