Hazel Wood

von Melissa Albert 
3,7 Sterne bei103 Bewertungen
Hazel Wood
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Positiv (60):
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Endlich etwas Neues abseits des Mainstreams. Düster, beklemmend und so fesselnd! Absolut genial!

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Nicht mein Geschmack

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Inhaltsangabe zu "Hazel Wood"

Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.
Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.
Ein Roman wie ein Rausch: Herausragender, international gefeierter All-Ager mit absoluter Sogwirkung, düsteren Märchenelementen, eingebettet in das urbane Setting New Yorks.
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783791500850
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Dressler
Erscheinungsdatum:20.08.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.08.2018 bei Oetinger Media GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Booknerdsbykerstins avatar
    Booknerdsbykerstinvor 2 Stunden
    Kurzmeinung: Endlich etwas Neues abseits des Mainstreams. Düster, beklemmend und so fesselnd! Absolut genial!
    Verliere dich im Hinterland

    Was soll ich sagen?! Hazel Wood wird als düsteres Märchen angepriesen, hat dazu noch ein absolut geniales Cover und es gab gar keine andere Lösung, als dass ich es lesen musste. Auch wenn dieses Buch wohl sehr stark polarisiert, wie man an den vielen unterschiedlichen Meinungen sehen kann. Ich für meinen Teil kann sagen: Hazel Wood ist definitiv anders und dadurch absolut genial, auch wenn es mir an manchen Passagen auch etwas zu skurril und verrückt war.

     

    Schon als ich das Buch in die Hand nahm und anfing zu lesen, merkte ich, dass ich ihm hoffnungslos verfallen werde. Ich tauchte sofort in die Geschichte ab und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

    Wir lernen Alice kennen, die mit ihrer Mutter Ella ständig vom Unheil verfolgt wird und so immer wieder ihren Wohnort wechseln muss. Dann gibt es da diese ominöse Großmutter, eine kleine Berühmtheit für sich und ein absolutes Tabuthema in der kleinen Familie: Althea Prosperpine, die Verfasserin der Märchen aus dem Hinterland, die zurückgezogen in Hazel Wood lebt.

    Und den Rest MÜSST ihr selbst erfahren.

     

    Für mich war Hazel Wood von Anfang an so geheimnisvoll und düster, dass ich unbedingt hinter die Fassade blicken wollte. Gespickt war alles natürlich mit den Märchen aus dem Hinterland, von denen wir einige kennenlernen und ich liebe sie alle. Am liebsten würde ich diese Märchensammlung lesen, gibt es aber leider nicht von Althea Prosperpine, ich habe gegoogelt. Allein diese Märchen sind etwas ganz Besonderes. Sie sind so düster, beklemmend und brutal…und garantiert ohne Happy End. Endlich mal etwas Neues, das mich unheimlich faszinierte.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir gegen Ende dann doch etwas zu verrückt wurde und vor allem skurril, aber es erinnerte doch dezent an Alice im Wunderland, als sie durch den Kaninchenbau irrte. Das war aber nur ein ganz kleiner Teil der Geschichte und so hat es mich nicht weiter groß gestört.

     

    Begeistert war ich auch von den Charakteren, die Melissa Albert erschaffen hat. Auch meist keine Sympathieträger, aber dennoch unheimlich anziehend. Wie die Prota Alice selbst. Sie ist schnippisch, ungestüm und hat gewisse Aggressionsprobleme, aber ich bin ihr echt verfallen. Was man über sie im Verlauf der Geschichte erfährt, das hat mich echt überrascht und ich bin Hazel Wood noch mehr verfallen. Im Grunde kann man sagen, in diesem Buch gibt es keinen „normalen“ Charakter und gerade das finde ich absolut genial. Ob Ella, Finch, Althea und wer auch immer da noch auf euch zukommt. Jeder ist in seiner Art skurril und faszinierend zugleich, verbergen sie doch alle geheime Wünsche und Eigenschaften.

    Aber Hazel Wood zeigt deutlich: Be careful what you wish for :)

     

    Wer einmal ein Buch lesen möchte, das wirklich abseits des Mainstreams steht und dennoch mit Märchen gespickt sind, die so düster und beklemmend sind, dem kann ich Hazel Wood sehr ans Herz legen.

     

    Mein Fazit:

     

    Hazel Wood von Melissa Albert ist durchweg eine düstere, beklemmende und auch skurrile Geschichte über die Macht der dunklen Märchen. Ich habe mich im Hinterland verloren und bin der Geschichte verfallen. Hazel Wood ist so einzigartig anders und geheimnisvoll, dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte, auch wenn mir manche Passagen etwas zu verrückt waren. Hazel Wood bietet die perfekte Mischung an Charakteren und Märchen, die sonst eigentlich nirgends zu finden sind und machten für mich dieses Buch zu etwas Besonderem. Ich kann es euch nur empfehlen, wenn ihr mal etwas abseits des Mainstreams lesen wollt.

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    Emmas_Bookhouses avatar
    Emmas_Bookhousevor 18 Stunden
    Ich habe mir mehr erhofft

    Hazel Wood: Wo alles beginnt – Melissa Albert
    Verlag: Dressler
    Gebundene Ausgabe: 19,00 €
    Ebook: 14,99 €
    ISBN: 978-3-7915-0085-0
    Erscheinungsdatum: 20. August 2018
    Genre: Jugendbuch / Fantasy / Märchen
    Seiten: 353
    Inhalt:
    Geh hin, wo alles beginnt … Hazel Wood zieht alle in seinen Bann.
    Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Ich finde das Cover einfach schön, nicht viel darauf zu sehen, aber manchmal ist weniger mehr. Das Blau ist auch wirklich schön, hier sind auf dem ganzen Cover Blätter zu sehen mit einem Funkeln dazwischen. Die Schrift hat einen schönen 3D Effekt. Nimmt man den Schutzumschlag ab, sieht man wieder die in blau gehaltene Blätter. Mir gefällt es sehr gut.
    Zum Buch:
    Ich hatte das große Glück und dürfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen. Zum Glück weil ich mich geärgert hätte, wenn ich es gekauft hätte.
    Der Anfang ist total vielversprechend, Alice zieht mit ihrer Mutter Ella von einer Stadt in die nächste, leider immer vom Unheil verfolgt. Als eines Tages ein Brief kommt indem drin steht das Ellas´s Mutter Althea Proserpine verstorben ist, nimmt alles seinen Lauf.
    Der Schreibstil ist an sich wirklich gut und flüssig sowie spannend geschrieben, aber irgendwann war dann alles sehr verwirrend. Entweder ist dem wirklich so, oder ich habe es einfach nicht verstanden.
    Die Protagonisten sind toll, wirklich alle sind hier toll beschrieben und herausgearbeitet. Ich mochte fast alle. Gerade die Geschichte von Alice und Ella hat mich in ihren Bann gezogen. Aber auch Finch ist toll, allerdings hätte ich mir hier auch ein anderes ende gewünscht, aber wie heißt es so schön‘? Man kann nicht alles haben.
    Wir haben hier auch eine ganz wundervolle bildliche Darstellung, das Hinterland wird hier sehr gut erzählt, so lebendig, ich fühlte mich direkt vor Ort. Doch auch der Rest ist wirklich schön zu lesen. Selbst die düsteren Passagen machen Lust darauf, sich dorthin versetzen zu lassen.
    Ich kann für meinen Teil nur sagen, bis zur Mitte war es spannend und aufregend, aber dann wurde alles nur noch verwirrender. Die Geschichte hat für mich sehr viel Potential, was leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.
    Das Ende kam mir dann noch schnell und hektisch vor, aber wie gesagt, dies ist nur meine Meinung. Jeder muss sich ein eigenes Bild am Ende davon machen.
    Ich gebe hier 3 von 5 Sternen, einfach weil ich doch recht enttäuscht von diesem Buch bin/war.

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    monsters avatar
    monstervor 2 Tagen
    leider zäh und unstrukturiert

    Hazel Wood hatte wirklich Potential. Die Idee von einer Märchen-Fantasy-Welt gefällt mir prinzipiell sehr gut und das Cover und der Klappentext sind vielversprechend. Leider muss man aber auf die Märchen sehr lange warten und anfangs war es zwar schön düster und hatte sogar Gruseleffekte aber tatsächlich störte ich mich daran, dass es nicht spannend war und sich zäh wie Kaugummi durchhangelte. Weder gab es viel Handlung noch waren die Dialoge erhellend. Hier störte mich auch, dass Hazel Wood ja für jugendliche Leser gedacht ist, diese aber mit wenig wirklich anspricht, denn die Darsteller sind sehr speziell und ich denke nicht, dass es da große Identifikationsmöglichkeiten gibt. Auch sind sie keine Vorbilder und keine Heldinnen oder Helden sondern bis fast zum Schluss relativ nichtssagend.

    Ja, das Ende hat noch ein paar Märchenelemente und natürlich auch Kämpfe und Action. Aber auch hier hätte ich mir mehr Klarheit und Struktur erwartet. Ich musste mich wirklich zwingen, das Buch durchzulesen, habe ein paar mal doch mehr quergelesen und kann das Buch nicht wirklich empfehlen.

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    K
    Krummbeinvor 2 Tagen
    Magisch

    Alice und ihre Mutter sind auf der Flucht seit sie geboren wurde. Doch wovor? Vor dem Unheil. Immer wenn sie zu lange an einem Ort bleiben taucht es wieder auf. Als ihre Großmutter, Althe Prosperine, stirbt hat alles Unheil ein Ende und die können endlich zu Ruhe kommen. Doch kurz darauf verschwindet ihre Mutter und Alice begibt sich auf die Suche nach ihr. Diese Suche führt sie, gemeinsam mit ihrem Freund Ellery Finch, zu dem Anwesen ihrer Großmutter, auch genannt Hazel Wood...

    Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, würde ich "bezaubernd" wählen, denn genau das war es was ich erhofft und definitiv auch bekommen habe! Jedoch war die Geschichte zeitweise auch sehr dunkel, was mir sehr gut gefallen hat.

    Besonders gut haben mir die Charaktere und deren Motive gefallen. Ich konnte mich wirklich in jede Person und deren Motivation für eine bestimmte Handlung total gut hineinversetzen!

    Jedoch bekommt das Buch einen Stern abzug, da sich manche Probleme einfach ein bisschen zu einfach lösten.

    Alles in Allem ist es ein sehr gelungenes Buch das ich auf jeden Fall noch öfter lesen werde!

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    M
    Miannavor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller mit fantastischen Wesen und die Geschichte von einem Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft. Unerwartet grausam.
    Mehr Thriller als Märchen

    Alice ist mit ihrer Mutter ihr bisheriges Leben lang auf der Flucht. Sobald merkwürdige und gefährliche Dinge passieren, ziehen sie weiter. Dies alles scheint mit der magischen Welt ihrer Großmutter zu tun zu haben. Als ihre Mutter entführt wird beginnt für Alice eine Reise zu ihren Wurzeln.

    Die Autorin dieses Romans hat einen fließenden Schreibstil. Der Text lässt sich gut lesen, die Sprache ist schnörkellos.

    Die Geschichte dagegen hat es in sich. Wer einen leicht verdaulichen Fantasieroman oder ein überschaubares Märchen erwartet wird enttäuscht, wenn nicht sogar schockiert. Die Geschichte erinnert mit den übernatürlichen, grausamen Szenen und der grauenvollen Atmosphäre an einen Thriller. Erst später kommen Märchenanteile hinzu, die etwas Tröstliches an sich haben. Das Ende ist dann unerwartet positiv. Die Geschichte lässt sich schwer einordnen, die Merkmale passen nicht richtig zusammen.

    Die Geschichte entwickelt sich in drei Teilen. Der erste Teil mit der Einführung in die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Er ist durch eine starke Trostlosigkeit und Grausamkeit geprägt. Die fantastischen Wesen und übernatürlichen Ereignisse schüchtern ein, schüren Ängste. Der zweite Teil wird angenehmer, es entsteht Spannung und Hoffnung. Alice begibt sich auf den Weg zu ihrer Großmutter. Ein ewig währender road-trip bei dem die Charaktere greifbarer werden. Dann vor Ort beginnt ein offensiver Kampf, mit bedrückenden und verwirrenden Szenen. Das Ende ist unerwartet.

    Die Geschichte hat eine Sog-Wirkung. Auch grausame und heftige Szenen halten nicht vom Weiterlesen ab. Alice und die anderen Hauptcharaktere haben alle etwas abschreckendes und wenig sympathisches, sind jedoch gleichzeitig irgendwie interessant.

    Zusammengefasst ist dieser Roman: Ein Thriller mit fantastischen Wesen, die Geschichte von einem Mädchen auf der Suche nach ihrer Herkunft und eine Roman mit Sog-Wirkung. Unerwartet grausam.

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    Lesehoernchen99s avatar
    Lesehoernchen99vor 5 Tagen
    Einfach nur toll

              Seit Alice denken kann wird sie vom Unglück verfolgt. Als dann noch ihre Großmutter stirb und ihre Mutter spurlos verschwindet ist Alice auf sich alleine gestellt. Zurück bleibt nur eine Nachricht mit den Worten "Halt dich fern von Hazel Wood".
    Alice will ihre Mutter retten und macht sich daher mit dem geheimnisvollen Ellery Doch auf den Weg nach Hazel Wood, dem tief in den Wäldern verborgenen Anwesen ihrer Großmutter.
    Hier haben alle Märchen ihren Anfang ...

    Alleine schon das Cover ist sehr mysteriös und wunderschön. Ein Blickfang. Die Geschichte hat ein wenig gebraucht bis ich darin ankam, aber dann hatte sie mich im  Bann und ich war gefesselt. 
    Alice erlebte so unglaubliche Dinge, ich liebte ihre Geschichte von Beginn an.
    Ich mochte den Schreibstil und die Aufmachung des Buches sehr gerne. Für mich war dies ein absolutes Highlight. Einfach topp.
            

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht mein Geschmack
    Nicht mein Geschmack

    Zum Inhalt:
    Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter und ihre Mutter verschwindet. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie um frei zu sein aber genau dort hin muss. Nach Hazel Wood, dorthin, wo alles beginnt.
    Meine Meinung:
    Grundsätzlich mag ich ja fantasievolle Geschichten, diese hat mich aber so gar nicht gepackt. Ich mochte weder die Story, noch die Protagonisten, auch der Schreibstil war nicht so wirklich meins. Manchmal erwischt man halt Bücher, in die man nicht reinkommt, die einem einfach nicht liegen. Das war für mich genau so ein Buch. Ich kam nicht in die Geschichte rein, empfand den Schreibstil als extrem schwergängig und war einfach froh, als es zu Ende war.
    Fazit:
    Nicht mein Geschmack. 

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    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Mehr gewollt als erreicht =(
    Hazel Wood

    Es gibt Bücher, die begegnen einem immer wieder und genauso ging es mir mit "Hazel Wood" von Melissa Albert.

    Alice lebt seit sie sich erinnern kann mit ihrer Mutter ein ruheloses Leben. Seltsame Ereignisse folgen ihnen nach einer gewissen Zeit immer auf dem Fuß und spätestens dann wird es wieder Zeit die Koffer zu packen.
    Aktuell leben sie in New York und es scheint so, als hätte Ella – Alices Mutter – in einer Ehe so etwas wie Ruhe gefunden. Alice weiß nicht so wirklich, was sie von dem Ganzen halten soll und dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Ella verschwindet bzw. wird entführt und Alice weiß nur eines, sie muss ihre Mutter wiederfinden – koste es, was es wolle…

    Die wunderschöne Optik des Buchs hat mich ebenso wie der Inhalt in seinen Bann gezogen.

    Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass auf die anfängliche Faszination recht schnell Ernüchterung gefolgt ist. Mit Alice, der Hauptprotagonistin bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Richtig in Schwung kam die Geschichte für mich erst im letzten Drittel, der überwiegende Teil der Handlung dümpelte für mein Empfinden einfach zu lange vor sich hin und konnte mich nicht wirklich fesseln.

    Positiv ist zu erwähnen, dass eine düstere Atmosphäre das gesamte Buch durchzieht und diese wunderbar beschrieben, so dass stellenweise eine dicke Gänsehaut die Arme überzieht.

    Die Idee vom Hinterland und seinen Geschichten war einerseits faszinierend und wirklich eine tolle Idee, aber da das Ganze erst im letzten Drittel des Buches so richtig zum Tragen kommt, war ich von den vielen damit verbundenen Details und dem stellenweise etwas sprunghaftem Erzählstil eher überfordert als begeistert.

    Alles in allem hat mir „Hazel Wood“ ein eher durchwachsenes Leseerlebnis beschert und konnte meinen großen Erwartungen nur bedingt gerecht werden.

    Kommentare: 3
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    aly53s avatar
    aly53vor 6 Tagen
    Es hat mich leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte

    Nachdem mir Hazel Wood auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde , war ich extrem angetan davon und ich gebe zu , meine Erwartungen waren riesig.
    Ich liebe Märchen Adaptionen und besonders diese klang in meinen Augen sehr vielversprechend.

    Ich habe leider schon ziemlich lange gebraucht um überhaupt ins Buch hineinzufinden.
    Zu den Charakteren konnte ich leider fast überhaupt keine Beziehung aufbauen.
    Weder Alice noch Ella waren mir sympathisch. Es funkte nicht , sie waren nicht greifbar und ich hatte wirklich große Probleme , mich überhaupt in sie hineinversetzen zu können.
    Gerade bei Alice waren meine Erwartungen sehr hoch.
    In meinen Augen hatte sie etwas sehr trauriges und einsames an sich , dem ich auf den Grund gehen wollte.
    Ihre unbändige Wut , ich wollte sie einfach verstehen.
    Gerade im ersten Teil des Buches kam mir das Geschehen etwas emotionslos und oberflächlich rüber. Aufgrund des Plots hatte ich mir eindeutig mehr davon versprochen.
    Wie Alice und Ella vom Pech oder Fluch verfolgt wurden. Man hätte da eindeutig mehr herausholen können.
    Auch der spätere Übergang von Realität zur Märchenwelt , war für mich etwas zu schwammig.
    Erst hier und plötzlich kämpft man gegen allerlei Gestalten.
    Die Märchen waren in meinen Augen ziemlich interessant. Leider bin ich stellenweise etwas verwirrt umhergetapst. Für mich war der rote Faden nicht wirklich erkennbar und leider war es in der Märchenwelt stellenweise etwas zu brutal für ein Jugendbuch. Selbst ich war einige Male doch ziemlich entsetzt.
    Was mich jedoch richtig begeistert hat , war die Atmosphäre in der Märchenwelt. denn diese hat Melissa Albert wirklich gekonnt umgesetzt.

    Finch war es der mich letztendlich fesseln und für sich einnehmen konnte. Er hatte etwas an sich , das enorm viel Potenzial bot und was mich wirklich fasziniert hat.

    Leider empfand ich den Schreibstil auch nicht allzu vorteilhaft. Die Autorin verliert sich allzu häufig in Beschreibungen, was die Spannung für mich ziemlich minderte.
    Ich überlegte schon nach 100 Seiten abzubrechen.
    Weil es sich leider nicht so flüssig lesen ließ , wie erhofft.
    Ich kam oft ins stolpern und empfand es einfach als sehr anstrengend.
    Aber man hofft ja auf Besserung.
    Leider kam dies nicht richtig zum Zuge.
    Der letzte Teil des Buches war zwar durchaus spannend und konnte mich fesseln. Jedoch war die Umsetzung in meinen Augen oft zu unausgereift und etwas verworren.
    Die Erklärungen über Alice und Ellas Verhalten sind zwar nachvollziehbar . Ich war aber dem ganzen schon so überdrüssig, dass ich einfach nur noch zum Teil genervt war.

    Hazel Wood hat mich tatsächlich ziemlich überrascht. Denn ich empfand es als düster , grausam und unheilvoll.
    Ja , Hazel Wood hat mich tatsächlich nicht mehr losgelassen. Es ist magisch und so unglaublich vielversprechend. Ich könnte heulen , weil nicht das volle Potenzial entfaltet wurde.
    Ich hätte so gern mehr gespürt , mehr erlebt und ich hätte wahnsinnig gern mehr mitgefiebert.
    Leider war das nicht der Fall.

    Schlussendlich muss ich wirklich sagen, dass mir das Cover hier mit am besten gefallen hat. Es ist traumhaft schön und verspricht eine Menge.
    Und Finch, der mich wirklich begeistern konnte.
    Positiv empfand ich , daß es bis zum Schluss nicht vorhersehbar war.

    Fazit:
    Hazel Wood wird dich nicht mehr loslassen.
    So ist es tatsächlich, denn Hazel Wood bietet eine Menge Potenzial.
    Leider konnte mich die Autorin mit der Umsetzung Ihrer wirklich vielversprechenden Grundidee überhaupt nicht überzeugen.
    Für mich leider der Flop des Jahres , auch wenn es mir wirklich im Herzen weh tut.
    Es hat mich leider nicht so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 7 Tagen
    Vergiss Hazelwood

    Ich hatte mich eigentlich total auf das Buch gefreut, trotzdem es einiges an Kritik schon gab. Nun ja, ich habe es gelesen und muss sagen, die Kritik war nicht ganz unbegründet.

    Alice kann einem leidtun, denn Sie wird vom Unheil verfolgt. Durch diesen „Fluch“ ist Sie ein Leben auf der Flucht gewöhnt, denn nirgends ist Sie und ihre Mutter lange zu Hause. Eines morgens bekommen Sie einen Brief wo ihnen der Tod der Großmutter mitgeteilt wird, Sie war die berühmte Märchenerzählerin Althea Proserpine. Als wäre das nicht genug verschwindet kurz darauf auch noch Alice Mutter, nur eine Nachricht findet Alice. Darauf steht das Sie sich von „Hazelwood“ fern halten soll….

    Der Schreibstil ist doch sehr gewöhnungsbedürftig, ich kam zum Teil schwer rein. Dann gab es Szenen wo ich raten musste, was genau die Autorin mir versucht da zu übermitteln. Aber dann gab es wiederum auch Stellen, wo ich mir gewünscht hätte in dem Moment einfach mehr zu erfahren. Ich hatte mich so bissel auf Märchenwald mit mysteriösen Wesen oder Thriller mäßig eingestellt, schade aber die Tiefe verlief im Buch irgendwie für mich.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NetzwerkAgenturBookmarks avatar

    Was ist echt? Was ist Schein?

    Hast du Lust auf ein Buch mit düsteren Märchenelementen, reizt dich ein New Yorker Setting?
    Dann geh hin, wo alles beginnt....
    Wir freuen uns auf deine Bewerbung zur Leserunde »Hazel Wood - Wo alles beginnt« vom Melissa Albert.

    Autoren oder Titel-Cover
    Seit Alice denken kann, wird sie vom Unheil verfolgt. Dann stirbt ihre Großmutter, die mysteriöse Märchenerzählerin Althea Proserpine, und kurz darauf verschwindet Alices Mutter spurlos. Zurück bleiben die Worte „Halt dich fern von Hazel Wood”. Alice spürt, dass sie ihre Mutter erst wiedersehen wird, wenn sie an den Anfang ihrer eigenen Geschichte geht. Schritt für Schritt entdeckt sie eine unheimliche Wahrheit. Um endlich frei zu sein, bleibt Alice nur eine Wahl: Sie muss nach Hazel Wood … Dorthin, wo alles beginnt.

    Melissa Albert ist Gründerin des Barnes & Nobles Teen Blog und hat unter anderem für McSweeney’s, Time Out Chicago und MTV geschrieben. Ursprünglich kommt sie aus Illinois, lebt mittlerweile aber in New York und arbeitet bereits am Folgeband von „Hazel Wood“. 

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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Wuschels avatar
    Wuschelvor einem Monat
    ..., weil Märchen!
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    Waylands avatar
    Waylandvor einem Monat
    Ich leicht düstere Märchengeschichten liebe ❤️ und das Cover ist gigantisch!!
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    Sassenach123s avatar
    Sassenach123vor einem Monat
    Lese gerne über Märchen, und von diesem Buch habe ich schon viel fehört
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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Monat
    Hört sich spannend an. Das Original prüfen.
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    EulenCupcakes avatar
    EulenCupcakevor 2 Monaten
    Es vielversprechend wirkt
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    S
    Sandara1086vor 2 Monaten
    Lena Vomber
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    Danni_Leins avatar
    Danni_Leinvor 2 Monaten
    Bald gehts los
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    JenWi90s avatar
    JenWi90vor 2 Monaten
    Das Buch klingt extrem spannend.
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    Jane03s avatar
    Jane03vor 2 Monaten
    Ich liebe es wenn Märchen neu in Szene gesetzt werdn
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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor 2 Monaten
    Bereits die kurze Leseprobe hat mich begeistert.
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