Meredith May

 4.7 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Der Honigbus und Der Honigbus.

Lebenslauf von Meredith May

Die Bienenkönigin: Meredith May, 1970 geboren, ist Imkerin und preisgekrönte Journalistin und Autorin. Nach ihrem Abschluss schrieb sie als Journalistin für den San Francisco Chronicle. Für ihre herausragende Arbeit gewann sie den PEN USA Literary Award for Journalism außerdem wurde sie für den Pulitzer Preis nominiert. Ihr Memoir „Der Honigbus“ wird in elf Sprachen übersetzt.

                                                                                                

Alle Bücher von Meredith May

Der Honigbus

Der Honigbus

 (78)
Erschienen am 13.03.2019
Der Honigbus

Der Honigbus

 (1)
Erschienen am 13.03.2019

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Neue Rezensionen zu Meredith May

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Rezension zu "Der Honigbus" von Meredith May

Berührende und wahre Geschichte über ein junges Mädchen und die Weisheit der Bienen
ConnyKathsBooksvor 3 Tagen

1975, Rhode Island/Kalifornien: Meredith ist fünf, als ihre Eltern sich trennen. Mit ihrer Mutter und ihrem jüngeren Bruder Matthew zieht sie von Rhode Island nach Kalifornien ins Haus ihrer Großeltern. Dort wird sie aber meistens sich selbst überlassen, da ihre Mutter in Traurigkeit versinkt und die Tage nur noch im Bett verbringt. Merediths einziger Halt ist ihr Großvater, der in einem alten Militärbus Bienen hält. Er führt sie in die faszinierende Welt der Bienen ein und rettet sie damit aus einer schwierigen Kindheit.

"Der Honigbus" stammt aus der Feder von Meredith May, einer preisgekrönten amerikanischen Journalistin und Autorin. Sie ist Imkerin in fünfter Generation und erzählt hier von den Lebenslektionen, die sie von den Bienen ihres eigenen Großvaters lernte. Eine berührende und herzerwärmende Story über Verlust, Mut und die Weisheit der Bienen, die mir ein paar wunderbare Lesestunden bescherte.

Der Roman wird aus der Ich-Perspektive von Meredith erzählt, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ich habe richtig mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Die plötzliche Trennung vom Vater, der Umzug, eine Mutter, die sich immer mehr vom Leben und ihren Kindern zurückzieht - keine leichte Zeit für das junge Mädchen, die bei den Bienen bald Zuflucht und quasi eine Ersatzfamilie findet. Sie helfen ihr durch alle Widrigkeiten und geben ihr damit genügend Kraft für ihren eigenen Lebensweg.

Dabei erfahren wir viel Wissenswertes und Erstaunliches über die Bienen. Faszinierende Lebewesen, die sogar tanzen können. Das Ganze wird verknüpft mit vielen Metaphern und Bienenlektionen für das Leben, z.B. zum Thema Freundschaft, Loyalität, Mutterschaft oder Geduld. Die Autorin punktet dabei mit viel Gefühl und ihrem wunderbaren Schreibstil, der sich sehr angenehm flüssig liest. Im bewegenden Epilog konnte ich dann meine Tränen nicht mehr zurückhalten. In den abschließenden Anmerkungen der Autorin erfahren wir noch mehr über die Honigbienen und ihre aktuellen Bedrohungen. Wer den Film "More than Honey" gesehen hat oder Maja Lundes Buch "Die Geschichte der Bienen" kennt, weiß sicher schon einiges. Doch man kann es nie oft genug hören oder sagen: Bienen sind etwas ganz Besonderes und in der Natur unentbehrlich.

Insgesamt kann kann ich daher "Der Honigbus" uneingeschränkt empfehlen. Eine wahre und sehr berührende Geschichte über ein junges Mädchen, welche durch die Weisheit der Bienen ihr eigenes Glück findet. 5 Sterne von mir. 

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Rezension zu "Der Honigbus" von Meredith May

Liebe Biene
Hortensia13vor 12 Tagen

Von einem Tag auf den anderen ist für die fünfjährige Meredith nichts, wie es sein sollte. Ihre Eltern trennen sich und sie zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder zu ihren Grosseltern. Niemand scheint Anteil an ihr nehmen. Einzig der rostige alte Bus im Garten ihres Grossvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Sie lernt die faszinierende Welt der Bienen kennen und lieben. Sie lernen Meredith, wie sie die Welt zu nehmen hat. Eine einzigartige Liebe entsteht.

Dieses Buch ist sehr bewegend. Kinder sind bei einer Trennung/Scheidung immer die grössten Verlierer. Sie können aber auch bei widrigsten Umständen gedeihen. Die Autorin Meredith hat hier eine bewegende Biographie verfasst und lässt den Leser in ihre kindlichen Gedanken und Gefühle eintauchen. Sehr emotional.
Dazu kommt die Thematik der Bienen. Als reine stechende Honigsammlerinnen verkannt, stecken viele Wunder der Natur in diesen kleinen Insekten. Ich konnte viel über sie lernen und sie mit Meredith erforschen. Wirklich ein sehr zu empfehlendes Buch fürs Herz. Uneingeschränkte 5 Sterne.

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Rezension zu "Der Honigbus" von Meredith May

*+* Meredith May: "Der Honigbus"
Irvevor einem Monat

Als Merediths Vater die Familie verlässt, zieht sie mit der Mutter und ihrem Bruder zu den Großeltern. Um genauer zu sein, wohnen sie von da an bei der Mutter ihrer Mutter und dessen Lebenspartner. Der erweist sich als das größte Glück für das Mädchen. Denn in all ihre Trauer um die verlorene gewohnte Lebenssituation und den Vater, den sie sehr vermisst, stechen die Bienen des Großvaters. Er ist es zwar rein biologisch gesehen nicht, aber das macht er mit viel Liebe, Weisheit, Geduld und Empathie gegenüber den Kindern wieder wett. Er ist Imker und als er sieht, wie intensiv und begeistert Meredith auf seine Bienen reagiert, weist er sie mit den Jahren in die Kunst der Imkerei ein und lehrt sie ganz nebenbei einige Lektionen des Lebens. Einen nicht unerheblichen Teil haben die Bienen daran, denn je mehr Meredith sich mit ihnen und ihrer Lebensweise befasst, umso mehr begreift sie, dass man viele Verhaltensweisen dieser imponierenden Insekten abstrahiert auch auf die menschliche Gemeinschaft übertragen kann.
Das hilft ihr oft, ihre eigentlich unerträgliche Mutter zu ertragen und über das manchmal fragwürdige Verhalten der Großmutter hinwegzusehen und ihren Fokus von den vielen Problemen, die sie umgeben, zu lösen und auf das Schöne zu lenken.

Der Roman von Meredith May ist autobiografisch und die Autorin zeichnet nicht nur den Strang um die Bienen mit einer feinen Feder, die auch kleinste Details ans Licht bringt, sie seziert auch stellenweise die einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen zueinander. So begreift man zum Schluss hin, warum die Mutter so ist, wie sie ist – und sie ist entgegen meiner Meinung über weite Strecken des Buches keiner kreativen schriftstellerischen Ader, sondern der Realität entsprungen – und auch, warum die Großmutter in gewissen Situationen so extrem handelt, wie sie es tut.

Umso wertvoller hat das im Nachhinein für mich die intensiven, leicht verständlichen, fast schon empathischen Schilderungen im Bereich der Bienen gemacht. Diese Tiere erreichen hier eine weitaus höhere Wichtigkeit und Bedeutung als ihnen durch ihre wertvolle Arbeit des Bestäubens ohnehin schon innewohnt. Der Großvater hat mit seiner liebevollen Art Merediths Herz für die Imkerei geöffnet und somit den Bienen einen großen Dienst erwiesen – die Autorin ist Imkerin in fünfter Generation – aber dem Mädchen einen nicht minderen. Durch die Ordnung und den Sinn für das Gemeinwohl des Stockes, die Meredith im Bereich der Bienen erfuhr, konnte sie ihrem eigenen Leben zu Ordnung verhelfen. Rein äußerlich betrachtet, lebten sie und ihr Bruder zwar in strukturierten Verhältnissen, aber hinter der Fassade, im emotionalen Bereich, herrschte pures Chaos. Und das konnte Meredith durch die Erfahrungen mit den Bienen trotz allem auf einem ungefährlichen Level halten. Ich möchte nicht wissen, wie ihr Leben ohne die Imkerei des Großvaters verlaufen wäre.

„Der Honigbus“ hat mich tief erreicht und mich in meinem Faible für die Bienen und meiner Achtung vor ihnen bestätigt. Die autobiografischen, teils sehr emotionalen, Passagen sind ebenso überzeugend gelungen wie die Umsetzung des Bereichs um die Imkerei.


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Gespräche aus der Community

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"Ich fühlte mich von den Bienen angezogen, weil ich ahnte, dass die Stöcke uralte Weisheiten enthielten und mich Dinge lehren würden, die meine Eltern mir nicht beibringen konnten."

Über die Bedeutung der Bienen für Mensch und Natur lernen wir schon in der Grundschule. Dass aber Bienen viel mehr sind als nur einfache Nutztiere, erfährt Meredith bereits viel früher.
Mit ihrer autobiographischen Geschichte "Der Honigbus" setzt die US-amerikanische Autorin Meredith May der Honigbiene ein Denkmal: Sie zeigt, wie so ein kleines Tierchen ein Menschenleben retten kann.

Zum Inhalt
Ein rostiger alter Bus im Garten des Großvaters und seine Bienen werden für Meredith ihr einziger Halt. Denn sie ist erst fünf, als sie von ihren Eltern nach deren Trennung vollkommen sich selbst überlassen wird.
Der Großvater nimmt sie mit in die faszinierende Welt der Bienen – und rettet ihr so das Leben. Die Bienen werden Meredith zur Ersatzfamilie: Wenn sie sich verlassen fühlt, zeigen sie ihr, wie man zusammenhält und füreinander sorgt. Wenn sie über ihre depressive Mutter verzweifelt, bewundert sie die Bienen dafür, ihre Königin einfach austauschen zu können. Die Bienen lehren Meredith, anderen zu vertrauen, mutig zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen.
"Der Honigbus" ist eine starke Geschichte über das Leben und die Weisheiten der Natur.


Lust auf eine Leseprobe?

Zur Autorin
Meredith May ist Imkerin in fünfter Generation. In ihrem Memoir "Honigbus" erzählt sie von den Lebenslektionen, die sie von den Bienen ihres Großvaters in Big Sur lernte und die für sie die Rettung aus einer schwierigen Kindheit bedeuteten.
May ist eine preisgekrönte Journalistin und Autorin. Sie schreibt für den "San Francisco Chronicle" und gewann den PEN USA Literary Award for Journalism und wurde für den Pulitzer Preis nominiert. Sie lebt in der San Francisco Bay Area und hält dort den letzten Bienenstock ihres inzwischen verstorbenen Großvaters. "Der Honigbus" wird in elf Sprachen übersetzt.


Möchtet ihr mehr über diese ungewöhnliche Freundschaft lesen?
Zusammen mit S. FISCHER suchen wir 25 Testleser, die die kleine Meredith und ihr Bienenvolk kennenlernen, sich im Rahmen einer Leserunde darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten.
Wenn ihr dabei sein möchtet, bewerbt euch* um ein Leserundenexemplar von "Der Honigbus", indem ihr bis zum 27.02. auf diese Frage antwortet:

Die Bienen ihres Großvaters werden Merediths Ersatzfamilie. Welche Bedeutung haben Bienen für euch?

Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Community-Statistik

in 139 Bibliotheken

auf 37 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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