Meredith Russo

 4.2 Sterne bei 58 Bewertungen
Autor von Als ich Amanda wurde, If I Was Your Girl und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Meredith Russo

Als ich Amanda wurde

Als ich Amanda wurde

 (46)
Erschienen am 08.09.2017
Als ich Amanda wurde: Roman

Als ich Amanda wurde: Roman

 (2)
Erschienen am 08.09.2017
If I Was Your Girl

If I Was Your Girl

 (9)
Erschienen am 01.06.2016
Birthday: A Novel (English Edition)

Birthday: A Novel (English Edition)

 (1)
Erschienen am 21.05.2019

Neue Rezensionen zu Meredith Russo

Neu
E

Rezension zu "Als ich Amanda wurde" von Meredith Russo

Wichtiges Thema jedoch schlecht umgesetzt
emilyrrrvor 9 Tagen

Die Story war nichts neues und sehr vorhersehbar

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Als ich Amanda wurde" von Meredith Russo

Die Liebesgeschichte eines Transgender Mädchens..
snowyy_13vor 3 Monaten

https://snowyy13.wordpress.com/2017/10/26/als-ich-amanda-wurde/


Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich total aus diese Geschichte zu lesen. Ich hatte das Buch schon öfters auf Goodreads gesehen, bevor es übersetzt wurde un es da schon unbedingt auf meine Wunschliste setzen wollen.

Amanda hat es nicht einfach. Sie zieht zu ihrem Vater und versucht ein ganz normales Leben zu führen, da es in ihrer Heimat zu Auseinandersetzungen kam, wo einige ihrer Mitschüler handgreiflich wurden. Jahrelang wurde sie schikaniert und das auch als sie noch Andrew hieß. Und das hat natürlich Spuren in ihrem Selbstbewusstsein hinterlassen und auch darin, anderen Menschen sich anzuvertrauen. Als sie zu ihrem Vater zieht, plagt sie die ständige Angst, ob ihr Geheimnis ans Licht kommen würde und wie die Leute darauf reagieren würden. Und es macht es nicht besser, dass sie sich in Grant verliebt und Angst hat, wie er auf die Wahrheit reagieren würde.

Ich fand die Beziehung zwischen den beiden sehr süß. Vom Stadium der Bekannten, des Kennenlernens, dann die ersten Gespräche und das Treffen. Bis zu dem Punkt, als Amanda sich in ihn verliebte und Angst hatte, dass er von ihr angewidert sein würde, wenn er erfahren würde, dass sie transsexuell ist. Das ließ mich die ganze Zeit über mitfiebern und grübeln. Ich konnte mich einfach so gut in Amanda hineinversetzen, wenn sie sich Sorgen machte und auch wenn sie glücklich war.

Ein sehr krasser Kontrast gab ihre Umgebung. In dem Ort wo sie wohnt, sind sehr viele christliche und gläubige Menschen. Unter ihnen auch einer ihrer Freundinnen: Anna. Es hatte mich immer wieder nervös gemacht, wenn ich darüber nachdachte, dass sie Amanda ganz anders behandeln würden, wenn sie wüssten, wer sie vorher war, obwohl sie zu 100% ein Mädchen ist. Sie fühlt sich wie eines und ist auch eines. Dennoch war es schön zu sehen, dass, obwohl viele gläubige gegen so etwas stehen, dass Amanda selbst an einen Gott glaubt und auch Zuflucht bei ihm suchte, als es ihr nicht gut ging.

Der Schreibstil hat mich gefesselt. Auch wenn ich keine Zeit hatte, habe ich immer versucht zwischendurch irgendwo ein paar Seiten reinzuquetschen, sei es noch 10 Seiten vor der Arbeit, in der Pause oder vorm Schlafen gehen, obwohl mir die Augen zu fielen. Die Emotionen und Gedanken sind so lebhaft beschrieben, dass es sich anfühlte, als sei ich Amanda, als würde ich in dieser Situation stecken.

Das Buch hat mich sehr zum grübeln gebracht, was ich auch vor Beginn erhofft hatte. In Zukunft möchte ich gerne weitere Transgender Bücher lesen, da solche Minderheiten tatsächlich oft außer Acht gelassen werden. Und ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der auch Interesse hat in diese Richtung etwas zu lesen. Die Geschichte, das Setting, die Charaktere – es stimmt alles. Und man kann sich einfach so gut in Amanda hineinversetzen, dass es mich am Ende tatsächlich überrascht hat, dass es nur ein fiktiver Charakter war und keine wahre Geschichte. Dennoch würde ich es nicht abstreiten, dass es vielen transsexuellen gleich ergeht.


Fazit:

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Es verleitet zum nachdenken. Es ist fesselnd. Und auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, ist viel wahres daran, was transsexuelle in unserer Gesellschaft durchmachen müssen. Amanda ist eine tolle Hauptprotagonistin, die euch mit ihrer Lebensgeschichte bewegen wird. Ich finde jeder sollte mal seinen Horizont erweitern und ich kann euch sehr gut empfehlen auf dieses Buch zurückzugreifen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Als ich Amanda wurde" von Meredith Russo

Katastrophal umgesetzt!
Ro_Kevor 4 Monaten

Klappentext (Lovelybooks):

Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel …

Meine Meinung:

Da Meredith Russo selbst als „Transfrau“ lebt, habe ich mir von ihrem Jugendroman erhofft, dass mir eine Protagonistin mit ebenso glaubhafter wie emotional berührender Entwicklung vorgestellt wird und dieser somit auch zur Aufklärung innerhalb dieses sehr wichtigen Themas beitragen kann.

Leider bekommt man hier eine beliebig austauschbare und zudem sehr langweilige Teenie-Liebesgeschichte serviert, verfasst in einem einfachen aber zumindest unterhaltsamen Schreibstil, die aber davor zurückschreckt, glaubhafte begleitende Konflikte darzustellen und somit meine Erwartungen nicht im geringsten erfüllen konnte. 

Das Potenzial, welches im Innenleben einer transsexuellen Protagonistin steckt, wird von der Autorin sträflich ignoriert, denn sie konzentriert sich viel mehr auf belanglose Teenieprobleme wie z. B. die passende Kleiderwahl zum Schulball. 

Einzig interessant empfand ich die leider viel zu kurzen Rückblenden, in denen dargestellt wird, wie nicht nur Amanda, sondern auch ihre Familie lernen musste damit umzugehen, dass sie im falschen Körper geboren wurde. 

Aufgrund ihrer eigenen persönlichen Erfahrungen, hätte die Autorin diesen Entwicklungsprozess wesentlich stärker fokussieren sollen und das Schreiben von oberflächlichen Teeniegeschichten sollte sie lieber denen überlassen, die sonst nichts zu erzählen haben. 

Fazit:

Wichtiges Thema aber katastrophale Umsetzung! 

Kommentare: 5
23
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 119 Bibliotheken

auf 37 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks