Meredith Russo

 4.3 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Als ich Amanda wurde, If I Was Your Girl und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Meredith Russo

Meredith Russo lebt mit ihrer Frau und ihren zwei Kindern in Chattanooga/Tennessee. Ihre eigenen Erfahrungen als Transgender-Frau hat sie in ihr Debüt ›Als ich Amanda wurde‹ einfließen lassen. Wie ihre Protagonistin Amanda ist auch Meredith Russo ein großer Star Wars- Fan und verbringt ihre Freizeit gerne mit Comics und Videospielen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Meredith Russo

Cover des Buches Als ich Amanda wurde (ISBN: 9783423717496)

Als ich Amanda wurde

 (55)
Erschienen am 08.09.2017
Cover des Buches If I Was Your Girl (ISBN: 9781474924702)

If I Was Your Girl

 (10)
Erschienen am 01.06.2016
Cover des Buches Russo, M: Birthday (ISBN: 9781474967419)

Russo, M: Birthday

 (2)
Erschienen am 20.05.2019
Cover des Buches Birthday: A Novel (English Edition) (ISBN: 9781250129840)

Birthday: A Novel (English Edition)

 (1)
Erschienen am 21.05.2019
Cover des Buches If I Was Your Girl (ISBN: 9781474923835)

If I Was Your Girl

 (1)
Erschienen am 01.06.2016

Neue Rezensionen zu Meredith Russo

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Rezension zu "If I Was Your Girl" von Meredith Russo

Wichtige Repräsentation
Weltentraeumerinvor einem Jahr

Ich glaube, das ist das einzige Buch mit einer trans Protagonistin, das ich kenne, das zudem auch von einer trans Autorin geschrieben wurde. Man erhält also aus einer Own Voice-Sicht einen Einblick darein, was es im Alltag bedeutet, trans zu sein - inklusive Dysphorie, den stets präsenten Sorgen und Ängsten und allem, was damit verbunden ist.

Am Ende des Buches gibt es übrigens noch zwei Nachworte der Autorin, eins, das an ihre cis Leser*innen gerichtet ist, und eins, das an ihre trans Leser*innen gerichtet ist. Dabei geht es auch um die Vereinfachungen, die sie gemacht hat (Amanda ist zum Beispiel heterosexuell und hatte es auch in einigen anderen Bereichen einfacher als andere trans Personen).

Das Buch springt zwischen zwei Zeitebenen hin und her - einmal der, bei der Amanda gerade zu ihrem Vater gezogen ist, auf die neue Schule geht und versucht, sich ein Leben aufzubauen. Und einmal der drei Jahre vorher, nachdem sie gerade versucht hat, sich umzubringen, und jetzt langsam anfängt, zu ihrer Geschlechtsidentität zu stehen.
Das Buch behandelt viele Themen wie Suizid, Selbstverletzung, Depressionen und ähnlichem. Themen, die tendenziell sehr bedrückend sind.

Umso erstaunlicher ist es, dass es der Autorin dennoch gelingt, in erster Linie ein Jugendbuch mit einem lockeren und jugendlichen Schreibstil zu schreiben, das sich zwar vieler sehr ernster Themen annimmt, aber auch Themen wie Schule und Liebe als Teenager, sodass sich das Buch insgesamt eher leicht und schnell lesen lässt und irgendwie auch unterhält. Sodass es im Endeffekt auch sehr jugendlich ist, nicht auf eine negative Weise, sondern vielmehr auf eine sehr authentische.
Es gibt eine bittersüße Liebesgeschichte, bei der ich mit Amanda mitgefühlt habe, auch weil ihre Gefühle nachvollziehbar dargestellt werden.
Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und lebensecht, und bedienen sich keiner Stereotypen. Nicht alle sind unbedingt sympathisch, zum Beispiel fiel es mir schwer, mit ihrem Vater klarzukommen. Aber alle haben irgendwie Gründe für ihr Handeln, wirken authentisch, auch gerade für den eher ländlichen Kontext.

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E

Rezension zu "Als ich Amanda wurde" von Meredith Russo

Wichtiges Thema jedoch schlecht umgesetzt
emilyrrrvor einem Jahr

Die Story war nichts neues und sehr vorhersehbar

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Rezension zu "Als ich Amanda wurde" von Meredith Russo

Die Liebesgeschichte eines Transgender Mädchens..
snowyy_13vor einem Jahr

https://snowyy13.wordpress.com/2017/10/26/als-ich-amanda-wurde/


Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich total aus diese Geschichte zu lesen. Ich hatte das Buch schon öfters auf Goodreads gesehen, bevor es übersetzt wurde un es da schon unbedingt auf meine Wunschliste setzen wollen.

Amanda hat es nicht einfach. Sie zieht zu ihrem Vater und versucht ein ganz normales Leben zu führen, da es in ihrer Heimat zu Auseinandersetzungen kam, wo einige ihrer Mitschüler handgreiflich wurden. Jahrelang wurde sie schikaniert und das auch als sie noch Andrew hieß. Und das hat natürlich Spuren in ihrem Selbstbewusstsein hinterlassen und auch darin, anderen Menschen sich anzuvertrauen. Als sie zu ihrem Vater zieht, plagt sie die ständige Angst, ob ihr Geheimnis ans Licht kommen würde und wie die Leute darauf reagieren würden. Und es macht es nicht besser, dass sie sich in Grant verliebt und Angst hat, wie er auf die Wahrheit reagieren würde.

Ich fand die Beziehung zwischen den beiden sehr süß. Vom Stadium der Bekannten, des Kennenlernens, dann die ersten Gespräche und das Treffen. Bis zu dem Punkt, als Amanda sich in ihn verliebte und Angst hatte, dass er von ihr angewidert sein würde, wenn er erfahren würde, dass sie transsexuell ist. Das ließ mich die ganze Zeit über mitfiebern und grübeln. Ich konnte mich einfach so gut in Amanda hineinversetzen, wenn sie sich Sorgen machte und auch wenn sie glücklich war.

Ein sehr krasser Kontrast gab ihre Umgebung. In dem Ort wo sie wohnt, sind sehr viele christliche und gläubige Menschen. Unter ihnen auch einer ihrer Freundinnen: Anna. Es hatte mich immer wieder nervös gemacht, wenn ich darüber nachdachte, dass sie Amanda ganz anders behandeln würden, wenn sie wüssten, wer sie vorher war, obwohl sie zu 100% ein Mädchen ist. Sie fühlt sich wie eines und ist auch eines. Dennoch war es schön zu sehen, dass, obwohl viele gläubige gegen so etwas stehen, dass Amanda selbst an einen Gott glaubt und auch Zuflucht bei ihm suchte, als es ihr nicht gut ging.

Der Schreibstil hat mich gefesselt. Auch wenn ich keine Zeit hatte, habe ich immer versucht zwischendurch irgendwo ein paar Seiten reinzuquetschen, sei es noch 10 Seiten vor der Arbeit, in der Pause oder vorm Schlafen gehen, obwohl mir die Augen zu fielen. Die Emotionen und Gedanken sind so lebhaft beschrieben, dass es sich anfühlte, als sei ich Amanda, als würde ich in dieser Situation stecken.

Das Buch hat mich sehr zum grübeln gebracht, was ich auch vor Beginn erhofft hatte. In Zukunft möchte ich gerne weitere Transgender Bücher lesen, da solche Minderheiten tatsächlich oft außer Acht gelassen werden. Und ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der auch Interesse hat in diese Richtung etwas zu lesen. Die Geschichte, das Setting, die Charaktere – es stimmt alles. Und man kann sich einfach so gut in Amanda hineinversetzen, dass es mich am Ende tatsächlich überrascht hat, dass es nur ein fiktiver Charakter war und keine wahre Geschichte. Dennoch würde ich es nicht abstreiten, dass es vielen transsexuellen gleich ergeht.


Fazit:

Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Es verleitet zum nachdenken. Es ist fesselnd. Und auch wenn es eine fiktive Geschichte ist, ist viel wahres daran, was transsexuelle in unserer Gesellschaft durchmachen müssen. Amanda ist eine tolle Hauptprotagonistin, die euch mit ihrer Lebensgeschichte bewegen wird. Ich finde jeder sollte mal seinen Horizont erweitern und ich kann euch sehr gut empfehlen auf dieses Buch zurückzugreifen.

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