Meredith Russo Als ich Amanda wurde

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Inhaltsangabe zu „Als ich Amanda wurde“ von Meredith Russo

Über die erste Liebe und die Angst, nicht akzeptiert zu werden Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ...

Bewegende Geschichte über eine bemerkenswerte junge Frau

— Buchschatzjaegerin
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  • Eine mitreißende Geschichte über ein tolles Mädchen

    Als ich Amanda wurde
    Swiftie922

    Swiftie922

    22. September 2017 um 12:41

    INHALT :Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ...Quelle : dtvMEINUNG :In" Als ich Amanda wurde" geht es um Amanda, die nicht immer Amanda war.Sie hat die Hormontherapie und die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater möchte sie einen Neuanfang machen und dann verliebt sie sich in einen Jungen. Beide vertrauen einander, doch was, wenn Amanda sich zu viel Zeit lässt?Amanda war früher Andrew und nun ist sie nach mehreren Operationen eine Frau. Sie hatte es nicht leicht und wurde deswegen an ihrer alten Schule gemobbt. Nun will sie bei ihrem Vater ein neues Leben anfangen.Grant ist der erste junge, der ihr auffällt und er wirkt sehr sympathisch und angenehm. Beide lernen sich kennen und es entsteht ein besonderes Band. Etwas scheint er zu verbergen vor ihr und sie weiß nicht, warum er nicht ehrlich ist.Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von Amanda erzählt. Immer wieder erfährt man Rückblenden von dem Weg, den sie gehen musste und wie sie sich eingestanden hat sich, als Mädchen zu fühlen und nicht als Junge. Die Kulisse der Stadt von Tennessee macht neugierig und es erinnert mich an einige Sängerinnen aus dieser Stadt.Die Spannung und Handlung hat mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Amanda mitgenommen. Durch Rückblenden erfährt man, wie Andrew es nicht leicht hatte, weil er immer irgendwie anders war, als die Kinder aus seinem Umfeld. Je Tiefer man hineinliest, erfährt man, dass er sich nie so wirklich als Junge gefühlt hat und er sich als Mädchen wohler fühlt. Es wird ein langer Weg, bis sich alles ändert und er komplett zu dem Mädchen wird, zu dem er werden will. Dabei bleibt Mobbing natürlich nicht aus und nicht von allen stößt er auf Verständnis. Nun als Amanda möchte sie einen Neuanfang wagen und bei ihrem Vater leben. Dort scheint sie zum ersten Mal Freundinnen zu finden und einen Jungen, der ihr sympathisch ist. Grant scheint selbst Probleme zu haben und ist nicht in allen Dingen ehrlich zu ihr. Auch mit ihrem Vater muss sie sich erst eingewöhnen, weil dieser nie so ganz verstanden hat, warum sein Sohn nicht einfach Jungs Sachen gemacht hat und jetzt wirklich ein Mädchen ist. Zusammen mit Grant erlebt eine schöne Zeit und dennoch hat sie Angst ihm ganz zu vertrauen mit ihrem Geheimnis, ihr früheres Leben. Kann sie sich ihm öffnen, bevor alles zu spät ist?Das Cover passt für mich perfekt auf Amanda und es spricht so viele Emotionen an.FAZIT :Mit „Als ich Amanda wurde“ gelingt der Autorin ein besonderer Transgender Roman, der mich mit jedem Kapitel mehr Amanda näher gebracht hat. Ihr Stil ist anders und zieht den Leser einfach mit in die Geschichte. Ich bin begeistert, wie Meredith Russo ihre eigene Erfahrung darin verarbeitet hat und freue mich auf weitere Bücher von ihr.

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  • Erste Liebe unter erschwerten Umständen

    Als ich Amanda wurde
    Lilli33

    Lilli33

    15. September 2017 um 23:16

    Taschenbuch: 304 Seiten Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (8. September 2017) ISBN-13: 978-3423717496 empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren Originaltitel: If I was your Girl Preis: 10,95€ auch als E-Book erhältlich  Erste Liebe unter erschwerten Umständen Inhalt: Schon als Kind weiß Andrew, dass er eigentlich ein Mädchen ist. Doch wird er nicht als solches akzeptiert, sondern von seinen Klassenkameraden gemobbt und verprügelt. Auch der Vater hat große Probleme mit der Situation und trennt sich von seiner Familie. Nach einem gescheiterten Suizidversuch darf Amanda, wie sie sich nun nennt, endlich eine Hormonbehandlung beginnen und durch Operationen ihren Körper seinem wahren Geschlecht angleichen lassen. Amanda zieht schließlich zu ihrem Dad, um in dem Städtchen Lambertville, wo niemand sie und ihre Vorgeschichte kennt, neu anzufangen und auch wieder einen Draht zu ihrem Dad zu bekommen. Zum ersten Mal in ihrem Leben findet sie Freundinnen und ist glücklich. Als sie sich in Grant verliebt, könnte das Leben so schön sein, doch hängt ihr altes Ich wie ein Damoklesschwert über der Beziehung. Soll sie Grant sagen, dass sie früher Andrew war? Und wie wird er reagieren? Amanda zögert das klärende Gespräch immer weiter hinaus, bis es fast zu spät ist. Meine Meinung: Meredith Russo ist selbst eine Transfrau und weiß somit genau, worüber sie schreibt. Das merkt man dem Roman auch an. Sie ermöglicht uns so Einblicke in Amandas Gefühlswelt, lässt uns an ihren Ängsten und Zweifeln teilhaben, aber auch an ihren Hoffnungen und Zielen. Dass Amanda in der Ich-Form erzählt, kommt dem zugute. In kurzen Rückblenden lernen wir Amanda als Kind und als Teenager kennen, erleben, was die einzelnen Lebensstufen für sie bedeuten und wie sie unter der Intoleranz mancher Mitmenschen leiden muss. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der Gegenwart, der Zeit in Lambertville, als Amanda einen Neuanfang wagt. Es ist toll mitzuerleben, wie die junge Frau von ihren neuen Klassenkameraden aufgenommen wird und schnell Freundinnen findet. Man sieht so richtig, wie sie aufblüht. Auch dass sie von Grant begehrt wird, tut Amanda so gut. Gleichzeitig fühlt sie sich aber sehr unsicher, weil sie nicht weiß, ob er sie auch noch mögen würde, wenn er über ihre Vergangenheit Bescheid wüsste. Dabei wirkt Grant eigentlich sehr sympathisch und aufgeschlossen. „Wir haben alle eine Vergangenheit. Das heißt nicht, dass wir keine Zukunft haben können.“ (Grant zu Amanda, S. 89) Schließlich haben auch Grant und Amandas neue Freundinnen ihre Geheimnisse, die erst nach und nach offenbart werden. Auch Homosexualität und die Meinung der Kirche zu von der Norm abweichenden Identitäten werden hier am Rande gestreift. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Erzählung vermag einen zu fesseln, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Da einem Amanda sehr sympathisch ist, will man auch einfach wissen, wie es mit ihr weitergeht, und so liest man immer noch ein Kapitel und noch ein Kapitel. Besonders gut haben mir auch die beiden Nachwörter, die sich an Cisgender bzw. Transgender richten, gefallen. Natürlich habe ich beide gelesen  😉 und das ist auch gut so, denn man erfährt darin auch wieder Wissenswertes über die jeweils andere Gruppe von Menschen. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, das Transgendern Mut machen kann und Cisgender in das Thema einführt. Dabei ist es aber auch eine nette Liebesgeschichte mit gut ausgearbeiteten Charakteren. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. ★★★★★ Herzlichen Dank an den dtv Verlag, der mir ein Exemplar dieses Buches zur Rezension zuschickte.

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  • Amanda

    Als ich Amanda wurde
    Si-Ne

    Si-Ne

    13. September 2017 um 17:11

    Fazit:Ein wirkliches Herzensbuch, welches einem die Transexualität näher bringt. Und wie froh man sein kann, wenn man im richtigen Körper geboren worden ist. Amanda ist das nicht, sie war früher Andrew und es fällt ihr manchmal echt schwer. Auch die Ablehnung ist sehr schwer.Bewertung:In diesem Buch geht es um Amanda, die früher Andrew war und jetzt zu ihrem Vater zieht um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Das ist aber nicht ganz einfach. Der Neuanfang läuft gut und sie kann sich gut als Mädchen integrieren, aber ob das so bleibt?Menschen die im falschen Körper geboren worden sind haben es wirklich schwer. Es gibt viele Vorurteile und auch religiöse Einsichten. Und dann noch das neue Leben. Amanda weiß z. B. manchmal einfach nicht, wie sie sich zu benehmen hat. Mädchen sind eben anderes als Jungs und reagieren daher auch anders. Jungs prügeln sich eher und Mädchen reden eben, was beides verletzend sein kann. CharaktereAmanda ist ziemlich schüchtern und eher verschreckt und ängstlich. Das liegt wohl an ihrer Vergangenheit. Sie war früher Andrew und hat einiges durchlebt, dadurch ist sie auch eher vorsichtig, obwohl sie manchmal einfach auf das gute Vertrauen möchte.Amandas Vater scheint ein sehr ruppiger Typ zu sein und hat ein sehr konservatives Bild. Er kam früher schon nicht mit der weiblichen Version von Andrew zurecht und findet daher auch den Umgang mit Amanda schwer.Amandas Mutter ist ganz anders als ihr Vater. Sie nimmt lieber eine glückliche Amanda in kauf, als einen toten Andrew. Sie möchte einfach, dass ihre Tochter glücklich ist und hat sie sehr lieb.An der neuen Schule hat sie auch einige Freunde gefunden. Bee, Anna, Layla und Chloe. Sie scheinen sehr nett und aufgeschlossen zu sein und integrieren sie in ihre Gruppe. Jeder für sich hat auch seine Geheimnisse, die diese verstecken. Jeder hat diese einfach. Sachen, für die man sich schämt, weil andere es nicht annehmen können.Am Anfang konnte ich Grant und Parker schwer auseinander halten, die beiden haben sich einfach vermischt in meiner Vorstellung. Aber das geht schnell vorbei. Parker ist eher aggressiv und versteckt seine Angst dahinter, jemand könnte was anderes entdecken. Grant ist da anders, einfühlsamer und nicht der typische Footballtyp. Er ist echt ein lieber und auch er hat seine Geheimnisse, die er versteckt.

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  • Bewegende Geschichte über eine bemerkenswerte junge Frau

    Als ich Amanda wurde
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    12. September 2017 um 12:39

    WORUM GEHT ES?Amanda hieß nicht immer Amanda. Geboren wurde sie als Junge namens Andrew, der sich jedoch schon immer irgendwie als Mädchen gefühlt hat. Nach einer Hormontherapie und einer Geschlechtsumwandlung ist aus Andrew nun endlich Amanda geworden. Um neu anzufangen und ihr letztes Jahr in der High School in Ruhe beenden zu können, zieht Amanda zu ihrem Vater nach Tennessee. Ihr Plan, sich dort rar zu machen und bloß ihren Abschluss zu machen, wird allerdings bereits am ersten Tag zerschlagen, weil sie als die Neue nun mal Aufmerksamkeit auf sich zieht.Bald hat Amanda Freundinnen und sogar einen Freund, etwas, das ihr bis dato immer verborgen geblieben war. Sie beginn ihr neues Leben zu genießen, hat allerdings immer mit der Angst zu kämpfen, dass andere etwas über ihre Vergangenheit erfahren. Was passiert, wenn alle, die ihr etwas bedeuten, erfahren, dass sie früher mal ein Junge war?REZENSIONAls ich Amanda wurde von Meredith Russo ist ein Roman, der das Thema Transgender behandelt. Die Autorin ist nämlich selbst transgender und hat ihre eigenen Erfahrungen in diesen Roman einfließen lassen. Gerade das hat mich sehr angesprochen, weshalb ich sehr neugierig auf Meredith Russos Roman war.Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht der 18-jährigen Amanda. In manchen Kapiteln reisen wir mittels Flashbacks ein paar Jahre zurück in Amandas Vergangenheit. So erleben wir Amanda als Andrew noch im Grundschulalter, aber auch als Teenager. Wir erfahren, wie früh Andrew eigentlich schon den Wunsch hegt hat, ein Mädchen zu sein und als ebendieses akzeptiert zu werden. Für mich waren gerade diese Flashbacks sehr interessant, da ich als Cisgender nicht weiß und nur raten kann, mit was für Problemen und Gefühlen ein Transgender zu kämpfen hat.Allerdings kommt auch hier gleich schon mein einziger Kritikpunkt, denn obwohl wir einiges über Andrews frühe Identitätsprobleme erfahren, hätte ich mir trotzdem noch mehr dazu gewünscht. Wie aus Andrew schließlich Amanda wurde, wird nur sehr leicht angekratzt. Es wird öfter mal erwähnt, dass Amanda ein komplettes Jahr in der Schule ausgesetzt und die Zeit Zuhause verbracht hat. Ich hätte gerade dazu gerne mehr erfahren. Wie war es, als die ersten körperlichen Veränderungen eintraten? Hatte sie keine Angst vor den Operationen zur Geschlechtsumwandlung? Ich hätte neben Virginia auch gerne andere Mitglieder dieser Selbsthilfegruppe für Transgender kennengelernt oder mitbekommen, womit andere Transgender zu kämpfen haben. Amandas Geschichte unterscheidet sich sicherlich auch von anderen.Mir ist bewusst, dass dies ein Jugendbuch ist und es vielleicht deshalb nicht so detailliert thematisiert wurde, es hätte mich persönlich aber eben doch sehr interessiert.Amanda hat sich schon immer als Mädchen gefühlt, was vor allem für ihren Vater schwer zu akzeptieren war. Auch jetzt merkt man noch, dass er immer noch dabei ist, damit klar zu kommen. Er gibt sich allerdings wirklich Mühe, Amanda zu akzeptieren, wie sie ist und gerade dann, als man ihr weh getan hat, handelt er wie ein Vater und will sie schützen.Was leider sehr realitätsnahe dargestellt wird, ist das Mobbing ihrer Mitschüler. Das beinhaltete nicht nur psychische Gewalt, sondern auch physische. Dadurch, dass sie immer nur auf Ablehnung gestoßen ist, hegt Amanda auch jetzt noch starke Selbstzweifel, die sie wohl nie ganz los wird.Das wird, wie ich finde, im Roman wirklich sehr gut deutlich gemacht. Es hat mich immer sehr berührt und mitgenommen, was Amanda alles erlebt hat, wie böse ihr Umfeld mit ihr umgegangen ist. Natürlich kann ich nicht nachvollziehen, was ein Transsexueller in diesen Situationen durchmacht, allerdings weiß ich ziemlich gut, wie hart es ist, von anderen nicht akzeptiert zu werden, weil man ihrer Meinung nach anders oder zumindest nicht genauso wie sie ist. Aber dass es auch daraus einen Ausweg gibt, wird hier im Roman nochmal aufgezeigt.Angesprochen wird auch die Konflikte mit Religion, denn gerade im streng religiösen Süden der USA werden Transgender oder gar Homosexuelle von der Gesellschaft abgelehnt.Amanda hat nie die Erfahrung gemacht, wahre Freunde zu haben oder gar die große Liebe zu erleben. Doch bei ihrem Vater sollte sie diese Chance bekommen, denn niemand weiß hier von ihrer Vergangenheit. Es ist ein Neustart für sie, sie kann sich aber dennoch nicht richtig frei fühlen, weil sie immer wieder im Hinterkopf hat, dass irgendwer herausfinden könnte, dass sie mal ein Junge war und das allen wohl über aufstoßen würde. Deshalb hält sie es vorerst geheim, erwähnt es weder ihren Freundinnen, noch ihrem Freund Grant gegenüber.Umso schöner fand ich, was für tolle Freundinnen Amanda in Lambertville gefunden hat. Es hat mich wirklich sehr gerührt, wie selbstverständlich sie auf ihrer Seite standen, nachdem sie den ersten Schock verdaut hatten. Es zeigt nämlich wunderbar, dass es neben so viel Ablehnung auch Bestätigung oder gar Zuneigung geben kann.Ich fand es schön, wie gut man die Entwicklung von Amanda mitverfolgen konnte. Sobald sie von anderen aufgenommen wurde, ist sie richtig aufgeblüht und war glücklich. Sie ist offener geworden, auch wenn sie sich nie ganz geöffnet hat. Aber man hat gemerkt, wie sehr sie es versucht und allein das ist schon ein Fortschritt.Ohnehin hat mich die realistische Darstellung in dem Roman sehr oft berührt und mitgenommen. Ich konnte mir oft vorstellen, dass es genauso gut oder genauso schlecht abgelaufen sein könnte. Auch wenn die Welt heute weitaus offener ist, heißt das noch lange nicht, dass jeder akzeptiert wird. Genau das beweist der Roman nochmal aufs Neue. Es ist etwas, woran wir in unserer Gesellschaft auf jeden Fall noch arbeiten müssen.Am Ende des Romans gibt jeweils ein Nachwort für Cisgender, sowie ein Nachwort für Transgender. Aus Neugier habe ich beide gelesen und finde, dass jeder, der dieses Buch liest, genau das tun sollte, um zu verstehen, weshalb dieser Roman mit seiner Thematik so wichtig ist.Für mich ist Als ich Amanda wurde keine Liebesgeschichte in dem Sinne. Es geht natürlich um Amanda und Grant, dennoch würde ich sagen, dass es in erster Linie darum geht, wie Amanda mehr und mehr zu sich selbst findet und auch eine Richtung findet, in der ihr Leben in Zukunft verlaufen soll. Es ist essentiell wichtig, dass sie endlich auf Akzeptanz trifft und man merkt ganz deutlich, wie es sich positiv auf sie auswirkt. Es ist ein schönes Beispiel, von dem sich jeder inspirieren lassen sollte.FAZITAls ich Amanda wurde ist ein Roman, der an das Thema Transgender heranführt und schonungslos darüber berichtet. Die Autorin berichtet aus eigenen Erfahrungen, was man dem Roman definitiv anmerkt und gerade die Nähe zur Realität hat mich sehr bewegt. Eine tolle Protagonistin, sowie eine bunte Palette an Nebencharakteren bringen den Roman zum Leben. Abgesehen davon, dass ich mir doch noch etwas mehr über die Veränderungen in Amandas Leben gewünscht hätte, finde ich den Roman mehr als gelungen, weshalb es von mir vier von fünf Sterne gibt.

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  • Ein Buch über ein ganz besonderes Mädchen mit einer ganz besonderen Geschichte ! Leseempfehlung !

    Als ich Amanda wurde
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    08. September 2017 um 12:08

    Die erste große Liebe ist immer etwas ganz Besonderes. Auch für Amanda. Doch Amanda hat ein Geheimnis, eines, das diese erste besondere Liebe für immer zerstören könnte. Als mir das Buch auf der Leipziger Buchmesse im Frühjahr ans Herz gelegt wurde, da war ich unglaublich neugierig. Zum Einen weil ich gerne Liebesgeschichten lese, zum anderen, weil die Protagonistin ein ganz außergewöhnlicher Mensch und die Thematik die dieses Buch behandelt eine nicht Alltägliche ist. Amanda wurde als Junge geboren und unterzog sich nach einem Selbstmordversuch schließlich einer Geschlechtsumwandlung. Doch der Weg zu diesem neuen, zu diesem für sie richtigen ICH war ein sehr steiniger; ein harter Kampf, mit allerhand unschönen Ereignissen und Situationen, mit jeder Menge Spott und Mobbing. Denn der Mensch kann grausam sein, wenn er mit Dingen konfrontiert wird, die er nicht zuordnen kann oder mit denen er nicht weiß wie er umgehen soll. Statt sich damit auseinander zu setzen, geht man der Einfachheit halber auf Konfrontationskurs und versetzt den Betroffenen damit einen herben Stich. Besonders schlimm ist es, wenn dann auch noch der Rückhalt in der eigenen Familie fehlt. Während Amandas Mutter zu ihr steht, tut sich der Vater mit der Verwandlung des Sohnes/der Tochter unglaublich schwer. Erst als Amanda immense Gewalt in ihrer Heimatstadt erfährt, ist der Vater bereit sie auf seine Art zu unterstützen. Er nimmt sie bei sich auf und bietet ihr somit einen Neuanfang in einer völlig neuen Stadt. Und auch einen Neustart der Vater-Tochter-Beziehung. Amanda ist glücklich, denn hier kennt niemand ihre Vorgeschichte, sie wird als neue Mitschülerin akzeptiert und sogar einer der begehrtesten Jungs an der Schule verknallt sich Hals über Kopf in sie. Amanda erlebt die wohl beste Zeit ihres Lebens, sie kann unbeschwert sein und sich ganz auf das Hier und Jetzt konzentrieren, sie findet tolle Freundinnen und verliebt sich. Zum ersten Mal. So richtig. Doch über ihrer aufkeimenden Beziehung zu Grant liegt ein dunkler Schatten. Wie soll sie ihm sagen, das sie nicht immer das Mädchen war, für das er sie hält. Muss sie ihm überhaupt erzählen, das sie früher ein Junge war ?  Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, ist, das die Autorin selbst Transgender ist und somit ganz genau weiß wovon sie schreibt. Ich denke, das sie vielleicht einen Teil ihrer eigenen Erfahrungen vor, während und nach der Geschlechtsumwandlung in diesem Buch aufarbeitet, was das Ganze und vor allem Amanda als Charakter absolut authentisch macht. Sie ist ein tolles, starkes Mädchen, das mich echt beeindrucken konnte. Auch die Gestaltung und die Reaktionen der Nebencharaktere sind nachvollziehbar und wirken echt. Klar schrecken einen beim Lesen die negativen Reaktionen des Umfelds ab, aber ich halte sie für glaubwürdig, denn Menschen sind, wie oben schon erwähnt, oft ekelhaft im Umgang mit Dingen die sie nicht kennen. Mich hat "Als ich Amanda wurde" wirklich auf ganzer Linie überrascht. Ich finde es super, wie Meredith Russo hier eine zarte, leichte Liebesgeschichte, mit einem bisher sehr selten in Büchern auftretenden, aber doch wichtigen und ernsten Thema verknüpft. Zudem ist ihr Schreibstil unglaublich flüssig und das Buch so fesselnd geschrieben, das ich es an einem einzigen Tag ausgelesen hatte, weil ich mich einfach nicht lösen konnte. Ein Buch über ein ganz besonderes Mädchen mit einer ganz besonderen Geschichte ! Leseempfehlung !

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  • 10 Dinge, wieso ihr Als ich Amanda wurde lesen solltet

    Als ich Amanda wurde
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    06. September 2017 um 21:09

    Den Beitrag findet ihr hier:

    http://missfoxyreads.blogspot.de/2017/09/blogtour-als-ich-amanda-wurde-meredith.html