Melissa West

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Gravity (The Taking), Collide und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Melissa West

Melissa WestGravity (The Taking)
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Gravity (The Taking)
Gravity (The Taking)
 (3)
Erschienen am 30.10.2012
Melissa WestHover
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Hover
Hover
 (0)
Erschienen am 25.07.2013
Melissa WestCollide
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Collide
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Erschienen am 01.01.2015

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kleinfriedelchens avatar

Rezension zu "Gravity (The Taking)" von Melissa West

Cooler Einstieg in Jugend-Sci-Fi-Abenteuer
kleinfriedelchenvor 3 Jahren

Seit die Menschen ihren Planeten fast vollständig zerstört haben, sind sie auf die Hilfe der Ancients angewiesen, eine uralte Alienrasse, die  ihnen hilft, die Erde wieder bewohnbar zu machen. Im Austausch dafür muss jeder Mensch nachts einen Alien nähren, damit sie irgendwann mit ihnen auf der Erde leben können, auch die siebzehnjährige Ari Alexander, Tochter des Militärführers. Als Ari eines Nachts Jackson Locke in ihrem Zimmer sieht - niemand anderes als der beliebteste Junge ihrer Schule - weiß sie, dass die Aliens längst unerkannt unter ihnen leben. Und Jackson enthüllt ihr noch ein weiteres Geheimnis: wenn sie ihm nicht hilft, werden alle Menschen auf der Erde bald sterben müssen...


Eine zerstörte Erde, Aliens, die den Menschen helfen, und sich doch niemals zeigen - als ich auf Gravityaufmerksam geworden bin, war ich sofort fasziniert. Die Mischung aus Science-Fiction und Jugendbuch versprach, spannend zu werden - und das war sie auch! Was damit anfängt, dass Ari gleich am Anfang DIE Regel überhaupt bricht und nachts die Augen öffnet, als der Alien bei ihr ist, wird schon schnell zu einer recht komplexen Geschichte. Sie muss nämlich nicht nur erkennen, dass Jackson, der Junge aus ihrer Schule, einer der Aliens ist, die angeblich noch lange nicht in der Lage sind, bei ihnen auf der Erde zu leben, sondern auch, dass die Menschheit scheinbar in größter Gefahr schwebt...

Melissa West erzählt spannend, aber auch mit vereinzelten Längen. Natürlich brennt man darauf zu erfahren, was den Menschen droht, aber oft wird der Erzählfluss etwas gestoppt durch Szenen, die Einblick in Aris Ausbildung geben, mit der sie auf ihre spätere Karriere vorbereitet wird. Ari ist nämlich die Tochter des Commanders und dafür vorgesehen, später in seine Fußstapfen zu treten und die militärische Führung für die USA zu übernehmen. Hartes Training und eine scharfe Beobachtungsgabe sind deshalb Alltag für sie. Die Prüfungen, die sie ablegen muss, lasen sich zwar ganz interessant, haben aber etwas Tempo aus der Geschichte genommen an Stellen, wo ich lieber schnell weitergeprescht wäre.

Im Vordergrund steht nämlich Jacksons Enthüllung, dass die Menschheit in größter Gefahr schwebe und er ihre Hilfe braucht. Ari ist natürlich skeptisch, denn sie ist keine Protagonistin, die sich so leicht etwas vormachen lässt. Sie ist klug und hinterfragt Dinge, was mir sehr gefallen hat. Will Jackson ihre Hilfe also nur, um über sie an geheime Militärinformationen zu kommen? Oder meint er es tatsächlich ernst, wenn er von einer Bedrohung für die Menschheit spricht? Natürlich kommt an dieser Stelle auch eine Liebesgeschichte mit ins Spiel, da sich die beiden merklich zueinander hingezogen fühlen; glücklicherweise steht diese allerdings nicht groß im Vordergrund, was mir sehr gefallen hat. Schließlich kann Ari sich gar nicht sicher sein, ob Jackson sich tatsächlich für sie interessiert oder für ihre Kenntnisse um die Militärtaktik der USA.

Melissa West hat hier eine interessante Alienrasse geschaffen, von dem wir zunächst nur Jackson als Vertreter kennenlernen. Äußerlich unterscheiden sie sich nicht von Menschen, und doch benötigen die Ancients die Immunkörper der Menschen, um irgendwann gleichberechtigt auf der Erde leben zu können. Mehr weiß niemand über sie. Als Leser erfahren wir zwar im Laufe der Geschichte einiges, aber man merkt schon, dass das Buch nur der Auftakt zu einer Trilogie ist, denn natürlich wird noch längst nicht alles aufgedeckt und die Ancients sind weiter von allerlei Geheimnissen umgeben.

Kurz gesagt: Gravity enthält tolle Ideen, konnte mich letzlich wegen vereinzelter Längen aber nicht total flashen. Trotzdem hat es mir gut gefallen, ich wurde gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es im zweite Teil Hoverweitergeht. Der erste Teil lässt nämlich noch viele Fragen offen, die hoffentlich schnell geklärt werden :-)

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78sunnys avatar

Rezension zu "Gravity" von Melissa West

Interessant aber brutal
78sunnyvor 4 Jahren

Kurz-Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Schließlich geht es um Aliens und das mag ich ja bekanntlich sehr. Inhaltlich war es auch recht interessant. Die Variante wie Außerirdische und Menschen hier 'zusammenleben' fand ich originell. Das Problem war aber, das hier vieles zu unrealistisch und einfach gelöst wird. Da kommt ein Mädel ohne Probleme an hochgeheime Informationen, eine Labormitarbeiterin kann einfach mal so eine riesige Menge eines Medikaments aus dem Labor entwenden und und und. Hier passte aus meiner Sicht vieles nicht.
Auch der Gewaltfaktor war eine Problem für mich. Ich muss nun wirklich nicht lesen, wie Kinder und ganze Familien zu Tode gequält werden. Noch viel schwieriger war für mich dann auch noch die völlige Gleichgültigkeit der Aggressoren zu akzeptieren. Sicher gibt es/gab es das auch im realen Leben, aber bei mir bildet sich bei solchen Szenen so viel Widerwillen und Abscheu, dass ich das Buch stellenweise nicht mehr 'genießen' konnte.
Mich wundert es selbst, dass ich mich trotzdem nicht für 3 Sterne entscheiden konnte. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass mir die Grundidee sehr gefallen hat und das ich den Schreibstil als sehr angenehm empfand. Auch die Chemie zwischen den einzelnen Charakteren gefiel mir. Trotzdem war auch das alles nichts besonderes.
Der weibliche Hauptcharakter gefiel mir allerdings wirklich gut. Sie war genau die Mischung aus taff und emotional, die ich mag. Jackson, der männliche Protagonist, war mir sehr sympathisch, was aber bei so gut wie jedem Jugendbuch bei mir der Fall ist. Die Erwachsenen stießen mich teilweise durch ihre Abgebrühtheit und Emotionslosigkeit eher ab.
Der Actionanteil war zwar mittelmäßig was die Quantität angeht, aber an Brutalität war es für mich persönlich wirklich grenzwertig für ein Jugendbuch. Dazu habe ich ja oben schon etwas gesagt, aber das schlimmste war die teilweise Gelassenheit/Ignoranz mit der auch Ari damit umging. Hier wurde zwar ihre Entrüstung thematisiert, aber das war dann auch schnell wieder vergessen. Wenn ich so etwas mit ansehen hätte müssen, oder gar indirekt beteiligt gewesen wäre, hätte ich damit wohl noch Jahre, wenn nicht mein ganzes Leben, mit zu tun gehabt.
Ich bin mir noch sehr unsicher ob ich die Reihe wirklich weiter verfolgen werde. Das Ende war relativ offen und Ari befand sich an einem Ort von dem ich mehr erfahren möchte, aber ob das ausreicht um mir mehr von dieser Brutalität/Emotionskälte anzutun, weiß ich nicht.

Meine Wertung:
3,6 von 5 Sternen

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