Nachdem auch in der TV-Serie bereits auf das JFK-Attentat eingegangen (und der CSM als wahrer Attentäter angedeutet) wurde, war ich gespannt, welche zusätzlichen Aspekte diese Graphic Novel aufgreifen wollte. Von der visuellen Seite her gibt es da absolut nichts auszusetzen. Die Bilder von Menton3 sind beeindruckend und äußert stimmig. Die Geschichte drumherum hingegen ... hat viele inhaltliche Sprünge, macht Andeutungen und verliert sich in politischen Bemerkungen über die politische Situation der 1960er und 1970er Jahre. Es ist auch keine X-Akte im eigentlichen Sinne, sondern bloß eine Erzählung über alte Zeiten, der Mulder beiwohnt. Dadurch kommt in keinem Moment das alte X-Files-Feeling auf. Im Gegenteil: Die Story ließ mich ziemlich kalt. Irgendwie hatte ich mir hier mehr erwartet.
Beeindruckende Bilder, maue Story


