Aren betreibt eine Taverne und ist es Leid, dauernd Heiratsanträge von betrunkenen Gästen zu bekommen - die wollen nur eine kostenlose Haushälterin. Als Prinz Dietan in das Dorf kommt, um eine Braut zu finden, beschließt Aren, dass das ihre Chance ist: Sie will eine ihrer Schwestern mit dem Prinzen verkuppeln, um schließlich von ihren Pflichten befreit durch das Land zu ziehen. Ihr Plan geht fast auf, denn der Prinz wählt sie als Braut aus und lädt sie ein, mit ihm durch das Land zu ziehen. Allerdings ist die Verbindung eher geschäftlicher Natur. Aren verspricht Dietan, ihn zu begleiten. Allerdings ist die Brautsache nur Vorwand, denn Dietan ist auf geheimer Mission. Seit seiner Kindheit trägt er die mächtigen Ringe des Schicksals in sich, die mit einer Gabe einhergehen, die Dietan nicht kontrollieren kann und die somit schon einige Todesopfer gefordert haben.
Die Geschichte beginnt ein wenig aschenputtelig, aber es dauert, bis Aren und Dietan endlich mal los kommen. Auf der anderen Seite werden Heiratsanträge für die Schwestern nach nur einem Tag ausgesprochen. Es macht Spaß, wenn Aren und Dietan sich gegenseitig retten, aber manchmal ist Aren einfach absichtlich frustrierend, was ein bisschen nervig ist. Was mir die Suppe ziemlich versalzen hat (auch wenn es wirklich blöd ist), war der Marketing-Satz auf dem Cover. Ja, in dem Buch gibt es eine Frau, die die Braut des Prinzen wird. Mit dem gleichnamigen Buch von William Goldman hat es aber keinerlei weitere Ähnlichkeit - nicht den Witz oder besonderen Charme. Das hat mich fast zur Weißglut getrieben.




























