Mende Nazer , Damian Lewis Sklavin

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Inhaltsangabe zu „Sklavin“ von Mende Nazer

Man nannte sie "yebit"- das arabische Wort für jemand, der es nicht wert ist, einen Namen zu tragen. Sie schlief eingesperrt in einem Verschlag, sie arbeitete Tag und Nacht, sie wurde geschlagen und bekam keinen Pfennig Lohn. Und das Schlimmste: Sie durfte nicht einen Schritt nach draußen tun ... Dies ist die Geschichte der jungen Nubafrau Mende Nazer, die nicht etwa vor 200 Jahren spielt, sondern heute, im 21. Jahrhundert. Mendes Geschichte ist kein Einzelfall. Und sie endet nicht im tiefen Afrika, sondern bei unseren Nachbarn in Europa: Denn am Tiefpunkt einer jahrelangen erniedrigenden Sklavenexistenz in Khartoum wird Mende nach England verschickt - als Sklavin des Geschäftsträgers des sudanesischen Botschafters in London.

Ergreifend, erschütternd, berührend.

— tinirini77
tinirini77

Dieses Buch kann man eigentlich gar nicht bewerten, denn es zeigt ein schreckliches Schicksal, das anscheinend im Moment noch vielen Mensche

— Gelinde
Gelinde

Lest dieses Buch!!! Es öffnet die Augen und zeigt was hinter den Kulissen eines scheinbar heiligem Europas stattfindet.

— Tine-read-a-lot
Tine-read-a-lot

Wer glaubt, Sklaverei in Europa gibt es heute nicht mehr, der sollte dieses Buch zur Hand nehmen und sich eines Besseren belehren lassen.

— Osilla
Osilla

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    Sklavin
    tinirini77

    tinirini77

    18. September 2017 um 10:50

    Mende ist noch ein kleines Mädchen, als sie von ihrer Familie getrennt und verschleppt wird. Sie wird als Sklavin an eine arabische Familie verkauft und erlebt dort viel Schmerz, Demütigung und Ungerechtigkeit.  Mich hat ihr Schicksal sehr berührt und gleichzeitig macht es mich wütend und schockiert mich, dass Sklaverei selbst in der heutigen Zeit noch existiert. Mende hatte Glück dadurch, dass sie auch in den Medien present war. Doch wie viele teilen ihr Schicksal und haben weniger Glück...

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  • Mendes Lebens-und Leidensgeschichte

    Sklavin
    Nikjes

    Nikjes

    25. July 2017 um 12:58

    "Sklavin" von Mende Nazer ist aus einer wahren und sehr tragischen Lebens- und Leidensgeschichte entstanden. Das noch junge Mädchen lebt friedlich in ihrem Elternhaus, fern von Gewalt und Leiden. Doch eines Tages wird das kleine Dorf in den Nubabergen überfallen und Mende wird verschleppt. Noch auf dem Weg wird sie vergewaltigt und anschließend als Sklavin verkauft. Anfangs kann sie es nicht wahrhaben, dass  ihr Leben eine so schreckliche Wendung genommen hat. Sie muss in Ungewissheit über ihre Zukunft und das Überleben ihrer Familie leben und ist zudem ganz auf sich alleine gestellt. In den nächsten Jahren dient sie mehreren Familien, wird dabei schrecklich behandelt und sieht kleinen Sinn mehr in ihrem Dasein. Doch nach vielen Jahren der Gefangenschaft schafft sie es zu fliehen und in England ein neues Leben zu beginnen. Sie muss das ganze Konzept eines freien Lebens welches sie selbst bestimmen kann neu erlernen und findet zudem heraus, dass ihre Familie noch am Leben ist. Doch aufgrund der schwierigen Umstände, kann sie noch nicht zurück nach Hause reisen. Doch aufgeben wird die starke, junge Frau niemals. Mich hat das Buch sehr beeindruckt. Hier in Deutschland kann man es sich kaum vorstellen, wie schrecklich und gewaltsam das Leben in vielen Ländern und Regionen der Welt abläuft. Es fasziniert mich, wie Mende es so lange durchgehalten hat und jetzt ein neues Leben beginnen kann. Ich hoffe, dass ihre Stärke noch andere Menschen die vielleicht genauso schrecklich behandelt wurden dazu motivieren kann, niemals aufzugeben.

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  • Sklavin

    Sklavin
    Gelinde

    Gelinde

    16. February 2017 um 21:41

    Sklavin, von Mende Nazer (und Damien Lewis) Cover: Es zeigt das Profilbild der Autorin Mende Nazer Inhalt: Mende erlebt eine glückliche Kindheit in den Nuba-Bergen im Sudan in Afrika. Als sie ungefähr 10 Jahre alt ist, wird ihr Dorf überfallen und sie entführt und als Sklavin verkauft. Nun wird sie nur noch „yebit“ genannt, was >Mädchen das nichts wert ist< bedeutet. Eine schreckliche Zeit beginnt für sie. Jahrelang wird sie in Khartum als Sklavin gehalten, dann wird sie sogar als Sklavin nach England geschickt. In London, bei einer sudanesischen Botschafterfamilie soll ihr Schicksal so weitergehen. Und das alles im hier und heute, im 21.Jahrhundert. Meine Meinung: Ein Buch das erschüttert. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Am Anfang erfahren wir von ihrem Leben, das so ganz anders ist als wir er uns vorstellen können. Es hat seine eigenen Regeln und Gesetze. Es orientiert sich an der Natur und seiner Umwelt. Im Dorf selber gibt es ein großes Für und Miteinander, doch der Krieg kommt auch hier hin. Auch das Thema Beschneidung, das wir uns gar nicht vorstellen können (ist für mich immer noch unbegreifbar, wie Mütter das ihren Kindern antun können) wird erwähnt. Im zweiten Teil geht es um ihre Zeit als Sklavin in Khartum. Es wird geschildert wie sie misshandelt und wie durch psychische Grausamkeit ihr Wille gebrochen wird. Einfach unglaublich. Im dritten Teil erfahren wir, wie sie nach London kommt und wie sich das Schicksal für sie wendet und ihr die Flucht gelingt. Autorin. Mende Nazer ist aufgewachsen in den Nuba-Bergen im Sudan. Heute lebt sie in London. Mein Fazit: Dieses Buch kann man eigentlich gar nicht bewerten, denn es zeigt ein schreckliches Schicksal, das anscheinend im Moment noch vielen Menschen auf der Welt erdulden müssen. Das macht mich fassungslos.

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  • Wer glaubt, Sklaverei in Europa gibt es heute nicht mehr, der irrt.

    Sklavin
    Osilla

    Osilla

    05. November 2016 um 17:28

    Der Roman Sklavin ist eine chronologisch aufgebaute Autobiographie der aus den Nuba-Bergen des Sudans stammenden Autorin. Wer Interesse an afrikanischer Kultur und Tradition hat, dem sei dieses Buch empfohlen. Schon mit Waris Diries Bestseller Wüstenblume wurde auf bestehende Probleme in Afrika aufmerksam ge-macht. Sie selbst wird auf dem Buchrücken dieses Taschenbuchs zitiert: "Mit ihrer Geschichte hat Mende die Qualen unserer afrikanischen Schwestern sichtbar gemacht. Ich bete und hoffe das Beste für Mende!" Waris Dirie beschäftigt sich in ihren Werken allerdings zumeist mit ritueller Genitalverstümmelung und Polygamie. Das Thema der Beschneidung von Frauen wird in Sklavin zwar auch beschrieben, aber es steht eher am Rande der Erzählung. Der Missbrauch von Sklaven wird allerdings schonungslos veranschaulicht. Zusätzlich setzt sich Mende Nazer aber auch mit Missständen der westlichen Kultur auseinander. Wie kann ein Mensch Jahre lang mitten in London als Sklavin gefangen gehalten werden?Mende Nazer (geb. um 1980) beschreibt ihr eigenes Schicksal. Als 12-jährige erlebt sie, wie arabische Milizen ihren Stamm überfallen, die Häuser des Dorfes niederbrennen, die Männer ermorden, Frauen und Kinder schänden und entführen. Sklavenhändler verkaufen Mende an eine wohlhabende arabische Familie, die sie quält und misshandelt. Dort, in der Hauptstadt Khartum, muss sie ein menschenunwürdiges Leben führen, als Sklavin die häuslichen Arbeiten verrichten und auf die Kinder aufpassen. Man nennt sie nicht bei ihrem Namen, sondern ruft sie lediglich "Yebit", was so viel heißt wie "Mädchen, das es nicht wert ist, einen Namen zu tragen". Viele Jahre verbringt Mende Nazer in Gefangenschaft und wird sogar nach London an die Schwester ihrer Herrin verliehen, deren Mann bei der Botschaft als Diplomat arbeitet und vom Verbot der Sklaverei in der westlichen Welt informiert ist. Dort muss sie weiterhin in Einsamkeit leben, darf das Haus aber ab und an für kurze Zeit verlassen, um Besorgungen zu erledigen. Zum ersten Mal nach vielen Jahren in der Sklaverei kann sie auf einen Markt gehen. 2000 findet sie schließlich einen Nuba, dieser und der Journalist Damien Lewis (späterer Co-Autor ihres Buches) verhelfen ihr zur Flucht.Wer jetzt meint, damit hätte die Geschichte schon ein gutes Ende genommen, der irrt. Mende Nazer stellt einen Antrag auf Asyl, der allerdings nach zwei Jahren abgelehnt wird, da die britischen Behörden der Meinung sind, ein Sklave werde nicht politisch verfolgt und habe daher kein Anrecht auf Asyl. Sie sei eine illegale Einwandererin. Die Abschiebung stand ihr bevor. Diese Vorkommnisse bewegen Mende Nazer 2002 dazu, ihren Roman zu schreiben, der zunächst nur in Deutschland erschien und somit von den britischen Behörden nicht wahrgenommen wurde. Durch den Protest von Medien und Lesern, sowie der Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen, wird die Abschiebung abgewendet und die Autorin als Flüchtling anerkannt. 2006 bekam sie die britische Staatsbürgerschaft.Die hier rezensierte Taschenbuchausgabe von 2006 enthält nach Damien Lewis Epilog über seine Sicht von Mende Nazers Fall und einem angefügten Fernsehinterview der beiden noch ein Nachwort des Selben. In diesem Nachwort beschreibt er die Arbeit an diesem Buch. Auch von Mende Nazer wurde ein Nachwort hinzugefügt, in dem sie über ihren Streit um Asyl, sowieso die Zeit nach ihrer Flucht berichtet.Das Buch ist eher umgangssprachlich verfasst, die Sprache ist sehr einfach gehalten, was sicherlich auch mit Mende Nazers mangelnder Kenntnis der englischen Sprache zusammen hängt. Aus diesem Grund nahm sie auch die Unterstützung des Journalisten Damien Lewis an, der ihr half dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Das Buch lässt sich somit leicht und schnell lesen und ist auf jeden Fall als Lektüre für zwischendurch geeignet. Der Beginn des Werkes, also die Erzählung über Mende Nazers Kindheit, fällt leider etwas lang und somit zäh aus, worüber man aber durch die später geschilderte Handlung hinwegsehen kann. Die subjektive Sichtweise, in der dieses Buch verfasst ist, soll die breite Öffentlichkeit ansprechen und informieren. Es handelt sich hierbei also um einen Appell an die Menschlichkeit. Mende Nazers Buch ist sehr bewegend und lebt durch die Beschreibung ihrer schockierenden Erfahrungen, keineswegs aber wegen eines wirkungsvollen Schreibstils. Dieser sorgt eher dafür, dass das Werk authentisch und aufrichtig wirkt. Waris Diries Werk ist literarisch gesehen also dem Mende Nazers um einiges voraus. Doch wer gefallen an ihren Büchern hatte, der sollte Sklavin auch zur Hand nehmen, da in diesem Buch einen neuer Aspekt afrikanischer Probleme dargestellt wird und hier ist Europa zunächst nicht die Lösung aller Probleme.

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  • GESCHLAGEN - GEDEMÜTIGT - VERKAUFT

    Sklavin
    Suhani

    Suhani

    12. August 2016 um 23:13

    Also ich muss sagen, das Buch war echt keine leichte Kost - was ich auch nicht erwartet habe, davon mal ab. Aber der Prolog ließ schon ahnen, was Mende alles erleiden musste. Nach dem Prolog fing das Buch erstmal ganz friedlichan. Mende erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Familie und wie sie lebten. Zwar mitten im Busch der ohne Ziwilisation, aber dafür um so liebevoller in mitten Ihrer Verwandtschaft im kleinen Nubadorf. Es ist wirklich schön zu "sehen" wie Mende eine glückliche Kindheit verlebt, zwar mit den Pflichten, die sie innerhalb ihrer Familie hat, aber immer liebevoll behütet behandelt worden ist. Der erste Schock für Mende war dann um so schlimmer, als sie beschnitten werden sollte. Sie wollte es nicht, doch hatte sie auch eben volles Vertrauen zu ihren Eltern und Stammesangehörige, die ihr erzählten das es gar nicht schlimm sei und es schon bei allen in ihrem Alter gemacht worden ist. Und das es sogar was gutes ist ..... Tja, WIE schlimm so eine Beschneidung ist wissen wir eigentlich - wer nicht, der kann es hier nachlesen. Mende beschreibt das was ihr damit und wie es ihr angetan wird hautnah! Aber irgendwann verzeiht sie ihren Eltern und so kann der Leser Mende noch eine Zeit weiter im friedlichen Dorfleben mit einigen Höhepunkten folgen. Bis zu ihrem 12. Lebensjahr, als nachts ihr Dorf von den Mudschaheddin überfallen wird und sie und andere Kinder aus dem Dorf zur Sklaverei entführen. Von da an ist Mendes Leben die Hälle. Noch als Kind, das nicht mal weiß was Straßenlaternen sind, wird sie in die Sklaverei verkauft und muss lernen sich dort zu fügen, wenn sie überleben will. Sie versteht die Welt nicht mehr und lernt doch zu überleben und gibt die Hoffnung auf Freiheit nie auf. Als sie dann von ihrer Herrin an ihre Schwester in London weiter gereicht wird, schöpft Mende neue Hoffnung, denn immerhin ist London eine zwivilisierte und moderne Stadt ....... Aber auch da weit gefehlt. Das schlimme daran - Ihr neuer Herr ist selber ein hohes Tier in der Botschaft von Sudan! Auch hier in London muss sie wieder in Sklaverei sehen, das sie überlebt und verkommt immer mehr seelisch, das sie sogar schon an Selbstmord denkt. Bis eines tages sie eine einzige Chance bekommt ....... Wenn man das jetzt so liest, dann könnte man meinen, das es in einer unzevilisierten Zeit im letzten Jahrhundert oder so spielt, aber weit gefehlt. Wie im Klapptext schon steht, es passierte Ende der 90ger Jahre bis in den Anfang von 2000! Und bis heute ist die Sklaverei noch nicht gänzlich ausgemerzt! Mein Fazit: Ein Buch, das den schlimmen Lebensweg eines noch unschuldigen Mädchens schildert, das im 21. Jahrhundert in die Sklaverei verkauft wurde und doch nie ihren Lebensmut ganz verlor.

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  • Sklavin von Mende Nazer

    Sklavin
    Maggi90

    Maggi90

    16. September 2013 um 13:08

    Mende wächst als Nuba auf und lebt mit ihrer Familie friedlich in den Nuba Bergen bis eines Tages die Araber ihr Dorf überfallen und die Kinder verschleppen. Von da an nimmt ihr Leben eine schreckliche Wendung. Sie wird als Sklavin verkauft und so schlecht behandelt wie man es sich kaum vorstellen kann. Mich persönlich hat die Biographie von Mende Nazer wirklich beschäftigt und gefesselt. Es ist unvorstellbar, was sie durchgemacht hat. Für mich ist es nicht nachvollziehbar wie man einen Menschen so schrecklich behandeln kann und wie ein Mensch etwas derartiges ertragen kann. Was mich besonders schockiert ist die Tatsache, dass die Ereignisse noch nicht lange her sind. Es ist er erschreckend wie leicht es auch nach der Jahrtausendwende noch ist Sklaven in ein zivilisiertes Land wie England zu schmuggeln. Was mir noch gut gefallen hat waren Mendes Schilderungen am Ende des Buches. Man macht sich kaum Gedanken wie schwer es für sie sein musste sich in unseren Alltag einzugliedern, nachdem sie ihre Sklavenhäuser nie verlassen hat. Nicht einmal ihre Adresse kennt sie und drei mal am Tag zu essen ist für sie unvorstellbar schwierig. Das Ende stellte für mich eine Reflexion des kleinen Nuba Mädchens vom  anfang dar, welches in seiner einfach Welt, weitab von unserem "Fortschritt" lebt und die Dinge auf die einfachste Weise betrachtet. Ein wirklich gelungenes Buch. Es ist spannend, jedoch auch erschreckend und unglaublich gut geschrieben.

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  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2013 um 16:28

    Mende Nazer wurde 8 Jahre als Sklavin im Sudan und London gehalten, bis ihr die Flucht gelang.. Hier erzählt sie ihre schreckliche Leidensgeschichte und auf jeder Seite freut oder leidet man mit ihr mit.. Leider gibt es oft Wiederholungen (Erklärungen), die man so nicht gebraucht hätte und die meinen Lesefluss ein wenig gestört haben, aber da ist jeder ja anders. ;) Ansonsten geht das Buch unter die Haut.. und es ist echt furchtbar, dass es heute noch Menschen gibt, die nicht geachtet und auf solch schreckliche Weise erniedrigt werden.. :(

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  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    HISTORY13

    HISTORY13

    19. November 2012 um 17:08

    Es wird die Geschichte von Mende erzählt wie diese zur Sklavin wird und sich am Ende befreit.

  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    julikind65

    julikind65

    12. November 2012 um 11:54

    Ein Schicksal, das mir wirklich an die Nieren ging. Unfassbar, dass so etwas in der heutigen Zeit Realität sein kann. Teilweise wirklich heftig. Ich habe mitgelitten und das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Es hat mich auch hinterher noch lange beschäftigt.

  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    Finesty22

    Finesty22

    03. October 2012 um 18:41

    Die schockierende Geschichte eines Mädchens, welches entführt, misshandelt und als Sklavin gehalten wurde. Die Geschichte Mende Nazer´s hat mich sehr bewegt nicht nur wegen ihres tragischen Schicksals welches sie wehrend ihrer Zeit als Sklavin erleiden musste, sondern auch durch ihre Schilderungen über ihre einfache aber glückliche Kindheit in den Nubabergen. Alles in allen ein sehr empfehlenswertes Buch das über Missstände in der heutigen zeit aufklärt.

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  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    blueberry7

    blueberry7

    03. September 2012 um 09:12

    gute Geschichte, aber der Schreibstil an manchen Stellen etwas zu kindlich............

  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    11. April 2012 um 09:39

    Mende wurde als 12 Jährige entführt - um sieben Jahre als Sklavin gehalten zu werden. Anschließend wird sie nach London verkauft - und sie kämpft, kämpft für ihre Freiheit, ihr Leben und ihren Stamm. Dies ist ein Buch, das mich sehr tief berührt hat, ich denke auch jetzt noch häufiger darüber nach. Mende beschreibt ihr Leben ehrlich und authentisch, ohne das ich den Anschein habe, dass sie Mitleid erwecken will. Sie sieht, wie Freunden und Bekannten ermordet werden, Kindern wird die Kehle durchgeschnitten. muss jahrelang in einem kalten und engen Verschlag leben, wird misshandelt und missbraucht. Wirkliche Hochachtung habe ich davor, dass sie trotz der schlimmen Erlebnisse ( oder gerade deswegen?), ihre Träume und Hoffnungen aufrecht erhält. Ein wirklich tolles Buch. Wer sich für fremde Kulturen interessiert, sollte dies Lesen. Ein Buch, dass die Menschen auffordert, die Augen zu öffnen und nicht wegzusehen. Für die Menschen

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  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    didem_potter

    didem_potter

    24. November 2011 um 13:05

    dieses Buch hat sehr tief meine Seele berührt.. schockierend das es immernoch Sklaverei im 21. Jahrhundert gibt.. ich finde es unendlich traurig, gleichzeitig aber wunderschön, das sie irgendwann die Kraft und den Mut hat, dagegen anzukämpfen..

  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    Thrill

    Thrill

    05. November 2011 um 21:34

    Mende ist noch ein Kind, als ihr Dorf im Sudan in den Nuba-Bergen von der arabischen Miliz überfallen wird. Die wunderschöne Kindheit hat ein jähes Ende und Mende wird verschleppt und in die Sklaverei verkauft. Zunächst bleibt sie mit den vielen anderen entführten Mädchen im Haus des Sklavenhändlers um dann von dort aus nach Khartoum zu einer Familie verkauft zu werden. Rahab, die "Herrin" des Hauses hat kein liebes Wort für Mende übrig und von nun an ist sie ein Mensch zweiter Klasse und wird wie Vieh behandelt. Sie schuftet von früh bis spät und wird tagein tagaus gedemütigt und psychisch misshandelt. Nach langen Jahren wird sie schliesslich wie eine Ware nach England, zur Schwester von Rahab, weitergereicht. Auch dort nimmt das Martyrium kein Ende, zunächst wird sie nett empfangen um dann aber nach kurzer Zeit schon auf viel schlimmere Verhältnisse zu stoßen. Bald schon geht es Mende so schlecht, dass sie an Selbstmord denkt. Als die Familie dann in den Sudan in den Urlaub reist, wird Mende an eine befreundete Familie in London weitergereicht. Dort lernt sie erstmalig ein normales Leben kennen, hat Freiheiten und findet den Mut zur Flucht. Verzweifelt sucht und findet sie schliesslich weitere Nuba an die sie sich in ihrer Not wenden kann. Als schliesslich ihre "Herren" wieder aus dem Urlaub zurück sind, flieht Mende und geht so den ersten Schritt in die Freiheit. Doch wirklich frei ist sie erst viele, viele Jahre später. Nach etlichen Gerichtsverhandlungen, Morddrohungen und Presseaufrufen. Mendes Geschichte hat mich sehr berührt und geschockt. Vorallem die ausführliche Beschreibung der Beschneidungsszene und die Erkenntnis das Sklaverei heute noch in unserer Welt Gang und Gebe zu sein scheint.

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  • Rezension zu "Sklavin" von Mende Nazer

    Sklavin
    WildRose

    WildRose

    16. May 2011 um 16:20

    Ich kann nur eines sagen: Dieses Buch hat mich tief in meiner Seele berührt. Es macht auf ein wirklich schlimmes, grausames Thema aufmerksam - Sklaverei im einundzwanzigsten Jahrhundert und das traurige Leben vieler versklavter Kinder. Mende Nazer hat wahnsinnig großen Mut bewiesen, als sie ihr Leiden nicht einfach "totgeschwiegen" hat. Eine sehr starke junge Frau! Und das Buch war auch perfekt.

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