Meredith Haaf

 3.5 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von Wir Alphamädchen, Heult doch und weiteren Büchern.

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Streit!

Neu erschienen am 21.09.2018 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Meredith Haaf

Wir Alphamädchen

Wir Alphamädchen

 (29)
Erschienen am 08.06.2009
Heult doch

Heult doch

 (12)
Erschienen am 14.09.2011
Streit!

Streit!

 (0)
Erschienen am 21.09.2018

Neue Rezensionen zu Meredith Haaf

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Revontulets avatar

Rezension zu "Wir Alphamädchen" von Meredith Haaf

Rezension zu "Wir Alphamädchen" von Meredith Haaf
Revontuletvor 6 Jahren

Eine tolles Buch zum Einstieg in den Feminismus.
Ich habe mich bis jetzt nie für eine Feministin gehalten, weil das für mich etwas militantes war, etwas, dass Frauen dazu bringt, sich die Haare abzuschneiden und ihre BHs zu verbrennen.
Aber in diesem Buch geht es um Frauenthemen, die wichtig sind und für die es sich zu kämpfen lohnt. Wichtige Themen wie Verhütung, Vergewaltigung, Arbeitsplätze,... werden angesprochen, und zwar auf eine witzige und leicht verständliche Art.
Ich kann jetzt mit gutem Gewissen behauten, dass ich Feministin bin und trotzdem lebe ich als Frau und mit BH und kann mich des Lebens erfreuen.

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capkirkis avatar

Rezension zu "Heult doch" von Meredith Haaf

Rezension zu "Heult doch" von Meredith Haaf
capkirkivor 7 Jahren

Meredith Haaf schreibt über ihre Generation, über die gut ausgebildeten 20- bis 30-Jährigen.
Und dies ist keine Ansammlung von rührigen "Wisst ihr noch" - Momenten, sondern ein Appell.
Wacht auf, mischt euch ein, übernehmt Verantwortung, sich auf Facebook über politische Entscheidungen oder gesellschaftliche Missstände aufzuregen, genügt nicht! Werdet erwachsen, wisst, was ihr wert seid, hört auf mit den Pratikas und der Abhängigkeit von den Eltern. Macht was aus eurem Leben, denn eigentlich stehen euch alle Wege offen!

Mehr tun, weniger jammern, so kann man das Buch eigentlich zusammenfassen. Haaf ist entsetzt darüber, wie viele Leute ihrer Generation von Ängsten geleitet werden, Zukunftsängsten, Klimawandel, Arbeitslosigkeit, Bankenkrise, Energiekrise, Angst, das Falsche zu studieren, nicht genug Erfahrung zu sammeln, Angst vor dem Leben nach dem Studium, Angst nicht reinzupassen, Angst reinzupassen, Angst sich nicht abzugrenzen, Angst sich nicht entscheiden zu können, Angst nicht aufzufallen, Angst davor aufzufallen - alles macht Angst und trotzdem tut man nichts dagegen. Statt sich für Veränderungen einzusetzen, blickt der heute 20-30 Jährige lieber auf sein eigenes kleines Leben, bloß keine Konfrontation, bloß kein Streit.. Die Freiheit erschafft eher Probleme als dass sie genutzt wird.

Haaf will ihrer Generation einen Tritt verpassen und nach der Lektüre versteht man auch wieso. Diese Generation scheint ihre Ideale verloren zu haben, wenig wird ohne Hintergedanken getan, hauptsache es tut dem eigenen Lebenslauf gut. Die Gesellschaft spielt nur eine untergeordnete Rolle. Einmal "like" klicken ist Engagement genug. Kein Mut, mehr zu tun.

Ein durchaus lesenswertes Buch!
Haaf schreibt klar und teilweise auch sehr amüsant. Sie zieht wissenschaftliche Studien hinzu, um ihre Thesen zu belegen und trägt ihre Botschaft laut in die Welt hinaus und es wäre der Generation zu wünschen, dass sie darauf hört. Nicht jeder wird sich in dem Buch wiederfinden, sie spricht auch nicht jeden einzeln an. Aber ab und zu entdeckt man dann doch eine Passage, in der man sich wiederentdeckt. Und sollte sowas wie Selbstmitleid aufkommen, genügt ein Blick auf das Cover "Heult doch!"

Ich hatte mir mehr Lösungsansätze erhofft und hätte das Bild vielleicht nicht ganz so düster gezeichnet, denn das kann bei "Betroffenen" schnell zu Trotzreaktionen führen. Auch fand ich es ab und zu irritierend, dass sie ihre Generation in bestimmten Punkten anklagt, dann aber versucht, gewisse Handlungsweisen zu rechtfertigen und zu entschuldigen. Da hätte ich mir mehr Konsequenz gewünscht.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.... lesenswert ist aber allemal.

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artphilias avatar

Rezension zu "Heult doch" von Meredith Haaf

Rezension zu "Heult doch" von Meredith Haaf
artphiliavor 7 Jahren

Unbeschreiblich. Und so wahr! Ich musste nahezu ständig schmunzeln und ertappte mich während des Lesens oft dabei, dass ich meine Mitmenschen ind er U-Bahn beobachtete. Zudem fühlte ich mich an vielen Stellen an meine Kindheit erinnert. Einfach sagenhaft und ein echtes Muss im Bücherregal. :D

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