Meredith Winter Blutpsalm

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Inhaltsangabe zu „Blutpsalm“ von Meredith Winter

Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ...

Einer toller Krimi, der einen fesselt

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flockig und so verging die Zeit beim Lesen sehr schnell.

— KerstinMC
KerstinMC

»Blutpsalm« von Meredith Winter ist eine Geschichte aus Liebe und Krimi, die mit schnellem Tempo und viel Spannung überzeugt

— BUECHERLESERjw
BUECHERLESERjw

Spannend gut erzählt. Schönes idyllisches Dorf.

— lisa1997
lisa1997

Für mich als Thriller-Liebhaberin und -Vielleserin war dieser Liebeskrimi leider nicht das richtige Buch ...

— Janna_KeJasBlog
Janna_KeJasBlog

Die dunkel Seite des ältste Gewerbe der Welt und die Scheinheiligkeit junger Gottesdiener...

— widder1987
widder1987

Ladythriller mit Herz! Eine ganz große Leistung!

— Buecherimherz
Buecherimherz

Meredith Winter schafft es, das dörfliche Leben plastisch darzustellen.

— NiWa
NiWa

spannend und mal etwas ganz anderes

— Julia1501
Julia1501

Toll geschrieben und spannend bis zum Schluss. Ein echtes Lesevergnügen! Perfekt für Regenwetter ;)

— Sternenstaub_Buchblog
Sternenstaub_Buchblog

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  • Blutpsalm

    Blutpsalm
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    19. September 2017 um 07:27

    Klappentext: Sommerburg- eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein erscheinen. Bis zu dem Tag, an dem ein brutale Mordserie das Dorf erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Bewohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben.Autorin:Meredith Winter wurde 1981 in Deutschland geboren.Inhalt:Durch ein komischen Zufall lernen sich der Pastor Jonathan und die Prostituierte Marlene sich kennen. Die beiden wissen schnell, das da mehr ist. Doch dann passieren in dem kleinen Ort grausame Morde und plötzlich sind Jonathan und Marlene nicht mehr sicher.Erster Satz:Der förmliche weiße Kragen seines dunklen Pastorengewandes saß mal wieder viel zu eng.Meine Meinung:Als mich die liebe Natascha vom Sommerburg Verlag angeschrieben hat, wegen dem Buch und ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr neugierig darauf und als es dann nun endlich bei mir war, blieb es nicht lange auf meiner SUB.Das Cover finde ich sehr gut gestaltet, da es in meinen Augen sehr gut zu dem Titel passt. Der Klecks Blut und das Kreuz, finde ich sehr gut gewählt und es gibt nicht sehr viel Preis vom Inhalt.Als ich das Buch begonnen habe, war ich sofort in der Story und konnte es nach kurzer Zeit auch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd geschrieben und nach kurzer Zeit flogen die Seiten auch nur so dahin.Die Charakteren waren sehr schön aufgebaut, und mir waren Jonathan und Marlene von Anfang sehr sympathisch, vor allem Marlene habe ich sofort ins Herz geschlossen und nachdem man ihre sehr traurige Vergangenheit, kann man ihre Entscheidung Prostituierte zu werden sehr gut nachvollziehen.Die Morde kommen relativ schnell und am Anfang tappt man als Leser noch im Dunklen, wer der Mörder ist, doch in der Hälfte des Buches verrät es einem die Autorin. Doch es nimmt nicht die Spannung aus dem Buch, den sie baut sie noch mehr auf und man will einfach nur noch wissen, was als nächstes passiert.Auch die Randcharakteren wurden sehr schön gestaltet und erschienen neben den Hauptcharakteren, nicht blass. Alles in einem kann ich an dem Buch nicht meckern und ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch von der Autorin, und hoffe das es mich auch wieder fesseln wird.

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  • Ein Liebeskrimi zum Verlieben

    Blutpsalm
    KerstinMC

    KerstinMC

    18. September 2017 um 19:01

    Das Cover ist schwarz weiß gehalten mit einer roten Blutspur. Passend zum Titel „Blut Psalm“ ist ein Kreuz an der linken Seite zu sehen. Sehr schön finde ich die Schrift vom Titel. Durch die Initiale im Titel bekommt das Cover etwas verspieltes. Zusammen mit dem Inhalt des Romans bildet es eine gute Einheit. Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands.Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben … (Quelle: Sommerburg Verlag) Blutpsalm ist das zweite Buch von Meredith Winter, das ich innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe. „Blutroter Frost“ konnte mich mit seiner Geschichte und Spannungskurve überzeugen, die Rezension gab es heute morgen um 8 Uhr. „Blutpsalm“ fand ich noch etwas besser. Die Idee mit dem Pastor und der Prostituierten ist zwar nicht neu, doch die Umsetzung fand ich sehr faszinierend. Passend dazu tauchten immer wieder kleine Bibelstellen auf. Ich selbst habe während des Konfirmanden Unterrichts hier und da mal was in der Bibel gelesen. Und weiß da steht so viel mehr drin als nur die Weihnachtsgeschichte. Besonders die ganzen Psalmen verstecken so manch interessante Ansichten und Weisheiten. Die Schauplätze im Buch ließen mich in Erinnerungen schwelgen. Mit dem Pastor reiste ich nach Kiel, Bremen und an die Nordsee. Fünf Jahre habe ich in Kiel gelebt und den Sommer in Falckenstein am Strand verbracht und natürlich ganz viel gelesen. Meredith Winter erzählt die Geschichte in der dritten Person. So erfahre ich als Leser alles vom Pastor, der Prostituierten und dem Mörder. Und kann mit allen mitfiebern. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flockig und so verging die Zeit beim Lesen sehr schnell. Viel zu schnell war das Lesevergnügen vorbei. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die einen Liebeskrimi mögen. Vielen Dank an Meredith Winter und den Sommerburg Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Nach den ersten paar Seiten wird es wesentlich besser

    Blutpsalm
    Krimisofa_com

    Krimisofa_com

    18. September 2017 um 13:59

    Prostituierte leben am Rand der Gesellschaft und der Job, den sie ausüben, wird als der niedrigste angesehen den es gibt – und das, obwohl es einer der härtesten ist, der existiert; der sowohl psychische, als auch körperliche Spuren nach sich zieht und der ein gewisses Maß an schauspielerisches Talent benötigt. Pfarrer werden im Gegensatz dazu vor allem am Land hoch angesehen, sie predigen, befreien von Sünden, schenken Trost, taufen und beerdigen. Beide Berufe kombiniert Meredith Winter in ihrem neuesten Ladythriller „Blutpsalm“ wie Yin und Yang, was ein loderndes Feuer der Leidenschaft mit einem Schuss Spannung ergibt.Jonathan Littke ist Pastor in dem kleinen Dorf Sommerburg irgendwo im Norden Deutschlands. Er lebt ein sehr konservatives Leben und will sich seine Jungfräulichkeit bis nach der Ehe aufsparen. Die richtige Frau hat der Mitte 30-Jährige aber noch nicht gefunden. Er hat, so wie Marlene, seine Geschichte, die seit einem Jahr als Prostituierte arbeitet. Nach und nach werden beide Geschichten erzählt. Doch davor muss man über die ersten paar Seiten, die sich leider wie der Beginn eines schlechten Pornos lesen. Danach wird es aber wesentlich tiefgründiger.Vor allem in der ersten Hälfte des Buches ist der Krimi eher Nebenschauplatz, denn die Gefühle zwischen Jonathan und Marlene, die sich innerhalb weniger Seiten ineinander verlieben, dominieren die Handlung und wenn sie nicht gerade heiße Küsse tauschen, streiten sie sich. Das ist einerseits natürlich völlig legitim, weil beide überwältigt sind von den starken Gefühlen, die sie recht schnell füreinander haben – andererseits hätte ich den beiden am liebsten entgegengeschrien „Habt endlich mal Versöhnungssex!!!“.(genau genommen habe ich es sinnloserweise tatsächlich probiert). Mir persönlich war es doch etwas zu viel Auf und Ab, zu viel Schmalz und Drama – aber nicht umsonst begann die Rezensionsanfrage der Autorin mit den Worten „auch wenn Du ein Mann bist“. Frauen werden unter Garantie mehr Freude an diesen Szenen haben.Was mir dafür ausnehmend gut gefallen hat, war der Krimi-Aspekt der Geschichte, der etwa sechzig Seiten vor Ende so richtig Fahrt aufnimmt, gut recherchiert, durchdacht und irrsinnig packend ist. Auch gut recherchiert sind medizinische Fachbegriffe, auch wenn ich mit der Hälfte davon nichts anfangen konnte, da ich sie googeln hätte müssen, um sie zu verstehen. Meredith Winter lässt abgesehen davon ein paar Fragen offen und es befinden sich ein paar Ungereimtheiten im Plot – all das wird in einem separaten [SPOILER]-Artikel besprochen.Tl,dr: „Blutpsalm“ von Meredith Winter ist ein Ladythriller, der ein faszinierendes Thema aufs Tapet bringt, mit tiefgründigen Hauptcharakteren, einer Fülle an Gefühlen und einem gut durchdachten und recherchierten Krimi-Teil. Ist zwar nicht JederMANNs Sache, aber deshalb ist es ja auch ein Ladythriller. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

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  • Ein 800 - Seelen Dorf und ein Mörder

    Blutpsalm
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    17. September 2017 um 21:21

    Als Jonathan und Marlene sich kennenlernen, halten sie ihr jeweiliges Gegenüber für jemand anderen. Während Marlene als Edelprostituierte ins Pfarrhaus zu Jonathan kommt und ihn als Freier hält, denkt er, dass sie eine Computerspezialistin ist, die seinen Computer wieder repariert. Der Irrtum beruht auf eine Visitenkarte, die Marlene ihren Kunden gibt und die sie als Computerfachmann ausweist, was aber nur Eingeweihte wissen.Auch wenn sich beide zueinander hingezogen fühlen, passiert nichts.Jonathan ist Pastor in einem kleinen 800 Seelen-Dörfchen. Auch wenn er noch keine Frau hat und auf seine Seelenverwandte noch wartet, weiß er, dass Sex vor der Ehe für ihn nicht infrage kommt. Es fällt ihm schwer, denn Marlene hat es ihm angetan.Es ist eine beschauliche Gemeinschaft, so dass es unfassbar erscheint, dass einer aus der Gemeinde, durch ein Fleischermesser erstochen, tot aufgefunden wird. Es bleibt nicht bei dem einen Toten, aber welcher Zusammenhang besteht zwischen ihnen, denn bei den Toten ist jeweils eine Visitenkarte von Marlene mit am Tatort zu finden.Die Suche nach dem Mörder beginnt, aber ist Marlene wirklich so unschuldig, wie es scheint?...Blutpsalm ist ein Ladythriller, in dem ein Liebesroman mit Thrillerelementen vereint wurde. Knisternde Erotik ergänzt das Ganze.Neben der Liebesgeschichte zwischen Marlene und Jonathan gilt es, einen Mörder zu finden. Es wurden Männer getötet, die auch alle Kunden von Marlene waren.Das Buch ist hauptsächlich ein Liebesroman, kriminalistische Aspekte kommen eher am Rande vor. Die knisternde Spannung ist spürbar, die Thrilleranteile halten sich in Grenzen.Ungewöhnlich war für mich die Tatsache, dass schon zur Hälfte des Buches klar war, wer die Toten auf dem Gewissen hatte. Obwohl es von da an ein wenig an Spannung fehlte, war die weitere Entwicklung der Story absolut lesenswert.Es gab ein paar Überraschungen und viele kleine fiese Cliffhanger, die ein wenig die Spannung einheizten.Die Liebesszenen ließen sich gut lesen und wirkten zu keiner Zeit obszön oder anstößig. Das Buch lässt sich mit seinen knapp über 200 Seiten gut und flüssig lesen. Die Kapitel sind kurz gehalten und enden des öfteren mit einem Cliffhanger. Man kann gar nicht aufhören zu lesen, will man doch alles wissen, zumal es auch im Leben von Jonathan und Marlene Dinge gibt, die erst noch erzählt werden wollen.Das einzige, was mich wirklich an dem Buch gestört hat, war die sehr kleine Schrift. Es hat mir, trotz Brille, schon einiges abverlangt, denn ich empfand es als sehr anstrengend zu lesen.Schon beim anfänglichen Durchblättern war ich ein wenig zurückgeschreckt, aber es hieß dann doch, Augen zu und durch.Das Cover finde ich sehr gelungen und passend zur Geschichte.Ein Buch, das man schnell man zwischendurch lesen kann und mit dem man sich gut unterhalten fühlt.

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  • Überzeugt mit schnellem Tempo und Spannung

    Blutpsalm
    BUECHERLESERjw

    BUECHERLESERjw

    13. September 2017 um 16:09

    Inhalt Sommerburg, irgendwo im Norden Deutschlands, Dezember 2011 Pastor Jonathan Littke hat ein Problem: Der Computer in der Kirche geht nicht mehr an – dabei geht in weniger als einer Stunde der Gottesdienst los und er kann seine Predigt nicht auswendig.  Zum Glück liegt von seinem Vorgänger die Visitenkarte eines Computer-Notdienstes in der Schreibtischschublade. Umso überraschender, dass statt eines Mannes in Blaumann eine Prostituierte auf die Rufnummer reagiert und bei Jonathan im Büro steht. Marlene, die so unverhofft in sein Leben getreten ist, scheint dort auch bleiben zu wollen – Pastor und Prostituierte kommen sich schnell näher. Alles könnte so romantisch im deutschen Winter seinen Anfang nehmen, würden nicht plötzlich Leichen im beschaulichen Sommerburg auftauchen, denen Marlenes Visitenkarte mit einem Fleischermesser an die tote Brust geheftet ist… Fazit Love and Crime – eine ungewöhnliche Mischung für meinen Bücherschrank. Aber ein Leseausflug, der sich gelohnt hat und nicht der letzte seiner Art bleibt. In »Blutpsalm« erzählt Meredith Winter von Pastor Jonathan Littke, der zufällig die Edel-Prostituierte Marlene kennenlernt und wider Willen von der Frau hinter den hohen Absätzen und kurzem Rock fasziniert ist. Was zu einer schönen, aber einfachen Liebesgeschichte in romantischer Winterstimmung hätte werden können, entwickelt sich schnell zu einem spannungsgeladenen Showdown, der von einer Frage überlagert wird: Wer stirbt als nächster? Das kleine Sommerburg ist in Aufruhr, in ihrer Mitte gibt es einen Mörder und wahrscheinlich kennt ihn jeder. Meredith Winter kommt schnell zur Sache, bei 208 Seiten ist der Platz begrenzt. Entsprechend schnell steigt die Spannungskurve. Zusammen mit dem stilvollen und fliessenden Schreibstil liest sich »Blutpsalm« kurzweilig. An einigen Stellen hätte der Geschichte von Jonathan und Marlene mehr Zeit gut getan, es passiert schnell sehr viel und mir fehlte das kunstvolle hinauszögern und verweilen der Geschichte. Diese atemlose Momente eines Krimis, in denen der Erzähler im fast spannendsten Moment den Leser auf die Folter spannt, falsche Fährten legt und zum rätseln einlädt. Neben dem ab und zu forschen Tempo muss ich die klischeebehaftete Vorstellung des Dorflebens erwähnen. Von engstirnig bis vorurteilsbehaftet, jedes Klischee eines Großstädters wurde bedient. Jedes meiner Klischees wurde bedient, daran sollte man sich als Leser nicht stören, sonst könnte der Lesegenuss in Gefahr sein. Jonathan und Marlene sind der Autorin gut gelungen – alle anderen Charaktere haben nicht genügend Platz, um wirklich ausgearbeitet zu sein. Bei der Länge des Buches lag der Fokus aber klar auf den Protagonisten und die beiden waren vielschichtig, authentisch und sympathisch, wenn auch manchmal recht zickig, stur und naiv. »Blutpsalm« von Meredith Winter ist eine Geschichte aus Liebe und  Krimi, die mit schnellem Tempo und viel Spannung überzeugt. Der Roman ist eine Leseempfehlung an Leser, die sich an Klischees nicht stören und gerne kurzweilige Krimis lesen.

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  • Richtig toller Ladythriller!

    Blutpsalm
    jeanettesophie

    jeanettesophie

    13. September 2017 um 13:48

    InhaltSommerburg ist ein kleines Dorf, irgendwo im Norden Deutschlands. Jonathan ist der allseits bekannte evangelische Pastor der 800 Seelengemeinde. Er hat sehr hohe Ansprüche was Frauen angeht. Er möchte seine Jungfräulichkeit erst nach seiner Hochzeit verlieren. Und das passt nun leider nicht jeder. Jedoch ist er sich ziemlich sicher, dass es dort draußen eine Frau gibt, die dies akzeptiert.Durch Zufall trifft er auf die attraktive junge Dame Marlene, die jedoch eine Prostituierte ist. Dennoch kommen sich die beiden näher, doch Marlene ist gefährlicher als er denkt. Kurz darauf passiert etwas schreckliches in Sommerburg. Ein Mord! Und dabei entdecken sich die echten Persönlichkeiten der Bewohner. Aber auch der Pastor muss vor seiner Gemeinde etwas zugeben, was er jetzt nicht so prickelnd findet...Meinung Das Cover finde ich schon mal sehr ansprechend gestaltet. Es ist sehr schlicht, jedoch passt es sehr gut zum Inhalt des Buches.Mir war das Genre "Ladythriller" bisher doch recht unbekannt und ich habe noch nie in die Richtung gelesen. Jedoch war mir von Anfang an klar das mich dieses Genre ansprechen wird. Und mich hat dieses Buch definitiv nicht enttäuscht! Ich fand die Story so neu und so ansprechend. Deshalb kann ich wirklich jedem empfehlen, sich dieses Buch mal genauer anzusehen.Dieser Roman war sehr individuell. Die Geschichte war mir neu und ich hatte sehr viel Spaß mich darin zu vertiefen. Auch das dieses Buch was mit der Kirche zutun hatte, hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es einfach toll immer wieder was neues zu lesen und nicht immer das gleiche. Auch die Charaktere fand ich wirklich toll ausgestaltet! Deren Facetten waren wirklich sehr unterschiedlich und man wusste sofort, wer wer ist. Jonathan und Marlene, Pastor und Prostituierte, also gegensätzlicher geht es echt nicht. Und das ist der Grund weshalb mir das Buch auch so gut gefallen hat. Es war, wie auch schon oben erwähnt, eine neue Erfahrung die ich beim lesen gesammelt habe.Die Beschreibungen sind echt total detailliert und sehr fein ausgearbeitet. Man fühlt mit den Charakteren mit und man denkt, man wäre selber dabei. Und was gibt es besseres als sich in einem Buch zu verlieren? Es wurden sehr viele verschiedene Adjektive verwendet, wodurch die ganze Szenerie sehr gut veranschaulicht wurde. Es war schon von der ersten Seite an spannend und man wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weiter geht. Was ich leider ein bisschen zu "bemängeln" habe ist die Schriftgröße des Buches. Das Buch ist sehr eng gebunden und die Schrift ist recht klein, weshalb mir leider öfters die Augen wehtaten und ich in den Zeilen verrutscht bin. Dies soll jedoch nicht den Inhalt des Buches kaputt machen, denn der war top! FazitEin wirklich sehr gutes Buch mit einem neuen Genre, welches ihr so, bisher sicher noch nicht gelesen habt. Kann ich nur empfehlen! 

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  • Leserunde zu "Blutpsalm" von Meredith Winter

    Blutpsalm
    NataschaWahl81

    NataschaWahl81

    Wer hat Lust auf eine Leserunde*  auf eine geniale Konstruktion aus Geistlichem mit latentem Hang zur Weltlichkeit und Prostituierter aus Notwendigkeit, die eigentlich Ärztin sein möchte? Genre: Romantic Suspense/Liebeskrimi Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ... * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem ihr das Buch gelesen habt.Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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    • 199
  • Gelungene Mischung aus Liebesroman und Krimi

    Blutpsalm
    Vanilla_Nani

    Vanilla_Nani

    12. September 2017 um 11:11

    In „Blutpsalm“ von Meredith Winter geht es um den evangelischen Geistlichen Jonathan, der durch einen Zufall die Edelprostituierte Marlene kennen und lieben lernt. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Liebesroman und Krimi. Das Cover ist sehr untypisch und weist neben einem Kreuz beispielsweise einen sehr realen Blutstropfen auf. Mich hat das Cover nicht angesprochen, der Klappentext dafür aber umso mehr. Die Schrift des Buches ist sehr klein, was mich nicht störte, aber anderen ein anstrengendes Gefühl beim Lesen bescheren könnte. Obwohl das Buch mit nur 208 Seiten sowohl für einen Krimi als auch für einen Liebesroman relativ kurz ist, enthält es eine sehr komplexe Story. Ungewöhnlich ist auch die Erzählperspektive in der 3. Person, die aber ebenfalls zur Stimmung des Buches passt. Sie vermittelt einfach das Gefühl, dass in dem kleinen Dorf Sommerburg eben jeder jeden beobachtet und alles mitbekommt. Ich fand die drei Hauptpersonen, Jonathan, Marlene und den/die Täter/in sehr authentisch beschrieben. Jonathan und Marlenes Liebesgeschichte war manchmal etwas kitschig und die Sprache sehr gestelzt und untypisch für heutige Gespräche. Das könnte natürlich an Jonathans kirchlichem Umfeld und seiner fehlenden Erfahrung mit Frauen liegen. Die Mordserie wird zwar früh im Verlauf des Buches aufgeklärt, lädt aber bis dahin zum Mitraten ein. Auch gelingt es der Autorin den Spannungsbogen nach der Aufklärung weiter zu spannen. Den Schauplatz Sommerburg hat die Meredith Winter sehr plastisch beschrieben. Man kriegt schnell ein Gefühl für das kleinbürgerliche Leben in dem Dorf. Der Schauplatz der letzten Kapitel (ich will nicht zuviel verraten, deshalb kein Ortsname) ist meiner Meinung nach nicht so gut beschrieben. Da ich den Ort/die Stadt aber gut kenne hat mir das nicht gefehlt. Insgesamt ist die Story nicht sehr tiefgehend, da beispielsweise das Thema Drogenkonsum nicht sehr kritisch behandelt wird. Jedoch ist dieser Umstand keineswegs negativ, da das Buch somit zu einer leichten Lektüre wird, die eine schöne Alternative zu vielen schweren und tiefgründigen Büchern dieser Zeit ist. Die Mischung von Krimi und Liebesroman ist der Autorin wirklich gelungen. In Kombination mit dem flüssigen und angenehmen Schreibstil ist „Blutpsalm“ eine wunderbare, kurzweilige Lektüre und eine Leseempfehlung.

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  • Blutpsalm

    Blutpsalm
    lisa1997

    lisa1997

    11. September 2017 um 19:41

    Dieses Buch könnte man mit den Worten „Pastor auf Abwegen“ beschreiben, denn wenn sich ein Geistlicher in eine nicht fromme Frau verliebt, ist dieser sicherlich von seinem Geistlichen Pfad abgekommen. Wer sich jetzt auf Mörderjagd begeben möchte und schon vom Klappentext überzeugt ist, oder vom Debütkrimi „Blutroter Frost“ begeistert war, oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte, sollen dieses Buch lesen.Wir haben einen Pastor, der die Frömmigkeit in Person ist, und dann sich in die Prostituierte Marlene verliebt. Schon allein diese Gegensätze sind interessant mit zu verfolgen. Als dann aber auch noch die Morde geschehen, die auch in einer eigenen Perspektive erzählt werden, bricht in der 800- köpfigen Gemeinde Sommerburg die Panik aus. Die Geschichte hat mir gut gefallen, weil mich eben diese Gegensätze angezogen haben.Den Schreibstil finde ich gut. Ich habe mich gut unterhalten. Dank des leichten und spannenden Schreibstils kam ich trotz kleiner Schrift gut zurecht.  Ich hatte immer das Verlangen weiterzulesen. Mir haben besonders die verschiedenen Perspektiven gefallen. So konnte ich mir auch ein Bild von Marlenes Gedanken machen.Ich habe fleißig mit gerätselt auf wessen Konto die Morde gehen, aber ich habe nicht mit diesem Täter gerechnet. Auch das Motiv fand ich wirklich gut. Umso mehr überrascht war ich, als es ans Licht kam. So früh! Ich dachte: Was kommt denn jetzt? Ich möchte jetzt nicht spoilern, deswegen möchte ich euch nur sagen, dass die Autorin mich mit den nächsten Seiten überrascht hat.Das Ende fand ich grundsätzlich spannend. Wie der Täter so auf die Protagonisten losgeht und auch die Art, wie dieser sie loswerden wollte, war mal was anderes. Die Gefühle und Umgebung fand ich dazu gut beschrieben. Hat Spaß gemacht zu lesen.Eine Szene jedoch fand ich zu viel und ich verstand diese auch nicht. Wer drückte jetzt wo ab und auf wen zielt Jonathan? Das war die Frage, die mich danach gestellt habe. Jedoch hatte ich meine Probleme nur mit diesem einen Kapitel.  

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  • Tolles Buch

    Blutpsalm
    Lesemaus-M

    Lesemaus-M

    10. September 2017 um 15:56

    Klappentext/Inhalt: Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag, an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben.. Meine Meinung: Die Geschichte handelt von einem Pastor namens Jonathan. Er lebt in einer sehr kleinen Gemeinde. Eines Tages lernt er eine Frau kennen, die ihre Dienste anbietet. Dennoch lernen sie sich näher kennen. Eines morgens wird der erste Tote entdeckt. Pastor Jonathan muss sich vor den Gefahren in Acht nehmen. Jonathan ist der Pastor der Gemeinde. Alle mögen ihn und reden ihr Leid, Freude und vieles mehr von der Seele. Er ist immer für die Gemeindemitglieder da, hört ihnen zu und baut sie auch auf, wenn es sein muss. Als er eines Tages eine Frau namens Marlene kennen. Er ist von ihr ganz angetan. Allerdings verkauft sie sich und ihren Körper. Dies passt natürlich nicht in die ethnischen Grundsätze eines Pastors aber auch er hat Geheimnisse. Als dann jemand ermordet wird, ist er für die Gemeinde da. Dennoch hat er auch um gewisse Personen Angst und will herausfinden wer es war. Ich bin in die Geschichte gut gestartet. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Alles ist ausreichend beschrieben und die Charaktere sind auch gut ausgearbeitet. Der Pastor ist ein herzensguter Mensch und ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen. Außerdem hat mit der Mix von Krimi, Liebesoman aber auch Erotik sehr angetan und begeistert. Das einzige, mir ging es auf einmal zu etwas zu schnell, wer die Morde verübt hat. Fazit: Diesen Liebeskrimi kann ich euch nur empfehlen. Authentische Charaktere, ein tolles Setting und eine spannende Handlung. Bewertung: Cover: 5/5 Klappentext: 5/5 Inhalt: 4/5 Schreibstil: 4/5 Gesamtpaket: 4/5 4 von 5 Engeln 

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  • Ein wenig Mord und viel Liebe

    Blutpsalm
    Janna_KeJasBlog

    Janna_KeJasBlog

    07. September 2017 um 15:19

    „Liebeskrimi“ – da wird sich wohl der ein oder andere Leser unter Euch wundern. Ja, Liebesgeschichten sind eigentlich nicht meine bevorzugte Thematik in einem Buch, aber die Autorin hat eine solch gelungene Anfrage gestellt und mich gekonnt neugierig gemacht. Auch der Klappentext sprach mich an und somit war das Buch auch schon bei mir eingezogen. Pastor Jonathan Littke verliebt sich auf den ersten Blick in die Prostituierte Marlene. Nicht das dies allein schon für Aufsehen in dem verschlafenen Dorf Sommerburg sorgen würde, beginnt eine Mordserie in die Marlene verstrickt zu sein scheint. "Vor ihm lag der Bürgermeister, in seiner Brust steckte ein Fleischermesser. Und in der Mitte des Messers war Marlenes Visitenkarte aufgespießt." -- (Seite 22) Die darauffolgenden Ereignisse, die Geschichte der zwei Protagonisten, konnte mich leider nach den ersten gelungenen zwanzig Seiten nicht mehr einnehmen. Zu viel Story, zu wenig Entwicklung. Ein Krimi auf knapp 200 Seiten kann funktionieren, wenn aber auch eine Parallelgeschichte erzählt wird, bleibt kaum noch Raum für beides. Mord und Liebe. Beides findet sich innerhalb der Geschichte, beides kommt jedoch für mich persönlich zu kurz bzw. zu rasant. Nach und nach finden sich in dem Dorf Leichen, immer mit einer Visitenkarte von Marlene. Dies jedoch steht nicht im Mittelpunkt der Geschichte, sondern die sich anbahnende Beziehung von Jonathan und Marlene. Gegen eine Liebesgeschichte ist gar nichts einzuwenden, aber wenn diese mit einer Mordserie einher geht, erwarte ich Zweifel und Hinterfragungen. Diese tauchen auf, jedoch in eine ganz andere Richtung. Innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums lernen sich die beiden kennen und die Beziehung entwickelt sich gefühlt viel zu schnell. Bedingt durch die zwei mehr als unterschiedlichen Berufe hätte die Autorin vielerlei Möglichkeiten gehabt, diese Annäherungen langsam auf- und auszubauen. Die Zweifel nehmen nur einen geringen Raum ein und der Verlauf dieses Handlungsstrang ist für mich im Blick auf die Protagonisten und ihre Leben zu unrealistisch. Ich gebe zu, vielleicht hätte ich es mir aufgrund der Genre-Bezeichnung zweimal überlegen sollen … Liebesbekundungen (in dieser Form) kann ich persönlich leider einfach nichts abgewinnen. Zu Beginn geht es um die ersten Begegnungen von Jonathan und Marlene, bis die erste Leiche auftaucht. Aber auch im weiteren Verlauf waren die Morde vielmehr eine Nebengeschichte und für mich als Krimi und Thriller Liebhaberin somit kein fesselndes Leseerlebnis. Vielmehr geht es um die einzelnen Geheimnisse und den Umgang miteinander und somit konnte sich für mich kaum ein Spannungsbogen aufbauen. Kaum entstehen die ersten Fragen, werden diese umgehend beantwortet. Eine logische Konsequenz in Bezug auf die Seitenzahl, aber mindert eben dadurch das Lesevergnügen. Ein Krimi bedeutet mit rätseln bezüglich der großen W-Fragen und eben dies fehlte mir persönlich. Die Entwicklung die eine solche Mordserie in einem kleinen Dorf mit sich bringt. Die Angst der Anwohner, die Zweifel an den Nachbarn die seit Jahren Freunde sind. Diesbezüglich ist der Klappentext leider etwas irreführend („…zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht.“), denn bereits auf Seite 19 ist deutlich herauszulesen, das es sich eben um ein Mitglied dieser Gemeinschaft handelt. Es geht nicht um eine Gemeinschaft die dunkle Geheimnisse hat, welche nach und nach ans Tageslicht kommen, sondern um eine einzelne Person. Und auch hier werden die Hintergründe relativ schnell offen gelegt, mit einem Showdown der so rasant wie die vorherigen Seiten ist. Die Leser unter Euch die das Buch bereits kennen werden vielleicht denken „Aber da kommen doch Geheimnisse ans Tageslicht“ – Ja, bestimmte Personen haben eine Gemeinsamkeit, dies jedoch ist für mich persönlich nicht als dunkles Geheimnis oder „zeigen ihr wahres Gesicht“ einzuordnen. Ich möchte im kleinen darauf hinweisen, das im Buch eine Szene triggern könnten. Es wird nicht gezielt ein Missbrauch beschrieben und doch ist es eben dieses Gefühl, welches beim Lesen und bei der Protagonisten selbst entsteht – Seite 78 bis 79. Dem Buch hätte ein Fokus weniger gut getan. Ein einzelner Augenmerk auf Liebesroman oder Krimi findet seinen Platz auf solch einer Seitenzahl, eine Kombination aus beiden Bereichen braucht doch etwas mehr um sich entwickeln zu können. Wer schnelllebige Bücher mag und mal in einen Krimi reinschnuppern möchte, dem mag dieses Buch gefallen. Kenner des Genres Krimi und Thriller werden nicht auf ihren Thrill kommen. Liebe ein Hauch Erotik, Zutaten in einem Krimi die mich nicht unbedingt stören, aber ich hätte mir gewünscht das den Protagonisten mehr Zeit gegeben worden wären und die Morde Schatten über die aufkeimende Liebe geworfen und mehr Raum bekommen hätten. In meiner Blog-Rezension findet ihr noch eine Zeichnung zum Buch, denn ich finde es schade das die abgebildete Zeichnung dort, welche mit anderen Skizzen nur auf der Verlagsseite zu sehen ist, nicht auch im Buch eingearbeitet wurde. Dies hätte Individualität geschaffen und sich von anderen Büchern abgehoben, vielleicht eine Idee für kommende Bücher der Autorin?! -- Rezension verfasst von © Janna (www.KeJas-BlogBuch.de) --

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  • Spannend bis zum Schluss

    Blutpsalm
    Hannasbuecherwelt

    Hannasbuecherwelt

    06. September 2017 um 20:39

    Ich lese zwar meist Fantasy, aber ab und an kann ich es einfach nicht lassen und lese auch gerne mal einen Krimi. "Blutpsalm" hat da einfach perfekt gepasst, es ist sowohl ein Krimi, als auch ein Liebesroman. Tatsächlich ist beides gleich stark im Buch vertreten und ich könnte jetzt nicht sagen, was überwiegt. Das tolle daran ist, dass beides gut zusammen harmoniert. Der Protagonist Jonathan, der als jungfräulicher Pfarrer eine unheimlich spannende Rolle spielt, hat mir wirklich gut gefallen. Ich fand ihn sehr authentisch und konnte alle seine Handlungen gut nachvollziehen.  Die Protagonistin Marlene mochte ich auch ganz gerne. An manchen Stellen konnte ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen, trotzdem fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden sehr angenehm.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn ich sonst den Schreibstil in der 3. Person nicht so mag. Das Setting mochte ich ganz gerne. Grade bei Krimis, die in kleinen Dörfern spielt, habe ich immer das Gefühl, dass es jeden treffen kann und das mag ich total. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. In wirklich kurzer Zeit spannte die Autorin einen Spannungsbogen, der erst mit den letzten Seiten nachließ, auch wenn schon viel früher klar war, wer der Mörder ist. Das einzige was ich schade fand, war die Seitenanzahl. Mit 208 Seiten ist der Liebeskrimi doch recht kurz geraten. Ich hätte mir hier ein paar Seiten mehr gewünscht.   Fazit Wer auf der Suche nach Spannung und Erotik ist, sollte sich "Blutspalm" nicht entgehen lassen. An der ein oder anderen Stelle ist das Buch ein bisschen blutig und deshalb nichts für jüngerer Leser. 

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  • Spannend und überraschend

    Blutpsalm
    Manuela_Pfleger

    Manuela_Pfleger

    06. September 2017 um 19:39

    Da ich bereits Blutroter Frost von Meredith gelesen habe und begeistert war, musste ich natürlich auch Blutpsalm lesen. Das Cover ist außergewöhnlich, gefällt mir sehr gut und der Titel passt perfekt zur Story. Der Schreibstil von Meredith erscheint mir hier sogar noch gereifter und ist dennoch locker und flott zu lesen. Der Spannungsbogen ist wieder sehr gut aufgebaut und steigert sich bis zum Ende hin, daher konnte ich Blutpsalm nur schwer aus den Händen legen. Die Geschichte rund um Jonathan, dem jungen Pastor und Marlene die Edelprostituierte erzählt von Gefühlen zwischen den Beiden, sowie Jonathans Einstellung und Ansicht, sich nicht gleich jeder Frau an den Hals zu werfen. Ob er das wirklich aushält? Die Mordserie ist spannend und regt auch, selbst zum Ermittler zu werden. Bis fast zum Ende hin kam ich nicht dahinter wer der Täter sein könnte. Die Protagonisten Jonathan und Marlene habe ich sofort ins Herz geschlossen und konnte sie mir auch realistisch und bildlich vorstellen. Was jedoch Marlene noch zu bieten hat und was sie früher mal gearbeitet hat, hat mich sehr überrascht, aber dazu werde ich nichts verraten. Mir persönlich kommt auch die Recherchearbeit von der Autorin sehr gut vor, da es auch einige Stellen gibt, die mich überrascht haben, dass diese hier auftauchen. Die Perspektivenwechsel und Ortswechsel sind Meredith hier sehr gut gelungen und ich hatte keine Probleme beim Lesen, um den Handlungen zu folgen. Ich wünsche mir mehr solcher Bücher und der Ladykrimi ist ein ungewöhnliches aber sehr interessantes Genre. "Spannung und Liebesgeschichte in einem? Ja, das geht tatsächlich. Ungewohnte Charakterkonstellation, eine Mordserie die mit dem Täter überrascht. Spannend, locker und leicht zu lesen. Absolute Leseempfehlung."

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  • "Blutpsalm"

    Blutpsalm
    Seelenlesezeichen

    Seelenlesezeichen

    06. September 2017 um 17:49

    „Blutpsalm“ war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe  und es hat mir wirklich gut gefallen. Die Kapitel werden von einer dritten Person hauptsächlich aus der Sicht von Jonathan, dem Pastor des Ortes Sommerburg, und Marlene, einer Prostituierten erzählt. Immer mal wieder wird kurz aus der Sicht einer weiteren Person, die Sicht des Mörders, erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, wodurch sich das Buch schnell und einfach hat lesen lassen. Die Spannung wird schon im ersten Kapitel, durch den ersten Mord, aufgebaut. Diese Spannung zieht sich bis zum Ende des Buches, was mir sehr gut gefallen hat. Der Protagonist Jonathan, ist Pastor im Ort und wird von den Bewohnern sehr geschätzt, bis zu dem Tag, an dem die Bewohner erfahren, dass er eine Beziehung mit der Prostituierten Marlene führt. Jonathan ist diszipliniert, sehr fromm und gläubig, allerdings verdreht ihm Marlene schon bei ihrem ersten aufeinandertreffen gewaltig den Kopf. Marlene ist selbstbewusst, schlagfertig und genauso hin und weg von Jonathan wie dieser von Marlene, nur das diese es sich zu Beginn nicht wirklich eingestehen will. Schade fand ich es aber, dass man als Leser doch sehr schnell wusste, wer hinter den Morden steht und auch, dass die ganze Geschichte dann doch relativ schnell vorbei war. Ich hätte gerne noch etwas mehr von Jonathan und Marlene gelesen. Fazit „Blutpsalm“ ist ein wirklich gelungener Krimi, mit einer tollen Liebesgeschichte. Leider kam das Ende dann doch etwas abrupt, ich hätte es besser gefunden, wenn es noch ein bisschen länger gedauert hätte und man noch ein bisschen mehr von Jonathan und Marlene erfahren hätte. Das Buch bekommt von mir 4/5 Punkte. 

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  • Blutpsalm

    Blutpsalm
    zyrima

    zyrima

    06. September 2017 um 09:40

    Inhalt ( Klappentext) :Sommerburg – eine verschlafene 800 Seelengemeinde, irgendwo im Norden Deutschlands. Ein Dorf, dessen Bewohner so akkurat und tadellos wie aus einer Reklame zu sein scheinen. Bis zu dem Tag an dem eine brutale Mordserie den Ort erschüttert und Jonathan, der junge Pastor, sich in eine Prostituierte verliebt. Während die männlichen Bewohner nach und nach tot mit einem Fleischermesser in der Brust aufgefunden werden, zeigen die Einwohner allmählich ihr wahres Gesicht. Und auch Jonathan muss vor seiner Gemeinde zugeben, dass er bei Weitem nicht so fromm ist, wie alle bisher geglaubt haben ...Meine Meinung:Durch das aussergewöhnliche Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam ,es sprach mich sofort an und ich wurde nicht enttäuscht, es verbarg sich eine gute Geschichte dahinter.Der Schreibstil ist flüssig und die 26 Kapitel, verteilt über 208 Seiten sind kurz und knackig. Die Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut mit ihnen anfreunden, obwohl mir das hin und her in Jonathans und Marlenes Beziehung manchmal ein bisschen auf die Nerven ging. Aber vielleicht muss das ja so sein wenn sich ein Pastor in eine Nutte verliebt.Man erfährt schon relativ früh wer der Mörder ist, was aber der Spannung , meiner Meinung, nichts nimmt.Fazit:Ein gutes Buch das ich sehr gerne weiterempfehle.

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