Melissa Broder

 2.9 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorin von Fische, The Pisces und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Melissa Broder

Die Erfahrungen mit ihrer Krankheit verwandelt sie in Bestseller: Melissa Broder wächst in Bryn Mawr, Pennsylvania auf und lebt heute in Los Angeles. An der Tufts University macht sie ihren BA in Englisch, in Abendkursen am New Yorker City College erarbeitet sie sich den MFA in Lyrik. Im Alter von 12 Jahren entwickelt sie Angststörungen, die sie während ihrer Jugend begleiten. Sie verrät, während ihrer Collegezeit alkohol- und drogenabhängig gewesen zu sein, als 25-Jährige ist sie wieder vollkommen clean. 2012 gründet Broder anonym den Twitter-Account @Sosadtoday, wo sie ihre dunkelsten und ehrlichsten Gedanken und Gefühle mit der Welt teilt. Der Feed wird schnell bekannt, bis heute hat er über eine halbe Million Follower. 2016 erscheint die gleichnamige, gefeierte Essay-Sammlung „So Sad Today“. Daneben veröffentlicht Broder mehrere Gedichtsammlungen. 2018 schließlich erscheint ihr erster Roman, „Fische“, in dem es um die 39-jährige Lucy geht, die sich mit der Frage beschäftigen muss, in welche Richtung ihr weiteres Leben verlaufen soll. In dieser Krise macht sie einige außergewöhnliche Erfahrungen und nimmt den Leser mit auf eine sowohl lustige als auch traurige Reise, die kein Auge trocken lässt.

Alle Bücher von Melissa Broder

Melissa BroderFische
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Fische
Fische
 (27)
Erschienen am 11.05.2018
Melissa BroderSo Sad Today: Personal Essays
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
So Sad Today: Personal Essays
So Sad Today: Personal Essays
 (1)
Erschienen am 15.03.2016
Melissa BroderThe Pisces
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
The Pisces
The Pisces
 (1)
Erschienen am 03.05.2018

Neue Rezensionen zu Melissa Broder

Neu
Honigmonds avatar

Rezension zu "Fische" von Melissa Broder

depressiver Fisch
Honigmondvor einem Monat

Zum Klappentext:
Fische ist ein Roman über eine obsessive Liebe, der Unwirkliches so selbstverständlich in einen Gegenwartskontext einbettet, dass es heutiger nicht sein könnte. Lucy verliebt sich in Theo, den Meermann, dessen Fischschwanz unterhalb der Lenden beginnt. Als Undine 4.0 zwingt er sie, alles, was sie über Liebe, Lust und die Bedeutung des Lebens zu wissen geglaubt hat, neu zu ordnen.

Mein Leseeindruck:
Das Buchcover und der knappe Titel hatten mich neugierig gemacht und so durfte ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen, wofür ich mich hiermit beim Verlag bedanken möchte.

Leider entsprach das Buch dann doch nicht so ganz meinen Erwartungen, auch wenn der Klappentext so einiges erwarten lies. Ich musste mich leider teilweise durch das Buch quälen, da es zeitweise langweilig und sogar ein wenig nervig wurde. Die Protagonistin scheint von Depressionen geplagt und auf der Suche nach einem Mann geht sie eigenwillige Wege, was schon sehr anstrengend war. Schade, denn da hätte man mehr herausholen können.

Mein Fazit:
Ein Roman über eine gescheiterte Liebe, welche so vor sich hinplätscherte mit einer Protagonistin, mit der man erst einmal auf einer Wellenlänge liegen muss, um mit ihr klarzukommen. Da mich das Buch leider nicht überzeugen konnte, vergebe ich nur 2 Sterne.

Kommentieren0
6
Teilen
Neugierig1111s avatar

Rezension zu "Fische" von Melissa Broder

Merkwürdige Geschichte
Neugierig1111vor 2 Monaten

Dieses Buch ist anders. Es geht zwar um Liebe und auch um Sex, ist für mich aber kein Liebesroman. Es geht mehr darum was Liebe ist, es werden viele Fragen gestellt. Manchmal ist es eher philosophisch, manchmal merkwürdig, manche finden es vielleicht an manchen Stellen lustig, aber meine Art von Humor ist es nicht.
Ab der Hälfte wurde es mit dem Meermann konkreter und dadurch interessanter aber leider auch nicht mitreißend. Die Protagonistin Lucy ist für mich nur selten zu verstehen.
Insgesamt ist das Buch nichts für mich, vielleicht kommen andere besser damit klar.

Kommentieren0
1
Teilen
B

Rezension zu "Fische" von Melissa Broder

Philosophie - Drama - Lovestory - Fantasy
bibifashionablevor 2 Monaten

Lucy ist 38 Jahre als und in einer langjährigen Beziehung mit Jamie. Jamie forderte von einem Tag auf den anderen eine Beziehungspause und Lucy war völlig außer sich. Sie entwickelt sich zum Stalker und wollte sich mit Schlaftabletten sogar das Leben nehmen. Aufgrund dieser Aktion beschließt Lucys Schwester, Annika, sie zu sich in ihr Strandhaus in Venice einzuladen. Dort soll sich Lucy auf ihre Doktorarbeit konzentrieren und auch eine Gruppentherapie machen. In der Gruppentherapie fühlt sich Lucy den anderen Teilnehmerinnen, welche ebenso Probleme mit Männern haben und teilweise sogar in die Sexsucht verfallen sind um ihre psychischen Problem zu überlagern, überlegen und deutlich stabiler in ihrem Zustand. Dennoch kann Lucy es mit den Männern nicht lassen und lässt auf skurrile Tinder-Dates ein um Jamie aus ihrem Kopf zu bekommen. Abends, wenn Lucy kein Date hat, geht sie gerne an die Felsen am Strand von Venice und lässt ihre Gedanken schweifen, versucht sich so auch auf ihre Doktorarbeit zu konzentrieren. Eines Tages lernt sie dort aber einen Schimmer kennen in den sie sich, obwohl sie nur miteinander sprechen, verliebt. Eines Abends wurden sie auch körperlich und der Schwimmer, Theo, offenbart ihr sein Geheimnis. Theo ist nämlich ein Meermann. Er fühlt sich an Land sehr unbeholfen und ängstlich, dennoch aber möchtet er Zeit mit Lucy verbringen und mit ihr an Land gehen. Sie verbringen letztendlich auch Zeit zusammen an Land, was immer wieder aber auch mit Komplikationen verbunden ist. In den Gruppensitzungen verliert Lucy kein Wort über Theo, sie fühlt sich durch ihn aber gestärkt und schwänzt auch so manche Sitzung. Auch die gewonnenen Freundinnen aus der Gruppe vernachlässigt sie. Was sich letztendlich schnell wendet, denn die Beziehung zu Theo dem Meermann ist gefährlich und ihr immer noch labiler Zustand wird ihr zum Verhängnis. Ich muss zugeben, dass ich mich durch das Buch Fische von Melissa Broder etwas gequält habe und mich immer aufraffen musste es zu lesen, was daran liegt, dass ich sehr selten Romane lese und die auch nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre sind. Als der Touch von Fantasy mit dem Meermann dazugekommen ist wollte ich noch weniger zum Buch greifen, denn Fantasy ist so absolut gar nicht meine Welt, damit kann ich einfach nichts anfangen. Dennoch muss ich gestehen, dass mir der philosophische Hauch im Buch, der von Lucys Doktorarbeit und ihren damit verbundenen Gedankengängen kommt, gefallen hat. Mir persönlich hätte ein Liebesdrama im Zusammenspiel mit der Selbsthilfegruppe und dem Hauch Philosophie gereicht, der Fantasy-Teil war zu viel und einfach absolut unrealistisch für mich.

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Melissa Broder im Netz:

Community-Statistik

in 55 Bibliotheken

auf 16 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks