Melvin J. Sandström Der Eindringling

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Inhaltsangabe zu „Der Eindringling“ von Melvin J. Sandström

Ein Unbekannter erscheint einem alten Mann, einem Theologieprofessor, einem blinden Mädchen, einem Bischof, einem Prediger des Wohlstandsevangeliums und einer Prostituierten in einer Bar. Er dringt in ihr Leben ein, stellt unbequeme Fragen – und gibt sich als Jesus zu erkennen. Großartig erzählt!

Wer sich Gedanken über das Wiederkommen von Jesus macht, findet hier eine Antwort.

— Arwen10

Ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt!

— mabuerele

Ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt!

— mabuerele

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  • Ein sympathischer Jesus

    Der Eindringling

    maahandmeeh

    28. April 2014 um 16:25

    Neugierig nahm ich dieses Buch zur Hand, da eine Geschichte mit Jesus als Hauptfigur theologisch eine „heisse Sache“ ist. Meiner Meinung nach handelt und spricht Jesus glaubwürdig. Ich fand keine offensichtlichen Widersprüche zu Jesus, wie er mir in der Bibel begegnet. Die Geschichte ist spannend zu lesen. Manchmal störten mich die eher langen Umgebungsbeschreibungen. Der alte Mann, das Mädchen, seine Mutter und die Prostituierte sind recht realistische Figuren. Den Theologieprofessor kann man sich so auch noch vorstellen, aber der Fernsehprediger und der Bischof finde ich überzeichnet. Dadurch provoziert der Autor und kritisiert indirekt einige Missstände der Christenheit. Das Highlight der Erzählung ist eindeutig Jesus, wie er den Menschen begegnet und was er ihnen sagt. Er ist echt sympathisch.

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  • Jesus wird wiederkommen

    Der Eindringling

    Arwen10

    24. April 2014 um 12:09

    In der Verlagsvorschau vom Brunnen Verlag hat mich dieses Buch schon sehr interessiert und nun habe ich es endlich lesen können. Jesus erscheint verschiedenen Menschen, um zu sehen, ob er noch Glauben auf dieser Erde findet. Was die meisten Leser vielleicht nicht bedenken, Jesus wird tatsächlich eines Tages wiederkommen und keiner weiß, wann das sein wird ! Es kann schon morgen sein ! Sind wir bereit ? Dieses Buch ist eine Fiktion und doch stecken viele ernsthafte Gedanken dahinter. Arnie, der alte Mann, der einmal ein Säufer war, sich bekehrt hat und nun blind ist. Caro mit ihrer Tochter Anna, die das Augenlicht verloren hat. Ein Theologieprofessor, der über seinen Theorien seinen Glauben vergessen hat. Der Fernsehprediger, der über seine Gier nach Geld , seine wahre Berufung verloren hat. Der Bischof, der sich in den starren Formeln seiner Kirche zu Hause fühlt und zuletzt die Prostituierte, die am falschen Platz ist. Sie alle begegnen Jesus. Alle erleben ein Wunder und /oder eine Veränderung. Sehr bezeichnend finde ich, dass Jesus jedem, auch denjenigen die einen falschen Weg gehen, die Hand hinhält. Und Jeder hat die Möglichkeit, sich für ihn zu entscheiden ! Und so ist es auch heute unter den Menschen. Jeder hat die Möglichkeit, sich für Jesus zu entscheiden. Viele wollen es aber nicht. Mit den Konsequenzen aus dieser Entscheidung sterben wir oder werden die Folgen erleben, wenn Jesus zu unserer Zeit wiederkommt. Das Buch lässt sich wunderbar lesen und regt zum Nachdenken an. Ich hoffe, dass sich der ein oder andere Leser mal wieder mit Jesus beschäftigt. Alles, was wir wissen möchten, findet sich in der Bibel. Dort finden wir auch Informationen über sein zweites Kommen. Aus diesem Grund fand ich dieses Buch besonders interessant. Der Autor beschreibt in dieser Erzählung eine mögliche Variante, wie es passieren kann. Am Ende bleibt die Frage, ob wir uns in Belanglosigkeiten verstricken oder ihm entgegen gehen werden. Fazit: Auf knapp 200 Seiten gelingt dem Autor eine äußerst tiefsinnige Geschichte über das Wiederkommen von Jesus, Gottes Sohn.

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  • Leserunde zu "Der Eindringling" von Melvin J. Sandström

    Der Eindringling

    Arwen10

    Ich habe hier noch eine interessante Neuerscheinung Bewerbung: Hier hätte ich gerne gewußt, was euch an diesem Buch interessiert ? Allgemeines: 1. Wer an der Leserunde teilnimmt, verpflichtet sich zum zeitnahen Lesen und Posten in allen Abschnitten. Wem dies aus nichtvorhersehbaren Gründen unmöglich ist, wendet sich unaufgefordert an mich oder Sonnenblume1988. Wir beißen nicht ! Auch wer mit dem Buch nicht zurechtkommt, wendet sich unaufgefordert an uns, wir suchen auch Ersatzleser ! Da in dieser Leserunde wahrscheinlich nur 3 Teilnehmer sind, ist das zeitnahe Lesen mit den anderen Lesern besonders wichtig ! 2. Die Rezension sollte hier bei LB gepostet werden und mindestens noch auf einer anderen Homepage (beim Verlag, amazon, bücher de usw.) 3. Bewerber mit 0 Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Ihr habt aber die Möglichkeit, mindestens ein zuvor gelesenes Buch zu rezensieren und die Rezension in eurem Profil einzustellen und euch per PN bei mir vorzustellen. 4. Das Buch ist im christlichen Brunnen Verlag  erschienen, somit kommen christliche Inhalte im Buch vor. Wen das stört, sollte sich nicht bewerben. 5. Den Threat bitte zum Bewerbungsende im Auge behalten, die hoffentlich glücklichen Leserundenteilnehmer werden hier bekanntgegeben. Zum Buch: Zum Inhalt: Ein Unbekannter erscheint einem alten Mann, einem Theologieprofessor, einem blinden Mädchen, einem Bischof, einem Prediger des Wohlstandsevangeliums und einer Prostituierten in einer Bar. Er dringt in ihr Leben ein, stellt unbequeme Fragen - und gibt sich als Jesus zu erkennen. Der Eindringling ist eine mit historischen Ereignissen angereicherte theologische Fiktion, die Dostojewskis berühmten Text "Der Großinquisitor" ins 21. Jahrhundert verlegt. Jesus erscheint inkognito, um zu sehen, ob er auf Erden Glauben findet. In den geheimnisvoll ineinander verwobenen Begegnungen stellt sich nicht nur den sechs Hauptprotagonisten, sondern auch uns die Frage: Was würden wir tun, wenn Jesus erscheinen würde? Bewerbungsende: Die Bewerbungsfrist endet am 01.04. 2014 Mitternacht. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Leserundenteilnehmer. Wichtig ! Bei diesem Buch muss das Porto in Höhe von 1,60 Euro übernommen werden, da ich die Bücher selbst verschicke. Bitte nur bewerben, wer damit einverstanden ist !

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    • 60
  • Was wäre, wenn Jesus heute auf die Erde käme?

    Der Eindringling

    irismaria

    18. April 2014 um 18:09

    Was wäre, wenn Jesus heute auf die Erde käme? Um diese Frage kreist das Buch „Der Eindringling“ von Melvin J. Sandström. Jesus besucht ganz unterschiedliche Menschen, z.B. einen alten Mann, ein krankes Kind, einen marienfrommen Bischof, einen evangelischen Theologen und einen erfolgreichen Fernsehprediger. Er wird erkannt oder gibt sich zu erkennen und die Menschen reagieren ganz unterschiedlich, aber bei allen verändert die Begegnung mit Jesus etwas. „Der Eindringling“ ist edel aufgemacht und sehr schön zu lesen. Dem Autor gelingt der Spagat zwischen einer gleichnishaften Erzählung und der Einbettung in die heutige Zeit. Die unterschiedlichen Glaubensvorstellungen der Menschen werden gut dargestellt und lassen mich über mein eigenes Gottesbild und den Einfluss des Glaubens auf mein Leben nachdenken. Leider ist das Buch mit 200 Seiten recht kurz, ich hätte gerne noch weitere Begegnungen mit Jesus und noch mehr über die Folgen für diese Menschen gelesen.

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  • Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

    Der Eindringling

    mabuerele

    13. April 2014 um 20:32

    „…Die Gnade ist wie das Wasser, … sie sickert durch die Bruchstücke deines Lebens und sammelt sich am tiefsten Punkt…“   Arnie ist ein knorriger Alter, Peter Hellner ist Professor der Theologie, Anna ist ein blindes kleines Mädchen, Manz katholischer Bischof, Ted ein begnadeter Prediger und Tatjana eine Prostituierte. Alle sechs haben eins gemeinsam. Ihnen begegnet ein Unbekannter. Drei erkennen ihn sofort, den anderen stellt er sich vor. Es ist Jesu, der wissen möchte, ob er noch Glauben findet auf Erden. Die Protagonisten wurden sehr gut charakterisiert. So unterschiedlich wie die betroffenen Personen, so unterschiedlich ist ihre Reaktion. Der Autor lässt Jesu auf jeden so zugehen, wie es seinem Stand entspricht. Dadurch entwickeln sich sehr tiefgehende Gespräche. Im Gespräch erfahre ich als Leser nicht nur, welche Ansichten und Meinungen der Angesprochene hat. Es ergeben sich Einblicke in deren vergangenes Leben. Im Mittelpunkt aber stehen die Kernpunkte des Glaubens. Es geht um die Existenz Gottes, die Auferstehung, Zweifel und Vertrauen. Gleichzeitig ist das Buch an vielen Stellen sehr gesellschaftskritisch. Armut und Machtmissbrauch, Manipulation und krankhafter Ehrgeiz werden dabei thematisiert. Das Buch zwingt zur eigenen Stellungnahme. Wie würde ich reagieren, wenn plötzlich ein Besucher vor mir stände und behaupten würde, Jesu zu sein? Dieser Frage konnte ich mich nicht entziehen. Automatisch habe ich mich mit den Protagonisten verglichen. Jeder wird an der Stelle eine andere Antwort geben. Doch das Buch rüttelt auf. Es zeigt, dass die Entscheidung für Jesu nicht auf die lange Bank geschoben werden kann. Das Buch lässt sich zügig lesen und hat mich tief berührt. Einige Sätze sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen, manche Stellen zweimal lesen. Der Schreibstil ist variabel an den Intellekt der Protagonisten angepasst. Es gibt humorvolle Stellen, harsche Reaktionen und Diskussionen, die auf hohem theologischem und philosophischem Wissen beruhen. Viel Wert legt der Autor auf die emotionale Komponente. Er versteht es, berührende Szenen mit wenigen, aber treffenden Worten wiederzugeben. Im letzten Kapitel, das nur einige Tage nach den Begegnungen spielt, erfahre ich als Leser, ob und wie das Treffen mit Jesu die Menschen beeinflusst hat.   Das Cover ist gelungen. Die helle Stelle im dunklen Braun mit dem Schlüssel zieht den Blick auf sich. Über das Symbol des Schlüssels möge sich der künftige Leser seine eigenen Gedanken machen.    Das Buch hat mir sehr gut  gefallen. Der Autor hat es verstanden, nicht nur den Verstand, sondern auch das Gefühl anzusprechen. Er hat mir viele Impulse zum Nachdenken gegeben und schwierige Fragen des Glaubens lebensnah dargelegt.

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  • Ich möchte sehen, ob ich Glauben auf Erden finde

    Der Eindringling

    LEXI

    10. April 2014 um 13:56

    „Ich möchte sehen, ob ich Glauben auf Erden finde, bevor ich mein Werk vollende.“ Die Erzählung „Der Eindringling“ von Melvin J. Sandström ist zwar eine mit historischen Ereignissen angereicherte theologische Fiktion, die Grundfrage, was Jesus in der heutigen Zeit vorfinden würde, wenn er inkognito auf der Erde erscheint, ist dennoch ein sehr aktuelles Thema. Würde er noch Glauben vorfinden? Würde IHM jemand Glauben schenken? Oder würde er als Verrückter, als Eiferer abgetan? Würde ihm überhaupt jemand Gehör schenken? Der Autor malt anhand einiger fiktiver Begegnungen ein Bild dieses Szenarios, und bedient sich dabei verschiedener Schauplätze. Zunächst steht ein altes Backsteinhaus im Zentrum des Geschehens, in dem ein blinder alter Bewohner mit seiner Katze lebt. Arnie war dem Alkohol zugetan, hatte sich jedoch bereits vor vielen Jahren bekehrt, und seine Reaktion auf Jesu Besuch ist erstaunlich. Im zweiten Kapitel besucht Jesus die theologische Fakultät einer Universität - den Arbeitsplatz eines angesehenen Professors namens Peter Hellner. Der Theologe führt eine beinahe hitzige Diskussion mit dem zunächst unbekannten Besucher und kämpft mit aller Macht um die Erhaltung seiner Glaubenssätze, sucht einen Ausweg aus dem Käfig des Intellekts. Jesu Fragen haben die Macht, alles zu verändern, woran er bislang glaubte und es kommt aus diesem Grund beinahe zu einem Theologenstreit. Der Schauplatz des dritten Kapitels ist eine Klosterkirche, in dessen Umfeld gerade eine Prozession zu Ehren der heiligen Jungfrau Maria stattfindet. Jesus besucht den Organisator, Bischof Pius Manz, sowie zwei Pilger, Caro da Silva und ihre blinde Tochter Anna. Während die Gespräche mit Caro da Silva und Anna Herz erwärmend und tief berührend ausfallen, eskaliert die Unterhaltung mit dem Bischof. In Kapitel vier steht der 48jährige charismatische Unternehmer Ted Weinberger im Mittelpunkt. Weinberger jagt im Namen des Evangeliums und im Namen Gottes Macht und Besitz nach und stellt seinen Erfolg und seine falschen Wertvorstellungen auch über seine Ehefrau Kristin. Auch seine Konfrontation mit dem ungewöhnlichen Besucher verändert einiges im Leben des Firmengründers, er ist jedoch noch nicht zur Umkehr bereit. Jener Handlungsort, der mich persönlich am meisten beeindruckt hat, war eine Bar mit Western-Atmosphäre, im Grunde nichts anderes als ein Bordell. Vitali, der raubeinige Besitzer, handelt mit dem Leid rumänischer, ungarischer und russischer Mädchen, denen er ein Leben im goldenen Westen verspricht, und die anschließend für die Rückzahlung der Reisekosten und der Auslagen als Prostituierte arbeiten müssen. Die Mädchen, die aus Angst vor der Polizei und aus Scham gegenüber den Eltern und Verwandten schweigen, haben längst ihre Unschuld und den Glauben an eine gerechte Welt verloren. Mitten in diesem „Sumpf“ taucht plötzlich Jesus auf. Und verändert die Welt einer ganz bestimmten jungen Frau auf drastische Art und Weise. Der Autor berichtet in wunderschöner Sprache und auf berührende Art und Weise über diese fiktiven Besuche von Jesus, er beschreibt dabei auch anschaulich die Reaktionen seiner Protagonisten auf seine unbequemen Fragen. Keiner der Menschen bleibt von dieser Begegnung unbeeinflusst, ihre Lebenswege sind miteinander verflochten und werden im sechsten und letzten Kapitel „Der siebte Tag“ wieder zusammengeführt. „Der Eindringling“ ist zwar kein dickes, dafür aber ein inhaltlich sehr reiches Buch, von dem man auch persönlich sehr viel profitieren kann. Ich möchte ganz besonders auch die optische Aufmachung hervorheben, die mich bereits beim ersten Anblick begeistert hat. Eine harmonische Farbgestaltung mit symbolträchtiger Zeichnung auf dem Cover wird durch edel erhobene Schrift vervollständigt. Die Erläuterungen im Anhang sind in Kapitel gegliedert und führen Details zu einzelnen Ausdrücken oder historischen Fakten an. Ich kann dieses Buch jedem Menschen ans Herz legen, der sich und seinen Glauben ein wenig näher beleuchten und sich anhand der vorliegenden Erzählung Gedanken darüber machen möchte, wie er selber in einer solchen Situation handeln, denken und fühlen würde. Uneingeschränkte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung, sowie mein herzliches Dankeschön an den Brunnen-Verlag und die Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde für die Zurverfügungstellung dieses Rezensionsexemplars.

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  • Der Eindringling

    Der Eindringling

    KleinerVampir

    05. April 2014 um 19:22

    Buchinhalt: Sechs verschiedene Menschen bekommen Besuch von einem Unbekannten – auf den ersten Blick hat keiner was mit den anderen zu tun. Sei es nun ein Theologe, ein Kirchenmann, ein Fernsehprediger, eine Prostituierte, ein blindes Mädchen oder ein alter Mann. Der Unbekannte ist kein Geringerer als Jesus selbst, der diese unterschiedlichen Menschen aufsucht, um nachzusehen, wie tief deren Glaube in der heutigen schnelllebigen Zeit denn noch ist –jedem von ihnen stellt er unbequeme Fragen: Von den einen wird er sofort erkannt, andere glauben nicht mal, was sie vor ihrer Nasenspitze sehen. Was er jedem von ihnen vorhersagt, ist, dass er die Früchte seines Glaubens am siebten Tag ernten wird. Wie sehr die einzelnen Personen schließlich doch miteinander verwoben sein werden, ahnt zunächst aber keiner…. Persönlicher Eindruck: Das Buch ist eine Art spezielles Tagebuch, in dem an jedem Tag die Geschichte einer Person erzählt wird, die Kontakt zu Jesus hat. Genau dieser Kontakt wird alle Personen entscheidend verändern; dabei bedient sich der Autor sechs Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Genau diese Art der Erzählung hat mich schon beim Lesen des Klappentextes neugierig gemacht. Meine Gefühle beim Lesen der einzelnen Episoden waren durchweg gemischt. Während die Begegnung mit dem alten Mann und dem blinden Mädchen beispielsweise gut zu lesen und nachzuvollziehen war, war mir das Gespräch mit dem Theologieprofessor einfach zu intellektuell und schwer verdaulich, so dass ich manchmal nicht sofort folgen konnte. Interessant zu lesen war das Thema Fernsehprediger – für mich verbunden mit reichlich Kopfschütteln und Verblüffung, was manche Menschen sich anmaßen und im „Namen Gottes“ eine Profitgier an den Tag legen. Der Bischof war für mich als Leser bei Weitem die kontroverseste Figur. Marienverehrung gut und schön – aber hier blieb mir vor allem ein Satz ins Gedächtnis eingebrannt: Du sollst Dir kein Bildnis machen. Man fragt sich beim Lesen durchaus, wie weit eine Heiligenverehrung denn gehen sollte und ob es dem Menschen überhaupt zusteht, zu bestimmen, wer heiliggesprochen wird und wer nicht. Versteht mich bitte nicht falsch: im Buch geht es nur um Maria und um einen Marienwallfahrtsort, was ich nicht in Abrede stelle. Das mit den anderen Heiligen ist nur der Gedanke, der sich mir angesichts des Verhaltens des Bischofs danach aufdrängt. Der Bischof war für meinen Geschmack einfach zu fixiert. Vielleicht bin ich zu kritisch, aber was in der Erzählung am siebten Tag schließlich für den Bischof folgt, mag jeder selbst nachlesen. Besonders gefallen hat mir der Schluß. Der Großteil der handelnden Figuren war schließlich doch miteinander verbunden – aufgrund der Gemeinsamkeit Gottvertrauen und tiefem Glauben an Jesu Worte. Das Ende war rund und stimmig und durchaus befriedigend. Insgesamt ist dieses Buch schwer zu bewerten. Auf jeden Fall eine Erzählung zum Nachdenken, keine Frage. Mich hat es allerdings nicht so vom Hocker gerissen, wie ich ursprünglich gehofft hatte. Ich persönlich hätte mir mehr Roman gewünscht, denn theologische Abhandlung. Aufgrund der Tatsache, dass man sich beim Lesen immer wieder fragt, was man selbst denn tun würde, würde einem Jesus leibhaftig begegnen, vergebe ich noch vier Punkte. Es ist ein Buch für Kenner, weniger für die breite Masse.

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  • JEsus wie er heute erscheinen könnte

    Der Eindringling

    gusaca

    10. March 2014 um 12:10

    Jesus sucht in einzelnen Erzählungen heute den Kontakt zu 6 verschiedenen MEnschen. 6 Menschen, die ihn alle unterscheidlich wahrnehmen und annehmen. 6 Menschen, die am Ende doch irgendwie in Beziehung stehen und durch ihr Treffen mit JEsus ihr LEben und ihre EInstellung dazu ändern werden. Die MEnschen, die ihn annehmen werden, gelangen durch JEsus in den HImmel. Der Eindringling ist eine schöne Erzählung in der die 6 Hauptpersonen dazu aufgefordert werden auf JEsus tatsächliches Erscheinen zu reagieren. Entsprechend der Personen fällt diese Reaktion sehr unterschiedlich aus. Vom vorbehaltlosen Glauben über wissenschaftliches Argumentieren, vom sofortigen Erkennen bis zur VErleugnung reichen die REaktionen der MEnschen. Und der LEser wird mit einbezogen. " Was würden wir tun, wenn JEsus tasächlich erscheinen würde?" " Bräuchten wir ein Wunder um ihn zu erkennen und an ihn zu glauben?" Diese Mischung aus theologischer Fiktion und historischem Thema wird mit einem wunderbaren Schreibstil dem LEser nähergebracht. Verschiedene Geschichten werden miteinander verwoben und am Ende erscheint eine klare Erzählung, die auf den HImmel zustrebt.

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