Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

von Melissa Fairchild 
3,8 Sterne bei38 Bewertungen
Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge
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Inhaltsangabe zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge"

»Lauf so schnell du kannst – du bist nicht mehr sicher in der Welt der Sterblichen!« In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückzubringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426283127
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:382 Seiten
Verlag:Droemer Knaur
Erscheinungsdatum:01.12.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Ich war total positiv überrascht! Eine ausfürhliche Besprechung gibt es, wie immer, auf meinem Blog:
    http://twineetys.blog.de/2012/12/22/himmelsauge-15345607/

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    Fluegels avatar
    Fluegelvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Dunkle Straßen, ein hochgewachsener Mann und eine alte Dame mit rosafarbenem Haar. Ich renne so schnell, dass die Luft in meinen Lungen brennt wie Feuer. Und er verfolgt mich. Über die Sperre und die Rolltreppe hinunter. Im Mund ein metallischer Geschmack. Ich versuche, den Leuten auszuweichen, bin aber zu ungeschickt. Die Rolltreppe bewegt sich aufwärts, doch ich bin schneller. Unten angekommen, drehe ich mich um. Er steht oben, lacht zu mir hinunter und will mir nach. So schnell.
    Ich renne durch Gänge mit gewölbten Wänden. Heißer Wind schlägt mir ins Gesicht. Ich dränge mich durch das Menschengewühl auf dem Bahnsteig. Am Ende des Bahnsteigs beginnt ein dunkler Tunnel. Tief darin leuchtet ein Licht. Das Auge des Wurms! Er ist hinter mir. Immer hinter mir. Seine Hände brennen. Die Flammen sind blau.
    Also springe ich, die Räder des Wurms kommen näher, und auf dem Bahnsteig schreit eine Frau...
    Tolles Buch mit einer ganz kleinen Liebesschnulze ;) Die kleine Elfe Brucie gefällt mir am besten mit ihren lustigen Kommentaren. Nachdem Avi sie fast eine Woche lang in einer Schublade eingesperrt hatte, was er dann auch noch vergessen hatte, macht sie ihn erstmal zur Schnecke. :D
    Das Buch ist zwar nicht so bekannt, und ich bin nur zufällig drauf gestoßen, trotzdem aber lesenswert. (:

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    Wolfspeakervor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Das in dunklen Rottönen gehaltene Cover zeigt das Zifferblatt einer Uhr, in dessen Mitte man einen einsamen Jungen über die Londoner Tower Bridge laufen sieht. Innerhalb dieser Szenerie und vor dem Zifferblatt der Uhr kann man die Silhouetten von Raben erkennen. Endlich mal ein Cover, das hübsch anzusehen ist und einen eindeutigen Bezug zum Buch hat.

    Mit beiden Beinen und einem Arm in Gips erwacht der Junge ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus. Im Anbetracht der Tatsache, dass er einen Zusammenstoß mit einer U-Bahn hatte, ist sein Zustand allerdings erstaunlich gut. Nicht so erstaunlich jedoch wie die Witze und Rätsel des merkwürdigen kleinen Mannes im Hausmeisterkittel – Foster – oder die Tatsache, dass ihn der Nachrichtensprecher im Fernsehen zur augenblicklichen Flucht auffordert.

    Mit nichts als seinem Namen flieht der Junge – Avi – nach einem Angriff aus dem Krankenhaus. Unterstützt von seinem Wächter und dem Menschenmädchen Hannah versucht er, seine Vergangenheit aufzudecken – und sich nicht von seinen Verfolgern erwischen zu lassen.

    Eine Geschichte, die damit beginnt, dass ein Junge ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus erwacht, verspricht einiges an Spannung. Und genau das bringt “Himmelsauge” auch.

    Auf das Krankenhaus mit mehr oder weniger lustigen Witzen und Rätseln von Foster folgen Ereignisse, die für unsere Welt ganz sicher nicht gewöhnlich sind: Nachrichtensprecher, die Avi direkt ansprechen; Zeit, die plötzlich stillsteht; die Bedrohung durch das blaue Feuer eines unheimlichen Mannes – Kellen – und Avis rasante Flucht vor den Kobolden.

    Melissa Fairchild stürzt Avi dabei zusammen mit dem Leser in ein ziemlich fantastisches London. Da Avi sein Gedächtnis verloren hat sind die Begegnungen mit Geschöpfen wie Goblins, Kobolden und Elfen für ihn genau so überraschend wie für den Leser – die Erläuterungen zu diesen Gestalten durch Avis Gefährten sind für den Leser dabei ebenso aufschlussreich wie für ihn selbst.

    Hin- und Hergerissen zwischen dem, was er fühlt, glaubt und weiß kann Avi eigentlich niemanden trauen – und muss es doch tun. Ob er damit richtig liegt, kann man auch als Leser nur vermuten. Den Bösewicht der Geschichte, Kellen, kann man ziemlich schnell einordnen, die übrigen Gestalten an Avis Seite müssen sich jedoch erst beweisen. Sympathien verteilt man als Leser allerdings genau so schnell wie Avi selbst: An das Menschenmädchen Hannah, das Avi tatkräftig zur Seite steht und später seine einzige Motivation ist, weiterzumachen – und das, obwohl es nur zufällig in die Geschehnisse hineingeraten ist (es saß in dem Taxi, das Avi zur Flucht aus dem Krankenhaus geholfen hat); an das Elfenmädchen Brucie, das Avi schon die ganze Zeit über in der Menschenwelt begleitet hat (auch, wenn er sich daran nur bruchstückhaft erinnert), ohne es dabei an schnippischen Kommentaren mangeln zu lassen; an den faszinierenden Roosevelt, der sich in der Menschenwelt mehr recht als schlecht ergehen lässt (zu Beginn der Geschichte logiert er gerade in der Präsidentensuite des Savoy).

    Nach Avis spektakulärem Wechsel in die Feenwelt verläuft die Geschichte im Vergleich zur vorangegangenen Geschwindigkeit geradezu im Schneckentempo. Durch die Zeit am Feenhof werden Avi und der Leser ziemlich ausgebremst. Durch den Einsatz neuer und “alter” (wenn auch wieder unbekannter) Figuren bringt Melissa Fairchild die Geschichte wieder aufs Gleis und führt die Geschehnisse wieder etwas temporeicher zu einem zufriedenstellenden Ende.

    Trotz des fast stetigen Tempos und den facettenreichen Figuren ist bei mir der Funke der Geschichte nicht ganz übergesprungen. Mir fehlte der rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte hindurchzieht – am Anfang ist dies mit dem Gedächtnisverlust von Avi sicherlich gerechtfertigt, später sollte man als Leser meiner Meinung jedoch einige Hintergründe mehr erfahren. Das einzig wirklich durchgängig klare Motiv ist für mich schlussendlich das des Bösewichtes. Allerdings sollte man auch über den Helden eines Buches mehr erfahren dürfen, als dass er bereit ist, für seine Freunde einige Risiken einzugehen.

    Vielleicht klären sich einige der Punkte im Nachfolgeband “Weltenwanderer” – zumindest einen Blick würde ich hier mal riskieren. Und auch, wenn ich “Himmelsauge” vermutlich nicht zweimal lesen werde, hat mir das Buch doch einige angenehme und humorvolle Lesestunden gebracht – und kann sie sicher auch noch dem ein oder anderen Leser bringen.

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    Auroras avatar
    Auroravor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Der Anfang des Buches ist äußerst verwirrend und surreal. Aber in der Hinsicht fühlt man sich als Leser nicht anders als Avi, der Protagonist des Buches. Dieser erwacht nämlich in einem Krankenhaus mit totalem Gedächtnisverlust. Anfangs weiß er nicht einmal mehr seinen Namen. Außerdem passieren sehr mysteriöse Dinge, die ihn schließlich zur Flucht aus dem Krankenhaus zwingen.
    Allerdings scheint die ganze Welt stehengeblieben zu sein – nichts rührt sich in London. Es gibt derzeit nur einen, der Avi bei der Flucht vor Kellen, einem Goblin, der Avi unbedingt nach Hause bringen will, hilft: Durin, ein Wächter. Dieser stirbt allerdings bei einer rasanten Taxifahrt. Doch dadurch lernt er Hannah kennen, die mit im Taxi saß, weil sie auf dem Weg zu ihrer Mutter war, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Vor seinem Tod hat Durin Avi noch einen Namen und einen Ort genannt, doch Avi kann weder mit dem einen noch mit dem anderen etwas anfangen. Er hofft inständig auf Hannahs Hilfe.
    In dem Medien wird Avi als Wunderknabe bezeichnet, weil er vor eine U-Bahn sprang, den Aufprall überlebte und die schweren Verletzungen, die er sich dabei zugezogen hatte, ziemlich schnell verheilten.

    Sobald man sich in die Handlung eingelesen hat, macht das Buch immer mehr Spaß und einige sehr amüsante Szenen und Dialoge lassen einen dabei schon mal laut auflachen.
    Teilweise passieren jedoch für meinen Geschmack etwas zu viele ungewöhnliche Ereignisse direkt aufeinander. Alles scheint zu einfach, die Hindernisse, die auftauchen, werden zu leicht überwunden. Auch sind die Wesen, die in dem parallelen London, dem Feenreich, Avis wahrem Zuhause, leben, oft falsch dargestellt. Man hat eine gewisse Vorstellung von Elfen, Feen, Goblins und Kobolden. Allerdings haben die Feen und Elfen ihre Eigenschaften komplett getauscht (Feen sind hier großgewachsen und haben spitze Ohren, Elfen sind klein mit Flügeln), Kobolde und Goblins sind so groß wie Menschen. Das finde ich sehr verwirrend.
    Die witzige Dialoge werden immer weniger und verschwinden schließlich fast gänzlich. Daher wird der Lesefluss etwas zähflüssig und das Buch macht nur noch halb so viel Spaß. Am besten am ganzen Buch hat mir das Cover gefallen, wodurch ich mir auch ein wenig mehr von diesem erhofft habe.

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    sternthaler75vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    London in unsere Zeit: Ein Junge ist das Gesprächsthema Nummer 1 im Krankenhaus: Er hat einen Unfall mit einer Londoner U-Bahn überlebt, und seine Wunden heilen in unglaublichem Tempo. Doch da gibt es ein Problem: Er kann sich an nichts erinnern, weder, wer er ist, noch, woher er kommt. Und überhaupt ist alles sehr seltsam: Ein Nachrichtensprecher im Fernseher spricht ihn über den Bildschirm an, er ist in Gefahr, und muß schleunigst verschwinden... Ein seltsamer Mann im Rollstuhl taucht aus dem Nichts auf, und verschwindet ebenso schnell wieder... Und eines Nachts wird er von einer seltsamen Gestalt mit blau flammenden Finger bedroht. Auf der Flucht vor diesem bedrohlichen Wesen lernt er Hannah kennen, und von nun an erleben die beide sehr ungewöhnliche Abenteuer. Nicht nur in unserer Welt...

    Mein Fazit

    Ein sehr schönes Buch von der Gestaltung, und zudem wunderbar zu lesen. Die Realität des heutigen Londons wird gemischt mit der fantastischen Seite eines Londons, das in einer andere Zeit spielt, in einer Zeit mit Elfen, Kobolden und Goblins. Angelehnt an Zitate von William Shakespeare, die immer wieder einfließen, reist der Leser durch die Zeit und läßt sich einfangen in diesem Buch, flieht mit durch die Welten, leidet mit Elfen und entdeckt das Wunderbare der Fantasy. Ideenreich schreibt Melissa Fairchild und verzaubert damit nicht nur jugendliche Leser. Die Protagonisten sind lebhaft beschrieben, sodass sich der Leser gut in die Personen hineinversetzen kann.
    Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Herbst 2010 erscheinen wird.

    Die Autorin

    Melissa Fairchild wurde 1973 im britischen Lake District geboren und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn in Manchester. Als Kind liebte sie nichts mehr, als sich von ihren Eltern an langen Abenden, wenn der Regen kalt gegen die Fensterscheiben prasselte, die Geschichten von William Shakespeare erzählen zu lassen und sich in eigene Phantasiewelten zu träumen. Melissa Fairchild studierte Geschichte und arbeitet als Lehrerin - aber ihre große Leidenschaft sind weiterhin phantastische Abenteuer, die sie nun selbst schreibt, um sie später ihrem Sohn vorlesen zu können.
    Quelle: Pan-Verlag

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    Rahel1102vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    london, fanatsy, elfen, liebe

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Klappentext:

    In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt - und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückbringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London.....

    Meine Meinung :

    Avi kommt nach einem schweren Unfall, ohne Gedächtnis in einem Londoner Krankenhaus zu sich. Den behandelten Ärzten gibt der Junge Rätsel auf, seine schweren Wunden und Verletzungen heilen von selbst- so scheint es. Nach einem Überfall eines starken, magischen Gegners , flieht Avi aus dem Krankenhaus, um seine Erinnerungen und Herkunft zu ergründen. Ihm zur Seite stehen das Mädchen Hannah, und einige im verborgenen magischen Freunde.

    Der spannende und lebendige Erzählstil von Melissa Fairchild hielt mich von Anfang an in Spannung. Ihr ist ein wirklich phantasievoller Roman gelungen, der einem in Atem hält, auch gibt es humorvolle Szenen...ich denke da an die kleine Elfe Brucie. Alle Charaktere haben eine Tiefe, die ich bewundere. Sogar den Bösen kann man ihre Zerissenheit anmerken... z. B. Levi und Foster. Ein toller, fantasyreicher Roman, der mich begeistert hat, der aber viel zu schnell zu Ende ging.

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    Blackvelvetvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Avi wacht ohne Erinnerungen in einem Londoner Krankenhaus auf. Er hat von nichts eine Ahnung, als dann noch der Fernseher anfängt mir ihm zu reden und ein Mann mit blauen Flammen vor seinem Bett steht, versteht er nix mehr. Avi flieht trotz großer Schmerzen aus dem Krankenhaus, wird dort von einem Taxi mitgenommen. Und damit beginnt die Verfolgungsjagd. Hannah, die mit im Taxi saß, wird mit in die Geschehnisse hineingezogen. Nur nach und nach bekommt Avi sein Gedächtnis wieder und weiß was seine Bestimmung ist. Er soll der nächste Thronfolger werden, Im Reich der Feen wird er von seinem vermeiintlichen Vater und seiner Mutter verfolgt. Und jeder meint es besser zu wissen was er machen soll. Nur Avi nicht.

    So von jetzt an solltet ihr das Buch lesen. Es ist einfach geschrieben und liest sich daher recht schnell.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Kurzbeschreibung:
    Als Avi im Krankenhaus erwacht, kanner sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wer er ist. Er weiß nicht, wie er hier hergekommen ist. Den Ärzten ist er unheimlich: In seinen strahlend blauen Augen scheint sich der Himmel zu spiegeln - und seine Verletzungen heilen in kürzester Zeit von ganz allein! Es ist eindeutig, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn normalerweise unterbrechen Nachrichtensprecher ihre Sendungen im Fernsehen nicht, um einen einzelnen Zuschauer persönlich anzusprechen und ihn zu warnen.
    Tatsächlich taucht wenig später ein riesenhafter Mann an Avis Bett auf und sagt, dass es Zeit ist, zurückzukehren; aus seinen Fingern dringen blaue Flammen, die hungrig über dem Jungen züngeln. Und ehe er sich versieht, befindet sich der Junge erneut auf der halsbrecherischen Flucht quer durch London. Er findet heraus, dass er der Thronfolger des Feenreichs ist, der nun alt genug ist, sein Erbe anzutreten. Laut einer uralten Prophezeiung des mächtigen Brückenorakels in der Feenwelt ist er dazu auserkoren, ein besonderer Herrscher zu werden, der in der Lage ist, die seit Jahrhunderten getrennten Reiche der Menschen und Feenwesen wieder zu vereinen. Jedoch gibt es mächtige Gegenspieler, die dies um jeden Preis verhindern wollen. Doch Avi ist nicht allein: Hilfe erhält er von der 16-jährigen Hannah, den magischen Bewohnern Londons, die im Geheimen leben, und von dem kleinen Feenwesen Brucie, die sehr, sehr mutig ist, zu allem entschlossen - und ein bisschen schusselig...

    Zur Autorin:
    Melissa Fairchild wurde 1973 im britischen Lake District geboren und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn in Manchester. Als Kind liebte sie nichts mehr, als sich von ihren Eltern an langen Abenden, wenn der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, die Geschichten von William Shakespeare erzählen zu lassen und sich in eigene Phantasiewelten zu träumen. Dies inspirierte sie viele Jahre später zu ihrem Roman "Die Geheimnisse des Brückenorakels".

    Eine gespenstische weiße Gestalt erschien aus dem Nichts, flog eine Weile neben dem Boot her und verschwand schließlich in der Nacht. "Nur eine Möwe", antwortete Avi. Doch als sie später in Greenwich anlegten, wurden sie schon von der Möwe erwartet, die sie aus schwarzen Knopfaugen beim Aussteigen beobachtete. (Seite 132)

    Rezension:
    "Himmelsauge" ist der 1. Band der "Die Geheimnisse des Brückenorakels"-Trilogie. Melissa Fairchild ist hiermit ein wirklich fantastischer Auftakt dieser Reihe gelungen. Bereits von der ersten Seite an entwickelt das Buch ein sich stetig steigerndes rasantes Tempo, sodaß man es nur schwerlich aus der Hand legen mag.

    Die Geschichte selbst ist in London angesiedelt, wobei die Stadt aber auch über eine Parallelwelt verfügt: das Feenreich. Beide Welten haben die gleichen Gebäude, z.B. Big Ben und die Tower Bridge und Melissa Fairchild versteht es sehr gut, dem Leser diese zwei so verschiedenen Welten sehr anschaulich und bildhaft vor Augen zu führen.

    Die Charaktere sind recht lebensecht dargestellt. Man fiebert mit Avi mit, wie er Stein für Stein das Puzzle um seine Herkunft löst, man kann über die kleine Elfe Brucie lachen und später mit ihr mitleiden. Auch interessant fand ich den Charakter der Hannah, der etwas altklugen Freundin Avis, die im Feenreich magische Fähigkeiten entwickelt. Etwas zu blass empfand ich die Darstellung Arethusas, Avis Mutter, und auch über Avis Vater Oren hätte ich gerne etwas mehr erfahren.

    Das Ende des Buches kann man als abgeschlossen sehen, obwohl einige kleine Fragen offenbleiben. Sehr gespannt bin ich bereits jetzt auf die Fortsetzung "Weltenwanderer", die im Dezember 2010 im PAN-Verlag erscheinen wird und die ich mit Sicherheit lesen werde.

    Zur Gestaltung des Buchs: Gut gelungenes Cover, das sich sehr an der Geschichte selbst orientiert.

    Fazit: Schöner Auftakt zu einer neuen Trilogie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

    Wertung: 4 von 5 Punkten

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    H
    Hacki89vor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Feen, Menschen, Wächter aus Stein, Kobolde, Elfen, Gobelins, Zentauren, Goblins und Grimalkins sind nur einige der unzähligen Wesen, die in dem Buch von Melissa Fairchild rumkreuchen und fleuchen.

    Eigentlich glaubt man, alle Fantasybücher zu kenne. Eins ist ohnehin wie das andere und neues, gibt es eigentlich nicht. In diesem Buch wird man -wieder einmal- eines Besseren belehrt. Eigentlich fängt es an wie eine typische Fantasygeschichte. Ein Junge, Avi, kommt im Krankenhaus zu sich und hat sein Gedächtnis verloren.
    Ungewöhnliches

    Doch Avis Heilung schreitet übermäßig schnell voran. Alles scheint gut zu laufen, doch dann taucht auf einmal ein Mann auf, den nur er sehen kann. Dieser Nachrichtensprecher fängt an, mit ihm zu reden, nachdem der Fernseher sich natürlich von selbst angeschaltet hat... Und dann steht plötzlich ein Etwas vor seinem Bett, das mit den Händen Feuer erzeugen kann und ihn wieder in „seine“ Welt zurückholen will.

    Flucht

    Avi flieht. Er schnappt sich einen Rollstuhl und fährt den Gang hinunter. Dabei stellt er fest, dass alle Menschen, die ihm auf dem Gang begegnen, erstarrt sind. Alle, außer ihm und dem Wesen. Als die Lage schon fast aussichtslos scheint, wird er von einem schwarzen Taxi gerettet. Der Fahrer stellt sich als Wächter vor und versichert, dass er gekommen ist, um ihn zu retten und zu beschützen. Auf dem Rücksitz sitzt ein erstarrtes Mädchen.

    Eigentlich scheint alles gut zu sein, doch dann greift das Wesen wieder an. Er reißt das Dach ab, das Taxi gerät ins Schlingern, Avi berührt das Mädchen, das daraufhin erwacht und anfängt zu schreien. Schließlich schaffen er und Hannah es, das Wesen abzuschütteln, doch dabei überschlägt sich der Wagen, der Wächter stirbt.

    Avi macht sich mit dem Hannah auf die Suche nach jemanden, der ihnen weiterhelfen kann. Sie finden Rosevelt, einen weiteren Wächter. Dieser holt mit Avi sein Erinnerungsbuch, in das von geheimnisvollen Musen alles hineingeschrieben wurde, was er bis jetzt erlebt hat. So erfährt er, das er ein Prinz aus der Feenwelt ist und nur er in der Lage ist, eine Prophezeihung zu erfüllen (Harry Potter lässt grüßen): Er allein kann die Menschen und die Feenwelt wieder vereinen.

    Eine neue Märchenwelt

    Das Buch spielt in einer völlig neuen Welt. Es ist in einer schönen Sprache geschrieben und immer wieder tauchen überraschende neue Figuren auf, von denen man vorher noch nie gehört hat und die in dieser Form auch in wohl keinem anderen Buch vorkommen. Wer Fantasy-Bücher wie der „Goldene Kompass“ von Philp Pullman mag, wird sich mit diesem Buch vermutlich gut anfreunden können. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass es sich bei diesem Buch um einen Mehrteiler handelt. Wer also das Ende erfahren will, muss sich auf einiges Warten einstellen, denn bis jetzt ist nur der erste Teil erschienen.

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