Melinda Taub Romeos Schatten

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Inhaltsangabe zu „Romeos Schatten“ von Melinda Taub

Mit dem tragischen Tod von Romeo und Julia sollte die Fehde zwischen den Capulets und Montagues eigentlich enden. Doch der Frieden hält nicht lange, und bald fließt wieder jede Nacht Blut in den Straßen Veronas. Der Herrscher der Stadt sieht nur einen Weg, die Feindseligkeiten zu beenden: eine Hochzeit zwischen Benvolio, Romeos Vetter, und Rosalinde, einer Cousine Julias. Die beiden können sich nicht ausstehen, und doch hängt das Schicksal der von Intrigen und Hass zerfressenen Stadt von ihnen ab ...

Eine atemberaubende, spannende und zum verlieben schöne Fortsetzung des Klassikers Romeo und Julia.

— Buchfink_2793
Buchfink_2793

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    Romeos Schatten
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    19. September 2017 um 22:48

    Wer kennt sie nicht? Die Geschichte von Romeo und Julia? Die Geschichte der ewig ineinander Verliebten, die sich nicht lieben dürfen, durch ihre schon genauso ewig miteinander verfeindeten Familien. Der tragische Tod der jungen Leute, vereint die Familie Capulet und Montague. Zumindest für einen kurzen Moment. Der Frieden hält nicht lange an, also kommt Escalus, der Fürst Veronas auf eine aberwitzige Idee. Rosalinde, eine Cousine Julias und Benvolio, der Vetter Romeos sollen heiraten. Die beiden können sich absolut nicht ausstehen und doch scheint das Schicksal Veronas einzig und allein von ihnen abzuhängen. Als weitere Morde geschehen, müssen sich Benvolio und Rosalinde zwangsläufig zusammentun und nicht nur ihr eigenes Schicksal in die Hand nehmen. Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil der Autorin sofort gefallen hat. Die Vorgeschichte zu Romeo und Julia habe ich natürlich vor Augen gehabt. Gerade dieser Umstand hat es mir auch unheimlich erleichtert, dem Erzählstil zu folgen. Melinda Taub versucht, stilmässig an die Sprache des 14/!5 Jahrhunderts anzuknüpfen und es ist ihr wirklich sehr gut gelungen. Rosalinde, als eine der Haupfiguren, war mir wirklich von Anfang an sympathisch. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht mal vom Fürsten richtig etwas sagen lässt. Im Laufe des Buches wächst sie noch weiter über sich hinaus und das fand ich an manchen Stellen wirklich bewundernswert. Ihr Gegenpart, der Vetter Romeos, steht ihr dabei in nichts nach. Manchmal hat mich der Schlagabtausch der beiden Protagonisten wirklich zum Schmunzeln gebracht. Ein Abenteuer scheint das nächste zu jagen und obwohl sich Benvolio und Rosalinde nun wirklich nicht leiden können, müssen sie lernen, dass nur sie dazu beitragen können, endlich für Frieden in Verona zu sorgen. Egal auf welche Weise sie das versuchen. Die Autorin konnte mich mit ihrer Version von den Ereignissen nach dem tragischen Tod der beiden Liebenden passiert sein könnte, ein Buch geschaffen, was ich gar nicht erst aus der Hand wollte. Erneut in die Welt von Romeo und Julia eintauchen zu können, hat dazu geführt, dass ich es nicht eine Sekunde bereut habe, mir das Buch zugelegt zu haben. Ich fand es sogar schade, dass es so schnell ausgelesen war.  Lest es einfach selbst und lasst euch vielleicht genauso verzaubern, wie es bei mir der Fall war.

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  • Romeos Schatten von Melinda Taub

    Romeos Schatten
    Buchfink_2793

    Buchfink_2793

    06. September 2017 um 17:34

    Der historische Roman spielt nach dem tragischen Tod von Romeo und Julia. Die Familien Capulet und Montague haben in gemeinsamer Trauer um das Liebespaar Frieden gelobt. Doch der Frieden wird schon bald durch eine Mordserie in Verona erschüttert und eine Intrige scheint die Häuser wieder in die alte Fehde zu stürzen. Der Fürst von Verona will dies durch die Einigung der Familien verhindert und arrangiert eine Hochzeit zwischen Benvolio, Romeos Cousin, und Rosalinde, die Cousine von Julia. Die beiden können sich nicht ausstehen und versuchen alles um die Heirat abzuwenden. Nach ergebnislosen Versuchen schließen sie sich zusammen und versuchen den Frieden auf andere Weise zu bewahren, was sie notgedrungen zu Verbündeten macht.   Ich habe dieses Buch verschlungen und nach der letzten Seite war mein Herz so schwer, weil es vorbei war. Melinda Taub hat einen wunderbaren Schreibstil der flüssig zu lesen ist und auf jeder Seite Spannung erzeugt. Die Charaktere waren ausgereift und zum verlieben. Benvolio ein Ehrenmann, Escalus der sorgenvolle Vater Veronas und Rosalinde eine feine Dame mit einem ausgeprägten eigenen Willen, die sich aber zu benehmen weiß. (Denn nichts find ich schlimmer als eine weibliche Protagonistin die immer nur zänkisch und zickig ist. Man kann ja gern einen Dickschädel haben, aber bitte auch den Verstand über die eigenen Worte nachzudenken). Die Intrige war für mich sehr spannend zu verfolgen. Zwar hatte ich schon früh eine Ahnung, aber da es mir hauptsächlich um die Liebesgeschichte und nicht um die Ermittlungen ging hat mich das nicht gestört und das Finale war bombastisch ich habe richtig mit gefiebert und sogar ein paar Tränen am Ende geweint, weil die Aufregung sich so aufgestaut hat und man so mit Rosalinde mit gelitten hat. Also von mir eine ganz klare Leseempfehlung. Und mit seinen 327 Seiten ein kurzer und packender historischer Roman, der einem im Herzen bleibt. (Könnte auch daran liegen, dass ich schon immer auf die tragische Liebesgeschichte von Romeo und Julia gestanden habe.)

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