Meredith Jaeger Die Zeit, in der wir träumten

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Inhaltsangabe zu „Die Zeit, in der wir träumten“ von Meredith Jaeger

Die Bucht der Träume

Der Traum von Liebe und Freiheit, der zwei Frauen verbindet.
Ein Geheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.
Die Wahrheit, die ans Licht muss.

Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet – und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten – und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen.

„Eine einmalige Geschichte über Liebe und Kampfgeist.“ Lori Nelson Spielman

„Gekonnt verwebt Meredith Jaeger zwei große Geschichten um Liebe und Loyalität miteinander und erzählt von all dem, zu dem man bereit ist, um die zu schützen, die man liebt.“ Kristina McNorris

Traurig und berührend

— tardy

Nette Geschichte, einen Tick zu konstruiert.

— Das_Blumen_Kind

war ganz gut,aber am Schluß fehlte mir was!

— Goldammer

Überzeugender, toller Histo, der den Leser nach San Franzisco anno 1876 entführt - tolle Schreibe, berührende Story, klasse!

— SigiLovesBooks

Wunderschön ♥

— Wildpony

Ein wunderschönes Lesevergnügen mit intensiven historischen Momenten im San Francisco des Jahres 1876 und der Gegenwart

— heidi_59

Mischung aus Liebes- und Historienroman. Kitsch und Romantik. Eine originelle Herangehensweise mit den beiden Handlungssträngen.

— Lunamonique

Liebe, Hass, dunkle Geheimnisse und Verwicklungen und ein verrückter Mörder – das Buch hat alles, was eine spannende Geschichte ausmacht!

— hasirasi2

Extrem fesselnde Familiengeschichte mit überraschendem Ende – bisher mein Highlight dieses Jahr!

— jutscha

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  • Die Zeit, in der wir träumten

    Die Zeit, in der wir träumten

    tardy

    01. September 2017 um 13:10

    Die Journalistin Sarah Havensworth ist verheiratet und könnte eigentlich glücklich sein. Ein schreckliches Geheimnis aus ihrer Vergangenheit hindert sie jedoch daran. Als sie bei der Suche nach einem passenden Artikel auf zwei junge Näherinnen stösst, die 1876 in San Francisco verschwunden sind, wird ihre Neugier geweckt und sie fängt an zu recherchieren. Aber jemand will nicht, dass sie weitere Nachforschungen anstellt und bedroht sie. Sarah lässt sich jedoch nicht aufhalten und entdeckt, dass es eine Verbindung zwischen ihr und den beiden Frauen gibt.Mein Einstieg in das Buch war am Anfang etwas holprig und ich konnte mich nur schwer mit den Charakteren identifizieren. Aber nach ungefähr einem Drittel wurde ich, Seite um Seite, immer mehr gefangen und der Roman hat mich verzaubert. Die Autorin schreibt spannend und sehr angenehm. Durch die emotionale und lebendige Sprache hat der Leser das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein. Die beiden Zeitstränge wurden geschickt ineinander verwoben, dadurch entsteht eine Spannung, die es dem Leser schwer macht, das Buch wegzulegen. Mir persönlich hat der Teil der Geschichte, der in der Vergangenheit spielt, etwas besser gefallen. Er ist so detailliert und interessant geschildert, dass man sich das Leben um 1876 in San Francisco sehr gut vorstellen kann. Die herrschenden, krassen Unterschiede in der Gesellschaft, die es den Armen fast unmöglich machten ihr Leben zu verbessern. Das grausame Schicksal der beiden jungen Frauen, die doch auch nur ein Stück vom Glück haben wollten.Aber auch das Leben in der Gegenwart wird gut dargestellt. Denn auch heute gibt es noch Konventionen und Vorurteile, sie wurden noch nicht völlig beseitigt. Sarah hat fast genauso damit zu kämpfen, wie die Frauen früher. Über dem gesamten Buch liegt eine traurige Grundstimmung, die bis zum Ende anhält. Man fühlt mit den Protagonistinnen mit und spürt die Verzweiflung, die Angst, die Hoffnungslosigkeit. In beiden Zeitebenen geht es um Geheimnisse, die besser ausgesprochen werden sollten. Traurige Ereignisse, die das ganze Leben verändern. Insgesamt ist es ein schönes, sehr berührendes Buch, dem ich viele Leser wünsche.

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  • Tolles Debüt!

    Die Zeit, in der wir träumten

    TigerBaaby

    11. August 2017 um 14:40

    ~ KLAPPENTEXT ~ Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet - und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten - und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen. ~ AUTORIN ~Meredith Jaeger hat jahrelang die Welt bereist und auf vielen verschiedenen Kontinenten gelebt, bevor sie sich mit ihrem Mann und ihrem Hund wieder in ihrer Heimatstadt San Francisco niederließ. Ihre Vorfahren stammen aus Deutschland, und als sie Deutsch lernte, um die Verbindung zu den Wurzeln ihrer Familie nicht zu verlieren, steiß sie auf die Geschichte, die sie zu diesem Roman inspirierte. ~ MEINUNG/ FAZIT ~ Ein tolles Debüt der Autorin Meredith Jaeger. Die Autorin zaubert eine schöne aber auch traurige Geschichte aufs Papier. Ihr Schreibstil schwingt den Leser angenehm durch das Buch, sodass man sich richtig toll in die Geschichte hineinversetzen kann. Hier schreibt die Autorin allerdings auch auf zwei Zeitebenen, die auch dem Inhalt an sich mehr Ausdruck verleihen. In deiner Ebene befinden wir uns in der Gegenwart mit Sarah Havensworth und in der anderen im Jahre 1876 mit Hanna. Auch bekommen wir einen Einblick wie Einwanderer um 1876 in San Francisco lebten und wie deren Umstände im Gegensatz zu Personen der Gesellschaft waren. Die Armut der Arbeiterklassen wird hier ziemlich deutlich hervorgehoben. Emotionen und Gefühle sind hier ebenfalls gut umgesetzt, sodass man auch wirklich nachvollziehen kann was die Figuren hier gerade fühlen. Ich finde allerdings, dass der Part von Hanna ein wenig zu viel in den Vordergrund tritt. Aber das macht das Buch nicht gleich schlecht. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung für alle die gerne Famielensagen lesen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen.

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  • Träume sind nicht immer Schäume

    Die Zeit, in der wir träumten

    Seelensplitter

    11. June 2017 um 09:37

    Meine Meinung zum historischen Roman:Die Zeit, in der wir träumtenAufmerksamkeit:Diesen Punkt erfahrt ihr bei mir auf dem Blog, wo ihr die Original Rezension findet :).Inhalt in meinen Worten:Sarah ist auf der Suche nach Antworten. Einerseits für ihr eigenes Leben, andererseits aufgrund einer Facharbeit ist sie auf der Suche nach Hanna und was ihr geschehen ist. Denn Hanna´s Freundin kam ums Leben, und umso mehr Sarah in ihrer Geschichte verweilt, umso mehr wird ihr bewusst, das ihr Mann bzw dessen Familie mit diesem Geheimnis, das sie lüften möchte, verbandelt ist.Wie das alles zusammen hängt? Das erfahrt ihr im Buch.Wie ich mit dem Buch zurecht gekommen bin:Mich hat das Buch nicht sofort in seinen Bann gezogen, erst als ich immer mehr mit Sarah mitging und die Geheimnisse von Hanna erfahren habe, sind mir die Charakter lieb geworden. Manches wurde jedoch bis zum Ende nicht völlig für mich aufgeklärt. So hab ich bisher nicht heraus gefunden, wie Sarah wirklich auf dieses Thema gestoßen ist, das sie recherchiert.Dennoch fand ich die Geschichte gerade am Ende total berührend, und es hatte mich bewegt, wie Sarah diese Geschichte die sie schilderte und selbst erlebte, durchmachen musste. Denn ungewollt, sind beide Frauen die in diesem Buch die Hauptrolle in ähnliche Schwierigkeiten gestoßen.Schreibstil:Die Autorin, in diesem Fall wohl auch die Übersetzerin, schaffen es, eine interessante Geschichte zu schreiben. Ich lese immer als Allwissender Leser über Sarahs und Hannas Schicksal und was mit ihnen geschehen ist. Wie dumme Zufälle zu schwerwiegenden Entscheidungen und Lebenslinien führen.Das schafft die Autorin sehr lebhaft und bunt vor Augen zu malen. Leider ist aber schnell klar, was geschehen ist und somit war es oft keine Überraschung, was geschehen ist. Dennoch war bis zum Ende ein bisschen Hoffnung dabei und auch ein bisschen Mut.Ich darf übrigens einmal im Hier und Jetzt mit Sarah Zeit verbringen und erfahren, was sie ausmacht und dann im Wechsel die Geschichte von Hanna erfahren.Spannung:Wie schon erwähnt, hat die Autorin leider irgendwie selbst schon zu Anfang zu viel verraten, weswegen die Spannung dann manchmal nicht ganz da war, dafür war die Unterhaltung die dieses Buch liefert wunderschön. Berührend. Nachdenklich. Faszinierend und zugleich auch grausam, soweit das Erlebnis von Hanna mir geschildert worden ist.Themen im Buch:Achtung hier Spoiler ich!Einerseits geht es um das Leben und Sterben von Menschen, doch nicht so wie man es vielleicht erwartet. Es geht darum, aus Fehlern das beste heraus zu holen.Bewegt hat mich der Tod eines kleinen Jungen, und welche Folgen dieser Tod mit sich bringt. Ich finde das hier gut aufgegriffen wird, wie sehr sich ein Leben verändern kann, wenn eine Entscheidung die falsch war, zu schwerwiegenden Folgen greifen kann und wie ein Mensch damit zurecht finden muss und lernen muss, sich selbst zu vergeben, das ist nämlich wirklich nicht einfach.Auch war das Thema Engelsmacher ein Thema das zwar nur angeschnitten wird, dennoch so realistisch und bunt vor Augen gemalt wurde, so das ich es deutlich vor Augen hatte, wie es damals um 1876 wohl ausgesehen hat, und bin dankbar im Hier und Jetzt zu leben, und zu wissen, das heutige Medizin einfach doch viel fortgeschrittener ist.Das Thema Tod eines geliebten Menschen, finde ich auch in diesem Buch und muss gestehen, hier wüsste ich selbst nicht, ob ich so stark wie die beiden Frauen gewesen wäre und bin.Empfehlung:Mögt ihr Bücher die im Hier und Jetzt und zugleich in der Vergangenheit spielen, dann solltet ihr ruhig zu diesem Buch greifen. Wenn ihr zugleich historische Geschichten mit einem Hauch von Crime mögt, dann solltet ihr erst recht einen Blick in das Buch werfen. An sich finde ich das Buch nämlich echt klasse, nur schade, das ich erst auf viel später mit der Geschichte warm geworden bin.Bewertung:Ich möchte der Geschichte von zwei starken Frauen gerne vier Sterne geben, für fünf reichte es mir nicht ganz, weil ich zu spät in die Geschichte hinein gefunden habe.Die Schicksale zweier Frauen, die realistisch und zugleich auch bewegend erzählt worden sind, finde ich berührend und das Buch lässt mich dankbar zurück.

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  • Sarah und die verschwundenen Näherinnen San Franzisco's anno 1876

    Die Zeit, in der wir träumten

    SigiLovesBooks

    16. May 2017 um 13:05

    "Die Zeit, in der wir träumten" von Meredith Jaeger ist im Aufbau-Taschenbuch-Verlag (atb), 2017 broschiert erschienen. Themen, die dieser sehr gelungene Roman (Début der Autorin mit deutschen Wurzeln) beinhaltet, sind u.a. Freundschaft, alte Familiengeheimnisse, Gewalt, Standesunterschiede in historischem Bezug im viktorianischen Zeitalter in San Francisco, Loyalität, Schicksal und Liebe."Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet - und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten - und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen."(Quelle: Buchrückentext)Durch das große Vermögen ihres Mannes Hunter Havensworth kann Sarah, seine Frau, ihr Studium weiterführen und stößt bei Recherchen zufällig auf das Schicksal zwei verschwundener Näherinnen im San Francisco des Jahres 1876: Es handelt sich um eine irische Einwanderin namens Margaret O'Brian und eine Emigrantin deutscher Herkunft, Hannelore Schaeffer. Beide jungen Frauen arbeiten in einer Nähstube, die unter dem strengen Regiment von Miss Cunningham steht und sind enge Freundinnen. Zufällig machen beide bei einem Spaziergang die Bekanntschaft von Lucas Havensworth und dessen Cousin Robert. Lucas erweist sich als wahrer Gentleman und hilft den Frauen aus einer beklemmenden Lage. Hannelore (Hanna) hat sich in diesen liebenswürdigen Mann verliebt und bittet ihn um Hilfe, als ihre beste Freundin Margaret plötzlich verschwindet; Lucas, der in Hanna eine kluge und sehr verantwortungsvolle Frau erkennt (sie kümmert sich um ihre kleineren Geschwister und beschützt sie vor der Gewalt des trunksüchtigen Vaters), hilft ihr bei der Suche nach Margaret und quartiert Hanna und ihre Geschwister in seinem Elternhaus ein. Dort prallen gesellschaftliche Welten aufeinander und Hanna fühlt, dass sie eigentlich nicht in ein solches herrschaftliches Haus gehört, hat sie zuvor, wie auch Margaret, in Armut gelebt und kaum genug zu essen gehabt. Ohne ihre Stellung als Näherin wären sie und ihre Geschwister wohl verloren gewesen: Werden Hanna und Lucas Margaret noch rechtzeitig finden oder wurde die Freundin von Hanna brutal ermordet; wenn ja, von wem?Dieser Frage geht Sarah in der Gegenwart nach und bedient sich Bibliotheken und Internet-Recherchen, um hinter dieses Rätsel zu kommen und es für ihre Uni-Masterarbeit zu lösen. Je mehr Fragen sich auftun, desto verbissener arbeitet sich Sarah in die mysteriöse Vergangenheit und das Verschwinden der beiden Näherinnen und erhält Drohungen, diese Recherchen einzustellen und die Vergangenheit ruhen zu lassen, von wem kommen sie?Meredith Jaeger versteht es von der ersten Seite an, den Leser dieses teils historisch sehr interessanten Romans abzuholen und ihn nach San Francisco ins Jahr 1876 zu entführen: Der Schreibstil ist eingängig, spannend und sehr gut zu lesen, die Romanfiguren sehr authentisch. Die Autorin hat eine Zeit eingefangen, in der Frauen kaum Rechte hatten, ganze Bevölkerungsgruppen wie die irischen Einwanderer in großer Armut in Amerika des Jahres 1876 leben mussten und Gewalt, Unterdrückung und Ausbeutung der Emigranten an der Tagesordnung waren. Kulturhistorisch und geschichtlich hat mich der Roman sehr überzeugt, da er gut recherchiert ist und diese Informationen in die Handlung sehr gut umgesetzt wurde. Der Spannungsaufbau, den die Autorin herstellt, hält bis zum Schluss an und sowohl das Rätsel um das Verschwinden von Margaret als auch das Geheimnis um Sarah selbst werden erst zum Ende aufgelöst. Besonders gut gefiel mir stilistisch, dass die Atmosphäre, die Gewalt bis hin zu Morden, die Ungerechtigkeiten, mit denen viele Emigranten zu kämpfen hatten, sehr detailliert und bildhaft sowie nachvollziehbar dargestellt wurden. Die Personen sind ebenfalls detailreich und authentisch dargestellt und die Handlung stimmig.Fazit:Ein historischer Roman mit zwei Erzählsträngen, die beide sehr spannend und gut recherchiert zu lesen sind und den Leser ins viktorianische San Francisco zu irischen und deutschen Emigranten entführen, um deren Schicksal, hier sind es zwei Näherinnen, geht. Ein wirklich lesenswerter, authentisch geschriebener Roman mit einer historischen Atmosphäre, die wundervoll beschrieben wird. Mir hat das Lesen viele sehr interessante und tolle Lesestunden beschert und ich empfehle den Roman, der auch an Aktualität in Sachen Emigration anno 2017 nichts einbüßt, sehr gerne weiter! Von mir erhält das Début der grandiosen Erzählerin Meredith Jaeger 5 * und ich würde mich freuen, mehr von ihr zu lesen. Ein Dankeschön geht von mir auch an die Übersetzerin und den atb-Verlag!

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  • Buchverlosung zu "Die Zeit, in der wir träumten" von Meredith Jaeger

    Die Zeit, in der wir träumten

    aufbauverlag

    Die Bucht der Träume Der Traum von Liebe und Freiheit, der zwei Frauen verbindet. Ein Geheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Wahrheit, die ans Licht muss. Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet – und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten – und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen. „Eine einmalige Geschichte über Liebe und Kampfgeist.“ Lori Nelson Spielman „Gekonnt verwebt Meredith Jaeger zwei große Geschichten um Liebe und Loyalität miteinander und erzählt von all dem, zu dem man bereit ist, um die zu schützen, die man liebt.“ Kristina McNorris Zur Leseprobe Über Meredith Jaeger Meredith Jaeger hat jahrelang die Welt bereist und auf vielen verschiedenen Kontinenten gelebt, bevor sie sich mit ihrem Mann und ihrem Hund wieder in ihrer Heimatstadt San Francisco niederließ. Ihre Vorfahren stammen aus Deutschland, und als sie Deutsch lernte, um die Verbindung zu den Wurzeln ihrer Familie nicht zu verlieren, stieß sie auf die Geschichte, die sie zu diesem Roman inspirierte.Jetzt bewerben!Bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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    • 340
  • Ein berührendes und wunderschönes Buch ♥

    Die Zeit, in der wir träumten

    Wildpony

    11. May 2017 um 08:48

    Die Zeit, in der wir träumten   -   Meredith Jaeger Kurzbeschreibung Amazon: Die Bucht der Träume Der Traum von Liebe und Freiheit, der zwei Frauen verbindet. Ein Geheimnis, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Wahrheit, die ans Licht muss. Die Journalistin Sarah Havensworth ist glücklich verheiratet – und nun wünscht sich ihr Mann ein Kind mit ihr. Doch sie trägt schwer an einer Schuld, die sie vor ihm zu verbergen sucht und die alles zu zerstören droht. Dann stößt sie bei einer Recherche auf das Schicksal zweier junger Frauen, die vor langer Zeit in San Francisco ein besseres Leben suchten, in Liebe und in Freiheit. Sarah findet heraus, dass die Mädchen ihren Traum bitter bezahlen mussten – und dass ausgerechnet die Familie ihres Mannes Anteil daran hatte. Aber dann muss auch sie selbst sich ihrer Vergangenheit stellen. Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich gleich von Anfang an mit auf eine Reise nach San Francisco (von der ich auch heute selbst träume) mit genommen. Auch wenn ich die Autorin bisher noch nicht kannte so hat ihr wunderbarer Stil zu schreiben sofort mein Herz erobert. Die Sprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit in den zwei Strängen, die hier zusammenlaufen, sind für den Leser sehr leicht zu bewältigen und man taucht einfach und leicht in die Wechsel ein. Und so erfährt man in einer spannenden Story, was das Leben der Protagonistin Sarah, welche in der Zukunft in einer glücklichen Ehe lebt, und das Schicksal der verschwundenen Mädchen in der Vergangenheit bewegt und wie es zusammen läuft. Jede gelesene Seite hat mich neugieriger gemacht und an die Geschichte gebunden. So sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich habe gefühlmäßig vor allem in der Vergangenheit mit den Protagonisten mit gelitten, wenn die jungen Frauen um ihr Leben zwischen Hunger und Schlägen kämpfen mussten. Dabei ist alles so realistisch geschrieben, das man als Leser meint man wäre selbst mit dabei. Das Ende hat mir gut gefallen und so kann ich einfach von Herzen sagen das es ein wunderschönes Buch ist. Fazit: Ein Buch das man unbedingt empfehlen sollte! Der Aufbau Verlag hat das Buch auch mit einem wunderschönen Cover versehen und so ist einfach alles perfekt. (aber so kenne ich es auch aus diesem tollen Verlag!) Daher von mir von Herzen ♥ 5 Sterne für diese gefühlvolle Buch!  

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  • Nicht jeder Traum kann in Erfüllung gehen

    Die Zeit, in der wir träumten

    Biene759

    03. May 2017 um 13:36

    Inhalt: San Francisco, 1876: die Ankunft im Land der Träume ist hart für die junge deutsche Einwanderin Hanna Schaefer und ihre irische Freundin Margaret. Mühevoll verdienen sie ihr Geld als Näherinnen. Seit dem Tod von Hannas Mutter leiden sie und ihre drei kleinen Geschwister unter der Wut des gewalttätigen Vaters. Als Hanna den einflussreichen Lucas Havensworth kennenlernt, beginnt sie von einem anderen Leben für sich zu träumen. Gegen alle Widerstände verliebt sich Lucas in die mutige junge Frau. Doch dann verschwindet plötzlich Margaret, und Hanna fürchtet das Schlimmste. San Francisco, heute: Eigentlich müsste die Journalistin Sarah Havensworth glücklich sein. Ihr Mann Hunter liebt sie und wünscht sich ein Kind mit ihr. Doch Sarah verbirgt ein Geheimnis vor ich, dass alles in Frage stellen könnte. Bei ihrer Arbeit kommt sie dem Verschwinden zweier Näherinnen im Jahr 1876 auf die Spur. Und je tiefer Sarah in diesem Fall gräbt, umso mehr Fragen stellen sich ihr zur Familie ihres Mannes. Schließlich findet sie heraus, dass es zwischen ihr und einer der beiden jungen Frauen von damals eine Verbindung gibt.   Meinung: Die beiden Geschichten um die es in diesem Buch geht werden auf zwei Zeitebenen erzählt. Einmal geht es um Sarah in der Gegenwart und einmal um Hanna und Margaraet im Jahr 1876, deren Geschichte Sarah recherchiert. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen. Die Protagonisten sind schön ausgearbeitet und wirken lebendig. Ich mochte sowohl Sarah als auch Hanna und Lucas sehr gerne. Auch wenn ich persönlich die Geschichte um Hanna ein kleines bisschen lieber mochte, fand ich beide Erzählstränge interessant und gut geschrieben. Vielleicht lag das auch daran, dass die Zeit, in der Hanna lebte eine andere war. Eine Zeit in der auf der einen Seite die Reichen der Gesellschaft standen und auf der anderen Seite die armen Arbeiter und Einwanderer. Außerdem hat Hanna in ihrem jungen Leben schon viel erlebt bzw. erleben müssen. Dass sie eine Kämpferin war und sich nicht hat unterkriegen lassen war sehr deutlich. Das alles war für mich sehr greifbar. Manche Sachen, die passiert sind, konnte ich schon vorausahnen, das tut meiner Meinung nach dem Buch mit seiner Geschichte aber keinen Abbruch. Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden bereitet. Ein Ende hat mich zwar auch ein bisschen traurig gemacht, aber jedes andere Ende hätte nicht gepasst. So ist das Buch sehr stimmig.

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  • Unendlich schön

    Die Zeit, in der wir träumten

    tigerbea

    27. April 2017 um 10:05

    Sarah, die mit ihrem Mann Hunter glücklich in San Francisco lebt, schreibt an einem Roman. Bei der Recherche dazu entdeckt sie einen Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1876, in dem es um zwei Näherinnen geht, die plötzlich spurlos verschwunden sind. Sarah forscht weiter und entdeckt, daß die Familie ihres Mannes auf irgendeine Weise in die Geschichte involviert sind. Und auch Sarah holt ihre Vergangenheit ein, sie trägt ein Geheimnis in sich, über das sie noch nie gesprochen hat. Dieser Roman ist absolut gut. Hier wird der die Vergangenheit mit der Gegenwart auf so lebendige und spannende Weise verbunden, daß man das Buch förmlich inhaliert. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, man liest hier eine Seite nach der anderen weg und wird süchtig nach dem Buch. Man ist von Beginn an in der Handlung und wird sehr schnell mit den Charakteren vertraut, welche hier sehr unterschiedlich sind. Alle haben ihre Besonderheiten, wodurch wirklich Abwechslung ins Buch kommt. Besonders toll ist der historische Hintergrund der Geschichte. Denn hier wird Realität mit Fiktion ganz gekonnt vermischt und man merkt die intensive Recherche der Autorin. Der Leser lernt hier sehr viel über das Leben in der damaligen Zeit, die Not der Menschen das Leben von ihnen. Man bekommt eine richtige Vorstellung davon, was für ein Überlebenskampf es damals war. Das Buch bekommt von mir eine absolute Empfehlung, denn es ist ein ganz besonderes Buch!    

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  • Freundinnen für immer und ewig

    Die Zeit, in der wir träumten

    heidi_59

    25. April 2017 um 22:39

    Die Zeit , in der wir träumten     Meredith Jaeger Die Journalistin Sarah stößt bei der Recherche für ihren Roman , den sie für ihre Abschlussarbeit zum Masters of Fine Art schreibt , auf einen Zeitungsartikel aus dem Jahre 1876 . Zwei junge Frauen, die als Näherinnen den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie verdienen , sind spurlos verschwundenen . Die beiden Frauen waren mit ihren Familien als Einwanderer mit den Schiffen aus Irland und Deutschland nach San Francisco gekommen. Sie galten als sehr zuverlässig, so ihre Chefin Mrs. Jane Cunningham .  Keiner kann  es sich erklären , weshalb die beiden jungen Frauen  nicht mehr aufgetaucht sind. Die Polizei ging von einem Verbrechen aus , denn das berühmt berüchtigte Rotlichtviertel , Barbary Coast , war nicht so weit weg und wehe der armen der jungen Frau , die sich ohne jeden männlichen Schutz dorthin verirrte . Sarahs Interesse ist geweckt . Die Geschichte der jungen Irin Margarete ÓBrien und der jungen Deutschen Hannelore Schaeffer , die beide als Näherinnen in Walton’s Tailor Shop gearbeitet haben  , fasziniert sie . Je tiefer Sarah in die Vergangenheit des San Francisco von 1876 , und in die Schicksale der vermissten Frauen eintaucht , desto sicherer ist sie sich , dass sie keinen Roman , sondern eine Reportage über das Schicksal der zwei Näherinnen und das Zeitgeschehen von 1876 , für ihre Abschlussarbeit schreiben wird . Sarahs journalistischer Spürsinn hat sie nicht betrogen . Stück für Stück kommt sie bei ihrer Recherche dem geheimnisvollen Verschwinden der zwei Freundinnen auf die Spur , die sie direkt zu den Vorfahren ihres Mannes , Hunter Havensworth führen . Doch nicht nur die Havensworth scheinen ein altes Familiengeheimnis zu haben , das sie lieber totschweigen würden. Auch Sarah trägt seit langer Zeit ein schreckliches Geheimnis auf ihrer Seele , dessen Last  sie erdrückt .Hunter ahnt nichts von den Qualen , die Sarah aussteht , das er erfahren könnte,  was sie getan hat . Doch die Zeit der Wahrheit scheint für alle , unwiderruflich gekommen zu sein . -= Fazit =-Die Autorin Meredith Jaeger hat mit ihrem Roman “ DIE ZEIT IN DER WIR TRÄUMTEN “ ein richtig tolles Buch geschrieben . Ihr Schreibstil ist wunderschön flüssig , leicht zu lesen und fesselt von der ersten Seite an , mit bildhaften Beschreibungen an die Geschichte von Sarah in der Gegenwart . Die detaillierte Schreibweise lässt mich abtauchen in das historische San Francisco von 1876 , mit all seinen Facetten der damaligen Zeit , hin zu Margarete und Hanna , deren Geschichte wunderschön beschrieben wurde . Der ständige Perspektivenwechsel von Sarah in der Gegenwart , zu Hanna ins Jahr 1876 erhöht die Spannung der Geschichte enorm und fesselt an die ohnehin spannungsgeladene Erzählung . Gut gezeichnete Protagonisten , die fein ausgearbeitet und angepasst wurden , an ihre jeweilige Epoche , verleihen der Geschichte ein authentisches Gesicht und lassen sie lebendig werden. Ein spannender Roman , der für mich  alles hat ,  um  ungetrübten Lesegenuss zu garantieren . Mir hat der Roman sehr gut gefallen , ich habe auf 400 Seiten wunderbare , intensive Lesemomente geschenkt bekommen , die ich unbedingt weiterempfehlen möchte . Von mir gibt es für diesen tollen und sehr unterhaltsamen Roman 5 Sterne ☆☆☆☆☆sowie eine ganz klare Leseempfehlung für alle , die gerne spannende alte Familiengeheimnisse lösen und dabei einen Ausflug in historische Geschichte machen dürfen . @heidi_59BuchdetailsErscheinungsdatum Erstausgabe : 17.03.2017Aktuelle Ausgabe : 17.03.2017Verlag : Aufbau TBISBN: 9783746632964Flexibler Einband 400 SeitenSprache: DeutschIch bedanke mich ganz herzlich bei dem Aufbau TB Verlag ,  für das tolle Rezensionsexemplar, das mir richtig schöne und spannende Lesemomente geschenkt hat ! 

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    • 5
  • Träume sind Schäume

    Die Zeit, in der wir träumten

    Herbstrose

    24. April 2017 um 20:06

    Sarah Havensworth ist 30 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann Hunter, der aus wohlhabender Familie stammt, in San Francisco. Auf der Suche nach einem Thema für ihre Abschlussarbeit zum Master of Fine Arts entdeckt die ehemalige Journalistin in den digitalen Archiven der Daily Alta California, eine der ältesten Zeitungen San Franciscos, einen Artikel aus dem Jahr 1876, der sofort ihre Aufmerksamkeit erregt: Zwei Näherinnen werden vermisst, sie gelten als ermordet. Sarah beginnt mit ihren Recherchen und stößt bald auf den Namen Havensworth. Was hat die Familie ihres Mannes mit den verschwundenen jungen Frauen zu tun? Plötzlich fühlt sie sich verfolgt, erhält bedrohliche Emails und befürchtet, ein schreckliches Geheimnis aus ihrer Vergangenheit könnte entdeckt werden …In einer ärmlichen Gegend, unweit des verrufenen Rotlichtviertels Barbary Coast in San Francisco, leben im Jahr 1876 zwei junge Einwanderinnen. Beide arbeiten als Näherinnen, die Deutsche Hanna und die Irin Margaret. Ihre Zukunft sieht trostlos aus, Hunger, Armut und Prügel vom Vater bestimmen den Alltag. Bei ihrer Arbeit im Walton’s Tailor Shop lernen sie eines Tages zwei Herren der besseren Gesellschaft kennen, die Cousins Lucas und Robert Havensworth, die sich offenbar für die jungen Frauen interessieren. Als Hanna eines Tages die Einladung von Lucas in die Oper annimmt, verschwindet währenddessen ihre Freundin spurlos. Mit Lucas‘ Hilfe macht sich Hanna auf die Suche nach der vermissten Margaret … Die Autorin Meredith Jaeger ist in San Francisco geboren, ihre Vorfahren stammen aus Deutschland. Jahrelang bereiste sie die Welt und lebte auf verschiedenen Kontinenten. Heute wohnt sie mit ihrem Ehemann, ihrer kleinen Tochter und ihrer Englischen Bulldogge außerhalb San Franciscos in der Bay Area. „The Dressmaker’s Dowry“ ist ihr erster Roman, der in Deutschland unter dem Titel „Die Zeit, in der wir träumten“ beim Aufbau-Verlag als Taschenbuch erschienen ist. Die Geschichte San Franciscos in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, das harte Los der damaligen Einwanderer, die extremen Klassenunterschiede – aber auch das heutige, moderne San Francisco mit seinen vielfältigen sozialen Problemen – sind die großen Themen dieses Romans. Geschickt verwebt die Autorin beide Handlungsstränge, indem sie abwechselnd Sarah aus ihrem jetzigen Leben berichten lässt, um dann im nächsten Kapitel Hannas Geschichte zu erzählen. Früher wie heute geht es um Liebe zwischen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, um die Bewältigung der Vergangenheit mit ihren Geheimnissen und um Ausblicke in die Zukunft. Welches Geheimnis verbirgt die angesehene Familie Havensworth und welches Erlebnis aus früher Jugend verschweigt Sarah ihrem Mann? Spannend und aufwühlend waren für mich hauptsächlich das Leben und die Lebensumstände der Einwanderer vor 140 Jahren. Stark übertrieben jedoch empfand ich die Szenen im Rotlichtmilieu, während mir die Geschichte um Hanna und Lucas (reicher Mann macht armem Mädchen kurz nach dem Kennenlernen schon Heiratsantrag) ziemlich kitschig vorkam. In der Gegenwart störten mich besonders die vielen seltsamen Zufälle, die zur Aufklärung des Falles beitrugen. Außerdem bezweifle ich stark, dass man 140 Jahre alte Einwohnerverzeichnisse und damals in einer Zeitung, die es längst nicht mehr gibt, erschienene Artikel samt Bilder im Internet nachlesen kann. Das Ende kommt dann recht schnell, es überstürzen sich die zum Teil vorhersehbaren Ereignisse und im Epilog wird nochmals kräftig auf die Tränendrüsen gedrückt. Fazit: Unterhaltsam und spannend, eine gute Mischung aus Historie und Gegenwart, Krimi und Liebe, über ein bisschen Schnulze sollte man hinweg sehen.  

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  • Auf den Spuren der Vergangenheit

    Die Zeit, in der wir träumten

    uli123

    14. April 2017 um 10:55

    Die 30jährige Journalistin Sarah aus San Francisco recherchiert für eine Abschlussarbeit über das Verschwinden der jungen, befreundeten Näherinnen Margaret und Hanna 140 Jahre zuvor, die als Einwanderinnen ins Land kamen. Konfrontiert wird sie dabei nicht nur mit dem harten Leben der Einwanderer, sondern auch mit Verbindungen zwischen Hanna und der einflussreichen Familie ihres Mannes. Sarah selbst trägt seit Jugendtagen eine schwere, geheim gehaltene Schuld mit sich. Dieser teils historische, teils in der Gegenwart spielende Roman vermochte mich nicht wirklich in seinen Bann zu ziehen. Schwierigkeiten hatte ich bereits, mich am Ort der Handlung in San Francisco zu orientieren. Es werden so viele Plätze, Viertel und Gebäude benannt, die mir, die ich nie dort gewesen bin, nicht geläufig sind. Die im Jahr 1876 spielende Handlung wirkte auf mich zu unrealistisch. Rotlichtmilieu, Prostitution, Anzüglichkeiten und Gewalt der Männer standen zu sehr im Vordergrund. Als aufgesetzt empfand ich die Geschichte um Hanna, die sich (gleich einer Prinzessin) binnen weniger Tage in einen Mann aus der oberen Gesellschaftsschicht  verliebt und von ihm einen Heiratsantrag erhält. Bei dem in der Gegenwart spielenden Handlungsstrang störte mich, dass es Sarah so rasch gelingt, eine 140 Jahre zurückliegenden Kriminalfall zu lösen. Unterhaltungswert kommt dem für mich mit durchschnittlich bewerteten Buch aber allemal zu, und spannend bleibt es sehr lange.

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  • Rezension zu "Die Zeit, in der wir träumten" von Meredith Jaeger

    Die Zeit, in der wir träumten

    Rosen-Rot

    13. April 2017 um 15:26

    Sarah ist glücklich verheiratet. Ihr Mann wünscht sich ein Kind mit ihr. Dadurch wird sie an eine schwere Schuld erinnert, die sie auf sich geladen hat. Bei der Recherche für einen Roman stößt sie auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Damals sind zwei Näherinnen spurlos verschwunden. Sarah ist schockiert als sie entdeckt, dass die Familie ihres Mannes in den Fall verwickelt ist.Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart geht es um Sarah, in der Vergangenheit wird die Geschichte der Näherinnen erzählt.Das Buch ist von Anfang an spannend. Als Leser will man unbedingt erfahren, was damals geschehen ist.Der Schreibstil ist gut und die Geschichte wird nie langweilig. Das Ende hätte allerdings etwas anders sein können.Insgesamt ist dies ein spannender Roman, mit einer guten Geschichte, aber einem etwas enttäuschenden Ende.

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  • Die Zeit, in der wir träumten

    Die Zeit, in der wir träumten

    Lunamonique

    12. April 2017 um 08:17

    In „Die Zeit, von der wir träumten“ von Autorin Meredith Jaeger erregt ein Rätsel aus der Vergangenheit das Interesse einer Journalistin. Was bringt ihre Recherche ans Licht? Die 30jährige ehemalige leitende Redakteurin von „Pulse of The City“ Sarah Havensworth arbeitet an ihrer Abschlussarbeit zum Master of Fine Arts. Mit ihrem Roman ist sie mehr als unzufrieden. Durch Zufall stößt Sarah auf das Schicksal zweier verschwundener Näherinnen im Jahr 1876. Das Rätsel um die beiden jungen Frauen nimmt sie sofort gefangen. Nicht jedem ist ihre Recherche recht. Durch ihren Ehemann Hunter ist Sarah Havensworth in noble Kreise aufgestiegen. Die Familie ist sehr auf Prestige und einen guten Ruf bedacht. Welches hässliche Geheimnis aus ihrer Vergangenheit verheimlicht Sarah Traummann Hunter? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Mit Sarahs Recherche und einem Artikel über den alten ungelösten Fall der vermissten Näherinnen teilt sich der Roman in zwei Zeiten, heute und 1876, und zwei Handlungssträngen auf. Der Leser erfährt mehr von den Schneiderinnen Hanna und Margaret und ihrem Leben damals. Beide kommen aus ärmlichen Verhältnissen und leiden unter der Gewalttätigkeit eines Familienmitglieds. Mit dem Abbruch einer Geschichte im fesselnden Moment, um mit der anderen fortzufahren, kommt Spannung auf. Bald erweckt die Vergangenheit mehr Interesse als die Geschichte um Sarah. In beiden Handlungssträngen geht es um die große Liebe und um Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, die zueinander finden. Wer hat eine Zukunft? Welche Hindernisse stellen sich den Liebenden in den Weg? Es geht kitschig, aber auch mitreißend zu. Hanna und Margaret sind als Charaktere interessant, weil sie gegen Widrigkeiten zu kämpfen haben und überall Gefahren auf sie lauern. Es geht ums Überleben, Arbeit, Sicherheit und um den Traum von einer besseren Zukunft. Es fällt leicht, mit den beiden mitzufiebern. Hätte Sarah kein Geheimnis, wäre sie eine eher blasse Hauptfigur. Mit unvorhergesehenen Ereignissen nehmen in beiden Handlungssträngen Tempo und Unterhaltungswert zu. Was ist damals geschehen? Was verbirgt Sarah? Spekulationen werden lange angeheizt. Die Auflösungen kommen zu schnell. Das Ende beider Geschichten lässt sich größtenteils erahnen. Dem letzten Buchdrittel fehlt es an Raffinesse. Das Cover hat etwas Romantisches und Melancholisches. Gut gewählt sind Farben und Details. Der Titel zieht die Blicke aufs Buch. „Die Zeit, in der wir träumten“ ist eine Mischung aus Liebes- und Historienroman mit einer Prise Krimi. Auch wenn das Ende teils etwas enttäuscht, reißt der Roman mit. Den kitschigen Einfluss muss man mögen.

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  • mehr als nur ein kurzweiliges Leseabenteuer

    Die Zeit, in der wir träumten

    JDaizy

    10. April 2017 um 10:43

    "Ich drehte mich um und sah auf die Straße zurück, die ich gerade entlanggegangen war. Sie bebte nur so vor in Vergessenheit geratener Vergangenheit. War das hier wirklich eine gute Idee? Hinter den Mauern der alten Kneipe verbargen sich Geheimnisse, dessen war ich mir sicher. Und ich hatte mein eigenes Geheimnis lange genug für mich behalten, um zu wissen, wie sich das anfühlte. Ich hatte verstanden, dass oft etwas Hässliches zum Vorschein kam, wenn man die Vergangenheit wachrüttelte." Die 30-jährige Sarah hat ihren Job als Journalistin aufgegeben, um ihren Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. Doch irgendwie kommt sie damit nicht wirklich voran. Aber ihre Mentorin möchte zeitnahe Fortschritte sehen, ihre Schwiegermutter erwartet von ihr mehr Engagement bei der Planung einer Wohltätigkeitsgala und mehr Interesse für die traditionsreiche Familiengeschichte und immer wieder quälen Sarah Angst- und Panikattacken. Doch dann stößt sie bei ihrer Recherche für ihr Buch auf die Geschichte von zwei jungen Näherinnen, die sie einfach nicht mehr loslässt und die ihren Kampfgeist weckt. Und schnell wird klar, dass die Geschichte der Näherinnen auch mit der Familie ihres Mannes und ihrer eigenen verknüpft zu sein scheint. Wird es Sarah mit ihrem journalistischen Gespür schaffen, eine längst vergangene Geschichte wieder lebendig werden zu lassen? Welche Schuld verheimlicht sie vor ihrem Mann Hunter? Und wird sie sich ihrer eigenen Vergangenheit wirklich stellen können?Der Einstieg ins Buch ist mir nicht schwer gefallen. Schnell findet man als Leser Sympathien für die Protagonisten und auch der Wechsel zwischen den zwei Handlungssträngen in der Vergangenheit und Gegenwart bereitete mir keine Mühe. Ganz im Gegenteil - denn ich habe immer wieder vor allem auf die Kapitel von Hanna gewartet, die mich total in ihren Bann gezogen haben. Ich hatte sofort Bilder im Kopf und habe wirklich mitgelitten mit den Menschen im frühen San Franscisco. Wie kommt man als junge Frau mit Armut, Hunger und Gewalt zurecht, die das Bild dieser Zeit 1876 prägten?Doch auch die Geschichte von Sarah trägt viele Geheimnisse. Welche Schuld lastet auf ihren Schultern? Warum verheimlicht sie ihre Vergangenheit vor ihrem Ehemann Hunter, der so warmherzig und liebevoll beschrieben wird, dass man einfach nicht verstehen kann, warum sie sich ihm nicht öffnet. Außerdem habe ich mitgefiebert, ob Sarah vorankommt bei ihrer Recherche bei der Geschichte um die zwei Näherinnen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und bin geradzu durch die Zeilen geflogen. Zwei Dinge sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Da ist zum einen der krasse Gegensatz zwischen Sarah und Hanna in ihrer gesellschaftlichen Stellung und den damit verbundenen Gegebenheiten und Privilegien. Eine muss sich und ihre Familie allein versorgen und lebt in einer Zeit, in der Frauen oft mit fürchterlicher, unvorstellbarer Gewalt konfrontiert sind. Die andere lebt in finanzieller Sicherheit und vertrauter Zweisamkeit und hat dadurch den Raum ihre Träume zu verwirklichen. Doch so unterschiedlich die Geschichten der beiden Frauen auf den ersten Blick anmuten möchten, verbindet sie doch eines: ihr unausgesprochener, aber unbändiger Wunsch nach Liebe und Freiheit. Und zum anderen beschäftig(t)en mich die Worte der Autorin über die Vergangenheit auch noch nach dem Lesen. Ist es manchmal besser, die Vergangenheit ruhen zu lassen? Oder liegt in ihr der Schlüssel für die Zukunft? Kann das Heute mit der Vergangenheit einträchtig nebeneinander bestehen, trotz seiner oft krassen Gegensätze? Diesen Denksanstoß werde ich mitnehmen und hoffe, dass das Buch viele Leser finden wird. Denn es ist mehr als nur ein kurzweiliges Leseabenteuer. "Die Zeit in der wir träumten" wurde 2017 in der deutschen Erstauflage als Taschenbuch im AufbauVerlag veröffentlicht. Es überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer angenehmen Schriftgröße. In 22 Kapiteln auf stolzen 398 Seiten begleitet der Leser Sarah und Hanna auf ihrem, nicht immer einfachen, Weg und wer einmal mit dem Lesen begonnen hat, dem wird es sicher schwer fallen dieses Buch wieder aus der Hand zu lesen. Denn der Schreibstil der Autorin ist leicht, eingängig und fesselnd. Sie lässt Bilder im Kopf entstehen und wenn die Frau auf dem Cover, das ich wirklich wunderschön finde, noch ein grünes Samtkleid getragen hätte, wäre für mich ALLES perfekt gewesen. Das Ende kam für mich nicht ganz unerwartet und doch habe ich mit zwei kleinen Dingen kurz gehadert. Aber ich möchte nicht spoilern und kann auch mit dem vorgegebenen Ende gut leben. Mein Fazit: Ein gelungenes, wunderschönes Buch über die Geschichte zweier Frauen, das zeigt, dass Träume und Sehnsüchte nicht von der Zeit abhängig sind in der wir leben, sondern von uns selbst getragen werden.

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  • Eine fesselnde Familiengeschichte

    Die Zeit, in der wir träumten

    buecherwurm1310

    10. April 2017 um 10:23

    Sarah Havensworth lebt mit ihrem Mann Hunter in San Francisco. Hunter stammt aus einer wohlhabenden Familie und so ist es Sarah möglich, einem Studium nachzugehen statt zu arbeiten. Eigentlich wollte sie als Studienarbeit einen Roman schreiben, doch damit geht es nicht vorwärts. Ein Stadtteil von San Francisco, der nicht den besten Ruf hat, zieht sie viel mehr an und sie möchte mehr über die Historie wissen. Dabei erregt ein Zeitungsartikel über das Verschwinden von zwei jungen Frauen im Jahr 1876 ihre Aufmerksamkeit. Die Journalistin in ihr kommt zum Vorschein und sie hängt sich in diese Geschichte voll hinein. Dabei stößt sie auch auf den Namen Havensworth. Was hat die Familie ihres Mannes damit zu tun? Aber auch Sarah verheimlicht ihrem Mann etwas. Die Deutsche Hanna und die Irin Margaret leben im 19. Jahrhundert unweit des berüchtigten Rotlicht-Viertels Barbary Coast und sie arbeiten als Näherinnen. Beide haben ein hartes Leben, denn sie müssen für ihre Geschwister die Mutter ersetzen und die Familien ernähren, da die brutalen Väter das Geld mit Alkohol und Glücksspiel verschwenden. Bei ihrer Arbeit lernen sie die Cousins Lucas und Robert Havensworth kennen. Obwohl es nicht sein darf, denn sie stammen aus sehr unterschiedlichen Schichten, verliebt sich Hanna in Lucas. Dann verschwindet Margaret und Hanna macht sich mit Lucas auf die Suche nach ihr. Diese beiden Handlungsstränge wechseln sich ab. Der Schreibstil des Buches ist sehr packend und hat mich vollkommen gefesselt. Die Charaktere wurde sehr authentisch dargestellt. Obwohl Hanna und Margaret unterschiedlich sind, schweißt sie ihr Schicksal zusammen. Sie müssen einiges ertragen, aber sie sind stark und verantwortungsbewusst. Lucas stammt aus der Oberschicht und erfährt erst durch Hanna, wie hart andere Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Auch Hunter hat immer im Wohlstand gelebt. Er liebt Sarah und würde alles für sie tun. Aber Sarah hat in der Vergangenheit etwas erlebt, das sie auch mit Hunter nicht teilen will und das sie doch sehr belastet. Sie wirkt wie eine starke Frau und doch in Wirklichkeit ist sie sehr verunsichert.   Es ist sehr spannend mit Sarah in die Vergangenheit einzutauchen und den Geheimnissen nachzuspüren und das Ende ist wirklich überraschend. Ein absolute Leseempfehlung für diese fesselnden Familiengeschichte.

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