Melissa Fairchild Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

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Inhaltsangabe zu „Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge“ von Melissa Fairchild

»Lauf so schnell du kannst – du bist nicht mehr sicher in der Welt der Sterblichen!« In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt – und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückzubringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London …

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2013 um 17:09

    Ich war total positiv überrascht! Eine ausfürhliche Besprechung gibt es, wie immer, auf meinem Blog:
    http://twineetys.blog.de/2012/12/22/himmelsauge-15345607/

  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Fluegel

    03. October 2012 um 16:21

    Dunkle Straßen, ein hochgewachsener Mann und eine alte Dame mit rosafarbenem Haar. Ich renne so schnell, dass die Luft in meinen Lungen brennt wie Feuer. Und er verfolgt mich. Über die Sperre und die Rolltreppe hinunter. Im Mund ein metallischer Geschmack. Ich versuche, den Leuten auszuweichen, bin aber zu ungeschickt. Die Rolltreppe bewegt sich aufwärts, doch ich bin schneller. Unten angekommen, drehe ich mich um. Er steht oben, lacht zu mir hinunter und will mir nach. So schnell. Ich renne durch Gänge mit gewölbten Wänden. Heißer Wind schlägt mir ins Gesicht. Ich dränge mich durch das Menschengewühl auf dem Bahnsteig. Am Ende des Bahnsteigs beginnt ein dunkler Tunnel. Tief darin leuchtet ein Licht. Das Auge des Wurms! Er ist hinter mir. Immer hinter mir. Seine Hände brennen. Die Flammen sind blau. Also springe ich, die Räder des Wurms kommen näher, und auf dem Bahnsteig schreit eine Frau... Tolles Buch mit einer ganz kleinen Liebesschnulze ;) Die kleine Elfe Brucie gefällt mir am besten mit ihren lustigen Kommentaren. Nachdem Avi sie fast eine Woche lang in einer Schublade eingesperrt hatte, was er dann auch noch vergessen hatte, macht sie ihn erstmal zur Schnecke. :D Das Buch ist zwar nicht so bekannt, und ich bin nur zufällig drauf gestoßen, trotzdem aber lesenswert. (:

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Wolfspeaker

    09. August 2012 um 11:31

    Das in dunklen Rottönen gehaltene Cover zeigt das Zifferblatt einer Uhr, in dessen Mitte man einen einsamen Jungen über die Londoner Tower Bridge laufen sieht. Innerhalb dieser Szenerie und vor dem Zifferblatt der Uhr kann man die Silhouetten von Raben erkennen. Endlich mal ein Cover, das hübsch anzusehen ist und einen eindeutigen Bezug zum Buch hat. Mit beiden Beinen und einem Arm in Gips erwacht der Junge ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus. Im Anbetracht der Tatsache, dass er einen Zusammenstoß mit einer U-Bahn hatte, ist sein Zustand allerdings erstaunlich gut. Nicht so erstaunlich jedoch wie die Witze und Rätsel des merkwürdigen kleinen Mannes im Hausmeisterkittel – Foster – oder die Tatsache, dass ihn der Nachrichtensprecher im Fernsehen zur augenblicklichen Flucht auffordert. Mit nichts als seinem Namen flieht der Junge – Avi – nach einem Angriff aus dem Krankenhaus. Unterstützt von seinem Wächter und dem Menschenmädchen Hannah versucht er, seine Vergangenheit aufzudecken – und sich nicht von seinen Verfolgern erwischen zu lassen. Eine Geschichte, die damit beginnt, dass ein Junge ohne Gedächtnis in einem Krankenhaus erwacht, verspricht einiges an Spannung. Und genau das bringt “Himmelsauge” auch. Auf das Krankenhaus mit mehr oder weniger lustigen Witzen und Rätseln von Foster folgen Ereignisse, die für unsere Welt ganz sicher nicht gewöhnlich sind: Nachrichtensprecher, die Avi direkt ansprechen; Zeit, die plötzlich stillsteht; die Bedrohung durch das blaue Feuer eines unheimlichen Mannes – Kellen – und Avis rasante Flucht vor den Kobolden. Melissa Fairchild stürzt Avi dabei zusammen mit dem Leser in ein ziemlich fantastisches London. Da Avi sein Gedächtnis verloren hat sind die Begegnungen mit Geschöpfen wie Goblins, Kobolden und Elfen für ihn genau so überraschend wie für den Leser – die Erläuterungen zu diesen Gestalten durch Avis Gefährten sind für den Leser dabei ebenso aufschlussreich wie für ihn selbst. Hin- und Hergerissen zwischen dem, was er fühlt, glaubt und weiß kann Avi eigentlich niemanden trauen – und muss es doch tun. Ob er damit richtig liegt, kann man auch als Leser nur vermuten. Den Bösewicht der Geschichte, Kellen, kann man ziemlich schnell einordnen, die übrigen Gestalten an Avis Seite müssen sich jedoch erst beweisen. Sympathien verteilt man als Leser allerdings genau so schnell wie Avi selbst: An das Menschenmädchen Hannah, das Avi tatkräftig zur Seite steht und später seine einzige Motivation ist, weiterzumachen – und das, obwohl es nur zufällig in die Geschehnisse hineingeraten ist (es saß in dem Taxi, das Avi zur Flucht aus dem Krankenhaus geholfen hat); an das Elfenmädchen Brucie, das Avi schon die ganze Zeit über in der Menschenwelt begleitet hat (auch, wenn er sich daran nur bruchstückhaft erinnert), ohne es dabei an schnippischen Kommentaren mangeln zu lassen; an den faszinierenden Roosevelt, der sich in der Menschenwelt mehr recht als schlecht ergehen lässt (zu Beginn der Geschichte logiert er gerade in der Präsidentensuite des Savoy). Nach Avis spektakulärem Wechsel in die Feenwelt verläuft die Geschichte im Vergleich zur vorangegangenen Geschwindigkeit geradezu im Schneckentempo. Durch die Zeit am Feenhof werden Avi und der Leser ziemlich ausgebremst. Durch den Einsatz neuer und “alter” (wenn auch wieder unbekannter) Figuren bringt Melissa Fairchild die Geschichte wieder aufs Gleis und führt die Geschehnisse wieder etwas temporeicher zu einem zufriedenstellenden Ende. Trotz des fast stetigen Tempos und den facettenreichen Figuren ist bei mir der Funke der Geschichte nicht ganz übergesprungen. Mir fehlte der rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte hindurchzieht – am Anfang ist dies mit dem Gedächtnisverlust von Avi sicherlich gerechtfertigt, später sollte man als Leser meiner Meinung jedoch einige Hintergründe mehr erfahren. Das einzig wirklich durchgängig klare Motiv ist für mich schlussendlich das des Bösewichtes. Allerdings sollte man auch über den Helden eines Buches mehr erfahren dürfen, als dass er bereit ist, für seine Freunde einige Risiken einzugehen. Vielleicht klären sich einige der Punkte im Nachfolgeband “Weltenwanderer” – zumindest einen Blick würde ich hier mal riskieren. Und auch, wenn ich “Himmelsauge” vermutlich nicht zweimal lesen werde, hat mir das Buch doch einige angenehme und humorvolle Lesestunden gebracht – und kann sie sicher auch noch dem ein oder anderen Leser bringen.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Aurora

    20. February 2011 um 12:44

    Der Anfang des Buches ist äußerst verwirrend und surreal. Aber in der Hinsicht fühlt man sich als Leser nicht anders als Avi, der Protagonist des Buches. Dieser erwacht nämlich in einem Krankenhaus mit totalem Gedächtnisverlust. Anfangs weiß er nicht einmal mehr seinen Namen. Außerdem passieren sehr mysteriöse Dinge, die ihn schließlich zur Flucht aus dem Krankenhaus zwingen. Allerdings scheint die ganze Welt stehengeblieben zu sein – nichts rührt sich in London. Es gibt derzeit nur einen, der Avi bei der Flucht vor Kellen, einem Goblin, der Avi unbedingt nach Hause bringen will, hilft: Durin, ein Wächter. Dieser stirbt allerdings bei einer rasanten Taxifahrt. Doch dadurch lernt er Hannah kennen, die mit im Taxi saß, weil sie auf dem Weg zu ihrer Mutter war, die ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Vor seinem Tod hat Durin Avi noch einen Namen und einen Ort genannt, doch Avi kann weder mit dem einen noch mit dem anderen etwas anfangen. Er hofft inständig auf Hannahs Hilfe. In dem Medien wird Avi als Wunderknabe bezeichnet, weil er vor eine U-Bahn sprang, den Aufprall überlebte und die schweren Verletzungen, die er sich dabei zugezogen hatte, ziemlich schnell verheilten. Sobald man sich in die Handlung eingelesen hat, macht das Buch immer mehr Spaß und einige sehr amüsante Szenen und Dialoge lassen einen dabei schon mal laut auflachen. Teilweise passieren jedoch für meinen Geschmack etwas zu viele ungewöhnliche Ereignisse direkt aufeinander. Alles scheint zu einfach, die Hindernisse, die auftauchen, werden zu leicht überwunden. Auch sind die Wesen, die in dem parallelen London, dem Feenreich, Avis wahrem Zuhause, leben, oft falsch dargestellt. Man hat eine gewisse Vorstellung von Elfen, Feen, Goblins und Kobolden. Allerdings haben die Feen und Elfen ihre Eigenschaften komplett getauscht (Feen sind hier großgewachsen und haben spitze Ohren, Elfen sind klein mit Flügeln), Kobolde und Goblins sind so groß wie Menschen. Das finde ich sehr verwirrend. Die witzige Dialoge werden immer weniger und verschwinden schließlich fast gänzlich. Daher wird der Lesefluss etwas zähflüssig und das Buch macht nur noch halb so viel Spaß. Am besten am ganzen Buch hat mir das Cover gefallen, wodurch ich mir auch ein wenig mehr von diesem erhofft habe.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    sternthaler75

    20. August 2010 um 21:11

    London in unsere Zeit: Ein Junge ist das Gesprächsthema Nummer 1 im Krankenhaus: Er hat einen Unfall mit einer Londoner U-Bahn überlebt, und seine Wunden heilen in unglaublichem Tempo. Doch da gibt es ein Problem: Er kann sich an nichts erinnern, weder, wer er ist, noch, woher er kommt. Und überhaupt ist alles sehr seltsam: Ein Nachrichtensprecher im Fernseher spricht ihn über den Bildschirm an, er ist in Gefahr, und muß schleunigst verschwinden... Ein seltsamer Mann im Rollstuhl taucht aus dem Nichts auf, und verschwindet ebenso schnell wieder... Und eines Nachts wird er von einer seltsamen Gestalt mit blau flammenden Finger bedroht. Auf der Flucht vor diesem bedrohlichen Wesen lernt er Hannah kennen, und von nun an erleben die beide sehr ungewöhnliche Abenteuer. Nicht nur in unserer Welt... Mein Fazit Ein sehr schönes Buch von der Gestaltung, und zudem wunderbar zu lesen. Die Realität des heutigen Londons wird gemischt mit der fantastischen Seite eines Londons, das in einer andere Zeit spielt, in einer Zeit mit Elfen, Kobolden und Goblins. Angelehnt an Zitate von William Shakespeare, die immer wieder einfließen, reist der Leser durch die Zeit und läßt sich einfangen in diesem Buch, flieht mit durch die Welten, leidet mit Elfen und entdeckt das Wunderbare der Fantasy. Ideenreich schreibt Melissa Fairchild und verzaubert damit nicht nur jugendliche Leser. Die Protagonisten sind lebhaft beschrieben, sodass sich der Leser gut in die Personen hineinversetzen kann. Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Herbst 2010 erscheinen wird. Die Autorin Melissa Fairchild wurde 1973 im britischen Lake District geboren und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn in Manchester. Als Kind liebte sie nichts mehr, als sich von ihren Eltern an langen Abenden, wenn der Regen kalt gegen die Fensterscheiben prasselte, die Geschichten von William Shakespeare erzählen zu lassen und sich in eigene Phantasiewelten zu träumen. Melissa Fairchild studierte Geschichte und arbeitet als Lehrerin - aber ihre große Leidenschaft sind weiterhin phantastische Abenteuer, die sie nun selbst schreibt, um sie später ihrem Sohn vorlesen zu können. Quelle: Pan-Verlag

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Rahel1102

    01. July 2010 um 11:37

    london, fanatsy, elfen, liebe

  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. June 2010 um 11:11

    Klappentext: In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Den Ärzten ist er unheimlich, denn er hat einen schweren Unfall überlebt - und nun heilen die Verletzungen mit übernatürlicher Geschwindigkeit. Doch diese Gabe nutzt ihm wenig, als er kurze Zeit später auf der Flucht vor einem mächtigen Gegner ist, der alles daransetzt, ihn in seine wahre Heimatwelt zurückbringen, aus der er geflohen ist. Doch zum Glück ist der Junge nicht ganz allein: Hilfe bekommt er von Hannah, einem ganz normalen Mädchen, und den im Verborgenen lebenden magischen Bewohnern von London..... Meine Meinung : Avi kommt nach einem schweren Unfall, ohne Gedächtnis in einem Londoner Krankenhaus zu sich. Den behandelten Ärzten gibt der Junge Rätsel auf, seine schweren Wunden und Verletzungen heilen von selbst- so scheint es. Nach einem Überfall eines starken, magischen Gegners , flieht Avi aus dem Krankenhaus, um seine Erinnerungen und Herkunft zu ergründen. Ihm zur Seite stehen das Mädchen Hannah, und einige im verborgenen magischen Freunde. Der spannende und lebendige Erzählstil von Melissa Fairchild hielt mich von Anfang an in Spannung. Ihr ist ein wirklich phantasievoller Roman gelungen, der einem in Atem hält, auch gibt es humorvolle Szenen...ich denke da an die kleine Elfe Brucie. Alle Charaktere haben eine Tiefe, die ich bewundere. Sogar den Bösen kann man ihre Zerissenheit anmerken... z. B. Levi und Foster. Ein toller, fantasyreicher Roman, der mich begeistert hat, der aber viel zu schnell zu Ende ging.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Blackvelvet

    21. May 2010 um 11:03

    Avi wacht ohne Erinnerungen in einem Londoner Krankenhaus auf. Er hat von nichts eine Ahnung, als dann noch der Fernseher anfängt mir ihm zu reden und ein Mann mit blauen Flammen vor seinem Bett steht, versteht er nix mehr. Avi flieht trotz großer Schmerzen aus dem Krankenhaus, wird dort von einem Taxi mitgenommen. Und damit beginnt die Verfolgungsjagd. Hannah, die mit im Taxi saß, wird mit in die Geschehnisse hineingezogen. Nur nach und nach bekommt Avi sein Gedächtnis wieder und weiß was seine Bestimmung ist. Er soll der nächste Thronfolger werden, Im Reich der Feen wird er von seinem vermeiintlichen Vater und seiner Mutter verfolgt. Und jeder meint es besser zu wissen was er machen soll. Nur Avi nicht. So von jetzt an solltet ihr das Buch lesen. Es ist einfach geschrieben und liest sich daher recht schnell.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. May 2010 um 14:03

    Kurzbeschreibung: Als Avi im Krankenhaus erwacht, kanner sich an nichts erinnern. Er weiß nicht, wer er ist. Er weiß nicht, wie er hier hergekommen ist. Den Ärzten ist er unheimlich: In seinen strahlend blauen Augen scheint sich der Himmel zu spiegeln - und seine Verletzungen heilen in kürzester Zeit von ganz allein! Es ist eindeutig, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, denn normalerweise unterbrechen Nachrichtensprecher ihre Sendungen im Fernsehen nicht, um einen einzelnen Zuschauer persönlich anzusprechen und ihn zu warnen. Tatsächlich taucht wenig später ein riesenhafter Mann an Avis Bett auf und sagt, dass es Zeit ist, zurückzukehren; aus seinen Fingern dringen blaue Flammen, die hungrig über dem Jungen züngeln. Und ehe er sich versieht, befindet sich der Junge erneut auf der halsbrecherischen Flucht quer durch London. Er findet heraus, dass er der Thronfolger des Feenreichs ist, der nun alt genug ist, sein Erbe anzutreten. Laut einer uralten Prophezeiung des mächtigen Brückenorakels in der Feenwelt ist er dazu auserkoren, ein besonderer Herrscher zu werden, der in der Lage ist, die seit Jahrhunderten getrennten Reiche der Menschen und Feenwesen wieder zu vereinen. Jedoch gibt es mächtige Gegenspieler, die dies um jeden Preis verhindern wollen. Doch Avi ist nicht allein: Hilfe erhält er von der 16-jährigen Hannah, den magischen Bewohnern Londons, die im Geheimen leben, und von dem kleinen Feenwesen Brucie, die sehr, sehr mutig ist, zu allem entschlossen - und ein bisschen schusselig... Zur Autorin: Melissa Fairchild wurde 1973 im britischen Lake District geboren und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn in Manchester. Als Kind liebte sie nichts mehr, als sich von ihren Eltern an langen Abenden, wenn der Regen gegen die Fensterscheiben prasselte, die Geschichten von William Shakespeare erzählen zu lassen und sich in eigene Phantasiewelten zu träumen. Dies inspirierte sie viele Jahre später zu ihrem Roman "Die Geheimnisse des Brückenorakels". Eine gespenstische weiße Gestalt erschien aus dem Nichts, flog eine Weile neben dem Boot her und verschwand schließlich in der Nacht. "Nur eine Möwe", antwortete Avi. Doch als sie später in Greenwich anlegten, wurden sie schon von der Möwe erwartet, die sie aus schwarzen Knopfaugen beim Aussteigen beobachtete. (Seite 132) Rezension: "Himmelsauge" ist der 1. Band der "Die Geheimnisse des Brückenorakels"-Trilogie. Melissa Fairchild ist hiermit ein wirklich fantastischer Auftakt dieser Reihe gelungen. Bereits von der ersten Seite an entwickelt das Buch ein sich stetig steigerndes rasantes Tempo, sodaß man es nur schwerlich aus der Hand legen mag. Die Geschichte selbst ist in London angesiedelt, wobei die Stadt aber auch über eine Parallelwelt verfügt: das Feenreich. Beide Welten haben die gleichen Gebäude, z.B. Big Ben und die Tower Bridge und Melissa Fairchild versteht es sehr gut, dem Leser diese zwei so verschiedenen Welten sehr anschaulich und bildhaft vor Augen zu führen. Die Charaktere sind recht lebensecht dargestellt. Man fiebert mit Avi mit, wie er Stein für Stein das Puzzle um seine Herkunft löst, man kann über die kleine Elfe Brucie lachen und später mit ihr mitleiden. Auch interessant fand ich den Charakter der Hannah, der etwas altklugen Freundin Avis, die im Feenreich magische Fähigkeiten entwickelt. Etwas zu blass empfand ich die Darstellung Arethusas, Avis Mutter, und auch über Avis Vater Oren hätte ich gerne etwas mehr erfahren. Das Ende des Buches kann man als abgeschlossen sehen, obwohl einige kleine Fragen offenbleiben. Sehr gespannt bin ich bereits jetzt auf die Fortsetzung "Weltenwanderer", die im Dezember 2010 im PAN-Verlag erscheinen wird und die ich mit Sicherheit lesen werde. Zur Gestaltung des Buchs: Gut gelungenes Cover, das sich sehr an der Geschichte selbst orientiert. Fazit: Schöner Auftakt zu einer neuen Trilogie, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Hacki89

    30. April 2010 um 11:00

    Feen, Menschen, Wächter aus Stein, Kobolde, Elfen, Gobelins, Zentauren, Goblins und Grimalkins sind nur einige der unzähligen Wesen, die in dem Buch von Melissa Fairchild rumkreuchen und fleuchen. Eigentlich glaubt man, alle Fantasybücher zu kenne. Eins ist ohnehin wie das andere und neues, gibt es eigentlich nicht. In diesem Buch wird man -wieder einmal- eines Besseren belehrt. Eigentlich fängt es an wie eine typische Fantasygeschichte. Ein Junge, Avi, kommt im Krankenhaus zu sich und hat sein Gedächtnis verloren. Ungewöhnliches Doch Avis Heilung schreitet übermäßig schnell voran. Alles scheint gut zu laufen, doch dann taucht auf einmal ein Mann auf, den nur er sehen kann. Dieser Nachrichtensprecher fängt an, mit ihm zu reden, nachdem der Fernseher sich natürlich von selbst angeschaltet hat... Und dann steht plötzlich ein Etwas vor seinem Bett, das mit den Händen Feuer erzeugen kann und ihn wieder in „seine“ Welt zurückholen will. Flucht Avi flieht. Er schnappt sich einen Rollstuhl und fährt den Gang hinunter. Dabei stellt er fest, dass alle Menschen, die ihm auf dem Gang begegnen, erstarrt sind. Alle, außer ihm und dem Wesen. Als die Lage schon fast aussichtslos scheint, wird er von einem schwarzen Taxi gerettet. Der Fahrer stellt sich als Wächter vor und versichert, dass er gekommen ist, um ihn zu retten und zu beschützen. Auf dem Rücksitz sitzt ein erstarrtes Mädchen. Eigentlich scheint alles gut zu sein, doch dann greift das Wesen wieder an. Er reißt das Dach ab, das Taxi gerät ins Schlingern, Avi berührt das Mädchen, das daraufhin erwacht und anfängt zu schreien. Schließlich schaffen er und Hannah es, das Wesen abzuschütteln, doch dabei überschlägt sich der Wagen, der Wächter stirbt. Avi macht sich mit dem Hannah auf die Suche nach jemanden, der ihnen weiterhelfen kann. Sie finden Rosevelt, einen weiteren Wächter. Dieser holt mit Avi sein Erinnerungsbuch, in das von geheimnisvollen Musen alles hineingeschrieben wurde, was er bis jetzt erlebt hat. So erfährt er, das er ein Prinz aus der Feenwelt ist und nur er in der Lage ist, eine Prophezeihung zu erfüllen (Harry Potter lässt grüßen): Er allein kann die Menschen und die Feenwelt wieder vereinen. Eine neue Märchenwelt Das Buch spielt in einer völlig neuen Welt. Es ist in einer schönen Sprache geschrieben und immer wieder tauchen überraschende neue Figuren auf, von denen man vorher noch nie gehört hat und die in dieser Form auch in wohl keinem anderen Buch vorkommen. Wer Fantasy-Bücher wie der „Goldene Kompass“ von Philp Pullman mag, wird sich mit diesem Buch vermutlich gut anfreunden können. Allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass es sich bei diesem Buch um einen Mehrteiler handelt. Wer also das Ende erfahren will, muss sich auf einiges Warten einstellen, denn bis jetzt ist nur der erste Teil erschienen.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. April 2010 um 20:35

    Gemeinsam mit Avi, dem Jungen ohne Gedächtnis, entdecken wir Teile seiner Vergangenheit und lernen das London der Menschenwelt sowie seine eigentliche Heimat kennen. Der Leser befindet sich durch das Fehlen jeglicher Erinnerung auf dem gleichen Wissensstand wie die Hauptfigur und steht den Andeutungen der Nebenfiguren anfangs genauso ratlos gegenüber. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Seiten fliegen zu Beginn nur so dahin. Allerdings verspürte ich nach einiger Zeit mit jedem gelesenen Kapitel ein wenig mehr Unmut über die oberflächliche Geschichte, die bei mir einfach keinerlei Emotionen auslöste. Sie hat mich bis zuletzt nicht gepackt und war trotz einiger interessanter Ideen doch recht vorhersehbar. Zu den blassen Figuren fand ich überhaupt keinen Zugang, sicher auch weil mir da zu oft ihre Gedanken und Gefühle fehlten. Für jüngere Leser ist “Himmelsauge” vielleicht eine nette und abwechslungsreiche Geschichte, in der auch einiges passiert – möglicherweise mögen diese auch Brucie, die freche Wahrheitselfe, die mich jedoch schon etwas genervt hat. Mir fehlte hier aber leider jeglicher Tiefgang, und so konnte ich das Buch nicht wirklich genießen…

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Daniliesing

    03. April 2010 um 14:42

    Ein Junge kommt mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus und eigentlich sieht es sehr schlecht für ihn aus. Doch Avi wacht wieder auf und ist im Prinzip fast schon geheilt. Seine Verletzungen sind in null Komma nichts verschwunden. Da bleiben eigentlich nur zwei Probleme: Avi kann sich an nichts mehr erinnern und er wird von merkwürdigen Gestalten im Krankenhaus aufgesucht, muss sogar vor ihnen fliehen und es kommt zu einer atemberaubenden Verfolgungsjagd. Zum Glück hat Avi Unterstützung – doch so richtig weiß er ja nicht, auf wen er sich verlassen kann, denn selbst seine Erinnerungen an alte Freunde hat er verloren. Auf der Flucht trifft er – ganz unverhofft – auf ein Menschenmädchen, nämlich Hannah. Zusammen müssen die beiden einige Abenteuer bestehen. Wird es Avi schaffen, sich gegen seine mächtigen Gegner zu wehren, die ihn zurück in die Feenwelt verfrachten wollen und dort ganz bestimmt nichts Gutes mit ihm vorhaben? Und welche Rolle spielen Hannah und Avis andere magische Unterstützer Londons in diesem Zusammenhang? Um das herauszufinden, sollte man unbedingt Himmelsauge – Die Geheimnisse des Brückenorakels lesen! Es gibt wirklich selten Bücher, die derart spannend und rasant beginnen. Zudem ist die mystische Komponente dieses Buches besonders stark ausgeprägt, dass es manchmal fast an einen Psychothriller erinnert, so sehr fiebert man mit und wird gedanklich in die Geschichte eingebunden. Himmelsauge ist nichts für schwache Nerven oder zu ruhige Gemüter. Das Buch wimmelt nur so vor rasanten Verfolgungsjagden – ob im Auto oder zu Fuß -, Kämpfen und auch Toten! Es ist folglich wirklich eher ein Buch für ältere Jugendliche und Erwachsene. Besonders Avi hat eine magische, manchmal sogar leicht unnahbare Ausstrahlung, aber das macht ihn als Hauptfigur so interessant. Hannah mit ihrer selbstbewussten und weltoffenen Art ist dagegen wieder ein perfekter Ausgleich. Kein Wunder, dass die beiden zusammen ein klasse Team abgeben. Als Leser empfindet man dieses Gespann als sehr angenehm und fühlt sich wohl dabei, an der Gemeinschaft der beiden teilzuhaben. Meines Erachtens hätte Himmelsauge aber gar nicht so sehr die fantastischen Elemente gebraucht, denn das Buch war auch schon extrem spannend, bevor es plötzlich immer mehr um die sogenannte Feenwelt ging. Tatsächlich glaube ich, dass das Buch allein durch den mitreißenden Schreibstil von Melissa Fairchild und das beeindruckende Flair Londons ausreichend hätte glänzen können. Durch die magische Ebene erreicht man so aber natürlich noch diejenigen, die Fantasy bevorzugen. Himmelsauge basiert auf einer toll durchdachten Handlung die dem Leser, nicht wie bei vielen anderen Fantasyromanen, schon irgendwie bekannt vorkommt. Die Autorin hat eine packende Idee auf ganz neue Weise umgesetzt. Himmelsauge sprüht nur so vor Fantasie, Action aber auch Gefühl!

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Nefertari35

    26. February 2010 um 11:26

    Ein wirklich sehr gelungener Fantasy-Roman, bei der Elfen, Kobolde, Menschen, sowie Intrigen, Liebe usw. nicht zu kurz kommen. Ein Junge springt vor eine U-Bahn und wird schwerverletzt aber lebend ins Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen heilen in einer Geschwindigkeit, die allen Ärzten Rätsel aufgibt. Der Junge kann aber nichts dazu sagen, da er sein Gedächtnis verloren hat. Nach einer dubiosen Warnung flieht er aus dem Krankenhaus, wird von einer seltsamen überaus gefährlichen Gestalt verfolgt und schafft es aber mit Hilfe eines "Wächters" und einer Sterblichen davonzukommen - erstmal! Wie sich im Laufe des Buches herausstellt, ist Avi (so heißt der Junge) der uneheliche erstgeborene Sohn einer Elfenkönigin. Weiter möchte ichhier nichts verraten, außer das dieses Buch unglaublich spannend geschrieben ist, einen richtigggehend zum Lesen animiert und ich mit Freude auf den 2. Band, der im Herbst erscheinen soll, warte! Dieser Roman ist fantastisch - im Sinne von großartig und im Sinne von märchenhaft - einfach lesenswert!

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    anette1809

    15. February 2010 um 18:26

    Über die Autorin: Als Kind liebte sie nichts mehr, als sich von ihren Eltern an langen Abenden, wenn der Regen kalt gegen die Fensterscheiben prasselte, die Geschichten von William Shakespeare erzählen zu lassen und sich in eigene Phantasiewelten zu träumen. Inhalt: In einem Londoner Krankenhaus kommt ein Junge ohne Gedächtnis zu sich. Irgendetwas an ihm ist rätselhaft: er hat einen Sprung vor die Londoner U-Bahn mit schweren Verletzungen überlebt, die innerhalb weniger Tage heilen. Doch bevor er wieder völlig genesen kann, ist ihm ein unheimlicher Gegner auf der Spur, der ihn bereits an dem Tag gejagt hat, als er vor die U-Bahn sprang: Kellen, ein Goblin aus dem Feenreich! Auf der Flucht vor ihm bekommt er Hilfe von einem Wächter aus dem Feenreich, der Elfe Brucie, den im Verborgen lebenden magischen Bewohnern von London, und einem ganz normalen menschlichen Mädchen namens Hannah. Eigene Meinung: Ich liebe London, und seit ich mit Begeisterung Neil Gaimans Roman "Niemalsland" verschlungen habe, träume ich von einer Welt Londons, die parallel zur Menschenwelt existiert. Nur sind es in Melissa Fairchilds keine Ober- und Unterwelt, die nebeneinander existieren, sondern die Welt der Sterblichen und das Feenreich, die über sogenannte Brücken miteinander verbunden sind. Diese Brücken existieren nur noch vereinzelt und sind nicht alle das ganze Jahr über begehbar. So gibt es im Observatorium von Greenwich eine Brücke, die über eine Maschinerie gestartet werden muss, die Brücke in Shakespeares Globe Theatre kann nur am längsten Tag des Jahres - dem Mittsommertag - genutzt werden, und um die Brücke in Stonehenge nutzen zu können, braucht man eine Kombination, die zwischen den Steinen hindurchführt. Melissa Fairchild liebt Shakespeare und sein London, und das liest man aus jeder Seite dieses wunderbaren Buches heraus. Die detaillierten Beschreibungen der zahlreichen fantastischen Figuren und der Stadt haben mich begeistert, auch deshalb, weil ich schon unzählige Male in London war und die Plätze alle wiedererkannt habe. Neben altbekannten Figuren der Feenwelt wie Elfen, Goblins und Kobolden, hat Melissa Fairchild auch weniger bekannte und neue Charaktere in ihre Geschichte integriert, wie Grimalkins, eine Mischung aus Mensch und Katze, oder Wölfe mit Steinaugen, die der Feenkönigin in einer ganz besonderen Weise zu Dienste stehen. Das Buch endet zwar nicht komplett offen, dennoch bleiben viele grundlegende Rätsel ungeklärt, so dass ich der Fortsetzung, die im Herbst 2010 erscheinen soll, regelrecht entgegenfiebere. Zum einen möchte ich die Familiengeheimnisse um den Jungen Avi geklärt wissen, zum anderen freue ich mich hauptsächlich auf ein "Wiederlesen" der witzigen Elfe Brucie, die ich richtig liebgewonnen habe. Fazit: Ein wirklich zauberhaftes Buch, das sich in eine gänzlich andere und fantastischere Richtung entwickelt hat, als ich es nach den ersten 50 Seiten vermutet hätte. Durch die zwar nicht schlichte, aber etwas "technische" Aufmachung des bedruckten Hardcovers, das das Ziffernblatt des Big Bens zeigt, habe ich mich täuschen lassen, und keine märchenhafte Geschichte aus dem Feenreich erwartet, die als Hommage an Shakespeare mit zahlreichen Zitaten von ihm, dem unsterblichen Barden, gespickt ist. Auf Grund der Covergestaltung hätte ich wohl eher nicht zu diesem Buch gegriffen und hätte mir dadurch eine wundervolle Geschichte entgehen lassen!

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge" von Melissa Fairchild

    Die Geheimnisse des Brückenorakels: Himmelsauge

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. February 2010 um 14:15

    Ein unerklärliches Wunder ist es, dass der Junge, der sich vor die Londoner U-Bahn geworfen hat, lebt. Ebenso wundersam ist der rasante Heilungsprozess, der für die Ärzte des Krankenhauses nicht nur unerklärlich ist, sondern geradezu unheimlich wirkt. Niemand weiß etwas über dieses Wunderkind. Auch der Junge hat, aus dem Koma erwacht, keinerlei Erinnerungen – weder an den Unfall noch an sich selbst. Doch noch bevor er genügend Ruhe und Zeit hat, dem eigenen Ich auf die Spur zu kommen, hat schon ein anderer die Fährte aufgenommen: ein mächtiges Wesen, das alles daran setzt, den Jungen zu ergreifen. In seine eigentliche Welt wolle es ihn bringen, die fern und doch ganz nah zugleich ist. So holt den Jungen eine unbekannte Vergangenheit ein. Ihm bleibt wenig Zeit, Licht in die eigene Dunkelheit zu bringen, die Flucht zu ergreifen und sein Leben zu schützen. Dabei wird er jedoch nicht allein sein, sondern treue Weggefährten finden. Eine magische Reise beginnt, in der Leben und Zukunft davon abhängen, die Erinnerung wiederzuerlangen und die eigene Bestimmung zu erkennen. Schon als Kind liebte die britische Autorin Melissa Fairchild die Geschichten William Shakespeares, die ihre Eltern ihr an verregneten, langen Abenden vorzulesen pflegten. So träumte sie sich selbst gerne und leidenschaftlich in immer neue fantastische Abenteuer. Ihr Romandebüt „Himmelsauge – Die Geheimnisse des Brückenorakels“ zeugt von dieser Leidenschaft und einer überbordenden Fantasie. Fairchild gelingt die Erschaffung einer fantastischen Welt, die Althergebrachtes mit Neuartigem geschickt zu einer spannenden Fantasy-Story vereint. Das Buch liest sich wie eine Hommage an Shakespeares „Sommernachtstraum“. Es entführt die Leserinnen und Leser in eine zauberhafte Welt, in der Realität und Übernatürliches, Menschenwelt und Feenreich verschwimmen und verschmelzen. Da hat der alte Meister aus England seine Landsfrau wahrlich wunderbar inspiriert. So versteht es Melissa Fairchild, mit prächtigen Bildern und einer mitreißenden Erzählweise das Herz der Leserschaft zu erobern. Fairchild arbeitet bereits an der Fortsetzung von „Himmelsauge“, die im Herbst 2010 erscheinen wird. Wer also Teil I verschlungen hat wie ich, wird sich sicherlich sehnsüchtig auf den Herbst freuen!

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