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books_and_senses

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Hach ja... Ich habe das Buch gerade beendet und muss sagen: Trotz dessen, dass es kein vollkommenes Happy End ist, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, fand ich das Ende doch gelungen :)

Es war sehr aufregend mitzuerleben, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge der einzelnen Personen zu einem gemeinsamen zusammengefunden haben. Die letzten kleinen Rätsel um die Beziehungen der Personen zueinander wurden gelöst und die Charaktere haben sowohl über sich, als auch über die anderen etwas Neues gelernt, sowohl schlechtes, als auch gutes.

Ich muss aber zugeben, ich war zwischendrin ziemlich böse auf Jac. ;) Mir wollte einfach nicht klar werden wieso sie sich so gegen ihre Reaktionen auf den Duft verschließt. Ja, sie mag eine Realistin sein, aber alle Tatsachen sprachen doch für Robbies Theorie der Erinnerungshilfe. Stattdessen sieht sie es nur als ihre "unnormale" Eigenschaft an. Es war schon irgendwie komisch, als sie Malachai und Griffin mit der Aussage konfrontiert, sie sei genau so normal wie alle anderen auch. Wie schon in einem Kommentar zu einem anderen Abschnitt erwähnt, empfinde ich keinen der Charaktere als "normal".

Dass Jac dann aber doch ihr "Schicksal" annimmt und Malachais Rat, aus Fehlern zu lernen, beherzigt, hat mir gezeigt, dass sie doch nicht ganz Realistin ist und auch auf ihr Herz hören kann, wenn es um Dinge geht, die den Verstand überfordern. Ihre Entscheidung hat mich traurig gemacht, das auch, aber der Funke Hoffnung, dass die beiden Seelenverwandten doch noch zusammenkommen, ist da.

Die Geschichten von Marie und Giles, sowie Iset und Thot sind ebenso traurig. Ich habe ein paar Tränchen vergossen, das muss ich zugeben. Ebenso im letzten Kapitel, als Jacs Vater sie "indirekt" um Verzeihung bittet und sie ihm verzeiht.

Die Szene im Museum, in der Xie das erste und letzte Mal auf Jac trifft, hat mir auch sehr gut gefallen. Es war spannend, aber nicht zu sehr, was wunderbar zu der Atmosphäre der Geschichte gepasst hat. Dieser eine Moment, in dem sich die beiden in die Augen blicken hat mir gesagt, dass alles gut gehen wird, zumindest, was die Tonscherben betrifft.

Das Haus der verlorenen Düfte ist ein wirklich gelungenes und schönes Buch, mein Lob an die Autorin. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, in dem ich den Schreibstil so toll fand!

Meine Rezension folgt die Tage :)

Liebe Grüße, Lisa

capkirki

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Genauso ging es mir auch und ich hab es auch in meiner Rezi geschrieben, ab und zu wollte ich Jac einfach schütteln. Wie konnte man nur so verbohrt sein?

Ich bin auch wirklich angetan von dem Buch und das Ende passt dazu. Kein happy Kitsch, sie leben bis ans Ende ihrer Tage :)

Angelcurse

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)

Bin auch durch.

Ob mir das Ende nun gefällt, weiß ich nicht genau ;-) Meine erste Reaktion war, dass sie lieber noch hätten zusammenfinden sollen. Aber dann dachte ich ok, das wäre doch ziemlich kitschig gewesen ... Andererseits war ja den zwei Reinkarnationen von Jac und Griffin auch schon kein Happy End vergönnt, von daher wäre es vielleicht doch angebracht gewesen, sie endlich zusammenkommen zu lassen?! Hm ...

Jac fand ich auch bis zum Schluss irgendwie ... doof. Ängstlich, psychisch kaputt, verbohrt, dickköpfig, einfach ein Weichei. Schade eigentlich.

Am meisten hat mich gewundert, dass Malachai ja am Ende doch nicht sooo böse war, oder? Oder hab ich da was verpasst?^^

Im Großen und Ganzen finde ich trotzdem, dass ein paar weniger Fakten und etwas mehr Charakterzeichnung dem Buch gut getan hätten.

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Queenelyza

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)

Ich habe das Buch gerade fertig gelesen. Hmmm...es war wirklich sehr spannend, ich lasse das jetzt erst einmal sacken und poste morgen noch was zum letzten Teil. Ich verstehe die zum Teil durchwachsenen Kritiken, zum Teil ging es mir ähnlich. Ich hoffe, dass ich dann auch alle Lesegefühle in die Rezi packen kann, ohne, dass sie seitenlang wird...

glorana

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Soviel ist passiert - wo fang ich an...
Malachai - hatte gar nichts böses im Sinn, dabei hatte ich ihm immer so was heimtückisches und hinterhältiges vermacht...

Die Geschichten um Thot und Ises und Marie-Genevièves und Giles haben sich aufgelöst und sind dabei miteinander verflochten...

Jac und Griffin, tja, dass das kein Happyend wurde, ich habs irgendwie geahnt, schade. aber wie Jac auf Seite 468 treffend schreibt: ...aber er ist stets deinetwegengestorben...
Zweimal hat es ihn das Leben gekostet, dass sie seine Geliebte geworden war...da lag nahe, dass sie ihn gehen lässt.
Berührt hat mich auch sehr der letzte Teil von Jac und ihrem Vater...wie sie ihren Kopf an seine Schulter lehnt und weinend verzeiht...
Ich fand das Buch einfach genial; diese Verknüpfungen so toll hinzubekommen - die Spannung immer im oberen Level zu hlten, weil man nie genau weiss, wie und wer zusammenhängt-bis hin zu Auflösung, tolles Buch mit super guten Lesefaktor.

Leselady

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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E N D S P U R T... die letzten 50 Seiten!
Das ich die Geschichte und wie sich dahinschlängelt mag, habe ich ja schon mehrfach geschrieben.Dennoch hinterfrage ich das eine oder andere... Giles L´Étoiles hat also tatsächlich über den Zeitpunkt der Todesnachricht hinaus gelebt. Hmm...Aber warum dieses vortäuschen seines Ablebens....? Und als Teil von Napoleons "Armada" .... kann man sich da so einfach "in Luft auflösen"? Inzwischen ist auch Jac dieses historische Detail aufgefallen. UND: Was ich bis jetzt, kurz vor Schluss, nicht ganz begreife: Giles hat doch nicht nur die Tonscherben in das Holzkästchen gepackt, sondern auch den Tiegel, der noch völlig in Ordnung war. Gibts dieses Gefäß eigentlich nicht mehr? Die Beschreibungen auf diesem zu entziffern, wäre vielleicht nicht ganz so mühevoll wie mit Scherben zu puzzeln *grins* Na ja... aber wohl auch weniger "spektakulär" ;D Die Beschreibungen und Geschehnisse in den Katakomben von Paris fand ich klasse. Nur diesen "Finalakt", als William und Ani überlistet wurden fand ich ein wenig simpel. Jac wirft den Totenkopf hoch, William hebt naiv die Hände, um ihn aufzufangen und natürlich folgt passgenau der Stoß in die Tiefe... War der Gang wirklich so hoch und so dunkel, dass William den Unterschied zwischen einem Lederbeutelchen und einem Totenkopf nicht bemerkt hätte..? Na ich weiß nicht... Die Szene hat mir nicht wirklich gefallen, wirkte auf mich irgendwie abgedroschen, wie zu oft in Filmen gesehen...Dennoch... Das Buch gefällt mir in vielen Momenten wirklich sehr gut, aber man sollte es um Himmels Willen nicht mit Dan Brown vergleichen, denn den Nervenkitzel sucht man hier vergebens. Es beeinhaltet ähnliche Elemente, aber klirrrende Spannung like-Dan-Brown habe ich hier nicht vorgefunden. Es ist definitiv anders! Aber ich hab ja noch 50 Seiten vor mir ...Auf gehts ins Museé de L`Orangerie...

Nachtrag: Ich relativiere meinen Kommentar von oben mal eben... "Dan Brown" schaut gegen Ende doch noch rein ;-)))

Haveny

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Jetzt bin ich auch fertig (:
Ich kann nur sagen: I ♥ this book!!
Dieser Abschnitt fängt aber schon mal gut an und zwar mit einem von Jacs "Träumen", die durch das Parfüm ausgelöst werden. Ich finde diese "Träume" einfach jedes Mal wieder toll und eine schöne Abwechslung bei der Hauptstory.
Es wird jetzt zum Ende des Buches ja auch noch einmal richtig spannend, denn Ani entpuppt sich plötzlich als Valentine, die ja Francois rächen will und es außerdem auf die Tonscherben abgesehen hat. Man erfährt auch noch etwas über das, was zwischen Robbie und Ani einmal gewesen war.
Allerdings ist das wirklich alles Vergangenheit und Ani scheint nun nur noch abgrundtief böse zu sein. Sie und William wollen Robbie dann erpressen die Tonscherben herzugeben und im Tausch dafür Jacs Leben zu sichern.
Das muss aber für Robbie eine wirklich blöde Situation gewesen sein, denn für diese Tonscherben hat er so lange gekämpft nur dafür, dass er sie dem Lama übergeben kann aber das Leben seiner Schwester ist ihm auch unglaublich wichtig... Eine folgenschwere Entscheidung...
Doch er entscheidet sich für das Leben seiner Schwester und legt die Scherben auf den Boden, doch Griffin hat einen Plan. Durch diesen schaffen sie es dann auch William und Valentine in einen 7m tiefen Spalt zu werfen. Aber da können Jac und Robbie wirklich von Glück reden, dass Griffin dabei war. Wie wäre diese Situation wohl sonst ausgegangen? So zwei gegen zwei?
Allerdings haben die drei nicht damit gerechnet, dass Valentine und William sich wieder aus dem Spalt befreien können und sie ihnen dann beim Treffen mit dem Lama im Museum begegnen. Mit einer List schaffen Griffin, Jac und Robbie es dann aber doch dem Lama die Tonscherben zu übergeben, wenn auch nur indirekt, also über Xie. Allerdings versucht Valentine dann auch Jac zu schießen und Griffin wirft sich in die Flugbahn der Kugel...
Das er das getan hat, zeigt doch, dass er wirklich etwas für sie empfindet. Denn mal ganz ehrlich: Wer würde sich schon für jemand anderen in die Flugbahn der Kugel werfen, wenn er nicht zumindest sehr gut mit diesem befreundet ist?!
Dann ist das Buch leider auch schon fast zu Ende, was ich wirklich schade finde, denn besonders am Ende hat es mir regelrecht den Atem geraubt!
Auf den allerletzten Seiten verzeiht Jac ihrem Vater, was ich eigentlich auch einen schönen Schluss finde.
Doch davor ist die Stelle im Krankenhaus, als Jac Griffin sagt, dass sie nicht mehr zusammenkommen können, da sie die Endlos-Schleife ihrer erkannt hat. Am Ende als sie sich dann von ihm verabschiedet hat, da standen mir wirklich Tränen in den Augen...
Ich fand es einfach so traurig, dass sie keine Beziehung mehr mit Griffin angefangen hat, obwohl ich finde, dass die beiden wirklich gut zusammengepasst hätten.
Jac hat sich da bestimmt sehr anstrengen müssen, da es ja eigentlich ihr großer Wunsch war für immer mit ihm zusammenbleiben und ihn nicht mehr gehen zu lassen. Aber dann hat sie an Griffin und seine Familie gedacht. Ich fand das einfach richtig traurig...

Insgesamt: Ein unglaublich tolles und spannendes Buch!

Haveny

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Leselady schreibt:
. Nur diesen "Finalakt", als William und Ani überlistet wurden fand ich ein wenig simpel. Jac wirft den Totenkopf hoch, William hebt naiv die Hände, um ihn aufzufangen und natürlich folgt passgenau der Stoß in die Tiefe... War der Gang wirklich so hoch und so dunkel, dass William den Unterschied zwischen einem Lederbeutelchen und einem Totenkopf nicht bemerkt hätte..? Na ich weiß nicht... Die Szene hat mir nicht wirklich gefallen, wirkte auf mich irgendwie abgedroschen, wie zu oft in Filmen gesehen...

Der ist wirklich etwas simpel, da kann ich dir nur recht geben. Vorher fand ich die Situation wirklich spannend vor allem als dann auch noch William auftaucht und Jac bedroht wird. Aber diese Situation na ja...
Aber es kann eigentlich gar nicht so dunkel gewesen sein vor allem, da William ja selbst eine Stirnlampe aufhatte, die vorher noch als unglaublich hell bezeichnet wird und ich denke nicht, dass er diese kurz bevor er das Säckchen fangen wollte ausgeschalten hat. Wäre ja auch dumm dann könnte er ja gar nicht sehen, was sie ihm zugeworfen haben.

Haveny

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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glorana schreibt:
Ich fand das Buch einfach genial; diese Verknüpfungen so toll hinzubekommen - die Spannung immer im oberen Level zu hlten, weil man nie genau weiss, wie und wer zusammenhängt-bis hin zu Auflösung, tolles Buch mit super guten Lesefaktor.

Da kann ich dir nur 100%-ig Recht geben (:
Du sprichst mir wirklich aus der Seele ♥

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Nefertari35

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 4 - Kapitel 41-64 (S. 341-Ende)
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Hm, ich fand den Schluß jetzt nicht so toll! Ich hätte mir ein Happy End für die beiden gewünscht, auch wenns ein Klischee ist. Die Charaktere waren in meinen Augen nicht richtig ausgereift. Also Jac z. B. ist in meinem Augen einfach nicht selbstbewußt genug. Sie läßt sich viel zu sehr von ihrer Umwelt steuern. Außerdem versucht sie nicht das Beste aus ihren Gaben zu machen, sondern hadert mit ihnen und jammert oder sie dagt keinem was los ist. Robbie ist ein Träumer, zuwenig Realist und zuwenig im Jetzt verankert. Er meint durch die Gabe an den Lama kann er sein Leben verbessern. Malachai - hier wartet man immer darauf, das da doch ein Bösewicht rauskommt, der er aber gar nicht ist. Es ist schade, das das im Buch aber so rüberkommt und das wird seinem wahren Charakter nicht gerecht. Dieser Polizeiinspektor ist immer etwas undurchsichtig. Da er ja den Tod der Mutter damals aufgenommen hatte, erwartet man immer etwas mehr Engagement, das aber nicht kommt. Bei der Figur um Valentine hätte ich auch etwas mehr Dramatik erwartet, nicht dieses hinnehmen, das es halt so ist. Die Figur des PanchenLama war mir etwas zu unsicher und zuwenig Tat ergreifend, was aber im Rückblick dann doch ganz gut gepaßt hat.
Oft ist es in der geschichte so, das viele Details erzählt werden, sich aber wichtige Ereignisse plötzlich überschlagen und man sich denkt, hui was war das denn jetzt. Die Grundstory um die Reinkaranation der zwei Liebenden finde ich wirklich gut, aber an der Umsetzung hat es schon etwas gehapert.
Rezi folgt.

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