Melissa Daley

 4.3 Sterne bei 19 Bewertungen

Alle Bücher von Melissa Daley

Mollys Weihnachtswunder

Mollys Weihnachtswunder

 (12)
Erschienen am 15.10.2018
Glücksbringer auf Samtpfoten

Glücksbringer auf Samtpfoten

 (7)
Erschienen am 17.07.2017

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Rezension zu "Mollys Weihnachtswunder" von Melissa Daley

Mollys Weihnachtswunder
Heartbooksvor 15 Tagen

Cover:

Das Cover ist in einem herrlichen Weihnachtsmotiv gehalten. Dunkelblau mit weißen Schneeflöckchen und Weihnachtsbaumdeko, darunter ein super süßes Kätzchen.

Meine Zusammenfassung und Meinung:

Aus der Sicht der Katze „Molly“ direkt zu uns nach Hause. Hier wird aus der Sicht der Katze Molly geschrieben, was der Autorin sehr gut gelingt. Man hat wirklich das Gefühl, aus der Sicht einer Katze das Erlebte zu sehen und nicht aus der menschlichen Variante. Besonders süß sind die ganzen Kätzchen-Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels.

Nach Band 1, „Glücksbringer auf Samtpfoten“ nun „Mollys Weihnachtswunder“. Katze Molly hat ihr Zuhause zusammen mit ihren Kätzchen bei Debbie, der Cafébesitzerin gefunden. Diese lockt besonders an kälteren Tagen mit leckerem Kuchen, Kaffee und Tees. Zusammen freuen sie sich auf ein ruhiges Weihnachtsfest, doch dann taucht Linda, Debbies Schwester auf. Diese hat einen Hund, Beau, der sofort anfängt, Molly und ihre Kätzchen durch die Gegend zu scheuchen. Alles gerät in den Augen der Katze aus den Fugen. Das ganze Geschäft bringen die zwei durcheinander und als dann auch noch eins von Mollys Kätzchen verschwindet, scheint ein Weihnachtswunder ganz weit entfernt.

Die Geschichte ist wirklich zuckersüß. Erst sehen wir ein wenig von Mollys Lebensalltag mit ihren Kätzchen und den Cafébesuchern; ich kann mir vorstellen, dass dies nichts für jede Katze etwas wäre. Molly hingegen geht auf die teils auch älteren Besucher ein und weiß genau, wie sie ihre Fans um den Finger wickeln kann. Als Linda dann plötzlich auftaucht und in die Wohnung zieht, steht alles Kopf, ihr Hund ist ein richtiger Rüpel und das bedeutet für die Katzen puren Stress. Linda selbst ist einfach total naiv und von sich eingenommen, sie scheint nur an sich zu denken und handelt oft egoistisch. Leider braucht Debbie sehr lange, bis sie sich endlich durchringen kann, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen, aber immerhin tut sie dies irgendwann. Frau Daley versteht sich darin perfekt, aus der Sicht von Tieren zu schreiben und das stelle ich mir nicht allzu einfach vor. Dabei muss sie sehr viele Sachen bedenken, man stelle sich alleine vor, dass man nicht in der Höhe eines Menschen unterwegs ist und vieles von unten beobachtet. Für mich als Tierfan war „Mollys Weihnachtswunder“ eine tolle Weihnachtslektüre. Natürlich kann man das Buch auch zu anderen Zeiten lesen, aber für mich war es sehr passend.

Bewertung:

Von mir gibt es 5 Sterne für eine tolle Weihnachtsgeschichte mit Katze Molly.


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Rezension zu "Mollys Weihnachtswunder" von Melissa Daley

Mollys Weihnachtswunder von Melissa Daley
FairyOfBooksvor 21 Tagen

„Dem Mutigen gehört die Welt. Manche streben nach Glück, andere erschaffen es. Dein Herz kennt die Antwort, nach der dein Kopf schon lange sucht.“

Zum Cover: Tiere gehen immer auf einem Cover für mich und hierbei ist es wirklich süß gemacht. Die kleine Katze auf der roten Decke, die über sich auf die Tannennadeln guckt, wo eine Weihnachtskugel und eine Glocke dranhängen. Alle Katzenhalter kennen diese Situation, die meisten jedenfalls. Auch die Schrift des Titels „Molly Weihnachtswunder“ ist sehr schön gestaltet und ich liebe die Schneeflocken darum und das diese glitzern, und wenn man über diese fährt, spürt man sie mit den Fingern. Schon einmal immer eine sehr tolle Idee.

Zum Inhalt: In den malerischen Cotswolds haben Katze Molly und ihr süßer Nachwuchs bei der Cafébesitzerin Debbie ein liebevolles Zuhause gefunden. An kalten Tagen lockt das Café mit heißem Tee und leckerem Kuchen, und alle freuen sich auf ein gemütliches Weihnachtsfest. Doch dann taucht Debbies quirlige Schwester Linda auf. Während sie zu Debbies Entsetzen das Geschäft durcheinanderbringt, jagt ihr Kläffer Beau die Katzen durchs Haus. Molly, die schon einmal auf der Straße leben musste, sieht ihr Zuhause in Gefahr. Und als auch noch eines ihrer Kätzchen verschwindet, kann nur noch ein Weihnachtswunder alle wieder vereinen?

Meine Meinung: Ich liebe es, wenn ich es schaffe, Weihnachtsgeschichten auch an Weihnachten zu lesen und bei „Mollys Weihnachtswunder“ muss ich wirklich sagen, dass es ein wirkliches Weihnachten tatsächlich bereichern kann, weil es mich einfach nur unglaublich warm in sich aufgenommen hat, wie eine Kuscheldecke, die ich mir um die Füße wickele, wenn mir kalt ist. Dabei waren die Katzen so niedlich und die Beziehungen der Schwestern und deren Freunde zwar nicht gerade realistisch, doch ich finde das mussten sie hier auch gar nicht sein, denn dieses Buch brauchte das gar nicht, denn darin sehe ich gar nicht den Sinn eines Weihnachtsbuches. Ein Film, der zu Weihnachten spielt, beispielsweise die Klassiker „Kevin alleine Zuhause“ oder „Santa Claus“ sind auch sehr überspitzt, überdramatisiert und glücklich dargestellt, aber gerade das ist ja das Schöne an Weihnachten. Gerade in dieser Zeit fühlt man sich viel geborgener in der Familie oder wo auch immer und möchte eigentlich nur das Beste in der Welt sehen und dementsprechend zurückgeben. Die Sorgen des Alltags sind dabei vergessen und das ist fürs Lesen ebenso die gleiche Devise, wie ich finde. Daher gibt Molly einem ein wundervolles Weihnachten mit, das, so viel ich auch schon gelobt habe, auch etwas bittersüßes inne hält, denn in diesem Buch wird auch das Loslassen einer Mutter von ihren Kindern behandelt, das ein sehr brisantes Thema ist, was sehr emotional werden kann.
Trotzdem sollte der Schreibstil locker und leicht zu lesen sein, sodass man es sehr schnell einfach einmal Zwischendurch zu Weihnachten verschlingen kann. Schneller als die Weihnachtsgans!

Fazit: Da mich „Mollys Weihnachtswunder“ in der Tat für sich begeistern konnte, ich es aber trotz allem jetzt auch nicht überragend gut fand, bekommt es von mir 3,5 Sterne. Ich habe es beim Lesen wirklich genossen, aber letztlich ist es für mich eine einfache und schöne Weihnachtslektüre, mit der ich ein paar tolle Stunden verbringen konnte, die mich nun jedoch nicht innerlich bereichern konnte. Eines mochte ich aber, und das waren teils auch sensible Themen wie die Taubheit einer Katze oder die Demenz der früheren Besitzerin von Molly angesprochen wurden. Ich finde es äußerst wichtig, dass auch solche Themen geöffnet werden und man darüber, wenn auch nur häppchenweise, informiert wird.
Ansonsten kann ich sagen, dass man diesen zweiten Teil, auch getrost ohne den ersten Teil gelesen zu haben, lesen kann. Es sei denn, man möchte im Anschluss den ersten noch lesen, dann sollte man wohl doch nach der entsprechenden Reihenfolge vorgehen. Obwohl das natürlich noch einem selbst überlassen ist, allem voran wird man seine Freude in dieser Geschichte wiederfinden, denn schön und gleichzeitig lehrreich ist sie allemal, sowie ein guter Weihnachtsfilm eben sein sollte.

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Rezension zu "Glücksbringer auf Samtpfoten" von Melissa Daley

Herzerwärmend
talishavor einem Monat

Ich bin ja eigentlich nicht so der Tiergeschichten-Fan. Doch diese hier hat mich neugierig gemacht. 

Debbie ist frisch geschieden und mit ihrer Teenie-Tochter in ein Dorf in die englischen Cotswolds gezogen. Sie hofft, dass ihr kleines Café endlich Profit abwirft. Aber jeden Abend schmeisst sie Sandwiches weg - sehr zur Freude zweier Katzen, die in der Nähe des Cafés Unterschlupf gefunden haben. Molly ist eine davon. Eigentlich ist Molly die Katze von Margery. Doch die alte Dame wurde dement und daraufhin von ihrem kaltherzigen Sohn/Neffen ins Pflegeheim gesteckt. Molly, das blöde Vieh, gab er einem Bekannten. Da Molly sich dort nicht wohl fühlt, haut sie ab und landet irgendwann vor Debbies Café. Debbie wird auf Molly aufmerksam und nimmt sie zu sich.

Wer jetzt denkt, Ende gut alles gut, irrt. Denn jetzt lernt Molly Debbie, ihre Teenie-Tochter Sophie und einige mehr kennen. Molly hat es nun zwar wieder warm und gemütlich und genug zu essen, aber ums Café steht es nicht zum Besten. Ideen sind gefragt.

Die gesamte Geschichte wird aus Sicht von Molly erzählt. Diese Erzählperspektive ist der Autorin sehr gut gelungen. Es ist einfach mal was anderes, wenn die Katze riecht, das was faul ist, sich aber nicht mitteilen kann und nach Lösungen sucht, um dann doch irgendwie darauf hinzuweisen. Auch die Eigenheiten der Charaktere werden von Molly ganz schnell aufgedeckt.

Mir hat das Lesen dieser schönen Geschichte richtig Spass gemacht. Am besten liest man das Buch an einem freien Tag auf dem Sofa und beginnt gleich, nachdem man diesen ersten Band ausgelesen hat, den zweiten. Den kann man übrigens auch unter dem Jahr lesen, nicht nur zur Adventszeit. 

Fazit: Herzerwärmende Story, die sich schnell weg lesen lässt. 
5 Punkte. 

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