Gegen das Sommerlicht

von Melissa Marr 
3,8 Sterne bei936 Bewertungen
Gegen das Sommerlicht
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Positiv (605):
Natalie23s avatar

Es ist ganz anders als ich es erwartet habe. Erfrischend und fantasievoll! :)

Kritisch (93):
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Gut für zwischendurch - allerdings nichts Neues oder Aufregendes. Hätte man besser umsetzen können.

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Inhaltsangabe zu "Gegen das Sommerlicht"

Wann immer dieser junge Mann in Ashs Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart mit jeder Faser ihres Körpers. Aber wer ist der geheimnisvolle Schöne? Ash wendet sich an ihren alten Freund Seth und sein ausrangierter Bahnwaggon wird immer mehr zu ihrem Zufluchtsort. Irgendwann offenbart sie Seth auch ihr lang gehütetes Geheimnis: Ash kann Elfen sehen. Nach und nach finden die beiden heraus, dass Ashs Verfolger der Elfenkönig Keenan ist und nicht ganz ungefährlich. Ash beginnt zu kämpfen - für sich und für Seth.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551311030
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:346 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:26.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2009 bei Osterwoldaudio bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Natalie23s avatar
    Natalie23vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es ist ganz anders als ich es erwartet habe. Erfrischend und fantasievoll! :)
    Ganz anders als ich erwartet habe, dennoch sehr erfrischend!

    Meine Rezension des ersten Bandes der "Sommerlichtreihe" von Melissa Marr.

    Inhaltsangabe:  
    Wann immer dieser junge Mann in Ashs Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart mit jeder Faser ihres Körpers. Aber wer ist der geheimnisvolle Schöne? Ash wendet sich an ihren alten Freund Seth und sein ausrangierter Bahnwaggon wird immer mehr zu ihrem Zufluchtsort. Irgendwann offenbart sie Seth auch ihr lang gehütetes Geheimnis: Ash kann Elfen sehen. Nach und nach finden die beiden heraus, dass Ashs Verfolger der Elfenkönig Keenan ist und nicht ganz ungefährlich. Ash beginnt zu kämpfen - für sich und für Seth.


    Cover: Ich gebe zu das ich mir aufgrund dieses Covers eine etwas andere Geschichte vorgestellt habe. Deutlich altertümlicher, vielleicht etwas das im späteren Verlauf etwas mit Zeitreisen zu tun hat, doch das heißt nicht das mir die Geschichte so wie sie jetzt ist nicht gefällt! Ich mag solche Arten von Malereien bzw. Kunstwerken sehr! :D


    Geschichte: Wie bereits erwähnt habe ich mir etwas ganz anderes unter diesem Roman vorgestellt, was nicht heißt das es etwas schlechtes bedeuten muss. Ich mag die Idee mit den Elfen, die allerdings nicht die lieben, netten aus den Kinderbücher sind, sondern eher um einiges brutaler! ;)

    Die Fantasiewesen, bzw. Elfen wurden sehr kreativ von der Autorin gestaltet und gefallen mir eben dadurch so sehr, da sie nicht die typischen Retter der Menschen sind, sondern jemand der diese Spezies nicht unbedingt die Füße ableckt, wenn ihr versteht was ich meine. Außerdem gefällt mir die Idee mit den Höfen, der Rivalität und finde es echt toll das es immer einen gewissen Bogen zur "menschlichen" Welt und die der Elfen gab.

    Und, was zugegeben etwas Spoiler beinhaltet: Die Parings am Ende sind klasse gewählt worden! Es ist nicht einer dieser typischen Klischees wo beide Hauptcharaktere sich ineinander verlieben und zusammenkommen, auch wenn es die KB vielleicht so aussehen lässt ;D.


    Charaktere: Ich will zuerst auf Ashley eingehen, da sie ja der Schlüssel dieses Bandes ist. Ich finde sie toll. Ende. Ich mag ihre backroundstory, ihr Verhalten ist meiner Meinung nach sehr einfach nachzuvollziehen, genau so wie die Entwicklung die sie durchlebt hat, da es einfach realistisch ist. Denn ehrlich, eine Ashley die zu allem ja und amen sagt und von einer Sekunde auf die Andere ganz begeistert ist was mit ihr alles so passiert wäre ein Charakter ohne jegliche Selbstliebe gewesen. Ob sie eine Feministin verkörpert? Oh ja, und wie, aber sie wird nicht als so jemand dargestellt die jedes männliche Wesen kacke findet, sondern es einfach nicht leiden kann wenn ihr jemand - egal wer es nun mal ist, eintrichtern will wie sie zu leben hat. Sie agiert mit jedem - egal welches Geschlecht es nun auch sein mag, auf Augenhöhe, was ich sehr toll finde. Aber sie ist gleichzeitig auch nicht übermächtig, oder arrogant. Sie hat auch mal ihre "schwachen" Momente und geniert sich nicht es jemanden zu zeigen.

    Was Seth angeht bin ich etwas zwiegespalten :'D. Er verkörpert den "perfekten Lover". Er ist geduldig, gelassen und drängt sie nie zu irgendwelchen Handlungen, was im Grunde genommen ja eine Sache ist die selbstverständlich sein sollte, doch er ist mir einfach zu eindimensional. Er hat in keiner Minute irgendwelche Schwachen Momente erlebt, oder anders ausgedrückt: ich habe keine negativen Charaktereigenschaften herauslesen können, was unlogisch ist. Anderseits aber mag ich ihn sehr, da er eben nicht der "beschützerische Macho ist, der irgendwann mal auftaut." Er zeigt Emotionen und wird oh Wunder als empathisches Wesen dargestellt, was ich als sehr großen Pluspunkt ansehe :D.


    Auch Keenan hat mir sehr gefallen, auch wenn ich nun nicht so gehypet bin wie es eventuell andere sind. ;) Ich kann sein Wunsch und sein Handeln sehr gut nachvollziehen, ich mag sein Temperament und fand es gut das auch er mal auf die Schnauze fällt, sprich, dass ihm nicht alles sofort gelingt und ihm alles in den Schoß fällt, da die "wunderschönen, hotten Boys" oftmals sehr schnell das bekommen was sie wollen und von jedem Deppen  dafür in den Himmel gepriesen werden. (Also in Romanen. Leute :D)

    Von den Elfen habe ich ja auch schon gesprochen, weswegen ich mich versuche kurzzuhalten: Sie alle sind wunderschöne Wesen, die meisten eher grausam als freundlich und dennoch sehr individuell. Es gab keinen "Guten" und keinen "Bösen" Hof. Jeder hat zwei Seiten der Medaille und der gute Keenan hatte wie jeder Schönling seinen Fanclub, der seine Probleme etwas ausgeglichen hat *hust*.  

    Fazit: Meeehr davon!  Ich liebe dieses Universum! :D

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Welt, aber wenig Spannung
    Interessante Welt, aber wenig Spannung

    Das Buch beginnt mit einem Prolog, der zwar interessant ist, aber nicht unbedingt viele Fragen aufwirft. Man wohnt einem Zeremoniell bei, das Keenan schon mit zahlreichen potentiellen Sommerköniginnen durchgeführt hat und das am Ende scheitert.
    Anschließend beginnt die eigentliche Geschichte aus Ashs Sicht. Die Perspektive wechselt teilweise von Kapitel zu Kapitel, hauptsächlich zwischen Ash, Keenan und Donia, dem Wintermädchen. Zu Beginn jedes Kapitels steht ein kurzes Zitat aus diversen Büchern über Elfen. Die meisten Ausschnitte waren zwar recht interessante Elfenbeschreibungen, allerdings fand ich sie weder hilfreich für die Geschichte, noch wirklich sinnvoll. Es war zwar eine nette Idee und meist konnte ich auch eine Beziehung zum Inhalt des jeweiligen Kapitels herstellen, aber für mich waren sie eher unbedeutend und teils auch etwas unpassend, da die meisten Zitate auch vergleichsweise lang bzw. komplex in der Sprache waren.
    Die Handlung an sich ist zwar interessant gestaltet, bot jedoch nicht unbedingt viel Spannung. Mir gefiel die Darstellung, wie Ash sich langsam mit der Elfenwelt und ihrem neuen Leben arrangiert. Sie lehnt Keenan von Anfang an ab und versucht, ihn zu meiden, soweit es geht, bis sie erkennen muss, dass sie längst nicht mehr vor ihm fliehen kann. Doch trotzdem gibt sie nicht auf und kämpft weiterhin für ihre Ziele. Aufgrund dieses Handlungsverlaufes erhält Ash charakterliche Tiefe, die sie zumindest ein bisschen tiefgründiger wirken lässt, während die anderen Charaktere eher oberflächlich bleiben und kaum an Tiefe gewinnen.
    In der Handlung taucht die eine oder andere überraschende Wendung auf, letztendlich konnte ich das Ende allerdings bereits in groben Zügen erahnen. Nicht nur an dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr Einfallsreichtum und andere Wendungen gewünscht, sodass die Geschichte nicht so sehr vorhersehbar ist.
    Die Elfen selbst waren für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich lese zwar nicht allzu oft etwas über diese Wesen, aber ich stelle sie mir trotzdem entweder so vor wie die Elben in "Der Herr der Ringe" oder wie Feen mit Flügeln. Den typischen High Fantasy Elfen kommen wohl die Hochelfen in "Gegen das Sommerlicht" am nächsten. Ansonsten gibt es fast geisterhafte Erscheinungen, Elfen mit Pflanzenranken am Körper, Elfen in gewöhnlichen Teenagersachen... Sommerelfen wie Keenan, Winterelfen wie seine Mutter, Lichtelfen, Dunkelelfen... Die unterschiedlichen Elfen bilden zwar zusammen eine facettenreiche Welt und sind aufgrund ihres Aussehens schon ziemlich interessant, aber eben recht gewöhnungsbedürfig.
    Die Sprache ist eher einfach gehalten. Die Beschreibungen sind recht gut. Gut gefallen hat mir die Darstellung der Gedanken und Gefühle, die gern mal zu kurz kommt.
    Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Worte zum Cover verlieren: Ich finde es schlichtweg unpassend. Das Mädchen sieht nicht aus wie Ash und auch sonst passt es nicht zur Geschichte. Das Cover erinnert mich an die Bis(s)-Cover, was jedoch aufgrund der Thematik erst recht unpassend ist.

    FAZIT
    Eigentlich wollte ich dem Buch nur zwei Sterne geben, aber einzelne Teile der Handlung sowie die Sprache und die Darstellung von Ash und den Elfen retten es dann doch.
    Melissa Marr gelingt es kaum, dauerhaft Spannung aufzubauen, da man das Ende von Anfang an erahnen kann. Die Handlung wirkt nicht ausreichend ausgearbeitet, als wäre das Buch aus einem Spontaneinfall heraus entstanden und mit kaum Planung verbunden gewesen.

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    hiddenbookparadises avatar
    hiddenbookparadisevor 2 Jahren
    Guter Auftakt


    Dieses Buch war wieder eines, bei dem ich eine äußerst zwiegespaltene Meinung habe, aber überwiegend genoss ich es sehr.

    Melissa Marr geleitet einen schnell in die Welt von Ashlyn und die der Elfen mit ihrem schönen Schreibstil, der jedoch manchmal etwas verworren war, sodass ich nicht wusste, wer nun die betrachtete Person ist und was geschieht. Es waren nur ganz kurze Momente, ein Absatz erklärte schon alles, dennoch stockte für mich so der Fluss der Geschichte, die wirklich interessant, anders und spannend gehalten war. Jedoch empfand ich vieles als zu einfach. Zu einfach gelöst und dargestellt. Teils gab es auch unnötige Wiederholungen.

    Dazu trug unter anderem die Welt der Elfen bei. Es ist nun keine direkt neue Geschichte, dass Elfen nicht so gut sind, wie man immer sagt. Eigentlich werden sie so sogar in den älteren Sagen und Legenden dargestellt. Durch passende Zitate aus Büchern am Anfang jedes Kapitels gelangt man auf diese Weise tiefer in die Geschichte. Sehr interessant und vollkommen neu war für mich die Darstellung der Höfe. Ich liebe Bücher mit Elfen oder Feen, aber noch nie habe ich die Höfe in den dunklen und lichten Hof und den Sommer- und Winterhof geteilt gesehen. Ich hoffe, dass in den folgenden Bänden noch Näheres dazu erläutert wird. 

    Außerdem mochte ich die Charaktere, wobei nur wenige genau beschrieben wurden. Es entstand eine Liebesbeziehung wie sie angenehm ist, zumal ich auch den Freund Ashs mag. Seth ist wirklich einmal jemand, der sie nicht auf einmal fallen lässt, auch wenn es in Zukunft durchaus passieren könnte. Dennoch passt er - nicht von seinem Aussehen her - in das Bild eines jeden Freundes. Zwar mit keinem dunklen Geheimnis, aber dafür sehr hilfreich und liebevoll und und und. Keenan hingegen war anders. Auch wenn er bezirzte und umwarb, wundervoll für jeden war, so hat er auch einen Willen und zeigt eine dunklere Seite an sich. Und dann Ash (die ich immer wieder mit Ash aus Iron Fey verwechselt habe, was ziemlich absurd wurde), die Stärke zeigt. Frauenpower! Ich hätte wirklich gedacht, dass ihre Handlungen ins Klischee abrutschen, aber nein, sie hatte ihren Willen und ließ sich nicht so einfach beeinflussen. Ebenso war es bei Donia. Spannend wäre die Handlung hingegen gewesen, hätte man nichts von ihr gelesen.

    Aber dennoch nervte mich die Ausweglosigkeit, in der sich Ash befand und dass manche Gespräche dadurch leicht albern wirkten. Der Humor verfehlte mich dabei. 

    An sich mochte ich das Buch sehr, aber wiederum musste ich bei manchen Situationen nur die Augen verdrehen, zumal sich manches ins Nichts verlief.

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    GabiRs avatar
    GabiRvor 2 Jahren
    Ich hab mal wieder in den SuB gegriffen,

    fing an zu lesen und erfuhr dann, dass das Buch der erste Teil einer Reihe ist :( und natürlich mein SuB keine weiteren Bände hergibt *grummel* Kann ich ja leiden wie Bauchweh, aber inzwischen hatte
    mich die Geschichte schon so in ihren Bann gezogen, dass ich nicht mehr aufhören konnte.

    Ash sieht Elfen, gute Elfen, böse Elfen und das seit ihrer Kindheit, geerbt wohl von ihrer Mutter und Großmutter. Mit niemandem soll sie drüber reden (sagt die Oma, die Mutter lebt nicht mehr), auch
    sollen die Elfen nicht merken, dass sie sie sehen kann. Aber das ist schwierig, denn manche verfolgen sie auf Schritt und Tritt.

    Ihre einzige Zuflucht ist ein alter Eisenbahnwaggon, der ihrem Freund Seth gehört und in den die Elfen nicht kommen können, weil er aus Eisen ist.

    Doch dann taucht ein Elfe in Menschengestalt auf, lässt Ash quasi nicht mehr aus den Augen und ist von einem Tag auf den anderen ein Mitschüler von ihr. Sie weiß sich nicht mehr zu helfen und verrät
    Seth ihr Geheimnis. Seth will ihr helfen, doch alles wird immer verwirrender.

    Was es mit dem Elfenmenschen oder Menschenelfen auf sich hat, warum er Ash verfolgt und wie ihre Freundschaft zu Seth sich entwickelt, müsst ihr selber lesen und ich kann euch nur raten, schnappt euch die Bücher von Melissa Marr und versinkt in einer Welt, die euch Abstand vom wahren Leben gewinnen läßt.

    Das war mein erstes Buch der Autorin, aber nicht mein letztes. Melissa schreibt spannend, fesselnd und nimmt den Leser mit in die Welt, die in ihrem Kopf entstand. Andererseits schreibt sie auch beruhigend, so dass ich sehr gut abschalten konnte. Ein Buch, das ohne wenn und aber fünf Sterne verdient.

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    Kayris avatar
    Kayrivor 2 Jahren
    Retterin Ashlyn

    Wenn man ein paar Seiten liest dann geht es schneller voran als der Anfang. Sehr gut geschrieben, ich finde das Buch ist nicht so spannend wie ich es erwartet hätte aber trotzdem gut. Das ende habe ich so nicht erwartet, es hat mich positiv überrascht aus diesem Grund 4 Sterne. Warum einen Weniger, weil Ashyln manchmal so nervig und zickig war. Aber was erwartet von einer 17 Jährigen :P
    Trotzdem gutes Buch und werde den Zweiten Teil lesen

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    Phoenicruxs avatar
    Phoenicruxvor 3 Jahren
    Elfen, eine Winterkönigin und der Sommerkönig

    Inhalt:
    Sommerlicht auf ihrer Haut, der Duft von wilden Blumen: Wann immer der junge Mann in Ashs Nähe ist, spürt sie seine Gegenwart bis in jede Faser ihres Körpers und ist verzaubert von seiner überirdischen Schönheit. Wäre da nicht dieses wachsende Gefühl von Bedrohung – wer ist er, und warum folgt er ihr, wohin auch immer sie geht? Ashs alter Freund Seth wird ihr wichtigster Vertrauter, sein ausrangierter Eisenbahnwaggon ihre Zuflucht. Und er ist der einzige Mensch, vor dem sie ihr Geheimnis lüftet: Von klein auf kann sie Elfen sehen, menschengroß, unheimlich, manchmal zudringlich, - und von klein auf ist sie daran gewöhnt, diese Gabe geheim zu halten. Gemeinsam entdecken Seth und sie eine Welt voller seltsamer Regeln und Gefahren: Ash ist von ihrem Verfolger, dem schönen Elfenkönig Keenan, auserwählt und wird sich einer Prüfung unterziehen müssen. Sie beginnt, um eine Zukunft mit Seth zu kämpfen – denn auch ihre Gefühle für ihn haben sich verändert ...

    Zum Buch:
    Das Buch wartet mit vielen unterschiedlichen Elfenwese auf. Bei jedem Kapitel Anfang steht ein Zitat aus Mythologie, Sagen und anderen Volksglauben, passend zum Thema Elfen. Wir erleben die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen und bekommen so einen guten Einblick in die Beweggründe und Gedanken der Protagonisten. 

    Protagonisten:
    Keenan ist sehr selbstsicher, gar eingebildet, weiß welche Wirkung er auf die Frauen hat und verlässt sich auch immer wieder darauf. Er trägt oft eine Maske aus Arroganz und Eitelkeit, doch in wirklich bangt er um sein Volk und die Verantwortung die er trägt.

    Von Anfang an merkt man das Ashlyn weder oberflächlich noch arrogant ist. Sie besitzt eine grosse Willenskraft und immense innere Stärke. Das sie ihren Freunden gegenüber loyal ist, sogar für sie bereit ist zu kämpfen, zeigt umso mehr ihren sympathischen Charakter.

    Nicht der typische Schönling, aber dennoch sehr beeindruckend ist Seth. Ein Charakter mit Ecken und Kanten, er ist humorvoll, loyal, ein super Freund und besitzt einen grosse Drang zu beschützen, was ihm etwas bedeutet. 

    Meinung:
    Wirklich spannend geschrieben, mit lustigen Momenten und starken Protagonisten. Man wird in eine neue Welt gezogen, die vor Elfen strotzt, die alles andere als klein und süß sind. Die detaillierten Beschreibungen der Welt und Ereignisse ziehen einen sofort in ihren Bann. Ein wirklich gutes Buch.

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    hexepankis avatar
    hexepankivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Idee, die sprachlich plump und handwerklich erstaunlich schlecht umgesetzt wurde. Großes Potential - leider verschenkt!
    Schöne Fantasy-Elemente mit Potential in einer glanzlosen Umsetzung

    „Ashlyn nahm einen Becher und nippte daran. Es schmeckte himmlisch, wie ein berauschender Mix aus lauter Dingen, die eigentlich gar keinen Geschmack haben konnten – nach gekeltertem Sonnenschein und Zuckerwatte, nach faulen Nachmittagen und zerfließendem Abendrot, nach warmen Brisen und gefährlichen Verheißungen. Sie trank alles aus.“

     

    Inhalt:

    Ash kann sie sehen und sie jagen ihr Angst ein. Seit ihrer Geburt sieht Ashlyn, was anderen Menschen verborgen bleibt – Elfen. Überall um uns herum, treiben sie ihr Unwesen. Bisher haben sie sie in Ruhe gelassen, aber irgendetwas hat sich verändert. Schließlich wird sie seit neuestem von Hofelfen verfolgt. Nur bei ihrem besten Freund Seth fühlt sich Ash sicher, doch sie wird ihre Freundschaft auf die Probe stellen und die Elfen werden sie nicht so einfach wieder vergessen.

    Meinung:

    Selbst für ein Jugendbuch ist dieses Werk sprachlich nicht gerade eine Schönheit. Plump und ohne besonderen Stil lässt sich die Geschichte zwar flüssig lesen, ist aber kein Genuss für den Leser. Sätze wie „er sieht jeden Tag geiler aus“ kommen zwar zum Glück selten vor, durchzucken mich aber dennoch wie ein plötzlicher Zahnschmerz. Sprachlich war das mit das Schlechteste, was ich in diesem Jahr gelesen habe.

     

    Die Idee, die Geschichte und die Fantasy-Elemente sind eigentlich sehr schön überlegt und haben wirklich viel Potential. Dieses Potential wird aber leider komplett verschenkt. Als Leser wird man mitten hinein geworfen und bekommt nur sehr selten winzige Bröckchen von dieser Fantasiewelt zu schmecken. Atmosphärische Beschreibungen der unterschiedlichen Elfen, ihrer Herkunft, Traditionen und Merkmale sucht man leider vergeblich. Auch die Vorgeschichte von Beira, Keenans Vater und Keenan selbst, bleibt dem Leser weitestgehend vorenthalten, wodurch so viele Fragen unbeantwortet bleiben. So bleiben Atmosphäre und Geschichte nur Stückwerk.

    Mir hat es allerdings gefallen, dass Melissa Marr sich nicht auf den ausgetretenen Trampelpfad des „Sterbliche verliebt sich unsterblich in den überirdisch gutaussehenden Fabelwesen-Typen“-Plot begeben hat, sondern so mutig war, eine eigene Lösung zu finden.

    Ziemlich am Anfang gab es für mich eine Stelle, an der ich kurz davor war, dass Buch sofort abzubrechen. Als ich las „Du musst dich mal ein bisschen locker machen, Mädel. Gegen eine kleine Nummer nebenbei ist doch nichts einzuwenden, vorausgesetzt er ist gut.“ war ich schon etwas skeptisch, ob das bei 17-jährigen Protagonistinnen sein muss und dann sagt Leslie (17) zu Ashlyn (ebenfalls 17): „Dominics Eltern sind die ganze Woche verreist. Das heißt, wir werden viel Spaß haben, jede Menge Zeug einwerfen und … Jungs vernaschen.“ Liebe Frau Marr, so etwas gehört nicht in ein Jugendbuch!

     

    Auch bei den Charakteren mangelt es leider an glaubwürdigen, tiefgründigen Wesenszügen und Beschreibungen. Die Personen bleiben dadurch sämtlich oberflächlich und glanzlos und es war mir nicht möglich, mich mit ihnen zu identifizieren. Teilweise verhalten sich die Protagonisten von Mal zu Mal so unterschiedlich, dass sie eine multiple Persönlichkeit haben könnten. Beispielsweise Ashlyn wird mal als verängstigtes Rehlein und völlig verschüchterte Maus dargestellt, dann wieder als willensstarke, selbstbewusste Frau, die Keenan und Beira die Stirn bietet. Es passt alles nicht richtig zusammen.

     

    Fazit:

    Schöne Fantasy-Idee, die leider aufgrund mangelhafter Umsetzung nicht glänzen kann. Die plumpe Sprache und die oberflächlichen Charaktere schmälern den Lesegenuss zusätzlich. Nette Geschichte für zwischendurch, aber nur, wenn man gerade nichts anderes da hat.

     

    Sprache und Stil: 1/5

    Story und Idee: 4/5

    Charaktere 2/5

    Atmosphäre und Umsetzung: 2/5

    Gesamt: 2,25/5

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    Annabels avatar
    Annabelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schrecklich infantile und hohle Hauptprotagonistin ohne einen Funken von Gefühl und eine Dreiecksbeziehung. Woher kennen wir das schon?
    Schlecht schlecht schlecht


    Ehrlich gesagt habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn ich liebe Elfen über alles und die Idee, dass sie in unserer Welt wandeln, ohne, dass wir Menschen sie sehen können, hat mich letztendlich dazu gebracht, es zu lesen. Und es war auch nur diese Idee, die mich dazu gebracht hat, das Buch nicht schon nach 10 Seiten wegzulegen, denn ich konnte ihm wirklich absolut nichts abgewinnen.
    Zuerst hätten wir da die Hauptprotagonistin, Ashlyn. Mit ihr bin ich absolut nicht warm geworden. Sie ist 17 und verhält sich wie eine kleine pubertäre, notgeile Göre. Und ihre Freundinnen sind genauso schlimm. Sprüche wie "Er sieht jeden Tag geiler aus."(Seite 25) sind nicht nur einfältig und infantil, es gibt auch genug Stellen, in denen ich nur den Kopf schüttelt konnte. Ein nettes Beispiel:
    "Klar, aber diese Cousins sind Arschlöcher mit richtig scharfen Bodys. Wenn du schon nichts mit Seth anstellst..." Leslie grinste lasziv. "Ein Mädchen hat schließlich so seine Bedürfnisse, oder? Denk mal drüber nach." (Seite 72)
    Allein schon diese debilen Sprüche passen überhaupt nicht zu der Atmosphäre, die die Autorin scheinbar versucht aufzubauen. Es wirkt eher, als versuche sie krampfhaft Ashlyns Welt voll mysteriös und düster wirken zu lassen. Aber das geht voll nach hinten los. Sie lebt eher in einer aufgesetzten und gestellten Mädchenwelt. So kann man auch ihre Gedanken nicht nachvollziehen. Auf der einen Seite sagt sie, dass [Person X] gerade mal einen Kopf größer ist als sie, also recht normalgroß. Ein paar Kapitel weiter meint sie dann, dass [Person Y] EINEN GANZEN KOPF größer ist als sie und es deswegen totaaaal schwer ist, mit ihm zu reden. Voll heftig. Wow.
    Außerdem behandelt sie ihren besten Freund Seth, der wirklich alles für die tut, wie Dreck. Sie spielt mit ihm und mimt dann das kleine Dummchen, das das ja gar nicht wollte. Logischerweise verknallt sie sich trotzdem irgendwann in ihn. ABER zum Glück ist da ja noch der Wildfremde, der ihr natürlich gehörig den Kopf verdreht, er ist ja schließlich ein König und hat ausgerechnet diese unreife hohle Nuss dazu auserkoren, seine Königin zu werden. Lustig.
    Ihr seht, alle Handlungen und sehr vorhersehbar. Und die Hauptprotagonistin, die so Gefühlvoll wie ein Eimer voll nassem Sand ist, erinnert auch sehr stark an jene recht berühmte Figur aus einem anderen Buch, das zufälligerweise auch ein ähnliches Cover hat wie "Gegen das Sommerlicht".

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    michelle16s avatar
    michelle16vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es war ganz ok. Hat sich teilweise sehr in die Länge gezogen, konnte man aber trotzdem gut lesen.
    Gegen das Sommerlicht

    Ashlyn hat eine sehr besondere Gabe. Sie kann Elfen sehen. Doch keiner weiß von ihrer Gabe, ausser ihre Großmutter, die sie auch besitzt. Sie versucht sich anzustrengen und die Elfen zu ignorieren, was auch gut klappt, bis ein Elf ihr in der Menschwelt hinterher spioniert und ihr in Menschengestalt begegnet. Ashlyn bekommt es mit der Angst zu tun. Doch wem soll sie davon erzählen. Ihre Oma würde sie zuhause behalten und vor den Elfen schützen. Dem einzigen, dem sie dieses Geheimniss anvertrauen kann ist ihrem besten Freund Seth, der mit ihr alles versucht um die Elfen zu bekämpfen. Doch nach langen kämpfen finden beide heraus, das Ashs Verfolger der Elfenköig Keenan ist und er sie zu sich in die Elfenwelt holen möchte. Es begingt ein Kampf zwischen ihr und den Elfen.

    Meine Meinung:
    Das Buch stand ziemlich lange in meinem Bücherregal, habe mich dann doch dazu entschlossen es mal zu lesen. Das Buch ist sehr interessant und spannend geschrieben. Die Charaktere sind auch echt toll beschrieben. In der Mitte hatte ich dann leider einen kleinen Durchhänger und habe es wieder weg gelegt, weil es mir auf Dauer zu langweilig wurde. Deshalb bekommt das Buch auch nur 3 Sterne von mir. Ich werde die nächsten Bänder dieser Reihe mal anlesen. Vielleicht sind sie etwas spannender geschrieben.

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    hallolisas avatar
    hallolisavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: fantastisches Buch mit kleinen Schwächen ;) 5* hat es aber trotzdem verdient!
    Gegen das Sommerlicht... oder mit dem Sommerlicht ;)

    Ashlyn lebt mit ihrer Großmutter in einer Stadt. Alles recht normal, bis auf die Tatsache, dass die beiden die Gabe haben, Elfen zu sehen. Elfen die sich unsichtbar auf den Straßen der Menschen herumtreiben und nicht besonders freundlich zueinander sind. Schon seit ihrer Geburt wurde Ashlyn darauf gedrillt, auf keinen Fall ihre Aufmerksamkeit zu erregen oder sie wissen zu lassen, dass sie sie sehen kann. Doch dann gerät sie in das Interesse des Sommerkönigs der Elfen, Keenan. Er nähert sich ihr in sehr attraktiver Menschengestalt an und versucht mit allen Mitteln, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er hat sie auserwählt. Auserwählt für eine Prüfung, die ihr ganzes Leben verändern würde und auch jetzt schon beeinflusst. Doch kann Ashlyn Keenan wirklich vertrauen, obwohl er ein Elfenkönig ist? Am Liebsten würde sie ihre Zukunft nur mit ihrem Freund Seth verbringen, ohne Elfenchaos, Gefahren und Verantwortung. Aber hat sie noch eine Wahl?

    --

    Obwohl es sich vielleicht etwas verwirrend anhört, ist "Gegen das Sommerlicht" ein wirklich gutes Buch. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen den Hauptcharakteren und man bekommt einen guten Einblick in die Hintergründe der Personen. Keenan, der junge Sommerkönig, der eine sehr große Last zu tragen hat und Ashlyn, die einfach nur ihr altes Leben behalten will, aber merkt, dass sie sich verändert. Sie zweifelt an Keenan, an ihren Prinzipien und an sich selbst, denn womöglich ist die Zukunft, die der Elf für sie vorgesehen hat, gar nicht so abwegig.
    Die gesamte Geschichte fand ich interessant und habe ich bisher auch noch nicht in dieser Art gelesen. Einen kleinen Kritikpunkt gibt's allerdings für ein paar wenige Passagen, in denen die Spannung etwas auf der Strecke bleibt.
    Sommerlicht überzeugt auf jeden Fall durch eine Story, die sich sehr gut lesen lässt und liebenswerte Hauptcharaktere. Besonders Seth, ein sehr guter Freund von Ashlyn, ist der absolute Held dieses Buches! Die 347 Seiten vergehen wie im Flug!
    Dürfte ruhig länger sein... :)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Blonderschattens avatar

    Huhu =)

    Am 26.09. habe ich meine Zwischenprüfung :S Wenn diese überstanden ist, fällt mir erst einmal ein Stein vom Herzen. Diese Freude möchte ich gerne mit euch teilen, deshalb verlose ich auf meinem Blog für jedes Fach in dem ich die Prüfung schreibe ein Buch.

    http://worldofbooks4.blogspot.de/p/gewinnspiel.html

    Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein =) 

    Viele liebe Grüße

    Eure Julia / Blonderschatten

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    Kendras avatar

    Hallo Ihr Lieben,

     

    auf meinem Blog könnt ihr noch bis zum 14.07. das Buch: Gegen das Sommerlicht von Melissa Marr gewinnen.

    Ihr müsst nur ein Kommentar schreiben und Leser meines Blogs sein oder werden.

    Alles weitere erfahrt ihr hier: http://traumfantasiewelten.blogspot.de/2013/06/gewinnspiel.html

     

    Liebe Grüße Kendra

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    L
    Hey, wird es einen 5 Teil von Melissa Marr geben? Oder ist Zwischen Schatten und Licht der gerade rausgekommen ist das letzte Band gewesen?
    Zum Thema

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