Melissa Müller

 4,4 Sterne bei 113 Bewertungen
Autorenbild von Melissa Müller (© privat)

Lebenslauf von Melissa Müller

Melissa Müller ist Schriftstellerin und Journalistin. Geboren 1967 in Wien, begann sie bereits während ihres Studiums der Germanistik und BWL, für diverse Tageszeitungen und Magazine zu schreiben. Zahlreiche, international erfolgreiche Veröffentlichungen, unter anderem "Das Mädchen Anne Frank - Die Biographie", "Bis zur letzten Stunde. Hitlers Sekretärin erzählt ihr Leben" sowie verschiedene Dokumentationen, unter anderem "Hitler und der Adel" (ARD/ORF).

Alle Bücher von Melissa Müller

Cover des Buches Das Mädchen Anne Frank (ISBN: 9783596189021)

Das Mädchen Anne Frank

 (86)
Erschienen am 25.04.2013
Cover des Buches Bis zur letzten Stunde (ISBN: 9783548603544)

Bis zur letzten Stunde

 (95)
Erschienen am 01.09.2003
Cover des Buches Verlorene Bilder, verlorene Leben (ISBN: 9783938045305)

Verlorene Bilder, verlorene Leben

 (22)
Erschienen am 05.01.2019
Cover des Buches Picassos Friseur (ISBN: 9783462029802)

Picassos Friseur

 (3)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Der gute Onkel (ISBN: 9783426276587)

Der gute Onkel

 (0)
Erscheint am 31.12.2021
Cover des Buches Picassos Friseur (ISBN: 9783455302745)

Picassos Friseur

 (1)
Erschienen am 01.01.2001

Neue Rezensionen zu Melissa Müller

Cover des Buches Das Mädchen Anne Frank (ISBN: 9783596189021)Janiines avatar

Rezension zu "Das Mädchen Anne Frank" von Melissa Müller

Gedanken zu "Das Mädchen Anne Frank"
Janiinevor einem Jahr

Heute ist Tag des Tagebuchs 📔
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Führt ihr ein Tagebuch? 🖋
🇬🇧 Do you write a diary?
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Eines der wohl berühmtesten Tagebücher ist das Tagebuch der Anne Frank. Am 12. Juni 1942 schrieb sie ihren ersten Eintrag. Zu diesem Zeitpunkt war sie 13 Jahre alt. Während des Kriegs versteckte sie sich zwei Jahre lang zusammen mit Familienangehörigen und Bekannten im Hinterhaus vor den Nationalsozialisten. Der letzte Eintrag ist datiert auf den 01. August 1944 - 3 Tage vor ihrer Verhaftung. Nachdem die Familie abgeführt wurde nahm die Helferin Miep Gies das Tagebuch an sich. Anne wurde erst nach Auschwitz und später nach Bergen-Belsen gebracht. Dort verstarb sie vermutlich im Februar 1945. Als der Krieg vorüber war, übergab Miep Gies das Tagebuch an Anne‘s Vater, den einzig Überlebenden der Familie Frank. Dieser veröffentlichte die Aufzeichnungen seiner Tochter.
2009 wurde das Tagebuch von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
„Ich will von Nutzen und Freude sein für die Menschen, die um mich herum leben und die mich doch nicht kennen“ - vertraute Anne ihrem Tagebuch am 25. März 1944 an.

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Cover des Buches Bis zur letzten Stunde (ISBN: 9783548603544)Pajankas avatar

Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

Bewegende Geschichte, jedoch teilweise sehr zäh zum Lesen
Pajankavor einem Jahr

Ich habe mir dieses Buch gekauft, da mich wahre Aufzeichnungen, insbesondere Tagebücher etc. aus dieser Zeit sehr interessieren. Es war wirklich aufschlussreich, die damaligen Ereignisse einmal aus einer anderen Sichtweise vermittelt zu bekommen. Man kann sich regelrecht in die Gesellschaft in der sich Traudl Junge befand hineinversetzen und versteht ansatzweise wie sie sich hier gefühlt hat und weshalb sie so lange dort war bzw. geblieben ist. Allerdings hat es doch viel Geschichtliches mit inbegriffen, was das flüssige und leichte Lesen sehr erschwert. Einige langweilige Passagen gibt es mitunter, teilweise hatte ich hierbei nur den Gedanken, dass das Buch doch endlich enden möge. An sich eine bewegende und lesenswerte Geschichte, wenn man sich für die Thematik und Geschehnisse interessiert.

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Cover des Buches Das Mädchen Anne Frank (ISBN: 9783596189021)Danions avatar

Rezension zu "Das Mädchen Anne Frank" von Melissa Müller

Eine sehr informative, bewegende Biografie
Danionvor 5 Jahren

Vorab muss ich schreiben, dass ich in Kasachstan geboren und erwachsen bin, hatte also eine andere Schulbildung, in der die Themen wie Nationalsozialismus und Judenverfolgung nicht so intensiv erarbeitet werden wie es in Deutschland der Fall ist. Daher wusste ich nichts über Anne Frank, bis ich nach Deutschland kam. Irgendwann las ich den Namen dieses Mädchens in einem Deutschbuch, aber warum es so bekannt ist, konnte ich nicht nachvollziehen.

Erst vor einem Jahr hatte ich ein paar Auszüge aus dem Tagebuch der Anne Frank gelesen und seitdem interessiere ich mich für dieses Thema. Und nun erhielt ich vor einigen Monaten diese Biographie als Geschenk. An dem Tag begann für mich die Entdeckung der Seiten der deutschen Geschichte, die ich bisher eher nicht so gut kannte.

Schon das Vorwort zu „Das Mädchen Anne Frank“ fand ich klasse. Von den ersten Worten wunderte ich mich über die Leidenschaft, mit der sich die Autorin ihrer Arbeit gewidmet hatte, über ihre Hingabe, die Gründlichkeit, mit der sie sich mit dem Thema befasst.

Das Lesen der Biografie war höchst spannend und lehrreich. Ich konnte nicht nur die Geschichte eines Mädchens lesen, sondern auch viele Details über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe der Judenverfolgung in Deutschland und anderen europäischen Ländern.

Sehr ausführlich sind im Buch die familiären Beziehungen dargestellt, die Lebensläufe vieler Verwandten der Anne Frank werden erfasst. Einerseits ist das sehr interessant, denn jede dieser Figuren erweitert die Geschichte und präsentiert neue Aspekte der Zeit des Nationalsozialismus. Andererseits war ich an manchen Stellen überfordert mit den zahlreichen Namen von Familienmietgliedern, Geschäftspartnern, Freunden usw. So war es am Anfang des Buchs besonders schwer, den Überblick nicht zu verlieren, und das noch bevor die Lebensgeschichte von Anne Frank selbst beginnt. Noch schwerer wurde es, als die Autorin auf mehreren Seiten die Geschichte der Firmen schilderte, die Otto Frank gehörten. Die Zahlreichen Details sind vielleicht für besonders interessierte Leser von Bedeutung, ich musste diese Seiten aber umblättern, weil mich nicht die Geschichte von Opekta sondern von den Menschen interessierte.

Ein bisschen verwirrend waren für mich einige Zeitsprünge – es wurde beispielsweise eine Linie ausgearbeitet, „Biografie einer Nebenfigur“, zeitlich verfolgt bis in die Jahre 1938-39 und dann brach diese Linie ab, um den Leser zurück ins Jahr 1933 zu führen und eine andere Erzählperspektive einzunehmen.

Alles andere fand ich in dieser Biografie wunderbar! Sehr gut sind im Text Passagen aus dem Tagebuch von Anne Frank eingebaut, sodass man die Vorstellung von der Tiefe der Gedanken im Tagebuch des Mädchens erkennen kann, ohne es gelesen zu haben.

Die Biografie beschäftigte mich noch Wochen, nachdem ich mit dem Lesen fertig war. Auf dem Weg zu meiner Arbeit laufe ich jeden Tag eine Straße entlang, in dem früher sehr viele Juden wohnten. Und jedes Mal dachte ich daran, ob es hinter einem der Häuser in dieser Straße auch so ein Hinterhaus existiert(e), wie erlebten die Menschen in dieser Straße die Zeit des Nationalsozialismus und ob sie sie überlebten. Was passierte mit diesen Menschen damals und was ist von ihnen heute geblieben? Ob vielleicht irgendwo in einem dieser Häuser auch jemand ein Tagebuch geschrieben hatte, das genauso viel Schmerz und Frust enthält, wie das Tagebuch der Anne Frank. Ich finde, das ist ein wichtiger „Verdienst“ von Melissa Müller, die mit ihrem Buch, mit ihrer wissenschaftlich gestalteten, sehr aufwendig recherchierten Biografie nicht nur einen Teil der deutschen und Weltgeschichte solchen Menschen wie mir näher bringt, sondern auch zum Nachdenken bewegt, mit Worten und Bildern, die den Leser noch lange begleiten.

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Gespräche aus der Community

Warum wurde gerade Anne Frank zur Ikone? Und warum beschäftigt sie uns bis heute?
"Ihre herausragenden Eigenschaften waren ihre Selbstkritik, ihr Glaube, ihr Mitgefühl, ihre Liebe zur Natur, ihr Mut und Optimismus", schrieb Otto Frank.
Das Naziregime stahl Anne die Jugend und zwang sie zur Reifung im Zeitraffer. Statt sich den Boden unter den Füßen wegreißen zu lassen, lebte sie ein Leben in beispielloser Intensität und ließ keine Gelegenheit aus, an sich selbst zu arbeiten.
An Annes Glauben an sich selbst scheiterte der Naziterror. Er nahm ihr die Entscheidungsfreiheit und die Wahlmöglichkeiten, und doch fasste sie konkrete Ziele ins Auge und arbeitete für deren Verwirklichung. Er tötete sie, und doch konnte er sie nicht mundtot machen. Ihre Stimme hat immer noch Gewicht.

Wann bist du Anne Frank in ihrem Tagebuch zum ersten Mal begegnet? Und wie spricht sie bis heute zu dir?

Herzliche Grüße
Melissa Müller
125 BeiträgeVerlosung beendet

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