Mende Nazer

 4.2 Sterne bei 220 Bewertungen
Autorin von Sklavin, Tochter der schwarzen Berge und weiteren Büchern.
Mende Nazer

Lebenslauf von Mende Nazer

Mende Nazer, geboren in den Nuba Bergen, ist heute britische Autorin und aktive Menschenrechtlerin. Großes Aufsehen erregte sie durch ihren autobiografischen Roman "Slave", in dem sie von ihrem schweren Schicksal als jahrelange Sklavin berichtet. Nur wenig später wurde das Buch unter dem Tital "I Am Slave" verfilmt. Nachdem sie als Flüchtling um Asyl in Großbritannien gekämpft hatte, wurde sie 2006 zur britischen Staatsbürgerin. Heute lebt Mende Nazer in London.

Alle Bücher von Mende Nazer

Sklavin

Sklavin

 (208)
Erschienen am 03.03.2014
Tochter der schwarzen Berge

Tochter der schwarzen Berge

 (5)
Erschienen am 01.10.2008
Befreit

Befreit

 (3)
Erschienen am 21.09.2007
Sklavin

Sklavin

 (3)
Erschienen am 01.01.2003
Slave

Slave

 (1)
Erschienen am 31.12.2003

Neue Rezensionen zu Mende Nazer

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Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

Erschütternd! Ein Buch, das unter die Haut geht.
Samairevor 3 Monaten

Die junge Mende lebt glücklich mit Ihrer Familie in den Nubabergen. Dass im Sudan Krieg herrscht wissen die Älteren im Stamm, jedoch scheint er weit weg und keine Gefahr für den friedlebenden Stamm. Eines Tages geschieht die Katastrophe und Mendes Dorf wird überfallen. Mende wird von Ihrer Familie getrennt und muss fortan mehr ertragen, als ein Mensch ertragen sollte. Als Sklavin verkauft, landet sie bei einer Familie in der Stadt und schließlich im entfernten Europa.

Ich hatte "Sklavin" wirklich schon jahrelang in meinem SuB und konnte mich nie wirklich aufraffen es endlich einmal zu lesen. Jetzt wünschte ich, ich hätte es früher getan. Mendes Geschichte ist schrecklich und erschütternd und sollte von jedem gelesen und weitergegeben werden. Denn Mendes Geschichte spielt nicht nur im weit entfernten Sudan, sondern mitten in Europa. In Lodon. Was Mende auf Ihrem Weg in die Freiheit erlebt ist erschüternd und wirklich schrecklich und berührt damit ungemein.
Leider bleibt das Ende sehr offen, einfach, weil zum Entstehen des Buches die Geschicht noch nicht auserzählt war. Das führte dazu, dass ich selbst recherchieren musste, wie es Mende schlussendlich ergangen ist. Das ist auf der einen Seite ein gutes Zeichen, da mich das Buch so sehr beschäftigte, dass ich mich weiter damit befasste, auf der anderen Seite bleibt das Ende unvollständig, weswegen ich einen Punkt abziehen muss.

"Sklavin" ist ein erschütterndes Buch, das uns vor Augen hält, dass man kämpfen muss. Kämpfen für eine bessere Welt.

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Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

Erfreifend, erschütternd, berührend.
tinirini77vor 2 Jahren

Mende ist noch ein kleines Mädchen, als sie von ihrer Familie getrennt und verschleppt wird. Sie wird als Sklavin an eine arabische Familie verkauft und erlebt dort viel Schmerz, Demütigung und Ungerechtigkeit.  Mich hat ihr Schicksal sehr berührt und gleichzeitig macht es mich wütend und schockiert mich, dass Sklaverei selbst in der heutigen Zeit noch existiert. Mende hatte Glück dadurch, dass sie auch in den Medien present war. Doch wie viele teilen ihr Schicksal und haben weniger Glück...

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Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

Mendes Lebens-und Leidensgeschichte
Nikjesvor 2 Jahren

"Sklavin" von Mende Nazer ist aus einer wahren und sehr tragischen Lebens- und Leidensgeschichte entstanden. Das noch junge Mädchen lebt friedlich in ihrem Elternhaus, fern von Gewalt und Leiden. Doch eines Tages wird das kleine Dorf in den Nubabergen überfallen und Mende wird verschleppt. Noch auf dem Weg wird sie vergewaltigt und anschließend als Sklavin verkauft. Anfangs kann sie es nicht wahrhaben, dass  ihr Leben eine so schreckliche Wendung genommen hat. Sie muss in Ungewissheit über ihre Zukunft und das Überleben ihrer Familie leben und ist zudem ganz auf sich alleine gestellt. In den nächsten Jahren dient sie mehreren Familien, wird dabei schrecklich behandelt und sieht kleinen Sinn mehr in ihrem Dasein. Doch nach vielen Jahren der Gefangenschaft schafft sie es zu fliehen und in England ein neues Leben zu beginnen. Sie muss das ganze Konzept eines freien Lebens welches sie selbst bestimmen kann neu erlernen und findet zudem heraus, dass ihre Familie noch am Leben ist. Doch aufgrund der schwierigen Umstände, kann sie noch nicht zurück nach Hause reisen. Doch aufgeben wird die starke, junge Frau niemals.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Hier in Deutschland kann man es sich kaum vorstellen, wie schrecklich und gewaltsam das Leben in vielen Ländern und Regionen der Welt abläuft. Es fasziniert mich, wie Mende es so lange durchgehalten hat und jetzt ein neues Leben beginnen kann. Ich hoffe, dass ihre Stärke noch andere Menschen die vielleicht genauso schrecklich behandelt wurden dazu motivieren kann, niemals aufzugeben.

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