Merel van Groningen

 3.7 Sterne bei 43 Bewertungen

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azmin2012s avatar

Rezension zu "Und plötzlich gehörst du ihm" von Merel van Groningen

Gutes Buch zur Abschreckung von jugendlichen Leichtsinn
azmin2012vor einem Jahr

Es ist die Geschichte von Merel van Groningen, sie ist aus den Niederlanden und erzählt in dem Buch „Und plötzlich gehörst du ihm…- Gefangen im Netz eines Loverboys“ auf 254 Seiten ihre eigene Geschichte. Ich besitze die Buchausführung von Weltbild.

Merel ist 15, jung und naiv, mit Problemen zu Hause als sie über ihre Freundin, den 11 Jahre älteren Mike kennen lernt. Dieser ist ein cooler Typ, und sofort von Merel angetan. Mike ist geschieden, lebt mit Freundin Karen und seinen Kids zusammen und ihm eilt der Ruf ein eher ungemütlicher Geselle zu sein voraus.
Er ist von Merel sofort angetan, sie hingegen findet ihn nur als Typ cool und es dauert bis sie sich auf ihn einlässt. Auch hier wieder die Situation, das der Mann das naive Kind umgarnt und ihr das Gefühl gibt die Einzige zu sein. Er zeigt ihr recht schnell seine aggressive Seite doch sie ist jung, nimmt ihn immer in Schutz, sucht die Schuld bei sich. Sie bricht komplett mit zuhause, zieht aus dem Internat in dem es ihr richtig gut ging aus und zieht zu Mike, der ihr verspricht für sie zu sorgen. Das einzige was der Typ aber kann ist Bier und Kaffee mit dem Geld vom Sozialamt zu kaufen, Merel muss sehen vorher sie essen bekommt, und wenn es nur das Futter vom Hund ist. Was zur Folge hat das sie unterernährt ist. Er ist ihr gegenüber immer mehr Gewalt bereit und letztendlich zwingt er sie auf den Strich für sie zu gehen.

Das Buch ist in Ordnung. Die Geschichte ist eben aus der Sicht einer Jugendlichen geschrieben und genauso liest es sich. Man ist zwar schnell drin in der Story, doch sie ist ziemlich langatmig, bis etwas passiert dauert es ziemlich lang. An manchen Stellen hatte ich Mitleid, an zu vielen Stellen hatte ich persönlich eher Unverständnis. Was muss denn noch alles passieren bis du raffst was da abgeht, Kind?  Sie ist einfach zu blauäugig, hat keinerlei Verständnis für die Gefahr um sich rum, schießt jede Warnung in den Wind. Klar, typisch Teenie, will ihre eigenen Erfahrungen machen, mit dem Kopf durch die Wand, aber doch gerade an solchen Stellen wo sie sich selbst eingesteht das sie z.B. nicht auf dem Internat weg will weil es ihr dort gut geht und sie trotzdem diesem kranken Mann folgt, der sie dort wegholt… WTF? Was ist da los?
Ich denke das dieses Buch für Kids in diesem Alter wirklich klasse als Aufklärung dienen kann. Aber für eine Erwachsene ist es eindeutig zu kindlich geschrieben. Sicher kann sich jeder in sie hineinversetzen; waren wir doch alle mal jung. Aber man liest eher weiter weil man erwartet mehr Situationsaufklärung zu bekommen anstatt wirklich gefesselt zu sein.

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SuSi27s avatar

Rezension zu "Und plötzlich gehörst du ihm" von Merel van Groningen

<Und plötzlich gehörst du ihm< Eine fesselnde und ergfreifende Geschichte eines Mädchens in den Händ
SuSi27vor 2 Jahren

Ich habe das Buch geschenk bekommen , habe es auch sofort angefangen zu lesen. Nach 3 Tagen hatte ich es durch. Es ist leicht zu lesen, man kommt gut in die Geschichte rein. Am Anfang zieht es sich leider ein wenig,es dauert leider etwas zu lang bis sie n den Händen des Loverboys ist,  was dann aber endlich durchweg gelesen werden kann. Also auf keinen Fall langweilig . Bei einigen Stellen musste ich Pausen machen , da man  es einfach vor Augen hat, was er mit ihr anstellt ,nur um zu bekommen was er will. Die Gewalt an ihr  und die Drohungen die sie bekommt von dem Mann den sie doch dachte zu lieben und von dem sie auch dachte das er sie liebt. Ich fande das Buch äußerst Interessant zu lesen und einen Einblick zu bekommen ,wie diese "Loverboys" vor gehen. Leider gibt es sowas immer noch und da ist genau so eine Geschichte die von jemanden erzählt wird, der es erlebt hat genau das richtige, vielleicht auch um für sich selber damit klar zu kommen. Das Ende hatte ich mir dennoch etwas anders vorgestellt. Als sie auf den Strich musste, hätte ich mir etwas mehr Einzelheiten gewünscht und auch bei ihrer Rettung hätte ich gerne noch gewusst, wohin sie ist und auch wie  und wo sie danach lebte ob sie ihn noch gesucht hatte und all sowas .. Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen da mir das Ende einfach zu schnell runter geschrieben war. Aber ansonsten eine super Geschichte wobei es sich nicht um eine kleine lockerere Geschichte für Zwischendurch handelt, sondern eine ergfreifende und schockierende zugleich.

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MissRose1989s avatar

Rezension zu "Und plötzlich gehörst du ihm: Gefangen im Netz eines Loverboys" von Merel van Groningen

Na ja, nicht so wirklich gut...
MissRose1989vor 2 Jahren

Das Cover soll sicher Merel zeigen, die ausserhalb der Szenerie im Hintergrund steht. Ihr Gesicht wirkt traurig und verlassen. An sich passt das Cover recht gut zum Rest der Geschichte. Merel lernt Mike kennen und verliebt sich nicht auf den ersten Blick in ihn, es ist eher ein schleichender Prozess, der sich zieht. Mike scheint an sich auch schon kein Traummann zu sein, wie sich im Laufe der Geschichte immer und immer wieder zeigt. Merel empfinde man im Buch immer wieder als sehr naiv und kurzsichtig, was sich auch an ihrem Alter liegt. Sie zeigt einfach, dass sie die Folgen ihrer Handlungen gar nicht überdenkt. Mike ist ein Mann, der eigentlich immer nur versucht, möglichst leicht durchs Leben zu kommen. Aber er weiss genau, wie er Merel immer und immer wieder um den Finger wickeln kann. Richtig in Fahrt kommt die Geschichte aber erst im letzten Drittel des Buches, der erste Sex kommt erst auf Seite 121 kurz zur Sprache, aber mehr als spannend erfährt man darüber nicht. Danach plätschert die Geschichte so weiter vor sich hin, bevor es am Ende des Buches nochmal etwas heftiger wird, allerdings nur in dem Sinne, dass Merle zum Sex mit Freiern gezwungen werden soll, aber es kommt dazu nicht. Erst jetzt, zum Ende des Buches kommen Menschen ins Spiel, die Merle wirklich helfen wollen, aber das sind alles Massnahmen, die man hätte schon 100 Seiten eher im Buch hätte haben wollen, nur liegt der Höhepunkt und das Ende des Buches fast gleich auf und somit ist die Spannungskurve nicht wirklich gegeben. An sich kann man die Geschichte als sehr langatmig beschreiben und man hat nicht wirklich immer wieder gefragt, warum gerade die Mütter oder die Ämter nicht eingreifen, immerhin ist Merle erst 15 Jahre alt. An sich liest sich das Buch regt unspektakulär und wirklich teilweise unglaubwürdig, aber es kann auch sein, dass Merle in dem Fall einfach ein Fall ist, der durchrutscht ist, aber spätestens in dem Moment, als die Mitarbeiterin vom Jugendamt mit Merle spricht und merkt, dass sie aus der Situation hinaus will, sollte etwas passiert, tut es aber auch nicht wirklich und das macht stutzig. 

Fazit:
Ein interessanter Plot, der leider recht schwach umgesetzt wird. Das Ansinnen versteht man, dass man die Öffentlichkeit vor dem Phänomen der Loverboys warnen will, aber mit diesem Buch ist das sicher schwer möglich, da die Geschichte sich eher zieht und man immer das Gefühl hat, dass man hätte eingreifen müssen, aber keiner scheint etwas zu tun oder sich Sorgen zu machen. Die Geschichte zieht sich zu sehr und wirklich ein Spannungsbogen ist leider nicht vorhanden. 

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