Melissa Grey Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 52 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 0 Leser
  • 14 Rezensionen
(11)
(11)
(7)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels“ von Melissa Grey

Unter den Straßen von Manhattan lauert eine ungeahnte Welt ... Unter den Straßen von Manhattan existiert eine geheime Welt, zu der noch nie ein Mensch durchgedrungen ist. Mit einer Ausnahme: Die 17-jährige Echo, eine Ausreißerin, lebt beim magischen Volk der Avicen. Sie hält sich durch Taschendiebstahl und nicht immer legale Botengänge über Wasser, wobei ihr die magischen Portale der Avicen in alle Welt sehr gelegen kommen. Als ein uralter Zwist der magischen Völker ihre Existenz bedroht, macht sich Echo auf die Suche nach dem legendären Feuervogel, denn der Legende nach kann allein er die Fehde beenden. Doch auch im verfeindeten Volk der Drakhari gibt es jemanden, der an den Feuervogel glaubt und nach ihm sucht. Schon bald steht Echo ihm gegenüber: Caius mit den unglaublich grünen Augen, der offenbar von seinem eigenen Volk gejagt wird. Sie ahnt nicht, wer er in Wirklichkeit ist …

Ein guter Auftakt der Reihe, ich freue mich schon auf die nächsten Bände.

— Miichele
Miichele

Ein vielversprechender Auftakt für eine Reihe, mit einigen Ecken und Kanten, trotzdem warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Band!

— DNEsther
DNEsther

Trotz einer tollen Idee leider nur mittelmäßige Fantasy mit einem schlechten Ende.

— Rubine
Rubine

Ein tolles Buch mit einer starken Protagonistin. Freue mich auf Band 2!

— annasbuecherkiste
annasbuecherkiste

Na ja - 0815-Jugendfantasy mit verbotenen Liebe und einem Thema, das mich doch seeeehr an die "Zwischen den Welten"-Trilogie erinnert hat

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Vielversprechender Auftakt!

— Chianti Classico
Chianti Classico

Stöbern in Jugendbücher

The Hate U Give

5 Sterne! Das Buch ist ergreifend, witzig, sehr sehr emotional und v. a. leider immer noch aktuell. Rassismus ist immer noch ein Thema.

sommerstuermisch

Ein Kuss aus Sternenstaub

Ein tolles Buch, welches ein in den Bann zieht und nicht mehr los lässt.

Stone10

Moon Chosen

Interessante postapokalyptische Szenerie, die leider erzählerisch und sprachlich hinter ihren Möglichkeiten bleibt. Aber schönes Cover.

Marapaya

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Ein sehr gelungener Abschluss einer genialen Reihe! Unbedingt lesen!

dreamsbooksandfantasy

Morgen lieb ich dich für immer

Emotional, mitreißend & fesselnd! Von Jennifer armentrout nicht anders zu erwarten!

Keksx92

GötterFunke - Hasse mich nicht!

Gelungener zweiter Teil! Ich bin gespannt wie es im dritten Band mit jess und cayden weiter geht!

Keksx92

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Midnight Girl von Melissa Grey

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Zeilenxgefluester

    Zeilenxgefluester

    22. April 2017 um 18:08

    In dieser Geschichte geht es um einen jahrhundertealten Krieg, der sich unter den Straßen von New York zwischen den beiden magischen Wesen „Avicen“ und „Drakhari“ abspielt. Echo, das ein ganz gewöhnliches Menschenmädchen ist, spielt hierbei eine ganz wichtige Rolle – Von Anfang an hat sie mir richtig gut gefallen! Mit ihrer witzigen Art und der Liebe zu Büchern war sie mir gleich sympathisch. Auch habe ich nicht lange gebraucht ins Buch zu finden und die Geschichte war durchgehend spannend und ereignisreich. Das liegt vielleicht an der Tatsache, dass das Buch in der dritten Person geschrieben wurde und es mehrere Perspektivenwechsel beinhaltet.  Die Ala, die Seherin der Avicen, hat Echo vor gut zehn Jahren in einer Bibliothek gefunden und schließlich bei sich aufgenommen. Jedoch wird sie von den Avicen nicht als Teil des Volkes angesehen, denn Echo besitzt keine Federn. Avicen sind nämlich vogelartige Wesen, die Federn anstelle von Haut besitzen.  Die Drakhari stammen von Drachen ab, besitzen jedoch nur Schuppen auf ihren Wangenknochen. Caius, der Prinz der Drakhari, hebt sich sehr von seinem Volk ab. Im Gegensatz zu ihnen und besonders zu seiner Schwester empfindet er keinen derart abgrundtiefen Hass gegenüber den Avicen. Ich hatte sofort das Gefühl, Caius gehört zu den Guten und man erfährt auch im Laufe der Geschichte einiges über ihn und seine Vergangenheit.  Den Legenden nach, gibt es einen Feuervogel, von dem es heißt, es sei das Einzige, das den Krieg zwischen den beiden Völkern stoppen kann. Nicht nur Echo macht sich auf die Suche nach ihm, sondern auch Caius. Was mir an diesem Buch leider nicht so gut gefallen hat, war eindeutig der Schluss. Leider konnte ich damit nicht so viel anfangen, denn mir fehlte es einfach an Spannung. Obwohl er sehr actionreich war, fehlte etwas!

    Mehr
  • Ein guter Auftakt!

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Miichele

    Miichele

    06. February 2017 um 23:02

    Buch: Echo ist ein Menschenmädchen, lebt aber mit den magischen Avicen zusammen. Avicen sind eine Mischung zwischen Vögeln und Menschen. Sie führen einen langjährigen Krieg gegen die Drakharin, die eine Mischung aus Drachen und Menschen sind. Echo hat die schwierige Aufgabe einen Feuervogel zu finden, der dem ganzen ein Ende bereitet. Das Buch lässt sich flüssig lesen und ist mit Humor als auch Romantik gespickt. Meinung: Mir hat die Idee von den Avicen sehr gefallen, da ich noch nie von etwas Ähnlichem gehört habe. Die Protaginisten sind charakterlich sehr gut beschrieben und mir ans Herz gewachsen. Die taffe Echo hat immer einen schlagfertigen Spruch auf den Lippen und die Freundschaften die zwischen den Charakteren entstehen sind ebenfalls gut beschrieben. Was mir auch gefallen hat, ist die Romanze zwischen zwei männlichen Figuren, da so etwas eher selten in Büchern einfach nebenbei stattfindet, also nicht der hauptsächliche Plot ist. Ich finde mit "Midnight Girl" ist ein gelungener Auftakt gelungen und ich freue mich auf die nächsten Bände.

    Mehr
  • Viel Potential verschenkt

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Rubine

    Rubine

    30. August 2016 um 16:17

    Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut. Vogelmenschen und Drachenwesen und Feuervögel - das hörte sich alles nach einer ganz tollen Fantasystory an, und das hätte es auch sein können. Aber leider fand ich die Geschichte nicht gut durchdacht, viele Hintergründe blieben mir unklar und der Humor traf auch nicht meinen Geschmack. Ich mochte die Hauptfigur Echo überhaupt nicht, und mit ihren Bemerkungen ging sie mir teilweise echt auf die Nerven. Allerdings mochte ich den Schreibstil von Melissa Grey sehr, so dass sich die Story trotz meiner Kritikpunkte gut lesen ließ. Die kleine Lovestory am Rande fand ich dann auch ganz nett. Am besten hat mir der Avice Jasper gefallen, aber er hatte nur einen kleinen Part in dem Buch. Was mich ebenfalls gestört hat, waren die häufigen Seitenblicke auf andere Bücher wie Herr der Ringe und der offensichtliche Ideenklau von Harry Potter (Flohpulver, Telefonzelle). Das passte nicht so recht in meinen Lesefluss. Und dann kam schließlich das dicke Ende, welches mich echt enttäuscht hat. Eine sehr vorhersehbare Geschichte insgesamt, die sich aber schnell und gut lesen lässt. Eher auch was für Jüngere, die noch nicht so viele Fantasybücher gelesen haben.

    Mehr
    • 2
  • Tolle Charaktere, kleine Schwächen in der Ausführung

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    TigorA

    TigorA

    12. April 2016 um 19:42

    Darum geht es: Echo ist ein Waisenmädchen, ein Schicksal, das sie bereits in sehr jungen Jahren für sich gewählt hat, als sie von Zuhause weglief um fortan in einer Bibliothek zu leben und sich mit kleinen Diebstählen durchs Leben zu schlagen. Doch sie wird von der Ala gefunden. Ala ist eine Avicin, ein fantastisches Mischwesen, halb Mensch, halb Vogel. Und sie nimmt Echo mit in das Versteck der Aciven in dem sie fortan aufwächst. Ihre Fähigkeiten als Meisterdiebin hat Echo über die Jahre weiter ausgefeilt und wird nun auch regelmäßig von ihrer Ziehmutter ausgeschickt um bestimmte Artefakte zu finden. Unter anderem Hinweise, die zum Feuervogel führen sollen. Ein Geschöpf, das die Macht haben soll, den Frieden zwischen den Avicen und ihren ärgsten Feinden, den Drakharin, wieder herzustellen. Doch auf einer dieser Missionen gerät Echo in feindliche Gefangenschaft und ausgerechnet der Drachenprinz Caius rettet sie. Was steckt dahinter? Und gibt es wirklich einen Feuervogel? So fand ich es: Man merkt schon anhand des Inhalts, das mit diesem Buch das Rad nicht neu erfunden wurde. Vieles erinnert stark an die 'Zwischen den Welten'-Trilogie von Laini Taylor und auch während des Lesens ist mir das immer wieder aufgefallen, dass es gewisse Parallelen gibt. Allerdings hat mich auch gerade dieser Vergleich zwischen den Büchern so gereizt danach zu greifen, weil ich 'Zwischen den Welten' grandios fand und gerne wieder etwas in diese Richtung lesen wollte. Der Einstieg in die Geschichte hat mir an sich gut gefallen. Ein kurzer Ausschnitt aus Echos Vergangenheit und dann der Sprung in die Gegenwart, wo die Meisterdiebin gleich in vollem Einsatz gezeigt wird. Auch die Lebensweise der Avicen lernen wir ein wenig kennen. Allerdings hätte es für meinen Geschmack noch etwas detailierter sein können. Ich konnte mir vieles gar nicht so richtig vorstellen. Über den Ort an dem sie leben, habe ich so gut wie gar kein Bild im Kopf, selbst wie diese Mischwesen aussehen, bleibt für mich nur eine Ahnung. Die Autorin spart doch recht stark an Beschreibungen. Ich kann mich nicht einmal erinnern gelesen zu haben, welche Haar- und Augenfarbe Echo hat. Von den Drakharin habe ich eine etwas bessere Ahnung, da Echo durch ihre kurze Gefangenschaft - und dadurch, dass auch Prinz Caius häufig zu Wort kommt - natürlich auch alles neu erlebt. Aber ingesamt fand ich diese Tatsache leider etwas unbefriedigend und ist definitiv das größte Manko des Buches. Die Charaktere waren hingegen toll ausgearbeitet und ich habe sie schnell ins Herz schließen können. Echo ist eine taffe junge Frau mit einem Geheimnis, welches sie aber selbst erst entdecken muss. Zur Seite steht ihr ihre beste Freundin Ivy, eine ruhige, bedächtige Avicin um die sich Echo aber auch sehr sorgt. Und ihr humorvoller Freund Rowan, mit dem sie seit kurzem erst in einer Beziehung ist. Er wird zum Krieger ausgebildet und dementsprechend sieht sie ihn nicht so oft. Aber auch Echo ist viel für die Ala unterwegs. Dabei bedient sie sich einem magischen Schattenstaub, mit dem sich Portale zu anderen Orten öffnen lassen, an denen sie dann diverse Dinge ergaunert. Allerdings begegnen ihr auch viele Avicen mit Skepsis. So richtig akzeptiert wurde sie als Mensch unter den Avicen nie. Unterschwellig brodelt die Fehde zwischen den Avicen und den Drakharin. Anfangs gar nicht wirklich präsent, wird sie plötzlich allgegenwärtig, als Echos Freundin Ivy von den Drachen-Mischwesen gefangen genommen wird. Und auch Echo macht eine unliebsame Begegnung mit Dorian, einem Offizier des Drachenprinzen. Bald danach begegnet sie auch schon Caius, der sich allerdings als Söldner ausgibt und ihr und Ivy zur Flucht verhilft. Denn auch Caius kann aus einem bestimmten Grund nicht länger in der Burg bleiben. Sein treuer und pflichtbewusster Offizier Dorian weicht ihm dabei nicht von der Seite und Echo muss sich etwas überlegen wie sie sich, Ivy und die zwei Drakharin vor Angriffen aus beiden Völkern versteckt. Sie kommen daraufhin bei Jasper unter, einem Avicen, der wie Echo Berufsdieb ist und als Einzelgänger lebt. Gemeinsam wollen sie nun herausfinden, wo der Feuervogel ist, um den Krieg zwischen den Völkern aufzuhalten. Bis hier hin eine ganz unterhaltsame Geschichte, auch spannend, mit Perspektivwechseln und durchaus gut erzählt, so dass man weiter lesen möchte. Allerdings gestaltete sich der Mittelteil des Buches etwas zäh, denn was die Autorin an Beschreibungen bei Orten, dem Aussehen von Leuten und Ursachen von Konflikten einspart, das legt sie voll und ganz in die zwischenmenschlichen Beziehungen und Gefühle. Es ging sehr viel darum, wie welcher Charakter auf wen reagiert, wer in wen verliebt ist und wer nicht. Das war zwar irgendwie auch ganz süß, aber auf die Dauer dann doch zu unwesentlich. Das hätte man etwas abkürzen können und dafür das, was gefehlt hat, ergänzen können. So bekam der ganze Aufbau der Story ein leichtes Ungleichgewicht. Geht es nun um die Beziehungen der Charaktere oder doch um den Krieg und die Suche nach dem Feuervogel? Zum Ende hin nahm die Geschichte dann wieder ordentlich an Fahrt auf und wurde nochmal richtig spannend. Auch wenn man sich natürlich auch so einiges schon denken konnte. Aber es hat mich gut unterhalten und es gab auch durchaus nette Ideen, die mein Interesse an dem Buch hochgehalten haben. Aber es lebt wirklich eindeutig von den Charakteren. Mein Fazit: Ein solides Fantasy-Buch, mit interessanten Wesen, liebenswerten Charakteren aber auch ein paar kleinen Schwächen. Insgesamt hatte ich Spaß beim Lesen, aber ein paar Details hätten besser ausgearbeitet sein können und was Neues war es auch nicht wirklich, wirkte stellenweise sogar ein wenig abgekupfert. Ich hoffe einfach, dass Band 2 in eine andere Richtung gehen wird. Neugierig, wie es mit Echo weiter geht, bin ich nämlich schon.3,5 Sterne von mir

    Mehr
  • Endlich mal etwas anderes als Werwölfe und Vampire!

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Evynne

    Evynne

    01. March 2016 um 17:51

    In 'Midnight Girl' muss die junge Taschendiebin und Ausreißerin Echo beweisen, was in ihr steckt. Großgeworden unter dem magischen Volk der Avicen (die wie die Drakhari versteckt in unserer Welt leben) und als kleines Kind geflohen vor der Familie, die sie geboren hat, gehört Echo eigentlich nirgendwo wirklich hin.  Doch als ihre Ziehmutter ihr den Auftrag erteilt, nach einem mythischen Artefakt, dem Feuervogel, zu suchen, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise durch die halbe Welt, von Japan bis hin zum Schwarzwald. Zu dumm, dass sie bei ihrer Suche ausgerechnet einem verfeindeten Drakhari in die Arme laufen muss... Das Buch selbst ist einfach toll zu lesen. Mit Humor und natürlich auch etwas Romantik wird die Geschichte noch viel lebendiger. Die unterschiedlichen Länder und Orte, die von Echo besucht werden, machen das Ganze sogar noch ansprechender. 

    Mehr
  • Midnight Girl taucht ein unter die Straßen von Manhattan.:

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    amiga

    amiga

    30. January 2016 um 00:12

    Unter den Strassen Manhatten lauert eine ungeahnte Welt. Am Anfang fand ich das Buch total faszinierend wirklich sehr magisch. ABER ab Seite 234 wurde es dann total langatmig.Mir fehlte einfach der Biss zum weiterlesen. Man hätte sicherlich mehr daraus machen können aus dieser Geschichte.Das Buch war hiermit zu Ende für mich. Aber es gibt sicherlich Menschen die von diesem Buch sehr angetan sind. Ich denke dass jüngere Leser sicher ihre Freude daran haben werden. GESCHMÄCKER sind eben VERSCHIEDEN.

    Mehr
  • Ein faszinierender und mitreißender Urban Fantasy Auftakt!

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    26. January 2016 um 16:09

    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/01/avicen-krieg-und-ein-feuervogel.html MEINUNG Die Grundidee der Geschichte - eine Welt voller Avicen, Drakharin und der Krieg zwischen den beiden im Untergrund - ist wundervoll. Vor allem um die Avicen herum habe ich noch nichts Ähnliches gelesen. Avicen sehen sehr menschlich aus, haben aber Federn. Das ist übrigens gleichzeitig mein einziger Kritikpunkt. Diese Wesen, die irgendwie Federn und auch Haut haben, konnte ich mir überhaupt nicht bildlich vorstellen. Also wenn dann Federn auch an den Fingern sind, und dann gesprenkelte auf dem Kopf ... Dieses Bild habe ich nicht in den Kopf gekriegt. Wie gesagt ist das wirklich meine alleinige Kritik an der Story. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen, der Epilog ist kurz und knackig. Diese Welt von Echo lernte ich schnell kennen, hatte ihre Abläufe und ihr bisheriges Leben vor Augen. Schnell wird es auch spannend und die eigentliche Handlung beginnt sich zu entfalten. Der Schreibstil ist wirklich super. Es gibt öfters Perspektivenwechsel zwischen den Hauptfiguren, sodass man allen Charakteren viel näher war. Geschrieben ist die Geschichte immer in 3. Person, was wirklich nicht störte. Ich bin geradezu durchs Buch geflogen! Samstag begonnen, Sonntag beendet. Meiner Meinung nach ein Pageturner. Es gibt viele Actionszenen, auch überraschende Brutalität, welche die Geschichte ernster machte. Die Fantasie-Elemente kommen auch nicht zu kurz, die originelle Idee der Avicen und Drakharin ist einfach toll. Auch Gefühle und Freundschaft kommen nicht zu kurz; dabei besonders toll: Echos beste Freundin Ivy hat auch noch ein eigenes Leben, auch ab und an andere Ansichten. Sie ist nicht nur Echos willenlose Rückenstärkung. Die Charaktere an sich waren mir sehr sympathisch und auch authentisch.  Vor allem die Story rund um Dorian & Jasper finde ich sehr interessant, da es so nochmal einen anderen Aspekt in den Beziehungsgefügen gibt. Ich fand auch schön zu sehen, wie sich natürliche Feinde zusammentun, um Frieden zu bringen. Zwar kostet es einige Überwindung, aber andernfalls wäre es ja wieder zu "einfach" gemacht. Der Showdown sowie das Ende haben mir äußerst gut gefallen. Es wurde nochmal richtig spannend, das Ende offen gehalten ohne ein Cliffhanger zu sein. Ich habe richtig Lust auf diese Trilogie und hoffe schnellstmöglich weiter lesen zu können! FAZIT Ein faszinierender und mitreißender Urban Fantasy Auftakt! Tolle Charaktere, spannende Story sowie eine neue Idee wurden hervorragend umgesetzt. Einzige Kritik: Die Avicen-Erscheinung wollte mir nicht so recht in den Kopf. - 4,5 von 5 Feenfaltern -

    Mehr
  • großartiges Setting, Fantasy pur!

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    MagicAllyPrincess

    MagicAllyPrincess

    10. January 2016 um 19:01

    "Manchmal" sagte die Ala, "wenn ich traurig bin, bin ich gern hier bei all den Büchern. Sie helfen einem, die eigenen Probleme zu vergessen. (Seite 8) Du. Bist. Mein. Freund. Wo du hingehst, gehe auch ich hin. (Seite 185) Unter den Straßen von Manhatthan lebt im Verborgenen das magische Volk der Avicen. Die 17-jährige Echo ist der einzige Mensch, der Zugang zu ihrem Reich hat und somit von deren Existenz weiß. Die Ala, eine Avicin hat Echo als Kind bei sich aufgenommen und großgezogen. Echo selbst lebt inzwischen wieder in „ihrer“ Bibliothek geht bei den Avicen aber immer noch ein und aus. Sie nutz deren Magie und Portale um in in fremde Länder und Städte zu reisen. Echo erledigt diverse Botengänge und ist auch immer wieder als Meisterdiebin für das Volk unterwegs. Eines Tages erhält Echo den Auftrag den legendären Feuervogel zu finden. Sie folgt einer ersten Spur nach Japan, trifft dort allerdings auf einen Drakhari, den Erzfeind der Avicen. Echo setzt alles daran, den Feuervogel vor den Drakharis zu finden, um dem jahrhundertelangen Blutvergießen endlich ein Ende zu setzen. Doch schon bald wird ihr bewusst, dass sie auf die Hilfe eines ganz speziellen Drakhari angewiesen ist. Nur gemeinsam können die Beiden das beinah Unmögliche schaffen! Ich war sofort angetan von der Welt, die Melissa Grey in ihrem Debütroman "Midnight Girl" erschaffen hat. Die Avicen sehen auf den ersten Blick fast menschlich aus, doch anstelle von Haaren wachsen ihnen Federn in den unterschiedlichsten Farben. Und auch die Augen würden sie als andersartige Wesen entlarven. Die Drakhari hingegen haben drachenartige Schuppen, aber auch ihnen ist es möglich, sich unter bestimmten Vorkehrungen unerkannt in der Menschenwelt aufzuhalten. Ich mag es unglaublich gerne, wenn eine Autorin/ein Autor seine eigenen Wesen zum Leben erweckt, die es so bisher in keinem anderen Buch, in keiner anderen Geschichte gegeben hat. Besonders interessant wird es, wenn ein ganz normaler Mensch mit eben diesen Wesen in Kontakt kommt, mit ihnen aufwächst und die Magie mit allem was dazugehört, als vollkommen normal und alltäglich empfindet. Die Suche nach dem Feuervogel bietet von Anfang an viel Spannung, da man als Leser natürlich unbedingt wissen möchte, was sich hinter diesem mysteriösen Vogel verbirgt, wie er aussieht und wie es möglich ist, dass ausgerechnet dieser einen jahrhundertealten Krieg beenden soll. Echo war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Sie behauptet sich in der magischen Welt einfach fantastisch, sieht diese zu einem großen Teil als die ihre an, und geht mit der ihr zur Verfügung stehenden Macht vollkommen selbstverständlich um. Auch die Ala, Echos gütige Ziehmutter, sowie Ivy ihre beste Freundin mochte ich extrem gerne. Umso mehr hat es mich gefreut, dass Ivy Echo auf ihrem Weg begleitet und selten von ihrer Seite weicht. Auch der Drakhari Caius hat sich schnell in mein Herz geschlichen, er ist wie ein Fels in der Brandung, mausert sich vom Feind zu Echos stärkstem Verbündeten und Geliebten. Auch wenn vorhersehbar war, dass die beiden letztendlich auch Gefühle füreinander hegen würden, hat mir das, wie auch ihr Kennenlernen und Verlieben extrem gut gefallen. Auch die restlichen Beteiligten bzw. Freunde, der Avice Jasper, sowie der Drakhari Dorian, sind alles andere als blasse Figuren. Ganz im Gegenteil, diese nehmen genau den richtigen Platz in der Geschichte ein, sie sind untrennbar mit ihr verbunden. Freundschaft hat in "Midnight Girl" einen sehr hohen, wertvollen Stellenwert, was ich unglaublich schön finde. Ich konnte mich kaum von den Seiten lösen und freute mich jedes Mal aufs Neue, in Echos Leben einzutauchen. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, sie ist plausibel aufgebaut, beschert Überraschungsmomente, ist geheimnisvoll und mystisch. Sie bietet für mich alles, was das Fantasyleserherz sich wünscht. Ich hoffe, dass sich Melissa Grey nicht allzu lange Zeit lässt mit ihrer Fortsetzung, da längst nicht alle Fragen geklärt sind, und ich daher ungeheuer neugierig darauf bin, wie es weiter geht. Melissa Grey konnte mich mit ihrem Debütroman "Midnight Girl" absolut überzeugen. Ein fantastisches Setting, tolle Charaktere, eine wundervolle Idee und eine schön erzählte Geschichte, bieten jedem Fantasyfan großartige Lesestunden.

    Mehr
  • 3.5 Punkte... grandioser Start, guter Mittelteil, aber leider schwaches Ende...

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    04. January 2016 um 14:29

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/01/04/rezension-midnight-girl-das-lied-des-feuervogels/ Meine Gedanken zum Buch: Erzählt wird hier die Geschichte eines jahrhundertealten Krieges zwischen den Avicen, magiebegabte Wesen die unter den Straßen von New York leben und am Kopf, sowie Handrücken Federn haben – und den Drakhari, ebenfalls magische Wesen die durch ihre Schuppen an den Wangenknochen etwas von einem Drachen haben. Mittendrin befindet sich ein gewöhnliches, menschliches Mädchen, das der Schlüssel für eine Veränderung sein kann. Die Erzählweise ist angenehm und die Perspektive wechselt immer wieder zwischen mehreren Charakteren, wodurch man einen Einblick von vielen Sichten hat. Aber am häufigsten von Echo, die jenes Menschenmädchen ist, das alles verändern kann. Eigentlich wird sie nur ausgeschickt, um eine alte Frau nach dem Feuervogel zu befragen, bekommt dabei aber ein Amulett ausgehändigt, muss vor den Feinden flüchten, mit denen sie später zusammen arbeiten muss und geht auf eine spannende Schnitzeljagd rund um magische Gegenstände. Es tut sich also gleich von Anfang an relativ viel. ^^ Generell hat mir der Anfang daher wirklich genial gut gefallen und ich dachte schon – yeah, das wird dein 5-Punkte-Buch. Der Schreibstil war nämlich wirklich gut und Echo mit ihrer großspurigen, witzigen Art wari mir außerdem sofort sympathisch. Nur erinnerte es bei einigen Details sofort an Laini Taylor und ihre Zwischen den Welten Reihe. Es gab Portal, durch die man rasch woanders hin gelangen konnte, es gibt zwei verfeindete Völker, ohne dass man weiß, warum sie sich bekriegen und mittendrin steht ein scheinbar normales Mädchen. Zwar haben mich diese Ähnlichkeiten nicht so sehr gestört zu Beginn, aber man hat es dennoch bemerkt. Dafür ist es aber im weiteren Verlauf in eine ganz andere Richtung gegangen und ich war neugierig, was Echo auf ihrer Suche nach dem Feuervogel noch so alles entdecken wird. Außerdem fand ich es interessant, wie sie sich Caius angenähert hat und bald wollte ich die beiden als Paar sehen. Oh ja, ich alte Romantikerin – was soll ich sagen, ist eben so. ^^ Auch die weiteren Charaktere waren stimmig und passten in die Geschichte hinein. Bis zu dreiviertel des Buches war es daher auf einen 5-Punkte weg, doch dann passierte genau DAS, was ich fast von Anfang an geahnt, aber gehofft hatte, dass es nicht so kommt – aber genau so passiert es leider. :( Diese Wendung war nicht nur wenig überraschend, es hat leider auch den ganzen Spaß am Buch genommen und der Beziehung einen falschen Beigeschmack gegeben, was ich äußerst schade fand. Es ist wirklich erschreckend, wie sehr ein für mich schlechteres Ende, leider die ganze Freude über das gesamte Buch dämpfen kann. Aber statt 5, kann ich wegen angeführter Punkte nur noch 3,5 geben. Dennoch werde ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben und hoffe, dass es darin wieder bergauf geht. *Daumen drück* (Mehr dazu auf meinem Blog)

    Mehr
  • Es hätte so viel besser sein können …

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Baneful

    Baneful

    26. December 2015 um 06:51

    Meine Meinung: Bevor ich dieses Buch gelesen habe, wusste ich bereits, dass es viele Parallelen zu Daughter of Smoke and Bone geben würde. In allen Rezensionen, heißt es so, aber da Ähnlichkeiten mich nicht abschrecken und eine gute Idee selten allein kommt, habe ich ohne irgendwelche Bedenken nach dem Buch gegriffen (okay, ein paar Bedenken hatte ich). Die Geschichte wird aus der persönlichen Perspektive erzählt, die Protagonistin ist eine junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist. Sie kann sich durchsetzen, ist nicht perfekt und unterhält den Leser. Wie Karou auch (die Protagonistin aus dem erwähnten Buch), wird sie von nicht-menschlichen Wesen aufgezogen. Da dieses Buch Urban Fantasy zugeordnet werden kann, ist das Setting zum Teil unsere Welt. Die andere Seite der Welt ist viel aufregender, daher fand ich es schade, dass nicht genug Zeit in der anderen Welt verbracht wurde. Aber da dies der erste Band einer Trilogie ist, lasse ich das durchgehen. Genauso lasse ich es durchgehen, dass die sozialen Strukturen der anderen Gesellschaft noch nicht besonders klar sind. Bis fast zum Schluss habe ich das Buch ziemlich genossen. Melissa Grey hat eine interessante Welt mit unterhaltsamen Charakteren erschaffen, der Plot war spannend, aber dann nahm alles eine ziemliche Wendung an …, diese Wendung hat mir das Buch ziemlich vermiest. Das Buch wurde plötzlich zu Daughter of Smoke and Bone oder hat es zumindest versucht. Die Hauptwendung, die DoSaB bestimmt, wird hier als bequemer, erklärender Ausweg genutzt. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass die Autorin es nicht "böse" gemeint hat, war der Spaß für mich vorbei.   Bewertung: Zusammengefasst sind die kleinen Ähnlichkeiten okay, in einem vetretbaren Maß, aber mit der ganz großen Hauptähnlichkeit, komme ich nicht klar. Zum einen, weil man als Urban Fantasy Leser/Autor sicherlich schon von Daughter of Smoke and Bone gehört hat. Zum anderen auch, weil die Lösung, wie die Autorin sie genutzt hat, mir zu faul war. Die Lösung verhöhnt den Leser nach dem Motto "Ha, ha. Reingelegt!" und das nicht auf die gute Art und Weise. Etwas verbitterte ♥♥♥,♥ Herzchen.

    Mehr
  • Midnight Girl

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Marie1990

    Marie1990

    18. November 2015 um 17:40

    Unter den Straßen von Manhattan existiert eine geheime Welt, zu der noch nie ein Mensch durchgedrungen ist. Mit einer Ausnahme: Die 17-jährige Echo, eine Ausreißerin, lebt beim magischen Volk der Avicen. Sie hält sich durch Taschendiebstahl und nicht immer legale Botengänge über Wasser, wobei ihr die magischen Portale der Avicen in alle Welt sehr gelegen kommen. Als ein uralter Zwist der magischen Völker ihre Existenz bedroht, macht sich Echo auf die Suche nach dem legendären Feuervogel, denn der Legende nach kann allein er die Fehde beenden. Doch auch im verfeindeten Volk der Drakhari gibt es jemanden, der an den Feuervogel glaubt und nach ihm sucht. Schon bald steht Echo ihm gegenüber: Caius mit den unglaublich grünen Augen, der offenbar von seinem eigenen Volk gejagt wird. Sie ahnt nicht, wer er in Wirklichkeit ist … "Das Lied des Feuervogels" ist der erste Band der "Midnight Girl"-Trilogie von Melissa Grey. Schon auf den ersten Seiten dieses Debüt begegnet dem Leser ein eigentümlicher Charme, der voller Magie und Fantasie in den Bann zu schlagen weiß. Man ist direkt gebannt von diesem Weltenentwurf, der eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Sofort ist man als Leser Feuer und Flamme und liest begierig weiter. Dort offenbaren sich immer weitere wundersame Aspekte, die viel Kreativität und Fantasie beweisen, die zu einer tollen Geschichte verknüpft wurden. Melissa Grey überzeugt mit einer wunderbaren Erzählkunst, die nicht jedem Autor zu eigen ist. Sie erschafft wundersame Geschöpfe und eine interessante Welt, die noch so viel mehr für uns Leser bereithält. Schon auf den ersten Seiten setzt Kopfkino ein, das, gepaart mit dieser besonderen Atmosphäre, ein fesselndes Abenteuer darstellt.  Dieses ist herrlich spannend und weiß zu jeder Zeit zu fesseln. Verschiedene Settings schaffen Tempo und lassen die 410 Seiten wie im Fluge vergehen. Dabei sind die Spannungsmomente toll verpackt und wohldosiert eingesetzt. An den richtigen Stellen schüren sie die Neugier auf den weiteren Verlauf, während sie Zwischendrin eine unterschwellige Gefahr suggerieren. Zähe Passagen finden sich zu keiner Zeit, da die Autorin ihrer Handlung konsequent folgt und diese jederzeit toll umzusetzen weiß. Der Schluss besticht durch einen packenden Showdown, der diesen ersten Band zu einem gelungenen Abschluss bringt. Dabei kommt dieser gänzlich ohne Cliffhanger aus und schürt durch seine Andeutungen die Neugier auf den nächsten Band. Ich bin sehr gespannt, was uns dort erwarten wird und ob die Autorin ihr Level halten, wenn nicht gar noch übertrumpfen kann. Fazit: Phantastischer Auftakt voller Magie und einer tollen Atmosphäre. Frische Ideen gepaart mit einer spannenden Geschichte schaffen Lesegenuss pur.

    Mehr
  • ღRezension zu >Midnight Girl: Das Lied des Feuervogels< von Melissa Greyღ

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    SylviaRietschel

    SylviaRietschel

    16. November 2015 um 18:53

    Rezension – Midnight Girl: Das Lied des Feuervogels, Band 1 – Melissa Grey – 416 Seiten – Cbj Verlag Vielen Dank an den Cbj Verlag für das Rezensionsexemplar! Mehr zum Buch findet ihr hier: http://www.randomhouse.de/Paperback/Midnight-Girl-Das-Lied-des-Feuervogels/Melissa-Grey/e467879.rhd Der Inhalt: Unter den Straßen von Manhattan lauert eine ungeahnte Welt ... Unter den Straßen von Manhattan existiert eine geheime Welt, zu der noch nie ein Mensch durchgedrungen ist. Mit einer Ausnahme: Die 17-jährige Echo, eine Ausreißerin, lebt beim magischen Volk der Avicen. Sie hält sich durch Taschendiebstahl und nicht immer legale Botengänge über Wasser, wobei ihr die magischen Portale der Avicen in alle Welt sehr gelegen kommen. Als ein uralter Zwist der magischen Völker ihre Existenz bedroht, macht sich Echo auf die Suche nach dem legendären Feuervogel, denn der Legende nach kann allein er die Fehde beenden. Doch auch im verfeindeten Volk der Drakhari gibt es jemanden, der an den Feuervogel glaubt und nach ihm sucht. Schon bald steht Echo ihm gegenüber: Caius mit den unglaublich grünen Augen, der offenbar von seinem eigenen Volk gejagt wird. Sie ahnt nicht, wer er in Wirklichkeit ist … Das Cover: Das Cover finde ich einfach total faszinierend. Es ist schlicht, aber dennoch einprägsam. Und es passt perfekt zur Geschichte. Man sieht eine Feder, die in Orange gehalten ist und an Feuer erinnert, was für mich natürlich eine Verbindung zum Feuervogel herstellt. Der Hintergrund ist schwarz, was einen hervorragenden Kontrast zur Deder herstellt. Jetzt, da ich mit dem Buch fertig bin, kann ich auch eine Verbindung zu den Farben herstellen. Ich weiß nicht, ob es Absicht vom Verlag ist, aber ich denke da besonders ans Ende. Und an die verschiedenen Farben des Feuers. Für mich ein perfektes Cover! Der Schreibstil: Der Schreibstil von Melissa Grey ist einfach magisch. Von der ersten Zeile an hat sie mich in die Geschichte entführt und so schnell nicht mehr gehen lassen. Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch und das ist wohl vor allem dem tollen Schreibstil zu verdanken. Ich liebe es, wenn Autoren auch einen gewissen Witz in ihre Geschichte einbauen, und Melissa Grey wirft hier oft mit Sarkasmus um sich. Das ist genau mein Geschmack! Meine Meinung: Avicen … Avi-was? Ja, Avicen kannte ich tatsächlich noch nicht. Ich wusste nicht, was ich mir darunter vorstellen soll. Aber Melissa Grey hat eine so tolle Art ihre Charaktere zu beschreiben, dass ich mir dieses Volk sehr gut vorstellen konnte. Sie sind vogelähnlich und haben Federn statt Haare. Und dabei sieht jeder Avice anders aus. Von Eulen, über Falken und Tauben, bis hin zu einem Pfau ist einfach alles dabei und ich fand es großartig! Auch die Drakhari fand ich faszinierend, die Drachen ähneln. Mit denen haben sie aber nicht mehr allzu viel gemeinsam, außer ein paar Schuppen auf den Wangenknochen (und manche können auch mit Feuer um sich werfen). Dabei spielt auch eine Art Magie eine große Rolle. In Form von schwarzem Staub können nämlich Tore geöffnet werden, die in eine Zwischenwelt führen, durch die man dann wie bei einem Portal von einem Punkt zum anderen reisen kann. Das ist an sich nichts Neues, hat mich aber trotzdem beeindruckt. Und das wird wieder so schön beschrieben, dass man als Leser selbst glaubt durch das „Dazwischen“ zu reisen. Beide Völker verbindet eine Vorgeschichte, die in einen Krieg geführt hat, der seit langer Zeit andauert und schon einige Opfer gefordert hat. Natürlich gibt es auch hier die üblichen Einstellungen dazu: die einen wollen, dass der Krieg weitergeht; die anderen, dass er endlich endet und Frieden herrscht. Und mittendrin befindet sich Echo, ein siebzehnjähriges Menschenmädchen. Sie hat sich auf der Straße durchschlagen müssen und wurde dann von der Ala, einer Avicin, in einer Bibliothek gefunden. Sie nahm sie auf und seitdem wuchs Echo bei den Avicen auf. Aber das bedeutet nicht, dass alle sie als Teil ihres Volkes sehen, was sie natürlich sehr belastet. Trotzdem hat sie viele Freunde, die ihr nahestehen. Besonders ihre beste Freundin Ivy, die mir gleich sympathisch war, und Rowan, mit dem sie erst seit ein paar Wochen zusammen ist. Echo findet eine Spieluhr und bringt damit die Suche nach einem Mythos ins Rollen. Der Feuervogel soll nämlich den Krieg zwischen den Völkern beenden. Auf der Suche nach dem Feuervogel begegnet Echo Caius, einem Drakhari. Als Leser weiß man auf vorangegangenen Kapiteln, dass er der Drachenprinz ist, aber das behält er gegenüber Echo für sich. Echo hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Sie ist klug, liebenswert, aber auch unheimlich taff, was an den Umständen ihrer Kindheit liegt. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, was ich ja sowieso sehr mag, und ist manchmal echt richtig frech. Sie sagt, was sie denkt und das macht sogar bei Caius Eindruck. Auch Caius habe ich sofort gemocht. Er ist nicht der typische Prinz, den man vielleicht erwarten würde, denn auch er hat eine traurige Vorgeschichte. Seine Geliebte ist vor langer Zeit in einem Feuer umgekommen und diesen Verlust hat er noch nicht verkraftet. Manchmal wirkt er ein wenig verschlossen, aber er ist dennoch sympathisch, und mit der Zeit taut er auch auf. Auch die restlichen Charaktere haben mir sehr gut gefallen und die Liebesgeschichten, die Melissa Grey in ihre Story eingebunden hat, waren für mich glaubhaft und einfach schön zu lesen. Da verliebt sich niemand Hals über Kopf, sondern die Gefühle schleichen sich langsam und mit jedem Gespräch deutlicher in die Herzen der Charaktere (und des Lesers). Anfängliches Misstrauen wird wunderschön (und begründet) abgelegt und die Gruppe wächst sichtlich zusammen. Die Handlungen der Figuren waren für mich stets nachvollziehbar. Der Storyverlauf war für mich spannend, auch wenn ich schon am Anfang so eine Ahnung hatte. Trotzdem habe ich an jeder Seite wie eine Süchtige gehangen und das Buch verschlungen. Das liegt vor allem an den starken Figuren und an dem traumhaften Setting, das den Leser auf eine rasante Schnitzeljagd durch viele tolle Städte mitnimmt. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf und es gab für mich auch keine Passagen, die sich irgendwie in die Länge zogen (was nach meinem letzten Buch auf jeden Fall sehr erfrischend war). Das Ende fand ich auch spitze. Es gibt keinen fiesen Cliffhanger, aber trotzdem bleiben viele Fragen offen, die im nächsten Band sicher beantwortet werden. Mein Leserherz ist auf jeden Fall zufrieden mit dem Ende. Fazit: Ich bin begeistert! Dieser Roman ist fantastisch, spannend und vielversprechend. Ich sehne dem Erscheinen von Band 2 entgegen und vergebe überzeugende 5 / 5 Leseeulen! Definitiv mein Monatshighlight im November! Sylvia von Bücher ღ weil wir sie lieben

    Mehr
  • Rezension: Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels von Melissa Grey

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Chianti Classico

    Chianti Classico

    08. November 2015 um 16:45

    Zwischen den Drakharin und den Avicen herrscht seit langer Zeit ein hoffnungsloser Krieg. Als die menschliche Echo eine Spieluhr stiehlt, ahnt sie nicht, dass diese sie auf eine gefährliche Suche schicken wird, an deren Ende etwas sein könnte, das die Macht hat diesen Krieg zu beenden. "Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels" ist der vielversprechende Auftakt zu Melissa Greys Trilogie, in der sie dem Leser eine geheime Welt unter den Straßen von Manhattan aufzeigt - die Welt der Avicen. Seit Echo mit sieben Jahren auf die Ala traf, ist die Welt der Avicen auch ihre Welt, obwohl die vogelähnlichen Wesen die menschliche Echo nie voll und ganz akzeptiert haben. Trotzdem fühlt sich Echo ihnen mehr verbunden, als ihrer eigenen Rasse und zögert deshalb keine Sekunde, als die Ala sie auf eine gefährliche Mission schickt. Seit Jahrhunderten herrscht zwischen den Avicen und den drachenähnlichen Drakharin Krieg und nur der geheimnisvolle Feuervogel soll diesen beenden können. Doch seine Existenz ist ein Mythos, bis Echo einen Hinweis darauf findet, dass er vielleicht realer ist, als sie alle geglaubt haben. Die Geschichte hat mir gut gefallen, denn es geht sofort spannend los und die Suche nach dem Feuervogel entwickelte sich immer mehr zu einer actiongeladenen Schnitzeljagd, die von einem interessanten Handlungsort, an den nächsten führte. Trotz dieser Spannung, hätte ich mir vielleicht noch ruhigere Szenen gewünscht, die den Hintergrund der Drakharin und der Avicen näher beleuchtet hätten. Nicht ganz so gut hat es außerdem mir gefallen, dass die Erzählperspektive häufig gewechselt hat. Der Leser durfte die Geschichte oft aus der Sicht von Echo und ihren Reisegefährten Caius, Ivy und Dorian lesen, was dazu geführt hat, dass man jeden der Charaktere besser kennengelernt hat. Ich hatte aber das Gefühl, dass man keinen der Charaktere besonders gut kennenlernen durfte und hätte mir gewünscht, dass die Autorin besonders die Protagonistin Echo mehr in den Vordergrund gestellt hätte. Fazit: "Das Lied des Feuervogels" ist ein vielversprechender Auftakt von Melissa Greys Midnight Girl Trilogie, bei dem ich aber noch Potenzial nach oben sehe. Die Handlung war zwar spannend und auch die Charaktere haben mir gut gefallen, aber ich habe den Eindruck bei beiden bisher nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Ich hoffe, dass Melissa Grey im zweiten Band noch mehr in die Tiefe gehen wird und deshalb gibt es vier Kleeblätter für diesen guten ersten Band.

    Mehr
  • mein Monatshighlight

    Midnight Girl - Das Lied des Feuervogels
    Letanna

    Letanna

    07. November 2015 um 09:29

    Seit 10 Jahren ist Echo jetzt mit der Ala von den Avicen befreundet und fühlt sie mit ihnen mehr verbunden als mit dem Menschen.  Die Avicen sind vogelänliche Wesen, die in einer Welt leben, die man nur durch ein magisches Portal erreichen kann. Echo schlägt sich als Diebin durch und erledigt kleinere Aufträge für die Ala. Bei einem ihrer Streifzüge gerät ein Medaillon in ihre Hände, das Hinweise auf den legendären Feuervogel enthält. Der Feuervogel gilt bei den Avicen und den Drakhari als Friedensbringer und es ranken sich die wildesten Gerüchte um ihm. Echo macht sich auf die Suche nach dem Feuervogel, denn die Hinweise führen auf das Gebiet der Drakhari, den Feinden der Avicen. Seit ewiger Zeit herrscht Krieg zwischen den beiden Völkern und Echo gerät mitten zwischen die Fronten. Unerwartet schließt sie ein Bündnis mit dem Drakhari Caius, der ebenfalls auf der Suche nach dem Feuervogel ist. Noch hat Echo keine Ahnung was das Schicksal mit ihr vor hat und wer Caius wirklich ist. Bei diesem Buch handelt es sich um das magische Debüt der Autorin Melissa Grey. Direkt von der 1. Seite an konnte mich diese unglaubliche Geschichte in den Bann ziehen. Erzählt wird hier die Geschichte der 17-jährigen Echo. Echo ist ein starker Charakter, geprägt durch ihre Vergangenheit auf der Straße. Sie lässt sich nichts gefallen und ich fand sie von Anfang an sehr sympatisch. Diese Mischung aus verletzlichen Straßenkind und mutiger Kämpferin hat mir unheimlich gut gefallen. Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht von Echo und Caius. Der Leser weiß natürlich genau, wer Caius ist. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die eher untypisch anfängt. Den Echo ist am Anfang noch mit Rowan zusammen, einem Avicen und Caius trauert einer verstorbenen Geliebte hinterher. Die Avicen und Drakhari sind zwei interessante Völker und es war sehr interessant, mehr über sie zu erfahren. Die Avicen sind vögelähnlich und haben Federn statt Haare. Die Drakhari sind drachenähnlich mit Schuppen. Zwischen den beiden herrscht Krieg, bei dem niemand mehr genau weiß wie dieser entstanden ist. Die Suche nach dem Feuervogel ist sehr abenteuerlich und gefährlich. Die Hinweise führen immer wieder in verschiedene Richtungen und die Lösung am Ende hat mich doch sehr überrascht. Es gibt zwar keinen Cliffhanger, aber viele Fragen bleiben offen und der Krieg zwischen den Avicen und den Drakhari ist noch nicht beendet, so das ich hoffe, dass es hier eine Fortsetzung geben wird. Insgesamt eine wundervoll romantische und fantastische Geschichte, die mein bisheriges Monatshighlight ist. Unbedingt lesen. 

    Mehr
  • Plauderthema zur LovelyBooks Kinderbuch-Challenge 2015

    Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt
    Buchraettin

    Buchraettin

    Link zur Kinderbuchchallenge 2016 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuch-Challenge-von-LovelyBooks-2016-1206526817/ Achtung, es gibt hier keine Bücher zu gewinnen. Es ist ein Thread um  sich über Kinderbücher zu informieren, zu unterhalten, Tipps zu geben und zu bekommen. Ich stelle hier meine Kinderbuchrezis vor und ihr könnt euch Tipps holen für die Kinderbuchchallenge 2015. Hier geht es zur Kinderbuchchallenge 2015 http://www.lovelybooks.de/thema/Kinderbuchchallenge-2015-1128016301/ Und hier zur Kinder und Jugendliteraturgruppe http://www.lovelybooks.de/gruppe/872047710/kinder_und_jugendliteratur/themen/ Hier findet ihr noch eine Liste mit Neuerscheinungen 2015 http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Neuerscheinungen-Die-sch%C3%B6nsten-Kinderb%C3%BCcher-2015-1113030232/ Link zur Kinderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Lieblingskinderb%C3%BCcher-der-Kinder-und-Jugendbuchgruppe-1042258710/ Link zur Bilderbuchliste http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/wundervolle-Bilderb%C3%BCcher-1042258711/ Liste für Halloweenbücher Halloween http://www.lovelybooks.de/buecher/fantasy/B%C3%BCcher-und-H%C3%B6rb%C3%BCcher-zu-Halloween-1054710464/  Liste für Weihnachtsbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/kinderbuch/Die-sch%C3%B6nsten-Weihnachtsb%C3%BCcher-f%C3%BCr-Kinder-und-Jugendliche-1054710466/ Liste für Lieblingsjugendbücher http://www.lovelybooks.de/buecher/jugendbuch/Lieblingsjugendb%C3%BCcher-1042258713/

    Mehr
    • 1770