Melissa C. Feurer Die Fischerkinder

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Inhaltsangabe zu „Die Fischerkinder“ von Melissa C. Feurer

Mit ihrer Familie lebt die junge Mira in einem streng autoritär geführten Staat. Als Tochter eines hohen Beamten ist sie privilegiert und hat eine gesicherte Zukunft im Blick. Da fällt ihr ein verbotenes Buch in die Hände, das von einem Wanderprediger aus längst vergangenen Tagen erzählt – und sie einfach nicht mehr loslässt. Bald bekommt sie Kontakt zu den Fischerkindern, einer geheimen Untergrundorganisation, die sich gegen den brutalen Staat auflehnt. Hier findet sie nicht nur ungewöhnliche Freunde, sondern auch eine spirituelle Heimat. Zudem lernt sie den geheimnisvollen Chas kennen, der sie von Beginn an in seinen Bann zieht … Für "Die Fischerkinder" gewann Melissa C. Feurer den C.S. Lewis-Preis 2014. Ein spannender Roman um Glaube, Liebe, Hoffnung und Verrat.

gelungener Auftakt einer Trilogie, bin gespannt auf den nächsten Teil

— conneling
conneling

Spannendes Zukunfstszenario.

— Yomiko
Yomiko

Stark! Emotional packend und einfach aufrüttelnd

— Seelensplitter
Seelensplitter

Glauben in dunkler Zeit der Zukunft - überzeugnd umgesetzt!

— mabuerele
mabuerele

Spannende Dystopie um verfolgte Christen in einem autoritären Staat. Wann kommt der nächste Teil?

— Windflug
Windflug

eine christliche Dystophie, genial

— gusaca
gusaca

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  • Die Fischerkinder

    Die Fischerkinder
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    24. May 2016 um 13:31

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;)Auf dem säkularen Buchmarkt gibt es massenweise Dystopien, jedoch findet man dieses Genre im christlichen Bereich eher selten, weshalb ich doppelt neugierig war....Der Schreibstil ist einfach, unkompliziert, flüssig und enthält gerade das richtige Mass an Beschreibungen.Die Wahl des allwissenden Erzählers empfand ich zwar für diese Art von Geschichte etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch gewöhnte ich mich schnell daran.Die Charaktere waren genügend ausgearbeitet und soweit eigentlich auch ganz sympathisch. Ebenso waren ihre Gedanken und Handlungen transparent dargestellt.Ich habe schon jenste Dystopien gelesen, hier hat mich der Inhalt jedoch sehr stark an die frühere DDR, die Judenverfolgung oder an die ersten Christen in Rom erinnert. Dies störte mich zwar nicht, hinterliess aber dauernd dieses dejà vu- Gefühl.Meiner Meinung nach hätte die Autorin da ruhig noch viel kreativer und innovativer werden können.Auch empfand ich den ganzen Verlauf als doch sehr vorhersehbar und es ergaben sich eigentlich nur wenige bis gar keine Überraschungsmomente, das fand ich etwas schade, da wenigstens für mich kaum Spannungsmomente aufkamen!Was man sicher auch wissen muss, dass wir es hier mit einem Einstieg in eine Trilogie zu tun haben. Entsprechend bleiben natürlich sehr viele Fragen noch offen.Alles in allem ein sicher solides Werk, welches im christlichen Sortiment sicher auffällt. Bei mir als Dystopie- Fan dann aber doch keinen allzugrossen Eindruck hinterlässt.Ich vergebe hiermit 3,5 Sterne

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  • Du hinterfragst zu viel. Du denkst zu viel!

    Die Fischerkinder
    eskimo81

    eskimo81

    Im Jahre 2133 lebt die 17-jährige Mira in einem kleinen, streng autoritär geführtem Staat bei ihrer Familie. Ihr Vater ist ein hoher Beamter, was ihr zu einem privilegiertem und gesicherten Leben verhilft. Als ihr plötzlich ein verbotenes Buch in die Hand fällt, wird sie unsanft mit der Realität konfrontiert. Sie bekommt Kontakt zu den Fischerkindern, eine geheime Untergrundorganisation... Mit "Die Fischerkinder" gewann Melissa C. Feuer den C.S. Lewis Preis 2014. Ein spannender Roman um Glaube, Liebe, Hoffnung und Verrat. Zitat vom Rückentext Ich hatte zu Beginn grosse Mühe in die Geschichte einzutauchen. Irgendwie machte mich das Buch "ruhelos" - kribbelig Ich bin froh, dass ich in einer Zeit lebe, wo man frei ist. Denken und Glauben kann was man will... Mit der Zeit konnte ich mich ganz aufs Buch einlassen, die Kribbelheit blieb, Angst, dass die Fischerkinder auffliegen? Weil es viel zum nachdenken gibt? Ich kanns nicht mit Bestimmtheit sagen. Das Buch nimmt gegen Schluss immer mehr an Spannung auf, trotz der Nervosität konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der offene Schluss - es soll eine Trilogie werden - setzt ein kleiner Dämpfer. Man muss den zweiten Teil einfach lesen um zu wissen, wie das Ende wird... Der Schreibstil ist einzigartig. Speziell, fesselnd und einfach traumhaft. Der Glaube, Gott, ein grosses Thema. Ist es möglich, dass ein König sagt, wo es lang geht? Ist Glauben in Zukunft nicht mehr erlaubt? Fazit: Ein spezieller Roman über Liebe, Gott und Verrat. Ruhelos liest man, versucht in eine fantastische Geschichte einzutauchen und einfach einen wundervollen Schreibstil zu geniessen. Was wäre, wenn man nicht mehr an Gott glauben dürfte?

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    • 4
  • Mira geht ihren Weg

    Die Fischerkinder
    conneling

    conneling

    09. December 2015 um 23:33

    Das Buch " Die Fischerkinder" von Melissa C. Feurer ist der Auftakt zu einer Trilogie. Die 17-jährigen Mira lebt mit ihren Eltern im Jahr 2133 in einem autoritären Staat mit strengen Regeln. Sie weiss, dass sie sich unterordnen muss und besser keine Fragen stellen sollte und wird darin auch immer bestärkt, ihr Vater ist ein hoher Staatsbeamter und komplett untergeordnet, nichts wird in Frage gestellt, dadurch lebt sie privilegiert und hat eine gesicherte Zukunft. Mira liebt Bücher und die Liebe zu den Büchern lässt sie ausbrechen in ihren Gedanken, sie wird zum eigenständigen Denken animiert. Bücher sind selten geworden und durch sie kommt sie zu einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die nach anderen Regeln leben und sich immer wieder heimlich treffen. Das Verbotene reizt sie natürlich und sie nimmt immer wieder heimlich an den Treffen dieser Gruppe teil, möchte Teil davon sein und auch herausfinden, was sie alle verbindet , was sie so unterschiedlich macht. Sie wagt es zu träumen, sich gegen Dinge zu stellen und eine eigene Meinung zu haben, an ihrem Glauben festzuhalten und zieht auch ihre Freunde mit. Die Autorin Melissa C. Feurer hat mich bereits mit anderen Büchern begeistert, ihr Stil ist gut verständlich und leicht zu lesen, sie schafft es bildlich zu beschreiben und Stimmung aufzubauen durch ihre Worte. Sie zeichnet hier eine Zukunft mit einem autoritären Staat, ganz klaren und strengen Regeln, eigenständiges Denken wird nicht unterstützt, Ideen sollten nicht laut geäussert werden. Eine dunkle Zukunft, die Perspektive hat mir nicht gefallen, Mira wehrt sich dagegen. Ein interessantes Buch, teilweise befremdlich von dieser Zukunft zu lesen, aber auch schön zu lesen wie sich Mira und ihre Freunde nicht beirren lassen und ihren Weg gehen und an ihrem Glauben festhalten.

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  • Leserunde zu "Die Fischerkinder" von Melissa C. Feurer

    Die Fischerkinder
    Arwen10

    Arwen10

    In der Vergangenheit gab es schon ein paar Leserunden mit der Autorin Melissa C.Feurer und ich freue mich sehr, euch wieder eine Leserunde mit Begleitung der Autorin anbieten zu können. Gerade ist im Brendow Verlag ihr neustes Buch "Die Fischerkinder" erschienen, dass den C.S.Lewis Preis 2014 gewonnen hat. Ich bedanke mich bei dem Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Zum Inhalt: Nordeuropa, 2133. Mit ihrer Familie lebt die 17jährige Mira in einem kleinen, streng autoritär geführten Staat. Als Tochter eines hohen Beamten ist sie privilegiert und hat eine gesicherte Zukunft im Blick. Da fällt ihr ein verbotenes Buch in die Hände, das von einem Wanderprediger aus längst vergangenen Tagen erzählt und sie einfach nicht mehr loslässt. Bald bekommt sie Kontakt zu den Fischerkindern, einer geheimen Untergrundorganisation … Hier findet ihr eine Leseprobe: http://www.brendow-verlag.de/media//leseproben/978-3-86506-756-2/%20978-3-86506-756-2.pdf Zur Autorin: Melissa Christina Feurer wurde 1990 als jüngstes von vier Kindern in Gunzenhausen, Mittelfranken geboren. Sie lebt mit ihrem Mann in Würzburg und arbeitet als Lehramtsanwärterin an einer Grundschule im Landkreis. Schon in ihrer eigenen Grundschulzeit schrieb sie gerne Gedichte und kurze Erzählungen. Mit elf Jahren entdeckte sie das Schreiben endgültig für sich und schrieb ihre erste Geschichte in Romanlänge. Heute sieht sie das Schreiben als eine Chance, um ihren Lesern von Gott zu erzählen.  Ihren ersten Jugendroman "Regentropfentage" veröffentlichte sie kurz vor dem Abitur im Jahr 2010. Vier weitere Jugendromane erschienen im Verlag der Francke-Buchhandlung. 2014 wurde ihr Buchprojekt „Die Fischerkinder“ mit dem C. S. Lewis-Preis ausgezeichnet.   Auf meiner Homepage könnt ihr meine Bücher kennenlernen sowie euch über meine Bibliografie informieren. (Quelle Text : Website: http://www.melissa-c-feurer.de/ Quelle Foto: Website: https://www.francke-buch.de/autoren-feurer.html) Falls ihr eines der 6 Exemplare gewinnen wollt, gibt es zwei Möglichkeiten. Bewerbt euch bis zum 07.09. 2015, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ? Hier werden 4 Bücher vergeben . Oder/und Macht mit beim Fragetag am 01.09.2015, wo ihr hier im Threat (siehe entsprechendes Unterthema oben ) die Autorin mit Fragen löchern könnt. Unter allen Fragestellern werden 2 Bücher für die Leserunde vergeben. Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll. Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. In diesem Buch spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Ich möchte darauf hinweisen, dass ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid.

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    • 282
  • Fesselnde Geschichte mit christlichem Hintergrund

    Die Fischerkinder
    Athene100776

    Athene100776

    01. November 2015 um 19:42

    Mira, ein junges Mädchen von 17 Jahren, lebt im Jahre 2133 irgendwo in Nordeuropa, sie ist die Tochter eines hohen Beamten und somit hat sie eigentlich eine sichere Stellung sowie eine bemerkenswerte Zukunft vor sich. Doch ihr Heimatstaat kontrolliert seine Bewohner in jedem Bereich. Es gibt streng rationierte Essensrationen, die eigene Meinung kundzutun ist fast ein Verbrechen, Kinder werden in jungen Jahren bereits in bestimmen Einrichtungen zu "staatsfreundlichen" Bürgern erzogen und Bücher sind nicht gerne gesehen und teilweise sogar verboten. Bücher an sich dürfen auch nur leihweise gelesen werden und zwar nur diese , die der Staat genehmigt. Als Mira sich eines Tages bei Porter wieder Bücher ausleihen möchte, lässt dieser "zufällig" ein kleines Büchlein auf dem Tisch liegen und verschwindet im Nebenraum. Trotz der strengen Bewachung und Überwachung der Bücherstube, gelingt es Mira, dieses kleine Buch an sich zu nehmen. Nachts beginnt sie zu lesen, die Geschichten handeln von einem Wanderprediger, der sie magisch in seinen Bann zieht. Mit vielen Fragen kehrt sie in die Bücherstube zurück, ohne zu wissen, wie sehr dieses ihr Leben verändern wird, denn auch die Religion ist in ihrem Staat verboten und wird wenn überhaupt nur heimlich ausgeübt. So auch die Gruppe von Kindern, die sich "die Fischerkinder" nennen, Mira ist fasziniert von ihnen und nimmt an ihren geheimen Treffen teil.... Die Autorin schafft es in der Geschichte, durch den Schreibstil und die immer wieder ansteigende Spannung, den Leser an das Buch zu fesseln. Die Charaktere sind sehr lebensnah, sympathisch und vertraut beschrieben. Besonders gut hat mir die Wandlung, Entwicklung und die Neugier von Mira gefallen, die ich gleich auf den ersten Seiten ins Herz schloss. Auch die Umsetzung der biblischen Geschichten mit der von Mira zu verbinden , empfand ich als sehr gelungen. Zuerst erscheint es, als sei es für Mira ein Abenteuer, das sie erleben möchte, sie beginnt freier zu denken, eckt in der Familie an und findet sich immer wieder neu. Sehr schön fand ich auch , die Schlüsselfunktion der Fischerkinder, die mich gleich an die ersten Christen erinnerten. Geheime Treffen, die Offenheit für Fremde , Freundschaft und das Gefühl des Felsens im Sturm sind weitere Bereiche, die ich als sehr gelungen eingearbeitet angesehen habe. Alles in allem ist es ein Buch, das einen nicht kalt lässt, das zum Nachdenken anregt und das aufzeigt, dass das Licht des Glaubens , sei es auch noch so klein und unscheinbar, eine ungeheure Kraft besitzt.

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  • Miras Weg

    Die Fischerkinder
    Yomiko

    Yomiko

    22. October 2015 um 07:16

    "Die Fischerkinder - Das verbotene Buch" handelt von den Erlebnissen der 17-jährigen Mira im Jahr 2133. Sie lebt mit ihren Eltern in einem autoritären Staat dessen Regeln sie sich bislang untergeordnet hat. Sie hat gelernt besser nichts in Frage zu stellen und ihr Vater, ein Staatsbeamter, bestärkt sie gern darin. Ihre Liebe zu den Büchern die zu seltenen Raritäten geworden sind führt sie zu einer Gruppe Kindern und Jugendlichen die ganz anders leben. Angezogen von dieser Andersartigkeit nimmt sie immer wieder an geheimen Treffen teil und versucht zusammen mit ihrer besten Freundin Vera mehr über das herauszufinden was diese Kinder verbindet. Mit viel Fantasie nimmt uns die Autorin Melissa C. Feurer mit in eine Zukunft die stellenweise sehr an unsere deutsche Vergangeneit erinnert. Der Totalitäre Staat der sich von niemandem abhängig machen möchte und in dem Freidenker keinen Platz haben und mit Strafen belegt werden überwacht alle. Mira entzieht sich dem mehr und mehr, was natürlich zu Spannungen in ihrer Familie führt. Sie entdeckt, den Begriff der Freiheit und des Einstehens für andere ganz neu für sich und sie verliebt sich. Aber auch auf die Menschen in ihrer Umgebung wirkt sich ihr Abenteuer aus und es gibt jemanden der sich in sie verliebt und für sie sein Leben aufs Spiel setzt. Gespannt bis zur letzten Seite fiebert man mit Mira und ihren Freunden mit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, diese neue und befremdliche Welt wirk bedrohlich und es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt die am Glauben festgehalten haben und damit eine ganz andere Qualität in ihr Leben bringen auch wenn es durch die äußeren Umstände bedroht wird.

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  • Gelungener Auftakt einer Trilogie

    Die Fischerkinder
    mabuerele

    mabuerele

    „...Manchem dieser Bücher sieht man gar nicht an, was in ihnen steckt, ehe man sie nicht geöffnet hat...“ Mira lebt im Jahre 2133 in einem Land Nordeuropas in einer sogenannten anständigen und rechtschaffenden Familie. Ihr Vater ist Staatsbeamter. Mira hat nur ein Laster. Sie liebt Bücher. Das sieht der Staat nicht gern. Bei Edmund Porter kann sie sich diese Bücher ausleihen. Eines Tages lässt er im Laden ein kleines Büchlein liegen und geht in den Nebenraum. Mira steckt das Buch ein. Sie kann es in der Nacht nicht aus der Hand legen. Leider fehlen im ersten Kapitel die letzten Seiten. Das Buch endet mit einer Hinrichtung. Mira will mehr wissen. Sie interessiert, wer dieser Jesu war. Deshalb bringt sie in den Laden nicht nur das Buch mit, sondern auch einen Sack voll Fragen. Sie ahnt nicht, welche Wendung ihr Leben ab diesem Moment nehmen wird. Die Autorin hat eine beeindruckende Dystopie mit christlichem Hintergrund geschrieben. Das Buch hat einen hohen Spannungsbogen und lässt sich zügig lesen. Mira lebt in einer Diktatur und Monarchie. Der Staat ist stolz darauf, auf jegliche Importe verzichten zu können. Das aber hat gravierende Folgen für die Lebensverhältnisse. In den Innenstädten leben die Staatsbeamten, außerhalb der Stadtmauer befinden sich Armenviertel, Dort fehlt den Menschen das Nötigste zum Leben. An der Stelle hat das Buch allerdings eine gewisse Schwäche. Ein so konstruiertes Staatsgebilde ist nicht lange lebensfähig. Doch das tut weder dem Handlungsablauf, noch der Spannung einen Abbruch. Die christliche Gruppe, die sich heimlich in einem Berg trifft und in der Mehrzahl aus Kindern besteht, wird von Edmund geleitet. Sie gehört zu den verbotenen Kleingruppen. Sie nennen sich „die Fischerkinder“. Der Schriftstil des Buches ist dem Genre angemessen. Gut wird herausgearbeitet, wie Mira sich mehr und mehr über die Widersprüche in ihrem Heimatland klar wird. Bei den Fischerkindern fühlt sie sich wohl. Ihre innere Zerrissenheit, ihr Kampf zwischen Pflicht und Gefühl wird sehr schön wiedergegeben. Auch die Emotionen ihrer Freundin Vera werden logisch nachvollziehbar dargestellt. Veras Familie steht schon unter Beobachtung. Rückblicke in die Vergangenheit erklären, warum. Die Lehrer lassen es Vera täglich auf wenig subtile Art spüren. Trotzdem lässt sich Vera von Mira überreden, ihr zu den Fischerkindern zu folgen. Doch die Angst wächst. Ihr Verhalten kann als Hochverrat geahndet werden. Edmund Porter, von dem obiges Zitat stammt, versteht es, seinen Zuhörern den christlichen Glauben behutsam zu vermitteln. Er nutzt dabei insbesondere die Gleichnisse. Immer wieder ist er gezwungen, die Aussagen der Bibel mit der harten Realität zu vergleichen. Gut gefallen hat mir, dass in diesem abgeschotteten Bereich der Fischerkinder auch Menschen Zugang finden, die nicht oder noch nicht glauben können. Freundschaft und Verrat, Staatsräson und Gewalt, erste zarte Liebe und Vertrauen sind neben dem Glauben weitere Themen, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen. Nicht nur Mira muss sich entscheiden und ihren eigenen Weg finden. Das bedeutet auch Trennung und Verlust. Das in Braun gehaltene Cover mit der in Ketten gelegten Bibel passt prima zum Inhalt des Buches. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, dass auch in der Dunkelheit das Licht des Glaubens brennt, wenn es Menschen gibt, die sich dafür engagieren.

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    • 8
    Minje

    Minje

    05. October 2015 um 07:41
  • Stark!

    Die Fischerkinder
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    05. October 2015 um 00:51

    Meine Meinung zum Buch:  Die Fischerkinder Das verbotene Buch Aufmerksamkeit: Warum ich zu diesem Buch gegriffen habe und was es mit dem C.S.Lewis Preis auf sich hat, lest ihr in der Original Rezension auf meinem Blog! Inhalt in meinen Worten: Es geht um Mira, eigentlich Miriam, die wohlbehütet in einem Staat aufwächst, wo es nicht so ist, wie wir es heute kennen. Bücher sind eine Rarität. Bücher sind eigentlich auch gar nicht gern gesehen, aber Mira mag Bücher, mag die Buchhandlung Porter, wo letztlich alles seinen Lauf nimmt und Mira in ihr größtes Abenteuer gezogen wird, dass sie sich niemals so ausmalen hätte können. Man muss wissen, Mira lebt in einem total autoritären Staat, der alles bewacht.  Themen: Verrat - Liebe - Hoffnung - Vertrauen - Entsetzen - Mut - Gemeinschaft - Christenverfolgung - Armut - Reichtum -  Wirkung der Geschichte auf mich? Allgemein: Ich bin schockiert, aber nicht weil es schlecht ist was Melissa mir vorlegt und präsentiert, sondern weil ich sehr gut nachvollziehen kann, warum diese Geschichte diesen besonderen Preis erworben hat. Denn diese Geschichte lässt mich als Leserin nicht leer zurück, sie rüttelte mich auf, dankbar zu sein, dass ich frei meinen Glauben heute leben darf. Und doch macht es auch klar, dass nicht jeder Mensch der Christ ist und gläubig ist, dieses Geschenk der Freiheit hat, und sich offen auf der Straße mit anderen Christen treffen darf.  Open Doors -> Link <- zeigt offen auf, wie es in dieser Welt, zu dieser Zeit, Christenverfolgung gibt. Und dass es sehr wohl um Leben und Tod für Menschen geht, die an den Herrn Jesus Christus festhalten und an ihm glauben! Melissa verpackt diese Thematik aber so liebevoll, spannend und authentisch, dass es für mich kaum auszuhalten war, weil es so spannend war zu lesen. Ich muss sagen: Ich bin traurig, dass dieses Buch schon ein Ende hat, und ich bin gespannt auf die zwei Bände die noch folgen sollen.  Charaktere und Orte im Buch: Hier muss ich sagen, hat Melissa etwas geschaffen, was großartig ist, einfach weil es so durchdacht und auch vorsichtig vorbereitet an mich als Leserin kommt.  Denn Melissa fängt sehr langsam mit dem Aufbau der Geschichte an, verlor sich anfangs noch etwas in den Beschreibungen, der Orte und der Umgebung, sowie auch in den Einzelheiten, als es dann doch auf einmal sehr rasant und tief in ihre Geschichte gegangen ist.  Die Menschen im Buch wachsen mir teilweise ziemlich stark an das Herz, so tief hab ich das schon sehr lange nicht mehr erleben dürfen, dass eine Autorin so nah mich an ihre Figuren führt, dass ich mit ihnen mit bangen und weinen muss. So als wären sie real hier bei mir.  Auch als es auf das schlimmste hinaus gelaufen ist, und ich schon vom schlimmsten ausgegangen bin, hat Melissa es geschafft mein Herz sehr tief innen in mir zum leuchten zu bringen.  Aber wer sind denn die Figuren im Buch? Ari ist mein kleiner Liebling in diesem Buch. Ein kleiner Held, der alles verlor nur sich selbst nicht. Natürlich neben Mira und auch Vera die die Hauptrolle spielen. Vera wirkt verängstigt, ist ein Familienmensch und ist nicht sehr stark, vor allem leidet ihr Selbstbewusstsein. In ihrer Familie sind Geheimnisse, die dem Mädchen sehr zusetzen und ihr dadurch auch Furcht machen, dass sie mehr verlieren könnte als gewinnen.  Mira ist ein kleiner Rebell, ein Mensch, der hinter die Fassade blickt, die sich nicht einschüchtern lässt, auch wen gewisse Problematiken, die im Buch auftreten, sehr gut meistern kann.  Die Fischerkinder - Sind ein guter Vergleich, zum Anfang der Christenheit, als sie noch mit Fischen ihre Symboliken zeichneten um sich zu erkennen. Vor allem sind es aber gerade diese Menschen, die Chas, der auch eine wichtige Rolle im Buch spielt, aufnehmen.  Chas - ja dieser Mensch wird denke ich noch einmal eine größere Rolle spielen, in den weiteren Bänden, denn dafür ist seine Geschichte, die ihn verbindet mit der Stadt, aus der Mira stammt, irgendwie vorherbestimmt.  Es gibt noch so viele tolle Charaktere in diesem Buch, aber alle aufzuzählen, würde zu weit führen. Aber allein die, die ich euch nannte, sind wirklich besondere Charakter, so unterschiedlich und doch auch wunderschön. Wenn man denn von einer geschriebenen Figur sprechen kann, dass sie schön ist.  Spannung? Melissa baut, wie oben schon erwähnt, sehr langsam ihre Spannung auf. Als ich mich darauf einlassen konnte, ihren Zauber fühlen durfte, und zwischen den Zeilen anfing zu lesen, wurde es sehr schnell tiefgehend, aus der Tiefe heraus wurde es rasant spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil es mal zu mal spannender wurde. Gerade dadurch das ich mit Mira so mit gefühlt habe, mit gelitten habe, mit gehofft und mit geglaubt habe.  Melissa wusste wo sie klug sein musste, um mich an ihre Geschichte zu fesseln und mich nicht mehr los zu lassen.  Kritikpunkte: Es kam zu manchen Satz Wiederholungen, die ich etwas irritierend und irgendwann etwas störend empfunden hatte.  Auch war das Buch an den ein oder anderen Stellen leicht zu durchschauen, so dass ich relativ früh wusste, was als nächstes kommen wird. Jedoch gerade am Ende, war ich so dermaßen überrascht worden, dass ich das auch wieder als Pluspunkt zählen lassen würde. Lobespunkte:  1) Melissa schreibt so wunderschön, einerseits sehr einfach, andererseits aber gerade dadurch dass sie die Bibel so umschrieb mit den schönsten Worten die ich jemals für eine Bibel zu hören bekam aber auch dass Melissa so bildlich geschrieben hat, dass ich alles vor meinen Augen hatte, hat mich begeistert! 2) Die Geschichte ist saftig gewürzt. Spannung von der Haarwurzel bis zum kleinen Zeh, sogar eine Gänsehaut schlich sich hin und wieder auf meine Arme.  3) Emotional, packend und wach rüttelnd um Dankbarkeit zu üben! 4) Charaktere sind nicht blass, sondern lebhaft, sie wirken lebendig. Das finde ich stark! 5) Spannungsbogen, wird langsam aufgebaut, dafür aber sehr mitreißend und fesselnd. 6) Das Buch durchleuchtet so viele tolle Punkte, die gerade im christlichen Glauben wichtig sind, dass ich als Leserin direkt Lust bekommen habe, selbst mehr zu beten.  7) Nicht erschlagend, mit den Glaubensthemen, sondern kleine Happen, dafür einprägsam.  Fazit: Ich bin begeistert von diesem grandiosen Meisterwerk, dass mit Recht behaupten kann, mit einer Auszeichnung ausgezeichnet zu sein, noch bevor Leser dieses tolle Buch zum lesen bekommen haben! Es ist einfühlsam, stark, emotionsgeladen und gleichzeitig wachrüttelnd. Schnappt es euch und fangt das staunen an! Sterne! Ich muss für dieses Buch eigentlich 10 geben, so begeistert hat es mich. Leider kann ich aber nur 5 geben. 

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  • Licht im Dunkeln

    Die Fischerkinder
    pallas

    pallas

    04. October 2015 um 15:12

         Dies ist der erste Teil einer geplanten Trilogie. Die Handlung spielt in einer unfassbaren Zukunft. Mira Robins,siebzehn Jahre alt, lebt in einem autoritären Staat, der seine Menschen unter totaler Kontrolle bevormundet . Mira ist die Tochter eines Justizbeamten aus Leonardsburg, der stets pflichtbewusst und streng nach den gesetzlichen Vorgaben lebt. Ihre Leidenschaft sind Bücher, in denen sie sich immer wieder verliert und ihrer Phantasie freien Lauf lässt. Bücher sind in dem totalitären Staat jedoch verpönt. Sie gelten darüber hinaus als "verdächtiger" Luxusartikel und deren Leser werden allseits mißtrauisch beäugt. Dennoch leiht Mira sich immer wieder Werke in einer Bücherei aus, die sich "Porters Höhle" nennt. Eines Tages fällt ihr ein Werk namens "Das verbotene Buch" in die Hand, das sie heimlich entwendet, um es in Ruhe und ausgiebig zu lesen. In diesem Buch der Bücher begegnet ihr Jesus, in ihren Augen nur ein Progatonist, den sie noch nicht kennt aber mit jeder Zeile, die sie liest, mehr fasziniert. Mira möchte möglichst alles über diesen Menschen Jesus erfahren. Als sie das streng verbotene Buch Herrn Porter zurückbringt und auf dessen Inhalt anspricht, gibt er Ihr einen Hinweis, wo sich eine konspirative Kleinstgruppe zum Gedankenaustausch über dieses Buch trifft. Sie lässt sich auf das Wagnis ein zu den "Verlorenen" oder "Fischerkindern", wie sich diese nennen, zu gehen und lernt in Klein Ararat viele liebe Menschen kennen. Ihr fällt auf, dass sie sich anders kleiden und noch dazu lange Haare tragen. Langsam schließt Mira diese Menschen in ihr Herz und erfährt in vielen Gesprächen mehr über Jesus. Jedes ihrer Treffen ist ein ungeheueres persönliches Wagnis im totalitär geführten Staat, der die "Fischerkinder" als bedrohliche Bewegung einstuft. Als ein hoher Beamter auf die zunehmenden Aktivitäten der Gruppe aufmerksam wird, und die Wachen an der Stadtmauer verschärft, droht die Situation für Mira und ihre neuen Freunde gefährlich zu eskalieren. Können sich diese freundlichen Menschen noch aus der sich abzeichnenden, gefährlichen Entwicklung retten...? Die Autorin hat das faszinierende Thema George Orwells "big brother is watching you" erneut aufgegriffen und trifft sich hier mit der Aussage Wolf Lepenies in der Welt vom 08.06.2009: "Wer Orwells "1984" las, wanderte in den DDR-Knast". Melissa Feurer hat in ihrem Roman faszinierende Charaktere geschaffen, die hervorragend eingesetzt, eine Polarisation zwischen utopisch-autoritärer Unterdrückung freien Lebens und der Sehnsucht nach liebevoller Persönlichkeitsentwicklung auf eindrucksvolle Weise unterstreichen. So begegnen dem Leser in einer düster wirkenden Atmosphäre schreckliche Missstände und Unterschiede einer utopischen Gesellschaftsform, die sich über Oberflächlichkeit, Uniformität und Eintönigkeit definiert. Über die geschickte Erzählkunst der Autorin gelingt es dem Leser mühelos sich in diese Umgebung einzufühlen. Die intensiven Farben mit denen diese seltsame Welt dargestellt wird ist schon etwas Besonderes - eine Welt in der ich sicherlich nicht leben möchte. Dennoch zeigt sich gerade in dieser düsteren Welt, einem Bild, der Toteninsel von Arnold Böcklin gleich, die Bibel und insbesondere Jesus als helles, freundliches Licht das über seine "Fischerkinder" langsam an Volumen gewinnt.   Ich hätte mich sehr gefreut, wenn die manchmal all zu genauen und daher langen Beschreibungen gekürzt und anstelle dieser die vielen offenen Ereignisse nicht auf den nächsten Band verschoben worden wären. So muss man sich als Leser obendrein mit einem offenen Ende begnügen, was ich persönlich gar nicht so sehr schätze. So muss ich mich wohl gedulden müssen und auf die nächste Publikation von Melissa Feurer warten, in der sich die vielen Details (hoffentlich) aufklären werden. Dennoch finde ich den Roman sehr gelungen und das Sujet enorm interessant, weil es sich über eine ganz besondere Perspektive christlichen Werte als Hoffnung näherbringt. Dies mag ich ganz besonders gerne. Einen herzlichen Dank möchte ich ausdrücklich an den Verlag richten, ein derart interessantes Werk publiziert zu haben.

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  • Bis auf ein paar kleine Kritikpunkte eine schöne christliche Dystopie

    Die Fischerkinder
    Smilla507

    Smilla507

    29. September 2015 um 11:19

    „Die Fischerkinder“ ist der erste Teil einer geplanten Trilogie, eine christliche Dystopie. Es geht um Mira, eine 17jährige, die 2133 in einem Staat lebt, der autoritär geführt wird. Als Tochter eines Staatsbeamten wächst sie trotz aller Einschränkungen recht wohlhabend und behütet auf. Bisweilen erinnert dieser Staat an die DDR. Man hat dem Staat treu ergeben zu sein, freie Meinungsäußerung ist verpönt, Lebensmittel sind streng rationiert und Bücher eine fragwürdige Ware, die man nur leihweise bekommt. Ausgerechnet das Lesen ist eine von Miras Leidenschaften. In „Porters Höhle“, einer streng bewachten Buchhandlung, kann sie sich Bücher ausleihen. Eines Tages „leiht“ sie sich ungefragt ein Buch, das sie eigentlich nicht mitnehmen dürfte. Was sie darin liest, fesselt sie ungemein: Ein Wanderprediger, der sein Leben ließ. Dummerweise fehlen die letzten Seiten und sie möchte unbedingt wissen, wie es weiter ging. Edmund Porter, Inhaber der Buchhandlung, nimmt sie mit zu den Außenvierteln, wo die armen Menschen leben. Dort, in einem Berg, leben und versammeln sich die s.g. „Fischerkinder“ und „Vergessenen“ – eine konspirative Gruppe, welche vom Staat verboten ist... Auf eindrückliche Weise beschreibt Melissa C. Feurer aus Miras Sicht das Leben in einem autoritären Staat. Auch wenn es um ein ausgedachtes Zukunftszenario geht, finde ich es erschreckend realistisch geschildert und erinnert an frühere Zeiten, als Christen verfolgt wurden und sich heimlich treffen mussten. Bei Mira führt es dazu, dass sie gezwungen ist eine Art Doppelleben zu führen, immer in der Angst, sich und die Gruppe versehentlich zu verraten. Der Schreibstil ist, wie von der Autorin nicht anders gewohnt, sehr flüssig und gut lesbar. Der Anfang las sich vielversprechend und sorgte bei mir für ein Prickeln in der Magengegend. Allerdings konnte mich die Handlung nicht durchgängig fesseln, obwohl ein paar überraschende Wendungen eingebaut wurden. Man liest viel über Miras Gedankengänge und Überlegungen oder Hintergrundwissen über den Staat, in dem sie lebt. Dieser Jugendroman (bzw. „All age“ Roman, denn auch als Erwachsene lese ich solche Bücher gerne), vermittelt Wissen über Bibel und christlichen Glauben, passend zur Handlung. Vieles davon erfährt man in Edmunds Predigten, die er in „Klein-Ararat“ (dem Versammlungsort im Berg) hält. Das Ende ist ein bisschen gemein, denn es ist relativ offen gehalten. Es ist in jedem Fall so, dass man unbedingt wissen will, wie es weiter geht!

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  • Auftakt einer vielversprechenden Trilogie

    Die Fischerkinder
    heaven4u

    heaven4u

    29. September 2015 um 00:04

    Nordeuropa, 2133: Mira lebt mit ihren Eltern in einem autoritären Staat. Wer nicht im Staatsdienst ist hat ein schweres Leben, denn Geld gibt es nicht. Alle Lebensmittel und Luxusgüter bekommt man mit Rationsmarken. Doch Miras Vater ist ein hoher Beamter und somit hat sie ein unbeschwertes Leben. Was sie liebt sind Bücher, diese werden nicht mehr hergestellt, es gibt nur noch eine Buchhandlung wo man Bücher mit Rationsmarken leihen kann. Dort entdeckt Mira ein verbotenes Buch und stiehlt es kurzerhand. Es erzählt die Geschichte eines Wanderpredigers lange vor Gründung des Staates in dem sie lebt. Durch dieses Buch gerät sie an die geheime Untergrundorganisation Die Fischerkinder und muss sich entscheiden auf welcher Seite sie stehen will. Von Melissa C. Feurer habe ich fast alle Bücher gelesen und war immer sehr begeistert. Vor allem ihr wunderbarer Schreibstil nahm mich auch in diesem Buch wieder gefangen und bescherte ein wunderbares Kopfkino. Es ist nicht leicht, sich das beschriebene Szenario vorzustellen, manche Beschreibungen klingen fast wie im Mittelalter. Anfangs fühlte ich mich sehr an die frühere DDR erinnert mit ihren Regeln und den Überwachungsmaßnahmen des Staates. Die Autorin erschafft hier eine Welt der Enge und Unfreiheit. Mira ist bis zum Fund der Bibel ein Mitläufer. Sie macht sich keine Gedanken, wo das Essen herkommt, in der Zukunft will sie auch Beamtin werden wie ihr Vater. Doch immer mehr hinterfragt sie die Richtigkeit der Regeln und Vorschriften. Da die Geschichte aus Miras Sicht erzählt wird, fehlt manchmal etwas die gedankliche Vielfältigkeit und der Perspektivenwechsel. Miras Freundin Vera dagegen hat es nicht ganz so leicht. Ihre Eltern scheinen sich nicht um sie zu kümmern, sie und ihr Bruder sind quasi auf sich gestellt. Sie fällt auch immer wieder durch ihr heruntergekommenes Äußeres auf. Doch Mira versucht immer wieder ihr zu helfen. Durch das verbotene Buch, ein neues Testament, spielt der Glaube eine große Rolle, wenn auch etwas dezenter als sonst von der Autorin gewohnt. Schnell wird klar, dass der Glaube gefährlich ist. Entweder man bekennt sich dazu, mit allem was dazu gehört oder man ist Mitläufer und lässt sich leicht beeinflussen und den Glauben über Bord werfen. Das gilt nicht nur im Roman sondern auch im richtigen Leben. Der Roman ist sehr ausführlich angelegt, so dass viele Dinge bisher nur angedeutet wurden und sich vermutlich erst im Laufe der weiteren Bände entfalten. Auch das Ende ist sehr offen und lässt viel Luft um die Geschichte weiter zu erzählen. Leider gibt es immer wieder Längen im Erzählfluss und einige offenen Fragen. An vielen Stellen konnte mich das Buch einfach nicht packen. Ich denke man kann das Buch erst abschließend bewerten, wenn man alle Teile gelesen hat und die Geschichte als gesamtes sieht. Daher nur 4 Sterne mit der Hoffnung, dass sich noch einiges aufklärt und die Figuren noch etwas an Tiefe gewinnen.

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  • Es begann mit einem Buch

    Die Fischerkinder
    LEXI

    LEXI

    27. September 2015 um 00:54

    „Mit einem Buch fing es an. Einem Buch, für das schon Menschen ihr Leben gegeben hatten, wegen dem andere verfolgt worden waren und durch das ein eigentlich recht gewöhnliches Mädchen eines Sommerabends zur Diebin wurde.“ Eine siebzehnjährige, bislang unbescholtene und gesetzestreue Bürgerin eines Staates in der fernen Zukunft wurde durch ein Buch, dessen Anziehungskraft sie sich nicht zu widersetzen vermochte, zur Diebin. Miriam „Mira“ Robins, behütete Tochter eines Justizbeamten aus Leonardsburg, galt ebenso wie ihr Vater als pflichtbewusst und gesetzestreu, glänzte mit hervorragenden Schulnoten und hatte nach den Vorstellungen von Gerald Robins eine glänzende Karriere als Beamtin vor sich. Im autarken Staat, wo Exporte und Importe abgeschafft wurden, es keine Bündnisse mit anderen Staaten gab und das Leben der Menschen äußerst strengen Reglements unterzogen wurde, hatten die Meinung der Nachbarn und das Vorhandensein etwaiger Spitzel großes Gewicht und bedeuten stete Bedrohung. Mira bemühte sich, den Vorstellungen ihrer Eltern zu entsprechen, ihr einziges Aufbegehren galt ihrer Leidenschaft für das gedruckte Wort. In einer Zeit, in der es keine Verlagshäuser mehr gab, die Bücher druckten, war die Buchhandlung „Porters Höhle“ Miras beliebtestes Ziel und entgegen der Proteste ihres Vaters tauchte sie stets in die abenteuerlichen Welten von Edmund Porters Bücher ein. Nachdem das wohlerzogene Mädchen das alte, abgegriffene Buch entwendet und in der Abgeschiedenheit ihres Zimmers aufgeschlagen hatte, tauchte sie in eine irritierende, aber zugleich faszinierende Welt ein. Ihr begegnete ein seltsamer Protagonist mit sanftem, aber zugleich bestimmendem Charakter. Jesus von Nazareth war die bislang außergewöhnlichste Figur, die ihr jemals in Büchern begegnet war und zog sie vollends in seinen Bann. Das Mädchen mit dem dunklen Haar, den weichen Zügen und den großen grünen Augen wollte mehr über ihn erfahren und traf schließlich auf eine konspirative Kleinstgruppe, die sich an einem geheimen Ort versammelte und ihr von diesem faszinierenden Mann namens Jesus erzählte… Melissa C. Feurer hat ihre Leser mit dieser einnehmenden Geschichte in einen Staat in der Zukunft katapultiert und ein erschreckendes Szenario gezeichnet. Die kaum vorstellbaren Lebensumstände, der Entzug des freien Willens und die vollständige Kontrolle der Menschen waren erschreckend und vermittelten Trostlosigkeit und Resignation. Der Blick über die Stadtmauer zeigte das Leben der armen Bevölkerungsschicht und offenbarte der Protagonistin dieses Buches so manche Missstände, mit denen das Staatsoberhaupt König Auttenberg die Menschen zu täuschen suchte. Alle Menschen dieses neuen Staates sollten gleich sein – und doch gab es Klassenunterschiede. Alle Menschen sollten die gleichen Rationen an Nahrungsmittel und Kleidung erhalten, und doch gab es Unterschiede. Menschen, die Aufbegehrten, waren plötzlich verschwunden und wurden nie wieder gesehen, ihr Aufenthaltsort unbekannt. Die Stadtmauern wurden bewacht, ebenso die Grenzen. Wurden die Menschen vor dem Eindringen von Fremden bewacht, oder innerhalb der Mauern ruhig gehalten, vom Rest der Welt abgeschirmt? Fragen über Fragen, die sich mir im Verlauf dieses aufwühlenden Buches stellten. Und als zentrales Thema immer wieder der Christliche Glaube, der scheinbar in seinen Wurzeln ausgerottet schien, dessen Anhänger, die so genannten „Fischerkinder“, dennoch immer wieder kleine Feuer entzündeten, um ihn am Leben zu erhalten. Ein Buch, das berührt, nachdenklich macht, aufwühlt. Ein Buch, das vor allem eines bewirkt: Dankbarkeit der Tatsache gegenüber, eine Freiheit des Redens, des Handelns und des Glaubens zu haben. Das Szenario, das die Autorin in diesem Buch präsentiert, lässt zu wünschen, dass es niemals Realität werden möge. Der flüssige Schreibstil und das Interesse weckende Thema zogen mich sofort in den Bann. Die sehr gut ausgearbeiteten Protagonisten wurden durch sympathische Nebenfiguren ergänzt. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Familienmitglieder von Mira und ihrer besten Freundin Vera Petersen, sowie auf die Gruppe der Fischerkinder gelegt. Einige angedeutete Ereignisse aus der Vergangenheit werden erst nach und nach preisgegeben, der durchwegs konstant gehaltene Spannungsbogen steigerte sich gegen Ende des Buches erheblich. Das offene Ende lässt bereits nach dem Umblättern der letzten Seite Vorfreude auf den Nachfolgeband aufkommen. Mit ihrem Jugendbuch „Die Fischerkinder“ hat mir Melissa C. Feurer einige äußerst anregende Lesestunden bereitet – ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Alles beginnt mit einem verbotenem Buch

    Die Fischerkinder
    gusaca

    gusaca

    26. September 2015 um 20:20

    Im JAhr 2133 lebt die 17-jährige Mira als privilegierte Tochter eines hohen Staatsbeamten in einem streng reglementierten Staat , der eine Mehrklassengesellschaft hervorgebracht hat. In einem verbotenem Buch liest sie von Jesus und seinen Anhängern und sie macht die Entdeckung, das es auch in ihrem Land noch Fischerkinder gibt, die seinen LEhren folgen wollen. Durch den KOntakt mit dieser Untergrundorganisation gerät sie in GEfahr, weil sie beginnt die vorhandene Staatsform zu hinterfragen. Sie entdeckt lange verhüllte Wahrheiten über die VErgangenheit und die Gegenwart, sie lernt den christlichen Glauben kennen und den Wert von Freundschaft schätzen. Sie begegnet der Liebe, der HOffnung, aber auch dem Verrat. Der Schreibstil dieses Romans hat mich sofort gefangen genommen. Nachdem der LEser diese zukünftige fremde Welt und die handelnden PErsonen kennengelernt hat, beginnt sofort die spannende Handlung. Die Emotionen in Miras und VEras Familie sind sehr unterschiedlich und finden im LAufe der Handlung eine Erklärung. Das verbotene Buch , ein Teil unseres heutigen neuen Testamentes, weckt Mira aus ihrem behüteten LEben auf. Der christliche Aspekt eines vergessenen Glaubens , der mit dem Buch für den LEser und Mira wieder zum LEben erweckt wird, spielt eine tragende Rolle in der Handlung. Die vorhandene Staatsform wird hinterfragt und verliert seine BErechtigung. Die Spannung des Buches setzt sehr hoch an und steigert sich am Ende nocheinmal erheblich. Das Ende hat mich überrascht und der Ausblick auf einen zweiten Teil etwas enttäuscht, aber nur weil ich jetzt wissen will wie es mit Mira, Chase und Filip weitergeht.

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