Die Fischerkinder. Im Auge des Sturms

von Melissa C. Feurer 
4,6 Sterne bei7 Bewertungen
Die Fischerkinder. Im Auge des Sturms
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Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Jugendliche in einer zukünftigen Zeit wehren sich gegen ein totalitäres Regime.

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Spannendes Jugendbuch, das in einer düsteren Zukunft spielt.

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Inhaltsangabe zu "Die Fischerkinder. Im Auge des Sturms"

Mitte des 22. Jahrhunderts, irgendwo in Nordeuropa. Mit ihrer Familie lebt die junge Mira in einem streng autoritär geführten Staat. Als Tochter eines hohen Beamten ist sie privilegiert. Doch nachdem sie sich der verbotenen Untergrundorganisation der "Fischerkinder" angeschlossen hat, ist ihr Leben in ständiger Gefahr.
Als die Gruppe auffliegt, gelingt ihr mit dem geheimnisvollen Chas die Flucht. Wider alle Vernunft entschließen sie sich, in die Hauptstadt des Regimes zu reisen, um den verzweifelten Versuch zu wagen, ein weiteres Mitglied aus dem Gefängnis zu befreien. Doch schon bevor sie ihr Ziel überhaupt erreichen, droht ihre Reise ein jähes Ende zu nehmen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961400621
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Brendow, J
Erscheinungsdatum:22.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    strickleserlvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Jugendliche in einer zukünftigen Zeit wehren sich gegen ein totalitäres Regime.
    Die unterirdische Stadt

    Diese Geschichte spielt in der Zukunft, an einem unbekannten Ort in Europa. Seitdem Mira im ersten Band dieser Trilogie in einem verbotenen Buch über Jesus gelesen hat, besucht sie geheime Versammlungen, die Treffen der sogenannten Fischerkinder. Diese Zusammenkünfte werfen viele Fragen in ihr auf, denn bisher wurde ihr im Elternhaus und in der Schule vermittelt, dass sie es in diesem totalitären Staat guthat. Als der geheime Treffpunkt der Gruppe verraten wird, wird Mira von einem guten Freund gerettet. Dieser wird jedoch dafür gefangen genommen und in die Hauptstadt überführt. In diesem zweiten Band möchte Mira ihn befreien, auch wenn sie gar nicht weiß, wie sie das schaffen soll.

    Ihr Freund, Chas, begleitet sie, obwohl er eigentlich geplant hatte das Land zu verlassen. Zum Glück trifft Mira unterwegs andere Fischerkinder, die sie unterstützen, denn Chas leidet anfangs sehr unter den Folgen einer starken Verletzung. Schließlich gelangt die Gruppe an ihr Ziel, und Mira lernt die dortigen Rebellen kennen, die in einer geheimen Stadt unter der Hauptstadt leben.

    Die schwierigste Aufgabe liegt aber noch vor ihr. Wie kann sie ihren Freund Filip aus dem schrecklichen Verlies unter dem Palast retten? Außerdem schwanken Miras Gefühle hin und her. Sie hat sowohl für Chas als auch für den gefangenen Filip Gefühle. 

    Die kleine Gruppe der Fischerkinder hat mit den Rebellen einiges gemeinsam, aber verfolgen sie wirklich dasselbe Ziel? Mira erkennt, dass Veränderung in ihrem Land nötig ist, und sie will sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, aber sie ist sich nicht sicher, welche Rolle sie dabei spielen soll. In den Rebellenzusammenkünften bekommt Mira eine erste Ahnung von Demokratie, und es eröffnet ihr eine ganz neue Welt.

    Dieser spannende zweite Teil setzt unmittelbar am Ende des ersten Teils an, obwohl genug erklärt wird, sodass die wichtigsten Zusammenhänge in diesem Buch auch ohne Vorkenntnisse klar sind. Mira ist sehr sympathisch, und der Leser verfolgt, wie sie im Laufe des Buchs an den Herausforderungen wächst. Am Anfang ist sie völlig überfordert mit der Pflege von Chas, am Ende plant eine reifere Mira die Befreiung Filips, und sie unternimmt mutig den wichtigsten Teil der Befreiungsaktion. 

    Der Glaube spielt in diesem Buch eine tragende Rolle. Der Leiter der Fischerkinder, Edmund, ermutigt die Gruppe immer wieder mit Geschichten über biblische Gestalten, die ähnliches erlebt haben. Der Glaube, der für die Fischerkinder so selbstverständlich ist, wird von den meisten Rebellen nur belächelt. Außerdem müssen sich die Fischerkinder mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit sie bereit sind Gewalt einzusetzen, um das Land zu befreien. 

    Fazit: Ein spannendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Fragen, die uns bewegen, z.B. die Verfolgung von Christen oder Religionsfreiheit, bekommen eine neue Brisanz, indem Jugendliche in einer zukünftigen Zeit sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Sehr empfehlenswert!

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Spannendes Jugendbuch, das in einer düsteren Zukunft spielt.
    Mira muss sich entscheiden

    „...Es gibt eine Zeit zu leben und eine Zeit zu sterben. Chas` Zeit war noch nicht gekommen...“


    Mira ist mit Chas auf der Flucht. Doch Chas geht es nicht gut. Darauf bezieht sich auch das obige Zitat. Deshalb muss Mira in die Stadt Cem, um Nahrung und Verbandsmittel zu kaufen. Sie weiß, dass dies lebensgefährlich sein kann. Aber ihr besonderes Armband funktioniert noch. Ihre Eltern haben sie nicht als vermisst gemeldet.

    Die Autorin hat erneut einen spannenden Zukunftsroman geschrieben. Er schließt zeitnah an den ersten Teil an.

    Im Vorgängerband hatte sich Mira den Fischerkinder angeschlossen. Das war eine christliche Untergrundbewegung, denn Glaube war im Lande verboten. Als sie verraten wurden, gelang Mira und Chas die Flucht. Das hatten sie Filip zu verdanken, der einer der Wächter des Regimes ist, aber auch Miras Freund. Ihm droht nun die Todesstrafe. Mira möchte das verhindern.

    Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mich schnell in ihren Bann gezogen.

    Als Mira Urs und Bene trifft, die ebenfalls zu den Fischerkindern gehören, machen sie sich gemeinsam auf den Weg in die Hauptstadt. Dort finden sie Unterschlupf im Hauptquartier der Rebellen.

    Der Schriftstil ist ausgewogen. Neben rasanten und fesselnden Szenen gibt es immer wieder Momente der Ruhe. Sehr detailliert wird das Leben im Untergrund beschrieben. Auch unter den Rebellen gibt es verschiedene Meinungen über den weiteren Weg. Nicht jeder ist über die Anwesenheit der Fischerkinder glücklich. Später sollte sich zeigen, dass einige der Rebellen sogar ihr eigenes Süppchen kochen. Hinzu kommt, das die Bedrohung durch das Regime zunimmt.

    Zu den stilistischen Höhepunkten gehören die ausgefeilten Diskussionen. So geht es um die Frage, welche Rolle im neuen Staat die Religion spielen soll. Edmund bringt das Thema auf den Punkt:


    „...Ich würde immer von Jesus erzählen und dem, was ich glaube. Aber niemals würde ich sie dazu zwingen wollen, das Gleiche zu glauben. Das muss aus freiem Willen geschehen und nicht aus Zwang...“


    Trotz allem Ernstes der Lage, die das Leben in Dunkelheit und Bedrohung mit sich bringt, klingt ab und an ein feiner Humor durch. Das zeigt sich insbesondere bei biblischen Problemen, wie das folgende Zitat beweist:


    „...Also warum standen sie nicht alle fröhlich und erwartungsvoll an seinem Grab um ihn zu begrüßen?...“


    Es geht dabei darum, dass Jesu seinen Jüngern vorausgesagt hatte, dass er am dritten Tag auferstehen werde.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt die Gefahren in einem Überwachungsstaat, aber auch die Schwierigkeiten, unterschiedliche Meinungen gelten zu lassen. Einige der technischen Spielereien sind erstaunlich aktuell.


    Kommentare: 4
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    Tinka2s avatar
    Tinka2vor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Dystopie der besonderen Art, voller Abenteuer und mit einer spannenden Mission.
    Christliche Fantasy (nicht nur) für Jugendliche

    Ein Land in Europa, einige hundert Jahre in der Zukunft. Ein autoritäres Regime. Und Leute, die damit nicht einverstanden sind. Ganz neu ist das Konzept von Melissa C. Feurers Romanreihe „Fischerkinder“ nicht, doch es birgt einen interessanten Aspekt, der so nur in wenigen Dystopien beleuchtet wird: Das Thema Religion. In ihrem Land der Zukunft ist die nämlich verboten, wer glaubt muss in den Untergrund gehen und mit Verfolgung rechnen. Und genau dort hinein rutscht ein junges Mädchen, dass vorher staatskonform war und nun einen neuen Platz in der Gesellschaft suchen muss.

    Mira ist 17 und auf der Flucht – warum, das werden Leser des ersten Bandes bereits wissen. Kurz gesagt: Ihre Glaubensgemeinschaft, die Fischerkinder, sind aufgeflogen und Mitgliedern solcher „konspirativer Kleinstgruppen“ drohen harte Strafen. Mit von der Partie ist ihr Nicht-Freund-oder-vielleicht-doch Chas, später schließen sich der Gruppe noch andere an. Gemeinsam wollen sie in die Hauptstadt um Miras Freund-oder-doch-nicht Filip, der ihnen überhaupt erst die Flucht ermöglicht hat, aus dem Gefängnis zu befreien. Soweit, so gut.

    Da es sich bei „Die Fischerkinder – Im Auge des Sturms“ um den zweiten Band einer Reihe handelt hätte ich wahrscheinlich den ersten Band vorher lesen sollen. Habe ich aber nicht. Stattdessen habe ich einfach versucht, so einzusteigen und das hat erstaunlicher Weise auch einigermaßen geklappt. Es sei dazu gesagt, dass ich das Buch in einer Lovelybooks Leserunde lesen durfte. Wenn also einiges überhaupt nicht klar war konnte ich mich dorthin wenden und wurde schnell aufgeklärt. Vermutlich hätte das Lesen des Buches aber auch ohne die Rückfragen geklappt.
    Der Einstieg in die Geschichte ist sehr plötzlich, man braucht einen Moment um sich zurecht zu finden. Das Buch schließt ziemlich zeitnah an seinen Vorgängerband an, wenn man die Bücher also hintereinander weg liest macht es wahrscheinlich richtig Spaß.

    Sprachlich hat mir dieses Buch gut gefallen! Ich hatte bereits ein anderes Buch der Autorin, „Die Ausreisser“ gelesen, und dort hatte mich vor allem die Wortwahl der Charaktere sehr gestört. Hier war das aber überhaupt nicht der Fall! Man fühlt sich sofort in der Geschichte wohl, versinkt in der neuen Welt und kann bald an nicht anderes mehr denken.

    Auch das Cover ist recht ansprechend, allerdings wäre es nett gewesen, wenn z.B. die Schrift innerhalb des Rings geblieben wäre. Insgesamt ist es aber gelungen.

    Eine Sache, die mich während des Lesens sehr beschäftigt hat, war der Titel. Aufgrund der Kombination von Titel und Cover hätte ich mit einem High Fantasy Roman mit vielen „naturgewaltigen“ Elementen gerechnet. Das stimmt nun so aber überhaupt nicht. „Im Auge des Sturms“ kann außerdem für einen Stillstand mitten in einem „Drama“ stehen. War hier aber auch nicht der Fall. Der „Sturm“ braut sich ja im Verlauf des Romans ja gerade erst langsam zusammen. Was will uns der Titel also sagen? Er klingt in meinen Ohren etwas abgedroschen und hat, wie bereits angeführt, leider nur sehr wenig mit dem Buch zu tun. (Ich hatte die ganze Zeit darauf gewartet, dass ein Element des Romans den Titel irgendwie erklärt aber nada.)
    Von der Autorin habe ich im Übrigen erfahren, dass der Arbeitstitel „Die geheime Stadt“ lautete. Das hätte auf jeden Fall besser gepasst.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich werde mir, sobald wieder Platz auf der Wunschliste ist, auch den ersten Band besorgen und ihn lesen. Empfehlen kann ich „Die Fischerkinder – Im Auge des Sturms“ zwar, jedoch möchte ich jedem geneigten Leser ans Herz legen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu konsumieren. So macht es dann wahrscheinlich auch (noch) mehr Spaß!

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    Arbutuss avatar
    Arbutusvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Der zweite Band einer außergewöhnlichen Trilogie, mitreißend und feinfühlig erzählt, mit einem Hauch Romantik
    Eine Jugenddystopie, die es in sich hat

    Mira zog die Augenbrauen hoch. 'Ihr diskutiert das nicht wirklich im Rat, oder?' 'Müssen wir. Als Vertreter der Rebellen nehmen wir alle Anliegen und Forderungen ernst. Auch wenn manche, offen gesagt, eine ziemliche Zeitverschwendung sind.' 'Ist das wieder dieses Demokratieding, auf das die Rebellen so viel Wert legen?'

    Unterirdische Städte in Büchern haben schon immer eine besondere Faszination ausgeübt. Dieses Rebellenquartier macht da keine Ausnahme.

    Die Fischerkinder-Gemeinschaft hat überstürzt ihr Versteck "Klein-Ararat" verlassen müssen, da sie von Regierungstruppen entdeckt worden waren. Nun befinden sich Mira und Chas auf der Flucht. Gemeinsam schmieden die beiden einen verzweifelten Plan. Sie wollen in die Hauptstadt Vacabunite, um Veras Bruder Filip zu befreien, der Mira und Chas vor dem Zugriff der Regierungstruppen gerettet hat und dafür selber verhaftet wurde. Emotional erschwerend kommt hinzu, dass Vera inzwischen sowohl zu dem verschlossenen Chas als auch zu Filip eine tiefe Zuneigung empfindet, und auch Chas, der eigentlich nach Amerika auswandern möchte, bleibt dies nicht verborgen. Zunächst aber gibt es ein viel akuteres Problem zu bewältigen: Chas ist von einem der Wachleute angeschossen und übel verletzt worden, und Mira versucht alles, um sein Überleben zu sichern - nicht leicht, wenn man keinen Zugang zu Lebensmittelkarten, geschweige denn Medikamenten hat - zumal Mira ihr überall notwendiges Scanner-Armband nicht einzusetzen wagt, da sie dies in noch größere Schwierigkeiten bringen könnte ... aber mit dem Mut der Verzweiflung und Gottes Hilfe schafft sie es immer wieder, unbeschadet aus brenzligen Situationen herauszukommen und auch alte Freunde wiederzufinden, deren Hilfe sie dringend nötig hat. Denn in der Hauptstadt wird inzwischen Filips Hinrichtung vorbereitet ...

    Ich finde, man kann Melissa Feurers Schreibweise durchaus als gelungen bezeichnen. Sie schreibt flüssig und klug, mit feinen Zwischentönen. Zum Beispiel gefällt mir sehr, wie die schwierige Beziehung zwischen Chas und Mira gezeichnet wird; auch einige liebevoll ausgefeilte Nebenfiguren beweisen, dass der Roman kein Friede-Freude-Eierkuchen-Bild von den Fischerkindern zeichnen will. Und es wird keinen Augenblick langweilig. Zu aller Überraschung findet man mittendrin spannende Diskussionen der Diktatur-Flüchtlinge über Demokratie oder Religionsfreiheit. Die historischen und politischen Assoziationen, die durch die Geschichte ausgelöst werden, sind vielfältig. In der Lovely-Books-Leserunde zum Beispiel fühlte sich eine Teilnehmerin durch die Gehen-oder-Bleiben-Thematik sofort an die Geschichte der DDR-Flüchtenden erinnert.

    Insgesamt finde ich das dramaturgische Konzept sehr gelungen. Auch wenn man im Handlungsverlauf, so man danach sucht, ein paar logische Ungereimtheiten finden kann. Aber nach der Lektüre der Episode mit den Emmausjüngern (einfach und genial eingeflochten) beschloss ich, alle meine Erbsenzählereien über Bord zu werfen. Das Buch hat fünf Sterne verdient, und die bekommt es auch von mir.

    Der Schluss ist ... aber da verrate ich zu viel ... gut. Er ist richtig gut. Und macht wirklich auf den dritten und letzten Band neugierig.

    Wer eine mitreißende und außergewöhnliche Jugenddystopie sucht, kommt hier voll auf seine Kosten.

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    gusacas avatar
    gusacavor 12 Tagen
    Kurzmeinung: 2.Teil der Fischerkinder, der die Seite der Rebellion beleuchtet und mit einer überraschenden Wende endet
    2. Teil der Fischerkinder-Trilogie

    Chas und Mira ist die Flucht vor den Soldaten des Regimes gelungen.
    Unterwegs treffen sie auf andere geflohenen  Fischerkinder und stellen fest, das diese zu den Rebellen gehören.
    Sie finden bei diesen Unterschlupf mit dem eigentlichen Ziel gefangene Freunde zu befreien.
    Sind die Ziele der Rebellen mit denen der Fischerkinder zu
    vereinbaren und werden Chas und Mira sich ihre Gefühle füreinander eingestehen?

    Drei Jahre habe ich auf die Fortsetzung der Fischerkinder gewartet und mußte leider feststellen, das ich mittlerweile vieles wieder vergessen habe.
    Die unterschwelligen Bezüge auf den ersten Teil fallen für mich zu gering aus, so das es etwas gedauert hat, bis ich richtig im LEsefluss angekommen bin.
    Mit der Zeit erinnert man sich aber wieder an die Charaktere und erkennt , das sie sich weiterentwickelt haben.
    Einige Entwicklunge sind mir zunächst nicht  ganz verständlich, aber mit der ZEit ergibt sich ein GEsamtbild, das dann wieder stimmig ist.
    So konnte ich zunächst überhaupt nicht verstehen, das VEra, die VErräterin wieder Aufnahme bei den Fischerkindern und den Rebellen gefunden hat.  Aber der BEzug zu PEtrus wird prima in die GEschichte eingearbeitet.
    Der christliche Aspekt der Fischerkinder wird immer nur unterschwellig angesprochen und wirkt eher im Hintergrund.
    Die Rebellen sehen eher die politische Situation und den Überwachungsstaat, der die MEnschen immer stärker reglementiert , unterdrückt und unter BEobachtung hält.
    Beide Gruppierungen akzeptieren sich, haben aber nicht die gleichen Ziele, was am Ende auch zu überraschenden Wendungen führt, die  der LEser so nicht erwartet hat.
    Am Ende steht ein fieser Cliffhanger, der den LEser auf den dritten Teil verweist, der hoffentlich nicht so lange auf sich warten läßt.

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    Yomikos avatar
    Yomikovor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr berührendes und spannendes Jugendbuch.
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    Arwen10s avatar
    Arwen10vor einem Monat

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Arwen10s avatar
    " Im Auge des Sturms" ist die lang erwartete Fortsetzung von "Das verbotene Buch". Auch wenn man dieses Buch ohne den ersten Band lesen kann, ist die Kenntnis desselbigen von Vorteil. Ich danke dem Brendow Verlag für die Unterstützung der Leserunde und freue mich auf eine Runde, die von der Autorin begleitet wird !


    Beachtet bitte die Hinweise zur Bewerbung !



    Melissa C.Feurer Die Fischerkinder .Im Auge des Sturms




    Die Fischerkinder. Im Auge des Sturms



    Zum Inhalt:

    Mitte des 22. Jahrhunderts, irgendwo in Nordeuropa. Nachdem die verbotene christliche Untergrundorganisation "Die Fischerkinder" aufgeflogen ist, müssen die Mitglieder untertauchen, um den Fängen des Autoritären Regimes zu entkommen. Die junge Mira und der geheimnisvolle Chas beschließen, ausgerechnet in die Hauptstadt zu reisen, um dort den verzweifelten Versuch zu wagen, ihren Freund Filip aus dem Gefängnis zu befreien. Doch schon auf dem Weg dorthin droht ihr Vorhaben zu scheitern.....Eine Welt , in der Glaube alles kostet ! Ein hoffnungsloses Unternehmen ! Eine junge Liebe !


    Ein packender Jugendroman über eine Welt, in der dich Glaube alles kosten kann !








    Falls ihr eines der 6 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 16. September 2018, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage:  Warum möchtet ihr mitlesen  ?





    Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung:



    Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.
    Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt.


    Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das bedeutet , dass das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen ist und so spielen christliche Werte im Buch eine wichtige Rolle. Dieser Hinweis ist für Leser, die kein christliches Buch lesen möchten. Es darf immer jeder mitlesen !

    Ich freue mich auf eure Bewerbungen.

    Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen.


    ACHTUNG : ICH HABE LEIDER DAS PROGRAMM ZUM LESEN DER ADRESSEN NICHT UND BENÖTIGE VON DAHER EURE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG. AUCH WENN IHR EURE ADRESSEN BEI DER BEWERBUNG SCHON ANGEBT.

    ICH GEHE DAVON AUS, DASS DIE BEWERBER DEN TEXT LESEN. ES ERFOLGT DAHER VON MIR KEIN ANSCHREIBEN NACH DER AUSLOSUNG ! ICH BITTE UM VERSTÄNDNIS, DASS ICH KEIN BUCH VERSCHICKEN KANN,WENN ICH KEINE ADRESSE ERHALTE.


    Diese Regelung gilt nur bei mir und hat nichts mit Lovelybooks zu tun.



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