Melisse J. Rose Das Haus der verlorenen Düfte

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der verlorenen Düfte“ von Melisse J. Rose

Die Macht eines legendären Parfüms

1799 entdeckt der Parfümeur Giles L'Étoile im Gefolge einer ägyptischen Expedition die Mumien zweier Liebender, die sich noch im Tod an den Händen halten. Bei ihnen wird ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras gefunden. Mehr als zweihundert Jahre später versuchen die Geschwister Jac und Robert L'Étoile, ihr Familienunternehmen vor dem Bankrott zu bewahren, und kommen der alten Legende eines Duftes auf die Spur, der den Menschen über den Tod hinaus ihren Weg weisen soll. Plötzlich verschwindet Robbie, und in seinem Labor wird ein Toter gefunden. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Griffin macht sich Jac auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur und verstrickt sich immer tiefer im Labyrinth der Vergangenheit.

"Raffiniert, mit unvergesslichen Charakteren; eine wundervolle Mischung aus Spannung, Tempo und Erzählkunst." Kate Mosse, Autorin von "Das verlorene Labyrinth"

"Ein wundervoll sinnlicher und spannungsreicher Roman." Publishers Weekly

Mit Bonusmaterial zur Geschichte des Parfüms

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte"

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Asmodina66X

    29. April 2016 um 14:36

    Inhalt Die Macht eines legendären Parfüms 1799 entdeckt der Parfümeur Giles L’Étoile im Gefolge einer ägyptischen Expedition die Mumien zweier Liebender, die sich noch im Tod an den Händen halten. Bei ihnen wird ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras gefunden. Mehr als zweihundert Jahre später versuchen die Geschwister Jac und Robert L’Étoile, ihr Familienunternehmen vor dem Bankrott zu bewahren, und kommen der alten Legende eines Duftes auf die Spur, der den Menschen über den Tod hinaus ihren Weg weisen soll. Plötzlich verschwindet Robbie, und in seinem Labor wird ein Toter gefunden. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Griffin macht sich Jac auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur und verstrickt sich immer tiefer im Labyrinth der Vergangenheit. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin treibt die Spannung Stück für Stück zum Höhepunkt. Dabei beweist sie, besonders im Hinblick auf Jac, besonderes Einfühlungsvermögen. Außerdem ist ihr Fachwissen bezüglich der Parfumherstellung beeindruckend. Fazit Ich habe dieses Buch verschlungen und freue mich auf weitere Werke der Autorin. Außerdem erweckte es in mir den Wunsch, selbst einmal eine Duftwerkstatt zu besichtigen.

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  • Buchverlosung zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    aufbauverlag

    Ihr seid auf der Suche nach schöner & spannender Urlaubslektüre? Da haben wir was für Euch! Wir brauchen in unseren Verlagsräumen Platz für das neue Herbstprogramm und haben noch 13 Exemplare vom wunderbaren Roman »Das Haus der verlorenen Düfte« von Melisse J. Rose gefunden, die wir an dieser Stelle gern verlosen möchten. Verratet uns bis einschließlich 8. Juli, zu welchem Titel/ welchen Titeln unserer aktuellen Herbstprogramms ihr Euch eine Leserunde wünscht und warum? Wir sind gespannt auf Eure Anregungen und wünschen vorab schon mal viel Glück für die Verlosung! Brit vom Aufbau Verlag

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    • 231
  • Der Duft des Erinnerns

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Zeitensand

    11. August 2013 um 14:37

    Die Geschwister Robbie und Jac L'Étoile versuchen die Parfümerie ihrer Familie in Paris zu retten, nachdem ihr Vater in ein Pflegeheim gekommen ist. In dem Durcheinander in der Werkstatt findet Robbie einen Kasten mit Scherben eines Altägyptischen Tongefäßes, die einen seltenen Duft enthalten haben. Angeblich hilft der Duft Menschen dabei sich an ihre früheren Leben zu erinnern. Jac hingegen arbeitet in Amerika an ihrer Fernsehsendung über Mythen und interessiert sich nicht wirklich für die Spleans ihres Bruders, bis er plötzlich spurlos verschwindet, genauso wie die Scherben. Jac reist zurück nach Paris, um ihren Bruder zu suchen und begegnet dabei ihrer Vergangenheit und nicht nur ihrer unmittelbaren. Immer wieder erlebt sie "Flashbacks", die sie zunächst als Teil ihrer Psyche abtut, die ihr aber Schluss endlich zum Seelenfrieden helfen werden. An ihrer Seite sucht die ehemalige große Liebe von Jac auch nach Robbie und den Scherben. Gleichzeitig werden die beiden nicht nur von der Pariser Polizei observiert, sondern auch von der Chinesischen Mafia. Die ist nämlich auch stark an dem Duft interessiert, da sie verhindern wollen, dass die Scherben zum Dalai Lama gelangen. Denn der könnte mit der Erinnerungshilfe die Reinkarnation des Panchen Lama wieder finden, den die chinesische Regierung vor Jahren aus einem Kloster entführt hat und bis dahin versteckt hielt. Wird Jac am Ende ihren Bruder und ihren Seelenpartner finden? Wird der junge chinesische Kalligraphie Student in Paris seine Bestimmung finden? All diese Fragen gipfeln in einem spannenden Showdown. Anfangs hat es mich ein bisschen verwirrt mit den ganzen Personen und den verschiedenen Schauplätzen zu Recht zu kommen. Dazu kamen auch noch die Zeitsprünge, aber die genauen Zeit-, und Ortsangaben zu Beginn eines jeden Kapitels haben die Orientierung erleichtert und schon bald fand ich mich gut zu Recht. Man merkt der Geschichte an, wie gut die Autorin für den Roman recherchiert hat. Am Ende des Buches befindet sich zu dem noch eine art Glossar zu den wichtigsten Begriffen, die in dem Buch im Zusammenhang mit Parfüm auftauchen. Die Geschichte selbst entwickelt sich sehr spannend und an keinem Punkt habe ich eine langatmige Stelle gefunden. Die einzelnen Charaktere sind vielschichtiger und entlockten mir Beziehungen zu ihnen, die ich nicht bei jedem Buch habe. So mochte ich den Charakter von Jacs ehemaligem Freund Griffin gar nicht. Sympathie kam ihm gegenüber bei mir nie auf, selbst als er sich als der Selbstlose Retter entwickelte hatte ich immer das unterschwellige Gefühl er würde sich nicht nur für die anderen, sondern auch ein Stück weit aus Narzismus opfern. Ähnlich ging es mir bei den "eigentlich Bösen" unter anderem dem jungen Mädchen, das immer höher innerhalb der chinesischen Mafia aufsteigt erinnerte mich eher an Figuren wie Natalie Portman in "Leon der Profi". sie war mir auf jeden Fall sympathischer als der eigentliche Held der Geschichte. Besonders gefallen hat mir das Ende des Romans. Endlich mal wieder ein Ende, was nicht holter die polter auf die letzten Seite gequätscht wurde. Der Showdown ist unglaublich spannend geschrieben und selbst die Nachwirkungen befriedigten mich in meiner Neugierde, wie es denn nun weiter gehen mag. Nichts desto trotz lässt das Ende Platz für einen weiteren Band um die Heldin dieses Romans.

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  • eine wunderbar tragische Liebesgeschichte...

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Lole

    22. July 2013 um 11:16

    Inhalt: Ein ganz besonderer Duft 2 sich ewig Liebende alte Geheimnisse und 2 Geschwister, die versuchen die Familienparfümerie zu retten. Meine Meinung: Verträumt und mystisch schön - so könnte man das Cover von "Haus der verlorenen Düfte" beschreiben. Ich habe mich sofort darin verliebt und die Farbwahl ist einfach traumhaft. Der Einstieg ins Buch war für mich anfangs etwas kompliziert. Die Kapitel handeln immer wieder von anderen Personen, wodurch ich Anfangs Probleme hatte, die Zusammenhänge zu erkennen. Natürlich, im Laufe des Buches klärt sich die Geschichte immer mehr, wodurch man dann alles versteht. - und im Nachhinein muss ich sagen, dass es gerade auch die Kapitel waren, die die Spannung immer weiter voran trieben. Das Buch hat mich dann mit ganzer Wucht gepackt und es schmolz nur so dahin in meinen Händen. Die Story war vollgepackt mit Liebe und Spannung und jede menge Geheimnisse- langweilig ist was anderes. Das Ende war zwar nicht jenes, welches ich mir persönlich gewünscht hätte, aber es passt wunderbar zur Geschichte und wenn man darüber nachdenkt, versteht man es sehr wohl. Ich war schon so verzaubert von dem Buch und all den Düften die darin beschrieben werde- dass ich mir schon eingebildet habe, das Buch duftet auch nach Parfum. etwas süßes, blumiges, bezauberndes... Die Personen im Buch sind mir alle in kürzester Zeit ans Herz gewachsen. Jac L`Ètoile ist eine ganz außergewöhnliche Person. Sie hat eine besonders feine Nase für Gerüche und leidet seit ihrer Kindheit an "Halluzinationen". Sie ist erfolgreich und unabhängig, eine totale Zynikerin und Realistin- und liebt ihren Bruder über alles. Robbie ist ein hoffnungsloser Träumer und Romantiker. Er ist sehr willensstark- einmal etwas in den Kopf gesetzt, zieht er es durch. Er ist begeistert von alten Schätzen und auf der Suche nach einem geheimnisvollen Parfum. Griffin, der Exfreund von Jac, ist mittlerweile noch immer gut mit Robbie befreundet und unterstützt ihn bei der Suche nach dem Parfum. Durch die kurzen Kapitel und den wunderbar flüssigen Schreibstil, verflüchtigt sich das Buch sehr schnell. - gerade erst darin verloren, ist es, obwohl knappe 500 Seiten, auch schon wieder vorbei mit dem wunderbaren Lesevergnügen. Fazit: Kopfnote: erster Eindruck nicht ganz überzaugend- aber zur Herznote hin einfach wunderbar Herznote: viel viel Liebe, Verlangen, Träume und Wünsche Basisnote: ein wunderbar mystisches und verzauberndes und zugleich tragisches Buch, welches durch seinen Spannungsgehalt besticht

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  • Ein geheimnisvoller Duft ...

    Das Haus der verlorenen Düfte

    marion_gallus

    06. April 2013 um 19:53

    Die Geschwister Jac und Robert L’Etoile versuchen die Parfümerie, die sich seit Jahrhunderten im Familienbesitz befindet, zu retten. Ihr Vater ist schwer an Alzheimer erkrankt und hat in den letzten Jahren mehr Chaos und Durcheinander verursacht, als Parfüm zu kreieren. Robert ist der diejenige, der die Arbeit in der Parfümerie weiterführen will und während er versucht, das Chaos in der Werkstatt zu beseitigen, findet Robert ein zerbrochenes Tongefäß, von dem ein betörender Duft ausgeht. Es scheint sich hier um ein uraltes Artefakt aus Ägypten zu handeln, dass der Vorfahr Giles L’Etoile im Jahre 1799 bei einer Grabexpedition gefunden hat. Dieses Gefäß lag im Grab zweier Liebender, die gemeinsam mumifiziert waren. Der Duft sollte ihnen offensichtlich helfen, einander im nächsten Leben wiederzufinden. Robert will das Rätsel nicht nur lösen, sondern auch versuchen, den Duft zu entschlüsseln, denn der scheint beim Einatmen eine besondere Wirkung zu entfalten: Die Person verfällt in eine Art Trance und sieht Erinnerungen an sein vorheriges Leben. Jac, Roberts Schwester, glaubt nicht an diesen Hokuspokus. Auch wenn sie immer schon die feinfühligere der beiden war und die besonders feine Nase der Parfümeure geerbt hat, will sie von diesen Dingen nichts wissen. Sie lebt mittlerweile in den USA und ihr Beruf ist es, Mythen aufzudecken und logisch zu erklären. Jac will unbedingt zwei der Klassiker aus dem Hause L’Etoile verkaufen, um die Parfümerie vor dem Bankrott zu retten. Offensichtlich haben auch andere Personen Interesse an dem uralten Artefakt. Denn plötzlich verschwindet Robbie aus der Werkstatt der Parfümerie und ein toter Mann liegt darin. Jac reist aus Amerika zurück in ihre Heimat Paris. Gemeinsam mit ihrem Ex-Freund Griffin, der vor dem Verschwinden Robbies mit der Übersetzung der Hieroglyphen auf dem Tongefäß beschäftigt war, versucht Jac ihren Bruder zu finden.  *** Das Buch habe ich zum Indiebookday gekauft und wurde positiv überrascht. Die Geschichte um die Parfümerie L’Etoile hat mich nicht nur in die Welt der Düfte und Rezepturen von Parfüms entführt, sondern mich ins alte Ägypten reisen lassen und mir einiges über die buddhistische Religion und deren alte Riten beigebracht. Die Autorin beginnt mit Giles L’Etoile, der im Jahre 1799 in einer Grabkammer in Alexandria, in der der Urahn besagtes Tongefäß mit dem betörenden Duft entdeckt. An seiner Seite war niemand geringerer als Napoleon. Dann springt sie innerhalb mehrerer Handlungsstränge hin und her (Peking, USA, Paris), die sich im Laufe des Romans jedoch immer mehr zusammenfügen und auch logisch er- und aufgeklärt werden. In einem guten Schreibstil entführt Melisse J. Rose die Leser in die Welt der Düfte und lehrt sie vieles über die Herstellung von Parfüms. Im angehängten Glossar gibt es gute und ausführliche Erklärungen zu spezifischen Begriffen, die sich nicht nur auf Düfte beziehen, sondern auch auf Reinkarnation, Karma, u.v.m. Auch wenn der Roman eine Liebesgeschichte beinhaltet, ist diese eigentlich eher nebensächlich. Vielmehr geht es um Rätsel und Geheimnisse der Vergangenheit. Um die Jagd nach einer Rezeptur, die Flucht vor unerbittlichen Verfolgern, den Zusammenhalt zwischen Geschwistern und natürlich immer wieder um Düfte. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für diesen Roman, der, rasant und spannend geschrieben, in eine besondere Welt der Düfte entführt und den Leser auf eine Reise ins alte Ägypten und  heutige Paris mitnimmt. 

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Leela

    Jac und Robert L’Étoile gehören einer Familie von Parfümeuren an, die viele Jahre ein gutgehendes Gewerbe führten, doch nun steht Firma der Étoiles vor dem Bankrott. Während Jac es für die beste Lösung hält, die Formeln zweier bekannter Parfüms zu verkaufen, damit das Haus l'Étoile bestehenbleiben kann, hängt ihr Bruder ganz anderen Ideen nach: Er will herausfinden, wie man einen Duft kreieren kann, mit dem man Erinnerungen seiner früheren Leben wachrufen kann - ein Mythos, der schon einige Mitglieder der Familie nicht losgelassen hat. Unglücklicherweise sind aber auch andere daran interessiert... Die Idee zu diesem Buch hat mich direkt angesprochen, nur merkte ich relativ schnell, dass sie nicht so gut umgesetzt wurde, wie man hätte meinen können. Zuerst einmal wurde das Buch auf dem Rückentext als Liebesgeschichte angepriesen, was es aber definitiv nicht ist. Dann ist da noch die Tatsache, dass es dem Buch schlichtweg an Spannung fehlt - sogar aus einer Kulisse, bei der man davon ausgehen würde, dass es unmöglich ist, zu langweilen, schafft die Autorin es kaum, Spannung hervorzuholen, sondern beschränkt sich lieber auf nebensächliche Geplänkel zwischen ihren Charakteren. Apropos Charaktere: Selten sind mir in einem Buch (gut, in "Dornenkuss" war das Grauen noch eine ganze Ecke stärker) Charaktere begegnet, die nicht nur keine Sympathien bei mir hervorriefen, sondern schlichtweg pure Abneigung, da sie höchstens eine Gehirnzelle haben, die auch nicht einmal richtig funktioniert. Vor allem Jac ist so ein Fall: Obwohl ihre Firma pleite ist, leistet sie sich Dinge wie einen Fahrer, denn es ist ja nicht zumutbar, selbst zu fahren und während ein anderer Charakter direkt neben ihr (!) niedergeschlagen wird, hockt sie auf dem Boden und schreit. Robert dagegen wird als hübscher, etwas femininer Mann beschrieben, was natürlich direkt heißt, dass er alle Geschlechter anziehend findet und der Kandidat des Jahres für Klischee-komm-raus ist. Ansonsten ist Geld hier ja eine tolle Sache. Wenn ich ein wichtiges Thema für dieses Buch wählen wollte, dann wäre es "Dekadenz". Hier hat man Fahrer, lebt über seine Verhältnisse, steigt in den besten Hotels ab und trinkt zum Frühstück Wein (und den Rest des Tages, zugegeben) - abgehobener geht es wohl nicht (was auch immer die Autorin mit diesem Quatsch bezwecken wollte). Aber vor allem Jac hat mich immer wieder geärgert, denn sie ist ein unheimlich schwacher, unlogisch agierender und dummer Charakter. Gut, wenn es das Ziel der Autorin war, dass man ihren Charakteren Schlechtes wünscht, dann hat sie es mit Bravour geschafft - Respekt! Übrigens, die auf dem Buchrücken so angepriesene Liebesgeschichte (ja, es gibt sie wirklich, wenn auch nur am Rande) ist nicht übel - hätte man ihr ein paar Seiten mehr gegönnt, hätte ich sie sogar als ziemlich gelungen empfunden, während sie so, wie sie ist, leider zu kurz kommt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass andere Sachen statt dessen weniger Raum einnehmen (wie Jacs Psychoprobleme). Ansonsten ist die Idee zu diesem Buch immerhin originell und der Schreibstil ist angenehm lesbar. Aufgrund all der Mängel, wie nicht vorhandener Spannung, wegen der ich das Buch sogar länger zur Seite gelegt habe, kann ich jedoch nur knappe 2,5 Punkte für einen guten Ansatz vergeben.

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Monika58097

    02. December 2012 um 11:17

    Jac und Robbie L'Etoile, Geschwister, gehören einer alten Parfümeursfamilie an. Die Parfümerie steht jedoch kurz vor dem Bankrott. Als Jac den Laden seines Vaters aufräumen will, entdeckt er antike ägyptische Tonscherben. Die hat vor 200 Jahren ein Verwandter bei einer Expedition im Land der Pharaonen entdeckt. Und nicht nur das. Bei der Expedition finden sie zwei mumifizierte Liebende, die sich auch im Tod noch an den Händen halten. Weiterhin finden sie ein Artefakt aus der Parfümmanufaktur der berühmten Kleopatra. Der mumifierte Mann soll der Parfümeur der Königin gewesen sein und er soll einen einzigartigen Duft geschaffen haben. Diesem Geheimnis möchte Robbie auf die Spur kommen. Sein Freund Griffin will ihm dabei helfen. Doch plötzlich erscheint ein als Journalist getarnter Fremder in der Parfümwerkstatt. Angeblich will er ein Interview führen, doch er ist auf der Suche nach den Tonscherben. Robbie bedient sich eines Tricks aus der Parfümwelt. Doch anstatt den Fremden nur vorübergehend auszuschalten, ist der Mann plötzlich tot. Robbie flüchtet. Jac kommt aus den USA angereist. Zusammen mit Griffin, mit dem sie einst eine große Liebe verband, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder. Eine spannende Suche führt die beiden in die Pariser Unterwelt. Doch sie sind nicht alleine. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen, ebenso wie chinesische Mafia. Was es damit auf sich hat, wird hier jedoch nicht verraten. "Das Haus der verlorenen Düfte" ist ein super spannender Roman. Melisse J. Rose gelingt es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Man taucht ein in die Welt des Parfüms und erfährt nebenbei sehr viel über die Geschichte und Entstehung von Düften. Frankreich, Amerika, China, Tibet und Ägypten - anfangs wechseln die Länder, Orte und Personen sehr rasch, sehr häufig, doch von Kapitel zu Kapitel (die angenehm kurz sind) erkennt und erfasst der Leser die Zusammenhänge. Mein Fazit: Unbedingt lesenswert!

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  • Leserunde zu "Das Haus der verlorenen Düfte: Roman" von M. J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    DieBuchkolumnistin

    Seit "Das Parfüm" bin ich völlig verzaubert von Büchern über die wunderbare Welt der Gerüche - im Übrigen einer der wichtigsten Sinne des menschlichen Körpers. Jeder kennt das Gefühl, wenn man auf einmal einen bestimmten Duft in der Nase hat und uns das in eine bestimmte Zeit mit einem bestimmten Menschen zurückwirft - positiv oder negativ. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir nun zusammen mit dem Aufbau Verlag 40 Vorableser für "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J Rose (die meisten ihrer Bücher wurden unter M J Rose veröffentlicht) suchen - für mich eine wunderbare Mischung aus Patrick Süskinds "Das Parfüm" und den spannenden Abenteuergeschichten von Dan Brown: 1799 entdeckt der Parfümeur Giles L’Étoile im Gefolge einer ägyptischen Expedition die Mumien zweier Liebender, die sich noch im Tod an den Händen halten. Bei ihnen wird ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras gefunden. Mehr als zweihundert Jahre später versuchen die Geschwister Jac und Robert L’Étoile, ihr Familienunternehmen vor dem Bankrott zu bewahren, und kommen der alten Legende eines Duftes auf die Spur, der den Menschen über den Tod hinaus ihren Weg weisen soll. Plötzlich verschwindet Robbie, und in seinem Labor wird ein Toter gefunden. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Griffin macht sich Jac auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur und verstrickt sich immer tiefer im Labyrinth der Vergangenheit. (Leseprobe) Im Juni durfte ich zusammen mit der Autorin in Grasse - einem der Haupthandlungsorte des Buches und auch der Hauptstadt der Parfümproduktion weltweit - dem Buch und dessen Entstehung persönlich auf die Spur gehen. Die Bilder dieser wunderbaren Reise mit der Autorin findet Ihr teilweise hier im Anhang sowie bei Facebook: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150901409630703.403341.80308515702&type=1&l=41b63f2d4c 40 Leseexemplare stellen wir Euch für die Leserunde zur Verfügung - davon sind 20 Exemplare exklusiv für Blogger reserviert (die auch ein kleines Geschenk zusätzlich erhalten). Bewerbt Euch dafür mit der Angabe Eures Blogs, falls Ihr einen habt, und beantwortet folgende Frage: was ist Euer Lieblingsgeruch? Ihr Zeit bis einschliesslich 15. Juli 2012. Bedingungen für die Teilnahme: Wir lesen, diskutieren und rezensieren das Buch innerhalb von vier Wochen bis spätestens 12. August 2012.  Extra für LovelyBooks hat Melisse J Rose auch noch einmal im Video kurz erklärt worum es im Buch geht:

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    VeroNefas

    07. September 2012 um 21:16

    Inhalt: Jac und Robert L'Étoile haben die Parfümerie ihrer Familie geerbt, der traditionelle Familienbetrieb steht aber kurz vor dem Bankrott. Die Geschwister suchen nach einer Lösung, um den Betrieb zu retten. Durch Zufall findet Robert die Aufzeichnungen seines Vorfahren, der einst in Ägypten einen sagenhaften Fund gemacht haben soll: Er beschreibt die Legende um den "Duft der Düfte", einen Duft der angeblich liebende Seelen bis über den Tod hinaus verbinden soll. Anbei ein geheimnisvolles Artefakt aus der Parfümmanufaktur Kleopatras. Plötzlich verschwindet Robbie samt dem Artefakt spurlos, in seiner Werkstatt wird eine Leiche gefunden. Jac macht sich - zunächt widerwillig, da sie den alten Legenden keinen Glauben schenken will - auf die Suche nach ihrem Bruder und der Rezeptur des Duftes. Unterstützung erhält sie von ihrem Exfreund Griffin. Immer tiefer tauchen die Beiden in die Vergangenheit ein, um dem Geheimnis der Liebe auf die Spur zu kommen und um den vermissten Bruder zu finden. Bald wird klar, dass mehr als nur ein Menschenleben auf dem Spiel steht... Kritik: "Das Haus der verlorenen Düfte" beginnt sehr spannend mit einem Erlebnis aus dem Jahr 1799, als Giles L'Étoile auf das Artefakt stößt und es heimlich an sich nimmt. Auch die folgende Entwicklung der Geschichte ist zunächst interessant, wenn auch ein wenig verwirrend, z.B der Szenenwechsel nach China. Nach den ersten 2 -3 Kapiteln gibt es einen leichten Spannungsabfall. Einige Details aus dem Leben der jungen Jac werden zu oft wiederholt, so dass man sich bisweilen fragt, ob die Autorin dem Leser nicht zutraut, dass er sich diese Dinge merken kann, oder ob das Buch künstlich in die Länge gezogen werden soll. Auf der anderen Seite Sorgen ständige Orts- und Perspektivenwechsel dafür, dass man fast den Überblick verliert. Zusammenhänge der vielen Handlungsstränge sind zu diesem Zeitpunkt noch kaum zu erkennen, oder gar zu erahnen. Trotz allem aber schafft es die Autorin beim Leser das Interesse am Buch aufrecht zu erhalten, so dass man sich durch diese spannungsarmen Seiten "kämpft", um herauszufinden welche Zusammenhänge zwischen den Figuren, Handlungssträngen und Orten bestehen. Zeitweise hatte ich fast das Gefühl einen Krimi zu lesen. Allgemein ist es schwierig dieses Buch einem bestimmten Genre zuzuordnen - zum Teil Liebesgeschichte, zum Teil Krimi, zum Teil Abenteuerroman mit einem Hauch Fantasy, hat dieses Buch eine ganz besondere Atmosphäre die es mir schwer gemacht hat es aus der Hand zu legen. Den besonderen Reiz macht es aus, dass diese "mystische Note" in einer sehr realen Umwelt verortet ist, die sich mit aktuellen Problemen beschäftig. Die Charaktere sind - allen voran Luc - vor allem zu Beginn sehr schwer zu greifen. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich mit ihr warm geworden bin. Auch später bleiben die Figuren für mein Empfinden eher blass, mit wenig Tiefe, obwohl man trotzdem das Gefühl hat sie gut kennen zu lernen. Sehr positiv empfinde ich aber vor allem, dass wenige gängige Klischees aufgegriffen werden und man sich nicht in einem Figuren Einheitsbrei wieder findet den man schon hundert mal gelesen hat. Sehr schön ist auch das Glossar am Ende, dass einige der verwendeten Fachbegriffe schnell erklärt, bzw. einen Überblick, über die im Buch genannten historischen Begebenheiten, schafft. Was mir aber auch an diesem Buch wieder aufgefallen ist, ist diese Eigenart Wörter, oder gar ganze Sätze in der jeweils "gesprochenen" Sprache zu verwenden, als hier z.B Französisch. Für jemanden der keine Fremdsprachenkenntnisse hat ist diese Art des Lesens sicher nicht sehr angenehm bzw. sehr störend. Auch ist mir der Sinn dieses Trends noch nicht ganz klar geworden. Vielleicht kann mir das ja bei Zeiten jemand erklären. Fazit: "Das Haus der verlorenen Düfte" ist ein spannender, gefühlvoller Roman den man - sobald man sich durch das anfängliche Spannungstief gelesen hat - schwer aus der Hand legen kann. Mit viel Charme erzählt die Autorin Geschichten über Liebe und Schicksal, eingebettet in eine verlockende Mischung aus Fakten und Fiktion, aus Mythen, Aberglaube und Realität. Wer hier einen Action geladenen Verschwörungsthriller erwartet, der wird enttäuscht werden, wer aber eine gefühlvolle Geschichte erleben möchte, die von einer Liebe erzählt die alle Zeit überdauert, wer in die Vergangenheit reisen will, um die Zukunft zu ändern, wer sich darauf einlassen kann, dass nicht alles zwischen Himmel und Erde mit logischen Gesetzmäßigkeiten erklärt werden kann, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte: Roman" von M. J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Queenelyza

    Ein Buch über Düfte, über magische Mixturen, das war klar, das musste ich lesen! Habe ich doch selbst eine Nase, die Dinge erriechen kann, die andere nicht mal ansatzweise wahrnehmen - besonders eben bei Parfums, mit denen ich mich selbst schon viel beschäftigt habe. Und so kam ich zu diesem Buch, das mir, soviel mag ich schon mal verraten, einige vergnügliche bis atemlose Stunden bereitet hat. Vorhang auf für eine phantastische, olfaktorische Welt! Zuerst allerdings fand ich es ein wenig schwierig, in die Geschichte hineinzukommen. Gleich von Anfang an werden mehrere Erzählstränge begonnen, die einfach zuerst etwas verwirrend daherkommen. Da sind Jac und Robbie, die Erben einer Parfumdynastie, die versuchen wollen, das Familienunternehmen zu retten. Da ist Xie. ein junger tibetischer Mönch, der im Exil Kalligraphie übt. Gilles wiederum hatte einmal eine Beziehung zu Jac und taucht ebenfalls wieder auf. Und im alten Ägypten wird eine Grabbeigabe gefunden, die ihresgleichen sucht. Und das sind noch gar nicht alle Gestalten und Erlebnisse, die für die Story wichtig sind! Verwirrend? In der Tat! Die Fäden werden von der Autorin taktisch gut und spannend, wenn auch nicht immer absolut logisch verwoben. Mich hat das nicht gestört, da ich, wenn mich die Spannung davonträgt, solche Dinge nicht mehr als so wichtig erachte, da zählt für mich dann doch eher das Leseerlebnis. Was aber leider ein Manko des Buches ist, ist, dass die Autorin einfach zu viel will. Sie kann sich nicht entscheiden, ob sie eine eher schnulzige Liebesgeschichte, einen Thriller als Hommage an Dan Brown und Konsorten, eine Familiengeschichte oder einen historischen Roman schreiben will. Alles mischt mit, und aufgrund der unterschiedlichen Dichte der Zutaten lässt sich leider nicht alles homogen verweben. Zumindest nicht so, dass das Ergebnis zur Gänze überzeugt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Hauptcharaktere und ihre Beweggründe seltsam blass und leblos bleiben. Jac und Robbie sind irgendwie nicht zu greifen, man weiß nicht, was man von ihnen halten soll, geschweige denn, ob sie einem sympathisch sein sollen oder nicht. Mich haben mehr die Nebenfiguren, die im Gegensatz zu dem Geschwisterpaar sehr interessant und liebevoll gezeichnet wurden, interessiert. Was man der Autorin lassen muss, ist, dass sie die Geschichte zu einem interessanten, und gut abgerundeten Ende bringt. Es gibt keinen überraschenden Twist, aber es ist auch nicht so, dass man sich fragen muss: was war das denn bitte? Es passt irgendwie, jeder Faden wurde untergebracht und zumindet lose verknüpft, wenn auch nicht unbedingt mit Aha-Effekt. Bis dahin müssen wir allerdings, und das ist mein Hauptkritikpunkt, eine absolut unglaubwürdige, literarisch eher seichte Liebesszene überleben, an der ich hart zu knabbern hatte, weil sie einfach nur mies war. Sie war weder für die Story noch für die Entwicklung der Charaktere maßgeblich und hat mich einfach nur gestört. Da ich aber einige wirklich kurzweilige Stunden mit dem Buch zubringen durfte, habe ich mich letztendlich doch für 4 Sterne entschieden. Es war spannende Unterhaltung mit mehr als nur einem interessanten Thema. Auch wenn das Thema Düfte für mich etwas zu kurz kam, hat mich das Buch überzeugt. Habe ich nicht irgendwo gelesen, es soll eine Fortsetzung geben? Ich bin auf alle Fälle mit dabei!

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Nefertari35

    25. August 2012 um 09:34

    Das Haus der verlorenen Düfte - Melisse J. Rose Kurze Inhaltsangabe: Die Geschichte fängt mit einer Ausgrabung in Ägypten zu Zeiten Napoleons an, der hier auch dabei ist. Sie öffnen ein Grab und finden einen höchst merkwürdig anmutenden Sarkophag, der größer und mit zwei Köpfen versehen ist. Beim öffnen stellt sich heraus, das in ihm ein Liebespaar bestattet ist, das sich an den Händen hält und Parfümtiegel festhält. Die Ausgrabungsgruppe wird von merkwürdigen Halluzinationen befallen und sie verlassen hernach sofort die Stätte, aus Angst diese könnte verflucht sein. Der Parfümeur L´Etoile, der mit zugegen war, nimmt eine gefundene Schriftrolle und die Tiegel an sich, da diese wohl zu Erinnerungen an frühere Jahre behilflich sein sollen. In der Jetztzeit kommen Jac L´Etoile und ihr Bruder Robbie eben dieser Geschichte auf die Spur. Robbie versucht die Funde im Haus seines Vaters zu finden, bleibt aber erfolglos. Er ist sich sicher, das die Geschichte wahr ist, während seine Schwester dies als Märchen abtut. Bei der Suche nach der Wahrheit werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt. Zudem ist das Unternehmen der Familie finanziell am Untergehen, was weitere Probleme verursacht. Robbie findet schließlich Scherbenfragmente eines Tiegels und bittet seinen freund Griffin, die Inschriften zu übersetzen. Nach einem arbeitsreichen Tag verläßt Griffin die Werkstatt und Robbie um in sein Hotel zurückzugehen und erfährt am nächsten Tag durch die hiesige Polizei, das Robbie verschwunden ist und ein Toter in dessen Werkstatt liegt. Jac mach sich nun auf den Weg nach Paris. Wie sollen diese Fäden zusammenfinden? Wo hält sich Robbie auf? Was hat es mit diesem sagenumwobenen Parfüm auf sich? Schreibstil: Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel recht kurz. Viele Zeitsprünge erschweren anfangs das Lesen, aber man kommt recht schnell rein. Die Charaktere sind nicht ausgereift genug und hätten mehr erzählen können. Die Grundgeschichte ist sehr schön. Zwei Liebende die sich durch die Zeiten immer wieder finden, dank der Reinkarnation, aber an der Umsetzung haperte es etwas. Eigene Meinung: Ich habe von dem Buch viel mehr erwartet und bin nach dem Lesen etwas enttäuscht. Leider ist der Schluß nicht so, wie man erwartet, die Protagonisten sind zum Teil nicht genung ausgearbeitet, auch die vielen Lesestränge hätten besser ausgearbeitet werden können. Die Idee ist an sich so zauberhaft. Sich anhand von Düften wiederzufinden, die Zeit zu überdauern, die Reinkarnation, der Glaube, all das hätten ein wunderbares Buch ergeben können. Ich persönlich habe aber einiges vermißt und gebe drei Sterne.

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte" von Melisse J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Deli

    24. August 2012 um 10:02

    Beim "Haus der verlorenen Düfte" war es zur Abwechslung mal nicht das Cover welches mich zuerst ansprach, sondern der Titel. Das Haus der verlorenen Düfte "riecht" doch nahezu nach Geheimnissen ! Doch auch Gefühl kommt bei diesem Buch nicht zu kurz: Verwoben mit den Düften, geheimen Rezepturen und einer Familiengeschichte kommt eine wunderbar gefühlvolle Liebesgeschichte dazu. Jac L´Ètoile und ihr Bruder Robert versuchen die Parfümerie, welche schon seit Jahren in Familienbesitz ist, vor dem endgültigen Bankrott zu retten. Dabei begegnen sie einer Legende über ein Paar, dessen Geschichte sich durch Paris bis ins alte Ägypten zieht. Auch soll noch erwähnt werden, wie viel Arbeit die Autorin auf das recherchieren verbracht hat: mehr als 2,5 Jahre befand sie sich auf den Spuren der Düfte und Geschichten rund um die Geheimnisse der Parfümherstellung, was sich nicht zuletzt am Umfangreichen Glossar bemerkbar macht. Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer tollen Idee dahinter.

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte: Roman" von M. J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    NiliBine70

    19. August 2012 um 16:32

    Inhalt: Jac und ihr Bruder Robbie sind Sprösslinge einer alten Parfumeursfamilie. Doch dem Haus l´Etoile geht es finanziell sehr sehr schlecht. Robbie ist der Träumer der Familie, er will ein uraltes Rezept finden, für einen Duft, mit dem man die Erinnerungen aus den vergangenen Leben wachrufen kann. Und damit möchte er das Haus l´Etoile zu altem Glanz führen, es berühmter machen, als andere angesehene Parfummanufakturen. Jac ist der rationale Teil des Geschwisterpaars, sie sieht nur die Zahlen, die für sie nur bedeuten, bestimmte Parfums zu verkaufen, sprich die Rezepte, um die Schulden zu tilgen und eine Zwangsversteigerung zu verhindern. Doch hat sie die Rechnung ohne ihren Bruder gemacht. Und ohne ihren eigenen Geist, der ihr seit ihrer Kindheit etwas vor Augen führt, was Jac nicht wahrhaben will. Sie sieht Szenen aus anderen Leben, eine Frau und ein Mann, in immer anderen Epochen der Geschichte. Dies schreibt sie aber einer Krankheit zu und sieht darin nicht eine Gabe, für die andere sterben oder gar töten wollen. Zu allem Übel hat ihr Bruder ihr auch noch verschwiegen, dass er ihre einstmals große Liebe und Ex-Freund zur Unterstützung geholt hat, um aus alten Tonscherben, in denen seiner Überzeugung nach Reste dieses einen Parfums enthalten sind und auf denen auch eine Art Rezept enthalten sein könnte, alles rauszuholen was gilt. Und dann verschwindet Robbie und es findet sich ein toter Mann in seinem Labor. Nun ist nicht nur die Polizei auf der Suche nach Robbie, sondern auch Jac, die mit wieder aufkeimenden Gefühlen Griffin gegenüber zu kämpfen hat. Und leider gibt es noch mehr Menschen, Volksgruppen und deren Feinde, die es ebenso auf dieses Parfum abgesehen haben, bzw. verhindern wollen, dass andere dessen habhaft werden. Eine abenteuerliche Suche mit Zügen von Indiana Jones beginnt und führt den Leser auch in die Katakomben unter Paris… Meine Meinung: Tolle Idee, aber… Es liest sich alles ganz ganz großartig, ein Parfum, dass einem die Erinnerungen vergangener Leben vor Augen führt. Ein Geschwisterpaar, dass als Erben eines Parfumeurs auf der Suche danach ist und Geister, die einer der beiden erscheinen, gewürzt mit Action durch das Auftreten der Chinesischen Mafia, die auch das Leben des Dalai Lama gefährden könnten… Spannung, Liebe, Dramatik. Ja, das hätte es alles geben können. Wennn, tja wenn dieses Buch nur leider dem nicht ganz gerecht würde. Streckenweise muss ich zugeben hat es mich wirklich begeistert. Wenn Jac z.B. auf dem Friedhof das Mausoleum ihrer Mutter besucht und sich standhaft weigert, dass der Geist ihrer Mutter zu ihr spricht (das hätte man weiter verfolgen sollen!!). Oder wenn sie sich auf einmal in einer Szene im alten Ägypten wieder findet, eins ihrer vorherigen Leben (das wäre so klasse gewesen, wenn man die tragische Liebesgeschichte vertieft hätte!). Und so ließe sich das beliebig fortsetzen. Alle Ansätze, wo man mich als Leser gepackt hätte, verliefen im Sand, gingen unter. Leider auch Robbies Flucht. Erst war alles hochdramatisch, findet man ihn überhaupt wieder und wenn, lebt er noch, in den Katakomben verirren sich auch viele komische Typen. Und dann auf einmal, geht alles total easy. Schade, dadurch wurde alles etwas abgeflacht. Und dann das Ende, passt mir überhaupt nicht. Da wurde alles auch einfach „abgefrühstückt“, fast emotionslos, da wurden Dinge hingenommen, die ein lebender Mensch nie im Leben so akzeptieren würde und die auch meiner Meinung nach bei der Story total fehl am Platz waren. Ich mag jetzt nicht spoilern, deswegen lass ich es dabei bewenden und sage nur, dass ich doch leider etwas enttäuscht bin, wie eine eigentlich superschöne Idee sich verloren hat in einer manchmal etwas an den Haaren herbeigezogenen Story. Fazit: Wie gesagt, alles hätte so schön sein können, eine unheimlich gefühlvolle, geheimnisvolle, ja mystische Geschichte werden können, nur leider ist das nicht gelungen, für meine Begriffe zumindest. Da die Idee als solches aber fantastisch ist und es bestimmt Leute gibt, die sich vielleicht doch wohler mit dem Buch fühlen, gibt es immerhin doch noch 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte: Roman" von M. J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Tintenelfe

    16. August 2012 um 22:36

    In der alteingesessenen Familie L’Étoile wird schon seit langer Zeit eine Legende von Generation zu Generation weitergereicht: Einer der Vorfahren, damals schon ein renommierter Parfumeur will im alten Ägypten ein Parfum gefunden haben, mit dem es möglich ist, frühere Leben zu erfahren. Während Jac L’Étoile sich weigert, an diese Legende der Familie zu glauben und trotz ihrer Begabung dem Parfumhandwerk entsagt hat, ist ihr Bruder Robbie überzeugt davon, dass an der Legende Wahres sein muss. Um die Inschrift auf einem alten Tiegel zu entziffern, weiht er Jacs früheren geliebten Griffin ein. Doch auch die chinesische Maffia und die Führer der tibetisch-buddhistischen Glaubensgemeinschaft sind hinter dem Geheimnis des Beweises der Reinkarnation her. Wie bereits eingangs erwähnt, hatte ich Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Daran waren nicht nur die vielen, scheinbar wenig zusammenhängenden Handlungsstränge Schuld, sondern auch, dass ich keinen Zugang zu den Hauptfiguren finden konnte. Keine war mir wirklich sympathisch, sie waren mir auch allesamt zu sehr mit Besonderheiten und einer schwierigen Psyche ausgestattet und hatten wenig Identifikationspotential. Ist zu Beginn noch nicht richtig klar, was die einzelnen Personen für Ziele haben, so tritt mit der Bedrohung für Robbies Leben eine Wende ein, an der sich sowohl die Handlungsstränge einander annähern als auch das Handeln der Personen klarer wird. Bis dahin verlieren sich die Protagonisten noch in den Sümpfen ihrer Psyche und den Erinnerungen an vergangene Zeiten, was ich doch recht ermüdend fand. Man merkt dem Roman an, dass Melisse J. Rose ausführlich zu den Themen Buddhismus, Reinkarnation und vor allem zur Parfumherstellung im Laufe der Jahrhunderte recherchiert haben muss. Vor allem die ausführliche Beschreibung von Duftnoten und -kompositionen haben es ihr angetan. Gerade am Anfang des Buches haben mich diese detallierten Beschreibungen doch ziemlich gestört, jedoch hat die Autorin dann ein gutes Maß dafür gefunden. Die Abschnitte, in denen es um die tibetische Kultur und den Konflikt zwischen Tibetern und der chinesischen Regierung ging, haben mich zu meiner eigenen Verwunderung am meisten angesprochen. Hier kam Spannung ins Spiel und die Geschichte bekam einen aktuellen Bezug. Der Student Xie ist auch meine Lieblingsfigur. “Das Haus der verlorenen Düfte” versucht einen Spagat zwischen Historischem, Mystischem Religiösem und Gegenwart. Nicht immer gelingt dies, immer wieder verliert sich die Autorin in Details zur Vergangenheit der Personen sowie in Sachwissen zu Parfums, den Katakomben Paris’ und anderen Themen. Dabei neigt sie zu Wiederholungen. Die Story ist spannend, sobald sie erst einmal in Fahrt gerät und Melisse J. Rose versteht es, den Leser sprachlich mit auf die Reise durch die Welt der Düfte und Gerüche zu nehmen. Und wer denkt, dass Melisse J. Rose doch ein recht blumig-duftender Autorenname ist, der liegt mit dem Gedanken an ein Pseudonym ganz richtig. © Tintenelfe www.tintenhain.wordpress.com

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  • Rezension zu "Das Haus der verlorenen Düfte: Roman" von M. J. Rose

    Das Haus der verlorenen Düfte

    Tru1307

    12. August 2012 um 18:35

    Gibt es ein Leben nach dem Tod? Kann Liebe sogar über Jahrhunderte halten? Und kann ein Duft sogar Erinnerungen an frühere Leben erwecken? Diese und viele Fragen mehr werden in dem Roman Das Haus der verlorenen Düfte gestellt. Man lernt Jac, ihren Bruder Robbie und weitere Charaktere kennen, während man sich auf die Suche nach Antworten zu diesen und weiteren Fragen macht. Vor allem zu Beginn fiel es zeitweise schwer, weiterzulesen. Nach einer wunderbaren ersten Szene (auf die ich gleich noch eingehe), verschwimmt die Geschichte und hinterlässt erstmal eine große Verwirrtheit, die sich nur langsam auflöst. Gerade zu Beginn gibt es viele Szenenwechsel und Zeitwechsel und man lernt viele verschiedene Handlungsstränge kennen, die auf den ersten Blick nichts oder nur wenig miteinander zu tun haben. Nachdem dann aber Ordnung ins Geschehen kommt und man so langsam alle Charaktere zu kennen gleubt, kann man sich völlig in die Geschichte hineinversetzen. Jac und ihr Bruder Robbie entstammen einer traditionsreichen Familie, die für ihre Duftkreationen bekannt ist. Leider steht die gerade von der älteren Generation übernommene Firma vor dem finanziellen Abgrund, so dass es sich ein Zwist zwischen Robbie und Jac ausbreitet, wie es mit dem Geschäft weitergehen soll. Jac möchte nichts mit der Firma zu tun haben, während Robbie auf keinen Fall einen Teil verkaufen will. Er begibt sich auf die Suche nach einer anderen Lösung und stößt dabei auf Tonscherben, die etwas ganz Besonderes sind. Als ich das Buch aufschlug wusste ich natürlich noch nicht genau, was mich erwarten würde. Ich hatte den Gedanken an eine Mischung von Das Parfüm und einem Thriller von Dan Brown - Bücher, die ich sehr schätze. An Das Parfüm wird man schon anhand des Titels des Buches von Melisse J. Rose erinnert und wer Bücher für Düfte liebt, wird auch dieses ins Herz schließen. Man kann es nämlich tatsächlich ein klein wenig mit Das Parfüm vergleichen und Spannung gibt es in Das Haus der verlorenen Düfte nach kurzer Anlaufzeit ebenfalls zur Genüge. Bei dem Thriller von Dan Brown würde ich nach der Lektüre nur teilweise zustimmen, denn es geht darum ein Geheimnis aufzudecken und weniger darum in einer Art Schnitzeljagt durch Paris zu jagen. Vielmehr müssten sich Jac und ihre Gefährten mit der Vergangenheit beschäftigen. Auf eine Reise in die Vergangenheit wollte ich mich gerne machen. Anhand des Klappentextes wusste ich ja, dass es zumindest auch ins Jahr 1799 gehen wird. Mit einer Zeitreise begann dann auch die Geschichte, denn der Leser findet sich tatsächlich um 1800 in einer Grabstätte in Ägypten wieder. Auf spannende Weise erfährt man, woher die mysteriösen Tonscherben kommen und wie es ein kann, dass ausgerechnet Robbie sie findet. Diese erste Szene hat mich direkt mitgerissen. Man fühlt sich ein wenig wie Indiana Jones, der eine dunkle Kammer erkundet und einen Schatz zu finden hofft. Ich mag Geschichten dieser Art sehr gerne, weswegen ich sofort gefesselt war. Und nach dem Zuklappen des Buches kann man festhalten, dass die Autorin eindeutig in der Lage war, mir die Handlungsorte vor Augen zu führen, so dass ich sie fast bildlich vor mit hatte. In nachhinein betrachtet komme ich aber auch zum Ergebnis, dass dies schon fast die Beste Szene im Buch war - aber nur fast. Auch das Finale war für mich bewegend und fesselnd. Hier wurde es dann auch wieder total unvorhersehbar. Ich zumindest war positiv überrascht von dem Ende. Waren es zu Beginn zu viele Charaktere und zu viele Perspektivenwechsel, so fällt irgendwann auf, dass ein Handlungsstrang leider total zu kurz kommt. Nachdem man anfangs einige Szenen mit dem Charakter Xie hatte, der ein chinesischer Künstler ist und nach Europa reisen darf, so weiß man ab einem bestimmten Zeitpunkt, was bei ihm als Nächstes geschehen wird. Ich hätte mir hier noch einen stärkeren Fokus gewünscht. Überhaupt war die Handlung im letzten Drittel der Geschichte vorhersehbar, aber deshalb nicht langweilig. Man wusste sozusagen das Endziel, aber nicht, wie die Charaktere dorthin kommen. Xie jedenfalls hätte als Charakter mehr in den Vordergrund rücken können, weil seine Geschichte noch einiges an Potential versprach. Ich habe bis zur letzten Seite gehofft, noch etwas mehr über ihn zu erfahren. Leider bleibt man als Leser mit einem kleinen Fragezeichen zurück, da das, was ihm geschehen ist, zwar erwähnt, aber nie genauer erzählt wird. Bewertung Das Haus der verlorenen Düfte hat mich zuerst verwirrt, dann gefesselt und zuletzt mitgerissen. Die Geschichte spielt irgendwo zwischen Das Parfüm von Patrick Süßkind und einem Dan Brown Thriller, wobei es hier mehr um eine Zeitreise als um eine Suche geht. Wer mehr über Düfte und ihre Herstellung, oder über Reinkarnation und den Dalai Lama erfahren möchte, ist mit diesem Buch gut beraten. Besonders das Finale und die Einstiegsszene sind wunderbar geschrieben.

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